Was ist mit den Arbeitgebern los?

Bin ich durchaus Pessi Realist genug, um dir darin zuzustimmen, "das dem halt so ist". Aber ich bin dann auch offen genug, jeden einzelnen, der in der Öffentlichkeit mit irgendwelchen "Werten" oder "man kann doch nicht" ankommt, als das verlogene Arschloch zu behandeln, dass er ist.

Was meinst du den genauer mit "man kann doch nicht" ??
 
Oooch, da gibts verdammt viele "man kann doch nicht"s, die Leute gerne im Namen/Rahmen von Gerechtigkeit/Menschenwohl/Wertegemeinschaft/Verfassung/etc. vorbringen. Angefangen von "man kann doch nicht" armen Balkanbewohnern Asyl verweigern bis hin zu "man kann doch nicht" ach-so-armen Fluggesellschaften zumuten, Steuern zu zahlen, wie jeder andere auch. Von denen kann man dann jeweils halten, was man will, aber sie sind sich alle darin einig, dass es in unserer Gesellschaft für jede Handlung/Maßnahme eine angemessene Gegenleistung/Kompensation gibt. Nicht "geben muss", sondern "gibt" - bis auf ein paar wenige Ausnahmen vielleicht, die ggf. im gleichen Atemzug als abgrundtief böse/kommunistisch/kapitalistisch/menschenfeindlich/etc angeprangert werden. So als wäre es die ureigenste Grundsäule dieser Gemeinschaft.

Aber "nichts" für harte Arbeit (und die damit einhergehende Ungerechtigkeit z.B. bezüglich Klassenaufstiegschancen) ist eben mitnichten angemessen und mitnichten eine extrem selten und von allen verabscheute Ausnahme, sondern gängige und offensichtlich akzeptierte Praxis bei einer ganzen Reihe angesehener Unternehmen/Personen/Institutionen/etc. .
 
Oooch, da gibts verdammt viele "man kann doch nicht"s, die Leute gerne im Namen/Rahmen von Gerechtigkeit/Menschenwohl/Wertegemeinschaft/Verfassung/etc. vorbringen. Angefangen von "man kann doch nicht" armen Balkanbewohnern Asyl verweigern bis hin zu "man kann doch nicht" ach-so-armen Fluggesellschaften zumuten, Steuern zu zahlen, wie jeder andere auch. Von denen kann man dann jeweils halten, was man will, aber sie sind sich alle darin einig, dass es in unserer Gesellschaft für jede Handlung/Maßnahme eine angemessene Gegenleistung/Kompensation gibt. Nicht "geben muss", sondern "gibt" - bis auf ein paar wenige Ausnahmen vielleicht, die ggf. im gleichen Atemzug als abgrundtief böse/kommunistisch/kapitalistisch/menschenfeindlich/etc angeprangert werden. So als wäre es die ureigenste Grundsäule dieser Gemeinschaft.

Aber "nichts" für harte Arbeit (und die damit einhergehende Ungerechtigkeit z.B. bezüglich Klassenaufstiegschancen) ist eben mitnichten angemessen und mitnichten eine extrem selten und von allen verabscheute Ausnahme, sondern gängige und offensichtlich akzeptierte Praxis bei einer ganzen Reihe angesehener Unternehmen/Personen/Institutionen/etc. .

Du hast also die unbezahlten Praktiken gemeint, niemand arbeitet gerne für nichts. Manche akzeptieren es und manche nicht, an dieser Meinung lässt sich nicht viel ändern.
 
Wir bilden aus. :)
Ich bin Ausbilder in der Industrie. Jedes Jahr stellen wir einen neuen Lehrling ein. Dieses Jahr waren es sogar 2. Dann die Lehrlinge in den anderen Bereichen der Firma. Insgesamt sind es 6-8 jedes Jahr.

Hast noch Platz für mich ? :P

Nicht schlecht, 6-8 sind schon sehr viel für eine Firma, manche können 1 pro Bereich einstellen.
 
Nicht schlecht, 6-8 sind schon sehr viel für eine Firma, manche können 1 pro Bereich einstellen.

