Was haltet ihr von der Todesstrafe?

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Ich bin dafür für die Leute die Kindermissbrauchen oder Vergewaltigen .Das beste ist ja die werden noch zu pysachatrie geschikt dnach wieder frei gelassen
 
Öhm.. schau dir mal das Grundgesetz an, der erste Eintrag, der sollte deine Frage beantworten.

Was hat "Die Würde des Menschen ist unantastbar" schon wieder damit zu tun?
Mal davon abgesehen, dass allein die Bezugnahme auf Art 1. GG mitlerweile so ausgelutscht ist, dass er eigentlich schon bedeutungslos geworden ist*, ist die Todesstrafe keineswegs ein Menschenunwürdiges Verfahren. Solange hier niemand wissentlich gefoltert und/oder bloss gestellt wird, ist dies mit der Rechtsstaatlichkeit zu vereinen.



*Das nutzt ja mitlerweile jeder Grundschüler, wenn er mal nicht das bekommt, was er will.
 
Was hat "Die Würde des Menschen ist unantastbar" schon wieder damit zu tun?
Mal davon abgesehen, dass allein die Bezugnahme auf Art 1. GG mitlerweile so ausgelutscht ist, dass er eigentlich schon bedeutungslos geworden ist*, ist die Todesstrafe keineswegs ein Menschenunwürdiges Verfahren. Solange hier niemand wissentlich gefoltert und/oder bloss gestellt wird, ist dies mit der Rechtsstaatlichkeit zu vereinen.


DU siehst also das Recht auf Leben nicht als Grundrecht?:what:
 
Todesstrafe = Rache = Dumm und Unmoralisch vor Gott und der Welt.

Wie ich schonmal vorne geschrieben habe. Wenn irgendjemand meinen Kleinen was antun würde brauch ich keine Todesstrafe (obwohl ich die für (Kinds-)Mörder befürworte), das erledigt ich dann selber wenns der Staat nicht macht.

DU siehst also das Recht auf Leben nicht als Grundrecht?:what:

Das ist ein Grundrecht aber solche Personen haben meiner Meinung nach ihren Anspruch darauf verwirkt. Denkst Du wirklich die bessern sich im Knast oder einer Anstalt. Tier bleibt Tier!
 
Ich würde das sogar verstehen, ich meine die Rache an einem Kindsmörder. Find ich immer noch besser als wenn der Staat im namen des Volkes Leute ERMORDET. Und dann auch noch die, bei deren Schuld es erhebliche Zweifel gibt. Ich gebe zu, den Breivick hätte ich am liebsten höchstpersönlich in den Fingern, aber ich weis dennoch, das das so nicht geht.
 
Also wenn es eine Todesstrafe gibt, dann darf es keine Zweifel geben wenn sie vollzogen wird.
Die Hinrichtung eines Unschuldigen, find ich, darf nicht geschehen dafür ist das Leben eines unbescholdenen Bürgers zu wertvoll.
Deshalb finde ich die Hinrichtung die in Amerika die Tgae war nicht i.O. da gab es zuviele Zweifel.
 
DU siehst also das Recht auf Leben nicht als Grundrecht?:what:

Art. 1 GG

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.



Wo steht da etwas vom Recht auf Leben? Das gibt es so in Artikel 1 garnicht.
Wenn, bezieht sich quantenslipsteam also auf Artikel 2 des Grundgesetzes.

Meiner Meinung nach sollte es aber sowieso zu einer Aberkennung des Grundrechts kommen, sobald eine Tötungstat vorliegt.
Wer einen anderen Menschen ermordet, quält oder vergewaltigt verstößt sowieso als erstes gegen das Grundrecht. Jene Menschen haben dann ergo kein Anrecht mehr auf eben jene Grundrechte, die sie anderen nicht zuerkennen wollen.

@cushycrux

Die Todesstrafe ist weder ein Akt der Rache, noch ist es unmoralisch oder dumm. Im Vergleich zum derzeitigen System, in dem Mörder und Vergewaltiger nach spätestens 15 Jahren wieder freigelassen werden, ist es sogar sehr moralisch und klug. Was aber ist daran moralisch oder klug gefährliche Individuen auf die Bevölkerung loszulassen? Genaugenommen verstößt die Bundesregierung damit sogar selbst gegen das Grundgesetz, welches ihm den Schutz der Menschen und die Wahrung der Gesetze auferlegt.

