Was ist mit den Arbeitgebern los?

man sollte nicht vergessen das man für das geld was man bekommt seine Arbeitskraft zur Verfügung stellt und das sollte entlohnt werden auch wenn es ein Praktika ist.ich glaube nicht das es so bleibt wie es ist ich gehe von aus des es in 1-2 Jahren uns hier schon sehr Schlächter gehen wird wenn es nicht vorwährst mit der EU geht vor allem mit den scheiss schulden der scheiss G,I,S,P staten.
obwohl ist die Schweiz ehr nicht von betroffen,geld und arbeit sollte bei euch genug geben
 
Wie es hier mit dem Geld steht kann ich nicht sagen aber mit Arbeit ist es nicht gerade so toll, jedenfalls nicht für mich.

Ich suche Arbeit in der Logistik erstmal und auch wenn es genug Stellen gibt bei denen ich mich bewerben kann, keiner will mich.
Weil es soviele Stelle gibt suchen sich die Arbeitgeber ihre Mitarbeiter genau aus.

EDIT: Das Arbeitsamt hat mich mal in so einen Kurs geschickt bei dem man lernt wie man sich bewirbt, was hat die Kursleiterin zu meiner Bewerbung gesagt bevor wir alles durchgesprochen hatten??
Meine Bewerbung sei schon gut, sie wüsste nicht was sie ändern soll, im Lebenslauf gab es eine kleine Änderung aber das war alles.
 
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Klar gibt es viele die gleich gut Qualifiziert sind aber wenn man denen nie eine Chance gibt, woher sollen die das Geld nehmen um sich eine Ausbildung zu finanzieren damit die höhere Jobs machen können?
Nicht jeder bekommt ein Stipendium oder die Eltern haben genug Geld um die Ausbildungskosten zu zahlen.

Um höhere Jobs zu machen, sollte man erst mal einen vernünftigen Schulabschluss mitbringen und/oder sich anderweitig qualifizieren. Ich weiß nicht, wie das bei dir in der Schweiz ist, aber in meinem Umfeld hat noch jeder einen Ausbildungsplatz bekommen, der fähig und willig war. Wenn es mal nicht klappt, muss man sich halt auf den Arsch setzten. Mein Cousin etwa hat seinen Realschulabschluss mit lauter Vieren gemacht und damit auch nichts bekommen. Zumindest nicht das, was er wollte. Bäcker, Verkäufer, Fachlagerist und irgendwelche vom Arbeitsamt geschaffene Pseudoberufe hät er sofort machen können, er wollt aber was am Rechner machen. Da hat er sich für die Fachhochschulreife angemeldet und das erste Jahr was geleistet. (was man übrigens nicht groß finnazieren muss, solange man nicht meint, ausziehen zu müssen. Ich weiß, altmodisch - Buh -, aber das ist ohnehin nur eine neuzeitliche Unsitte. Man kann ruhig noch bei den Eltern wohnen bleiben, solange man in Ausbildung ist) Mit dem Zeugnis (und auch dem, was er da durch Mitarbeit an Wissen gesammelt hat) hat er dann ein Jahr später seine Stelle gefunden. Die Schule musste er nicht mal fertig machen.

Du hast ja anscheinend eine Ausbildung und zumindest den Teil schon hinter dir. Warum es mit der Festanstellung hapert, kann und möchte ich aber gar nicht beurteilen. Schon allein, weil ich den schweizer Arbeitsmarkt nicht kenne, du deinen Beruf nicht genannt hast und man dich persönlich überhaupt nicht einschätzen kann. Außerdem gebe ich nicht viel auf Selbsteinschätzungen. Hinter der Behauptung, ich sei gut/schlecht und diesem und jenem, steht viel zu oft ein Irrtum.


Gibt auch solche Spezialisten: Abgelehnt (mir so zugetragen) weil man jemanden mit 5 Jahren HTML5 gesucht hat.
Zur Info: Das gibts seit 2011.
Oder die Anforderungen einer mir gut bekannten Firma um einen Mitarbeiter in identischer Position zu ersetzen, die Anforderungen blieben identisch: Er (der Der in Rente gehen wird) las sich die jetzt gestellten Eigenschaften für die Bewerber durch und stellte fest: "Auf die Stelle hätte er sich nie getraut sich zu bewerben." Er ist Ingenieur.

