Was haltet ihr von Patriotismus?

Nein ich bin parteilos :) aber ich bin jetzt raus aus diesem Thread, habe gesagt was es zum Thema zu sagen gibt
 
Kann ich so unterschreiben. :D

Und nicht nur du.
Deswegen an dieser Stelle ganz offen die Ankündigung: Gegen weiteren Offtopic-Spam wird durchgegriffen.
- Wer über Libyen diskutieren will, macht das im Libyen-Thread.
- Wer über soziale Ungleichheit reden will, der breite Auswahl von Threads zu jeder nur erdenklichen Nuance zur Auswahl:
http://extreme.pcgameshardware.de/w...ozialausgleich-wer-darf-und-wer-verdient.html
http://extreme.pcgameshardware.de/w...inkommen-modelle-auswirkungen-pro-kontra.html
http://extreme.pcgameshardware.de/w...chaft/99665-euer-gedanke-zum-kommunismus.html
http://extreme.pcgameshardware.de/wirtschaft-politik-und-wissenschaft/29946-die-linke.html
http://extreme.pcgameshardware.de/w...haft/88854-sind-die-h4-saetze-zu-niedrig.html
ggf. http://extreme.pcgameshardware.de/w...llschaft-alltag-leben-arbeit-politik-usw.html
- Wer näher auf die deutsche Geschichte eingehen will, eröffnet am besten einen neuen Thread, denn das Thema wurde schon so oft angeschnittenen, dass ein erhöhter Diskussionsbedarf zu erwarten ist, der weit über einen Offtopic-Einschub hinausgeht. Das gilt erst recht für komplexe "was wäre wenn"-Behauptungen.

Ich dachte, du hättest schon welche am Start? :ugly:

Bin ich TE? ;)
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass sich Umfragen nachträglich ergänzen lassen, wenn das jemand für nötig hält. Sonst haben wir hier nämlich ganz schnell zwei Threads zu einem Thema und das Geschrei ist groß, wenn ich einen schließe.

Mit solchen Einstellungen wärest du gut in einer Antifa Organisation aufgehoben :schief: Generell schreiben die Sieger die Geschichte und entscheiden was gut und schlecht/böse ist. Wenn Adolf gewonnen hätte, würden wir ihn sicherlich regelmäßig feiern anstatt ihn zu verfluchen. Nach über 60 Jahren könnte man schon auch mal die positiven Errungenschaften betrachten, aber die amerikanische Propaganda (z.B. N24) tut immer noch fleißig ihren Dienst. Überhaupt wurde mir früher beigebracht, dass man über Tote (also auch Hitler) nicht schlecht reden darf, da sich Tote nicht mehr verteidigen können, aber heute interessiert sich für sowas ja fast niemand mehr. Die Kommunisten wie Stalin und Mao sind für viel mehr Tote verantwortlich, trotzdem wird dies nur selten erwähnt.
Die Nazidiktatur selbst zu entfernen wäre nur schwer möglich gewesen, da bis zum Schluss die Mehrheit der Deutschen hinter Hitler gestanden hat. Wenn jetzt ein paar Gutmenschen ihn ermordet hätten, wäre dies Hochverrat am eigenen Volke und überhaupt nicht positiv zu sehen. (Ich seh schon gleich wird wieder die Nazikeule geschwungen, trotz der ständig hochgelobten Freiheit, die aber nur Linke zu scheinen gilt). Wenn man sich Demonstrationen von den Rechten anschaut, sieht man hauptsächliche Linke die Krawall machen :ugly:
Überhaupt finde ich im Moment alle etablierten Parteien unwählbar. EU, NATO und UN kosten Deutschland nur Geld und man sollte unbedingt austreten. Am besten man steckt fast alle Politiker in einen Sack und versenkt ihn im Meer :ugly: Spontan fällt mir bei den Parteien nur Thilo Sarrazin als positiv auf, der Rest würde selbst in 1000 Jahren nicht annähernd so viel positives wie Kaiser Wilhelm und Otto von Bismarck für Deutschland machen. :what: Ob Linke, Grüne, SPD CDU/CSU und FDP, man kann heutzutage nur noch zwischen Pest, Krebs, Cholera und anderen Krankheiten wählen :lol:
Also im Moment gibt es herzlich wenig worauf ich in Deutschland stolz sein kann.

Zu diesem Diskussions"beitrag" ein paar Anmerkungen

- Der Moderation dieses Forums liegt die offizielle Geschichtsschreibung und Rechtssprechung zu grunde. Wer etwas anderes toll findet, behält das ggf. lieber für sich oder stellt es mit verdammt gut belegten, hoch seriösen Quellen[/ur] in einem eigenen Thread zu Diskussion
- Ähnliches gilt für Aussagen, die andere in schwerwiegenden Fällen der Lüge/Propaganda bezichtigen (was nicht heißen soll, dass ich N24 mit seriöser Berichterstattung asozieren will, aber gerade bei einem derart militaristisch geprägten Program fehlt es eher an kritischer Auseinandersetzung mit dem 3.Reich)
- Wer in diesem Forum Aussagen über "wir" macht, insbesondere hochprovokante Äußerungen über "wir", definiert besser genau, wer "wir" ist. Sonst bekommen "wir" (=die Moderation) nämlich ganz schnell den Eindruck, dass er nur provozieren will
- Wer Mordforderungen ("Gas" "versenken") erheben möchte, sollte sich ein anderes Forum suchen oder schweigen.

