Golm, Max-Plank-Gesellschaft, suchen nen Gärtner, Voraussetzung: Abitur und gute Noten in Englisch, BIO...
Klar gibt es viele die gleich gut Qualifiziert sind aber wenn man denen nie eine Chance gibt, woher sollen die das Geld nehmen um sich eine Ausbildung zu finanzieren damit die höhere Jobs machen können?
Nicht jeder bekommt ein Stipendium oder die Eltern haben genug Geld um die Ausbildungskosten zu zahlen.
Gibt auch solche Spezialisten: Abgelehnt (mir so zugetragen) weil man jemanden mit 5 Jahren HTML5 gesucht hat.
Zur Info: Das gibts seit 2011.
Oder die Anforderungen einer mir gut bekannten Firma um einen Mitarbeiter in identischer Position zu ersetzen, die Anforderungen blieben identisch: Er (der Der in Rente gehen wird) las sich die jetzt gestellten Eigenschaften für die Bewerber durch und stellte fest: "Auf die Stelle hätte er sich nie getraut sich zu bewerben." Er ist Ingenieur.
Mein Onkel: Bankkaufmann. Mittlerer Realschulabschluss. Gleiche Tätigkeit heute: Abitur als Voraussetzung.
Oder auch: Warum haben sie für die Stelle jemanden mit Abi genommen. Haupt-, maximal Realschulabschluss hätte gereicht. Antwort: Weil wir jemanden mit Abi bekommen konnten. Warum jemanden schlechteres nehmen?
Um höhere Jobs zu machen, sollte man erst mal einen vernünftigen Schulabschluss mitbringen und/oder sich anderweitig qualifizieren. Ich weiß nicht, wie das bei dir in der Schweiz ist, aber in meinem Umfeld hat noch jeder einen Ausbildungsplatz bekommen, der fähig und willig war. Wenn es mal nicht klappt, muss man sich halt auf den Arsch setzten. Mein Cousin etwa hat seinen Realschulabschluss mit lauter Vieren gemacht und damit auch nichts bekommen. Zumindest nicht das, was er wollte. Bäcker, Verkäufer, Fachlagerist und irgendwelche vom Arbeitsamt geschaffene Pseudoberufe hät er sofort machen können, er wollt aber was am Rechner machen. Da hat er sich für die Fachhochschulreife angemeldet und das erste Jahr was geleistet. (was man übrigens nicht groß finnazieren muss, solange man nicht meint, ausziehen zu müssen. Ich weiß, altmodisch - Buh -, aber das ist ohnehin nur eine neuzeitliche Unsitte. Man kann ruhig noch bei den Eltern wohnen bleiben, solange man in Ausbildung ist) Mit dem Zeugnis (und auch dem, was er da durch Mitarbeit an Wissen gesammelt hat) hat er dann ein Jahr später seine Stelle gefunden. Die Schule musste er nicht mal fertig machen.
Du hast ja anscheinend eine Ausbildung und zumindest den Teil schon hinter dir. Warum es mit der Festanstellung hapert, kann und möchte ich aber gar nicht beurteilen. Schon allein, weil ich den schweizer Arbeitsmarkt nicht kenne, du deinen Beruf nicht genannt hast und man dich persönlich überhaupt nicht einschätzen kann. Außerdem gebe ich nicht viel auf Selbsteinschätzungen. Hinter der Behauptung, ich sei gut/schlecht und diesem und jenem, steht viel zu oft ein Irrtum.
Du denkst du bekommst junge, motivitere und vor allem qualifizierte neue Mitarbeiter aber Pustekuchen... Erst einmal den Leuten "alles" beibringen. 

