Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Genau das ist das Problem. Der Kapitalismus wird noch unser Untergang sein. Alleine am Wohnungsmarkt sollte der letzte Idiot merken, dass dieses System grundlegend verdorben ist. Stattdessen schützt man noch die Investoren und stellt sich auf ihre Seite. Ekelhafte FDP-Rhetorik vom Feinsten.

Man sollte Ursache und Wirkung halt schonmal kennen bevor man herumtönt. Wer hält nochmal gleich die Zinsen künstlich niedrig und druckt Geld wie heu? Ich frage mich manchmal ernsthaft ob einige das 1x1 von BWL bzw. VWL noch verstehen. Wenn die Zinsen über so einen langen Zeitraum so niedrig sind und Geld gedruckt wird, dann ist es doch klar, dass Sachwerte und Aktien steigen und dazu gehören auch Immobilien. Und steigen die Immobilienpreise, dann steigen auch die Mieten. Das Geld wird sich immer seinen Weg bahnen.

Und der Kapitalusmus ist überhaupt nicht unser Untergang. Es wäre nur zur Abwechslung ganz nett wenn die Politiker mal wieder simple Marktregeln verstehen würden und diese nicht ständig außer Kraft setzen. Billiges Geld setzt falsche Anreitze und fördert Zombiwirtschaft und Zombiunternehmen. Ständige Rettungen vor irgendwelchen Pleiten verzerren ebenfalls das Gebilde und fördern verantwortungsloses Handeln. Deswegen muss man wieder zu den normalen Kaufmannsregeln zurück und die heißen:

1) Geld hat seinen Preis -> der Zins
2) Pleiten müssen möglich sein auch bei Staaten und auch Banken, denn für den Kapitalismus sind Pleiten und die Angst vor Pleiten etwas ganz elementares und selbstheilendes
3) Eine Währung muss zum Wirtschaftsraum passen. Das ist beim Euro nicht der Fall. Für uns zu schwach für den Süden zu stark. Also Auflösen in 2 bis maximal 3 Währungsverbünde

Neben diesen Maßnahmen die für sich die Immobilienpreise massiv drücken würden könnte man natürlich auch andere Maßnahmen im Land noch zusätzlich treffen, z.B.

1) Angebot erhöhen -> also bauen auch sozial geförderten Wohnungsbau
2) Baukosten runter, Energieeinsparung gut und schön aber es macht keinen Sinn für die letzten 10% Optimierung bei der energetischen Sanierung so viel überproportional Geld auszugeben. Dann lieber die Anforderungen etwas runter nehmen
3) Mehr Bauland ausweisen
4) Baurecht massiv entschlacken und schneller Baugenehmigungen vergeben
5) Umland attraktiver machen durch Breitbandausbau, Ausbau öffentlicher Nahverkehr und Ansiedeln von Ärtzten, Apotheken etc. Man hat seit mehr als einem Jahrzehnt den ländlichen Raum komplett vernachlässigt und jetzt wundern sich alle, wieso die Menschen in die Städte wollen
 
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Kann meinem Vorposter nur zustimmen. Sozialismus ist nun wirklich das allerletzte, was wir (wieder) gebrauchen könnten. Bisher ist jede andere Wirtschaftform (nagelt mich nicht auf den korrekten Begriff fest - ihr wisst, was ich meine...) als Kapitalismus (oder eine auf Kapitalismus basierende Wirtschaftsform) in Chaos, noch größerer Armut und einer noch höheren Konzentration des Wohlstandes auf noch weniger Leute geendet (die DDR ist da das Paradebeispiel - oder das SPD-Kind Hartz IV...). Soziale Marktwirtschaft lautet da das Zauberwort - weitesgehend freie Marktwirtschaft, bei der der Staat einzig in sozialpolitischen Fragen eingreifen sollte und gewisse Rahmenbedingungen setzt. Dadurch sind wir in Deutschland doch erst zu unserem großen Wohlstand in Verbindung mit der guten sozialen Absicherung gekommen.

Zugegeben, sowohl unser Staat, durch den Verkauf ehemalig öffentlicher Wohnungen und ehemaligem Staatseigentum, und die EZB, durch die zuletzt auch noch extrem niedrigen bis nicht vorhandenen Zinsen, haben die explodierenden Immobilienpreise und damit auch die Mietpreise mitzuverantworten. Und durch halbgare Gesetze bezüglich den Modernisierungsumlagen, wo der enorm wichtige Punkt einer zeitlichen Begrenzung fehlt (schlicht und einfach, weil die Kosten irgendwann bezahlt sind)... Leider zieht man sich da aus der Verantwortung.

Man muss dringend ein vernünftiges Verhältnis aus Symptom- und Ursachenbekämpfung schaffen - denn für eine reine Ursachenbekämpfung ist weder die Zeit, noch der Wille zu erkennen. Weder bei den Wirtschaftsbonzen, noch bei linksextremen Regierungen wie hier in Berlin. Und die Idee der Symptombekämfung in Form von Enteignungen ist auch schei*e und so ein typisch populistischer Gedanke unserer ultralinken Berliner Regierung (welch Wunder, dass die Idee der Enteignung von hier kommt). Gewiss, auch wenn ich cryon1c's Einstellung wirklich zum kotzen und fast menschenverachtend finde, Enteignungen sind genauso beschissen - nicht umsonst werde ich einen Teufel tun und beim Volksbegehren unterschreiben. Es ist eine a) sehr teure, b) nicht langfristige und c) kaum ursachenbekämpfende Lösung.