- Es gibt keinerlei historische Belege dafür, dass Hitler zu irgend einem Zeitpunkt von der Hälfte oder gar der Mehrheit der deutschen Unterstützt wurde und es gibt besonders starke Zweifel daran, dass dies der Fall war, als neben seinen ethischen Verfehlungen auch seine militärische Inkompetenz offensichtlich wurden. Auch hier gilt wieder: Wer diskussionswürdige Darstellungen der Geschichte als Argument verwenden möchte, sollte die erst einmal an geeigneter Stelle zur Diskussion stellen.
- Antifa-Bewegungen zeichnen sich per Definition durch antifaschistische Aktivitäten aus. Eine bloße nicht-Teilung von Nationalstolz reicht definitiv nicht für eine Zuordnung aus, zumal Antifaschisten nicht einmal antinationalistisch eingestellt sein müssen (siehe US-Patriotismus) und theoretisch auch ein nicht-nationaler, rein auf eine Person geprägte Hierachiekult denkbar wäre, den man als Fschismus bezeichnen könnte. Es sei auch darauf hingewiesen, dass weite Teile der Bevölkerung beide Gruppierungen mit negativen (Vor)Urteilen asozzieren und sich somit Leute, die zu Unrecht der einen oder der anderen zugeordnet werden, sich (ggf. zu Recht) beleidigt fühlen können.




und jetzt zurück zum Thema...

Ich finde Nationalstolz sinnvoll, wenn er in einem gewissen Umfang bleibt, das bedeutet, wenn man sich selbst bzw. die Nation nicht als überlegen ansieht.

Der Grund warum ich so denke ist einfach: Wir leben immernoch in einer Gemeinschaft (egal ob Staat oder Gemeinde), wenn es der Gemeinschaft gut geht, dann kann es uns auch gut gehen. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns für die Gemeinschaft einsetzen und versuchen sie zu verbessern. Dafür muss man aber auch motiviert sein und die Vor- und Nachteile der eigenen Gemeinschaft mit den anderen vergleichen.

Die Frage beim Nationalismus ist aber eben, ob man diese "Gemeinschaft" über die Nation und in diesem Kontext meist über das Staatsteritorium definieren muss? Eine enge Gemeinschaft ist auf diesem Niveau oft nicht einmal gegeben.

Gerade in Zeiten der Globalisierung wo sich Kulturen vermischen sollte man den positiven Teil der Eigenheiten und Traditionen bewahren, um sich interessant zu machen, man denke an Backsteingotik im Norden oder Fachwerkhäuser im Süden des Landes, wer will schon z.B. als Tourist haben, dass in 100 Jahren jeder Ort gleich aussieht? Ein gewisser Stolz auf diese Kulturgüter ist m.M.n. angebracht.

Genau das meine ich: "Deutscher" Nationalstolz würde bayrische Fachwerkshäuser und Backsteingothik in einen Topf schmeißen, als Einheit definieren und gegenüber z.B. schweizer Fachwerkshäusern abgrenzen.
Erscheint irgendwie sinnlos, oder?
Eines der Länder, das International am stärksten für seinen Nationalstolz bekannt ist, verfügt gleich gar nicht über eine spezifische Bautradition, sondern über ein buntes Sammelsurium fremder Elemente und begründet seinen Nationalstolz allein auf einige wenige Grundwerte und Symbole, während eine ganze Menge Kulturliebhaber, die sich vehement sämtliche nationalistischen Tendenzen abstreiten würden, die kulturellen Errungenschaften ihres Landes (aber auch die anderer!) in höchster Ehre halten.
Man muss sehr sorgfältig zwischen "Wertschätzung", "Stolz" und "Nationalstolz" unterscheiden, sonst landet man ganz schnell bei rechtsextremer Argumentation. (Nämlich der unzulässigen Verknüpfung von allgemein anerkannten Inhalten/Werten, denen jeder zustimmt, mit nationalistischen oder gar rassistischen Forderungen, die es eigentlich getrennt zu beachten gilt)

Außerdem sind viele Sportereignisse bedeutende Wirtschaftsfaktoren geworden, was sie ohne einen gewissen Pariotismus nicht wären (siehe Super Bowl, wobei das schon eher eine Propagandaveranstaltung ist).

Gerade in Deutschland werden eine Reihe großer Sportarten auf allen Ebenen massiv vom Staat unterstützt. Das fängt bei regionaler Unterstützung von Vereinen an und geht bis hin zu GEZ-Milliarden für den DFB.
So gesehen also auch nur eine Subventionswirtschaft von vielen.