Ich habe eine Ausbildung zum Logistiker also eine Ausbildung die eigentlich keiner braucht weil man die Arbeit auch ohne Ausbildung erlernen kann. Was bei mir passt und was nicht kann ich auch nicht sagen die Arbeitgeber sind da sehr verschlossen.
[]
Tja, heute gilt eben (besonders in SPD-regierten Ländern) Chancengleichheit durch Nullniveau, sodass ein großer Teil der Schulabgänger weder mathematische Grundlagen noch seine Muttersprache richtig beherrscht. Wenn ich allein daran denke, wie viele Studierberechtigte (!) es in meinem Studiengang nicht geschafft haben, mit einfachster Mathematik fertig zu werden - also dem Umstellen simpler Formeln und dergleichen. Da fragt man sich echt, was die in der Schule eigentlich den ganzen Tag machen. Wenn Schulabschlüsse nichts mehr wert sind, muss man eben auf "höhere" Qualifikationen als Voraussetzung setzen.[]
Weil das heute so üblich ist. Es gibt ja genug Leute die den Job haben wollen also nimmst du den billigsten und wenn du das als Praktikum Stelle ausschreibst musst du eben gar nichts bezahlen.
Also muss der Student eben entscheiden ob er das machen will um VIELLEICHT später einen Job mit Gehalt zu bekommen oder er fährt weiter Taxi.
Schau dir das Fernsehen oder die Zeitung an oder Unis. Da gibt es eine Menge Praktikastellen aber Geld bekommst du da eben nicht.
Und dann beschwert sich die Industrie wieder über den Fachkräfte-Mangel. Was erwarten die? Die wenden bei MC Burger.
Golm, Max-Plank-Gesellschaft, suchen nen Gärtner, Voraussetzung: Abitur und gute Noten in Englisch, BIO...

EDIT: Das Arbeitsamt hat mich mal in so einen Kurs geschickt bei dem man lernt wie man sich bewirbt, was hat die Kursleiterin zu meiner Bewerbung gesagt bevor wir alles durchgesprochen hatten??
Meine Bewerbung sei schon gut, sie wüsste nicht was sie ändern soll, im Lebenslauf gab es eine kleine Änderung aber das war alles.
Tjo - womit ich mir die auch nicht leisten kann (geschweige denn will. Macht auch inhaltlich keinen Sinn, ein Praktikum an einer Uni zu machen, an der ich studiert habe).
Kenn da nen naja, Inder is er nicht, aber weit weg davon isser nicht (mittlerweile Rentner). Für das Gehalt was er hier Gezahlt bekommt kann er Zuhause wie ein Graf leben. Nur lebt er hier in DE und lebt in der Mittelklasse. ABgesehen davon sind die Gehälter auch in Indien gestiegen. Deswegen kommen die nicht. Haben mittlerweile begriffen das man hier zwar 3000€ verdienen kann, dafür untere Mittelklasse lebt, in Indien mit, umgerechnet, 1000€ aber Oberklasse ist.I[]
Die erwarten Leute mit 5 Jahren Berufserfahrung und den Gehaltsforderungen eines Inders.
Oder glaubst du, ein Unternehmen kann eine Stelle "jahrelang" nicht besetzen, weil es niemanden fähigen gibt? In der Zeit hätten sie oftmals einen Laien für die Stelle ausbilden können. Aber die Leute, die die wirklich wollen, gehen fürs doppelte Gehalt in die Schweiz oder nach Norwegen.[]
Davon ging ich auch aus. Stand aber nicht da. Da ich dort täglich vorbeifahre weiß ich das die keinen Rosen-Park haben. Dann suche ich aber keinen Gärtner sondern nen Botaniker.[]Mal abgesehen davon, dass MPIs nach meiner Erfahrung sogar noch arroganter sind, als Leibniz: "MPI für Pflanzenphysiologie". Da überrascht es mich, dass sie kein abgeschlossenes Agrar- oder Biostudium verlangen, denn das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Gärtner für die Petunien vor der Tür gewesen sein, sondern für die Testflächen. Und so ein Gärtner muss dann auch mal komplexere Maßnahmen verstehen können - auch dann, wenn sie ihm von einer englisch sprechenden Person erklärt werden.[]

Gar nichts aber wo willst du sonst deinen Doktor machen wenn nicht an der Uni?

