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Ich seh schon, von der Funktionsweise einer DDC (PWM) kann man nicht unbedingt auf eine D5 (PWM) schließen (obwohl beide von Laing/Lowara/Xylem/... stammen) :(
 
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An der Funktionsweise der Pumpen ändert sich doch nichts, lediglich die Elektronik ist halt bisschen unterschiedlich und PWM ist halt leider ein Thema bei dem mit der Zeit viel Wildwuchs entstanden ist. Es scheint ja auch allgemein nicht so zu sein, dass da in den Entwicklungsabteilungen überall die totalen Elektronik-Profis am Werk sind - außer vllt. bei Aquacomputer, aber die waren dann vllt. schon wieder schlauer als der Sprzifikations-Harausgeber (intel) das erwartet. Auch von einem Pumpenhersteller wie Lowara/Laing kann man nicht erwarten, dass er die Auslegung von Standards aus dem PC-Bereich perfekt beherrscht und wer weiß wer da letztlich die Vorgaben macht. Von sich aus würde Lowara wohl kaum PWM-Pumpen herstellen - für was auch? Meiner Ansicht nach hat das auch viel mit der imho nicht sonderlichen guten Dokumentation seitens intel zu tun, so dass es für fremde Branchen wie die Wakü-Branche relativ schwer ist da einzusteigen und sich in allen Belangen an den Standard, in der von intel angedachten Auslegung, zu halten. Allerdings fällt das damit wohl nicht nur Wakü-Herstellern schwer...
 
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Ich hab mir extra die Poti Version der D5 geholt, da ich es fürs Befüllen hilfreicher finde, flexibel zu sein. Man kann langsam starten und wenn das System voll ist, schrittweise hoch regeln zum endgültigen Entlüften.
Muss aber auch sagen, dass ich die Pumpe bei mir im Case so verbauen konnte, dass man super easy an die Verstellung kommt.
 
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Dynamische Regelung der Pumpe macht eh quasi nie Sinn. Im Grunde stellt man(ich) ein mal so weit hoch wie die Lautstärke noch in Ordnung ist und lässt sie dort.
 
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Dynamische Regelung der Pumpe macht eh quasi nie Sinn. Im Grunde stellt man(ich) ein mal so weit hoch wie die Lautstärke noch in Ordnung ist und lässt sie dort.
Hm naja, genau das einzige Szenario, welches mir als Vorteil kommt wurde genau hier beschrieben.

Ich hab mir extra die Poti Version der D5 geholt, da ich es fürs Befüllen hilfreicher finde, flexibel zu sein. Man kann langsam starten und wenn das System voll ist, schrittweise hoch regeln zum endgültigen Entlüften.
Muss aber auch sagen, dass ich die Pumpe bei mir im Case so verbauen konnte, dass man super easy an die Verstellung kommt.

Die Pumpe per Software (statisch) zu regeln beim eingebauten Zustand hat schon Sinn, gerade bei der Fehlersuche bzw. nach Komponententausch o.Ä. Ich hab meinen CPU Kühler ausgetauscht und konnte die Pumpleistung um 5% oder so runter schrauben bei gleichem Durchfluss. Da war ich froh einfach schrittweise runter gehen zu können... das letzte Anwendungsszenario wo ich froh war darum ist aber sicher 6 Monate her (vermutete mal ein Leck, war aber nur Luft) und hier habe ich einfach mal an allen Reglern gespielt und nur kurz Maximalen Druck geben zu können kann bequem sein, aber schon wirklich nen Ausnahmeszenario, ansonsten gehe ich komplett mit dem Statement von Oistyle einher.
 
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Andererseits kannst du das mit der Poti-Version auch ohne Software und musst dazu sogar weder den Rechner noch das Aquaero in Betrieb nehmen.Gerade beim Befüllen oder bei einer externen Wakü kann das sehr praktisch sein. Liquid-Chillings Einwand, dass man u. U. nicht immer gut an das Poti heran kommt, muss ich aber gelten lassen - in dem Fall ist PWM ganz praktisch. Trotzdem muss man dann halt wenigstens das AE in Betrieb nehmen, um die Drehzahl einstellen will oder beim befüllen ein wenig mit der Drehzahl spielen will. Ein ausreichend dimensionierter StepDown-Wandler an einer normalen D5 tut´s da aber auch, wenn man an das Poti nicht ran kommt. Beim Komponententausch im eingebauten Zustand gilt dasselbe.

Im Betrieb muss man die Drehzahl in der Tat nicht ändern - deshalb finde ich es schon fraglich, ob der finanzielle Mehraufwand und die potentiellen Schwierigkeiten mit PWM wirklich eine uneingeschränkte Empfehlung wert sind. Es mag sein, dass es Spezialfälle gibt in denen eine PWM-Version die bessere Wahl ist aber verallgemeinern kann man das wirklich nicht - schon gar nicht solange im PWM-Bereich so viele Wildwuchs vorhanden ist. Vielleicht bessert sich das ja mit der Zeit ja wirklich (siehe die neue D5-Version von EKWB), aber aktuell finde ich das was die Anbieter da allgemein bezüglich PWM-Steuerung abliefern recht unbefriedigend.
 
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Was passiert eigtl, wenn man eine D5 ohne PWM mit geringerer Spannung versorgt? Müsste die dann nicht auch runterregeln? Oder geht die dann einfach irgendwann aus? Im prinzip ist das doch das, was der Drehregeler auch tut, oder?
 