Schlussendlich liegt ein gewisser Chauvinismus in der Natur der Menschen. Wer will schon zugeben, dass er in keinem einzigen Gebiet was wirklich besonderes ist?

Zweischneidiges Argument:
Gibt man zu, dass das eigene Volk nicht besser ist?
oder
"Gibt man zu", dass das "eigene Volk" so überhaupt edit: "nicht existiert, sondern ein fein strukturierter Haufen ist - in dem man selbst ggf. anderen überlegen ist?


Schon wenn man die Firmen, die ins Ausland gehen damit bestrafen, dass sie ihre Waren hier nicht mehr anbieten dürfen, würde schon mal ein Schritt in die richtige Richtung sein.

Nach der entsprechenden Reaktion des Auslandes wäre die deutsche, exportorientierte Wirtschaft Geschichte...
Aber auch das wurde in diversen wirtschaftsorientierten Threads (z.T. siehe oben) schon durchgekaut.

Außerdem sollte man den Besitz von Auswanderern beschlagnahmen und ihnen eine zukünftige Einreise lebenslänglich untersagen.

Solltest du erstnhaft einen übersteigerten Nationalsozialismus (Nationalkommunismus?) fordern, in dem du Privatbesitz verbieten und alles als Staatseigentum behandelst, bitte ich erneut um einen getrennten Thread. Denn das ist eine sehr radikale These, die zudem nichts mit Stolz zu tun hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man schon stolz auf seine Nation ist, dann muss man die kritische Frage stellen: Auf was genau ist man stolz?
Ist es am Beispiel Deutschland der Erfolg im Sport (denn der ist ja tatsächlich an Medaillen und Titel messbar) oder der Erfolg in der Wissenschaft und Forschung (auch hier haben deutsche Wissenschaftler einen großen Beitrag zum Verständnis der Welt geleistet, wie Max Planck, Albert Einstein oder Werner Heisenberg) oder doch eher die technologische Entwicklung (das Auto, die Verbrennungsmotoren) oder ist es ein völlig anderer Stolz?
Warum bekennt man sich zu einem Land, was macht diesen eine Land zu einem besseren Land als ein anderes Land und wieso muss man sich in den Grenzen eines Landes aufhalten um stolz auf irgendwas sein zu können?

Sind Grenzen nicht eine Sache, die eigentlich überflüssig ist?
Europa will ja eben zeigen, dass die Landesgrenze nicht mehr wichtig ist, die Menschen selbst sind wichtiger und genau darum geht es. Es ist egal, in welchem Land der Mensch lebt und seiner Tätigkeit nachgeht, wichtig ist doch, dass er sich dabei wohl fühlt und es ihm an nichts mangelt.
Die Flagge, die dabei weht, ist dabei recht banal.

Fragt man Leute, die stolz auf ihr Land sind (hab ich in den USA mal gemacht), dann bekommt man Antworten, die alles mögliche sind, aber keine rationalen Erklärungen beinhalten.
 
Die Frage beim Nationalismus ist aber eben, ob man diese "Gemeinschaft" über die Nation und in diesem Kontext meist über das Staatsteritorium definieren muss? Eine enge Gemeinschaft ist auf diesem Niveau oft nicht einmal gegeben.
Ich hab ja geschrieben, dass man es auf verschiedenen Ebenen definieren kann (ich hatte Gemeinde als kleinste Einheit gegeben, während Staat meist die größte ist (bei uns ist die größte gesetzgebende Einheit jedoch die EU)). Ob man es Nationalstolz oder Stolz in der der Gemeinde nennt ist letztlich egal, alles ist das gleiche, nur auf verschiedenen Ebenen.

ruyven_macaran schrieb:
Genau das meine ich: "Deutscher" Nationalstolz würde bayrische Fachwerkshäuser und Backsteingothik in einen Topf schmeißen, als Einheit definieren und gegenüber z.B. schweizer Fachwerkshäusern abgrenzen.
Erscheint irgendwie sinnlos, oder?
Innerhalb eines Staates können wir unsere Kulturgüter durch Gesetze o.ä. schützen, auf das Ausland haben wir dementsprechend fast keinen Einfluss, auch wenn es kulturell sehr ähnlich ist. Außerdem kann man eine große Vielfalt (die dennnoch gewisse parallelen zeigt) auch als Vorteil sehen.
(Da sich Deutschland historisch über die sprache definiert ist es eher schwer einen Kulturellen Unterschied zu Österreich oder der Schweiz zu finden. Deutlicher wär z.B. Italien mit der typischen Mittelmeerbauweise.)

