Das beste Beispiel ist in meinen Augen Skyrim, ich will es nicht schlecht machen, ich habe mir gerade die Legendary Edition geholt, aber das grundsätzliche Problem ist wenn man alles durch hat gibt es nichts mehr zu machen. Ja schön es gibt diverse Mods, aber das wars schon wieder.
Ach, Skyrim kann man nicht schlecht reden, weil die Leute, welche das Spiel spielen, selbst wissen, wo die Mängel liegen

. Wenn jemand sagt Skyrim hat eine schlechte/mittelmäßige Grafik stimmen viele zu, sagt man, viele Quests sind lieblos gemacht, stimmen viele zu und etc. . Aber zumindest gibt es die Möglichkeit zu modden.
Manchmal kommt es mir vor, dass Bestheda bewusst nur ein Grundgerüst verkauft, wo sich die ganzen Leute austoben können

.
Was mich stört ist eher, dass sie gewisse Features schon im voraus hätten einbauen können (nicht nur auf Skyrim bezogen) z.B. schon ein Wettersystem bei den Falloutteilen. Dann hätten die Modder bereits schon ein Grundgerüst gehabt, müssten sich den Kram nicht selbst aus den Fingern saugen und die Performance mancher Systeme würde nicht darunter leiden. Bei Skyrim habe ich irgendwie den "Hardcore"-Modus aus FNV vermisst (OK, so Hardcore war der auch nicht

) aber man hatte immerhin auch in der Vanillaversion ein System für Bedürfnisse und viele Items hatten dadurch endlich einen Sinn und man musste ein bisschen mehr auf sein Inventar acht geben.
Mich wundert auch, wieso die Skyrimwaffen/ -rüstungen so krass nach den Metallen gehen. Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn man verschiedene Gussformen gehabt hätte. Bsp.: Ich crafte mir ein 2h-Schwert aus Ebenerz, wähle das Aussehen (Form von Eisenzweihänder). Das Schwert übernimmt die Farben vom Erz und die Form vom 2händer.
Im guten und ganzen hätte Skyrim ein Survivalaspekt gut getan (den man per Schwierigkeitsgrad oder Extraoption hätte einstellen können). Aber auch hier gibt es zum Glück viele Mods, die einem das geben, was das Grundspiel leider nicht bietet.
Natürlich verstehe ich auch die Leute, denen das alles viel zu komplex wäre

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So genug über Skyrim (könnte ewig drüber "lästern"

).
Topic: Ich vermisse eine gewisse Art von Komplexität (z.B. bissl Wirtschaft und Survival), Tiefgang (gute Quests und Story) und Gegenstandsvielfalt (Items die einen berechtigten Nutzen haben) und Schwierigkeit (nicht unfair sondern fordernd) bei den Spielen.
Mir persönlich gefällt die Nordlandtrilogie bisher am besten (gerade für das Alter war es sehr komplex; leider auch viele Fertigkeiten ohne reellen Nutzen). Aber man hatte ein komplexes Charaktersystem (gut, wenn man ein bissl Plan hat, dann weiß man welche Fertigkeiten einen Sinn haben bzw. für das Weiterkommen nötig sind). Ein Survivalsystem (wenn mehrere Charaktere an Blauer Keuche erkrankt sind, konnte man ab und zu schon mal neu anfangen

). Man konnte bestimmte Waren nur bei bestimmten Händlern verticken. Einige Gegenstände waren essentiell (Schlafsack, Schuhe, Seil z.B.), die man bei Anderen Spielen weder findet oder nicht mitnimmt, weil sie keinen Nutzen haben. Etc.
Um auf das Zitat nochmal zurück zu kommen: Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei

. Finde ich auch manchmal schade, aber dann hat man auch wieder zeit für etwas neues

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