Was ist besser Raijintek Atlantis - CWB-C1 Kühlblock oder XSPC RayStorm CPU Intel 1366/1156/1155/2011/Amd/Amd2/Amd3

Basell

Freizeitschrauber(in)
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Welcher dieser Zwei Kühler ist der besser für meine Wasserkühlung um nun meinen neuen Intel CPU gut zu Frosten :)


Raijintek Atlantis - CWB-C1 Kühlblock oder XSPC RayStorm CPU Intel 1366/1156/1155/2011/Amd/Amd2/Amd3
 
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Für den Preis des Raijintek bekommst du auch einen Heatkiller 4. Sieht ähnlich aus, ist aber besser.

Die Struktur des Raijintek wird mit dem Skived fin Verfahren hergestellt, was eine relativ hohe Restbodenstärke zur Folge hat, das wiederum ist für die Kühlleistung kontra produktiv.
Beim HK 4 und dem RayStorm(und bei den meisten anderen Kühlern) werden die schmalen Kanäle hingegen direkt in die Bodenplatte gefräst, was eine sehr geringe Restbodenstärke zur Folge hat.

Allgemein nehmen sich die Kühler aber nicht viel(die mit dem Kanälen in der Bodenplatte).
 
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Es geht nicht um den Preis das ist egal !
 
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Würde auch den HK IV empfehlen, wenn er dir optisch zusagt. Zum Einen ist es bezüglich Kühlleistung der derzeit wohl beste Kühler (auch wenn die Unterschiede zu anderen Top-Kühlern recht klein sind) und zum Anderen spielt er auch qualitativ in der höchsten Liga - ganz im Gegensatz zum Raijintek CWB-C1, der auch sonst nicht zu den Top-Kühlern gehört und imho keine Empfehlung verdient. Den Hauptgrund dafür hat SpatteL ja schon erklärt.
Der XSPC RayStorm ist optisch durchaus ein Hingucker und auch relativ ordentlich verarbeitet (obwohl es Ausreißer zu geben scheint), aber auch der kommt bei der Kühlleistung im Durchschnitt vieler Tests nicht ganz an einen HK IV ran. Nichts desto trotz könnte man den problemlos empfehlen. Damit macht man zumindest nichts falsch. Ansonsten könntest du noch einen Blick auf den AnFi-tec "Drei" werfen. Auch das ist ein recht solider Kühler der auf eine hochentwickelte Kühltechnik setzt.
 
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Es geht nicht um den Preis das ist egal !
Wie ich ja schon in der ersten Antwort geschrieben habe, sieht der CWB-C1 dem HK4 ja sehr ähnlich, wenn es dir also um die Optik und Kühlleistung geht, ganz klar der HK4.
Mit dem RayStorm hättest du zwar etwas weniger Leistung, aber die Spielerei mit dem Licht, wenn du darauf wert legst.

Den Hauptgrund dafür hat SpatteL ja schon erklärt.
Habe ich mir vom letzten mal gemerkt :P (Thema Swiftech SFK)
 
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Meinte mt Preis macht kein Problem ^^ Weil ich beide für fast den selben preis von jemand bekommen könnte XD

Selber hatte ich mich bei Aquatuning um gesehen und Preislich dort würde der Aquacomputer cuplex kryos eig kommen.
hmm

der Watercool HEATKILLER® IV PRO kostet fast 40 euro mehr und finde keinen der hier gebraucht verkauft ^^
Dazu wenn ich es richtig sehe oder Lese, kann man bei dem keine Backplate nutzen ?

Vom Aussehen ist der Watercool HEATKILLER® IV PRO und Aquacomputer cuplex kryos
kaum zu unterscheiden wie außerlich von unten ^^ Was ist den der unterschied außer der name XD
 
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Gut, das du die beiden gebraucht von jemanden günstiger bekommst, können wir ja nicht riechen, dann nimm halt den RayStorm.

40€ mehr als was?
Muss ja auch nicht unbedingt der PRO sein.
Backplate braucht man auch nicht unbedingt.

Kaum zu unterscheiden?
Die sind vom Design völlig unterschiedlich.
 