ruyven_macaran schrieb:
Eines der Länder, das International am stärksten für seinen Nationalstolz bekannt ist, verfügt gleich gar nicht über eine spezifische Bautradition, sondern über ein buntes Sammelsurium fremder Elemente und begründet seinen Nationalstolz allein auf einige wenige Grundwerte und Symbole, während eine ganze Menge Kulturliebhaber, die sich vehement sämtliche nationalistischen Tendenzen abstreiten würden, die kulturellen Errungenschaften ihres Landes (aber auch die anderer!) in höchster Ehre halten.
Den Nationalstolz der USA seh ich größtenteils auch als extrem übertrieben an (siehe erster Satz des ersten Posts und den Satz mit dem Super Bowl).
Natürlich kann man auch die Kulturgüter der anderen Länder loben, aber nur bei den eigenen hat man wirklich Einfluss auf sie.

ruyven_macaran schrieb:
Man muss sehr sorgfältig zwischen "Wertschätzung", "Stolz" und "Nationalstolz" unterscheiden, sonst landet man ganz schnell bei rechtsextremer Argumentation. (Nämlich der unzulässigen Verknüpfung von allgemein anerkannten Inhalten/Werten, denen jeder zustimmt, mit nationalistischen oder gar rassistischen Forderungen, die es eigentlich getrennt zu beachten gilt)
Alles Definitionssache. Ich denke du weißt, dass ich nicht rechtsextrem bin und dementsprechend auch versuch nicht so zu argumentieren.

ruyven_macaran schrieb:
Gerade in Deutschland werden eine Reihe großer Sportarten auf allen Ebenen massiv vom Staat unterstützt. Das fängt bei regionaler Unterstützung von Vereinen an und geht bis hin zu GEZ-Milliarden für den DFB.
So gesehen also auch nur eine Subventionswirtschaft von vielen.
Bei einem der dicksten Länder der Welt erachte ich das auch als durchaus sinnvoll. :D

ruyven_macaran schrieb:
Zweischneidiges Argument:
Gibt man zu, dass das eigene Volk nicht besser ist?
oder
"Gibt man zu", dass das "eigene Volk" so überhaupt existiert, sondern ein fein strukturierter Haufen ist - in dem man selbst ggf. anderen überlegen ist?
Fehlt da vor dem existiert ein nicht? Wenn nicht versteh ich das gerade nicht ganz. :huh:
Klar sind manche Menschen anderen überlegen (ein behinderter, selbstständig nicht lebensfähiger Mensch ist einem "normalen" Mensch unterlegen), das sagt aber nichts darüber aus ob die Menschen "besser" sind.
 
Den Nationalstolz der USA seh ich größtenteils auch als extrem übertrieben an (siehe erster Satz des ersten Posts und den Satz mit dem Super Bowl).

Dann warst du scheinbar noch nie in Frankreich, denn die sind meiner Meinung noch weiter mit ihrem Nationalstolz als die Amerikaner.
Die Briten sind auch so ein Volk...
 
Wer sonst nichts zum drauf stolz sein hat sollte vielleicht mal ne Karrierenberatung einholen:D

Meiner Meinung nach kann man auf Dinge stolz sein die man selbst erreicht hat, Dinge wie Hockeyspiele (sich die Köpfe einschlagen weil eine Mannschaft verloren hat mit der man überhaupt nichts zu tun hat, ausser einem Fan-Shop-Tshirt für 20 Euro) oder Patriotismus ist meiner Meinung nach Kompensation weil man selbst keinen hat:schief:
 
Fragt man Leute, die stolz auf ihr Land sind (hab ich in den USA mal gemacht), dann bekommt man Antworten, die alles mögliche sind, aber keine rationalen Erklärungen beinhalten.
Das könnte daran liegen, dass "Stolz" ein Gefühl ist und als solches zumindest auf individueller Ebene keinen vernunftbedingten Gründe für seine Existenz erfordert.

(Keine Sorge, ich werde hier sowieso nicht mitdiskutieren ...)
 
Das könnte daran liegen, dass "Stolz" ein Gefühl ist und als solches zumindest auf individueller Ebene keinen vernunftbedingten Gründe für seine Existenz erfordert.

Aber er muss ja woher kommen, aber zu sagen, dass man stolz auf das Land ist, weil das Land das großartigste der Welt ist und dass das großartigste Land der Welt ist es deswegen, weil man stolz ist, ist schon sehr komisch.
 
Dann warst du scheinbar noch nie in Frankreich, denn die sind meiner Meinung noch weiter mit ihrem Nationalstolz als die Amerikaner.
Die Briten sind auch so ein Volk...
Im Großraum Paris war ich noch nicht. Wer weiter ist weiß ich nicht, ist aber auch egal, da es die anderen nicht besser macht wenn ein Staat noch schlimmer ist.
Bei den Briten hab ich nicht das Gefühl, dass sie zu extremem Patriotismus neigen. Dafür sind sie der Überwachungsstaat schlechthin. :schief:

(Keine Sorge, ich werde hier sowieso nicht mitdiskutieren ...)
Warum nicht?
 
