Was ist los in Syrien?

Mal was anderes, älterer Artikel, aber bedenkenswert:
Weltbank berechnet die Kosten des Syrien-Kriegs | Telepolis

Für Mitte 2017 werden hier die Kosten für den Syrienkrieg auf 226 Mrd. Dollar beziffert.
Wo stehen wir jetzt? Bei 350 Mrd. $?
Egal...
Was hätte man für das Geld alles an Schulen, Unis, Krankenhäuser, Wohnhäuser und Infrastruktur da unten bauen können...

Davon sichert man aber keine Jobs in der US-amerikanischen und russischen Rüstungsindustrie und Flüchtlinge aus dem Nahen Osten brauchen die USA und Russland ja kaum kümmern, wenn sie flüchten dann überwiegend nach Westeuropa.
Welcher Flüchtling würde sich auch in einer Seeuntüchtigen Nussschale auf die Reise über den Atlantik begeben und nach Russland wollen auch nur wenige Flüchtlinge freiwillig (aber es gibt sie). ;)
 
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Hat auch seinen Grund warum B und C Waffen allgemein "geächtet" wurden.
Die gab man eigentlich freiwillig auf da ein sinnvoller taktischer Einsatz nicht gegeben ist. Sprich,die Dinger sind nicht wirklich brauchbar,im Gegensatz zu A Waffen.

Verwender von B und C Waffen erkennt man daran,das diese auf der Pferdekutsche eine 120mm Glattrohrkanone montiert haben.
 
... dem wuerde ich, als Laie, widersprechen. Gerade Gase koennen taktisch durchaus "sinnvoll" sein, weil sie fluechtig sind und eher wenig Schaden an der Infrastruktur des Einsatzgebietes anrichten. Will man also z. B. Verluste an den eigenen Bodentruppen gering halten und / oder das eigene militaerische Engagement verschleiern, kann einem Gas durchaus attraktiv erscheinen.
 
Das ist wohl richtig, JePe.
bitte nicht als persönlichen Angriff werten,
aber ich möchte nicht zwingend lesen, dass Waffen irgendwie attraktiv wären, auch wenn ich die Intention deiner Aussage in Richtung militärischer Wirksamkeit wohlweislich verstehe und einordnen kann.

Ich habe leider per Zufall 1989 als Ersthelfer bei einem Chlorgasunfall in einem Schwimmbad mitwirken dürfen - das ist wirklich kein schönes Bild, wenn dir jemand seine verätzten und blutigen Lungenüberreste in die helfende Hand auskotzt...
 
Komisch, USA und Co. haben Duma doch gar nicht angegriffen.
Von Damaskus Zentrum sind das weniger als 10 km über die M5/5 bis ins Zentrum nach Duma.
 
Schon merkwürdig. Wenn Syrien so unschuldig ist, wie Russland immer sagt, wieso kann dann nicht vor Ort ermittelt werden?
Hat Syrien doch was zu verbergen?
 
... dem wuerde ich, als Laie, widersprechen. Gerade Gase koennen taktisch durchaus "sinnvoll" sein, weil sie fluechtig sind und eher wenig Schaden an der Infrastruktur des Einsatzgebietes anrichten. Will man also z. B. Verluste an den eigenen Bodentruppen gering halten und / oder

Besagte Kampfstoffe sind nur keine Gase sondern liegen in flüssiger Form vor.Das "Zerstäuben" vor Ort ist ein grosses Problem was die Effizienz stark beeinträchtigt.
Gase im eigentlichen Sinn werden schon wegen den schlechten Erfahrungen im WK1 nicht genutzt.
Letztendlich ist das auch gut so.

Ich bin eher der Meinung das man weder Leute Vergasen,Zubomben oder ähnlich Schädigen sollte.Unabhängig wer da wütet.
Für keinen der Akteure zählen Menschenleben sondern nur die eigenen Interessen.
Nur die Verlierer stehen von Anfang an fest.
 
Pressemitteilung der OPCW vom heutigen Tage. Interessant ist Seite 2:

The Team has not yet deployed to Douma. The Syrian and the Russian officials who participated in the preparatory meetings in Damascus have informed the FFM Team that there were still pending security issues to be worked out before any deployment could take place.
 
Pressemitteilung der OPCW vom heutigen Tage. Interessant ist Seite 2:

The Team has not yet deployed to Douma. The Syrian and the Russian officials who participated in the preparatory meetings in Damascus have informed the FFM Team that there were still pending security issues to be worked out before any deployment could take place.