Nimm solche Kurse nicht zu ernst. Mich haben sie zu dreien geschickt, bei denen das (u.a.) Thema war. Hauptverbesserungsvorschläge bestanden jeweils darin, dass zu ändern, was der vorrangehende Dozent als ganz wichtig empfohlen hat. Wenn man sich die Lebensgeschichten einiger der geschwätzigeren Leute so angehört hat, weiß man auch, woher die Kompetenz kommt. (z.B. abgebrochenes Studium, vier "Jobs" in maximal zwei Jahren, dann Kinder & gut verdienenden Ehemann und jetzt nebenberuflich HartzIVer mit Geschichten vom begehbaren Schuhschrank beeindrucken. So jemand weiß vielleicht, wie man in Bewerbungen was vortäuscht - vielleicht aber auch nur, wie man bei Bewerbungsgespräch gut aussieht, aber nicht, was Arbeitgeber wirklich wollen.)
, du hast Recht es gibt solche. 
Irgendwo, wo Arbeit auch bezahlt wird
Ich meine, was ist das denn für ein Ansatz: "Wenn du nicht mindestens ein halbes Jahr umsonst für uns ackerst, brauchen wir über eine Zusammenarbeit gar nicht zu reden."? Und in der nächsten Stufe verlangen wir dann noch 1-2 Praktika mehr, solange bis wir alle bis auf einen ausgesiebt (und alle TAs entlassen) haben?
Sorry, aber das beißt sich mit "um später einen Job mit Gehalt zu bekommen". Und vor allem beißt es sich mit den Fairness-Ansprüchen, denen die Gesellschaft angeblich gerecht werden will und denen die Uni laut Gesetz gerecht werden müssen. Denn ewige Praktika kann man sich nur leisten, wenn man jemandem hat, der einen den Lebensunterhalt finanziert.

Irgendwo, wo Arbeit auch bezahlt wird
Ich meine, was ist das denn für ein Ansatz: "Wenn du nicht mindestens ein halbes Jahr umsonst für uns ackerst, brauchen wir über eine Zusammenarbeit gar nicht zu reden."? Und in der nächsten Stufe verlangen wir dann noch 1-2 Praktika mehr, solange bis wir alle bis auf einen ausgesiebt (und alle TAs entlassen) haben?
Sorry, aber das beißt sich mit "um später einen Job mit Gehalt zu bekommen". Und vor allem beißt es sich mit den Fairness-Ansprüchen, denen die Gesellschaft angeblich gerecht werden will und denen die Uni laut Gesetz gerecht werden müssen. Denn ewige Praktika kann man sich nur leisten, wenn man jemandem hat, der einen den Lebensunterhalt finanziert.
Seit wann ist das Leben fair?
Seit wann sind die Unternehmen an der Ausbildung von Nachwuchs interessiert? Das kostet Geld und bringt erst mal nichts. Lieber fertige Facharbeiter/Forscher/Gelehrte nehmen.
Als ich das gelesen habe musste ich einfach nur lachen, du hast Recht es gibt solche.
Den gut verdienenden Ehemann holen der der Frau so git wie alles zahlt und wenn es denen zu Hause zu langweilig wird dann suchen die sich einen Job![]()
Das ist das Problem bei einem Praktikum, wer zahlt einem den Lebensunterhalt?? Wenn mann auch noch im Ausland studiert kann man nicht bei den Eltern wohnen, ausser die Wohnen an der Grenze und die Schule ist nebenan![]()
Seit wann ist das Leben fair?
Seit wann sind die Unternehmen an der Ausbildung von Nachwuchs interessiert? Das kostet Geld und bringt erst mal nichts. Lieber fertige Facharbeiter/Forscher/Gelehrte nehmen.