Ich würde eine deutlichere Begrenzung und insbesondere eine zeitliche Begrenzung der Modernisierungsumlagen für sinnvoller halten. Für willkürliche/grundlose Mieterhöhungen und Mietsteigerungen bei Neuvermietungen gibts den Mietspiegel... Würde man dann noch den Wohnungsbau effektiv fördern und knallhart gegen nicht genehmigte Ferienwohnungen vorgehen, würde man ein deutlich effektiveres Mittel gegen die Wohnungsnot schaffen, welches a) nicht mal ansatzweise so teuer ist, b) langfristig wirkt und c) die Ursache, in Form von Gesetzen die einem Schweizer Käse gleichen, behebt.

Speziell die Modernisierungsumlagen werden wegen der fehlenden zeitlichen Grenze für dauerhafte Mietpreissteigerungen genutzt - und da sehe ich ein Hauptproblem.
 
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Man sollte Ursache und Wirkung halt schonmal kennen bevor man herumtönt. Wer hält nochmal gleich die Zinsen künstlich niedrig und druckt Geld wie heu? Ich frage mich manchmal ernsthaft ob einige das 1x1 von BWL bzw. VWL noch verstehen. Wenn die Zinsen über so einen langen Zeitraum so niedrig sind und Geld gedruckt wird, dann ist es doch klar, dass Sachwerte und Aktien steigen und dazu gehören auch Immobilien. Und steigen die Immobilienpreise, dann steigen auch die Mieten. Das Geld wird sich immer seinen Weg bahnen.

Und der Kapitalusmus ist überhaupt nicht unser Untergang. Es wäre nur zur Abwechslung ganz nett wenn die Politiker mal wieder simple Marktregeln verstehen würden und diese nicht ständig außer Kraft setzen. Billiges Geld setzt falsche Anreitze und fördert Zombiwirtschaft und Zombiunternehmen. Ständige Rettungen vor irgendwelchen Pleiten verzerren ebenfalls das Gebilde und fördern verantwortungsloses Handeln. Deswegen muss man wieder zu den normalen Kaufmannsregeln zurück und die heißen:
Ich töne gerne rum, weil vieles aus der Richtung BWL und VWL Schwachsinn ist (gibt auch genug Experten, die diverse Theorien aus der BWL und VWL für überholt halten). So zu tun, als hätten viele bedeutende Marxisten keine Ahnung von BWL oder VWL ist schon vermessen. Diverse Probleme wie z.B. die von dir angesprochene Kapitalakkumulation wurden lange vor den niedrigen Zinsen benannt. Und eben diese Kapitalansammlung in den Händen derer, die schon viel Kapital haben, ist das Problem. Die Gewinne stehen auch in keinem Verhältnis zu den Leistungen. Aber die armen Unternehmen sollen ja den durchschnittlichen Mieter weiter schröpfen können, weil die Zinsen momentan so niedrig sind. :stupid: Hier wurde schon mehrfach darauf hingewiesen, dass es eine Spekulationsblase ist und der Wert der Immobilien nur auf dem Papier existiert. Der Markt regelt sich auch nicht selber, was ja gerne mantraartig behauptet wird.
Dein verklausuliertes "Kapitalismus/Markt ist gut" kann man mindestens genauso auf den Sozialismus/Kommunismus übertragen. Nur mit weniger Nachteilen für die Gesamtbevölkerung. Aber glaub mal ruhig weiter, dass uns dieses System nicht irgendwann um die Ohren fliegen wird.





Kann meinem Vorposter nur zustimmen. Sozialismus ist nun wirklich das allerletzte, was wir (wieder) gebrauchen könnten. Bisher ist jede andere Wirtschaftform (nagelt mich nicht auf den korrekten Begriff fest - ihr wisst, was ich meine...) als Kapitalismus (oder eine auf Kapitalismus basierende Wirtschaftsform) in Chaos, noch größerer Armut und einer noch höheren Konzentration des Wohlstandes auf noch weniger Leute geendet (die DDR ist da das Paradebeispiel - oder das SPD-Kind Hartz IV...). Soziale Marktwirtschaft lautet da das Zauberwort - weitesgehend freie Marktwirtschaft, bei der der Staat einzig in sozialpolitischen Fragen eingreifen sollte und gewisse Rahmenbedingungen setzt. Dadurch sind wir in Deutschland doch erst zu unserem großen Wohlstand in Verbindung mit der guten sozialen Absicherung gekommen.

Zugegeben, sowohl unser Staat, durch den Verkauf ehemalig öffentlicher Wohnungen und ehemaligem Staatseigentum, und die EZB, durch die zuletzt auch noch extrem niedrigen bis nicht vorhandenen Zinsen, haben die explodierenden Immobilienpreise und damit auch die Mietpreise mitzuverantworten. Und durch halbgare Gesetze bezüglich den Modernisierungsumlagen, wo der enorm wichtige Punkt einer zeitlichen Begrenzung fehlt (schlicht und einfach, weil die Kosten irgendwann bezahlt sind)... Leider zieht man sich da aus der Verantwortung.