Zum Thema Todesstrafe = Rache: Die Todesstrafe ist wie jede andere Strafe. Dabei geht es weniger um die Genugtuung (die sowieso nie erreicht werden kann, da der Verlust eines lieben Menschen, wie im Falle Troy Davis durch den Tod MacPhails ausgelöst, nicht wieder gutgemacht werden kann), sondern um die Bestrafung und dass sich jener Mörder zu verantworten hat.
 
Was beinhaltet denn das Thema Menschenrecht?
Schließt das nicht das Recht auf Leben ein?
Kann ein Staat, der diese Gesetze festgesetzt hat, wirklich gleichzeitig per Gericht angeordnete Tötung Gut heißen lassen?

Natürlich ist die Todesstrafe eine Art Rache, denk doch mal, wie sie entstanden ist.
Damals ging es Auge um Auge und daran hat sich bis heute nichts geändert, nur die Methoden eben und dass angeblich ein fairer Prozess davor war.
Aber wie man jüngst wieder in den USA sah, das Vollstreckungsurteil gegen Troy Davis. Obwohl inzwischen offensichtlich war, dass das Urteil nicht korrekt ist, die Unschuld des mutmaßlichen Täters wäre durchaus möglich gewesen, wurde vollstreckt.
Anstatt die Sache zu verschieben und sich die Fakten neu anzugucken, gerade in Hinblick auf verbesserte Untersuchungsmethoden, wurde der Mann hingerichtet.
Lieber das System schützen als mutmaßlich Unschuldige zu befreien. :daumen2:
Wie kann man so ein System gut finden... :wall:

Wie ich schonmal vorne geschrieben habe. Wenn irgendjemand meinen Kleinen was antun würde brauch ich keine Todesstrafe (obwohl ich die für (Kinds-)Mörder befürworte), das erledigt ich dann selber wenns der Staat nicht macht.

Ich bin mir da nicht so sicher, aber der Aufruf zur Selbstjustiz nicht eine Straftat?
 
Bei den ganzen "Todesstrafe" Verteidiger hier sollte jeden klar sein. das wenn diese Hürde wieder überschritten ist, "jeder" hingerichtet werden könnte, der dem System nicht Passt.
Da ist man ganz schnell ein Terrorist(ist nur eine Auslegungssache). Dann braucht nur wieder ein Radikales System aufkommen, und wir stehn wieder im jahr 1936 .
 
Was beinhaltet denn das Thema Menschenrecht?
Schließt das nicht das Recht auf Leben ein?
Kann ein Staat, der diese Gesetze festgesetzt hat, wirklich gleichzeitig per Gericht angeordnete Tötung Gut heißen lassen?

Genau deswegen sollten Menschenrechte neu festgelegt werden. Menschenrechte gut und schön, aber nur für jene, die auch die Rechte des anderen akzeptieren (was bei Mördern und Vergewaltigern nicht zutrifft)
Natürlich ist die Todesstrafe eine Art Rache, denk doch mal, wie sie entstanden ist.
Damals ging es Auge um Auge und daran hat sich bis heute nichts geändert, nur die Methoden eben und dass angeblich ein fairer Prozess davor war.
Auge um Auge gibt es so noch immer. Vorallem in der arabischen Welt ist es "beliebt".
Die Todesstrafe ist nichts dergleichen. Weder darf hier das Opfer oder ein Hinterbliebener den Akt vollstrecken,

Aber wie man jüngst wieder in den USA sah, das Vollstreckungsurteil gegen Troy Davis. Obwohl inzwischen offensichtlich war, dass das Urteil nicht korrekt ist, die Unschuld des mutmaßlichen Täters wäre durchaus möglich gewesen, wurde vollstreckt.
Anstatt die Sache zu verschieben und sich die Fakten neu anzugucken, gerade in Hinblick auf verbesserte Untersuchungsmethoden, wurde der Mann hingerichtet.
Lieber das System schützen als mutmaßlich Unschuldige zu befreien. :daumen2:
Wie kann man so ein System gut finden... :wall:

Er hatte insgesamt 10 Chancen seine Unschuld zu beweisen und ist in allen Instanzen gescheitert. Juristisch ist damit seine Schuld zu 100% bewiesen.
Seine Unschuld war zu keiner Zeit gegeben, außer durch die Aussagen einiger mutmaßlicher Zeugen. Fakt ist, dass es eindeutig zuviele "Zufälle" und Ungereimtheiten in dieser Sache gab.

