Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Welche Union aka Gewerkschaft wenn man eh für ein Projekt angeheuert hat? Begrenzt, dafür mit überdurchschnittlichem Lohn?
Das sind abhängig Beschäftigte aus der Gruppe AT oder ÜT. Die sind weder etwas sonderlich neues, noch haben sie je einen nennenswerten Anteil der abhängig Beschäftigten gestellt, tun es auch derzeit nicht und werden es auch in Zukunft nicht. Wenn es überhaupt Beschäftigte in dem jeweiligen Unternehmen sind. Vermutlich sogar nur bestellte externe Spezialisten bzw. spezialisierte Firmen, die es auch schon vor der Agenda 2010 gab und die deswegen auch in dem Bereich überflüssig wie ein Kropf ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ich habe EXTRA geschrieben - Arbeiter die knapp über dem Mindestlohn sind, die sich nicht um ihre Arbeitsbedingungen, kurze Arbeitswege und allgemein Work/Life Balance kümmern und du kommst mir mit Rentnern und Sozialhilfeempfängern? Verfehlt, setzen, 6.

Wenn du so gut darin bist Jobs zu finden, dann zeige mir mal einen Job im Bereich IT-Forensik / Ermittlungen in Sachsen. Im Optimalfall ab 2500€ Netto.
Erfahrungen mit XWays und Cellebrite UFED vorhanden.

versuchen sie die Kosten zu drücken und Firmen schaden die uns hochwertigen Wohnraum anbieten. Noch dümmer geht es nicht.

Ich will keinen hochwertigen Wohnraum. Es geht darum überhaupt irgendwo unterzukommen.
Im Urlaub reicht mir im Hotel auch ein Bett und WLAN aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du so gut darin bist Jobs zu finden, dann zeige mir mal einen Job im Bereich IT-Forensik / Ermittlungen in Sachsen.

(Junior) Consultant (m/w/d) Cyber Forensic & Incident Response in Leipzig | XING Jobs

Bitte sehr.
IT-Forensik/Cybercrime. Leipzig, also Sachsen. Die Anzeige ist recht frisch (4 Tage alt) und es gab insgesamt 3 davon - wird also länger gesucht.
Berufseinsteiger, zahlen also eher bescheiden, ist halt keine Senior-Stelle. Aber sie gibt es.
Und wenn ich auf LinkedIn noch rumsuche, finde ich bestimmt noch 5-10 davon.

Es gibt für alles und jeden einen Job, aber man sollte bereit sein, auch dahin zu ziehen wenn sie remote nicht anbieten (was bei der Abteilung wohl auch nie der Fall sein wird, allein der Sicherheit wegen).

Edit: sehe gerade, Consultant - also viel Spaß beim rumeiern quer durch die Botanik, aber hat alles Vor&Nachteile.
Edit2: Ob sie dir 2500€ Netto (also mindestens 3500€ Brutto, je nach dem was für Steuerklasse usw. dranklebt) bieten, mussu die fragen. Sollte bei der Position aber drin sein ohne Überstunden.

Und ich will einen hochwertigen, energiesparsamen Wohnraum. Für alle, nicht nur für mich. Ich kenne hier in Leipzig noch Häuser wo mit Kohle und Holzpellets usw. geheizt wird. Ist oldschool, hat Charme, aber in der Großstadt ist das n wenig unpassend. Qualmen sollte man in der freien Natur wo man genug Platz und kaum Nachbarn hat.
Im arbeitsbedingten Einsatz auf Events reicht mit auch ein Hostel und WLAN brauch ich nicht mal weil unlimited LTE, im Urlaub kann ich auch zelten (Festivals & co.) aber daheim will ich was haben wo ich mich wohl fühle, vor allem weil das mit Home Office verbunden ist. Wenn man also den Großteil der Zeit daheim ist, will man auch Qualität und n wenig Luxus.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Two-Face

