Nicht viele, aber wer einen Amoklauf vor hat, will vor dem eigenen Tod möglichst viele andere töten. Wenn die Person nun weiß, dass sie schnell gestoppt wird, sterben kaum oder (außer dem Täter) keine Menschen.
Dadurch würde der Täter sein "Ziel" nicht erreichen und evtl von einem Amoklauf absehen.
Das Ziel des Täters ist "vor seinem Tod möglichst viele andere zu töten". "möglichst viele". Nicht "so und so viele". Wenn das maximal mögliche eine Schulklasse ist (und das kannst du durch Bewaffnung der Lehrer nicht verhindern, denn den Lehrer kann er in dem Moment töten, wo er den Raum betritt und mit einer Schnellfeuerwaffe haben die Kinder dann keine Chance mehr), dann ist das eben "möglichst viel" und das Ziel erreicht. Es gibt auch Leute, die greifen sich zwei Leute, die an der Bahnsteigkante stehen, wenn sie sich vor den Zug schmeißen - Masse ist schön, aber primäres Ziel ist der eigene Tod und von dem wird genausowenig abgesehen wie von "einer ist mehr als keiner".
Aber selbst wenn du recht hättest und die Menge eine Rolle spielt, würde diese schlichtweg nur zu einer Ausweichreaktion führen: Kindergärten, Uni-Hörsäle, Einkaufszentren, Kinos, Marktplätze, öffentliche Veranstaltungen,... - Ziele zu finden ist nun wahrlich nicht schwer.
3 mal überlegen ob er amok läuft.
Äh - ja. Zur Erinnerung:
in blinder Wut angreifen und töten
Und vor allem kämen die natürlich auch unweigerlich zu der Überlegung, dass sie, bewaffnet mit ggf. mehreren Waffen und/oder Bomben und mit dem Überraschungsmoment auf ihrer Seite und mit der Möglichkeit, Geiseln zu nehmen, als erster getötet werden würden.
Das ist in etwa so logisch, wie einen psychisch kranken Triebtäter, der sich unverfolgbar wähnt, mit der "Androhung" der Todesstrafe anstelle von lebenslänglich zu stoppen.