Wahlrecht ab 16, gut oder schlecht?

Wie steht ihr zum Wahlrecht ab 16? (Bitte kurz begründen)


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Jo. Ist alles immer ein zwei schneidiges Schwert. Man kann keine Personen Gruppe über einen Kamm scheren.
 
Du entfernst dich schon wieder vom Thema deines Threads. ;)

Es geht ja um das Wahlrecht in Bremen, dort dürfen 16 Jährige den Landtag wählen (gibts eigentlich schon Schätzungen, wie viele davon Gebrauch machen?). Sicher gibt es Jugendliche, die sich politisch engagieren und interessiert sind. Auch haben diese Leute viel Ahnung, mehr als andere, trotzdem sind es immer noch Jugendliche und es hat schon seinen Grund, wieso man in Deutschland erst mit 18 unbeschränkt geschäftsfähig ist. Ab dem Alter gilt das Gehirn mehr oder weniger aus ausgewachsen (ich glaube, bis 21 wächst es tatsächlich noch, bin mir aber nicht ganz sicher, jedenfalls wurde die Volljährigkeit in den 70er auf 18 abgesenkt) und die Persönlichkeit sollte sich entwickelt haben (mal mit großen Erfolg, mal weniger).
Dass man heute mit 16 anfängt, kann auch damit zusammen hängen, dass einem die Wähler ausgehen, aber Jugendliche sind keine Stammwähler, diese Gruppe wird immer kleiner.
 
Wir sind ja eh im Offtopic Bereich, da ist es nicht so schlimm vom Thema abzuweichen ;)

Das erkläre mal den Mods, ich glaube, die sehen das etwas anders. :stick:

Ich denke, die machen schnell das hier ---> :D

Edit:
Daher denke ich, dass du besser wieder zum Thema zurück kommst und nicht so weit ausholst, für alle anderen Punkte gibts schon irgendwo Threads.
 
:lol: jaja , bald dürfen auch Kinder Wählen ... irgendwie muss man ja die Wahlbeteiligung Hochschrauben (Nicht durch Taten sondern halt so ;) )

Das neuste Beispiel ist der Mindestlohn für Leiarbeiter , wurde im Bundesrat beschlossen (gleiche Arbeit für gleiches Geld) und hintenrum haben die sich mit der Wirtschaft ausgemacht dieses dann laaaaangsam über mehrere Jahre zu machen ... (Bei uns bekommen Leiarbeiter halt immer noch 700€ Netto und wir Angestellten 1100€) soviel zum Thema "Wählen" gehn .
 
Zuletzt bearbeitet:
[x] Finde ich schlecht.
Sicher gibt es einige 16 jährige, die halbwegs "reif" sind, aber die Mehrheit ist einfach nicht mündig (leider sind auch viele 18 jährige nicht mündig). Von daher: Wenn man was ändern will sollte man das Wahlalter wieder auf 21 erhöhen.

@ TE:
Dir ist bewusst, dass der IQ rein garnichts über Mündigkeit und Verantwortungsgefühl aussagt und alles andere deutlich unwichtiger ist?
 
In Amerika wird bei der Todesstrafe durchaus auch der IQ beachtet. Personen mit weniger als einen IQ von 70 dürfen nicht hingerichtet werden.
Wieso also nicht einen IQ von 100, um ein Wahlrecht zu haben? ;)
 
Wenn Leute mit einem IQ von weniger als 80 als geistig geschädigt gelten, dann wäre das doch kein Verlust?
 
Afaik ist ein IQ unter 70 schon fast eine Behinderung. Damit ist der Täter nur eingeschränkt schuldfähig (weil eben nicht mündig).
Warum soll man sich bei negativen Dingen überhaupt nach den USA orientieren?

Ich hätte nichts dagegen, wenn man nur mündigen Bürgern ein Wahlrecht zugesteht (dann ist auch das Alter egal), aber wie will man das testen? Das Problem ist auch wenn man kein festes Wahlrecht hat (der IQ ist nicht fest sondern test- und auslegungsabhängig) ist es ziemlich manipulativ. Eine radikale Partei könnte einfach allen politischen Gegnern das Wahlrecht absprechen.
Ein IQ von 100 zu fordern ist lächerlich. Du kannst nicht den Durchschnitt nehmen und sagen nur die "bessere" Hälfte darf wählen. Das würde zwangsläufig zu sozialen Unruhen und über kurz oder lang zum sturz des Systems führen.