Man muss dringend ein vernünftiges Verhältnis aus Symptom- und Ursachenbekämpfung schaffen - denn für eine reine Ursachenbekämpfung ist weder die Zeit, noch der Wille zu erkennen. Weder bei den Wirtschaftsbonzen, noch bei linksextremen Regierungen wie hier in Berlin. Und die Idee der Symptombekämfung in Form von Enteignungen ist auch schei*e und so ein typisch populistischer Gedanke unserer ultralinken Berliner Regierung (welch Wunder, dass die Idee der Enteignung von hier kommt). Gewiss, auch wenn ich cryon1c's Einstellung wirklich zum kotzen und fast menschenverachtend finde, Enteignungen sind genauso beschissen - nicht umsonst werde ich einen Teufel tun und beim Volksbegehren unterschreiben. Es ist eine a) sehr teure, b) nicht langfristige und c) kaum ursachenbekämpfende Lösung.
Kapitalismus ermöglicht keine Chancengleichheit. Es ist in der Tat kein Chaos, wenn du aufgrund deiner sozialen Schicht kaum Aufstiegschancen hast. Noch größere Armut - wenn man sich anguckt, wie stark der Niedriglohnsektor alleine in Deutschland zugenommen hat, ist das schon eine Farce. Leute brauchen teilweise mittlerweile zwei Jobs zum Überleben und es wird bei den Hartz IV-Regelsätzen um die letzten Euros gestritten. Das mit der noch höheren Konzentration des Wohlstands ist wohl ein Witz. Die Schere zwischen arm und reich driftet jetzt schon völlig auseinander. Die Vorstände von Unternehmen verdienen immer mehr Geld, während in unteren Personalebenen "Kostenoptimierung" vorgenommen wird.

PS: Die Berliner Regierung ist alles, aber sicher nicht linksextrem. :ugly:
 
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Ich töne gerne rum, weil vieles aus der Richtung BWL und VWL Schwachsinn ist (gibt auch genug Experten, die diverse Theorien aus der BWL und VWL für überholt halten). So zu tun, als hätten viele bedeutende Marxisten keine Ahnung von BWL oder VWL ist schon vermessen.

Wie wenig Ahnung diese Leute am Ende eigentlich selber haben, oder evt. auch einfach aus reinen Eigennutz manipulativ mit der Angst anderer spielend sie sind, zeigt sich auch sofort sobald sie anfangen einen demokratischen Sozialismus mit dem diktatorischen sozialistischen Hilfskonstrukt der DDR gleichsetzen zu wollen.

Ja, die DDR hat sich einiger sozialistischer Grundsätze bedient, aber die DDR war eben auch eine Diktatur und der Sozialismus nicht das was die DDR eigentlich in ihren eigenen Vorstellungen erreichen wollte. Die DDR wollte eigentlich die Umsetzung des Kommunismus, die Bedienung an sozialistischen Konzepten war dann quasi nur die nach eigener Ansicht "zeitlich begrenzte Krücke" der Legitimation und im Grunde aber ein Eingeständnis, eigentlich nicht in der Lage zu sein den Kommunismus umsetzen zu können.

Fakt ist auch, eine deutlich sozialisitischere Form des wirtschaftens auf einer klar demokratischen Basis hat noch keiner ernsthaft versucht einzuführen, wie gut oder schlecht das also funktionieren könnte kann entsprechend auch niemand mit absoluter Sicherheit sagen.

Vermutlich wird es zu einem Versuch aber auch gar nicht kommen können, da ja marktliberale Aasgeier & Idioten die Angst vor dem "DDR" Sozialismus wie eine Sau durchs Dorf treiben und am liebsten sogar im Grundgesetz festschreiben würden das alles außer sozialer Marktwirtschaft unzulässig ist, was schon an den reinsten Hohn grenzt, weil es diesen Leuten gar nicht um die soziale Komponente der Marktwirtschaft geht, sondern einzig und alleine darum das ihnen niemand an ihr durch Raubbau am Planeten und durch soziale Ausbeutung erlangtes Geld gehen kann:

OEkonomen wollen Soziale Marktwirtschaft im Grundgesetz verankern
 
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Fakt ist auch, eine deutlich sozialisitischere Form des wirtschaftens auf einer klar demokratischen Basis hat noch keiner ernsthaft versucht einzuführen, wie gut oder schlecht das also funktionieren könnte kann entsprechend auch niemand mit absoluter Sicherheit sagen.

Wir können aber mit Sicherheit sagen, das die soziale Markwirtschaft mind. 90% der Bevölkerung Deutschlands zu überdurchschnittlichem Wohlstand im Vergleich zum Rest der Welt geführt hat, vor allen dingen, wenn man 1949 als Start ansieht.
Die sozialisitischere Form des Wirtschaftens auf einer klar demokratischen Basis, halte ich für unmöglich in sich, da man Unternehmen nicht demokratisch führen kann, außer du beweist mir ein funktionales Gegenbeispiel.

Vermutlich wird es zu einem Versuch aber auch gar nicht kommen können, da ja marktliberale Aasgeier & Idioten die Angst vor dem "DDR" Sozialismus wie eine Sau durchs Dorf treiben und am liebsten sogar im Grundgesetz festschreiben würden das alles außer sozialer Marktwirtschaft unzulässig ist, was schon an den reinsten Hohn grenzt, weil es diesen Leuten gar nicht um die soziale Komponente der Marktwirtschaft geht, sondern einzig und alleine darum das ihnen niemand an ihr durch Raubbau am Planeten und durch soziale Ausbeutung erlangtes Geld gehen kann:

Es wird vermutlich nie dazu kommen, weil man erstens eine politische Mehrheit dazu bräuchte, die auf absehbare Zeit nicht vorhanden ist und zweitens es der Staat gar nicht bezahlen könnte, wenn man denn nicht entschädigungslos enteignen wollte.
Bei entschädigungsloser Enteignung befinden wir uns dann in einer glasklaren Diktatur, weil das GG gebrochen werden würde.