Wir haben mehrere Bereiche.
Die Fertigung und die Weiterverarbeitung. Das sind die Bereiche die ich mache.
Dann die Verwaltung und den Werkzeugbau. Den Werkzeugbau mache ich auch noch nicht aber nur so nebenbei weil wir aktuell keinen Meister dafür haben.
In der Verwaltung werden halt Industriekaufleute und sowas ausgebildet. Dann technischer Zeichner. Ich habe neben dem Werkzeugmacher den Facharbeiter Kunststoffe -- das habe ich ganz früher mal unter einem anderen Namen selbst gelernt und mich dann Meister und Techniker Diplom gemacht -- sowas eben.
Allerdings ist es nicht einfach für diesen Beruf Azubis zu finden. Die meisten sind entweder nicht interessiert oder in der Tat einfach zu schlecht. Neben Mathematik, Physik ist da auch eine Menge Chemie bei und eben der technische Bereich mit den Maschinen. Das ist kein einfacherer Beruf. Da musst du viel wissen und mehr können.
 
Wir haben mehrere Bereiche.
Die Fertigung und die Weiterverarbeitung. Das sind die Bereiche die ich mache.
Dann die Verwaltung und den Werkzeugbau. Den Werkzeugbau mache ich auch noch nicht aber nur so nebenbei weil wir aktuell keinen Meister dafür haben.
In der Verwaltung werden halt Industriekaufleute und sowas ausgebildet. Dann technischer Zeichner. Ich habe neben dem Werkzeugmacher den Facharbeiter Kunststoffe -- das habe ich ganz früher mal unter einem anderen Namen selbst gelernt und mich dann Meister und Techniker Diplom gemacht -- sowas eben.
Allerdings ist es nicht einfach für diesen Beruf Azubis zu finden. Die meisten sind entweder nicht interessiert oder in der Tat einfach zu schlecht. Neben Mathematik, Physik ist da auch eine Menge Chemie bei und eben der technische Bereich mit den Maschinen. Das ist kein einfacherer Beruf. Da musst du viel wissen und mehr können.

Das ist eben das Problem, man muss jede Menge können und manche Azubis haben diese Fähigkeiten nicht.
Wenn ich das so lese, dann bist du in einer Firma für Maschinenbau, braucht man da Chemie wegen Batterien?? Falls ihr zum Beispiel Stapler baut.
 
Ich arbeitet in der Automobil Zulieferer Ecke. Wir machen alle möglichen Kunststoff Teile die du so in und am Auto hast.
Wir haben 86 Patente auf unsere Teile. :D
Wehe Apple baut was nach. :devil: :lol:
 
Ich arbeitet in der Automobil Zulieferer Ecke. Wir machen alle möglichen Kunststoff Teile die du so in und am Auto hast.
Wir haben 86 Patente auf unsere Teile. :D
Wehe Apple baut was nach. :devil: :lol:

Autos wird man immer brauchen, ausser das alle auf Öv umsteigen dann müsst ihr einen Bus bauen:ugly:

Apple will doch nicht Autos bauen oder etwa schon?:lol:
 
Das iCar. :D
Da bekommt der Begriff "Gestensteuerung" eine völlig neue Bedeutung. :lol:


Also noch mal für meine Branche -- um wieder zum Thema zu kommen -- sieht es recht gut aus was Beschäftigung angeht.
Allerdings ist mir als Ausbilder der auch in den Schulen unterwegs ist aufgefallen dass das Bildungsniveau bei uns echt gesunken ist.
Ich habe das Gefühl dass nur noch für die Statistik gelernt wird. Hauptsache in der Pisa Studie wird gut abgeschnitten und alles andere ist egal.
Das muss sich dringend ändern damit die Schüler von Morgen besser ins Berufsleben starten können.
Genauso müssen die Arbeitgeber bzw. Unternehmen wieder mehr Verantwortung für ihre Beschäftigung und auch für die Ausbildung der Fachkräfte übernehmen.
Und nur weil einer nach 3 Jahren ausgelernt hat ist er nicht plötzlich der perfekte Facharbeiter. Der Lernprozess läuft immer weiter.
Meine Firma schickt die Lehrlinge und auch die Gesellen regelmäßig zu Fortbildungsmaßnahmen zu den Maschinenherstellern damit unsere Leute immer über das neueste Bescheid wissen.
Das vermisse ich bei den anderen Firmen leider. :(
Da wird gekürzt und beschnitten und am Ende wundern sich dann alle dass unsere Facharbeiter nicht mehr ausgebildet genug sind oder eben nichts mehr nach wächst.
 
