Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Anderes Problem an dem man gerne auch mal arbeiten dürfte, allgemein ist Ernährung in D echt nen trauriges Thema gerade wenn ich mir die Verantwortliche anschaue :ugly:
Das ist dann aber auch genug OT :P
Ja da aber kaum jemand den Zucker in Massen pur löffelt muss das von oben kommen. Zucker wird ja oft "versteckt".


Ist es nicht schön das wir in einer Gesellschaft leben in der man ******* machen kann mit seinem Körper?
Will ich ja auch niemanden verbieten, dann ist das aber auch sein Problem und nicht das der Gesellschaft.
Der Zweck der Solidarität ist, dass jemand bei Schicksalsschlägen geschützt ist. Das ist wichtig und zeichnet uns aus. Wer etwas macht was seine Gesundheit sehr stark beeinträchtigt soll es unterlassen oder selbst für die entstandenen Kosten aufkommen. (Falls der Beruf den Körper besonders belastet soll natürlich der Arbeitgeber finanziell belastet werden)
 
Mir sind ein stabiles Stromnetz und günstige Energie wichtiger. Mir bringt die tolle Energiewende nix wenn sie völlig überstürzt vollzogen ist, sie entsprechend teuer wird und ich aufgrund der gestiegenen Preise immer weniger von der Energiewende profitieren kann. Hey, wobei... Energiewende mal anders. Man macht einfach alles so teuer, dass die gut situierte bis reiche Minderheit weiterhin so leben kann wie sie will. Ganz nebenbei erzeugt man die geringere Umweltbelastung - weil die breite Masse sich nichts mehr leisten kann. :fresse:

Stabiles Netz? Haben wir, Ausfälle hab ich 1x alle 2 Jahre mal ganz kurz. Die Kollegen in USA oder Israel trifft es z.B. öfter. Günstig? Ja hätte ich auch gerne, da könnte ich meine Klimaanlage auf Auto laufen lassen den ganzen Sommer lang. ABER: Wenn es heißt das günstigere Energie die Energiewende nicht beschleunigt, dann will ich sie nicht haben. Lieber arbeite ich etwas härter und schwitze auch mal bei 27°C statt die Klimaanlage anzufeuern aber bin mir dann sicher - weg vom Atomstrom und Kohle.

Wegen Bundesstraße - die war schon immer da, aber wo ich hergezogen bin, war die Verkehrsdichte halb so fett wie jetzt und Stau gab es nicht. Ich beschwere mich ja nicht über die Straße - die sollte ja da sein damit man zügig von A nach B kommt (hier sind auch sehr viele Notdienste unterwegs - egal ob Feuerwehr, Krankenwagen oder ADAC-Hubschrauber, die hört man auch). Aber die ist nicht dafür da um sich dort abzustellen und Staus zu bilden. Verkehrsdichte muss abnehmen, nicht zunehmen.
Und ÖPNV und schwitzen - Klimaanlagen in Fahrzeuge zu verbauen ist keine Magie, aber LVB und DB kriegen das nicht gebacken xD LVB hat nur 30% der Straßenbahnen klimatisiert und gar keinen einzigen Bus. Natürlich schieben sich die Leute dann in die Autos, wer will denn durchgeschwitzt und stinkend auf Arbeit ankommen. Das ist aber keine wirkliche Geldfrage, sondern einfach nur Idioten die falsche Fahrzeugausstattungen bestellen.

Wegen Besenkammer - mimimi. Wer in Teilzeit arbeitet und aufstocken muss, der kann sich auf eine kurze Zeit mit so was zufriedengeben. Frag mal Studenten wie sie leben, kaum jemand hat da 45m²+ für sich alleine, die sind entweder in Wohnheimen untergebracht wo es wesentlich weniger ist oder in WGs wo man halt zwischen 12 und 25m² hat im Zimmer und das wars. Und ich hab schon in WGs gewohnt, aber nicht aus finanziellen Gründen - es ist einfach ein Lebensgefühl. Wer mehr will, soll sich auch mehr verdienen.
Krass daneben ist wenn man nichts hat, aber Ansprüche stellt. Man muss sich seiner finanziellen Situation auch anpassen als Übergang, so einen Job macht man ja nicht auf dauer.