Mein Onkel: Bankkaufmann. Mittlerer Realschulabschluss. Gleiche Tätigkeit heute: Abitur als Voraussetzung.
Oder auch: Warum haben sie für die Stelle jemanden mit Abi genommen. Haupt-, maximal Realschulabschluss hätte gereicht. Antwort: Weil wir jemanden mit Abi bekommen konnten. Warum jemanden schlechteres nehmen?

Tja, heute gilt eben (besonders in SPD-regierten Ländern) Chancengleichheit durch Nullniveau, sodass ein großer Teil der Schulabgänger weder mathematische Grundlagen noch seine Muttersprache richtig beherrscht. Wenn ich allein daran denke, wie viele Studierberechtigte (!) es in meinem Studiengang nicht geschafft haben, mit einfachster Mathematik fertig zu werden - also dem Umstellen simpler Formeln und dergleichen. Da fragt man sich echt, was die in der Schule eigentlich den ganzen Tag machen. Wenn Schulabschlüsse nichts mehr wert sind, muss man eben auf "höhere" Qualifikationen als Voraussetzung setzen. Dennoch würde ich dir in der Behauptung, dass die alle ein Abitur haben müssen, widersprechen. Unternehmen sind heute Einstellungstests sehr wichtig, da das Niveau selbst benachbarter Schulen stark variert und gute Noten schon lange nichts mehr aussagen. Meine Cousine hat eine ähnliche Stelle mit ihrem Realschulabschluss bekommen und eine ihrer Azubifreunde hat sogar nur nen Hauptschulabschluss. Das ist nicht die Regel, klar. Aber beide haben im Einstellungstest und dem Vorstellungsgespräch `ne bessere Figur gemacht als manch verschulter Abiturient. Meines Wissens haben die sich aber auch beide gut vorbereitet und sich nich nur auf ihr scheinbar Erlerntes im Hinterkopf verlassen.
 
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Um höhere Jobs zu machen, sollte man erst mal einen vernünftigen Schulabschluss mitbringen und/oder sich anderweitig qualifizieren. Ich weiß nicht, wie das bei dir in der Schweiz ist, aber in meinem Umfeld hat noch jeder einen Ausbildungsplatz bekommen, der fähig und willig war. Wenn es mal nicht klappt, muss man sich halt auf den Arsch setzten. Mein Cousin etwa hat seinen Realschulabschluss mit lauter Vieren gemacht und damit auch nichts bekommen. Zumindest nicht das, was er wollte. Bäcker, Verkäufer, Fachlagerist und irgendwelche vom Arbeitsamt geschaffene Pseudoberufe hät er sofort machen können, er wollt aber was am Rechner machen. Da hat er sich für die Fachhochschulreife angemeldet und das erste Jahr was geleistet. (was man übrigens nicht groß finnazieren muss, solange man nicht meint, ausziehen zu müssen. Ich weiß, altmodisch - Buh -, aber das ist ohnehin nur eine neuzeitliche Unsitte. Man kann ruhig noch bei den Eltern wohnen bleiben, solange man in Ausbildung ist) Mit dem Zeugnis (und auch dem, was er da durch Mitarbeit an Wissen gesammelt hat) hat er dann ein Jahr später seine Stelle gefunden. Die Schule musste er nicht mal fertig machen.

Du hast ja anscheinend eine Ausbildung und zumindest den Teil schon hinter dir. Warum es mit der Festanstellung hapert, kann und möchte ich aber gar nicht beurteilen. Schon allein, weil ich den schweizer Arbeitsmarkt nicht kenne, du deinen Beruf nicht genannt hast und man dich persönlich überhaupt nicht einschätzen kann. Außerdem gebe ich nicht viel auf Selbsteinschätzungen. Hinter der Behauptung, ich sei gut/schlecht und diesem und jenem, steht viel zu oft ein Irrtum.


Ich habe eine Ausbildung zum Logistiker also eine Ausbildung die eigentlich keiner braucht weil man die Arbeit auch ohne Ausbildung erlernen kann. Was bei mir passt und was nicht kann ich auch nicht sagen die Arbeitgeber sind da sehr verschlossen.
 