Laut Aussage seiner Schwester hat Troy Davis immer wieder betont, wie sehr im daran lag anderen zu helfen und das er auch in diesem Falle eingegriffen hat, als Coles den Obdachlosen Young wegen einer Flasche Bier belästigte.

Vor Gericht sagte er dann allerdings, er hätte sofort das Weite gesucht, noch bevor ein erster Schuss fiel oder Schreie ertönten. Was widerrum physikalisch völlig unmöglich ist, da der Schuss auf weiter Fläche fiel und heftige Schreie Youngs vorausgingen, er also den Schuss ebenso wie die Schreie nicht hätte überhören können, selbst wenn er 30 Sekunden vor den Schuss die Beine in die Hand genommen hätte. Abgesehen davon, ist es natürlich recht seltsam, dass sich diese beiden Aussagen von ihm nicht decken.

Dann hätten wir auch noch den Fall Michael Coopers, der wenige Momente vor der Tötung an MacPhail ebenfalls verletzt wurde. Und dies durch einen Schuss ins Gesicht, außergewöhnlich ähnlich jenem der MacPhail wenig später tötete. Troy Davis wurde zu jener Zeit in der Straße gesehen, welche ihn später auch zur Pool Halle führte, auf dessen Parkplatz MacPhail erschossen wurde.

Zuviele Beweise die gegen seine Unschuld sprachen. Zumal Coles, der später von Davis und jenen Zeugen die ihre Meinung über 10 Jahre nach der ursprünglichen Verurteilung plötzlich änderten als wirklicher Täter beschrieben wurde, zu jener Zeit bereits vor der Pool Halle gesichtet wurde.

Und zu allerletzt hätten wir noch die Sache mit Atlanta. Angeblich war er dort auf Jobsuche. Nun ist es aber wirklich recht auffällig, dass ein Verdächtiger nur wenige Stunden nach der Tat 250 Meilen zurücklegt. Und zwar genau zu jener Zeit, als die Suche nach der Tatwaffe beginnt.
 
Genau deswegen sollten Menschenrechte neu festgelegt werden. Menschenrechte gut und schön, aber nur für jene, die auch die Rechte des anderen akzeptieren (was bei Mördern und Vergewaltigern nicht zutrifft)

Hmm.. du willst also den Menschen ihre Rechte absprechen? :what:
Das gibt mir sehr zu denken.... :(
Was ist mit der Beweislast? Muss ein mutmaßlicher Mörder beweisen, dass er unschuldig ist?
Wie soll ein solcher Prozess ablaufen?
Kann man jemanden zu 100% sicher verurteilen, wenn die Beweise nur aus Zeugenaussagen beruhen? Von denen man nicht mal sicher ist, wie sie ermittelt wurden?

Auge um Auge gibt es so noch immer. Vorallem in der arabischen Welt ist es "beliebt".
Die Todesstrafe ist nichts dergleichen. Weder darf hier das Opfer oder ein Hinterbliebener den Akt vollstrecken

Nö, die Todesstrafe ist nichts anders als Rache, Auge um Auge.
"Du tötest jemanden.. dafür töten wir dich". Wer das macht, ist dabei völlig egal und in den USA ist das so, dass die Angehören der Opfer immer das Recht haben bei Anhörungen dabei zu sein und wenn die sagen, dass sie nicht wollen, dass der mutmaßliche Täter eine Chance auf Freiheit/Umwandlung des Todesurteil hat, bekommt er die auch nicht, egal was die Anwälte sagen.