Wegen Bewohner die Sanierungen bezahlen sollen - klar bezahlt man das. Weil man drin wohnt. Der Immobilienbesitzer kann zwar den Wert der Immobilie dadurch steigern, aber den realen Nutzen haben davon nur die Mieter die drin wohnen. Das man es begrenzen sollte bis es abbezahlt ist - gerne. Aber wie die Immobilie saniert wird, ist immer noch die Sache vom Immobilienbesitzer, wenn der da Balkone will - kriegt er sie auch, wenn der einen Aufzug will - auch, warum nicht? Ich kenne keinen der sagt - ach so n Aufzug - den würde ich nie nutzen, wenn einer da ist fahren alle damit die nach oben wollen. Ist übrigens auch normal das man mehr macht als nur das nötigste für die energetische Sanierung. Wenn man sich die Handwerker holt, kann man gleich alles erledigen was am Haus so ansteht und nicht nur Dämmung und Fenster. Warum sollten wir denen das verbieten? Wir bekommen endlich vernünftigen, modernen Wohnraum der in einem reichen Land eigentlich selbstverständlich ist. Jegliche Bremsen und Deckel verhindern so was und wir bleiben mit Häusern die seit etlichen Jahrzehnten nicht modernisiert wurden.

Und was Auto VS ÖPNV angeht - 1x nach Tokyo oder New York rüberschielen, dann versteht man woher diese Ideen kommen und wie gut sie funktionieren. Man sorgt dafür das die Autos nichts in der Stadt zu suchen haben, Parkplätze sind begrenzt und irre teuer, autofreie Zonen werden immer mehr. Die Leute werden in den ÖPNV und aufs Fahrrad getrieben und das ist gut so. Da fahren auch gut verdienende Leute damit, die könnten sich ein Auto leisten, aber warum so viel Geld extra rauswerfen?
Wir werden das hier auch bekommen. Und ja, ÖPNV ist immer voll und nicht flexibel und nicht entspannt - aber es ist sicher, recht zuverlässig (wenn man nicht die DB nimmt, aber das ist ein Problem bei der DB, kein generelles Problem beim ÖPNV) und es ist gut für alle. So ein Bus braucht Platz wie 6-7 SUV, transportiert dafür aber über 100 Leute bei Bedarf. Es gibt keine Argumente gegen den ÖPNV, es gibt schlicht und einfach das eigene Ego - ich fahre mitm Auto bis man mich aus dem Wrack rausschneiden muss. Egal was es kostet, egal was für Folgen es hat und egal wie lange ich damit im Stau stehe. Von dieser Einstellung müssen wir weg. Selbst die Amis begreifen das Auto nicht immer eine gute Lösung ist - und das ist DIE Autofahrer-Nation schlechthin.
 
Wegen Besenkammer - mimimi. Wer in Teilzeit arbeitet und aufstocken muss, der kann sich auf eine kurze Zeit mit so was zufriedengeben.
Kurze Zeit. Ja ne, ist klar. Das ist eben nicht kurze Zeit. In was für einer Welt lebst du eigentlich? Dir scheint die Lebens- und Arbeitsrealität nicht gerade weniger abhängig Beschäftigter schlicht und ergreifend nicht bewusst zu sein, obwohl die Zahlen dazu hier schon mehr als genug genannt wurden.

Frag mal Studenten wie sie leben, kaum jemand hat da 45m²+ für sich alleine, die sind entweder in Wohnheimen untergebracht wo es wesentlich weniger ist oder in WGs wo man halt zwischen 12 und 25m² hat im Zimmer und das wars.
Da geht es aber auch am WE nach Hause zu Mutti bzw. gibt noch Gemeinschaftsräume und man weiß von vorneherein, dass es nur für einen begrenzten Zeitraum ist.

Krass daneben ist wenn man nichts hat, aber Ansprüche stellt.
Genau, wie kann man es wagen zu fordern, nicht in einem Wohnklo leben zu wollen. Unerhört und skandalös. :schief:

Man muss sich seiner finanziellen Situation auch anpassen als Übergang,
Und deswegen lebst du im 5-Sterne Hotel Wolkenkuckucksheim, von dessen Dachterrasse aus du mit einem Aperitif genüsslich auf die Armut und das Elend anstößt und was du doch selber für ein toller Hecht bist.

so einen Job macht man ja nicht auf dauer.
Du hast wieder mal absolut keine Ahnung vom Thema.

Jegliche Bremsen und Deckel verhindern so was und wir bleiben mit Häusern die seit etlichen Jahrzehnten nicht modernisiert wurden.
Schon seltsam das es z.B. Genossenschaften schaffen zu sanieren und modernisieren, ohne dass den Mietern die Kosten davonlaufen.
 