Bei den Briten hab ich nicht das Gefühl, dass sie zu extremem Patriotismus neigen. Dafür sind sie der Überwachungsstaat schlechthin. :schief:

Ich schon, gerade wenn man sich mit denen beschäftigen muss, deswegen haben die ja auch nichts gegen die Überwachung, weil es ihr Stolz gewährt, in Deutschland würdest du damit nicht durchkommen, weil niemand darauf "stolz" wäre.
 
Sind Grenzen nicht eine Sache, die eigentlich überflüssig ist?
Europa will ja eben zeigen, dass die Landesgrenze nicht mehr wichtig ist, die Menschen selbst sind wichtiger und genau darum geht es. Es ist egal, in welchem Land der Mensch lebt und seiner Tätigkeit nachgeht, wichtig ist doch, dass er sich dabei wohl fühlt und es ihm an nichts mangelt.
Die Flagge, die dabei weht, ist dabei recht banal.
Eigentlich wollte ich diesem Thread jetzt fernbleiben, aber Grenzen haben ihren Sinn. Ohne Grenzen würde es zu unkontrollierter Ein- und Auswanderung von den ärmeren zu den reicheren Gebieten der Welt geben. Dies würde zur Chaos führen und Sozialsysteme wie wir sie hier in den Ruin treiben. Sozialschmarotzer haben wir sowieso schon genug (u. A. auch Rentner die im Alter nach Mallorca oder Teneriffa ziehen und trotzdem ihre Rente beziehen :daumen2:)
 
Ich hab ja geschrieben, dass man es auf verschiedenen Ebenen definieren kann (ich hatte Gemeinde als kleinste Einheit gegeben, während Staat meist die größte ist (bei uns ist die größte gesetzgebende Einheit jedoch die EU)). Ob man es Nationalstolz oder Stolz in der der Gemeinde nennt ist letztlich egal, alles ist das gleiche, nur auf verschiedenen Ebenen.

Innerhalb eines Staates können wir unsere Kulturgüter durch Gesetze o.ä. schützen, auf das Ausland haben wir dementsprechend fast keinen Einfluss, auch wenn es kulturell sehr ähnlich ist.

Ich glaube, du verkennst du Ebenen, auf denen Kultur politisch wird. Rein rechtlich läge die Sache in Deutschland z.B. in Hand der Länder, wobei die Ausführung afaik oft auf kommunaler Ebene läuft. Also "National"stolz Molfseer, weil die so ein schönes Freilichtmuseum haben/hatten? Am anderen Ende der Skala hast du UNESCO-Weltkulturerbe, "National"stolz Erdenbürger? Ausgerechnet auf die Nation Deutschland stolz zu sein, ist auch dann willkürlich, wenn man sich auf den Schutz von Kulturgüter beruft.

Was imho aber auch verdammt wenig für Nationalstolz ist. Zu einer Nation gehören, Land, Volk, Geschichte, Wirtschaft, Wissenschaft, politisches System, Sport und und und. Wer auf die Nation stolz sein will, der sollte all diesem weitesgehend zustimmen - und da kann man auch nicht einfach so ein halbes Jahrhundert Geschichte auszublenden. Entweder man ist nicht stolz auf Deutschland, oder man ist auch stolz auf das Gesamtbild, das Deutschland im 20. Jhd. abgeliefert hat. Dann muss man sich wirklich nicht wundern, wenn man schief angeguckt wird.

(Da sich Deutschland historisch über die sprache definiert ist es eher schwer einen Kulturellen Unterschied zu Österreich oder der Schweiz zu finden. Deutlicher wär z.B. Italien mit der typischen Mittelmeerbauweise.)

Und siehe da: Schon bist du nicht mehr stolz auf (d)eine Nation, sondern versuchst, dich über den Vergleich ganzer Kulturkreise (Mitteleuropa vs. Mediterran) zu definieren.

Alles Definitionssache. Ich denke du weißt, dass ich nicht rechtsextrem bin und dementsprechend auch versuch nicht so zu argumentieren.

Die Argumentation ist schon klar, aber imho überspannst du die Definition ein bißchen. Du scheinst die kutlurelle Entwicklung des letzten Jahrtausends in Mitteleuropa und ihre Spuren sowie den Umgang damit gut zu finden. Aber das ist was ganz anderes, als "Nationalstolz".

Bei einem der dicksten Länder der Welt erachte ich das auch als durchaus sinnvoll. :D

Dann guck dir mal an, was mit den Gelenken passiert, wenn jemand dickes Fußball spielt ;)
Wenn dann müssten Wassersportarten und ggf. Radfahren gefördert werden, aber was wird nochmal nicht gebaut bzw. geschlossen? Ach ja: Radwege und öffentliche Bäder ;-)

Fehlt da vor dem existiert ein nicht? Wenn nicht versteh ich das gerade nicht ganz. :huh:

Äh - ja, fehlt :( *editieren geht*


Das könnte daran liegen, dass "Stolz" ein Gefühl ist und als solches zumindest auf individueller Ebene keinen vernunftbedingten Gründe für seine Existenz erfordert.