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Also finde schon das eine Backplate dazu gehört da sie die Kraft besser verteilt vom Gewicht des Kühlers hinten und dazu auch noch bis zu 4c weniger bringt :)

40 Euro mehr als der Aquacomputer cuplex kryos

Dazu einen richtigen unterschied ! Das das Design Verschieden sind von den beiden ist klar. Aber was sind die wirklichen Unterschiede, Design spielt nicht für jeden eine Rolle :)
 
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Also ist Preis und Optik egal? Das hättest du gleich mal schreiben können.
Was hast du denn für einen Sockel? Für 1150/1151/1155/1156 gibt es eine Backplate und beim 2011er ist sie schon am MB

Welche Kühler vergleichst du denn genau?
Sowohl vom HK als auch vom cuplex kryos gibt es verschiedene Varianten zu unterschiedlichen Preisen.
Du bist sehr dürftig, was Informationen angeht, schildere doch mal deine Anforderungen.

Oben hast du geschrieben, die beiden würden sich vom äußerlichen kaum unterscheiden...

Im Inneren sind die Strukturen halt leicht unterschiedlich und die Anströmung/Düsenplatte sind etwas anders. So genau habe ich mir das aber auch noch nicht angeschaut, da es mir nicht um 3 Grad weniger geht.
Wenn es dir um die Kühlleistung geht, schau dir doch einfach mal ein paar Tests an.
 
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Also finde schon das eine Backplate dazu gehört da sie die Kraft besser verteilt vom Gewicht des Kühlers hinten und dazu auch noch bis zu 4c weniger bringt :)
Wenn eine Backplate zu real 4K besseren Temps führt, war der Kühler beim Versuch ohne Backplate nicht richtig montiert ;). Eine Backplate ist bei Intel-Sockeln definitiv nicht nötig, zumal der Sockel selbst bei allen aktuellen Intel-Sockeln bereits eine eigene Backplate besitzt die die Lötaugen der Sockelkontakte vor Delamination durch hohe Biegemomente schützt. Eine dahinter gesetzte Backplate die auch die Halterungslöcher für den Kühler einschließt entlastet lediglich das Board in der Umgebung des Sockels noch etwas. Das Gewicht des Kühlers spielt im Verhältnis zum Anpressdruck btw keinerlei Rolle - zumal der Hebelalarm mit dem das Gewicht des Kühlers bei senkrechter Boardausrichtung sehr klein ist, weil so gut wie alle Wasserkühler vergleichsweise flach.

40 Euro mehr als der Aquacomputer cuplex kryos
Welche Versionen hast du denn da verglichen? Solche Preisunterschiede findest du da nur zwischen Versionen der beiden Kühler die aufgrund von Auslegung und Optik in ganz unterschiedlichen Preisklassen liegen.

Beim Kryos geht die Preisspanne der regulären Kühler von ca. 35€ für die einfache Delrin-Version bis ca. 78€ für die Vollkupferversion mit Sockel 2011-Halterung. Die Versionen des Kryos mit der Bodenplatte aus Sterling-Silber für knapp 200€ lasse ich mal außen vor, denn das sind eigentlich reine "Vitrinen-Kühler" für Sammler, die kühltechnisch keinerlei Vorteil gegenüber den regulären HighEnd-Versionen des Kryos bieten.

Beim Watercool HK IV geht die Preisspanne von die Basic-Version mit Delrindeckel und etwas gröberer Kühlstruktur für ca. 55€ bis zur vernickelte Pro-Version für ca. 83€. Teure "Vitrinen-Kühler" mit Silberboden spart man sich bei Watercool.

Dazu einen richtigen unterschied ! Das das Design Verschieden sind von den beiden ist klar. Aber was sind die wirklichen Unterschiede, Design spielt nicht für jeden eine Rolle :)
Du möchtest also mehr über die Unterschiede bei der Kühltechnik wissen - richtig? Dann würde ich vorschlagen, dass du dir mal die Bodenplatten und die Düsen des Kryos und des HK IV im zerlegten Zustand ansiehst (Bildmaterial ist massenhaft im Netz verfügbar) ;). Wenn dir da auch kein Unterschied auffällt, solltest du dir allgemein bei der Wahl der Wakü-Komponenten keinen Kopf mehr machen, denn dann ist für dich sowieso alles gleich :D. Von außen kann man die Kühltechnik nicht beurteilen.