Inwiefern ist das jetzt interessant? Die 6. Armee in Stalingrad hat halt kapituliert, aber in der Kanalisation sind vermutlich noch einige Nazis übrig, die trotzdem weiterkämpfen, da kann man halt nicht für die Sicherheit garantieren und wer will da schon verantworten dann mitteilen zu müssen das die OPCW Leute beim nehmen der Proben in Stalingrad durch versprengte Nazis umgekommen sind. ;):ugly:

Nein, um nochmal ernsthaft zu der Sache zu werden, man kann jetzt natürlich sagen Russland und Assad blockieren absichtlich die Untersuchungen, wäre nicht auszuschließen, aber man könnte auch durchaus annehmen das es wirklich noch nicht ausreichend sicher in Douma ist.
Um nochmal auf das obrige Beispiel von Stalingrad zurück zu kommen, zwar hat die 6. Armee Anfang 1943 offiziell in Stalingrad kapituliert, aber einige hundert bis in die tausend Soldaten haben trotzdem weiter in der Kanalisation und Kellern ausgehart und sich nicht ergeben und obwohl Stalingrad ab dem Zeitpunkt offiziell als befreit galt konnte man auch 6 Monate später immer noch nicht gefahrlos durch Stalingrads Straßen laufen, ohne befürchten zu müssen nicht aus einem Keller, oder Gullideckel herraus von Nazis erschossen zu werden.

Und ich will garnicht wissen was passieren würde wenn OPCW-Mitarbeiter beim nehmen der Proben wirklich erschossen werden würden...
Vieleicht würden wir dann lesen das Russland und Damaskus die Mitarbeiter umgebracht hätten. :ugly:

Hmm, heh Russland, wollt ihr mich eigentlich nicht offiziell einstellen, meine "Rechtfertigungen" sind irgendwie gefühlt besser als eure. :D
 
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Inwiefern ist das jetzt interessant? Die 6. Armee in Stalingrad hat halt kapituliert, aber in der Kanalisation sind vermutlich noch einige Nazis übrig, die trotzdem weiterkämpfen, da kann man halt nicht für die Sicherheit garantieren und wer will da schon verantworten dann mitteilen zu müssen das die OPCW Leute beim nehmen der Proben in Stalingrad durch versprengte Nazis umgekommen sind. ;):ugly:

Im Kontext der hier ständig aufziehenden Wortgewitter von angeblich ständig nur lügenden Amis, Briten und anderem vermeintlichem Nato-Gsox, ist es wohltuend hervorzuheben, dass alle Seiten nur mit Wasser kochen - oder lügen. :D
 
Inwiefern ist das jetzt interessant? Die 6. Armee in Stalingrad hat halt kapituliert, aber in der Kanalisation sind vermutlich noch einige Nazis übrig, die trotzdem weiterkämpfen, da kann man halt nicht für die Sicherheit garantieren und wer will da schon verantworten dann mitteilen zu müssen das die OPCW Leute beim nehmen der Proben in Stalingrad durch versprengte Nazis umgekommen sind. ;):ugly:

Nein, um nochmal ernsthaft zu der Sache zu werden, man kann jetzt natürlich sagen Russland und Assad blockieren absichtlich die Untersuchungen, wäre nicht auszuschließen, aber man könnte auch durchaus annehmen das es wirklich noch nicht ausreichend sicher in Douma ist.
Um nochmal auf das obrige Beispiel von Stalingrad zurück zu kommen, zwar hat die 6. Armee Anfang 1943 offiziell in Stalingrad kapituliert, aber einige hundert bis in die tausend Soldaten haben trotzdem weiter in der Kanalisation und Kellern ausgehart und sich nicht ergeben und obwohl Stalingrad ab dem Zeitpunkt offiziell als befreit galt konnte man auch 6 Monate später immer noch nicht gefahrlos durch Stalingrads Straßen laufen, ohne befürchten zu müssen nicht aus einem Keller, oder Gullideckel herraus von Nazis erschossen zu werden.

Und ich will garnicht wissen was passieren würde wenn OPCW-Mitarbeiter beim nehmen der Proben wirklich erschossen werden würden...
Vieleicht würden wir dann lesen das Russland und Damaskus die Mitarbeiter umgebracht hätten. :ugly:

Hmm, heh Russland, wollt ihr mich eigentlich nicht offiziell einstellen, meine "Rechtfertigungen" sind irgendwie gefühlt besser als eure. :D

Mal ehrlich ohne dir zu nahe treten zu wollen, was du hier historisch behauptest, ist der größte frei erfundene Bullshit den ich je gehört habe, ich glaube du hast nicht die absolut geringste Ahnung, über die Verfassung und Lage der Soldaten der 6.Armee am Tage ihrer Kapitulation. Da hat überhaupt niemand mehr gekämpft, weil man physisch, psychisch, munitionstechnisch und in absolut erster Linie ernährungstechnisch und gesundheitlich überhaupt nicht mehr dazu in der Lage war!

Ich würde dich wirkich bitten andere Analogien zu bemühen und keine frei erfundenen oder erlogenen!
 
Mal ehrlich ohne dir zu nahe treten zu wollen, was du hier historisch behauptest, ist der größte frei erfundene Bullshit den ich je gehört habe, ich glaube du hast nicht die absolut geringste Ahnung, über die Verfassung und Lage der Soldaten der 6.Armee am Tage ihrer Kapitulation. Da hat überhaupt niemand mehr gekämpft, weil man physisch, psychisch, munitionstechnisch und in absolut erster Linie ernährungstechnisch und gesundheitlich überhaupt nicht mehr dazu in der Lage war!

Ich würde dich wirkich bitten andere Analogien zu bemühen und keine frei erfundenen oder erlogenen!