(Keine Sorge, ich werde hier sowieso nicht mitdiskutieren ...)

Forenregeln schrieb:
Beiträge, die nichts zur Diskussion beitragen, sind unerwünscht. Dies sind insbesondere Beiträge, die ...
offensichtlich kein Interesse an einer Diskussion wiederspiegeln

:P


Im Großraum Paris war ich noch nicht. Wer weiter ist weiß ich nicht, ist aber auch egal, da es die anderen nicht besser macht wenn ein Staat noch schlimmer ist.
Bei den Briten hab ich nicht das Gefühl, dass sie zu extremem Patriotismus neigen. Dafür sind sie der Überwachungsstaat schlechthin. :schief:

Nach allem, was ich mitbekommen habe, sind die Briten durchaus stolz auf ihr Land. Das macht sich nur sich so stark bemerkbar, weil die meisten stolzen Briten natürlich auch britishes understatement kulturvieren ;)
Aber wer mal das "Vergnügen" hatte, ein paar zugesoffene, rechtsorientierte im Urlaub zu erleben, der weiß, dass wiederwärtige, arrogante Fettsäcke kein deutsches Alleinstellungsmerkmal sind. (noch ein Punkt, an dem man seinen deutschen Nationalstolz nicht festmachen kann :ugly: )
 
Zweischneidiges Argument:
Gibt man zu, dass das eigene Volk nicht besser ist?
oder
"Gibt man zu", dass das "eigene Volk" so überhaupt edit: "nicht existiert, sondern ein fein strukturierter Haufen ist - in dem man selbst ggf. anderen überlegen ist?
Von einer Volksgruppe zu sprechen ist heute natürlich nicht mehr so einfach und der durchschnittliche Mensch ist natürlich in jedem Land gleich "gut", aber die Systeme sind unterschiedlich gut (natürlich haben alle ihre Nachteile) und dementsprechend kann man m.M.n. durchaus von überlegenen Systemen reden.

Ich glaube, du verkennst du Ebenen, auf denen Kultur politisch wird. Rein rechtlich läge die Sache in Deutschland z.B. in Hand der Länder, wobei die Ausführung afaik oft auf kommunaler Ebene läuft. Also "National"stolz Molfseer, weil die so ein schönes Freilichtmuseum haben/hatten? Am anderen Ende der Skala hast du UNESCO-Weltkulturerbe, "National"stolz Erdenbürger? Ausgerechnet auf die Nation Deutschland stolz zu sein, ist auch dann willkürlich, wenn man sich auf den Schutz von Kulturgüter beruft.
Du neigst dazu dich auf ein Beispiel einzuschießen. :D
Es geht nicht nur um Kultur (auch wenn es m.M.n. ein wichtiger Bereich ist um stolz zu sein), es geht auch um rechtstaatliche Prizipien usw.

Was imho aber auch verdammt wenig für Nationalstolz ist. Zu einer Nation gehören, Land, Volk, Geschichte, Wirtschaft, Wissenschaft, politisches System, Sport und und und. Wer auf die Nation stolz sein will, der sollte all diesem weitesgehend zustimmen - und da kann man auch nicht einfach so ein halbes Jahrhundert Geschichte auszublenden. Entweder man ist nicht stolz auf Deutschland, oder man ist auch stolz auf das Gesamtbild, das Deutschland im 20. Jhd. abgeliefert hat. Dann muss man sich wirklich nicht wundern, wenn man schief angeguckt wird.
Ja, s.o.
Wer stolz sein will muss nur auf den status quo achte (alles andere fällt in den Bereich stolz auf die Geschichte).
Das ganze 20. Jhd. zu betrachten finde ich extrem fraglich. Entweder man betrachtet die aktuelle Situation oder die Situation der eigenen Lebenszeit (und u.U. die positiven Entwicklungen in der Zeit) oder die ganze Geschichte und nicht nur die letzten 100 Jahre.

Und siehe da: Schon bist du nicht mehr stolz auf (d)eine Nation, sondern versuchst, dich über den Vergleich ganzer Kulturkreise (Mitteleuropa vs. Mediterran) zu definieren.
Warum soll man den deutschsprachigen Bereich nicht als eine Ebene sehen? Das ist nunmal der deutsche Sonderfall als späte Nation...

Die Argumentation ist schon klar, aber imho überspannst du die Definition ein bißchen. Du scheinst die kutlurelle Entwicklung des letzten Jahrtausends in Mitteleuropa und ihre Spuren sowie den Umgang damit gut zu finden. Aber das ist was ganz anderes, als "Nationalstolz".
Ich finde auch das politische System nicht das schlechteste und finde die Tatsache gut, dass wir kein extremer Überwachungstaat sind (auch wenn das System bei weitem nicht perfekt ist).