Die große Frage ist doch, warum man so vollkommen idiotisch sein sollte, sich auf ein Experiment mit ungewissen Ausgang in allen Bereichen des Wirtschaftens einlassen sollte, wenn man seit 75 Jahren überaus erfolgreich wirtschaftet und an der Weltwirtschaft teilnimmt und dabei weit überdurchschnittliche Teilhabe und Wohlstand für 90% der Bevölkerung geschaffen hat, im Vergleich und Maßstab zu allen anderen Ländern. auf der Welt.
 
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Reichtum und Wachstum halbwegs über alle Schichten verteilen sollte doch gehen wenn die Leute ihre Hintern hochkriegen (von alleine passiert das niemals, man muss heutzutage für das was einem zusteht schon was tun).
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Haha im idealen Sozialismus vielleicht aber sicher nicht Im Kapitalismus. Das der Wohlstand des einen auf der Ausbeutung anderer basiert, ist nun schon lang kein Geheimnis mehr. Nun besteht natürlich für jeden die Möglichkeit über einen entsprechenden Bildungsweg eine adäquat entlohnte Stelle zu wählen. Problematisch wird es nur für den Niedriglohnsektor. Ok man könnte natürlich die gering entlohnten Stellen einfach nicht besetzen. Interessant wird die z. B. Frisurkultur. Fakt ist, wenn die unteren Lohmgruppen angehoben werden, muss auf höherer Ebene entweder beim Einkommen verzichtet werden, oder aber das Preisniveu wird sich in entsprechenden Branchen massiv steigern, so das über die Kostenseite das Reallohnniveau bei 3000 Euro Netto sinkt. Die 3. Alternative, aktuelle Niedriglohnstellen nicht zu besetzen, ist praktisch wie theoretisch unmöglich. Ein System welches Gewinner kennt, generiert zwangsläufig Verlierer, außer man steuert die Verteilung planmäßig. Aber nur die Vorteile zu extrahieren und die Negativaspekte auszublenden unter Verkennung der Realität, ist eine sehr kurzsichtige Betrachtungsweise


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[citation needed]


Auch hier wären ein paar Quellen nötig. Ich sehe nur verdammt wenig offene, gut bezahlte Stellen von jammernden Firmen, die offen für Quereinsteiger sind. Eigentlich jammern nur die, die für wenig Geld Leute mit spezifisch passender Ausbildung und einschlägiger Berufserfahrung suchen, bevorzugt 5 Jahre in einem 2 Jahre alten Berufsbild, während der Großteil der Firmen durchaus gut versorgt ist. Z.B. mit Zeitarbeitern, die stellenweise 20-50% der Belegschaft ausmachen. Viel Spaß eine Vollzeitstelle zu suchen, die niemand anbietet...



..
Ja die Mär vom Fachkräftemangel, wo doch bekannt ist das offene Stellen mit 7 multipliziert werden, worüber selbst die Öffentlich rechtlichen bereits berichtet haben, was durchaus bedeutend ist.

Da halte ich es mit Prof Bontrup
"Das ist was für die doofen" [emoji1787]

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Die ausgeschriebenen Stellen auf den einschlägigen Portalen plus die wöchentlichen Inserate in den Zeitungen sind wahrscheinlich alles nur Einbildung und zur Täuschung der Bevölkerung?!
 
Wenn man die Gründe für die Nichtbesetzung nicht kennt, sagt das überhaupt nichts aus. Natürlich gibt es Ausreißer, davon kann man aber nicht auf die Gesamtheit und ein generelles Problem schließen. Letztendlich geht es bei der Mär des Fachkräftemangel generell nur darum, daß die Arbeitgeber auf einen möglichst großen Bewerberpool zugreifen können bei maximalen Anforderungen und minimalen Gehaltsforderungen

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Haha im idealen Sozialismus vielleicht aber sicher nicht Im Kapitalismus. Das der Wohlstand des einen auf der Ausbeutung anderer basiert, ist nun schon lang kein Geheimnis mehr. Nun besteht natürlich für jeden die Möglichkeit über einen entsprechenden Bildungsweg eine adäquat entlohnte Stelle zu wählen. Problematisch wird es nur für den Niedriglohnsektor. Ok man könnte natürlich die gering entlohnten Stellen einfach nicht besetzen. Interessant wird die z. B. Frisurkultur. Fakt ist, wenn die unteren Lohmgruppen angehoben werden, muss auf höherer Ebene entweder beim Einkommen verzichtet werden, oder aber das Preisniveu wird sich in entsprechenden Branchen massiv steigern, so das über die Kostenseite das Reallohnniveau bei 3000 Euro Netto sinkt. Die 3. Alternative, aktuelle Niedriglohnstellen nicht zu besetzen, ist praktisch wie theoretisch unmöglich. Ein System welches Gewinner kennt, generiert zwangsläufig Verlierer, außer man steuert die Verteilung planmäßig. Aber nur die Vorteile zu extrahieren und die Negativaspekte auszublenden unter Verkennung der Realität, ist eine sehr kurzsichtige Betrachtungsweise


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Was ist denn einzuwenden gegen höhere Preise und höhere Löhne durchgehend, damit der Niedriglohnsektor verschwindet?
Es wird weiterhin Spitzenverdiener geben mit 8000€+ Brutto im Monat. Nur müssen die halt etwas mehr von ihrem Geld für die Putzfrau und den Friseur abdrücken, schmeckt denen natürlich nicht (sinds ja gewohnt das einige Sachen einfach für Kleingeld erledigt werden), aber nur so hat man eine halbwegs vernünftige Verteilung von Geld in der Gesellschaft. Und ich sage Geld, nicht Vermögen. Die, die gerade so viel verdienen das es reicht, haben kein nennenswertes Vermögen.