Er hatte insgesamt 10 Chancen seine Unschuld zu beweisen und ist in allen Instanzen gescheitert. Juristisch ist damit seine Schuld zu 100% bewiesen.
Seine Unschuld war zu keiner Zeit gegeben, außer durch die Aussagen einiger mutmaßlicher Zeugen. Fakt ist, dass es eindeutig zuviele "Zufälle" und Ungereimtheiten in dieser Sache gab......

Ich will hier keine einzelnen Fall aufrollen, denn das bringt nichts, aber...

Troy Davis wurde alleine wegen der Zeugenaussagen verurteilt, es gab sonst keine Beweise, keine DNS, keine Fingerabdrücke oder sonst was.
Die Zeugen haben inzwischen ihre Aussage zurück gezogen und hatten erklärt, dass sie von der Polizei unter Druck gesetzt wurden einen Schuldigen zu benennen, damit man jemanden verurteilen kann.
Wird ein Polizist ermordet, wollen vor allem die Kollegen und der Staatsanwalt schnell einen Schuldigen präsentieren, egal welche Mittel dafür nötig sind, sonst würde man das als Schwäche auslegen.

Bei der Wiederaufnahme kam es sogar noch dazu, dass nicht die Staatsanwaltschaft neue Zeugen besorgen muss, um Davis' Schuld erneut zu belegen, der Angeklagte selbst musste seine Unschuld beweisen. Das ist so üblich in den USA, ein Verurteilter muss seine Schuld beweisen um als unschuldig zu gelten, die Staatsanwaltschaft muss nicht beweisen, dass er schuldig ist, sie muss auch neue Beweise nicht offen legen, z.B. wenn bei alten Fällen DNS Untersuchungen zeigen, dass der Verurteilte nicht der Täter sein kann.
Umkehr der Beweislast, einer der größten Kritikpunkte im US-Rechtssystem.

Es gab aber logischer Weise keine neuen Zeugen, es gab auch keine DNS Spuren oder eben Fingerabdrücke.
Insgesamt betrachtet ist also eher Zweifel an der Schuld von Davis angebracht, als dass man 100% von seiner Schuld überzeugt sein kann.

Logisch ist es also, dass das Rechtssystem in den USA in diesen Punkten überarbeitet wird, aber das will niemand, die Staatsanwälte werden gewählt und die wollen sich profilieren, mit möglichst vielen Urteilen, dabei wird eben auch in Kauf genommen, dass auch mal ein Unschuldiger ins Gefängnis kommt oder hingerichtet wird, wie besonders die jüngere Vergangenheit gezeigt hat. :daumen2:
 
Hmm.. du willst also den Menschen ihre Rechte absprechen? :what:
Das gibt mir sehr zu denken.... :(
Was ist mit der Beweislast? Muss ein mutmaßlicher Mörder beweisen, dass er unschuldig ist?
Wie soll ein solcher Prozess ablaufen?
Kann man jemanden zu 100% sicher verurteilen, wenn die Beweise nur aus Zeugenaussagen beruhen? Von denen man nicht mal sicher ist, wie sie ermittelt wurden?

Natürlich erst nach der Rechtssprechung.
Die Beweisführung würde genauso ablaufen wie jetzt.

Nur sieht man doch, was passiert wenn die politischen Querulanten in Brüssel über Recht und Ordnung entscheiden und gekünstelte Menschenrechte vor die Sicherheit der Bevölkerung stellen.
Wo bleiben eigentlich die Menschenrechte der Opfer und der allgemeinen Zivilbevölkerung?

Nö, die Todesstrafe ist nichts anders als Rache, Auge um Auge.
"Du tötest jemanden.. dafür töten wir dich". Wer das macht, ist dabei völlig egal und in den USA ist das so, dass die Angehören der Opfer immer das Recht haben bei Anhörungen dabei zu sein und wenn die sagen, dass sie nicht wollen, dass der mutmaßliche Täter eine Chance auf Freiheit/Umwandlung des Todesurteil hat, bekommt er die auch nicht, egal was die Anwälte sagen.
Faktisch falsch.
Die Angehörigen haben genauso wenig Recht auf eine Urteilsfestlegung wie die Anwälte oder der Richter. Die finale Entscheidung trifft die Jury.

Ich will hier keine einzelnen Fall aufrollen, denn das bringt nichts, aber...