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Das Poti, also der Drehregler, nimmt meines Wissens bei der D5 direkt Einfluss auf die Frequenz des Drehfeldes, über den Motortreiber, während die Spannung bei 12V bleibt - also eine Frequenzvorgabe trotz voller Spannung. Es handelt sich ja um einen elektronisch kommutierten Synchronmotor. Der Rotor läuft synchron mit dem Drehfeld. Ändert man dessen Frequenz entweder über eine geringere Versorgungsspannung oder indem man sie direkt über den Motortreiber senkt, läuft er langsamer.

Edit:
@Liquid-Chilling: Die D5 ist aber nach wie vor nicht primär eine Wakü-Pumpe und die PWM-Versionen wurden sicherlich von einem oder mehreren Wakü-Anbietern in Auftrag gegeben. Im eigentlichen Einsatzgebiet der D5 spielt zumindest der PWM-Standard aus dem PC-Bereich keine Rolle. Kurzum - man kann davon ausgehen, dass sich in der Wakü-Branche nicht unbedingt viele Elektronik Profis tummeln und so etwas wie der Bau von Pumpen geht über die Fähigkeiten und Herstellungskapazitäten der meisten Anbieter hinaus ;). Wenn du nun als Pumpenhersteller von so einem Laden einen Auftrag bekommst, eine Pumpe mit PWM-Ansteuerung herzustellen, musst du dir das know how entweder selbst aneignen (was schwer sein kann, wenn es nicht das eigne Geschäftsfeld betrifft) oder du bekommt mehr oder weniger brauchbare Vorgaben zur Umsetzung.
Dass man bei Xylem bestrebt ist vernünftige Pumpen abzuliefern ist unbestritten, aber falls vom Auftraggeber eben falsche oder wenig hilfreiche Infos kommen, kann´s sicher auch da mal daneben gehen. Die Spezifikationen seitens intel sind wie gesagt auch nicht so klar wie man sich das vllt. wünschen würde.
 
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Man kann die Non-PWM Pumpen D5/DDC auch über die Spannung regeln.
Mit einem AE + Adapter oder wie VJoe gepostet, mit einem StepDown-Wandler.

Interessant, da hab ich noch nie drüber nachgedacht.
Das heisst, man könnte auch die Kabel der Spannungsversorgung auspinnen und zusammen mit dem Drehzahlsignal auf den 3 Pin Molex legen und dann ans AE anschliessen? Somit hätte man die Option, sowohl über Poti als auch über Aquasuite zu steuern (natürlich dabei Poti auf Stufe 5 stellen für volle Range :D)? Das wäre ja best of both worlds.
 
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Ein AE5 bringt nicht genug Power für eine D5 und ein AE6 sollte man dann zumindest kühlen (die nötige Leistung bringt es). Das poweradjust oder ein TBan BigNG (beide gekühlt) waren früher die üblichen Regler für D5 Pumpen als es noch keine PWM-Versionen gab. Oder eben ein günstiger StepDown-Wandler der genügend Leistung bringt (dann aber ohne Softwareanbindung).
 
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Hmm, ja stimmt. Lüfterausgang bringt nur 1,65A und die D5 nimmt 23W auf. Würde ja immerhin bis ~86% reichen. Aber ich schätze mal, der Anlaufstrom ist das Übel?
 
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@DARPA: Jep - ist einfach etwas zu viel des Guten. Eine d5 packt das Teil einfach nicht zuverlässig und der Not-Boost bei Übertemperatur hilft auch wenn eine Pumpe dran hängt. Mit Wasserkühler geht´s zwar auch knapp mit dem AE5, aber das ist dann schon ein bisschen übertrieben und immer noch mal Limit.

@Sgt.Speirs: Dank 30W Ausgangsleistung ist es freilich keine Pflicht beim AE6, aber ziemlich warm wird es mit einer D5 schon auch. Oft ist ein AE ja auch nicht unbedingt an einer Stelle montiert, wo es die Wärme gut los wird. Von daher halte ich zumindest den Passiv-Kühlkörper schon für sinnvoll, wenn man eine D5 dran betreiben will - zudem schaut es damit imho viel besser aus :D.
 
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Die DDC ist ne waschechte Wakü-Pumpe und war nie für was anderes gedacht ;).

Aber das was die PWM Thematik angeht - auch bei der PWM DDC gibt´s ab und zu Probleme.
^ Edit: Too late :D
 
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Der Ursprung der DDC war afair der Einsatz in wassergekühlten Servern/Workstations von Delphi (daher auch die Aufschrift "Delphi", welche die DDC Originaldeckel sehr lange, wenn nicht sogar bis heute ziert). Auf deren Betreiben kam die Entwicklung bei Laing in Gang (damals war Laing noch eigenständig). Aber der Einsatz im Apple Power-Mac kam kurz danach. Dort sogar teilweise im Doppelpack - allerdings ne modifzierte Version mit Ausdehnungsmembran an der Pumpe, da der Kreislauf keinen AB hatte und mit einer ziemlich zähen Suppe befüllt war. Eine dieser Power Mac DDCs hab ich hier liegen. Da sieht man auch an der Platine, dass die Pumpe schon einiges an Entwicklungszeit hinter sich hat. Damals hat man die Platinen noch mit geschwungenen Leiterbahnen konstruiert.
 
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Ich brauche mal schnell ne Entscheidungshilfe: Ich habe beides hier liegen: D5 und DDC310 von Alphacool. Ich habe nur begrenzt Platz im Case (Enthoo Luxe) und frage mich obs wirklich das D5 Monster sein muss... Geplanter Loop: 1x GPU, 1x CPU, 420 ST30 sowie 240 ST30 von Alphacool mit 16/13 Hardtubes. Steuerungsmöglichkeiten AE5 und PA3 Ultra
 
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