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Zeig mir doch wen der freiwillig in Teilzeit arbeitet, in einer fetten Stadt wie Köln und das bei einem Lohn wo man aufstocken muss?

Das macht man n halbes Jahr lang, vll. n Jahr - da sucht man sich was anständiges in Vollzeit. Muss nicht geil bezahlt sein, aber Teilzeit und Saisonarbeit ist für kurze Zeit gedacht.
Leute nehmen so was an um dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen, nicht um es dauerhaft zu tun. Wer dies dauerhaft macht, dem ist eh nicht zu helfen.
Ich habe auch Wohnungen als Übergangslösung gehabt, im Leben geht nicht alles nach Plan, man kann nicht sagen - ok, ich bin 18, jetzt fetter Job bis ich 65 werde. Und man findet immer Arbeit und Geld in einer Großstadt. Aufstehen, was machen. Auch mal was machen was man nicht gelernt hat - erweitert den Horizont.
Wie man sich über eine Übergangswohnung so aufregen kann wenn man in Teilzeit anfängt, kann ich nicht verstehen.
So fett und verfressen sind wir geworden. Studenten würden sich um so eine Wohnung prügeln, aber die arbeitende Bevölkerung will so was nicht mal für ne kurze Zeit, bis man wieder fest unterwegs ist?

Edit: haste mal gesehen was die Genossenschaften da hinstellen? Diese Wohnungen würde ich nicht als top saniert bezeichnen, so gar nicht. Da wird das nötigste gemacht, fertig, aus. Zumal sie nicht auf Gewinne aus sind, ergo können sie das auch billig machen - sie müssen ja nichts dran verdienen. Sag den Aktionären mal das sie 0,nix bekommen, da erlebst du dein blaues Wunder.
Ich habe auch nichts dagegen das Immobilienbesitzer was verdienen und ihre Aktionäre auch. Genau so wenig wie Intel, Nvidia, AMD und Samsung und alle anderen Firmen deren Produkte ich nutze genau so wie ich die Wohnung nutze. Mein Internetanbieter verdient auch Geld mit mir, 60€ im Monat für Internet und noch 10€ für Telefon und noch 40€ für 2 SIM-Karten. Das ist absolut normal das Leute Geld verdienen wollen :klatsch: Ich verdiene ja auch wenn ich was leiste...
 
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Zeig mir doch wen der freiwillig in Teilzeit arbeitet, in einer fetten Stadt wie Köln und das bei einem Lohn wo man aufstocken muss?

Beschaeftigung im Einzelhandel: Teilzeit verdraengt Vollzeit - Fraktion DIE LINKE. im Bundestag Wenn du irgendwo einkaufen gehst, arbeiten 6/10 Verkäufern die du triffst statistisch gesehen in Teilzeit. Ob das "freiwillig" ist, lasse ich mal dahingestellt, aber so sieht der Markt nunmal aus.

Zimmermann erklärt zu diesen Zahlen: "Teilzeitarbeit ist im Einzelhandel zur Regel geworden. Aus Gesprächen mit Beschäftigten weiß ich, dass viele nicht freiwillig in Teilzeit arbeiten. Doch viele Arbeitgeber bieten bewusst nur Teilzeit an. Sie wollen Beschäftigte flexibel einsetzen, um Arbeitsausfälle durch Urlaub und Krankheit auszugleichen. So sparen sie Personal auf dem Rücken der Beschäftigten und können trotzdem immer längere Ladenöffnungszeiten anbieten. Das Recht der Beschäftigten auf planbare Freizeit und Zeit für die Familie wird mit Füßen getreten. Viele lassen sich das aus Angst um ihren Arbeitsplatz gefallen. Von der Teilzeitstelle zu leben ist jedoch schwierig.
 
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Zeig mir doch wen der freiwillig in Teilzeit arbeitet, in einer fetten Stadt wie Köln und das bei einem Lohn wo man aufstocken muss?
Sehr viele Frauen und Männer arbeiten in Deutschland weniger als sie möchten. Rund 2,4 Millionen Berufstätige hätten im Schnitt gern eine um 10,9 Stunden längere Arbeitswoche, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Im Mittel arbeiteten diese Menschen im vergangenen Jahr 28,5 Stunden pro Woche. Unter ihnen waren vor allem Teilzeitbeschäftigte und Mini-Jobber.

