Was ist los in Syrien?

Das mit dem Aufhören meinte ich anders, die syrische Bevölkerung ist gespalten und wird es so lange sein, so lange Assad da ist.
Ob es irgendwann nur noch passiven Widerstand gibt oder sonst was, wird nichts an dem Riss verändern, der durch alle Schichten geht.

Syrien wird erst dann wieder eine Chance haben, wenn alles alte abgeschüttelt ist.
 
Damit muss man wohl in einer Diktatur rechnen. Trotzdem war das Land vor 2011 nicht im Krieg, es war nicht in Schutt und Asche, 500.000 Menschen, die jetzt tot sind, lebten noch und generell war Syrien noch eines der liberaleren Länder im Nahen Osten.

Vielleicht dämmert es den Leute ja mal langsam, dass es trotz Diktatur damals besser war, als heute.

Zynischer und verachtender geht es aus dem warmen Sessel des Westens geschrieben wohl nicht mehr, wobei der Schreiber natürlich alle Rechte einer freien Demokratie für sich selber genießt und auch beansprucht.
Sollen doch die Araber in Dikatatur leben, mit den Grenzen die 1919 willkürlich gezogen worden sind!
Man sieht doch deutlich, dass die Gebilde Syrien und Libyen so nicht aufrechtzuerhalten sind aus ethnisch religiösen Gründen und aus dieser Erkenntnis heraus sollen es es dann menschenverachtende Diktaturen mit Folterkeller und Giftgas richten.

Gratuliere zu der Einstellung!

Edit:

Syrien wird erst dann wieder eine Chance haben, wenn alles alte abgeschüttelt ist.

Auch ohne Assad wird es mehr als schwierig, gemäßigte Suniten, radikale Suniten, Alawiten, Christen und Kurden unter einen Hut zu bringen, gerade mit einer Turkei die ein sunitisch geprägtes Syrien möchte und die Kurden völlig ausschalten will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar, weil ein heiles Land und lebende Menschen, zynisch und verachtend sind. Dann doch lieber 7 Jahre Krieg, ein Land in Schutt und Asche und 500.000 Tote :stupid:

Soviel dazu, wer hier aus dem warmen Sessel heraus zynisch und verachtend ist.
 
Ach ja,

zu Tode gefolterte Menschen in Syrien (Assad), Libyen (Gadaffi), Irak (Sadam Hussein), Afghanistan (Taliban), dazu kamen im Irak noch Giftgas gegen Kurden, aber hey alles heile Länder gewesen, da soll sich der einzelne mal nicht so haben mit dem zu Tode foltern und das Selbstbestimmungsrecht der Völker, gilt natürlich nur dann, wenn der oder die folternden Machthaber damit einverstnaden sind!

Komischerweise ist zu den Bürgerkriegsauswirkungen mit den Toten in Europa nicht gekommen, als die Menschen durch ihre Selbstbestimmung Ende der 80er, Anfang der 1990er Jahre versucht haben den Eisernen Vorhang und damit Komminismus und Sozialismus zu überwinden.
 
Klar und weil diese Dikatoren Menschen töten, greift dann der Westen ein und tötet noch mehr Menschen, um die Dikatoren davon abzuhalten, Menschen zu töten.

Geniale Logik.
 
Der Westen hat in Syrien gar nicht eingegriffen, erst als es den Islamischen Staat gab, hat man einzelne Gruppen unterstützt und komme mir nicht mit dem Märchen es war anders und Saudi Arabien gehört zum Westen!

Im eigentlichen Sinne geht es darum, dass du hier versuchst, Menschen Rechte oder Handlungen abzusprechen, die du für dich selbst als völlig normal betrachtest und auch beanspruchst, das ist zynisch und verachtend!
 
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In Syrien nicht, aber in den anderen von dir genannten Ländern.

Alleine im völkerrechtswidrigen Irakkrieg wurden Schätzungen zufolge 500.000 Menschen ermordet.

Neue US-Studie: Im Irak-Krieg starben 500.000 Menschen - Politik - Suddeutsche.de

Aber hey, immerhin konnte man Sadam Hussein davon abhalten, sein Volk zu ermorden. Diese Aufgabe hat ihm Amerika abgenommen. Und heute ist der Irak (so wie Afghanistan oder Libyen) ja eine reines Erfolgsmodel. Also schnell diesen Erfolg auch auf Syrien übertragen, oder wie?
 