Troy Davis wurde alleine wegen der Zeugenaussagen verurteilt, es gab sonst keine Beweise, keine DNS, keine Fingerabdrücke oder sonst was.
Die Zeugen haben inzwischen ihre Aussage zurück gezogen und hatten erklärt, dass sie von der Polizei unter Druck gesetzt wurden einen Schuldigen zu benennen, damit man jemanden verurteilen kann.
Wird ein Polizist ermordet, wollen vor allem die Kollegen und der Staatsanwalt schnell einen Schuldigen präsentieren, egal welche Mittel dafür nötig sind, sonst würde man das als Schwäche auslegen.
Zeugenaussage hin oder her. In diesem Fall kann man auch mit etwas Logik und durch Auswertung der Zeugenaussagen (IMHO sollte man auf Zeugenaussagen nur insofern etwas geben, dass man sie in ihre Einzelteile zerlegen, auf Richtigkeit überprüfen und die Tat rekonstruieren kann) auf den Täter deuten.

Der Beschuldigte Coles, der später von jenen Zeugen die ihre Aussagen zurückzogen als Täter genannt wurde, kann es defakto nicht getan haben. Daraus schließt sich für mich, dass der Druck auf die Zeugen aus einer anderen Richtung kommen muss.

Bei der Wiederaufnahme kam es sogar noch dazu, dass nicht die Staatsanwaltschaft neue Zeugen besorgen muss, um Davis' Schuld erneut zu belegen, der Angeklagte selbst musste seine Unschuld beweisen. Das ist so üblich in den USA, ein Verurteilter muss seine Schuld beweisen um als unschuldig zu gelten, die Staatsanwaltschaft muss nicht beweisen, dass er schuldig ist, sie muss auch neue Beweise nicht offen legen, z.B. wenn bei alten Fällen DNS Untersuchungen zeigen, dass der Verurteilte nicht der Täter sein kann.
Umkehr der Beweislast, einer der größten Kritikpunkte im US-Rechtssystem.
Beides hat seine Schattenseiten.
In unserem Rechtssystem kommt es gerade mangels dieses Systems zu übermäßig vielen Freisprüchen. Hunderte von Verbrechern die einfach so freikommen sind auch nicht besser als ein Unschuldiger im Gefängnis.

Es gab aber logischer Weise keine neuen Zeugen, es gab auch keine DNS Spuren oder eben Fingerabdrücke.
Insgesamt betrachtet ist also eher Zweifel an der Schuld von Davis angebracht, als dass man 100% von seiner Schuld überzeugt sein kann.
2 Männer gehen auf weiter Flur, zuerst rollt ein Auto an ihnen vorbei. Nur wenige Minuten später wird einer der Insassen des Fahrzeugs eingeliefert, mit einer Schussverletzung im Gesicht. Wenige Momente später kommen beide Männer auf einen Parkplatz, wo man dann nur wenige Minuten später Schreie und Schüsse vernehmen kann, mit dem Ergebniss eines bewusstlosen Obdachlosen und eines toten Polizisten, dem auf die selbe Art und Weise ins Gesicht geschossen wurde, wie zuvor jenem Fahrzeuginsassen.

Fällt dir an dieser Gleichung etwas auf? Die einzige Gemeinsamkeit sind jene 2 Männer. Einer von ihnen, Troy Davis.

Logisch ist es also, dass das Rechtssystem in den USA in diesen Punkten überarbeitet wird, aber das will niemand, die Staatsanwälte werden gewählt und die wollen sich profilieren, mit möglichst vielen Urteilen, dabei wird eben auch in Kauf genommen, dass auch mal ein Unschuldiger ins Gefängnis kommt oder hingerichtet wird, wie besonders die jüngere Vergangenheit gezeigt hat. :daumen2:
Noch einmal. Kein System ist perfekt. Dort mag es mal einen Unschuldigen geben, der hingerichtet wird. So schlimm dies auch ist, ist unser System nicht besser. Ein System, in dem Kinder vergewaltigt und getötet werden, von Triebtätern die bereits einmal wegen ähnlicher Fälle im Gefängnis saßen, die man nun aber wegen EU Menschenrechtsklagen frei lassen musste.
 
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