Dann guck dir mal an, was mit den Gelenken passiert, wenn jemand dickes Fußball spielt ;)
Wenn dann müssten Wassersportarten und ggf. Radfahren gefördert werden, aber was wird nochmal nicht gebaut bzw. geschlossen? Ach ja: Radwege und öffentliche Bäder ;-)
Es geht darum, dass die Kinder gar nicht erst fett werden.
Teamsportarten haben auch noch weitere Vorteile...
Bei mir werden Radwege etwas ausgebaut und es gibt kaum Schwimmbäder die ohne Hilfe rentabel wären. Irgendwo muss auch schluss sein.

Nach allem, was ich mitbekommen habe, sind die Briten durchaus stolz auf ihr Land. Das macht sich nur sich so stark bemerkbar, weil die meisten stolzen Briten natürlich auch britishes understatement kulturvieren ;)
Aber wer mal das "Vergnügen" hatte, ein paar zugesoffene, rechtsorientierte im Urlaub zu erleben, der weiß, dass wiederwärtige, arrogante Fettsäcke kein deutsches Alleinstellungsmerkmal sind. (noch ein Punkt, an dem man seinen deutschen Nationalstolz nicht festmachen kann :ugly: )
Ich hab bis jetzt eher positive Erfahrung mit den Briten gemacht und auch nicht das Gefühl, dass sie zu Extremismus neigen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel und in manchen ehemals schwerindustriell geprägten Gebieten mit hoher Arbeitslosigkeit sieht das vielleicht anders aus, das ist bei uns aber nicht anders.
 
Naja Briten und Franzosen sind ja mit die ältesten Nationen die theoretisch auf eine lange Tradition zurück blicken können und zu den Weltmächten zählten. Bei den Briten war mir von Nationalstolz nichts grossartig aufgefallen. Als Deutscher ist einem in manchen Ecken Frankreichs schon aufgefallen was man von der Nation hält. Aber trotzdem hat fast jedes Land irgendwelche Leichen im Keller, und von daher halte ich den Stolz für deplaziert
 
Eigentlich wollte ich diesem Thread jetzt fernbleiben, aber Grenzen haben ihren Sinn. Ohne Grenzen würde es zu unkontrollierter Ein- und Auswanderung von den ärmeren zu den reicheren Gebieten der Welt geben. Dies würde zur Chaos führen und Sozialsysteme wie wir sie hier in den Ruin treiben. Sozialschmarotzer haben wir sowieso schon genug (u. A. auch Rentner die im Alter nach Mallorca oder Teneriffa ziehen und trotzdem ihre Rente beziehen :daumen2:)

Ja, was du für eine Meinung hast, ist inzwischen allgemein bekannt und wieso darf jemand, der 40 Jahre gearbeitet hat, also eine Menge für die Gesellschaft getan hat, möglicherweise inklusive Kinder großziehen, nicht im Alter in sonnigeren Bereichen leben?

Naja Briten und Franzosen sind ja mit die ältesten Nationen die theoretisch auf eine lange Tradition zurück blicken können und zu den Weltmächten zählten. Bei den Briten war mir von Nationalstolz nichts grossartig aufgefallen. Als Deutscher ist einem in manchen Ecken Frankreichs schon aufgefallen was man von der Nation hält. Aber trotzdem hat fast jedes Land irgendwelche Leichen im Keller, und von daher halte ich den Stolz für deplaziert

In Frankreich gibts genug Ecken, wo man diverse Ex-Kaiser hoch leben lässt, wie z.B. Napoleon. Bei uns gibts nur den einen Scheitelmann, der hin und wieder mal hochgelebt wird, aber der ist allgemein nicht sehr beliebt.
 
In Frankreich gibts genug Ecken, wo man diverse Ex-Kaiser hoch leben lässt, wie z.B. Napoleon. Bei uns gibts nur den einen Scheitelmann, der hin und wieder mal hochgelebt wird, aber der ist allgemein nicht sehr beliebt.
Aber nicht in Bayern, es kann dort nur einen geben und zwar den Kini:D. Es ist wohl das einzigste Bundesland wo der Nationalstolz noch eher am weitesten verbreitet ist.
 
Das sind halt Traditionalisten, kein Wunder, dass die CDU dort zur CSU mutiert ist, wobei ich nicht weiß, was bei ihr "sozial" ist. ;)
 
Du neigst dazu dich auf ein Beispiel einzuschießen. :D

Ich habe festgestellt, dass Aussagen <einer Seite Länge, die das ganze große abdecken wollen, meist als wachsweiches, allgemeines Gelaber abgetan werden können ;)
Weitere Beispiele lassen sich aber beliebig ergänzen und bei einer Frage, die alles umfasst, hat ein einzelnes Gegenbeispiel ja auch schon erhebliche argumentative Kraft.

Wer stolz sein will muss nur auf den status quo achte (alles andere fällt in den Bereich stolz auf die Geschichte).
Das ganze 20. Jhd. zu betrachten finde ich extrem fraglich. Entweder man betrachtet die aktuelle Situation oder die Situation der eigenen Lebenszeit (und u.U. die positiven Entwicklungen in der Zeit) oder die ganze Geschichte und nicht nur die letzten 100 Jahre.

