WaKü***Quatsch***Thread

Alternativ kannst du das Ding auch umtauschen.
Wenn du den DFM bei Aquatuning gekauft hast, schicken die den weiter nach AC zur reperatur.
Heißt dann ca. zwei bis vier Wochen warten.

Ich hätte wie schon geschrieben das selbe Problem wie du. Letztendlich hab ich's in zwei Stunden selbst gemacht.
Musst du halt selber entscheiden.
 
Ich plane demnächst meine erste Wakü. Im Moment zerbrech ich mir den Kopf welche schlauchgröße ich nehmen soll. Bin gerne für ein paar Tipps offen.
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

Am stabilsten sind 11/8 und 16/10. Da ist das Verhältnis von Durchmesser zu Wandstärke das beste. Für den Durchfluss und die Leistung der wakü ist der Schlauch Durchmesser aber nicht so wichtig. Unter 11/8 würde ich aber aus optischen gründen nicht nehmen
 
Am stabilsten sind 11/8 und 16/10. Da ist das Verhältnis von Durchmesser zu Wandstärke das beste. Für den Durchfluss und die Leistung der wakü ist der Schlauch Durchmesser aber nicht so wichtig. Unter 11/8 würde ich aber aus optischen gründen nicht nehmen

Das heißt selbst bei den Hight Flow Schläuchen ist der Kühlleistungsgewinn/ Durchfluss überschaubar.
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

Darüber lässt sich bekanntlich streiten,Fakt ist aber, dass man die Temp Differenz zwischen den Komponenten so reduzieren kann, sehr nützlich bei CF/SLI.
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

Wie gut sind den die 140mm Lüfter von Phanteks die u.a. mit dem Primo etc. kommen im Bezug auf Lautstärke und WaKü Eignung?
Bin am Überlegen ob beim Primo oben ein 420 oder 480 nehme, bei dem 480er würde ich eLoops nehmen, was insgesamt aber teurer wäre.
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

Ich würde beim 420er Radiator bleiben. Hat eine größere Fläche als der 480er.

Die Lüfter sind bis 800RPM sehr leise danach tritt ein Rauschen auf.
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

Okay sagen wir grosszügiger weise bis 100L/h.

Die wärme muss ja auch noch übertragen werden

Die Wärme wird in fast allen Kühlern bereits bei 60l/h so gut übertragen, dass z.B. eine Verdopplung des Durchflusses keinen sauber messbaren Unterschied mehr macht. Das ist der Grund warum sich diese Faustregel etabliert hat, und warum sie auch nach wie vor Gültigkeit hat - zumal die Kühlerkonstruktionen inzwischen bei allen Herstellern so weit sind, dass dies der Fall ist. Wenn man da technisch am Ball bleibt, könnte man heute auch gut 50l/h sagen, denn je besser die Kühler werden, desto weniger Durchfluss ist nötig um in einen Bereich zu kommen, bei dem weitere Steigerung nur noch schwer Verbesserungen bringen, die die Messunsicherheit übersteigen.

Die von skyhigh5 angesprochene, durch hohen Durchfluss reduzierte Spreizung der Temperatur innerhalb des Kreislaufs hat jedoch nichts mit der Effektivität der Wärmeübertragung zu tun, das ist ein rein bilanzieller Effekt. Allerdings muss man sagen, dass auch dieses Argument immer stumpfer wird, je weniger die einzelnen Grafikkarten verbrauchen. Unter dem Aspekt, dass Grafikkarten seit jeher, selbst was OC-Experiemente angeht, nicht sonderlich pingelig in Punkto Absoluttemperatur sind, hat ein übertrieben hoher Durchfluss, der nur die Temperaturdifferenzen im Kreis niedrig halten soll, in aller Regel keinen nennenswerten Effekt. Ist er allerdings umsonst zu haben - sprich die Pumpe schafft mehr als 60l/h ohne dabei lauter zu werden und deutlich mehr Abwärme zu produzieren, kann man ihn selbstverständlich mitnehmen.

