Was ist für euch Freiheit?

Das Problem ist eher, dass heute offensichtlich ein nicht zu verachtender Großteil der Menschen erst gar nicht mehr zu denken scheint
Jetzt wirds noch konfuser: Du meintest doch erst, dass der größte Fortschritt der Menschheit sei, dass wir "heute so frei sind, zu denken was wir möchten".

Nimms mir nicht übel, du bist mir allein schon wegen deinem Profilbild und Namen sympathisch, aber die letzten zwei Kommentare ergeben irgendwie keinen Sinn?
 
Für mich in erster Linie das die Gedanken die frei sind.

Freiheit ist das nicht Vorhandensein von Gesetzen und Grenzen. Gesetze unterscheide ich zwischen juristischen und moralischen, Grenzen in eigene Grenzen und äußere Grenzen. Ich war nach dem Studium für ein Jahr wandern in Kanada. Da war nichts, niemand, nur mein Zelt und die Natur. Das war Freiheit ohne Ende, obwohl mir mein Körper und die Natur ständig Grenzen setzten.
 
Freiheit ist das nicht Vorhandensein von Gesetzen und Grenzen.
Interessante Definition! Demnach gibt es keine Freiheit, denn selbst unsere Gedanken sind begrenzt vom Vorstellungsvermögen des eigenen Verstands.

Für das Jahr Wandern in Kanada beneide ich dich. Würde ich auch voll gerne machen, obwohl die Vorstellung schon sehr respekteinflössend ist. Hut ab!
 
Jetzt wirds noch konfuser: Du meintest doch erst, dass der größte Fortschritt der Menschheit sei, dass wir "heute so frei sind, zu denken was wir möchten".
Wenn ich lustig bin oder sarkastisch, oder beides gleichzeitig, dann markiere ich jeweilige Textstellen grundsätzlich nicht.

Bei all dem was man heute nicht mehr darf, muss man definitiv froh darüber sein, zumindest in seinem Denken nicht eingeschränkt zu sein/werden. Nur habe ich das Gefühl, manche Menschen sind auch in ihrem Denken beschränkt oder lassen sich beschränken. Zumindest kann ich diversen Denkmustern in der heutigen Zeit nicht mehr folgen und es ist schwer einzuschätzen, ob die Menschen immer dümmer werden oder ich es bin, dessen Hirnmasse schrumpft.
 
Man dürfte immer schon denken, was man möchte. Wie soll man denn Gedanken verbieten?! :ugly:
Durch Normierung und massive moralische Grenzen. Versuch es z.B. mit streng gläubigen Menschen einfach mal mit den Satz "Kannst Du dir vorstellen, dass es keine Götter gibt?"

Das Problem ist eher, dass heute offensichtlich ein nicht zu verachtender Großteil der Menschen erst gar nicht mehr zu denken scheint, wie sonst würde sich etwa eine "Cancel Culture" und dergleichen Auswüchse erklären lassen?
Du missverstehst da etwas. Cancel Culture ist gerade die Freiheit, dass andere machen können was sie wollen. Ich muss mir nur nicht jeden Scheiß anhören, oder mit jedem Idioten auf derselben Bühne auftreten. Diese Freiheit habe ich: Nicht zu Veranstaltungen zu gehen.

So sind wir wirklichen Konservativen. Wir lassen andere Leben wie sie sind, aber wir machen nicht bei allem Humbug mit. Und die rechte Seite? Die lebte keine Cancel Culture, die verbietet alles, was nicht ihrer menschenverachtenden Ideologie entspricht.


Diese Liste könnte man unendlich fortsetzen
Interessante Definition! Demnach gibt es keine Freiheit, denn selbst unsere Gedanken sind begrenzt vom Vorstellungsvermögen des eigenen Verstands.
Natürlich gibt es keine absolute Freiheit. Es gibt immer nur relative. Die eine ist freier, der andere eingeschränkter. Mal von innen, mal von außen.
 
Nimms mir nicht übel, du bist mir allein schon wegen deinem Profilbild und Namen sympathisch, aber die letzten zwei Kommentare ergeben irgendwie keinen Sinn?
Ich sehe aber nicht so aus und heißen tu ich auch ganz anders.
Du missverstehst da etwas.
Es sind ja auch immer alle anderen, die etwas missverstehen, nicht?

Cancel Culture ist gerade die Freiheit, dass andere machen können was sie wollen.
Hat da jemand nicht verstanden, was die "Cancel Culture" so treibt?

Hier machen einige (die Cancel Culture zum Beispiel) definitiv das was sie wollen und versuchen andere Menschen auf Grund deren Meinung oder Aussagen, diese mundtot zu machen oder zu bewirken, dass diese sich nicht mehr so darstellen wollen, können oder trauen, wie sie das ursprünglich tun wollten.

Aber ich sage nicht, du hättest da etwas missverstanden, dahingehend habe ich nämlich absolut keine Zweifel.
 
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Durch Normierung und massive moralische Grenzen.
Oder biologischer Eingrenzung (Intelligenz) Zbsp. Die Möglichkeit, dass Informationen durch die Luft in sekundenschnelle über die ganze Welt transportiert werden können. Vor 150 Jahren war so etwas schwer vorstellbar und ich glaube, es gibt noch vieles zu entdecken, was für uns heute vielleicht unvorstellbar zu sein scheint. Ergo begrenzt unsere Intelligenz uns, bis nicht ein Mensch kommt und etwas neues entdeckt.
Ich sehe aber nicht so aus und heißen tu ich auch ganz anders.
Echt? Ich dachte, dass sei hier dein echter Name^^
 
So sind wir wirklichen Konservativen. Wir lassen andere Leben wie sie sind, aber wir machen nicht bei allem Humbug mit. Und die rechte Seite? Die lebte keine Cancel Culture, die verbietet alles, was nicht ihrer menschenverachtenden Ideologie entspricht.
Das einzige, was die Linken von den Rechten unterscheidet, ist einzig und alleine die Seite auf der sie stehen und dass es auf der rechten Seite mehr Gewalttäter gibt und auf der linken mehr Heuchler, sonst ist alles der haargenau gleiche Unsinn.
 