Abitur und ein Studium bedeutet dabei noch lange nicht qualifiziert zu sein. Ein Bekannter von mir hat ein Maschinenbauunternehmen mit etwas mehr als 10 Angestellten davon ein Großteil studierte Ingenieure. In den letzten Jahren sagt, kommen die oft noch sehr jungen Leute direkt aus dem Studium zu ihm aber können eigentlich nicht mehr das, was sie können sollten. Dann heißt es erstmal lernen bei den Kollegen und Weiterbildung, Weiterbildung...

Nervt doch auch irgendwie :ugly: Du denkst du bekommst junge, motivitere und vor allem qualifizierte neue Mitarbeiter aber Pustekuchen... Erst einmal den Leuten "alles" beibringen. :lol:
 
Versuchs doch mal im Grenzgebiet,weil am rein,da ist eine menge Industrie,weis ich weil ich dieses jahr schon da ein dach gebaut habe,leider direkt an der grenze,die neue zoll halle auf der BRD Seite.hotel auf der Französischen seite logisch;)
 
Ich habe eine Ausbildung zum Logistiker also eine Ausbildung die eigentlich keiner braucht weil man die Arbeit auch ohne Ausbildung erlernen kann. Was bei mir passt und was nicht kann ich auch nicht sagen die Arbeitgeber sind da sehr verschlossen.

Gibt es da denn vielleicht was, das man noch oben drauf machen kann? Noch bist du ja jung. 22 wie ich sehe. In dem Alter hab ich auch noch mal neu angefangen. War keine leichte Entscheidung, aber hat sich gelohnt. Ich hatte was gelernt, wo ich nie großen Spaß dran hatte und das gesundheitlich auch nicht mehr lang hätte machen können. Ich meinem Fall gab es dafür sogar ein bisschen Geld, weil das Jahr Schule, was ich erst noch machen musste, auf meine Ausbildung aufgebaut hat. Ich hatte aber auch genug Freizeit, sodass ich nebenbei noch was machen konnte. Falls du da auch irgendwelche Möglichkeiten hast, würd ich auf jeden Fall versuchen, das wahrzunehmen. Wenn du erst ein paar Jährchen äler bist, wird das leider nicht einfacher mit der Jobsuche.
 
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Tja, heute gilt eben (besonders in SPD-regierten Ländern) Chancengleichheit durch Nullniveau, sodass ein großer Teil der Schulabgänger weder mathematische Grundlagen noch seine Muttersprache richtig beherrscht. Wenn ich allein daran denke, wie viele Studierberechtigte (!) es in meinem Studiengang nicht geschafft haben, mit einfachster Mathematik fertig zu werden - also dem Umstellen simpler Formeln und dergleichen. Da fragt man sich echt, was die in der Schule eigentlich den ganzen Tag machen. Wenn Schulabschlüsse nichts mehr wert sind, muss man eben auf "höhere" Qualifikationen als Voraussetzung setzen.[]

Mein Onkel ist Bayer und wohnte zu Lebzeiten in Bayern, nahe München.

Zu Mathe: Alte Lehrer, viel (ersatzloser) Ausfall, zu abstrakt.
 
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Weil das heute so üblich ist. Es gibt ja genug Leute die den Job haben wollen also nimmst du den billigsten und wenn du das als Praktikum Stelle ausschreibst musst du eben gar nichts bezahlen.
Also muss der Student eben entscheiden ob er das machen will um VIELLEICHT später einen Job mit Gehalt zu bekommen oder er fährt weiter Taxi.

Ich hab da mal einen kleinen Fehler korrigiert...

Schau dir das Fernsehen oder die Zeitung an oder Unis. Da gibt es eine Menge Praktikastellen aber Geld bekommst du da eben nicht.

Tjo - womit ich mir die auch nicht leisten kann (geschweige denn will. Macht auch inhaltlich keinen Sinn, ein Praktikum an einer Uni zu machen, an der ich studiert habe).


Und dann beschwert sich die Industrie wieder über den Fachkräfte-Mangel. Was erwarten die? Die wenden bei MC Burger.

Die erwarten Leute mit 5 Jahren Berufserfahrung und den Gehaltsforderungen eines Inders.
Oder glaubst du, ein Unternehmen kann eine Stelle "jahrelang" nicht besetzen, weil es niemanden fähigen gibt? In der Zeit hätten sie oftmals einen Laien für die Stelle ausbilden können. Aber die Leute, die die wirklich wollen, gehen fürs doppelte Gehalt in die Schweiz oder nach Norwegen.