Sorry: Aber du kannst die Definition einer Nation nicht an deinem Leben festmachen. Zwingend betrachten müsstest du eigentlich die Lebenszeit aller ihrer angehörigen, auch der ältesten, aber eigentlich braucht es für die Bildung einer Nation noch einen deutlich längeren Zeitraum.
Davon abgesehen: Was in den letzten 20-30 Jahren hat Deutschland denn bewundernswertes hervorgebracht? Tokyo Hotel?

Warum soll man den deutschsprachigen Bereich nicht als eine Ebene sehen?

Weil ein Teil des deutschprachigen Raumes dir in den Arsch tritt, wenn du ihn zur "deutschen Nation" zählen willst ;)

Bei mir werden Radwege etwas ausgebaut und es gibt kaum Schwimmbäder die ohne Hilfe rentabel wären. Irgendwo muss auch schluss sein.

Hier in Kiel wurde gerade die endgültige Schließung (wegen fehlender Sanierung waren einige historische Bauten schon länger zu) quasi aller öffentlichen Bäder beschlossen. Stattdessen soll ein neues Spaßbad mit einem Bruchteil des Fassungsvermögens entstehen, für dass dann Eintrittspreise fällig werden, die sich ärmere Familien kaum leisten können - ganz abgesehen davon, dass ein Bad an Stelle von iirc 5 natürlich auch wesentlich längere Fahrwege bedeutet.
Und zu den Radwegen...
Ich sag mal so: Ich hab mein Rad in Frankfurt (sicherlich keine Vorzeigestadt in dieser Hinsicht) garantiert 5-6 Jahre problemlos gefahren. Als ich nach Kiel kam, hatte ich nach 9 Monaten den ersten Achsbruch, weitere 2,5 Jahre später den zweiten.


In Frankreich gibts genug Ecken, wo man diverse Ex-Kaiser hoch leben lässt, wie z.B. Napoleon. Bei uns gibts nur den einen Scheitelmann, der hin und wieder mal hochgelebt wird, aber der ist allgemein nicht sehr beliebt.

Auch bei uns wird auf Kaiser angestoßen.

Aber nicht in Bayern, es kann dort nur einen geben und zwar den Kini:D. Es ist wohl das einzigste Bundesland wo der Nationalstolz noch eher am weitesten verbreitet ist.

"weit verbreitet" würde ich nicht sagen, denn der Nationalstolz in Bayern endet an recht nahe liegenden Grenzen ;)
 
Sorry: Aber du kannst die Definition einer Nation nicht an deinem Leben festmachen. Zwingend betrachten müsstest du eigentlich die Lebenszeit aller ihrer angehörigen, auch der ältesten, aber eigentlich braucht es für die Bildung einer Nation noch einen deutlich längeren Zeitraum.
Davon abgesehen: Was in den letzten 20-30 Jahren hat Deutschland denn bewundernswertes hervorgebracht? Tokyo Hotel?
Man könnte auch die Geschichte der BRD angucken und die ist verhältnismäßig positiv.
Wenn man es am ältesten Bürger festmacht, darf man dann in 30 Jahren wieder stolz sein?
Reicht die friedliche Wiedervereinigung? Solche friedlichen Revolutionen haben nicht viele Länder geschaft. Damit hatten wir auch einen gewissen Beitrag für das Ende des kalten Krieges...

Weil ein Teil des deutschprachigen Raumes dir in den Arsch tritt, wenn du ihn zur "deutschen Nation" zählen willst ;)
Wenn man sie zum deutschsprachigen Kulturkreis zählt tuen sie das nicht.

Hier in Kiel wurde gerade die endgültige Schließung (wegen fehlender Sanierung waren einige historische Bauten schon länger zu) quasi aller öffentlichen Bäder beschlossen. Stattdessen soll ein neues Spaßbad mit einem Bruchteil des Fassungsvermögens entstehen, für dass dann Eintrittspreise fällig werden, die sich ärmere Familien kaum leisten können - ganz abgesehen davon, dass ein Bad an Stelle von iirc 5 natürlich auch wesentlich längere Fahrwege bedeutet.
Und zu den Radwegen...
Ich sag mal so: Ich hab mein Rad in Frankfurt (sicherlich keine Vorzeigestadt in dieser Hinsicht) garantiert 5-6 Jahre problemlos gefahren. Als ich nach Kiel kam, hatte ich nach 9 Monaten den ersten Achsbruch, weitere 2,5 Jahre später den zweiten.
Hier gibt es im Umkreis von <20km:
- 1 reines Hallenbad (recht günstig)
- 3 Hallenbäder mit Freibädern (etwas teurer)
- 3 Badeseeen (gratis)
- den Rhein (gratis)

Das alles ist bequem per Rad zu erreichen.
 
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