Hat da jemand nicht verstanden, was die "Cancel Culture" so treibt?
Doch, ganz genau. Rechte kommen sofort auf meine Ignorierliste. Es ist Zeitverschwendung an den gedanklichen Mülltonnen zu schnuppern. Damit verbiete ich Dir rein gar nichts, nur Lesen muss ich den Stumpfsinn nicht. Mach, was Du willst, mich intererssiert das nicht.

Schon 1993 wurde das in klaren Worten formuliert
 
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Durch Normierung und massive moralische Grenzen. Versuch es z.B. mit streng gläubigen Menschen einfach mal mit den Satz "Kannst Du dir vorstellen, dass es keine Götter gibt?"
Das Beispiel funktioniert in beide Richtungen: Versuch es z.B. mit streng gläubigen Atheisten einfach mal mit dem Satz "Kannst Du dir vorstellen, dass es einen Gott gibt?" :D
 
Echt? Ich dachte, dass sei hier dein echter Name^^
Nur weil man etwas denkt, muss das nicht zwangsläufig richtig sein. So wirken dann auch Fake-News und generelle Manipulation.
Doch, ganz genau. Rechte kommen sofort auf meine Ignorierliste.
Jemanden zu ignorieren, bedeutet ihn einfach plappern zu lassen, das ist es jedoch nicht das, was die Cancel Culture tut.

Würde die Cancel Culture diese Leute einfach ignorieren, würde sie ja gar nichts tun und darum wohl auch keinen Namen wie "Cancel Culture" tragen.
 
Das Beispiel funktioniert in beide Richtungen: Versuch es z.B. mit streng gläubigen Atheisten einfach mal mit dem Satz "Kannst Du dir vorstellen, dass es einen Gott gibt?" :D
Natürlich kann ich mir das vorstellen. Wie sollte ich etwas widerlegen können, was jenseits der Möglichkeiten meiner Wahrnehmung besteht? Es ist aber unwahrscheinlich. Es ist schon schwierig genug, sich unser Universum vorzustellen und wie aus dem Nichts die ganze Energie kann. Es gibt dazu schlüssige Theorien. Sich aber vorzustellen, dass aus dem nichts ein allwissender und allmächtiger Gott entsteht, ist erheblich absurder.
Oder biologischer Eingrenzung (Intelligenz) Zbsp. Die Möglichkeit, dass Informationen durch die Luft in sekundenschnelle über die ganze Welt transportiert werden können. Vor 150 Jahren war so etwas schwer vorstellbar und ich glaube, es gibt noch vieles zu entdecken, was für uns heute vielleicht unvorstellbar zu sein scheint. Ergo begrenzt unsere Intelligenz uns, bis nicht ein Mensch kommt und etwas neues entdeckt.
Natürlich setzt der Körper Grenzen. Ich hatte im Physikstudium z.B. massive Probleme, Einsteins- oder Maxwells Gedankengänge in Gänze nachzuvollziehen. Da stoße ich auf Grenzen. Freiheit funktioniert darum immer nur in eigenen Grenzen. Diese sind aber variabel und können erweitet werden. Aber natürlich kann ich nicht jederzeit an jedem Ort sein.

Das Informationen sofort überall sind, verändert wenig, es beschleunigt nur. Früher schickten sich z.B. Bohr und Einstein Briefe. Dauert halt immer drei Wochen. Heute sitzt man im Fachforum, stellt Fragen zu Lösungsansätzen, tausend andere Physiker denken mit und nach einer Stunde hat man ein paar Ansätze und macht weiter. Das ist nett, verändert aber nicht wirklich viel.
 
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Die Frage ist, ist Freiheit eigentlich das was wir für Freiheit halten?
Frei heist ja:

Streng genommen wäre ja dann Freiheit eine ?? Anarchie??

Weil meine definierte Freiheit kann das Gefängnis des anderen sein.
Die Freiheit des anderen kann mein Gefängnis sein.
Gab oder gibt es eigentlich die Freiheit?

Wir werden ja noch nichtmal frei geboren?
Unsere Seele ist gefangen im Körper, zumindest eine gewisse Zeit.

Ich finde es gibt keine Freiheit im eigentlichen Sinne sondern es gibt einen Spielraum innerhalb einer Gesellschaftlichen oder Gemeinschaftlichen festgelegtem Regelwerk.
 
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Streng genommen wäre ja dann Freiheit eine ?? Anarchie??
Das sagte ich ja, mit dem Satz "ohne Gesetze". Das Problem daran ist nur, dass es nicht funktioniert, sobald zwei Menschen zusammenkommen. Zwischen diesen bilden sich immer Regeln, bei größeren Gemeinschaften Gesetze. Und selbst so fundamentale wie die zehn Gebote, die so selbstverständlich wie selbsterklärend sind, werden immer wieder von Menschen gebrochen.

Stehlen ist tabu, das ist doch eigentlich ganz einfach und es grenzt meine Freiheit solange nicht ein, wie ich mich frei bewegen und frei jagen darf. Kompliziert wird es dann, wenn jewmand behauptet "Dieses Land gehört mir, hier darf nur ich jagen". Damit hat mich dieser Mensch bestohlen. Wenn ich also trotzdem jage, stehle ich dann, oder nicht?
 
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