Ja, würde ich auch stark empfehlen. Nach meiner Erfahrung hauen Monitore ohne korrekte Windows-HDR-Kalibrierung auch keine maximale Helligkeit raus, sondern limitieren etwa bei Display HDR 400 True Black (trotz 1.000 cd/m² möglicher Spitzenhelligkeit) die Leuchtkraft auf ebendiese 400 cd/m². (Zumindest seit Windows 11 25Hx)
da ich verschiedenste Monitore und verschiedene Spiele und alles schon verwendet habe...
Und auch seit ca. 5-6 Jahren mit dem PG27UQ Monitor damals ein anständiger Monitor besass und seither alles was irgendwie geht mit HDR spiele, konnte ich einiges an Erfahrungen, Tests usw. damit machen.
ich versuche auch nach möglichkeit auf das HDR kalibrierungstool zu verzichten, da Windows immer noch nach wie vor komischerweise sämtliche Farbprofile irgendwie durch würfelt, wenn man das Monitor Setup ändert (und ich habe 4 Monitore und wechsle täglich mehrmals daziwschen. So dass mir mehrmals täglich Farbprofile durchgemischt würden.
Folgende Feststellung meinerseits:
Wenn die Monitore in ihrer EDID richtig hinterlegt sind (also die peak brightness werte usw in den EDID so sind, wie sie auch sein sollten... sprich 1000 nits im peak 1000 mode und zb. 400 nits im true black 400 mode usw. Dann kannst du dir die Kalibrierung sparen.
Zb. der Asus Pg32UCDM ist so, da ist alles richtig hinterlegt und wechselt auch je nach Modus.
Leider stimmt der EDID Wert bei vielen Monitoren nicht mit der realität überein.
Zb. der LG hat in EDID nur 600 irgendetwas hinterlegt... obwohl er peak über 1000 erreichen kann.
Da verlierst du ohne Kalibrierung halt die maximalen Helligkeitswerte.
Also meine Feststellung, ohne Kalibrierung werden die in der EDID hinterlegten Werte verwendet, mit Kalibrierung, kannst du diese dann quasi "überschreiben"... Deshalb ist es abhänging vom Gerät, ob eine Kalibrierung notwendig ist oder nicht.