Noch ein Bsp: Nach einem IQ Test in der 7. Klasse (könnte auch die 6. oder 8. gewesen sein) hatten die meisten aus der Klasse (ich inkl.) einen IQ über 100 (obwohl der Test für die Oberstufe konzipiert war und damit für uns nur eingeschränkt lösbar), dennoch würde ich im Nachhinein keinen einzigen von uns als mündig genug um hinter die Wahlversprechen zu blicken beschreiben.
 
Ich hätte nichts dagegen, wenn man nur mündigen Bürgern ein Wahlrecht zugesteht (dann ist auch das Alter egal), aber wie will man das testen? Das Problem ist auch wenn man kein festes Wahlrecht hat (der IQ ist nicht fest sondern test- und auslegungsabhängig) ist es ziemlich manipulativ. Eine radikale Partei könnte einfach allen politischen Gegnern das Wahlrecht absprechen.
Ein IQ von 100 zu fordern ist lächerlich. Du kannst nicht den Durchschnitt nehmen und sagen nur die "bessere" Hälfte darf wählen. Das würde zwangsläufig zu sozialen Unruhen und über kurz oder lang zum sturz des Systems führen.

Es gibt ja auch Intelligenzen, die man nicht mit dem kassichen IQ-Test messen kann!;)

Noch ein Bsp: Nach einem IQ Test in der 7. Klasse (könnte auch die 6. oder 8. gewesen sein) hatten die meisten aus der Klasse (ich inkl.) einen IQ über 100 (obwohl der Test für die Oberstufe konzipiert war und damit für uns nur eingeschränkt lösbar), dennoch würde ich im Nachhinein keinen einzigen von uns als mündig genug um hinter die Wahlversprechen zu blicken beschreiben.
Lass mich raten, du warst auf einem Gymnasium!:ugly:
 
Man könnte einen offiziellen Test entwickeln, den alle Personen ab 18 oder 21, die ein Wahlrecht möchten abgelegt werden muss. Klar ist der IQ Test nicht makellos. Autisten und Psychopathen haben oft einen besonders hohen IQ, aber immer noch besser, als jeden wählen zu lassen. Das Ergebnis darf man ja in Deutschland begutachten ;)
Ein allgemein gültiger IQ Test könnte auch nicht von radikalen Parteien anders ausgelegt werden, sie könnten höchstens den benötigten Wert senken oder erhöhen.

@Hansvonwurst: Auf ein Gymnasium geht doch heute fast jeder Deutscher, der nur ein Fünkchen Ehrgeiz besitzt.. Das Abitur zu schaffen ist heutzutage lächerlich einfach. Man muss noch nicht einmal mehr Logarithmen und den Cosinus durchnehmen.
 
Es gibt ja auch Intelligenzen, die man nicht mit dem kassichen IQ-Test messen kann!;)
Stimmt, ich hab ja auch schon geschrieben, dass der IQ in dem Fall ziemlich egal ist. Ich würde das relevante Mündigkeit nennen. Grund dafür: Auch jemand der dumm wie Bohnenstroh ist kann eine so gute Menschenkenntnis haben, dass er jeden Politiker durchschaut oder jemand der leicht autistisch ist und in einem IQ-Test als hochintelligent abschneidet kann trotzdem auf die dümmste Propaganda reinfallen.

Lass mich raten, du warst auf einem Gymnasium!:ugly:
Könnte man daraus schließen und wär auch nicht ganz falsch. :D

PS: Auf das mit den Autisten bin ich selbst gekommen, Forsentis Post hab ich erst später gelesen. :D
Die Regierung müsste auch den Test ändern können. Sonst könnte man ihn ja auch nicht einführen. ;)
Das mit dem Abitur ist Ländersache. Log und Cosinus sind in meinem Bundesland Stoff der 10. Klasse, also Realschule...
 
Man könnte einen offiziellen Test entwickeln, den alle Personen ab 18 oder 21, die ein Wahlrecht möchten abgelegt werden muss. Klar ist der IQ Test nicht makellos. Autisten und Psychopathen haben oft einen besonders hohen IQ, aber immer noch besser, als jeden wählen zu lassen. Das Ergebnis darf man ja in Deutschland begutachten ;)
Ein allgemein gültiger IQ Test könnte auch nicht von radikalen Parteien anders ausgelegt werden, sie könnten höchstens den benötigten Wert senken oder erhöhen.