Das iCar. :D
Da bekommt der Begriff "Gestensteuerung" eine völlig neue Bedeutung. :lol:



Meine Firma schickt die Lehrlinge und auch die Gesellen regelmäßig zu Fortbildungsmaßnahmen zu den Maschinenherstellern damit unsere Leute immer über das neueste Bescheid wissen.
Das vermisse ich bei den anderen Firmen leider. :(
Da wird gekürzt und beschnitten und am Ende wundern sich dann alle dass unsere Facharbeiter nicht mehr ausgebildet genug sind oder eben nichts mehr nach wächst.

iCar das Auto mit der perfekten Steuerung :D steuerbar über Siri, wenn es einem zu langweilig wird dann mit Siri unterhalten :D

Hut ab bei deiner Firma, nur wenige geben wirklich Geld aus um ihre Mitarbeiter auszubilden. Ich wäre froh in so einer Firma zu sein, die Azubis müssen ja sehr viel lernen und zwar auch solche Sachen die sie nicht im Unterricht beigebracht bekommen.
 
Bei Defiziten in der Berufsschule bekommen unsere Lehrlinge auch gratis Nachhilfe angeboten damit sie die Schule schaffen.
Es ist einfach das beste für ein Unternehmen wenn es den Nachwuchs selbst ausbildet. 1. hast du dann die angepantesten Mitarbeiter und 2. sind sie loyal und motiviert und 3. weckt das Begehrlichkeit bei anderen Unternehmen.
Nur leider ist das eben in Deutschland verkümmert. In den Vorständen der Unternehmen -- und damit meine ich auch die kleineren Firmen eben den klassischen Mittelstand -- geht es nur noch um Quartalszahlen. Es geht nur noch um den schnellen Profit. Möglichst mit wenig Aufwand viel Gewinn machen. Dabei spielt es keine Rolle ob das Konzept überhaupt einige Jahre halten kann. Meist werden die Firmen und Mitarbeiter von Investoren -- sprich Hedge Fonds -- ausgequetscht und am Ende fallen gelassen.
In diesem Land läuft in dem Bereich leider eine Menge daneben und die Politik akzeptiert das nicht nur sondern hat es durch ihre Regelungen so gewollt. :(
 
Bei Defiziten in der Berufsschule bekommen unsere Lehrlinge auch gratis Nachhilfe angeboten damit sie die Schule schaffen.
Es ist einfach das beste für ein Unternehmen wenn es den Nachwuchs selbst ausbildet. 1. hast du dann die angepantesten Mitarbeiter und 2. sind sie loyal und motiviert und 3. weckt das Begehrlichkeit bei anderen Unternehmen.
Nur leider ist das eben in Deutschland verkümmert. In den Vorständen der Unternehmen -- und damit meine ich auch die kleineren Firmen eben den klassischen Mittelstand -- geht es nur noch um Quartalszahlen. Es geht nur noch um den schnellen Profit. Möglichst mit wenig Aufwand viel Gewinn machen. Dabei spielt es keine Rolle ob das Konzept überhaupt einige Jahre halten kann. Meist werden die Firmen und Mitarbeiter von Investoren -- sprich Hedge Fonds -- ausgequetscht und am Ende fallen gelassen.
In diesem Land läuft in dem Bereich leider eine Menge daneben und die Politik akzeptiert das nicht nur sondern hat es durch ihre Regelungen so gewollt. :(

Traurige Wahrheit :( Hoffe das ändert sich mal irgendwann aber wohl eher nicht.
 
Hab den Thread grad mal überflogen und bin erstaunt. Grade in der Schweiz ist doch die Jugendarbeitslosenquote sehr gering, sei froh dass du nicht in Deutschland oder in den PIGS-Staaten lebst.

Nur nicht aufgeben und dranbleiben, dann findest du auch was. Viel Glück!
 