Es ist aktuell auch unmöglich, eine Immobilie in einer Stadt zu kaufen, schon gar nicht als Single, wenn man nicht als Spitzenverdiener unterwegs ist (und hier rede ich nicht über mickrige 4000€ Brutto, sondern über 8000+).
Wohnungen für 300.000 und mehr sind real. Sagen wir mal 100.000 hat man sich irgendwie zusammengekratzt durch Sparen, Erbe und vll Nebenjobs noch dazu. Und man kann 1500€ im Monat für einen Kredit locker machen. Da zahlt man die restlichen 200.000 OHNE Zinsen über 133 Monate ab, das sind 11 Jahre. Das kann sich nicht jeder leisten, auch bei mir würde das nicht gehen. Da müssen die Löhne also kräftig steigen, wenn man sich nicht für 20-25 Jahre verschulden will und das noch mit Startkapital.
Wer aktuell unter 3000€ Brutto verdient, wird sich nie eine Wohnung in der Stadt kaufen können oder gar ein Haus. Nur im besten Fall mit nem Partner der ebenfalls so viel verdient und Hund statt Kinder hätte man genug Geld. Oder man baut irgendwo in der Pampa, lebt dann halt aber in der Pampa und die Immobilie bewegt sich da auch nicht weg.

Um sich aktuell wirklich wohlhabend zu fühlen und zu sagen - ok, ich werde mir ein Haus bauen können, meine Kids bekommen alles nötige für Schule und Studium ink. Privatunterricht, Reisen, Studentenbude und Auto, eventuell noch musikalische Ausbildung usw. - dafür sind halt mindestens 8000 Brutto in der Familie nötig pro Monat, damit sich das ausgeht und nicht hier und da gespart werden muss. Wenn man natürlich aufm Dorf lebt und bereits ein Haus geerbt hat, dann braucht man nicht so viel, aber in Berlin oder München ist das bereits Realität.
Und solche Gehälter sollte man mit dem Partner zusammen auch anpeilen, gerne darüber um etwas "overhead" zu haben falls doch was passiert.


Wenn man die Gründe für die Nichtbesetzung nicht kennt, sagt das überhaupt nichts aus. Natürlich gibt es Ausreißer, davon kann man aber nicht auf die Gesamtheit und ein generelles Problem schließen. Letztendlich geht es bei der Mär des Fachkräftemangel generell nur darum, daß die Arbeitgeber auf einen möglichst großen Bewerberpool zugreifen können bei maximalen Anforderungen und minimalen Gehaltsforderungen

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Na sieh dir mal Pflege an. Da gibt es massig unbesetzte Stellen, hier werden Prämien bis zu 8000€ ausgeschrieben:
Naechste Runde im Kampf um die Pflegekraefte in Leipzig

Will trotzdem keiner machen weil die Bezahlung nicht OK ist. Fachkräftemangel existiert, es ist real, man kann es auch in einigen Bereichen sehen. Was aber genau so real ist, sind die Geizkragen in der Chefetage, stopfen sich die Taschen voll, geben aber nix an das Personal ab. Daher - streiken bis der Arzt kommt und sich das alles halbwegs ausgleicht. Managergehälter und Boni kann man zusätzlich deckeln, wer über 100.000 im Monat nach Steuern übrig hat, kann auch mal zurückstecken.

Hä, Wo ist die Hälfte vom Beitrag hin inklusive Zitat?
 
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Wenn man die Gründe für die Nichtbesetzung nicht kennt, sagt das überhaupt nichts aus. Natürlich gibt es Ausreißer, davon kann man aber nicht auf die Gesamtheit und ein generelles Problem schließen. Letztendlich geht es bei der Mär des Fachkräftemangel generell nur darum, daß die Arbeitgeber auf einen möglichst großen Bewerberpool zugreifen können bei maximalen Anforderungen und minimalen Gehaltsforderungen

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Klar wollen sie das, ist bloß seit 2012-2015 nicht mehr der Fall, hatten wir seit 2001 einen eindeutigen "Arbeitgeberarbeitsmarkt" (viele Bewerber auf weniger Stellen und Möglichkeit niedriger Löhne), haben wir zunehmend in allen Bereichen einen Arbeitnehmerarbeitsmarkt (wenige Bewerber auf viele Stellen, Möglichkeit gute Löhne zu erzielen durch Gewerkschaften oder Eigenverhandlung)
 
Arbeitsmarkt: Fachkräftemangel? Schön wär's! | ZEIT Arbeit

Die ausgeschriebenen Stellen auf den einschlägigen Portalen plus die wöchentlichen Inserate in den Zeitungen sind wahrscheinlich alles nur Einbildung und zur Täuschung der Bevölkerung?!
Etwa die Fake-Stellen beim Arbeitsamt?
Datenhaendler missbrauchen BA-Online-Jobboerse | MDR.DE
Illegaler Datenhandel: Arbeitsagentur loescht Tausende Jobangebote | tagesschau.de

[...]
Er ist nicht der Einzige: Die Bundesagentur für Arbeit hat nun Konsequenzen gezogen und nach eigenen Angaben elf Unternehmen in ihrer Jobbörse gesperrt - zusammengerechnet sollen sie bis vor kurzem etwa 120.000 vermeintliche Stellen ausgeschrieben haben.
[...]


