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Gast1748380205
Guest
Das Einkommen sollte nicht die Wohnungsgröße bestimmen. Jeder sollte eine angemessene Wohnung haben. Noch besser wäre, jeder hätte ein vergleichbares Einkommen.
Sollte Enteignung ein Thema sein, wird Berlin sich so tief verschulden das es kracht. Deutsche Wohnen hat da knapp 100.000 Wohnungen, zu den aktuellen Marktpreisen sind das Milliarden, wie viele davon in Berlin stehen müsste ich nachsehen. Wird auf jeden Fall nichts vernünftiges.

Das muss sich Berlin überhaupt nicht verschulen. Bei der Enteignung müssen keine marktüblichen Preise gezahlt werden. Da tut es wie in den 90ern bei der Treuhand auch die Symbolische Mark.
Währen dann also 100.000€, das sollte sich auch Berlin leisten können.
Davon können alle nur profitieren. Du wirst da kaum einen finden, der davon einen Verlust hat.
Doch das passiert an anderer Stelle, wenn Autobahnen gebaut werden oder ein Tagebau erweitert wird auch regelmäßig.
Es reicht, wenn Berlin einfach ein Gesetz macht, die Wohnungen werden für einen € pro Wohnung in den Landesbesitz überführt. Da können die Immobilienspekulanten protestieren wie sie wollen. Wer jahrelang Gewinne auf kosten anderer gemacht hat, muss auch mit den Verlusten leben können.
Mit irgendwelchen Aktionären muss man da auch kein Mitleid haben, schließlich können die ihre Aktien jetzt immer noch verkaufen, bis der Volksentscheid abgeschlossen ist.
Der in seiner jetzigen Form nicht Aussagekräftig ist, da künstlich durch Spekulation aufgebläht. Ansonsten: Schloss Reinhardsbrunn wurde auf Grundlage des Thüringer Denkmalschutzgesetz vor kurzem ohne Entschädigung enteignet, nachdem der Eigentümer es über Jahrzehnte hat verfallen lassen und der Freistaat selber schon Geld in die Hand genommen hat, um das ganze zu sichern und das Dach zu reparieren, damit es nicht komplett verfällt.Es wird immer nach dem Marktwert entschädigt.
Man fragt die Frösche nicht, ob man einen Sumpf trocken legt.Und da hängen auch Investoren aus dem Ausland mit, mit denen sollte man sich auch nicht verscherzen, sonst sinkt die Investitionsbereitschaft massiv und wir haben dadurch mehr Nachteile als Vorteile.
Stimmt, man muss nicht enteignen, es gäbe noch andere Mittel um regulierend einzugreifen. Da könnte man sich z.B. am ehemaligen Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz orientieren und den Wohnungskonzernen etwas in der Form auferlegen: https://www.bundestag.de/resource/b...eec8839fb2aef36b9c83/wd-7-006-13-pdf-data.pdfIch sehe die Enteignung kritisch.
Eigentum zu haben, vorallem als Konzern, heißt nicht, damit immer tun und lassen zu können, wonach es einem gerade beliebt. Vorallem wenn dazu noch eine marktbeherrschende Stellung kommt und/oder es um Grundversorgung und Recht auf Wohnen geht.Gewinnverzicht: Dividendenbeschränkung auf 4% um eine verdeckte Gewinnausschüttung an die Gesellschafter zu unterbinden, Preisbindung (Kostendeckungsprinzip des § 7 Abs. 2 WGG)
Bauverpflichtung: Verpflichtung im Sinne einer volkswirtschaftlichen Bedarfsdeckungswirtschaft Wohnungen zu erstellen
Zweckbindung der Mittel: notwendige Ergänzung der Dividendenbegrenzung im Falle der Liquidation eines gemeinnützigen Wohnungsunternehmens
Aber mit Sicherheit nicht so wie bis jetzt: Wohnraumoffensive: Steuererleichterungen fuer Luxuswohnungen | ZEIT ONLINE[...] man kann neu bauen und man wird neu bauen müssen.
Weil der Markt es will, die oberen 10% sind richtig scharf drauf und auf die richten sich diese Neubauten.
Wer im HomeOffice arbeitet, kann auch an den Stadtrand ziehen. Da spielen Arbeitswege keine/nur eine geringe Rolle.Wer im Home Office arbeitet, verdient meist auch mehr als ordentlich und kann sich auch 100m² leisten
Verstehst du es nicht? Willst du die ganzen Normalverdiener aus der Stadt vertreiben und/oder zu extrem langen Arbeitswegen zwingen? Gerade in Zeiten der Verkehrswende, wo man allen am liebsten das Auto verbieten wollen würde, eine ganz blöde Idee.cryon1c schrieb:Wer unbedingt mitten in einer Großstadt leben will, kann sich auch in eine 35m² Wohnung quetschen als Single, es sei denn der will mehr verdienen und mehr ausgeben. Ist in vielen Städten längst Realität![]()
Wird bei mir genau aufs Gleiche hinauslaufen. Solange mich eine kleinere Wohnung mit ähnlicher Ausstattung, Lage und Verkehrsanbindung nicht bedeutend weniger kostet ziehe ich hier garantiert nicht aus, das wäre dumm. Wärmedämmung, Kabelinternet, großer Balkon, gut verlegter normaler Fußboden im Treppenhaus und Fahrstuhl.cryon1c schrieb:Wir haben hier teils massiven Platzüberschuss für die Singles. Oma lebt in ihrer 120m² 3-Zimmer Wohnung weiter weil die nach dem Umzug in eine 45m² Wohnung praktisch die gleiche Miete zahlen würde - weil sie halt einen alten Mietvertrag hat mit einer Kaltmiete die man aktuell höchstens irgendwo im Dorf findet.
Gut verdienende Singles und Pärchen holen sich auch recht dicke Wohnungen.
Sorry, die Realität sieht nunmal so aus, dass sich viele gerade aufgrund ausufernder Mietpreise in Relation zum Einkommen solche Veranstaltungen schon garnicht mehr leisten können.cryon1c schrieb:Da biste 150€ + Fahrkosten für das Konzert los und 1500€ für das Festival los bei aktuellen Preisen. Freien Eintritt gibt es dort nur dann, wenn man die richtigen Leute kennt oder mit bestimmten Personen ins Bett geht, ansonsten darf man blechen.
Wer da also nicht genug Geld verdient, kann sich solche Veranstaltungen knicken und wird sozial durchfallen.