Der Kryos ist schon viele Jahre länger auf dem Markt als der HK IV und war lange Zeit das Konkurrenzmodell zum Vorgänger der HK IV - dem HK 3. Mit dessen Kühlleistungsniveau ist er auch gut vergleichbar und auch das war schon ein sehr guter Kühler. Eigentlich scheint es an der Zeit, dass auch bei Aquacomputer mal ein Modellwechsel in Angriff genommen wird, aber angesichts des geringen Potentials was noch ohne grundsätzliche Änderungen am üblichen Wakü-Konzept zu heben ist, wundert es mich nicht, dass man diesbezüglich nichts von Aquacomputer hört. Nötig ist es aus kühltechnischer Sicht nicht unbedingt nachzulegen. Der Kryos ist trotz seines Alters immer noch ein sehr guter Kühler, auch wenn er kühltechnisch nicht mehr ganz an aktuelle Top-Kühler wie den HK IV heran kommt. Mit technisch simplen Kühlern wie dem Raijintek kann er sich nicht nur messen, sondern ist mit Sicherheit die bessere Wahl, wenn´s rein um Kühlleistung geht.

Was die Kühltechnik beim Kryos angeht: Hier wird eine fein gesägte Lamellenstruktur genutzt, die durch Quersägungen zur Pinstruktur erweitert wurde. Wegen der Durchlässigkeit der Struktur in vier Richtungen wird mit einem mittigem großen runden Einlassquerschnitt gearbeitet. Was den Einlass selbst angeht ist der Kryos also recht einfach gestrickt. Die Runddüse wird jedoch von einem ovalen Dichtring im Deckel umrahmt, der den tatsächlichen Eintrittsquerschnitt in die Struktur definiert abschließt und Nebenströme über der Kühlstruktur im Spalt zwischen Deckel und Bodenplatte verhindert. Die Abstände der Pins sind schon sehr fein, aber noch nicht ganz so fein wie die Strukturbreite neuer Top-Modelle vieler anderer Hersteller. Die Restbodenstärke ist bereits recht gering aber noch nicht so klein wie bei den aktuell besten Kühlern. Speziell bei der Restbodenstärke können bereits Zehntel-Millimeter messbare Unterschiede hervorrufen und bei der Strukturbreite kommt es auf ein gut abgestimmtes Aspektverhältnis der Kanäle in Abhängigkeit von der verwenden Einlass-Düse an. Unter beiden Aspekten ist der Kryos bereits sehr gut abgestimmt aber eben nicht ganz so gut wie neuere Top-Kühler. Ein weiterer Faktor ist die Planitzität der Bodenplatte im verbauten Zustand und u. U. deren Flexibilität beim Anpressen. Auch die Unterstürzung der Bodenplatte von oben ist wichtig. Da reden wir aber auch über Unterschiede die man mit freiem Auge meist nicht erkennen kann, die aber durchaus messbare Leistungsunterschiede in Abhängigkeit von der Qualität des IHS der CPU hervorrufen können. Beim Kryos ist die Bodenplatte im unverbauten Zustand relativ plan, und wenig flexibel, da die Restbodenstärke noch so groß ist, dass die Bodenplatte trotz der Pinstruktur und und der damit verbundenen geringen strukturellen Steifigkeit, kaum ein Wölbung durch die Vorspannung zulässt, die durch den ovalen O-Ring aufgebracht wird.