Jaja jetzt kommt wieder die böse böse Korruptionskeule geflogen. Sind die Deutsche Wohnen, Vonovia usw. direkt in diese Geschäfte involviert? Wenn ja, hab ich davon nix mitbekommen. Trotzdem will man denen ans Leder, einfach weil sie den freien Markt nutzen.
Diese Betriebe sind auf Gewinnmaximierung ausgerichtet.
Was das bedeutet, sieht man gut in München. Ich weiß, nicht deine Stadt, da kennst du dich nicht aus.
Aber ich.
Man hatte hier früher reichlich Sozialwohnungen, die sich praktisch jeder leisten konnte. Geringverdiener, Studenten, Rentner, Pflegebedürftige. Was ist passiert? Söder, Seehofer und Regierung haben alle diese Wohnung nacheinander abgestoßen. Wohnungen für alle wurden Wohnungen für ein paar wenige. Alten und Plfegebedürftigen ohne große andere Bleibechance, die in ihrer Wohnung schon seit Jahrzehnten leben wurde und wird per Eigenbedarfanmeldung gekündigt.
Bis heute wird drüber gestritten, ob das überhaupt rechtmäßig war.
Sowohl Söder als auch Seehofer mussten sich dafür schon mal verantworten. Bei der letzten Bayernwahl hat die CSU jedenfalls eine Klatsche kassiert, u.a. deswegen.
Seither bauen Investoren Wohnungen nicht für Gering-, nicht für Durchschnitts-, nicht ein mal for Gutverdiener. Nö, sondern für richtige Top-Verdiener, reiche Bonzen von überall her. Sozialer Wohnungsbau? Mitnichten.
Die Privatwirtschaft baut - oh, welch Überraschung - für die Zahlungskräftigeren unter uns. Und das sind halt nunmal keine Putzfrauen oder Krankenpfleger.
Was Privatisierung anrichten kann, hast du selber in Berlin zwischenzeitig bei der Wasserversorgung beobachten können. Oder bei der Deutschen Bahn. Oder der Bundeswehr. Oder der Telekom. Usw, usf...

700€ für eine kleine Studentenbude halte ich nicht für billig. Und ist mir aufgefallen, dass du noch gar keinen, aber überhaupt keinen einzigen Beweis erbracht hast, dass die Wohnungsunternehmen für bessere Lebensbedingungen sorgen. Ein totales Gerücht, dass du hier verbreitest. Allein wenn ich mir angucke, was bei Vonvia schon Sammeklagen wegen desolater Wasserversorgung eingegangen sind...

Dass Firmen doch tatsächlich das Allgemeinwohl im Bilde haben, also wie naiv muss man sein...:wall:

Und ich habe EXTRA geschrieben - Arbeiter die knapp über dem Mindestlohn sind, die sich nicht um ihre Arbeitsbedingungen, kurze Arbeitswege und allgemein Work/Life Balance kümmern und du kommst mir mit Rentnern und Sozialhilfeempfängern? Verfehlt, setzen, 6.
Natürlich komme ich mit Rentnern und Sozialhilfeempfängern, mit was denn sonst?:what:
Dass sind die, die maßgeblich unter dem Mietwahnsinn zu leiden haben, dir aber bisher geflissentlich am Arsch vorbei genangen sind.:nene:

Das es denen nicht schmeckt, weiß ich auch - aber die, die arbeiten und trotzdem nix nach Hause bringen, aber wesentliche Ausgaben haben für die Arbeitswege usw. - die sollten sich mal langsam bewegen und sich selbst (jeder für sich) um alles kümmern. Und zwar nicht mit irgendwelchen Volksbegehren gegen einzelne Firmen oder Bereiche vorgehen um hier den Markt zu ruinieren.
Och, die armen Wohnungsgesellschaften mit ihrem Milliardenumsätzen und reichen Vorständen...
Mann, da kommen mir gleich die Tränen. Wo ist denn nur meine Violine hingekommen? Ach stimmt, die is so klein, dass ich sie wieder nicht finden kann, sonst würde ich jetzt gleich eine Melodie auf diese von den ganzen schlimmen, protestierenden Geringverdienern gebeutelten Milliardenkonzernen anstimmen...