Hä, Wo ist die Hälfte vom Beitrag hin inklusive Zitat?
Die Forensoftware schlägt wieder zu. Denn wenn man auf zitieren klickt, ist der fehlende Teil des Beitrages sichtbar. Am besten mal in den Problem-Fred gehen und dafür sorgen, dass der Admin in die Tastatur beißt.
 
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Ach net schlimm, Zam beißt eh durchgehend drauf.

Und der Fachkräftemangel ist vorhanden, nur nicht so massiv wie man denkt. Trotzdem soll man den net abschreiben.
 
Und die Idee der Symptombekämfung in Form von Enteignungen ist auch schei*e und so ein typisch populistischer Gedanke unserer ultralinken Berliner Regierung (welch Wunder, dass die Idee der Enteignung von hier kommt).

Was aber ein Widerspruch ist. Hätte die Berliner Regierung soziale Politik gemacht, oder die Enteignung selbst durchgezogen, gäbe es diesen Volksentscheid gar nicht.
Jetzt reicht es den Berliner Bürgern und die wollen, das endlich was gemacht wird.

@Cryon: Übrigens wäre das ganze über eine längere Laufzeit selbst dann Kostenneutral für die Stadt, wenn man wirklich in Milliardenhöhe entschädigen müsste:
Enteignung kann haushaltsneutral sein - dwenteignens Webseite!

Wobei zwar der Start der Unterschriftensammlung schon im März war, aber bisher noch nicht genannt wurde, wie viele innerhalb der letzten zwei Monate unterschrieben haben. Wäre mal ganz gut zu wissen.
 
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Wohnungsgenossenschaften - Guenstig Wohnen auch in Grossstaedten
[...] dass seine Genossenschaft in der teuren Mainmetropole mit Mietpreisen oft über zehn Euro pro Quadratmeter seit mehr als einem Jahrzehnt die Mieten auf dem Durchschnittsmietniveau etwa von Sachsen-Anhalt halten kann – aktuell sind es durchschnittlich 5,30 Euro. Das funktioniert, weil die Genossenschaft nicht den größtmöglichen Gewinn anstrebt. Die Mieteinnahmen müssen lediglich reichen, um die Investitionen in den Altbaubestand zu finanzieren – und die Dividende von vier Prozent jährlich auf den Genossenschaftsanteil von 320 Euro, den das einzelne Mitglied zahlt: [...]


Wie wenig Ahnung diese Leute am Ende eigentlich selber haben, oder evt. auch einfach aus reinen Eigennutz manipulativ mit der Angst anderer spielend sie sind, zeigt sich auch sofort sobald sie anfangen einen demokratischen Sozialismus mit dem diktatorischen sozialistischen Hilfskonstrukt der DDR gleichsetzen zu wollen.
Funfact: Man schaue mal ins Grundsatzprogramm der SPD (PDF), wie oft darin noch demokratischer Sozialismus erwähnt bzw. sich zu einem solchen bekannt wird. :fresse: :ugly:
u.a.:
Das Ende des Staatssozialismus sowjetischer Prägung hat die Idee des demokratischen Sozialismus nicht widerlegt, sondern die Orientierung der Sozialdemokratie an Grundwerten eindrucksvoll bestätigt. Der demokratische Sozialismus bleibt für uns die Vision einer freien, gerechten und solidarischen Gesellschaft, deren Verwirklichung für uns eine dauernde Aufgabe ist. Das Prinzip unseres Handelns ist die soziale Demokratie
(Auch wenn das was man veranstaltet, i.d.R. herzlich wenig damit zu tun hat.)
 
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@Cryon: Übrigens wäre das ganze über eine längere Laufzeit selbst dann Kostenneutral für die Stadt, wenn man wirklich in Milliardenhöhe entschädigen müsste:
Enteignung kann haushaltsneutral sein - dwenteignens Webseite!

Wobei zwar der Start der Unterschriftensammlung schon im März war, aber bisher noch nicht genannt wurde, wie viele innerhalb der letzten zwei Monate unterschrieben haben. Wäre mal ganz gut zu wissen.


Auf dauer - ja. Aber erstmal muss das Geld ja da sein, das fällt nicht vom Himmel und Berlin ist nicht gerade schuldenfrei was das angeht.
Also mach dir da nicht viel draus, wird wohl eher nix.
 
Wie wenig Ahnung diese Leute am Ende eigentlich selber haben, oder evt. auch einfach aus reinen Eigennutz manipulativ mit der Angst anderer spielend sie sind, zeigt sich auch sofort sobald sie anfangen einen demokratischen Sozialismus mit dem diktatorischen sozialistischen Hilfskonstrukt der DDR gleichsetzen zu wollen.

Fakt ist auch, eine deutlich sozialisitischere Form des wirtschaftens auf einer klar demokratischen Basis hat noch keiner ernsthaft versucht einzuführen, wie gut oder schlecht das also funktionieren könnte kann entsprechend auch niemand mit absoluter Sicherheit sagen.

Vermutlich wird es zu einem Versuch aber auch gar nicht kommen können, da ja marktliberale Aasgeier & Idioten die Angst vor dem "DDR" Sozialismus wie eine Sau durchs Dorf treiben und am liebsten sogar im Grundgesetz festschreiben würden das alles außer sozialer Marktwirtschaft unzulässig ist, was schon an den reinsten Hohn grenzt, weil es diesen Leuten gar nicht um die soziale Komponente der Marktwirtschaft geht, sondern einzig und alleine darum das ihnen niemand an ihr durch Raubbau am Planeten und durch soziale Ausbeutung erlangtes Geld gehen kann:

OEkonomen wollen Soziale Marktwirtschaft im Grundgesetz verankern
Ich denke, es ist eine Mischung aus beidem. Diese Leute klammern sich dogmenhaft an ihre Theorien, obwohl diese teilweise widerlegt wurden bzw. in der Realität einfach nicht eintreten. Das hat fast etwas von religiösem Fanatismus. Und natürlich wollen sie nicht den Ast absägen, auf dem sie selber sitzen. Dabei ist es keine Schande, wenn man sich eingesteht, dass man bei etwas falsch lag.