Beim HK IV kommt eine Lamellenstruktur mit quer darüber liegender mittiger Schlitzdüse über die gesamte Strukturbreite zum Einsatz. Im Gegensatz zum HK 3 wurde beim HK IV der Lamellenabstand nochmals verkleinert und die Restbodenstärke weiter minimiert. Die einzelne schlitzförmige Eintrittsöffnung wird nun ohne Jetplate ausgeführt, welche beim HK 3 als "Flusensieb" verschrien war und damals mehrere Schlitzdüsen formte. Um Nebenströme zu vermeiden sind beim HK IV neben den Enden der schlitzförmigen Eintrittsöffnung Dichtschnüre in der Deckelplatte eingebaut. So wird die gesamte Strömung durch die Lamellenstruktur gezwungen, ohne dass es Verluste durch den Spalt zwischen Boden und Deckel gibt. Das hat letztlich die gleiche Funktion wie der ovale O-Ring beim Kryos. Die Feinheit der Lamellenstruktur liegt beim HK IV an der Grenze dessen sein, was aktuell mit Sägeblättern noch wirtschaftlich und zuverlässig in größerer Menge hergestellt werden kann und auch die Restbodenstärke wird sich nicht mehr entscheidend verkleinern lassen, ohne dass die Abdruckkräfte beim Sägen zum Durchdrücken in die Kontaktfläche zum IHS führen würden. Meines Wissens stellt sich beim HK IV aber bereits eine minimal konvexe Wölbung des Bodenplatte im unverbauten Zustand ein. Wie definiert diese Wölbung ist, lässt sich aber schwer sagen, da es so gut wie keine detaillierten Tests mehr gibt, bei denen solche Details noch geprüft werden. Solange sie nicht konkav ist, hat das aber sogar Vorteile auf weniger guten IHS (betrifft afaik nach wie vor vor allem intel CPUs). Von konkaven Bodenplatten hört man beim HK IV aber eigentlich nie etwas.

Da die Unterscheide bei diesen technisch ausgereiften Kühlern der HighEnd-Klasse, was die tatsächlich für die Kühlleistung relevanten Parameter angeht, nur noch sehr gering sind, reicht heute meist eine ausreichende Statistik über die quantitativ aussagelosen Tests auf realer Hardware aus, um festzustellen welches Modell im Schnitt die Nase vorn hat. Kühltechnische Neuerungen die am Prinzip etwas geändert hätten, gab es bei den HighEnd-Kühlern schon seit vielen Jahren nicht mehr - es wird nur noch an Details gefeilt. Der HK IV ist zur Zeit technisch sicher mit der beste CPU-Wasserkühler auf dem Markt, aber der Abstand zu anderen HighEnd-Kühlern wie dem AnFi-Tec "Drei", den aktuellen Versionen des XSPC Raystrom oder den aktuellen Koolance CPU-Kühlern der 380er und 390er Serie ist so gering, dass man auch bei sehr hohen Ansprüchen eigentlich die freie Auswahl unter diesen Kühlern hat. Hier kann schon eine mehr oder weniger gute Montage die minimalen Unterscheide wieder aufwiegen. Die Unterscheide die bei den HighEnd-Kühlern heute noch messbare Verbesserungen bringen, spielen sich fast alle in Bereichen ab, die mit freiem Auge oft nur schwer zu erkennen sind. So dass der Aufwand diese Details exakt aufzudecken auch immer höher wird.

Im Gegensatz zu den Top-Kühlern fallen einfache Kühler wie der Raijintek mit seiner dicken sehr simplen und nicht auf hohe Kühlleistung optimierten skived-Fin-Bodenplatte deutlich ab und gehören weder technisch noch performance-mäßig zur Riege der besten Kühler. Da steckt kein nennenswertes kühltechnisches KnowHow drin. Solche Modelle sind einfach nur günstig zu produzierenden Lösungen für den Massenmark, die hohe Gewinnmargen versprechen, wenn die äußere Optik einigermaßen ansehnlich ist. Auch solche Kühler reichen aber freilich für jede CPU bestens aus. Selbst die technisch schlechtesten CPU-Wasserkühler überhaupt (man denke z. B. an die Kreationen Innovatek die stets das Schlusslicht bildeten) sind bislang immer im Stande gewesen jede CPU auf einigermaßen vernünftigen Temperatur zu halten und trotzdem noch einen Vorteil gegenüber Luftkühlung geltend zu machen, wenn der Rest der Wakü passte. Von daher ist man natürlich nie gezwungen auf technisch sehr ausgefeilte Top-Kühler zu setzen.
Wenn man aber das erreichbare Optimum anstrebt, sollte man sich schon aus der HighEnd-Sparte bedienen. Speziell wenn man aber nicht auf der Jagd nach dem letzten halben Kelvin ist, kann man unter den guten Kühlern recht frei nach Optik und Preis wählen. Ein HK IV ist z. B. technisch auch nicht so viel besser als andere HighEnd-Kühler, dass man das um Winzigkeiten bessere Kühlpotential auf jedem IHS zuverlässig umsetzen könnte - zumal sich das auf realer Hardware ohnehin alles unterhalb der Messgenauigkeit abspielt und somit eh nur mit statistischer Bewertung feststellbar ist. Mit einem Kühler wie dem Raijintek CWB-C1 kommt man hingegen auch messbar nicht auf dieses Kühlleistungsniveau, aber auch der reicht natürlich aus, um jede CPU ordentlich zu kühlen. Das erreichbare OC-Potential verschiebt sich durch so kleine Unterschiede in der Regel nicht, auch wenn man mit mit einem einfachen Kühler eben nicht ganz so niedrige Temps erreicht wie mit technisch ausgefeilteren Modellen.