Aaaaalter.
Manchmal frag' ich mich schon echt...:wall:
 
Dass Firmen doch tatsächlich das Allgemeinwohl im Bilde haben, also wie naiv muss man sein...:wall:
Da hilft schon ein Blick in die Gesetze für Aktiengesellschaften. Der Vorstand ist dazu verpflichtet so zu handeln, dass größtmöglicher Umsatz erzielt wird, nicht größtmögliches Allgemeinwohl. Ansonsten kann man ihm Seitens der Aktionäre noch ans Leder. :ugly:
 
Jeder Betrieb ist auf Gewinnmaximierung ausgerichtet.
Jeder versucht die Kosten zu senken und die Gewinne zu erhöhen.
Erzähle das mal Samsung, Apple, Sony, Telekom oder meinetwegen Lidl.

Und die Wohnungen die von Vonovia hergerichtet werden (spricht komplett durchmodernisiert) haben einen recht guten Lebensstandard. Man hat keinen Kamin, keine Dachterrasse mit Swimmingpool und auch keine überteuerte Bang&Olufsen-Anlage und Nappaleder-Möbel drin, aber für einen gehobenen Standard der für ein reiches Land nun mal üblich ist, reicht es.
Ja, jetzt kommt das MIMIMI - die Wohnungen die von Vonovia gerade modernisiert werden und praktisch Baustellen sind, sind nicht geil - aber die Bewohner räumen diese ja nicht, nicht mal auf Zeit (Ersatzwohnung und Umzug von Vonovia bezahlt bekommen, die eigentliche Bude wird sofort durchmodernisiert, man zieht wieder ein) sondern halten die Bauarbeiten so oft wie möglich auf.
In jedem Bericht sieht man nur wie sich Leute beschweren und wie Baustellen gezeigt werden, nur ganz ganz selten sieht man Videos von diesen Wohnungen wenn die fertig sind, Interviews von Leuten die da drin leben sind praktisch nicht existent weil sich keiner drum kümmert.

Wer sagt denn was über Allgemeinwohl. Geile Wohnungen mit guten Gewinnen kombinieren, genau so wie in allen anderen Bereichen - Statussymbole und hochwertige Waren sind aktuell so beliebt wie nie, teure Klamotten, hochwertige Autos und Smartphones für 1000€+ verkaufen sich und genau so ists mit dem Wohnraum. Gerade Wohnraum definiert Erfolg, wo man wohnt und wie man wohnt. Das wollen immer mehr Menschen.
Nicht die Top-Verdiener (das sind Manager die allein an Bonuszahlungen im Jahr mehr bekommen als wir in 10 Jahren verdienen) sondern die Mittelschicht - 2 stinknormale Akademiker, keine Piloten, keine Oberärzte, keine Anwälte oder Finanzberater - genau für solche Leute wird alles hergerichtet. Was angesichts der Masse an Studenten und dem Umschwung auf gut bezahlte und hoch spezialisierte Jobs absolut verständlich ist - da ist Bedarf.

Und 700€ für Studentenbude - so eine Studentenbude holt sich doch auch kaum jemand. Das ist eine Single-Wohnung für einen Alleinverdiener der vll auch gar nicht so oft daheim ist (Geschäftsreisen usw.) oder jemand der mit dem Platz zurecht kommt.
Studentenbude ist ein 300€-12m²-WG-Zimmer in einer GroßWG.