Ach ja,

zu Tode gefolterte Menschen in Syrien (Assad), Libyen (Gadaffi), Irak (Sadam Hussein), Afghanistan (Taliban), dazu kamen im Irak noch Giftgas gegen Kurden, aber hey alles heile Länder gewesen, da soll sich der einzelne mal nicht so haben mit dem zu Tode foltern und das Selbstbestimmungsrecht der Völker, gilt natürlich nur dann, wenn der oder die folternden Machthaber damit einverstnaden sind!

Und wer hat die ganzen Mist da unten überhaupt erst begünstigt?
Staaten wie Frankreich, Deutschland, England, Russland, USA ect. die fleißigst die über Jahrzehnte Technologie und Anlagen nach dort verkauft haben um Chemische Waffen zu entwickeln / produzieren, die Diktatoren hoffiert und gestützt haben, solange es denn eigenen wirtschaftlichen wie (geo)politischen Interessen diente (siehe z.B. Iran, siehe Afghanistan, siehe Irak, Francospanien, usw.) und die keine Probleme damit haben das an nahezu jeden Rüstungsgüter verkauft werden der dafür Geld bezahlt und die Augen da zumachen wo es die eigenen Interessen schneidet (siehe z.B. Saudis in Jemen), aber die auf der anderen gottverdammten Seite sich hinstellen und Du! Du! Du! mit dem Finger wedeln und sich entrüstet geben wenn diese Autokraten und Diktatoren dann das ganze Zeug auch mal einsetzen / benutzen, oder eigene Interessen tangieren, wie in der Ukraine, wie in Syrien, usw.

Das doch scheinheilig und absolut eckelhaft, da zu glauben und so zu tun als würde es an den entscheidenen Stellen in unserem politischen System wirklich irgend jemand darum gehen was dort unten wirklich mit den Menschen passiert.
Es geht primär um gottverdammte wirtschaftliche und (geo)politische Interessen und wenn man da gleichzeitig das Bild der "Humanität" bemühen kann ist das doch wunderbar, aber am Ende nur in weiten Teilen Fassade.

Komischerweise ist zu den Bürgerkriegsauswirkungen mit den Toten in Europa nicht gekommen, als die Menschen durch ihre Selbstbestimmung Ende der 80er, Anfang der 1990er Jahre versucht haben den Eisernen Vorhang und damit Komminismus und Sozialismus zu überwinden.

Hätte die DDR Rückendeckung aus Moskau gehabt (das schon viel zu sehr mit seinen eigenen internen Problemen beschäftigt war) wäre das ganze wohl hier alles andere als friedlich geworden.
Anders ausgedrückt, im Grunde zimlich viel Glück das es in der DDR 89 und an vielen anderen Stellen so friedlich über die Bühne ging.
 
Der Aufstand vom 17. Juni 1953 oder der Prager Frühling 68 haben doch gezeigt, dass die sozialitischen Hardliener im Zweifel keine Probleme mit Gewalt gegen Demonstrierenden haben. Und wie Nightslaver sagt, hätte die DDR aus Moskau Rückendeckung bekommen, dann hätte sie auch geschossen.

Das sie dazu bereit sind, hat die DDR jeden Tag an ihrer Grenze bewiesen. Wir hatten Glück, dass Gorbatschow an der Macht war und nicht z.B. Breschnew.
 
Ich verteidige nicht den Irak Krieg!

Was ich dir vor Augen führen will, ist deine zynische und menschenveachtende Antwort auf compisuchers post

Man erinnere sich dezent daran, wie alles 2011 begann, Eltern und Freunde protestierten gegen die Verhaftung von Kindern wegen präpubertären Schmierereien und anschließend wurden diese Eltern und Freunde von den Geheimdienstschergen Assads zu Tode gefoltert...
deine Antwort
Damit muss man wohl in einer Diktatur rechnen. Trotzdem war das Land vor 2011 nicht im Krieg, es war nicht in Schutt und Asche, 500.000 Menschen, die jetzt tot sind, lebten noch und generell war Syrien noch eines der liberaleren Länder im Nahen Osten.