Kurzum: Wenn du wirklich hohe Ansprüche an die Kühlleistung hast, bei denen es weniger um nutzbare Vorteile, sondern mehr um das Wissen zum besten Produkt gegriffen zu haben geht, solltest du auf einen Kühler setzen bei dem viel Wert auf die Kühltechnik gelegt wurde. Damit fallen dann Kühler wie der Raijintek aus. Wenn du aber nur einen günstigen CPU-Kühler suchst der deine CPU locker zu kühlen im Stande ist, ohne dabei das Beste aus deiner Wakü heraus zu kitzeln, kannst du an sich jeden Kühler nehmen ;). Trotzdem würde ich stets dazu raten von offensichtlichen Fehlkonstruktionen Abstand zu halten (Spritzgussdeckel etc.). Der Raijintek scheint mir aber keine derartigen Schwachstellen zu haben - auch wenn es eben kein Top-Kühler aus dem Performance-Blickwinkel ist. Falls sich die Details der Kühltechnik aber nicht interessieren, sondern nur, ob deine CPU am Ende brauchbar gekühlt ist, sollte es für dich insgesamt wenig spannend sein welchen Kühler du am Ende einsetzt...
 
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@Joe bzgl. neuer Kühler von AC:
Da ist wohl aktuell etwas in der Mache, so heißt es zumindest in den Kommentaren zum aktuellen Wasserkühler Test von ComputerBase, auf die Frage hin, warum da kein Kühler von AC getestet wurde.
Da schreiben sowohl der Redakteur Thomas B. als auch Eddy, das da was neues kommen soll.
Laut Eddy soll wohl auch von Alphacool noch etwas komplett neues kommen.
Details gibt es aber zu beidem noch nicht.
 
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@VJoe2max:

Da du die Kühlerstrukturen ansprichst: Warum hat es nach deiner Einschätzung beim Anfitec Drei nicht für die Spitzenposition gereicht bzw. hat diese Kühlerstruktur mit mehreren Düsen überhaupt das Potential, sich gegen eine zentrale Einströmung durchzusetzen?

Druckabfall: Anfi-tec “Drei” CPU waterblock – Page 5

Kühlleistung: Anfi-tec “Drei” CPU waterblock – Page 6
 
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@SpatteL: Da das Design des Kryos imo langsam schon etwas altbacken wirkt, fände ich es ja ganz nett, wenn da mal wieder was Neues von aquacomputer käme. Kühltechnisch sollte man sich da denke ich aber nicht allzu viel erwarten. Wenn man was auf dem Niveau der aktuell besten Kühler anbieten könnte, wäre das aber nicht schlecht und ein neues Modell würde die Auswahl auf jeden Fall verbessern. Auch EKWB hat ja noch HighEnd-Modelle im CPU Bereich zu bieten, aber auch da sind nur noch kleine Trippelschritte bei der Weiterentwicklung zu erkennen und vieles geht auch eher in die Richtung - wie produziere ich billiger, ohne dass es durch nennenswerte Leistungsverschlechterungen auffällt.
Die experimentierfreudigen Zeiten bei CPU-Wasserkühlern sind eindeutig vorbei und die Abstände sind einfach klein geworden.