Ab sofort! 16 m2 Zimmer in grosser WG mit eigenem Garten! und Wohnkueche :) - WGs Leipzig-Schoenefeld

Das ist eine Studentenbude^ So und nicht anders, wenn man nicht im Studentenwohnheim gelandet ist.
Studenten ohne wohlhabende Eltern leisten sich hier keine eigene Wohnung. Selbst dann nicht wenn sie noch arbeiten. Die haben mit dem Geld besseres vor - feiern, reisen, besser lernen usw.
 
Warum diskutieren wir eigentlich immer noch mit cryon1c?

Die ganze Geschichte dreht sich doch seit Seiten nur noch im Kreis. Du kannst da anbringen was du willst und es mit Beispielen und Quellen dafür unterlegen, am Ende ignoriert er es doch, singt sein immer gleiches neoliberales Loblied über den freien Markt und die Heilsbringer der privaten Unternehmen. Dieser Standpunkt wird sich bei ihm auch nicht ändern, da hat jeder andere Schuld und macht einfach nur zu wenig, außer die Unternehmen, die das System völlig schambefreit zum Schaden vieler Menschen und Nutzen ganz weniger ausnutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum diskutieren wir eigentlich immer noch mit cryon1c?

Die ganze Geschichte dreht sich doch seit Seiten nur noch im Kreis. Du kannst da anbringen was du willst und es mit Beispielen und Quellen dafür unterlegen, am Ende ignoriert es doch, singt sein immer gleiches neoliberales Loblied über den freien Markt und die Heilsbringer der privaten Unternehmen. Dieser Standpunkt wird sich bei ihm auch nicht ändern, da hat jeder andere Schuld und macht einfach nur zu wenig, außer die Unternehmen, die das System völlig schambefreit zum Schaden vieler Menschen ausnutzen.

Ach ich hätte mir einfach Aktien bei einigen Wohnungsunternehmen kaufen sollen und fertig. Schade das ich die Gelegenheit verpasst habe, jetzt macht man denen das Geschäft kaputt, während sich Amazon&co hier weiterhin alles erlauben. Pfuj so was.
Und bei einer Sache haste recht - mein Standpunkt wird sich nicht ändern. Neoliberal ist er aber nicht.
 
Ach ich hätte mir einfach Aktien bei einigen Wohnungsunternehmen kaufen sollen und fertig. Schade das ich die Gelegenheit verpasst habe, jetzt macht man denen das Geschäft kaputt, während sich Amazon&co hier weiterhin alles erlauben. Pfuj so was.
Und bei einer Sache haste recht - mein Standpunkt wird sich nicht ändern. Neoliberal ist er aber nicht.

Der ist sowas von neoliberal, schon schlimm genug wenn du das nicht mal mehr selbst bemerkst...

Und 700€ für Studentenbude - so eine Studentenbude holt sich doch auch kaum jemand. Das ist eine Single-Wohnung für einen Alleinverdiener der vll auch gar nicht so oft daheim ist (Geschäftsreisen usw.) oder jemand der mit dem Platz zurecht kommt.
Studentenbude ist ein 300€-12m²-WG-Zimmer in einer GroßWG.


Ab sofort! 16 m2 Zimmer in grosser WG mit eigenem Garten! und Wohnkueche :) - WGs Leipzig-Schoenefeld

Und wie viele Interessenten werden sich wohl auf solche wenigen Angebote bewerben?
Rede ich hier Berlin mit meinen Nachbarn im Haus, wo neben mir und über mir eine Studenten-WG wohnt, sind es inzwischen meist mindestens mehrere dutzend auf 1 freien Platz in der WG.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der ist sowas von neoliberal, schon schlimm genug wenn du das nicht mal mehr selbst bemerkst...



Und wie viele Interessenten werden sich wohl auf solche wenigen Angebote bewerben?
Rede ich hier Berlin mit meinen Nachbarn im Haus, wo neben mir und über mir eine Studenten-WG wohnt, sind es meist mindestens mehrere dutzend auf 1 freien Platz in der WG.