Allein die Zahl der Teilzeit-Beschäftigten ist hierzulande in den vergangenen 20 Jahren deutlich gestiegen – von acht Millionen auf mehr als 15 Millionen. Die große Mehrheit sind Frauen. Eine Umfrage der Hans-Böckler-Stiftung zeigt, dass drei von vier Müttern ihre Teilzeitbeschäftigung mit der Betreuung von Kindern begründen. Jede zehnte Frau hat keine Vollzeitstelle bekommen. Vor allem Pflegerinnen und Erzieherinnen berichten oft, dass lieber zwei Teilzeitstellen geschaffen werden als ein Vollzeitjob.
ver.di – Ungenutztes Potenzial

Tarifflucht des Arbeitgebers und Zwangsteilzeit fuer die Beschaeftigten. Das ist Real. Wieder einmal ueber eine Branche auf der Rutschbahn nach unten – Aktuelle Sozialpolitik
Aus dem Jobwunderland Deutschland: Die Zahl der „atypisch Beschaeftigten“ bleibt weiter auf einem hohen Niveau und trifft bestimmte Arbeitnehmer mehr als andere – Aktuelle Sozialpolitik

Soll ich noch mit den über 1,5 Millionen Alleinerziehenden weitermachen?

So fett und verfressen sind wir geworden.
Der einzige der hier fett und verfressen ist, bist du mit deiner Überheblichkeit.


Apropos: Was soll eigentlich immer dieses "fett", "geil", ... in Bezug auf Wohnung und Arbeit? Du bist hier nicht bei deinen Twitch-Kiddies und wenn du damit ausdrücken willst das bei dir der sexuelle Notstand ausgebrochen ist, dann geh ins Laufhaus oder ruf den Escort-Service an. :rollen:
 
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Eine geile Wohnung ist halt eine geile Wohnung. Oder wie soll man es dir beschreiben, wie die Makler? Hochwertig, gut ausgestattet, modern, in guter Lage, alles fußläufig erreichbar, eine ruhige Gegend mit guter Nachbarschaft und Grünanlagen gibt es auch direkt nebenan?

Und das der Einzelhandel sich so benimmt, heißt das ja nicht das es für alle gilt :klatsch:
Es gibt einige Berufe wo man sich halt anpassen muss, aber für Vollzeit sollten die Mitarbeiter auch mal kämpfen. Ist genau so wie in der Gastro, da hast du auch Nachteile und eine geringe Bezahlung, wer das lernt weiß ganz genau warum er das tut.

Und wir sind hier wirklich verfressen und fett geworden, unsere Probleme sind Luxusprobleme wenn man sie so betrachtet.
 
Und das der Einzelhandel sich so benimmt, heißt das ja nicht das es für alle gilt :klatsch:
Der Einzelhandel war evtl. auch nur ein Beispiel :klatsch:
Ich bin mir aber sicher das es von deiner hochwertigen, gut ausgestatteten, modernen Luxuswohnung aus gesehen alles nur Luxusprobleme sind. Leute die davon betroffen sind sehen das vielleicht etwas anders.
Aber hey, die Märkte werden sich schon alle selbst regeln.
 
Der Einzelhandel war evtl. auch nur ein Beispiel :klatsch:
Ich bin mir aber sicher das es von deiner hochwertigen, gut ausgestatteten, modernen Luxuswohnung aus gesehen alles nur Luxusprobleme sind. Leute die davon betroffen sind sehen das vielleicht etwas anders.
Aber hey, die Märkte werden sich schon alle selbst regeln.

Ach hör auf. Nur weil es im Einzelhandel und in der Pflege gerade drunter und drüber geht, gilt das ja nicht für alle. Das renkt sich auch wieder ein, es gibt immer wieder Bereiche wo es halt knistert - zu schnell gewachsen, zu schnell geschrumpft, falsche Entscheidungen oder einfach nur Gier. Das betrifft aber bei weitem nicht alle. Wenn der Beruf Schmied jetzt ausstirbt, muss das ja nicht unbedingt heißen das es allen anderen auch an den Kragen geht usw...
Wer davon betroffen ist, sollte sich auch drum kümmern. Ich sehe die Leute aber nach wie vor nicht streiken usw. Streiken tun eigentlich nur die, die weit über dem Mindestlohn liegen und in Vollzeit arbeiten. Warum finden diese Menschen ihre Eier in der Hose und die, die wirklich mehr Geld haben sollten schaffen es nicht?