Nightslaver schrieb:Mal wieder etwas ernsthafter, sorry, aber du hast für mein Dafürhalten einfach massiv einen an der Waffel
Dazu passt auch: Deutsche Wohnen in Berlin: So funktioniert das Geschaeftsmodell - zulasten der Mieter | Berliner ZeitungNirgendswo sind die Preise so dermaßen stark gestiegen wie bei den Mieten - die Konzerne stopfen sich auf Kosten der Allgemeinheit (= höhere Kosten für diverse Zuschüsse) die Taschen voll, während alle anderen Preise nicht mal im Ansatz in solch einem Maße gestiegen sind.
Die börsennotierte Deutsche Wohnen vermeldet immer wieder steigende Gewinne – doch diese werden zulasten der Mieter erwirtschaftet. So investiert das Unternehmen im Vergleich zu den sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften deutlich weniger Geld in die Instandhaltung seiner Immobilien. Die Ausgaben für Modernisierungen, die sich dagegen auf die Miete umlegen lassen, sind beim größten Privat-Vermieter Berlins sehr viel höher als bei den kommunalen Unternehmen.
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Der Berliner Mieterverein (BMV) kritisiert die Deutsche Wohnen. „Die Bewirtschaftungsstrategie spricht eine deutliche Sprache“, sagt BMV-Geschäftsführer Reiner Wild. „Möglichst wenig Geld für nicht mietwirksame Instandhaltungen und Instandsetzungen ausgeben und dann später mit mietentreibenden Modernisierungen die unterlassene Instandhaltung aufholen.“
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Man kann also nur mit dort gekauftem Essen Spaß haben? Interessant...Und du willst ja Spaß haben und nicht auf einer mitgebrachten Gurke vor dem Eingang rumknabbern weil das Essen drin unbezahlbar ist.
Ja ne, ist klar. Smartphones kosten natürlich immer über 1000€. Alles was weniger kostet, ist ja schließlich keines.Smartphones über 1000€,

Dazu passt auch: Deutsche Wohnen in Berlin: So funktioniert das Geschaeftsmodell - zulasten der Mieter | Berliner Zeitung
und weil man den Hals nicht voll genug bekommen kann: Konflikt um Berliner Mietspiegel: Die Deutsche Wohnen gibt nicht nach - Berlin - Tagesspiegel
Ja ne, ist klar. Smartphones kosten natürlich immer über 1000€. Alles was weniger kostet, ist ja schließlich keines.![]()
Genau das ist das Problem. Der Kapitalismus wird noch unser Untergang sein. Alleine am Wohnungsmarkt sollte der letzte Idiot merken, dass dieses System grundlegend verdorben ist. Stattdessen schützt man noch die Investoren und stellt sich auf ihre Seite. Ekelhafte FDP-Rhetorik vom Feinsten.Sozialismus ist tot, wir leben im Kapitalismus.
Und der Mensch wird zum Humankapital degradiert. Willkommen in der totalitären und menschenverachtenden Verwertungslogik des Kapitalismus. Verwerten bis die Knochen brechen und das Blut spritzt.Aus der Sicht der Firma - es gibt keinen, Ware ist Ware und Gewinn ist halt Gewinn.

Genau. Einfach aufhören irgendwo zu Wohnen. Obdachlosigkeit für jeden, da gehen schon irgendwann und wenn die Sterne gut stehen, mal die Mieten runter.Wenn sie aufhören diese Mieten zu bezahlen, gehen die auch mit der Zeit runter. Ohne Mieter keine Gewinne die von den Mietern bezahlt werden, so einfach ist das.