Wenige Angebote?
Rund ein Drittel der Angebote sind GroßWGs mit 4 oder mehr Personen:
WG Leipzig : WG-Zimmer Angebote in Leipzig

Sieht in anderen Städten teils anders aus, aber in vielen Städten sind noch Gründerzeit-Häuser drin wo massive Wohnungen frei sind, die exakt für StudentenWGs zurechtgemacht wurden.
Nur so haben die Vermieter hier diese riesigen Buden vermietet bekommen und so ist es immer noch. Großfamilien gibt es hier nicht so viele um all diese Wohnungen vollzustopfen. da bleiben also genug für Studenten übrig. Scroll einfach mal durch und sieh dich um. Gefühlt 30% sind 4er WGs oder größer, gibt auch 7er WGs.

Auch so was ist nicht all zu selten:
Sunny side up - WG Zimmer in Leipzig-Zentrum-Nord

Das ist eine 198m² Wohnung, eine Familie die so viel Platz braucht trifft man nicht oft. So was wird gerne an Studenten vermietet, da sind auch 2000€ kalt für so eine Wohnung nicht so selten. Wie man aber im Angebot sieht, nehmen nicht nur Studenten solche Wohnungen sondern auch Berufstätige die mal was anderes wollen.
Der Wohnungsmarkt ist vielschichtig und recht interessant, wenn man sich n wenig auskennt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach ich hätte mir einfach Aktien bei einigen Wohnungsunternehmen kaufen sollen und fertig. Schade das ich die Gelegenheit verpasst habe, jetzt macht man denen das Geschäft kaputt, während sich Amazon&co hier weiterhin alles erlauben. Pfuj so was.
Und bei einer Sache haste recht - mein Standpunkt wird sich nicht ändern. Neoliberal ist er aber nicht.

Kannst ja pflegemarkt einsteigen, sind hohe Rendite auf Kosten der Mitarbeiter und Qualität drin, und wenn die größte Bevölkerungsgruppe die babyboomer Generation mal Pflegebedürftig werden , rollt noch mehr Rubel rein , sozialamt zahlt ja, freuen sich die Investoren.
 
Das kann man u.a. mit angemessenen Löhnen und der Schaffung eines guten Betriebsklimas. Leider gibt es genug Arbeitgeber denen das egal ist.
Besonders in den Branchen wo es keine Gewerkschaften gibt.

Es gibt aber auch genug Arbeitnehmer die Du mit gutem Klima und Gehalt auch nicht mehr motivieren kannst. Deutschland ist einfach satt und die Absicherung an vielen Stellen zu gut. Es gibt Branchen da werden echt üble Löhne gezahlt und da sollte der Staat auch mehr Hinschauen und einfach den Mindestlohn raufsetzen. Es gibt aber auch viele Branchen wo sehr gute Gehälter gezahlt werden und trotzdem merkst einfach wie die Leute satt sind und ständig nur fordern aber nicht oder nur gering leisten. Da würde ich mir manchmal schon den Druck wünschen den es im Ausland gibt bzw. die Möglichkeit solche Leute loszuwerden. Das ist nämlich mehr als unkollegial den anderen Kollegen gegenüber. Ich schaue das es meinen Leuten gut geht und sie ordentlich verdienen aber für Geringleister mit gehäuften Montag und Freitagskopfschmerzen habe ich nichts übrig. Da wäre weniger Kündigungsschutz sehr hilfreich so wie in Österreich. Denn solche Leute verdienen den Arbeitsplatz nicht und nehmen jemandem der will die entsprechende Chance.
 
Wenn die Anzahl der Obdachlosen explodiert ist, jetzt schon Familien mit Kindern einen Platz in den Notunterkünften suchen, die Schlangen an den Tafeln immer länger werden, die Geburtenquoten seit Jahrzehnten drastisch zurück gegangen sind, so drastisch dass der Osten den Stand von 1905 erreicht hat, kann man nicht davon schreiben dass es den Leuten zu gut geht.