Bei Defiziten in der Berufsschule bekommen unsere Lehrlinge auch gratis Nachhilfe angeboten damit sie die Schule schaffen.
Es ist einfach das beste für ein Unternehmen wenn es den Nachwuchs selbst ausbildet. 1. hast du dann die angepantesten Mitarbeiter und 2. sind sie loyal und motiviert und 3. weckt das Begehrlichkeit bei anderen Unternehmen.
Nur leider ist das eben in Deutschland verkümmert. In den Vorständen der Unternehmen -- und damit meine ich auch die kleineren Firmen eben den klassischen Mittelstand -- geht es nur noch um Quartalszahlen. Es geht nur noch um den schnellen Profit. Möglichst mit wenig Aufwand viel Gewinn machen. Dabei spielt es keine Rolle ob das Konzept überhaupt einige Jahre halten kann. Meist werden die Firmen und Mitarbeiter von Investoren -- sprich Hedge Fonds -- ausgequetscht und am Ende fallen gelassen.
In diesem Land läuft in dem Bereich leider eine Menge daneben und die Politik akzeptiert das nicht nur sondern hat es durch ihre Regelungen so gewollt. :(

Dem würde ich nicht uneingeschränkt zustimmen. Selbst in dem 30-Mann-Betrieb, in dem ich gerlernt habe, wurden wir durch einen eigens dafür angeschafften Altmeister das letze Lehrjahr sehr gut auf die Prüfung vorbereitet. Aber auch die überbetieblichen Lehrgänge, die von der Innung durchgeführt wurden, waren ziemlich brauchbar. Es gibt aber nicht nur prosperierende Automobilzulieferer, sondern eine Vielzahl von Kleinbetrieben, die sich drauf verlassen müssen, dass in der Berufsschule brauchbarer Unterricht stattfindet. Ich denke, dass man als Kleinbetrieb durchaus von seinen Azubis verlangen kann, in der Schule aufzupassen und auch mal daheim Aufgaben zu lösen. Leider ist das Schulsystem inzwschen sehr leistungsfeindlich. Bei uns in der Berufschulklasse haben stets die Schwächsten den Takt vorgegeben. Die waren aber nicht zu dumm, sondern ausnahmslos zu faul. Konsequenzen hatte das aber keine. Selbst mit Fünfen in den Arbeiten, keiner Mitarbeit und nicht gemachten Hausaufgaben gab es noch die Verständnis-Vier - manchmal sogar noch ne Drei. Der Betrieb wundert sich dann natürlich, wenn sie am Ende durch die Prüfung rasseln. Früher gab es bei Leistungsverweigerung direkt die Fünf schriftlich zum Betrieb - und der Auszubildene bekam nen fetten Einlauf. Manche Betriebe freuen sich allerdings, wenn die Lehrlinge mehrfach durch die Prüfung fallen. Sind immerhin billige Mitarbeiter, die praktisch trotzdem einiges leisten können.

Nachtrag :Verweigerung gibt es auch nach der Ausbildung. Mein Chef etwa hat ständig irgendwelche Lehrgangsangebote ans schwarze Brett geheftet, die immer nur von denselben Leuten wahrgenommen wurden. Die Mehrheit hatte aber kein Bock dazu. Auf die höheren Stundenlöhne der weitergebildeten Kollegen war man aber neidisch. Einer stand sogar wutschäumend beim Chef auf der Matte, wie es denn sein könnte, dass X und y deutlich mehr verdienen als er ... Eigenverantortung ist anscheinend aus der Mode gekommen.
 
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Ich will auch nicht alle Firmen über einen Kamm scheren aber ich bin seit über 20 Jahren in dem Beruf und seit 5 Jahren mache ich das mit der Ausbildung.
Und ich kriege durch die IHK eben mit wie das bei anderen Firmen so aussieht. Ich beziehe mich ja auf die Industrieberufe und nicht auf den Handwerker von nebenan der 2 Gesellen und einen Lehrling in seinem 5 Mann Betrieb hat.
Und gerade in den Industrieberufen ist es wahrnehmbar dass nicht nur das Niveau der Schüler nachlässt die einen Audbildungsplatz suchen sondern auch dass das Ausbildungsniveau der Firmen nachlässt. Eben weil sie kein Geld mehr darin investieren.
Früher wurden die Lehrlinge zu Weiterbildungsmaßnahmen geschickt. Es gab Austauschprogramme mit anderen Unternehmen -- die natürlich den gleichen Beruf ausbildeten -- und so haben die jungen Leute eben auch mal andere Firmen kennen gelernt.
All das gibt es nicht mehr und das finde ich eben schade. :(
 