Meinst du etwas in Richtung Rätedemokratie innerhalb von Unternehmen? Oder Planwirtschaft, bei der die Arbeiter entscheiden?

Da kann ich dir leider nur zustimmen. Man hat ja alleine an den Reaktionen nach Kühnerts Aussage gemerkt, wie groß die Vorurteile gegenüber "sozialistischen" Ideen sind. Da fragt man sich schon, ob die SPDler ihre eigenen Parteigrundsätze (Edit: Danke an Poulton für das Zitat) kennen und ob FDPler das Plakat "Freiheit statt Sozialismus" wirklich ernst meinen. Wenn es nach der FDP ginge, bestünde diese Freiheit nur für Unternehmen. Das wären dann rosige Zeiten für die Arbeitnehmer. :schief:


Die große Frage ist doch, warum man so vollkommen idiotisch sein sollte, sich auf ein Experiment mit ungewissen Ausgang in allen Bereichen des Wirtschaftens einlassen sollte, wenn man seit 75 Jahren überaus erfolgreich wirtschaftet und an der Weltwirtschaft teilnimmt und dabei weit überdurchschnittliche Teilhabe und Wohlstand für 90% der Bevölkerung geschaffen hat, im Vergleich und Maßstab zu allen anderen Ländern. auf der Welt.
Diese erfolgreiche Wirtschaft steckt das Geld in die eigenen Taschen und der Arbeiter, der diesen Gewinn produziert hat, hat quasi nichts davon. Das kann nicht auf Dauer gut gehen. Übrigens ist jede Wirtschafts- oder Gesellschaftsform irgendwann ein Experiment mit ungewissem Ausgang gewesen. Es geht auch nicht darum, dass man ein vorneherein perfektes System findet, sondern dass man endlich akzeptiert und merkt, dass unser jetziges System keine Dauerlösung ist. U.a. aufgrund der Ausbeutung durch uns und unseren Lebensstandard rauben wir anderen die Lebensgrundlage. Außerdem kann es doch nicht ernst gemeint sein, dass man beim Thema Klimaschutz auf Unternehmen Rücksicht nehmen soll, wie Herr Lindner es quasi formuliert hat. Selbst in solchen Krisenzeiten hofiert er die Konzerne. Das ist einfach unglaublich.

Mir wäre es auch lieber, wenn ich nichts ändern müsste und einfach wie bisher weitermachen kann, aber ich sehe, dass dies auf Dauer nicht möglich ist. Und selbst wenn ich diese Welt verlasse, bevor es knallt, werden meine Kinder an meinen Fehlern zu knabbern haben.
 
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Diese erfolgreiche Wirtschaft steckt das Geld in die eigenen Taschen und der Arbeiter, der diesen Gewinn produziert hat, hat quasi nichts davon. Das kann nicht auf Dauer gut gehen.

"Aus meiner Perspektive ist das ein glatte Lüge!"
Mein Vater arbeitet als Finanzdienstleister, spezialisiert auf Baufinanzierungen, in der Umgebung Stuttgart und ich kann dir sagen, er hat schon für hunderte von normalen Arbeitern, Finanzierungen von Häusern und Wohnungen auf den Weg gebracht.

Ich denke, es ist eine Mischung aus beidem. Diese Leute klammern sich dogmenhaft an ihre Theorien, obwohl diese teilweise widerlegt wurden bzw. in der Realität einfach nicht eintreten. Das hat fast etwas von religiösem Fanatismus. Und natürlich wollen sie nicht den Ast absägen, auf dem sie selber sitzen. Dabei ist es keine Schande, wenn man sich eingesteht, dass man bei etwas falsch lag.

Ich habe einfach mal ein paar naive Fragen!
Wie sieht die Re- Finazierung im demokratischen Sozialismus von allen Unternehmen aus, vom Start Up bis zum Großunternehmen, wenn Risikokapital durch Risikokapitalgeber und Investitionskapital durch Aktien völlig wegfallen?
Wer bestimmt welches Unternehmen wieviel Geld bekommt, um Ideen oder Innovationen zu entwickeln oder zu investieren. Wo kann ein Unternehmen Geld außer vom Staat herbekommen? Und wenn es ausschließlich vom Staat kommt, wer bestimmt die Leute, die an diesen entscheidenden Vergabepositionen sitzen?

Wer bestimmt wo Leute wohnen, wer entscheidet darüber wer in Berlin Mitte oder Mazahn wohnt oder in Hamburg Plankenese oderHarburg, München Schwabing oder Moosach.
Wer bekommt eine Seevilla in Starnberg am Wannensee oder an der Alster?
An wen müssen sich Menschen wenden, wenn sie erstmal nur in Deutschland umziehen wollen, gibt es dann Wohnungsvergabeämter? Nach welchen Kriterien werden Villen, Häuser, Doppelhaushälften, 4-3-2-1 Zimmerwohnungen vergeben und wo?

Bevor du hier große Sprüche über andere Leute und ihre Uneinsichtigkeit klopfst, beantworte doch mal als erstes diese einfachen Fragen!