Golm, Max-Plank-Gesellschaft, suchen nen Gärtner, Voraussetzung: Abitur und gute Noten in Englisch, BIO...

Mal abgesehen davon, dass MPIs nach meiner Erfahrung sogar noch arroganter sind, als Leibniz: "MPI für Pflanzenphysiologie". Da überrascht es mich, dass sie kein abgeschlossenes Agrar- oder Biostudium verlangen, denn das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Gärtner für die Petunien vor der Tür gewesen sein, sondern für die Testflächen. Und so ein Gärtner muss dann auch mal komplexere Maßnahmen verstehen können - auch dann, wenn sie ihm von einer englisch sprechenden Person erklärt werden. ;)


EDIT: Das Arbeitsamt hat mich mal in so einen Kurs geschickt bei dem man lernt wie man sich bewirbt, was hat die Kursleiterin zu meiner Bewerbung gesagt bevor wir alles durchgesprochen hatten??
Meine Bewerbung sei schon gut, sie wüsste nicht was sie ändern soll, im Lebenslauf gab es eine kleine Änderung aber das war alles.

Nimm solche Kurse nicht zu ernst. Mich haben sie zu dreien geschickt, bei denen das (u.a.) Thema war. Hauptverbesserungsvorschläge bestanden jeweils darin, dass zu ändern, was der vorrangehende Dozent als ganz wichtig empfohlen hat. Wenn man sich die Lebensgeschichten einiger der geschwätzigeren Leute so angehört hat, weiß man auch, woher die Kompetenz kommt. (z.B. abgebrochenes Studium, vier "Jobs" in maximal zwei Jahren, dann Kinder & gut verdienenden Ehemann und jetzt nebenberuflich HartzIVer mit Geschichten vom begehbaren Schuhschrank beeindrucken. So jemand weiß vielleicht, wie man in Bewerbungen was vortäuscht - vielleicht aber auch nur, wie man bei Bewerbungsgespräch gut aussieht, aber nicht, was Arbeitgeber wirklich wollen.)
 
Was ändert das daran, dass man nach dem Studium in aller Regel nur die Uni griffbereit hat, an der man ohnehin studiert hat? In der man also gerade die Abteilungen, in derem Themenbereich man ggf. einen Doktor machen möchte, schon in und auswendig kennt? Wo ein Praktikum also einfach nur unbezahlte Arbeit wäre, komplett ohne Weiterbildungsfunktion? (Es sei denn, die Dozenten haben vorher geschlampt)
 
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Die erwarten Leute mit 5 Jahren Berufserfahrung und den Gehaltsforderungen eines Inders.
Oder glaubst du, ein Unternehmen kann eine Stelle "jahrelang" nicht besetzen, weil es niemanden fähigen gibt? In der Zeit hätten sie oftmals einen Laien für die Stelle ausbilden können. Aber die Leute, die die wirklich wollen, gehen fürs doppelte Gehalt in die Schweiz oder nach Norwegen.[]
Kenn da nen naja, Inder is er nicht, aber weit weg davon isser nicht (mittlerweile Rentner). Für das Gehalt was er hier Gezahlt bekommt kann er Zuhause wie ein Graf leben. Nur lebt er hier in DE und lebt in der Mittelklasse. ABgesehen davon sind die Gehälter auch in Indien gestiegen. Deswegen kommen die nicht. Haben mittlerweile begriffen das man hier zwar 3000€ verdienen kann, dafür untere Mittelklasse lebt, in Indien mit, umgerechnet, 1000€ aber Oberklasse ist.


[]Mal abgesehen davon, dass MPIs nach meiner Erfahrung sogar noch arroganter sind, als Leibniz: "MPI für Pflanzenphysiologie". Da überrascht es mich, dass sie kein abgeschlossenes Agrar- oder Biostudium verlangen, denn das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Gärtner für die Petunien vor der Tür gewesen sein, sondern für die Testflächen. Und so ein Gärtner muss dann auch mal komplexere Maßnahmen verstehen können - auch dann, wenn sie ihm von einer englisch sprechenden Person erklärt werden. ;)[]
Davon ging ich auch aus. Stand aber nicht da. Da ich dort täglich vorbeifahre weiß ich das die keinen Rosen-Park haben. Dann suche ich aber keinen Gärtner sondern nen Botaniker.
 
