tolga9009
Freizeitschrauber(in)
AW: Warum es so schnell keine Retina/High-Res-Displays für den PC-Markt geben wird - PCGH-Interview mit Dell
Im Großen und Ganzen finde ich Aussagen von dem Herren sehr einseitig und beschränkt. Ich weiß nicht, mit welchen Daten und Studien die Marketing-Abteilungen heutzutage arbeiten, aber ich habe das Gefühl, dass in den letzten 1 - 3 Jahren die Marketing-Abteilungen den Markt immer schlechter einschätzen, siehe komplette Google Nexus Reihe (z.B. Nexus 4 Launch November, immernoch keine Geräte verfügbar, selbst Austauschgeräte nicht mehr vorhanden; Abverkauf binnen Minuten!).
Ich für meinen Teil sehe zur Zeit keinerlei Gründe, warum ich meinen IPS Monitor austauschen sollte. Bietet sehr gute Farben, hohe Blickwinkelstabilität und mit 22 Zoll eine für mich optimale Größe! Einzig und allein eine deutlich höhere Auflösung (also nicht 1920x1080 -> 2560x1440, sondern schon Richtung 4K) könnte mich dazu bringen, einen neuen Monitor anzuschaffen. Aber da müssen erstmal die Hersteller mitziehen!
Dass es bei Low-End bis Mainstream so ist, sehe ich ein und stimme vollkommen zu. Ich kenne aber genug Leute aus meiner Umgebung, die ausschließlich nur wegen der Display Auflösung zum Retina MacBook Pro greifen statt dem normalen MacBook Pro. Und das ist ein Aufpreis von fast 500€! Also wenn die großen Hersteller wie z.B. HP den ZR2440W (320€) tatsächlich für 80€ Aufpreis (oder meinetwegen 200€ Aufpreis) mit 4K Auflösung anbieten könnten, würde ich das Ding SOFORT 3x kaufen. Bei einem Notebook kann man das vielleicht noch irgendwo verstehen, da es zum Gesamtbild gehört. Warum es aber immernoch nicht 4K Desktop-Bildschirme gibt, geschweige denn überhaupt das Interesse seitens der Hersteller sowas zu produzieren, entzieht sich meinem Verständnis. Ich sage ja nicht, dass man von heute auf morgen alle Bildschirme mit 4K ausliefern sollte. Aber der Markt sollte auf jeden Fall bezahlbare Produkte anbieten.Bei 15 und mehr Zoll spielen Kosten eine größere Rolle. Bei günstigen Notebooks im Preisbereich unter 600 Euro haben die Displaykosten einen großen Anteil an den Gesamtkosten. Der Kunde ist in diesem Preisbereich üblicherweise nicht willens, 80 Euro oder mehr für eine höhere Auflösung auszugeben.
Ist mit Windows 7 sehr leicht zu lösen: unter Auflösungen kann man die DPI von 96dpi auf maximal 192dpi anheben. Mit Hersteller-Tools (auf einer Treiber-CD mitgeliefert, wie bei Scannern, Fotokameras etc.) könnte ich mir vorstellen, dass das Ganze noch problemloser und noch komfortabler für Kunden zu lösen sein könnte.Der meiner Meinung nach wichtigste Punkt. Betriebssysteme für mobile Geräte skalieren fast beliebig mit der Auflösung. Der Bildinhalt verändert sich mit einer höheren Auflösung nicht, nur der Bildeindruck wird besser (schärfer) durch die hohe Auflösung. Bei Windows ist dies leider völlig anders. Bei höherer Auflösung wird der Bildinhalt linear kleiner und damit unter Umständen unkomfortabel. Aus der Erfahrung wissen wir auch, dass nicht wenige Kunden mit hochauflösenden Displays diese manuell auf Standard-Auflösungen reduzieren, um eine angenehmere Darstellung zu erreichen.
Im Großen und Ganzen finde ich Aussagen von dem Herren sehr einseitig und beschränkt. Ich weiß nicht, mit welchen Daten und Studien die Marketing-Abteilungen heutzutage arbeiten, aber ich habe das Gefühl, dass in den letzten 1 - 3 Jahren die Marketing-Abteilungen den Markt immer schlechter einschätzen, siehe komplette Google Nexus Reihe (z.B. Nexus 4 Launch November, immernoch keine Geräte verfügbar, selbst Austauschgeräte nicht mehr vorhanden; Abverkauf binnen Minuten!).
Ich für meinen Teil sehe zur Zeit keinerlei Gründe, warum ich meinen IPS Monitor austauschen sollte. Bietet sehr gute Farben, hohe Blickwinkelstabilität und mit 22 Zoll eine für mich optimale Größe! Einzig und allein eine deutlich höhere Auflösung (also nicht 1920x1080 -> 2560x1440, sondern schon Richtung 4K) könnte mich dazu bringen, einen neuen Monitor anzuschaffen. Aber da müssen erstmal die Hersteller mitziehen!






