Waffengesetz der USA - South Dakota erlaubt das tragen von Waffen an Schulen

Hast du auch mal an die Kinder gedacht die in Afghanistan und im Irak ums Leben gekommen sind?

Ja das tue ich und das erste Ergebnis bei deinem Link ist ein Artikel des Spiegel, über einen Amoklauf eines US Soldaten.
Außerdem bestreitet niemand das Krieg schlimm ist, aber deshalb sollte man nicht die Zivilbevölkerung (und Kinder!) mit der Regierung einer Kriegspartei gleichstellen.
Ein G.W. Bush würde schließlich auch nicht sagen, dass alle Iraker oder Afghanen "böse" Menschen sind, sondern es auf die Regierung Saddam bzw die Taliban beschränken.
 
Die Sache ist die, dass wir nichts daran ändern können. Wir müssen diese falsche Welt hinnehmen und ständig in dieser manipulierten Gesellschaft leben.
 
Ok, das soll jetzt keine Anleitung sein(!), aber es soll veranschaulichen, wie einfach ein Amoklauf sein kann, wenn man Lehrer bewaffnet.

Früher musste man die Schusswaffen noch selbst mitbringen, aber durch das neue Gesetz braucht man nur ein Messer und das rammt man auch keinem in den Brustkorb. Von vorne geht es durch den Magen oder neben dem Hals ins Herz und bei zweiterem zieht man es durch die Kehle beim Herausziehen.
Effektiv greift man den Lehrer sowieso von hinten an und setzt das Messer am Hals an, dann hat er auch keine Gelegenheit zum Schreien.
So, jetzt ist man schon mal bewaffnet. Sollte das noch nicht reichen, wirft man einen Brandsatz ins Lehrerzimmer und nimmt sich dann die einzelnen Klassen vor.

Wenn ausgebildetes Sicherheitspersonal vorhanden ist, läuft es natürlich nicht so einfach, aber da die nicht einfach in eine Menge von Kindern feuern können, hat man immer eine schöne Deckung und auch bei ihnen kann man sich weitere Schusswaffen besorgen.
Man bräuchte schon mind. 5 Wächter, die ständig Funkkontakt haben, um halbwegs effektiv die Schule zu schützen.

Ich selbst hätte schon so manchem Polizisten die Waffe abnehmen können, aber ich hab's gelassen, weil ich eigentlich keine neuen Freunde suche, aber diese Leute sind ausgebildet und sogar die machen viele Fehler.

Hoffentlich habe ich jetzt keinem die Anleitung für morgen geschrieben, aber sowas läuft wesentlich einfacher als viele denken und Lehrer haben nicht die Ausbildung und auch nicht die psychische Stärke um Kinder zu schützen oder zu töten.
 
Diesem Aufruf kann ich mich nur anschließen. Thema ist die Reglementierung von Waffen und die Sicherheit an Schulen - nicht die Außenpolitik der USA. Die füllt bequem 2-3 Dutzend Threads (1-2 pro Krieg :ugly: )


@ ruyven

Die "erfolgreichen" Amok Läufe brauchen Planung. Wenn man andras Breivik auch als Amok Lauf sieht z.B. Du kannst mir nicht erzählen, dass keiner seine tat nicht vorher plant.

Breivik sieht sich selbst als Verteidigungskämpfer, andere (einschließlich mir) bezeichnen ihn als Gewalttäter oder Terrorist. Mit einem Amoklauf haben seine Taten nicht das geringste zu tun. Sie sind weder Emotional begründet noch in irgend einer Weise auf sich bezogen. Im Gegensatz zu sämtlichen Schul-Amokläufern war es sein Ziel, am Leben zu bleiben. Auch ging es ihm nicht primär darum, möglichst viele zu töten, sondern er betrachtet seine Opfer als Feinde, die er nach Kriterien ausgewählt hat.
Mit Amok hat das alles nichts zu tun. Wäre er kein Einzeltäter, würde man ihn vermutlich in Richtung Guerilla einteilen.


Keiner sagt, dass er sorgfältig geplant ist, aber er ist zumindest ungefähr geplant (glaub ich)

Wie gesagt: Der typische Amoklauf geht auf Ereignisse zurück, die z.T. nur wenige Stunden zurückliegen. Das ist fast schon Bestandteil der Definition. Im Fall der Schul-Amokläufer mögen es Tage gewesen sein, aber man sollte sich hier nicht von einer langfristigen Beschäftigung mit Gewaltphantasien täuschen lassen. Die Leute hatten schon lange Probleme, sie haben sich schon lange für Waffen begeistert und sie haben schon lange ein Interesse an Mord&Totschlag gehabt. Aber das trifft auf Sitzenbleiber, Sportschützen und Goths jeweils auch zu und auch die Kombination ergibt noch nicht den Beschluss "in zwei Jahren bringe ich möglichst viele Schüler um". Sowas kommt viel, viel kurzfristiger und sicherlich nicht mit voller Rationalität. Dementsprechend unwahrscheinlich ist, dass alle Faktoren so in Betracht gezogen werden, wie du oder ich das jetzt machen würden.
Insbesondere dürfte schon lange vorher ein Todeswunsch existieren und daraus resultiert eine stark abweichende Einteilung zum eigenen Tod. Ggf. kommen, im Zuge der Gewaltphanatasien aber auch des allgemeinen Scheiterns, dass eben nicht auf eigene Fehler zurückgeführt wird, auch noch ein Gefühl absoluter Überlegenheit hinzu:

Man hat soviel durchgemacht, soviel Widernissen getrotzt und jetzt zeigt man es noch einmal allen, dass sie keine, aber auch gar keine Chance haben.

So eine Person kann man dann nicht mehr abschrecken.


Du vergisst, dass ein Amoklauf nicht so einfach ist. Man drückt schließlich nicht wie bei einem Spiel eine Taste, sondern muss dem Opfer das Messer mit voller Kraft in den Brustkorb rammen. Das ist um einiges schwerer als man denkt.

Nicht desto trotz steigt mit dem Vorhandensein einer großen Zahl an Schusswaffen auch die Gefahr, das sich jemand einer solchen bemächtigen kann. Wenn ich an meine Lehrer zurückdenke, dann fällt mir mindestens ein Dutzend ein, die Schulabgänger einfach zu Boden stoßen und überwältigen könnte (ganz ohne Messer) und ein weiters halbes Dutzend, dass die Waffe mindestens einmal im Jahr irgendwo so rumliegen lassen würde, dass sie sich jemand schnappen könnte.
Und das sind auch noch ausgerechnet die Leute, die für die Aggression potentieller Amokläufer verantwortlich sein können. In Zukunft muss der Schüler dann nach Erhalt des Sitzenbleiberzeugnisses gar nicht mehr nach Hause fahren, um den Colt zu holen, sondern braucht dem vor seinem Tisch stehen 60 jährigen nur kräftig gegens Schienbein zu treten und dann unter die Achsel zu greifen?


Einfacher ist es schon mit einer Schusswaffe zu töten und wer die hat, hat i.d.R. auch genug Munition. Es wird schließlich keiner mit 3 Schuss einen Amoklauf versuchen.

Es geht ja um Leute, die erstmal keine Schusswaffe haben. Entweder gar nicht oder nicht griffbereit. Da könnte ein zusätzliches Risiko entstehen, wenn man noch mehr Schusswaffen in Schülernähe verbreitet, da hat Uter schon recht.
 
In Zukunft muss der Schüler dann nach Erhalt des Sitzenbleiberzeugnisses gar nicht mehr nach Hause fahren, um den Colt zu holen, sondern braucht dem vor seinem Tisch stehen 60 jährigen nur kräftig gegens Schienbein zu treten und dann unter die Achsel zu greifen?

Die 60- jährigen sollen auch gar keine Waffen bekommen, sonst vergessen sie die noch auf den Klo. Aber Sicherheitspersonal das zumindest etwas Ahnung vom Umgang mit Waffen hat, kann nicht schaden. Die patrouillieren dann in 2er Teams in der Schule (oder in der Cafeteria ;) ). Dadurch hat man zumindest die Chance einen Amokläufer zu stoppen. Ich behaupte gar nicht, das man so alle stoppt, aber zumindest manchmal lässt sich ein Amoklauf eher beenden.

Polizisten sind schließlich auch bewaffnet und niemand behauptet, dass dadurch die Amoklaufgefahr steigt. Schaden würde es auf jeden Fall nicht.
 
Ähm, wenn die nebeneinander stehen, sind sie noch einfacher auszuschalten. ;)

Ach ja, weil ja mal jemand was von Pfeil und Bogen erwähnt hat...
Da reicht es, wenn man sich hinter einer Tür versteckt.
Früher gab es bei der Polizei mal kugelsichere Westen, die nicht armbrustbolzensicher waren, aber eine Armbrust ist eher ineffektiv.
 
Aber x mal leichter zu beschaffen wie eine Schusswaffe. Allein bei mir gibts schon 2 Sportbogen im Haus, die zwar nur im Zweifelsfall tödlich sind, aber da gibts ja deutlich stärkere - legal in DE.
 
Man bekommt auch legal eine Armbrust mit entsprechenden Bolzen, nur dauert es zu lange das Teil zu laden und mit Pfeil und Bogen kannst du nicht wirklich durch Tische und Türen schießen.

Eine Schusswaffe kann man sich sogar von der Polizei relativ einfach besorgen, also spielt man dem Amokläufer mit bewaffneten Unfähigen wirklich nur in die Hände.
Hinter denen kann man sogar vor weiterem Sicherheitspersonal in Deckung gehen, weil deren Kugeln Körper nicht durchschlagen dürfen. Das dürfen nicht mal die von Polizeiwaffen.
 