Was die "kompletten Neuheiten" bei Alphacool angeht, hat die jüngere Vergangenheit ja gezeigt, dass das nicht unbedingt was heißen muss. Dass da zur Zeit am laufenden Band irgendwas auf den Markt geschmissen wird, hat denke ich mehr mit Verkaufstaktik zu tun, als mit technischer Weiterentwicklung. Auch die unübersehbare Ausrichtung von AT fast alles mit Eigenmarken bzw. wirtschaftlich angliederten bzw. zugekauften Firmen wie Alphacool abzudecken ist sicher ein Grund dafür. Ein wenig Feintuning (oft aber auch nur Änderungen in Richtung billigere Produktion) ist bei den meisten Alphacool-Produkten meiner Ansicht nach schon zu erkennen, aber echte Neuheiten sind da imho genauso rar wie bei den Konkurrenten. Eddy macht natürlich seinen Job als Marketing-Fritze. Technische Meilensteine vermisse ich aber schon länger aus dieser Richtung. Einzig die GPX-Pro Serie ist konzeptionell recht interessant, aber technisch natürlich auch nichts wirklich Neues, sondern nur eine Kombination aus bereits dagewesenem mit der ein oder anderen Detailverbesserung.

Man muss allerdings auch allgemein sagen, dass die engen Randbedingungen, an die man mit dem üblichen Konzept bei PC-Waküs gebunden ist, auch kaum noch echte Neuheiten zulassen. Fast alles gab es schon mal und in vielen Bereichen sind allenfalls noch Detailverbesserungen zu erreichen. Zwar gibt es immer noch ab und zu mal neue Ansätze für das ein oder andere Problem, die bis jetzt noch gar nicht oder nur wenig kommerziell verfolgt wurden, aber speziell im Bereich Kühler ist offensichtlich nicht mehr viel Luft für nennenswerte Verbesserungen übrig. Bei den GPU-Kühlern zieht man aktuell die Düsentechnik nach, aber das ist natürlich auch nichts wirklich Neues. Das Thema CPU-Wasserkühler wurde halt auch schon nach allen Regeln der Kunst beackert. Von daher auch kein Wunder, dass sich da im HighEnd-Bereich nicht mehr viel tut.

Bei Messtechnik, Automatisierung, Entlüftung, Verrohrung und Pumpen sehe ich zwar schon noch einiges technisches Potential, aber das sind alles Dinge die wohl entweder zu wenig lukrativ wirken oder aber zu aufwändig für die kleinen Entwicklungsabteilungen der Wakü-Branche zu sein scheinen. Zudem wird ja bei einigen Protagonisten "outgesourced" was das Zeug hält, was sicher auch nicht unbedingt dazu beiträgt Neues zu entwickeln. Allgemein wäre auch beim Thema Materialauswahl noch Luft nach oben, aber da trauen sich viele Hersteller auch nicht ran. Statt dessen begehen manche sogar die bekannten Fehler der Vergangenheit erneut...

Aber btt:...

Edit: @Lios Nudin:
Naja der "Drei" scheint ja offenbar sehr nah dran an der Spitze zu sein. Leider gibt´s etwas wenig Tests, um da eine ausreichende Statistik betreiben zu können. Angesichts dessen, dass es halt keine quantitativ aussagekräftigen und vergleichbaren Prüfstand-Tests mehr gibt, sind die Einordnungen von Kühlern auch immer davon abhängig wie viele Ergebnisse dazu vorliegen. Wegen des engen Feldes in dem sich die meisten hochwertigen CPU-Wasserkühler bewegen, ist das aber auch einfach nicht mehr so interessant wie früher, als die Unterschiede noch größer waren.
Von der technischen Seite führt das Konzept des "Drei" dazu, dass die Strömung nicht über größere Strecken mit höchstem Turbulenzgrad am Boden der Struktur bleiben kann. Das Konzept ist eher darauf getrimmt, trotz hoher Kühlleistung auch noch besonders widerstandsarm zu bleiben. Das ist immer ein Kompromiss, der André und Finn imho aber recht gut gelungen ist. Die Bodenplatte ist jedenfalls eine der besten die ich kenne. Im Endeffekt sind die Unterscheide da wirklich so gering, dass es einfach nicht ins Gewicht fällt. Der "Drei" imho genauso empfehlenswert wie die anderen aktuellen HighEnd-Kühler.
 
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