Ja ja sicherlich, du scheinst es ja zu wissen. ;)

Ihr definitives Ende fand die Operation Kolzo erst mit der Einstellung der Kämpfe im Nordkessel, der – mit den Resten von 21 deutschen sowie zwei rumänischen kaum mehr kampffähigen, außerdem völlig unterversorgten Divisionen und dem General der Infanterie Karl Strecker als Kommandierendem General – am 2. Februar 1943 kapitulierte.

Versprengte Truppenteile der Wehrmacht allerdings kämpften im Raum Stalingrad zum Teil noch bis in den März hinein.

Als letzte dokumentierte Kampfhandlung vermerkt ein NKWD-Bericht einen Angriff deutscher Soldaten am 5. März. Beim Angriff wurden zwei sowjetische Soldaten verwundet. Nach einer Suchaktion wurden acht deutsche Offiziere erschossen. (hmm, also gibt es offizielle Aufzeichnungen das es noch mindestens 1 Monat nach der Kapitulation Kampfhandlungen gab und übrigens auch Zeitzeugen die das bestätigt haben, aber klar alles erstunken und erlogen...)

Schlacht von Stalingrad – Wikipedia

Allerdings gab es Zeitzeugen (Rotarmisten) die davon berichtet haben das auch nach März immer wieder in der Kanalisation von Stalingrad deutsche Soldaten aufgegriffen wurden und Personen auf der Straße vereinzelt beschossen wurden, dies aber scheinbar nicht mehr offiziell dokumentiert wurde.
Aber man sieht ja, nach der Kapitulation hat "niemand" mehr gekämpft.

Aber ja, alles "frei erfunden", weil gab ja nichts mehr zu fressen und keine Munition und nichts. Vieleicht nicht ausreichend um 100.000 Mann zu versorgen, für die paar hundert bis in die eintausend Mann die aber nach der Kapitulation noch weiterkämpften reichten die vorhanden Vorräte durchaus noch eine ganze Weile und nein, nicht alle 100.000 Mann waren ausgemergelte unterernährte Gestalten, bei der Kapitulation. Die Stäbe und Rückwärtigen Dienste waren bis zur Kapitulation noch ausreichend versorgt und verfügten noch über ausreichend Lebensmittel (auch dafür gibt es Zeitzeugenberichte), nur die zehntausenden einfachen Soldaten vorne und die Verwundeten, die waren wirklich richtig arm dran.

Ich habe wirklich keine Ahnung woher du deine Ansichten nimmst, aber sorry, sie sind hier der wirkliche Bullshit.
 
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Und du weißt ob die in Stalingrad waren oder auf der Flucht durch die Steppe um wieder Anschluss and die deutschen Linien zu finden?
Diese Fluchtgruppen sind quellentechnisch belegt, mit wirklich hunderten von Soldaten, wie immer das die Russen auch selber einsortieren, über aktive Kampfhandlungen in der Stadt im Sinne einer Verteidigung gibt es keine Quellen, das ist einfach nur Bullshit!
Und fliehende Soldaten in der Steppe, die von der Roten Armee oder vom NKWD gejagt wurden oder "Nazi Heckenschützen" die nach deinen Angaben 6 Monate später die Stadt immer noch unsicher machten, ist ein riesen Unterschied, dazu noch erlogen und geschmacklos!
 
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Und fliehende Soldaten in der Steppe, die von der Roten Armee oder vom NKWD gejagt wurden oder "Nazi Heckenschützen" die nach deinen Angaben 6 Monate später die Stadt immer noch unsicher machten, ist ein riesen Unterschied, dazu noch erlogen und geschmacklos!

Es gab jene Fanatiker die die Kapitulation nicht akzeptierten, oder aber fürchteten sie würden für ihre Verbrechen sowieso von den Russen umgebracht werden, die kämpften auch nach der Kapitulation weiter und waren sich auch bewusst das die Chancen zur deutschen Front zu gelangen relativ aussichtslos waren, die zum Zeitpunkt der Kapitulation schon bei Worroschilowgrad lag, etwa 250 bis 300km von Stalingrad entfernt.
Das war kein Widerstand mehr in Form eines Kessels (besetzten Gebiets), wie bis zur Kapitulation, das war eben genau das, Guerilliakampf aus dem Untergrund, aus den Ruinen der Stadt herraus.

Das ist was teilweise auch in NKWD Berichten zu finden ist, das ist was teilweise auch in Tagebucheinträgen von Rotarmisten geschrieben wird und was auch Rotarmisten in Zeitzeugenberichten berichtet haben. Das als erlogen und geschmacklos zu bezeichnen ist schon arg lächerlich.
 
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Dann bringe mal Belege und Quellen dafür, behaupten kann man viel wenn der Tag lang ist!
Dazu hätte ich dann gerne noch die Quellen über die Verbrechen, die die Wehrmacht nach deinen Angaben in Stalingrad begangen hat?!
Und damit meine ich Verbrechen die damals international geächtet waren und von den Truppen der 6. Armee begangen wurden und nicht das was der SD irgendwo im Hinterland der besetzten Gebiete angestellt hat.
 
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