AW: WaKü***Quatsch***Thread
war die plus nicht nur eine aufgemotzte non-plus? mit einem eigentlich nicht dafür ausgelegten pcb?
würde mich nicht wundern, wenn die plus-variante erst mit dem einsatzzweck "pc-wakü" auf den markt gekommen ist.
Du hast es erfasst. Auch die Mechanik ist dieselbe - worunter sie bei der DDC-1T+ auch leidet. Deshalb hat die DDC-1T+ auch tendenziell häufiger ein Temperaturproblem und zeigt über die Masse gesehen eine größere Ausfallrate als die normale DDC-1T. Hinzu kommt, dass die DDC-1T+ bei Nenndrehzahl erheblich lauter ist als die DDC-1T.
Allerdings ist die DDC-Pumpenserie (also sowohl die DDC-1T als auch die DDC-1T+) schon immer für den Einsatz in PC-Waküs gemacht gewesen, da sie extra für den Zweck entworfen wurde (erst Delphi-Server, später gab´s afaik auch ne Apple-Version für Power-Macs).
Anders ist das z. B. bei der Laing D5 - das ist eine kleine Heizungspumpe, die man mit leichten Einschränkungen was die Kennlinie betrifft für PC-Waküs zweckentfremden kann.
Es gibt natürlich einige "Oberspezis", die glauben es wäre besonders schlau sich eine DDC-1T+ zu kaufen und diese dann auf das Niveau einer normalen DDC-1T zu drosseln, damit der Lärm gemindert wird, den die erhöhte Drehzahl der DDC-1T+ sonst erzeugt. Dann tritt natürlich genau das Problem auf, dass man einen sehr starken Regler benötigt und außerdem hätte man sich dann natürlich auch gleich eine normale DDC-1T kaufen können, deren Drehzahl sich naturgemäß noch weiter runter regeln lässt - sollte es nötig sein. Oft ist das vorgeschobene Argument dann, dass man die DDC-1T+ genommen hat, um im OC-Fall "noch mehr aus der Pumpe heraus holen zu können". Dahinter steckt natürlich der leider immer noch bei einigen verwurzelte steinzeitliche Highflow-Wahn, weil sie nicht erkennen, dass eine Durchflusserhöhung, zumindest in den Bereichen in denen man sich bereits mit einer gedrosselten DDC-1T bei so gut wie jedem Kreislauf befindet, keine leistungs- geschweige denn OC-relevanten Vorteile, sondern nur mehr Lärm und mehr Abwärme bringt. Legt man vernünftige Maßstäbe an ist auch die DDC-1T auf Nenndrehzahl bereits für fast jeden Kreislauf überdimensioniert. Der größere, mit einfacheren Mitteln erreichbare Spielraum nach unten und die damit erreichbare noch niedrigere Geräuschkulisse ist daher ein echter Vorteil bei DDC-1T. Dazu ist die Ausfallwahrscheinlichkeit geringer und der Aufwand zum Regeln kann sich z.B. auf 3,50€ für einen einfachen Stepdown-Regler wie den oben verlinkten beschränken. Dabei muss man sagen, dass man eine normale DDC-1T auch schon bei Nenndrehzahl recht leise betreiben kann, wenn man einen entsprechenden Deckel und gute Entkopplung verwendet. Viele Billigpumpen mit erheblich weniger Power, ungünstigeren Kennlinien und ähnlicher Leistungsaufnahme sind bei Nenndrehzahl merklich lauter, obwohl sie weniger leisten.
Edit: too late...
Edit: Eine Ausnahme stellt die DDC mit PWM-Eingang dar, bei der man die Drehzahl ohne starken Spannungsregler im gesamten Drehzahlspektrum von der niedrigsten Drehzahl bis hin zur Drehzahl einer DDC-1T+ (afaik sogar noch etwas höher) regeln kann. Wirklich Sinn hat Letzteres natürlich auch nicht, weil die Geräuschkulisse von der Drehzahl abhängt, aber wer sich z. B. nicht zutraut eine Spannungsregelung anzuschließen, kann mit so einer Pumpe auch die Drehzahl per PWM-Signal vom Mainboard steuern und benötigt keine weiteren Gerätschaften.
Es gab übrigens auch schon ältere DDC-Platinen die man per PWM ansteuern konnte - aber nur per Mod.