Man sollte sich dabei aber auch bewusst darüber sein, dass die Komponente, die bei niedrigerem Durchfluss besser gekühlt war, durch die Steigerung des Durchflusses auf ein höheres Temperaturniveau kommt (sprich schlechter gekühlt wird). An der zuvor am schlechtesten gekühlten Komponente senkt sich dafür das Temperaturniveau (sie wird besser gekühlt). Insgesamt wird eben die Spreizung geringer mit erhöhtem Durchfluss. Die Mitteltemperatur bleibt aber gleich, da diese im Wesentlichen von der Radiatorfläche und deren Belüftung abhängt und anderseits über 60l/h kaum noch messbare Verbesserungen des Wärmeübergangs in den Kühlern zu verzeichnen sind. Man sollte sich demnach nichts Substantielles davon versprechen. Die Kühlleistung bleibt in der Gesamtbilanz in etwa genauso hoch wie bei einem Durchfluss um die 60 l/h.

Relevant im Sinne von OC-Ergebnissen o. Ä. wird die Temperaturspreizung eigentlich nur in extremen Setups mit extremer Heizleistung oder mit unterdimensionierter Kühlfläche/Belüftung. Wenn man z.B. mit knapp bemessener Radiatorfläche ein Multi-SLI/CF Gespann mit mehr als zwei verbrauchsstarken Karten betreiben will, kann es auch messbaren Sinn haben einen höheren Durchfluss zu erreichen, um die Temperatur der letzten Karte in der Reihe herunter zu bringen, falls diese kritisch ist. Allerdings ist das in so einem Fall natürlich noch schwerer ohne pumpenseitige negative Nebenwirkungen. Die Gesamtkühlleistung verbessert sich zwar nicht, aber die Komponenten werden eben gleichmäßiger gekühlt. Für die bei geringem Durchfluss am schlechtesten gekühlte Komponente ist das positiv und für die am besten gekühlte negativ, aber wenn man nicht viel Kühlfläche zur Verfügung hat, oder diese nicht effektiv belüftet ist, ist diese Nivellierung u. U. ein Weg. Ein Allheilmittel, ist hoher Durchfluss hingegen absolut nicht - insbesondere wenn er nicht ohne Nebenwirkungen erreichbar ist.

Man muss scharf zwischen dem Einfluss des Durchflusses auf die Wärmeübertragung in den Kühlern und dem Einfluss auf die Temperaturspreizung achten. Ersteres ist ein strömungsmechanischer Effekt, der vor allem durch die Konstruktion der Kühler beeinflusst wird. Vor allem im Bereich unterhalb von 60l/h (was wie gesagt nur eine Faustregel darstellt) sind hier deutliche und messbare Effekte zu erwarten, denn ein zu niedriger Durchfluss kann je nach Kühler, durchaus messbar schlechtere Ergebnisse hervorrufen. Allerdings muss man auch sagen, dass kein heutiger Kühler selbst bei nur 30l/h Gefahr laufen würde in den laminaren Strömungsfall zu kommen (das würde in der Tat den Absturz der Kühlleistung ins Bodenlose bedeuten). Zwischen ca. 30l/h und ca. 60l/h ist bei den meisten heutigen Kühlern aber noch eine sauber messbare Steigerung der Kühlleistung möglich, die auch ohne großen pumpenseitigen Aufwand genutzt werden kann. Geht man über diese Grenze hinaus, ist man auf der Kurve des Wärmeübergangskoeffizienten heutiger Kühler bereits in einem so flachen Bereich, dass die Durchflusssteigerungen schon extrem werden müssen, um noch sauber messbare Verbesserungen zu erreichen. Die Kurve läuft oberhalb des Laminar-Turbulent-Übergangs asymptotisch gegen einen geometrieabhängigen Grenzwert, und wird dementsprechend mit zunehmendem Durchfluss immer flacher.