Ich bin übrigens auch in einer atypischen Beschäftigung so gesehen.

Und ja, die Märkte regeln sich überwiegend von selbst. Nur minimale Eingriffe sind nötig, ansonsten macht man mehr kaputt als ganz. Hatten wir schon oft, alles totreguliert.
 
Und ja, die Märkte regeln sich überwiegend von selbst. Nur minimale Eingriffe sind nötig, ansonsten macht man mehr kaputt als ganz. Hatten wir schon oft, alles totreguliert.
Das Märchen das irgendwelche unsichtbaren Wurstfinger irgendetwas regeln.
Die derzeitige Situation auf den Arbeitsmarkt mit seinen großen Anteil an prekär und atypisch Beschäftigten ist erst durch die "Liberalisierung" und Deregulierung im Zuge der Agenda 2010 möglich geworden. Die Krise 2008 ist Folge der Deregulierung und "Liberalisierung" der Börsen, Banken- und Finanzmärkte und ist bis heute nicht ausgestanden. Unter anderem deswegen, weil man sich weigert wieder zu regulieren, Kapitalverkehrskontrollen einzuführen und bestimmte "Produkte" komplett zu verbieten. Die Mini-Regelungen die gemacht wurden decken nichtmal das Gröbste ab und wurden, Beispiel USA, sogar wieder aufgehoben. Auf dass die nächste Krise komme.
Aber der Markt reguliert angeblich. Solche Sprüche müssten einem angesichts der Folgen der Deregulierung und "Liberalisierung" die Schamesröte ins Gesicht treiben, bei den Urhebern anscheinend aber nur die Trollesröte.
 
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Und wir sind hier wirklich verfressen und fett geworden, unsere Probleme sind Luxusprobleme wenn man sie so betrachtet.
Was sind das immer für merkwürdige Vergleiche?
Ich lade dich einmal ein in Potsdam mit zur Tafel zu kommen.
Wenn die Leute da 3 Stunden bei der Hitze anstehen, für 1-2 Tüten mit vergammelten Lebensmitteln, kannst du dass gerne einmal laut sagen was du hier schreibst.
Mit viel Glück kommst dann auch ungeschoren davon.......
 
Wenn du Individualverkehr und Pendeln durch z.B. eine CO2 Steuer verteuerst ist das zwangsläufig der Fall, weil dann die Landflucht verstärkt wird und die Nachfrage in den Ballungsräumen weiter steigt und die Spekulation massiv weiter angeheizt wird, was zwangsweise zu weiter steigenden Mieten führt. So schnell kann keiner nachbauen, außerdem wird der Platz auch "eng".

Deshalb heißt die Lösung guter Nah und Regionalverkehr mit einheitlichen Tarifen und am Besten günstigen Jahreskarten.
Der Autoverkehr kostet den Staat heute schon 80 Mrd. Euro pro Jahr, also 1000€ pro Person. Da kann man viele Jahreskarten finanzieren.

Keine Fahrscheine, bitte! | MDR.DE
„Stadt, Land, Bus – Mobil in Mitteldeutschland“ | MDR.DE

ÖPNV geht vor die Hunde weil die Leute sich via Auto bewegen etc.)

Falsch. Die Leute fahren mit dem Auto, weil der ÖPNV so schlecht ist. Es muss auch auf dem Land eine Busverbindung alle 30 Minuten geben.
Dazu könnte man die Penderpauschale nur noch an Autofahrer zahlen, wenn es wirklich keine Verbindung mit dem ÖPNV gibt.

Sag den Aktionären mal das sie 0,nix bekommen, da erlebst du dein blaues Wunder.

Dann weg mit den Scheiß Aktionären. Die können auch nach Dubai gehen.
 
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Falsch. Die Leute fahren mit dem Auto, weil der ÖPNV so schlecht ist. Es muss auch auf dem Land eine Busverbindung alle 30 Minuten geben.
Das gilt für Leute wie mich die ÖPNV fahren wenn es möglich ist, aber es gilt nicht für allle.
Wie gesagt zur Schulzeit sind Leute deren Bus im 15 Minuten Takt kam, die einen kurzen Weg zur Haltestelle hatten und nur 30€ p.M. gezahlt hatten mit dem Auto gefahren sobald sie den Führerschein hatten.
Die Parkplatzsuche hat dann jeden Zeitvorteil gefressen und man musste auch noch laufen.

Ich weiß nicht was man in diesem Fall noch hätte verbessern sollen.
 