Wahrscheinlich hatte gerade kein Botaniker Interesse an einem "Praktikum", da haben sie nach einer anderen, möglichst billigen Alternative gesucht :schief:
(in bezahlten Ausschreibungen für Biologen fordern die dann jedenfalls typischerweise 3-4 Verfahren, die vermutlich <1 Jahr alt sind und für die die meisten Unis sich nicht einmal die Maschinen leisten können, mit denen du aber 3 Jahre Erfarhung haben musst.)


Gar nichts aber wo willst du sonst deinen Doktor machen wenn nicht an der Uni?

Irgendwo, wo Arbeit auch bezahlt wird :schief:
Ich meine, was ist das denn für ein Ansatz: "Wenn du nicht mindestens ein halbes Jahr umsonst für uns ackerst, brauchen wir über eine Zusammenarbeit gar nicht zu reden."? Und in der nächsten Stufe verlangen wir dann noch 1-2 Praktika mehr, solange bis wir alle bis auf einen ausgesiebt (und alle TAs entlassen) haben?
Sorry, aber das beißt sich mit "um später einen Job mit Gehalt zu bekommen". Und vor allem beißt es sich mit den Fairness-Ansprüchen, denen die Gesellschaft angeblich gerecht werden will und denen die Uni laut Gesetz gerecht werden müssen. Denn ewige Praktika kann man sich nur leisten, wenn man jemandem hat, der einen den Lebensunterhalt finanziert.
 
Nimm solche Kurse nicht zu ernst. Mich haben sie zu dreien geschickt, bei denen das (u.a.) Thema war. Hauptverbesserungsvorschläge bestanden jeweils darin, dass zu ändern, was der vorrangehende Dozent als ganz wichtig empfohlen hat. Wenn man sich die Lebensgeschichten einiger der geschwätzigeren Leute so angehört hat, weiß man auch, woher die Kompetenz kommt. (z.B. abgebrochenes Studium, vier "Jobs" in maximal zwei Jahren, dann Kinder & gut verdienenden Ehemann und jetzt nebenberuflich HartzIVer mit Geschichten vom begehbaren Schuhschrank beeindrucken. So jemand weiß vielleicht, wie man in Bewerbungen was vortäuscht - vielleicht aber auch nur, wie man bei Bewerbungsgespräch gut aussieht, aber nicht, was Arbeitgeber wirklich wollen.)

Als ich das gelesen habe musste ich einfach nur lachen :D, du hast Recht es gibt solche.
Den gut verdienenden Ehemann holen der der Frau so git wie alles zahlt und wenn es denen zu Hause zu langweilig wird dann suchen die sich einen Job :D

Irgendwo, wo Arbeit auch bezahlt wird :schief:
Ich meine, was ist das denn für ein Ansatz: "Wenn du nicht mindestens ein halbes Jahr umsonst für uns ackerst, brauchen wir über eine Zusammenarbeit gar nicht zu reden."? Und in der nächsten Stufe verlangen wir dann noch 1-2 Praktika mehr, solange bis wir alle bis auf einen ausgesiebt (und alle TAs entlassen) haben?
Sorry, aber das beißt sich mit "um später einen Job mit Gehalt zu bekommen". Und vor allem beißt es sich mit den Fairness-Ansprüchen, denen die Gesellschaft angeblich gerecht werden will und denen die Uni laut Gesetz gerecht werden müssen. Denn ewige Praktika kann man sich nur leisten, wenn man jemandem hat, der einen den Lebensunterhalt finanziert.


Das ist das Problem bei einem Praktikum, wer zahlt einem den Lebensunterhalt?? Wenn mann auch noch im Ausland studiert kann man nicht bei den Eltern wohnen, ausser die Wohnen an der Grenze und die Schule ist nebenan ;)
 
Irgendwo, wo Arbeit auch bezahlt wird :schief:
Ich meine, was ist das denn für ein Ansatz: "Wenn du nicht mindestens ein halbes Jahr umsonst für uns ackerst, brauchen wir über eine Zusammenarbeit gar nicht zu reden."? Und in der nächsten Stufe verlangen wir dann noch 1-2 Praktika mehr, solange bis wir alle bis auf einen ausgesiebt (und alle TAs entlassen) haben?
Sorry, aber das beißt sich mit "um später einen Job mit Gehalt zu bekommen". Und vor allem beißt es sich mit den Fairness-Ansprüchen, denen die Gesellschaft angeblich gerecht werden will und denen die Uni laut Gesetz gerecht werden müssen. Denn ewige Praktika kann man sich nur leisten, wenn man jemandem hat, der einen den Lebensunterhalt finanziert.