Super also weil die Diktatoren mit Folter und massiven Druck ein Land zusammenhalten, sollen sich die Menschen die darin leben, mal nicht so haben und auf solche Dinge wie freie Meinungsäußerung und friedliches demonstrieren natürlich verzichten, weil ist ja Dikatur, aber du selber nimmst diese Rechte völlig selbstverständlich für dich war!
Und mit ein paar Folter Toten muss man dann halt leben, ist ja nur irgendein Anonymus der zu blöd war, weil er wußte ja, dass er in einer Diktatur lebt.
 
Ich denke beides ist zu verachten, die Diktatur wie den Krieg.
Und wir alle in unseren rosaroten Wattebällchen eingelullt können uns kaum vorstellen, was das alles bedeutet - vielleicht zum Glück...

Syrien selbst ist uraltes Kulturland der Menschen und somit auch ein Schmelztiegel vieler Volksgruppen und Religionen.
Getoppt wird das durch diverse Interessenslagen von außen, USA, Russland, Frankreich, GB, Iran, Türkei, Saudi-Arabien und Israel um mal die in meinen Augen hauptsächlichen Akteure zu nennen.

Mit den diversen Kulturen kommt noch ein ganz anderes Mächteverständnis der lokalen Bevölkerung zum tragen, meist clan- oder ethnien- oder religionsverbunden (oder alles drei zusammen)
ist das jetzt nicht wirklich der Nährboden für eine allgemeines Demokratieverständnis westlicher Prägung.

Ich persönlich bin der Auffassung, auch neue Grenzziehungen würden eher das Thema verhärten.
Eine halbwegs faire Autonomieregelung verbunden mit der Verpflichtung sich zusammenzuraufen (ohne Waffen) würde evtl. den Lernprozess in Richtung (Basis-)Demokratie anstoßen,
ohne von Heute auf Morgen traditionelle Stammesstrukturen vor den Kopf zu stoßen.

Mit physischer oder psychischer Gewalt als solcher, sei es von der Assad-Diktatur aus oder von außen aufgedrängter und belehrender Struktureinrichtung wurde noch nie ein innerer Staatskonflikt beendet.
 
Was ich dir vor Augen führen will, ist deine zynische und menschenveachtende Antwort auf compisuchers post

Das Wort das suchst, heißt pragmatisch.

Super also weil die Diktatoren mit Folter und massiven Druck ein Land zusammenhalten, sollen sich die Menschen die darin leben, mal nicht so haben und auf solche Dinge wie freie Meinungsäußerung und friedliches demonstrieren natürlich verzichten, weil ist ja Dikatur, aber du selber nimmst diese Rechte völlig selbstverständlich für dich war!

Nö, sie können jederzeit dagegen rebellieren (wie in Syrien geschehen), aber sie müssen dann nicht überrascht tun, dass besagter Diktator, der schon vorher nicht als Menschenfreund aufgefallen ist, im Angesicht seines eigenen Machtverlustes (und den Tod anderer Kollegen vor Augen) dann entsprechend reagiert. Das Assad sagt, na gut, hier habt ihr jetzt Demokratie, ihr wollt es ja so, damit war halt einfach nicht zu rechnen.

Und da muss sich jeder Rebell selbst fragen, ob es das wert war um den Preis eines zerstörten Landes und über 500.000 Toter zu rebellieren oder ob das Leben vor 2011 nicht doch besser war.

Und mit ein paar Folter Toten muss man dann halt leben, ist ja nur irgendein Anonymus der zu blöd war, weil er wußte ja, dass er in einer Diktatur lebt.

Man sollte zumindest so viel Realismus an den Tag legen und die eigenen Situation und die Folgen des eigenen Handels bedenken.

Wie gesagt, dass arabische Herrschafter so reagieren, ist wenig verwunderlich. Damit hätte man rechnen müssen.
 
@Don-71:
Danke für die Verteidigung meines Geschreibsels.
Ich verstehe dennoch sehr gut die Intention Kaarzuos, der, wie ich glaube uns sagen möchte, besser in einer Diktatur zu leben als einen fatalen Krieg zu führen.