Neubauten während der Phase der höheren Durchschnittsmieten könnten entsprechend teurer und mit Spielraum nach oben gebaut werden, sodass auch unsere Luxusfraktion auf ihre Kosten kommt.

Da braucht es gar nichts mehr neues. Denn für diese Fraktion gibt es so viele Gebäude, dass viele Leerstehen und nur zur Spekulation dienen.
 
Stabiles Netz? Haben wir, Ausfälle hab ich 1x alle 2 Jahre mal ganz kurz.
Noch.

Wenn es heißt das günstigere Energie die Energiewende nicht beschleunigt, dann will ich sie nicht haben. Lieber arbeite ich etwas härter und schwitze auch mal bei 27°C statt die Klimaanlage anzufeuern aber bin mir dann sicher - weg vom Atomstrom und Kohle.
Das ist mir und vielen anderen sicherlich spätestens ab dem Punkt egal, wo man sich wegen der überstürzten Energiewende die Energie nicht mehr leisten kann. Dass wir eine Energiewende brauchen, ja - aber bitte dann, wenn sie massentauglich ist und nicht für stark steigende Preise sorgt.

Und ÖPNV und schwitzen - Klimaanlagen in Fahrzeuge zu verbauen ist keine Magie, aber LVB und DB kriegen das nicht gebacken xD LVB hat nur 30% der Straßenbahnen klimatisiert und gar keinen einzigen Bus. Natürlich schieben sich die Leute dann in die Autos, wer will denn durchgeschwitzt und stinkend auf Arbeit ankommen. Das ist aber keine wirkliche Geldfrage, sondern einfach nur Idioten die falsche Fahrzeugausstattungen bestellen.
Das ist sehrwohl eine Geldfrage, eine entsprechende Klimaanlage die leistungsfähig genug ist das Fahrzeug bei sich ständig öffnenden Türen noch kühl zu halten kostet richtig viel Geld.
Dann spielt der Platz eine Rolle - die Klimaanlage muss i.d.R. aufs Dach... Je nach Einsatzgebiet der Busse wirds da schon schwierig. Unsere Doppeldeckerbusse haben schon eine leichte Übergröße und dementsprechend keinen Platz aufm Dach.
Dann spielt der Energieverbrauch eine Rolle - die Klimaanlage will auch Strom haben, ergo wird der Tank bzw. die Batterie schneller leergenuckelt und im Falle von Dieselbussen sogar oft die Leistung beeinträchtigt, weil man im Sinne eines möglichst geringen Schadstoffausstoßes bei Stadtbussen i.d.R. die kleinsten Motoren kauft.
Dann spielt die Dummheit der Leute eine Rolle. Oder vielleicht auch Verzweiflung. Da so eine Klimaanlage in öffentlichen Fahrzeugen auch garnicht auf Eisschrank kühlen sollte (gesundheitliche Gründe), sondern eigentlich bloß ein paar Grad unter Außentemperatur, schwitzt man halt statt bei 34° bei 31° im Bus rum (einzig ältere Busse mitte der 2000er sind rollende Eisschränke - weils da noch egal war).
Wenn die Leute dann die Fenster aufreißen, gibts sowieso keine Chance mehr. Mal von den ganzen Fällen abgesehen, wo die Klimaanlage schlicht kaputt ist. Es gibt keine Fahrzeugreserven mehr, damit man "nur" wegen einer kaputten Klimaanlage einen Wechselwagen anfordern kann.

In Schienenfahrzeugen ist oftmals kein Platz für eine Nachrüstung da (insbesondere bei der U-Bahn). Und wenn, ist die Nachrüstung oft extrem teuer und technisch kompliziert.
Neue Fahrzeuge kauft man auch nicht mal eben von heute auf morgen... Kostet nicht nur viel Geld, sondern auch Zeit.

Achja, die Wartungskosten sind auch ein Grund, wieso sich in der Vergangenheit häufig gegen Klimaanlagen entschieden wurde.
Das Problem lösen tun Klimaanlagen zudem insbesondere bei der U-Bahn nicht - sie verschlimmern es sogar eher. Die Hitze landet, oh Wunder, nämlich im Tunnel. Früher, wo es in den Tunneln noch nicht so viele Fressbuden und Klimaanlagen gab, wars nicht so warm...