Edit:

Ach ja fast hätte ich es vergessen, wer bezahlt die Enteigung aller Firmen und Grundstücke?
 
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"Aus meiner Perspektive ist das ein glatte Lüge!"
Mein Vater arbeitet als Finanzdienstleister, spezialisiert auf Bauufinanzierungen, in der Umgebung Stuttgart und ich kann dir sagen, er hat schon für hunderte von normalen Arbeitern, Finanzierungen von Häusern und Wohnungen auf den Weg gebracht.
Es gibt natürlich Ausnahmen für alles, aber ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, inwiefern deine Aussage meiner widerspricht. Überspitzt gesagt: Wenn die Arbeiter mehr vom Unternehmensgewinn abkriegen würde, wäre eine Finanzierung gar nicht unbedingt notwendig, da sie genügend Eigenkapital sparen könnten. Oder geht es dir darum, dass Arbeiter ja offensichtlich doch am Gewinn beteiligt werden und sich deshalb überhaupt die Finanzierung erlauben können? Dann vergleich mal den Mehrwert und die Entlohnung miteinander.

Ich habe einfach mal ein paar naive Fragen!
Wie sieht die Re- Finazierung im demokratischen Sozialismus von allen Unternehmen aus, vom Start Up bis zum Großunternehmen, wenn Risikokapital durch Risikokapitalgeber und Investitionskapital durch Aktien völlig wegfallen?
Wer bestimmt welches Unternehmen wieviel Geld bekommt, um Ideen oder Innovationen zu entwickeln oder zu investieren. Wo kann ein Unternehmen Geld außer vom Staat herbekommen? Und wenn es ausschließlich vom Staat kommt, wer bestimmt die Leute, die an diesen entscheidenden Positionen sitzen?

Wer bestimmt wo Leute wohnen, wer entscheidet darüber wer in Berlin Mitte oder Mazahn wohnt oder in Hamburg Plankenese oderHarburg?
An wen müssen sich Menschen wenden, wenn sie erstmal nur in Deutschland umziehen wollen, gibt es dann Wohnungsvergabeämter? Nach welchen Kriterien werden Villen, Häuser, Doppelhaushälften, 4-3-2-1 Zimmerwohnungen vergeben und wo?

Bevor du hier große Sprüche über andere Leute und ihre Uneinsichtigkeit klopfst, beantworte doch mal erstes diese einfachen Fragen!
Warum soll Risikokapital komplett wegfallen? Man könnte z.B. Aktienanteile erlauben und ein Stimmrecht für das Unternehmen einführen, welches unabhängig von der Anzahl an Aktienanteilen ist. Es steht auch jedem Bürger frei, Risikokapital in ein Unternehmen zu investieren. Das hat ja vor dem heutigen Kapitalismus auch funktioniert. Nur solange Gewinnmaximierung bzw. hohe Rendite das einzige Ziel ist, ist so ein Vorgehen utopisch. Auch der (sozialistische) Staat kann Wettbewerb fördern. Die Demokratie bestimmt dann, wer welche Position hat.

Warum soll überhaupt jemand bestimmen, wer wo wohnt bzw. wann man umziehen kann?



Ach ja fast hätte ich es vergessen, wer bezahlt die Enteigung aller Firmen und Grundstücke?
Der Staat bezahlt die Enteignung.
 
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Entschuldigung aber ich kann dir nicht folgen!

Ideen zur Arbeitnehmerbeteiligungen an Unternehmen sind schon mehr als hundert Jahre alt, die sind bis jetzt ausschließlich an den Gewerkschaften gescheitert, weil es nur Arbeitnehmerbeteiligungen ohne Risiko geben soll, sprich die Arbeitnehmer sollen ausschließlich am Gewinn beteiligt werden, aber nicht an den Verlusten!

Kannst du mir bitte mal erklären wie ein Aktien oder Finanzmarkt ohne Eigentum und Sicherheiten entstehen soll? Aktien bedeuten in der Regel Eigentum, wie soll das bei verstaatlichten Unternehmen gehen?
Dazu ist die Vorstellung es gibt Stimmrechte losgelöst von den Aktienanteilen, vollkommen naiv, denn Aktienanteile bedeuten nicht nur die Möglichkeit auf Gewinn, sondern auch auf Verlust, wie willst du diese Kausalität auflösen?
Mal abgesehen von verstaatlicht (schließt Aktien aus) oder nicht verstaatlicht, investiert doch kein normal denkender Mensch, mehr in ein Unternehmen und trägt dafür mehr Risiko, wenn er nicht auch mehr Stimmrechte hat, als andere die weniger Risiko tragen!

Die Demokratie bestimmt dann, wer welche Position hat.
Darf ich mal laut lachen?! Welche Demokratie, die der Parteien? Volksabstimmungen? etc. etc.???
Wechseln die Positionen alle 4 Jahre mit einem neuen Wahlergebnis?

Warum soll überhaupt jemand bestimmen, wer wo wohnt bzw. wann man umziehen kann?
Wenn es kein Eigentum an Grundstücken gibt und somit an Wohnungen oder Häusern, und hier bin ich mal von Kevins Äußerungen ausgegangen, muss den Jemand zuteilen, oder eroberst du dir deine Bleibe mit der Waffe oder den Fäusten?

Wenn es doch privaten Grunstückseigentum gibt, gibt es auch einen privaten Wohnungsmarkt, in dem die Mieten (Höhe) von Angebot und Nachfrage bestimmt werden, genauso wie es weiterhin Spekulanten etc gibt.
 
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