AW: Was habt ihr schon für Hardware gekillt?
So, angefangen hat es bei mir, als ich versucht habe, einen K6-ll 350MHz in ein laufendes Board zu sockeln... ...CPU und Board hin. Und was macht man dann? Na Klar, noch einen K6-ll 500MHZ probiert... ...Tod.
Dem Board hab ich irgend einen neuen Transistor spendiert, schon liefen die Pentium-Modelle ohne MMX wieder, die mit MMX brachten kein Bild, bzw wurden erst gar nicht warm.
Dann kam ein Asrock-Board und 2100+ Athlon mit Palomino-Kern, teuer von meinem ersten Lehrlingsgehalt gekauft, wo ich meine BIOS-Erfahrungen gesammelt habe. Ergo BIOS unwiederbringlich zerschossen. Der Palomino ist auch irgendwie defekt gegangen.
Später hatte ein Kumpel einen 1700+ Athlon für mich übrig. Zufällig lag ein Sockel 7-Kühler rum. Durch meine Experimentierversuche passte der auch, aber der Athlon hat sich mit Rauchzeichen bedankt.
Bei Ebay gab es eine Ati 9700Pro. Etwas vorher hatte ich schon eine Hercules 9700Pro

erfolgreich auf eine 9800er Pro übertaktet. Da musste die erstgenannte auch können. Aber bei Half Life 2 hat sie dann ihr wahres Gesicht gezeigt... ...Schöne Pixelklötze schräg über den Monitor. Da hat sich ein Speicherbaustein entgültig verabschiedet.
Irgendwann hatte ich mein erstes Gigabyte Ram von Twinmos. Weil ein Speicherchip (aus reinem Silizium ohne Plasteverkleidung) keinen richtigen Kontakt zum Speicherkühler hatte, hab ich auf die Ecke einen schweren Sessel gepakt, um den Alukühler auf richtige Stellung zu bringen... ...Siliziumchip war durchgebrochen...
Dann hatte ich in meinem ersten WaKü-Rechner ein A7N8X-E

, wo ich probehalber den FSB auf 100MHz und den Multi auf 6x gesenkt habe. Die Northbridge hats nicht überlebt, wer weiss, warum...
Ein Kumpel hatte einen Athlon 1400+ mit 100MHz FSB stehen. Damals war ich auf dem Trip, viel FSB hilft viel (Hatte damals einen 100MHz Pentium mit 100MHz FSB laufen). Auch konnte ich nicht glauben, dass der Prozessor keine 133MHz verträgt. Also promt den FSB auf 133MHz gestellt und hat danach kein Ton mehr ausgespuckt. Aber nach mehrtägiger Ruhepause lief er wieder (???).
Mein wirklich bis jetzt erster ESD-Fall war eine X1900 CF-Edition. rausgeschraubt, kurz abgelegt, gleich in den nächsten Rechner... ...Tod.
Dann mein nächster WaKü-Rechner. Beim M3A32-MVP kann man wunderbar den Heatpipekühler für South- und Northbridge samt Phasenkühlung für die CPU auf WaKü umbauen. Denn der Kühler über der Northbridge hat eine glatte Oberfläche für die Mempipe. Also den Dreierkühler runtergehohlt,
na was denkt ihr...
Natürlich:
Erstes Board: Stück Silizium mit aus der Southbridge rausgerissen (Dämliche Pads...)
Zweites Board: Hat soweit alles geklappt, neuer Wärmeleitpaste...
Irgendwann wollte es nicht mehr. Der Grund: Der Dreierkühler war so verbogen, dass er keinen Kontakt zur Northbridge hatte.
Drittes Board läuft endlich einbandfrei ohne Pads...
Festplatten hab ich zum Glück noch keine geschrottet. Kenne nur die Platten eines Kumpels, der nicht wusste, wo er seine Basskiste hinstellen soll... ...sie stand auf dem Rechnergehäuse...
Glaubt mir, aus soetwas kann man gewaltig lernen...
EDIT: Mir ist zwar kein Kill mehr eingefallen, aber als ich dran dachte, musste es noch rein. Hat was mit D.A.U. zu tun.
Mein Neffe mit seinem Rechner. Sockel 7. Wollte eine größere Kühlung draufbauen.
Na, was denkt ihr?
Natürlich. 2 Alu-Kühler.
Den ersten auf die CPU gesetzt. Bauschaum zwischen die Lamellen und den 2.ten drüber gesetzt (Mit Bauschaum befestigt) und Lüfter draufgeschnallt...