AW: Was ist flüssig genug?
Leider hat interessierterUser keine Ahnung vom menschlichen Auge, unserer Wahrnehmung und den Unterschied zwischen Film und Spielen. Ich könnte etwas mehr ausholen, aber schaue dass ich es zusammen kürze.
1) Das menschliche Auge kann bereits ab 7 Bilder pro Sekunde auf eine Bewegung schließen, 17 Bilder pro Sekunde sind dann eine allmählich flüssige Bewegung und die 20-24 Bilder pro Sekunde ist dann quasi das gängie "flüssige".
2) Was viel wichtiger als die Bilder pro Sekunde ist, ist der reine Abstand zwischen den Bildern - diese müssen möglichst konstant sein, damit es zu keinen "Rucklern" kommt. Deswegen laufen auch Filme/Serien etc. mit weniger Bildern pro Sekunde, weil hier der Abstand immer gleich bleibt
3) Das Problem bei den Videospielen: Auch wenn 24 Bilder pro Sekunde per se flüssig werden, ist diese Abfolge an Bildern zu langsam, um schnelle Bewegungen am Bildschirm ausreichend nachzuvollziehen. Im Grunde genommen bei einem Rennspiel bin ich bei dem einen Bild 100m vor der Kurve und nach dem nächsten Bild schon direkt an der Kurve, die Strecke dazwischen wurde einfach übersprungen.
Das ist aber keine flüssige Bewegung mehr für uns, weil dem Gehirn Informationen fehlen, weswegen höhere fps mehr Bilder liefern und somit auch die restliche Strecke dargestellt wird. Das ist wie wenn ich einen Film schauen würde und der Schauspieler beim Kühlschrank steht, ins Wohnzimmer gehen will und im nächsten Bild steht er auf einmal im Wohnzimmer - das passt ja auch nicht, da fehlen Bewegungen/Bilder.
Wenn man diese 3 Punkte berücksichtigt, ist es somit auch verständlich warum bei langsameren Spielen weniger fps reichen (weil zwischen den einzelnen Bildern weniger passiert und den Informationsverlust weniger stark wahrnehmen) und bei schnelleren Spielen dieser Informationsverlust auffällt.
Rein theoretisch gibt es IMMER einen Informationsverlust, nur mit höherer Hz Rate + fps Rate sinkt dieser Informationsverlust, für die meisten reichen 60, die anderen wollen mehr haben. Ich persönlich finde bei Ego Shootern 120 wichtig, The Witcher 3 lasse ich aber auf 60 gekappt, weil mir das reicht.
Und weil gerade der Hobbit angesprochen wurde - ja, das ist manchen auch sehr ungut aufgefallen^^
Per se ist aber jeder Mensch an etwas anderes gewöhnt - wenn dem TIM also 30fps in UHD per se reichen und 60fps halt angenehmer wären, stimmt das. Aber zu behaupten, alles ab 24fps ist eh gleich, das ist falsch. Das ist wie wenn ich mich hinstellen würde und behaupte "Der Himmel ist nicht blau sondern eigentlich orange."
interessierterUser hat völlig Recht!
Ab etwa 25 fps nimmt das menschliche Auge Bilder als flüssige Bewegungen wahr und ich glaube nicht daran, daß es da solche Unterschiede zwischen unterschiedlichen Menschen gibt, daß der eine 25 fps als flüssig empfindet und der andere 144 fps braucht, um es als flüssig zu empfinden. Meiner Anischt nach ist das sich etwas einbilden und einreden um dadurch teure Hardwarekäufe und häufiges Aufrüsten zu rechtfertigen.
Frameratenschwankungen nehm ich auch als Ruckeln wahr, darum empfinde ich die rund 30 fps mit UHD und meiner GTX 1060 als deutlich flüssiger als damals bei Far Cry 4 teils etwas höhere Frameraten in FullHD mit meiner damaligen GTX 660 2 GB, die daber stark schwankten und in intensiven Feuergefächten dann sehr ruckelig und langsam wurden.
Ich denke aber auch, daß der AMD Ryzen5-2600 zusammen mit dem üppig dimensionierten schnellen RAM, den ich einsetze auch dafür sorgt, daß die Frametimes so gut sind und die Framerate zwar niedrig, aber dafür konstant ist.
Leider hat interessierterUser keine Ahnung vom menschlichen Auge, unserer Wahrnehmung und den Unterschied zwischen Film und Spielen. Ich könnte etwas mehr ausholen, aber schaue dass ich es zusammen kürze.
1) Das menschliche Auge kann bereits ab 7 Bilder pro Sekunde auf eine Bewegung schließen, 17 Bilder pro Sekunde sind dann eine allmählich flüssige Bewegung und die 20-24 Bilder pro Sekunde ist dann quasi das gängie "flüssige".
2) Was viel wichtiger als die Bilder pro Sekunde ist, ist der reine Abstand zwischen den Bildern - diese müssen möglichst konstant sein, damit es zu keinen "Rucklern" kommt. Deswegen laufen auch Filme/Serien etc. mit weniger Bildern pro Sekunde, weil hier der Abstand immer gleich bleibt
3) Das Problem bei den Videospielen: Auch wenn 24 Bilder pro Sekunde per se flüssig werden, ist diese Abfolge an Bildern zu langsam, um schnelle Bewegungen am Bildschirm ausreichend nachzuvollziehen. Im Grunde genommen bei einem Rennspiel bin ich bei dem einen Bild 100m vor der Kurve und nach dem nächsten Bild schon direkt an der Kurve, die Strecke dazwischen wurde einfach übersprungen.
Das ist aber keine flüssige Bewegung mehr für uns, weil dem Gehirn Informationen fehlen, weswegen höhere fps mehr Bilder liefern und somit auch die restliche Strecke dargestellt wird. Das ist wie wenn ich einen Film schauen würde und der Schauspieler beim Kühlschrank steht, ins Wohnzimmer gehen will und im nächsten Bild steht er auf einmal im Wohnzimmer - das passt ja auch nicht, da fehlen Bewegungen/Bilder.
Wenn man diese 3 Punkte berücksichtigt, ist es somit auch verständlich warum bei langsameren Spielen weniger fps reichen (weil zwischen den einzelnen Bildern weniger passiert und den Informationsverlust weniger stark wahrnehmen) und bei schnelleren Spielen dieser Informationsverlust auffällt.
Rein theoretisch gibt es IMMER einen Informationsverlust, nur mit höherer Hz Rate + fps Rate sinkt dieser Informationsverlust, für die meisten reichen 60, die anderen wollen mehr haben. Ich persönlich finde bei Ego Shootern 120 wichtig, The Witcher 3 lasse ich aber auf 60 gekappt, weil mir das reicht.
Und weil gerade der Hobbit angesprochen wurde - ja, das ist manchen auch sehr ungut aufgefallen^^
Per se ist aber jeder Mensch an etwas anderes gewöhnt - wenn dem TIM also 30fps in UHD per se reichen und 60fps halt angenehmer wären, stimmt das. Aber zu behaupten, alles ab 24fps ist eh gleich, das ist falsch. Das ist wie wenn ich mich hinstellen würde und behaupte "Der Himmel ist nicht blau sondern eigentlich orange."






. SPAM klingt dagegen so böööse. 