Wegen Besenkammer - mimimi. Wer in Teilzeit arbeitet und aufstocken muss, der kann sich auf eine kurze Zeit mit so was zufriedengeben.
Schaue mal über den Tellerrand. Niemand, außer vielleicht arbeitende Lebensgefährtinnen/Ehefrauen, arbeitet freiwillig in Teilzeit. In aller Regel haben die Leute, die solche Jobs annehmen, keine Wahl. Und ich kaufe dir weiterhin nicht ab, dass du jemals mal auf Hartz IV angewiesen warst, zumindest für längere Zeit. Du weißt nicht, wie schnell einem das Jobcenter auf den Sack geht, wenn man "zumutbare" Jobangebote nicht annimmt.

Oft genug sind das eben niedrig bezahlte Jobs, die sonst niemand machen will.

Frag mal Studenten wie sie leben, kaum jemand hat da 45m²+ für sich alleine, die sind entweder in Wohnheimen untergebracht wo es wesentlich weniger ist oder in WGs wo man halt zwischen 12 und 25m² hat im Zimmer und das wars.
Buhuhu, die armen Studenten. Die haben sich freiwillig dafür entschieden zu studieren. Was machen nur die Azubis gering bezahlter, nicht bezahlter oder gar kostenpflichtiger Ausbildungsberufe? FSJler? Unbezahlte Praktikanten?
Und wer studiert und dadurch später i.d.R. auch ne Menge Geld verdient soll sich ruhig an eine Zeit des Studiums mit wenig Geld erinnern. Viele vergessen nämlich, dass einem die Allgemeinheit das Studium zu großen Teilen finanziert hat - auch die Allgemeinheit, die nur gering oder normal verdient.

Wegen Bewohner die Sanierungen bezahlen sollen - klar bezahlt man das. Weil man drin wohnt. Der Immobilienbesitzer kann zwar den Wert der Immobilie dadurch steigern, aber den realen Nutzen haben davon nur die Mieter die drin wohnen. Das man es begrenzen sollte bis es abbezahlt ist - gerne. Aber wie die Immobilie saniert wird, ist immer noch die Sache vom Immobilienbesitzer, wenn der da Balkone will - kriegt er sie auch, wenn der einen Aufzug will - auch, warum nicht?
Der Eigentümer vermietet Wohnraum. Sein Eigentum. Der Mieter... mietet es. Wieso sollte der Mieter dann die Erhaltung/Aufwertung des Eigentums zahlen? Er mietet schließlich nur die Nutzung. Dann muss der Vermieter halt die Mieten halt so anpassen, dass Rücklagen für Bauarbeiten gebildet werden können.
Prinzipiell wärs mir latte, ob ich nachträglich einen Balkon oder einen Fahrstuhl bekomme, nur weil der Vermieter es so wünscht. Dann soll das aber bitte auch der Vermieter bezahlen und nicht der Mieter. Klar will jeder einen Balkon oder einen Fahrstuhl haben - wenn man die Leute dann aber fragt ob sie dafür bezahlen wollen und dauerhaft höhere Kosten in Kauf nehmen wollen siehts meist anders aus...


Wir bekommen endlich vernünftigen, modernen Wohnraum der in einem reichen Land eigentlich selbstverständlich ist.
Nochmal: "Modernen" Wohnraum kann man gerne bauen. Der kann dann gerne auch entsprechend teurer vermietet werden, sodass die entsprechend zahlungskräftige Kundschaft auf ihre Kosten kommt. Dem Rest, dem der technische Stand seiner Wohnung reicht oder der sich den modernen Wohnraum schlicht nicht leisten kann oder will, könnte seinen Wohnraum behalten. Was nicht möglich sein sollte ist, mit überflüssigen Modernisierungen gegen den Willen der Mieter die Mieten so hoch zu treiben, dass sich immer mehr Leute die Mieten nicht mehr leisten können und dadurch zunehmend mehr Mieter aus ihrem Zuhause verdrängt werden.

Und was definierst du denn als modernen Wohnraum? Da gehört ne zeitgemäße Heizungsanlage dazu. Oder mindestens doppelt verglaste Kunststofffenster. Ein halbwegs flotter Internetzugang. Und ein angemessen modernes Bad. Alles andere ist Luxus... Und daher absolut überflüssig.