Das ist natürlich sehr bedenklich. Noch hält sich Deutschland trotz angeblich zu wenig Hochschulabsolventen im internationalen Vergleich recht gut, weil wir ein gutes Ausbildungsangebot haben. In anderen Ländern gibt es nicht sehr viel zwischen studiert und angelernt. Aber wenn die Ausbildung langfristig immer schlechter wird, ist das sicher kein Wettbewerbsvorteil mehr.
 
Das Niveau der aktuellen Facharbeiter ist ja auch sehr gut.
Nur wird sich das eben in den kommenden 20-30 Jahren ändern wenn die guten Facharbeiter von heute in Rente gehen oder eben nicht mehr die Arbeitsleistung von heute haben.
Ich bin auch schon über 40. Und wenn ich so schaue was da so nach wächst läuft es mir kalt den Rücken herunter.
Die Arbeitgeber müssen sich ihrer Verantwortung einfach wieder bewusst werden. Fachleute oder gut ausgebildetes Personal wächst nicht auf Bäumen und wir können nicht alle nur noch studierende Einstellen.
 
Ist Deutschland nicht ein Land in dem sehr viele, besonders Ausländische, Studenten hat?

In der Schweiz sind hohe Ausbildungen nicht so einfach, jedenfalls gibt es in manchen Berufen nur Ausbildungen in 2 oder 3 Grossstädten der Schweiz und die liegen mehrere Stunden Fahrezit auseinander.

Nicht alles kann man in Zürich ausbilden auch wenn ihr es denkt es ist nicht so, manches musst dann auch noch in ein Teil der Schweiz in dem andere Sprachen gesprochen werden und ich meine keine Dialekte.

Manche Schüler wollen eben nicht in die Schule und eine gute Ausbildung machen, aber eben, von Nichts kommt nichts. Das ganze Leben lang von ein paar 100 im Monat leben und den Staat die Wohnung und alles zahlen lassen will ich schon mal nicht auch wenn das bei mir leider der momentane Stand ist was sich hoffentlich spätestens nächstes Jahr ändern wird.

Lehrgangsangebote oder Stellenangebote den Mitarbeitern zu Verfügung zu stellen ist schon toll von der Firma, sowas hatte ich bei meinem Lehrbetrieb auch, aber da wird man nur ausgebildet und die wollen nîcht das ihre Mitarbeiter Arbeitslos sind nach der Ausbildung bei ihnen.

In der Schweiz ist die Jugendarbeitslosenquote nicht mal so tief auch wenn ich jetzt keine Zahlen nennen kann, ich kann froh sein 22 zu sein, den schon so oft habe ich bei Stellenangeboten gelesen das die Arbeitgeber solche Mitarbeiter ab 20 haben wollen. Manchmal sogar 25 oder 30, auch wenn mir nicht klar ist weshalb das Alter so wichtig sein soll.
 
Da sich hier einige über komische einstell- & beförderungs- Kriterien wundern

Gibt auch solche Spezialisten: Abgelehnt (mir so zugetragen) weil man jemanden mit 5 Jahren HTML5 gesucht hat.
Zur Info: Das gibts seit 2011.

liest mal das Buch "Das Peter-Prinzip" von Prof. Dr. Laurence J. Peter, es erklärt einiges :ugly: und ist unterhaltsam geschrieben., gibt es bei eBay für paar €



Man findet immer Arbeit. Geh z.B. zur DHL, die suchen oft Paketboten für 12 Euro die Stunde. Dafür brauchste nur einen Führerschein, Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Paketzusteller ist natürlich kein Traumjob, aber es ist ein Job.

kein Wunder das die immer Leute suchen ->

Die Paketsklaven-Die Abzocke bei DHL Reportage Teil 1 - YouTube
 
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