Nun, an einem gewissen Punkt wird die Diktatur unerträglich.
Meine Frau ist noch 2 Jahre vor Grenzöffnung aus der DDR geflohen, weil sie sich persönlich in ihrer Freiheit, ihren christlichen Glauben auszuüben, eingeschränkt fühlte.
Manche verstehen das, andere nicht - und beide Ansichten sind richtig und falsch, je nachdem an welchem Ufer man steht...

Aber -und jetzt kommt der eigentliche Punkt- nichts ist wichtiger, als die persönliche Freiheit des Menschen und jegliche Einschränkung wird unweigerlich zum Konflikt führen.
Manche werden aggressiv=Krieg, manche weichen aus=Flucht, manche verweilen und fressen alles in sich hinein=subversiv, letztlich gibt es die Mitläufer=arrangieren sich; alle vier Aktionen werden die Seele des einzelnen Menschen auffressen.

So lange wir selbst nicht ein Mindestmaß an Freiheit für andere Menschen wollen, werden wir nie die Mechanismen von Gewalt unter einer Diktatur verstehen.
 
Und wer hat die ganzen Mist da unten überhaupt erst begünstigt?
Staaten wie Frankreich, Deutschland, England, Russland, USA ect. die fleißigst die über Jahrzehnte Technologie und Anlagen nach dort verkauft haben um Chemische Waffen zu entwickeln / produzieren, die Diktatoren hoffiert und gestützt haben, solange es denn eigenen wirtschaftlichen wie (geo)politischen Interessen diente (siehe z.B. Iran, siehe Afghanistan, siehe Irak, Francospanien, usw.) und die keine Probleme damit haben das an nahezu jeden Rüstungsgüter verkauft werden der dafür Geld bezahlt und die Augen da zumachen wo es die eigenen Interessen schneidet (siehe z.B. Saudis in Jemen), aber die auf der anderen gottverdammten Seite sich hinstellen und Du! Du! Du! mit dem Finger wedeln und sich entrüstet geben wenn diese Autokraten und Diktatoren dann das ganze Zeug auch mal einsetzen / benutzen, oder eigene Interessen tangieren, wie in der Ukraine, wie in Syrien, usw.

Das doch scheinheilig und absolut eckelhaft, da zu glauben und so zu tun als würde es an den entscheidenen Stellen in unserem politischen System wirklich irgend jemand darum gehen was dort unten wirklich mit den Menschen passiert.
Es geht primär um gottverdammte wirtschaftliche und (geo)politische Interessen und wenn man da gleichzeitig das Bild der "Humanität" bemühen kann ist das doch wunderbar, aber am Ende nur in weiten Teilen Fassade.



Hätte die DDR Rückendeckung aus Moskau gehabt (das schon viel zu sehr mit seinen eigenen internen Problemen beschäftigt war) wäre das ganze wohl hier alles andere als friedlich geworden.
Anders ausgedrückt, im Grunde zimlich viel Glück das es in der DDR 89 und an vielen anderen Stellen so friedlich über die Bühne ging.

Also das mit der DDR oder allgemein den ehemaligen Warschauer pakts staaten außen vor gelassen (man bedenke auch die Solidarnosc Bewegung), gebe ich dir in vielem Recht, allerdings glaube ich , dass viele oder fast alle sich im Westen gar nicht im klaren waren, um was es auf der arabischen Halbinsel überhaupt geht. Die haben die Machthaber damals ab den 1950er und 1960er Jahren als normal angesehen und mit diesen Geschäfte gemacht, auch im Sinne des Ost West Konflikts
Nenne mir doch mal ein Bericht oder Reportage, aus den 1960er, 1970er und 1980er Jahren, wo auf den Unterschied zwischen Suniten und Chiiten eingegangen wird oder die völlig andere Gesellschaftsform der Araber durch ihre Stammes und Familien Organisation?! Ich kenne da keine.