Der oben erklärte Effekt der Temperaturspreizung hat keinen solchen Hintergrund, sondern basiert ausschließlich auf der Tatsache, dass mit steigendem Durchfluss pro Volumenelement Kühlmedium, weniger Wärme übertragen wird - dafür aber in häufigeren Zyklen. Das gleiche Volumenelement Wasser nimmt also am Kühler weniger Wärme mit, und gibt entsprechend weniger am Radiator ab, aber wegen der schnelleren Strömung, tut es das im gleichen Zeitraum eben entsprechend häufiger. Das wirkt sich direkt auf die Temperaturdifferenz im Kreislauf aus, denn die ist bei gegebener Heizleistung ausschließlich vom Volumenstrom abhängig. Die gesamt übertragene Wärmemenge und damit die Kühlleistung, beeinflusst dieses Phänomen hingegen nicht. In Summe bleibt die übertragene Wärmemenge gleich - nur die Temperaturverteilung im Kreis wird schmaler. Die Hoffnung mancher, dass sich die Schlechterstellung der Komponenten die dabei negativ beeinflusst werden, durch einen mit steigendem Durchfluss verbesserten Wärmeübergang ausgleicht, ist aus o. g. Gründen bereits ab recht niedrigen Ausgangswerten ziemlich vergeblich...

Grundsätzlich ist bei beiden Phänomenen zu beachten, dass die Effekte unabhängig, ob sie nun etwas bringen, in der Regel nicht umsonst zu haben sind und erhöhte Pumpenpower auch nicht nur auf die Lautstärke geht, sondern auch etwas mehr Wärme einspeist. Wer mal in einen passiven Kreislauf ohne Heizlast misst (also PC aus und Lüfter auf dem Radi abgeschaltet), in dem nur einen starke Pumpe steckt, wird überrascht sein, wie schnell die Temperaturen allein durch die paar Watt Pumpenabwärme deutlich messbar nach oben gehen... ;). Bei aktiver Belüftung sind das Peanuts, aber Kleinvieh macht eben auch Mist, und potentielle Mini-Effekte beim Wärmeübergang sind so schnell aufgefressen, wenn nicht gar überkompensiert ....
 
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AW: WaKü***Quatsch***Thread

Richtig, wenn auch nur 10% der Posts hier im Forum so ausfallen würden, wäre ich überglücklich :hail: (und könnte nebenbei wohl die ein oder andere Physik-/Ingenieursklausur mitschreiben :ugly:)
 
Leute Abend:)

Was kann ich so an Temperaturen erwarten wenn ich noch eine zweite GK des jetztigens Kaliber einbau?

Hab 2 mal 480 mm 45 mm Dicke Radis beide Push im System , die CPU ist übertaktet auf 4,6 Ghz bei 1.29 V und die jetztige GK läuft max. 1.25 Volt. Die Lüfter auf 60 Prozent und habe konstante mit einem Handesüblichen Stabthermometer gemessen 33 Grad Wassertemperatur. Gk bei benchen bis 65 Grad aber dies bei 1.35 Volt und CPU bei Bf4 max. nach 2h 70 Grad. Bei den Benches wird das Wasser bis zu 36 Grad warm. Wird sicher noch Luft im Kreislauf sein. Danke ihm Vorraus für eure Meinungen.:)
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

Eigentlich macht es Sinn, dass die Gesamtmenge an Wärme, die man abtransportieren kann, sich nicht durch die Durchflussmenge ändert (wenn eine gewisse Mindestdurchfluss von 10-20l/h erreicht wird). Bei geringerem Durchfluss ist das Wasser länger in den Kühlkörpern und kann sich dort etwas stärker aufwärmen. Es ist dafür aber auch länger in den Radiatoren und kann sich dadurch auch besser abkühlen. In der Summe ändert sich deswegen eher wenig, auch wenn die Temperaturen in den zu kühlenden Elementen etwas höher sein mag (da sich eben das Wasser etwas stärker erwärmen kann), ist die Gesamtleistung, die abgeführt werden kann, nahezu gleich.

Das mit der "Spreitzung", wie es Joe nennt, die zunimmt wenn man weniger Durchfluss hat, stimmt natürlich. Aus den selben Gründen.
 
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