Seit wann ist das Leben fair?
Seit wann sind die Unternehmen an der Ausbildung von Nachwuchs interessiert? Das kostet Geld und bringt erst mal nichts. Lieber fertige Facharbeiter/Forscher/Gelehrte nehmen.
 
Seit wann ist das Leben fair?
Seit wann sind die Unternehmen an der Ausbildung von Nachwuchs interessiert? Das kostet Geld und bringt erst mal nichts. Lieber fertige Facharbeiter/Forscher/Gelehrte nehmen.

Klar wollen die Unternehmen das du alles kannst und für einen Hungerlohn arbeitest das ist nichts neues. Es gibt wenige Unternehmen die Mitarbeiter ausbilden.
 
Als ich das gelesen habe musste ich einfach nur lachen :D, du hast Recht es gibt solche.
Den gut verdienenden Ehemann holen der der Frau so git wie alles zahlt und wenn es denen zu Hause zu langweilig wird dann suchen die sich einen Job :D

Aber ausgerechnet so einen....?!

Das ist das Problem bei einem Praktikum, wer zahlt einem den Lebensunterhalt?? Wenn mann auch noch im Ausland studiert kann man nicht bei den Eltern wohnen, ausser die Wohnen an der Grenze und die Schule ist nebenan ;)

Während des Studiums würde ich es ja eher als Zeitfrage betrachten - finanzieren muss man sich da ja eh "irgendwie" und fairerweise muss man auch sagen, dass Studenten eben noch keine Ausbildung haben und von einem guten Praktikum mehr profitieren, als der, der sie annimmt. Aber hier gings ja um "nach dem Studium" und am besten noch "an der Uni bevor man eine Doktorandenstelle (oder auch Assistentenstelle) bekommt". D.h. jemand, der hoch (und fertig) qualifiziert ist soll unbezahlte Arbeit erledigen, und zwar (in Teilen) genau die Arbeit, auf die er sich eigentlich bewirbt? Da gibts keine Ausrede mehr. Das ist pure Ausbeutung.


Seit wann ist das Leben fair?
Seit wann sind die Unternehmen an der Ausbildung von Nachwuchs interessiert? Das kostet Geld und bringt erst mal nichts. Lieber fertige Facharbeiter/Forscher/Gelehrte nehmen.

Du hast selbst von Uni geredet - nicht von Unternehmen. Von/Für/Bei Unternehmern gehört es in unserer Gesellschaft ja zum guten Ton, sich auf Kosten anderer zu bereichern. Aber sobald es an staatliche Institutionen (wie Unis) geht, oder auch um Unternehmen, die gerne irgend eine Form von staatlicher Unterstützung hätten, hat man imho genau die Maßstäbe anzulegen, die unsere Gesellschaft und unserer Staat hochhalten. Und diesen wird die herrschende Situationen einfach nicht gerecht.
Bin ich durchaus Pessi Realist genug, um dir darin zuzustimmen, "das dem halt so ist". Aber ich bin dann auch offen genug, jeden einzelnen, der in der Öffentlichkeit mit irgendwelchen "Werten" oder "man kann doch nicht" ankommt, als das verlogene Arschloch zu behandeln, dass er ist.
(und, ich muss ganz ehrlich sagen: Ich bin nicht der einzige, der so denkt. Und ich persönlich sehe die Situation als zunehmendes, gesellschaftsbedrohendes Problem. Denn es werden immer mehr, die aufgrund derartiger Verhältnisse jede Chance auf ein gutes Leben und jeglichen Respekt über der Gesellschaft verlieren. Und wenn 0 Hoffnung und 0 Respekt in jemandem vereinigt werden, der 0 Hemmungen hat, dann ergibt das wort-wörtlich gewalt ige Änderungen)
 
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