Das was sich in den letzten 70 Jahren dort abgespielt hat, deckt eigentlich jetzt erst das tiefe Zerwürfnis unter den arabischen Staaten auf, der "Konfessionskrieg" zwischen Chiiten und Suniten, m.M. nach dreht sich darum mittlerweile alles und das wurde die letzten 70 Jahre Stück für Stück durch die einzelnen Kriege und auch Radikalisierung aufgedeckt/zugespitzt. Dazu kommt, das die letzten 5 Jahre auch noch die Türkei als sunitischer Player mit eingestiegen ist. Im Grunde genommen ein völliges Chaos, an dem der Westen bestimmt nicht unschuldig ist, aber bestimmt auch nicht alleine schuldig. Die eigentlichen Probleme exitieren unter den arabischen Staaten und ihren verschiedenen "Konfessionen".
Jetzt haben sich zwei bzw. drei Machtzentren herauskristallisiert, der Iran, Saudi Arabien und die Türkei, wobei bei der Türkei nicht wirklich klar ist, was sie eigentlich will. Abseits davon spielen die Kurden mit ihren Autonomiebestrebungen, die es seit mehr als 100 Jahren gibt auch noch eine Rolle.

Ich glaube nicht, dass das der Westen alles seit Irak I (Iran Irak Krieg) auf dem Schirm hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo schon mal das Thema Diktatur und Demokratie angesprochen wurde.

Die USA als amtlich anerkannte "Vorzeigedemokratie" hält sich doch auch nur durch erhebliche staatliche Gewalt zusammen.Paramilitärische Polizeikräfte werden ebenso genutzt wie in teilen des Landes die Todesstrafe. Derjenige der Mitspielt hat wenig zu befürchten,ethnische "Problemzonen" werden bei Bedarf behandelt.
Wenns sich gerade anbietet auch unter vorgeschobenen Terrorgesetzen in Guantanamo und ähnlich gastlichen Orten. das es hier und da mal wieder einige Tote gibt
was hin und wieder auch zu sog. Rassenunruhen führt ist der normale Alltag im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Tja,Rassenunruhen und die zugehörenden Macht und Führungsansprüche inkl. religiösen Eifer haben zum Zusammenbruch des Vielvölkerstaat "Jugoslavien" geführt
weil dort auch zusammengepresst wurde was nicht zusammen gehört.
Ähnliches wird jetzt auch in Deutschland versucht und womöglich ist der Ausgang dieses Experiment ebenso unschön.

Ein Trost besteht immerhin: "Darwin wirds schon Richten".
 
Was haben die USA mit Jugoslawien zu tun?
In den USA wird nichts "zusammengepresst". Das ist ein Einwanderland und das wird immer so bleiben, da kann Trump machen, was er will.
 
Na ja, unsere Wahrnehmung der USA ist (wie auch vice versa) sehr durch die Medien und vor allem auch durch diverse Crime Serien geprägt.

Es ist durchaus richtig, dass es in bestimmten Gegenden (Detroit+Cleveland ist krass) ratsam ist, Nachts nicht zu Fuss zu gehen, aber das kennt man aus einzelnen Ecken im Ruhrgebiet oder sonstwo in D. auch schon.

Ich habe 2 Jahre bei Sacramento in einem Multikultiviertel mit hohem Afroamerikanischen und Latino-Anteil gelebt und zu keinem Zeitpunkt eine Waffe, Verbrecher oder aggressiven Polizisten gesehen.
Das sind alles Leuz wie du und ich, gehen zur Arbeit oder zur Schule und haben eben die üblichen amerikanischen Freizeitaktivitäten.

Viel schlimmer sind eigentlich diese rechtsradikalen + bewaffneten Unabhängigkeitsfanatiker irgendwo in Kentucky oder sonst wo in den Blue Mountains.
da wohnen praktisch ausschließlich Weisse und genau die haben - warum auch immer - einen unbändigen Hass vor allem auf Schwarze.
Mutmaßlich haben die noch nie einen live gesehen...

Die haben aber ein echt starkes Drogen-Problem, was bei Vielen, auch ehemals Gutbürgerlichen in Beschaffungskriminalität endet.
Das ist eigentlich das große Hintergrundthema zu der dämlichen Trump-Mauer und ja, über Mexico kommt der Großteil des Mistkrautes rüber...

Das mit der staatlichen Gewalt ist relativ, die einzelnen Bundesstaaten sind sehr unabhängig, das ferne Washington hat kaum was zu sagen.

Oder ums mal hier ins Forum passend zu bringen: FarCry5 ist extrem überspitzt und karikierend und realitätsfern und in Montana hast du die Flinte wg. dem Bären im Auto und nicht wg. christlichen Fanatikern...
 
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