Und ja, ÖPNV ist immer voll und nicht flexibel und nicht entspannt - aber es ist sicher, recht zuverlässig (wenn man nicht die DB nimmt, aber das ist ein Problem bei der DB, kein generelles Problem beim ÖPNV) und es ist gut für alle.
Wo ist der ÖPNV denn sicher? Fast täglich liest man von irgendwelchen Angriffen auf Fahrgäste oder Betriebspersonal. Der Vandalismus ist offensichtlich. Drogen- und Alkoholprobleme nehmen stark zu, die Probleme der Obdachlosigkeit schiebt man auch auf den ÖPNV ab. Zunehmend mehr Fahrgäste insbesondere in den Abendstunden benehmen sich in diverser Hinsicht gegenüber anderen Fahrgästen respekt- und rücksichtslos. Gegenseitiger Respekt bzw. gegenseitige Rücksichtnahme fehlt völlig. Dass die Leute mittlerweile auf U-Bahnhöfen rauchen ist auch völlig die Regel geworden. Wenn man die Leute auf ihr Fehlverhalten anspricht darf man froh sein nicht hinterher im Krankenhaus zu landen, sondern sich bestenfalls nur Beleidigungen anhören zu müssen.

Wo ist der ÖPNV denn zuverlässig? Das Auto funktioniert sehr viel zuverlässiger, du kannst ausweichen und bist nicht von Dritten direkt abhängig. Im ÖPNV darfst du nur hoffen, dass nicht unvorhersehbare Einflüsse und Störungen auftreten, die oftmals nicht mal durch das Verkehrsunternehmen beeinflusst werden können oder verursacht wurden - sondern oft genug durch die anderen Fahrgäste oder durch unvorhersehbare äußere Einflüsse.

Gut für alle? Sicher nicht. Ich stehe halt nicht drauf zwangsbeschallt zu werden, mit diversen Gerüchen auf engstem Raum belästigt zu werden, andauernd wegen unvorhersehbaren Einflüssen viel Lebenszeit zusätzlich aufbringen zu müssen. Jeden Tag mit Problemen belästigt zu werden die mich nicht interessieren, mir andauernd die Auswirkungen des Vandalismus anschauen zu müssen weil der Berliner Senat kapituliert hat und nicht mehr in der Lage ist Recht und Ordnung durchzusetzen.

Es gibt Leute denen ist das relativ egal - Mich belastet der ÖPNV insbesondere nervlich mehr wie der Autoverkehr, er kostet mir mehr Zeit und macht mich unflexibel.

Bevor man das Autofahren künstlich unattraktiv macht oder anfängt zu verbieten, sollte man eher mal die ganze überflüssige Fliegerei eindämmen und die Bevorteilung der Airlines bei Kerosin- und Mehrwertsteuer abschaffen, sodass ne Bahnfahrt auch günstiger sein kann. Die Steuervorteile beim Diesel abschaffen. Die Autobauer für ihren Betrug am Kunden bluten lassen - und nicht durch Fahrverbote und teure, selbst zu zahlende Umrüstungen die Kunden.

Und sich mal bewusst werden dass Deutschland den Klimawandel nicht alleine aufhält, angesichts der Wirtschaftsleistung eh nur einen verschwindend geringen Anteil am CO2-Ausstoß trägt und es daher absolut behämmert ist, ohne Rücksicht die Energiewende voranzutreiben.

Spartanus schrieb:
Das gilt für Leute wie mich die ÖPNV fahren wenn es möglich ist, aber es gilt nicht für allle.
Wie gesagt zur Schulzeit sind Leute deren Bus im 15 Minuten Takt kam, die einen kurzen Weg zur Haltestelle hatten und nur 30€ p.M. gezahlt hatten mit dem Auto gefahren sobald sie den Führerschein hatten.
Kann ich dir erklären: Ein Auto macht einen zu jeder Zeit extrem flexibel. Du hast deine Ruhe, du hast immer einen Sitzplatz und dir rückt keiner auf die Pelle.

Gewiss, ich habe zwar auch einen Führerschein, aber kein Auto. Dennoch würde ich, hätte ich eines, einen großen Teil meiner Wege mit dem Auto zurücklegen. Außer vielleicht, wenn ich nicht gerade in den Hauptverkehrszeiten unterwegs bin (= Bus und Bahn sind nicht zum Bersten voll), meine Ziele mit der S- und U-Bahn erreichbar sind (die sind in der Innenstadt nämlich zweifelsfrei schneller) und ich nicht schwer zu schleppen habe. Es gibt natürlich genug Fälle, wo der ÖPNV gegenüber dem PKW die bessere Wahl darstellt und wo ich persönlich auch eher den ÖPNV wie das Auto nutzen würde.
 
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