Dann hat jemand mal seinen schlechten Tag und fällt durch, der nächste hat Glück und irgendwann ist es wie beim Führerschein, dass man nur die Fragen noch auswendig lernt-nein danke!
 
Die Leute die so einen Test auswendig lernen, können schon nicht ganz dumm sein. So ein IQ Test kann recht lang sein. Ich würde da mindestens 500 Fragen/Aufgaben ansetzen. Wer einen schlechten Tag erwischt hat halt Pech gehabt. Zwingt einen auch keiner genau an dem Tag am Test teilzunehmen, wo es einen nicht gut gibt.
 
Wie gesagt ich würde gegen so einen Test auf die Straße gehen und das würde jeder, der es verdient hätte ihn zu bestehen auch machen (auch wenn er ihn besteht).

Als Test könnte man einfach fragen, ob das Faustzitat aus dem Anhang von Hansvonwurst erkannt wird. Wer es erkennt hat genug Allgemeinbildung. :D
Im Ernst: Du kannst keinen Test machen, der Mündigkeit feststellt. Sonst würde niemand mehr die extremen Parteien wählen, doch diese brauchen wir. Das soll nicht heißen, dass ich sie gut finde, aber wo wären wir wenn die Neonazis keine politischen Mittel und nur noch Gewalt hätten und alle Neonazis in der CDU und alle Linksradikalen in der SPD wären?
 
Ich wüsste nicht, wieso man solche Tests schlecht finden sollte. Es geht bei der Wahl nicht nur um Mündigkeit, sondern auch um die Intelligenz zu entscheiden, was die Gesellschaft weiter bringt.
Ich weiß auch nicht, was du für ein Bild von modernen Nationalsozialisten hast, aber es sind davon nur wenige gewalttätig. Viele versuchen hochrangige Polizisten, Anwälte, Richter, Lehrer, Militärangehörige usw. zu werden, um von da aus mehr erreichen zu können. Die Neonazis und Skinheads die man im Fernsehen und auf Demonstrationen sieht, kann man als dummes "Kanonenfutter" bezeichnen ;)
 
...die nicht mal ansatzweise sich bemühen richtig Deutsch zu lernen.
:ugly:

Die Wahlen sind allgemein und gleich - Das mit dem IQ-Test ist Schwachsinn und grenzt an Eugenik. Weder durchführbar noch wünschenswert.

Und zum Thema: Die Senkung auf 16 Jahre finde ich nicht notwendig, aber auch nicht schlimm. Ein interessierter 16-jähriger kann möglicherweise objektiver entscheiden als jemand, der sich nur am Rande mit Politik beschäftigt, von einem senilen 90-jährigen mal ganz abgesehen. Der Schaden für die Demokratie dürfte sich also in Grenzen halten, und die Möglichkeit zur aktiven Partizipation sorgt bei Jugendlichen vielleicht für mehr Interesse an Politik - mal sehen.
 
Das Problem bei solchen Tests ist, dass immer Leute durchfallen, die es verdient hätten und Leute bestehen, die es nicht verdient hätten. Wie würdest du es finden wenn du nicht bestehen würdest?
Die Wähler müssen nicht die Intelligenz haben um zu entscheiden was uns weiter bringt, das müssen die Politiker haben, sie entwickeln die Pläne und entscheiden letztendlich was gemacht wird.
Der Wähler muss nur das Wählen was für ihn das beste wär. Wenn jeder an sich denkt ist an alle gedacht. ;)
Wenn du die "dummen" ausschließt, dann schließt du vor allem die untere Einkommenschicht aus. Folglich wird die Regierung nur noch die besseren Schichten fördern und die Unterschicht wär ihnen egal. Die Folge wär, dass die Schere zwischen reich und arm noch deutlich auseinander geht und es langfristig soziale Unruhen geben wird (wie ich bereits schrieb).
Das gute (und schlechte) an einer Demokratie ist ja, dass die größte Schicht das sagen hat, was verhindert, dass die Mehrheit der Bevölkerung benachteiligt wird.
Wenn zu viele Menschen zu "dumm" werden, dann muss die Politik was machen und sie nicht wegwerfen.
Integration ist besser als Selektion (nicht nur bei Ausländern).

Ich hoffe, dass es hier nicht ot ist, da die eigentliche Frage "Wann sollen Menschen wählen dürfen?" heißen sollte (so habe ich das zumindest aus dem ersten Post gelesen).
 
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