Ich glaube 9mm bleiben ganz allgemein im Körper hängen...Aber man kann Amokläufe wie ich finde nicht verhindern. Man kann vielleicht die Zahl der Todesopfer pro Amoklauf durch die Maßnahmen da verringern, aber vielleicht steigt auch die Zahl der Amokläufe durch die von euch genannten Gründe. Mir ist es lieber, wenn so wenig Menschen wie möglich eine Waffe tragen, und Lehrer schon garnicht (denn dann wäre ich schon mausetod ;) )
 
Eine Desert Eagle .50 hat auch 9mm. ;)

Verhindern kann man sie nicht, aber man sollte sie auch nicht unterstützen.
Wirklich ausgebildetes Personal lasse ich mir noch irgendwo einreden, aber das wars dann auch.
 
Ich bleibe dabei, dass Sicherheitspersonal Amokläufe eher verhindert. Sinnvoller wäre natürlich wenn niemand eine Waffe hat und es keine Probleme gibt, durch die Amokläufe hervorgerufen werden, aber wir leben schließlich nicht auf nem Ponnyhof.
 
.50 sind 12.7mm, nur am Rande ;)
Gegen das Sicherheitspersonal hab ich auch nichts, die Frage ist halt wie Effektiv das ist. Allerdings finde ich es mehr als fragwürdig Zivilpersonen eine Waffe in die Hand und einen Auftrag aufs Auge zu drücken..
 
Shit, hab's im Halbschlaf mit der Glock verwechselt. :D

Am besten wäre wohl, wenn bewaffnete Schüler gar nicht auf's Schulgelände kommen könnten.
Es würde zwar optisch nicht sonderlich einladend aussehen, wenn man eine Mauer um die ganze Schule ziehen und an allen Eingängen Metalldetektoren inkl. bewaffneten Wächtern positionieren würde, aber so wäre niemand auf dem Gelände selbst bewaffnet.
 
Paasiert schon mal ;)
Aber das ist praktisch wahrscheinlich leider nicht möglich, und wer töten will der tötet.
Besser wäre sowas wie sie hier mal überlegt haben - Waffe kann nur mit dem richtigen Finger abgefeuert werden. Aber selbst dann gibts illegal immer Waffen ohne Fingerabdruckdingens oder der Opa hat noch ne P38 im Schrank...
Ich glaube es gibt keine Lösung :wall:
 
Spätestens beim Rückstoß hätte ich es gemerkt. :D

Meine Idee wäre ja eine Art Gefängnis und dort kommt man auch nicht bewaffnet rein.
 
Überleg mal, wie lange es dauert, an einer Schule 1.000 Schüler zu filzen, mal abgesehen davon, dass man dann auch gleich den Überwachungsstaat einführen könntest.

Amokläufe wird es immer geben, man kann nur die Anzahl der "erfolgreichen" Amokläufe und der Versuche insgesamt vermindern.
 
Die Lehrerin beim letzten Amoklauf hat sich vor die Kinder gestellt. Manchmal klappt es, manchmal nicht. Aber auch wenn ich mich wiederhole: Es muss nur einmal klappen

Die Lehrerin hat die Kinder versteckt und dem Täter gesagt dass sie nicht da wären.
Daraufhin hat er sie erschossen und ist einfach weiter gegangen. Er hat sich auch nicht die Mühe gemacht nach den Kindern zu suchen da es ja genug andere Ziele gab.
Victoria Soto
 
Übrigens gibt es da noch einen gravierenden Unterschied zwischen Lehrern und Amokläufern: erstere sind in den meisten Fällen keine kaltblütigen Mörder :ugly: Soll heißen, aus einem bewaffneten Lehrer wird nicht plötzlich eine Killermaschine, der einen Amokläufer auf 100 Meter aus der Hüfte abknallt. "Potentielle Leiche mit Munitionsnachschub" dürfte den bewaffneten Lehrer in den meisten Fällen besser umschreiben.
 
Übrigens gibt es da noch einen gravierenden Unterschied zwischen Lehrern und Amokläufern: erstere sind in den meisten Fällen keine kaltblütigen Mörder :ugly: Soll heißen, aus einem bewaffneten Lehrer wird nicht plötzlich eine Killermaschine, der einen Amokläufer auf 100 Meter aus der Hüfte abknallt.

Deswegen werden die Lehrer auch ein Wochenende lang trainiert um in ihnen den Rambo zu wecken. :ugly:
Mal abwarten wie viele Lehrer dann zur Waffe greifen wenn die Schüler nicht im Unterricht mitmachen oder vorlaut werden oder der Lehrer am Morgen auf der Fahrt zur Arbeit schon den Vordermann in der Bäckereischlange abgeknallt hat weil es für ihn zu lange gedauert hat. :schief:
 
Zurück