Das ist menschenverachtend und einfach nur ekelhaft..... :daumen2:

Wir leben nicht in den USA, sondern in der Bundesrepublik Deutschland, in der eine Mindestversorgung per Grundgesetz vorgeschrieben ist.
Und das Grundgesetz steht über allen anderen Gesetzen.

Wem das radikale amerikanische Modell besser gefällt, der kann ja gerne dorthin auswandern.
Das Bundesverfassungsgericht sollte wirklich ernsthaft nachprüfen ob die aktuellen Bedingungen mit dem Grundgesetz übereinstimmen.
 
Es gibt aber auch genug Arbeitnehmer die Du mit gutem Klima und Gehalt auch nicht mehr motivieren kannst. Deutschland ist einfach satt und die Absicherung an vielen Stellen zu gut. Es gibt Branchen da werden echt üble Löhne gezahlt und da sollte der Staat auch mehr Hinschauen und einfach den Mindestlohn raufsetzen. Es gibt aber auch viele Branchen wo sehr gute Gehälter gezahlt werden und trotzdem merkst einfach wie die Leute satt sind und ständig nur fordern aber nicht oder nur gering leisten. Da würde ich mir manchmal schon den Druck wünschen den es im Ausland gibt bzw. die Möglichkeit solche Leute loszuwerden. Das ist nämlich mehr als unkollegial den anderen Kollegen gegenüber. Ich schaue das es meinen Leuten gut geht und sie ordentlich verdienen aber für Geringleister mit gehäuften Montag und Freitagskopfschmerzen habe ich nichts übrig. Da wäre weniger Kündigungsschutz sehr hilfreich so wie in Österreich. Denn solche Leute verdienen den Arbeitsplatz nicht und nehmen jemandem der will die entsprechende Chance.
Der Mindestlohn müßte eigentlich auf mindestens 12,50€ raufgesetzt werden. Die aktuelle Erhöhung auf knapp über 9 Euro reicht da noch nicht.
Ansonsten rutschen die Menschen trotz lebenslanger Vollzeitbeschäftigung immer noch in Altersarmut.
Und bei denjenigen welche nicht arbeiten wollen geben ich dir Recht.
Wer gesund ist sollte arbeiten gehen, solange die Arbeit für ihn zumutbar ist.
Einen sensiblen Menschen z.B. kann man nicht in einen Schlachthof schicken.
Oder einen ehemaligen Ingeneur, welcher keine Arbeit mehr in seinen Beruf findet (das gibt es auch, vielleicht auch aus gesundheitlichen Gründen), aufn Bau oder so.
 
Warum diskutieren wir eigentlich immer noch mit cryon1c?

Die ganze Geschichte dreht sich doch seit Seiten nur noch im Kreis. Du kannst da anbringen was du willst und es mit Beispielen und Quellen dafür unterlegen, am Ende ignoriert er es doch, singt sein immer gleiches neoliberales Loblied über den freien Markt und die Heilsbringer der privaten Unternehmen. Dieser Standpunkt wird sich bei ihm auch nicht ändern, da hat jeder andere Schuld und macht einfach nur zu wenig, außer die Unternehmen, die das System völlig schambefreit zum Schaden vieler Menschen und Nutzen ganz weniger ausnutzen.
Was meinst du, wieso ich hier seit einiger Zeit kaum noch antworte?
Seiner Ansicht nach sind die hohen Mieten nötig, damit man nen zeitgemäßen Wohnraum hat. Hat dummerweise nur den Nebeneffekt, dass praktisch alle Anderen abseits der Top-Verdiener durch die immer höheren Mieten verdrängt werden und ggfs. auch ihrer Lebensgrundlage beraubt werden.

Und wofür? Für den Profit einiger Weniger. Dass zeitgemäßer Wohnraum auch ohne horrende Mieten funktioniert, kann man ja bei den Wohnungsbaugenossenschaften oder Vermietern sehen, die mit ihrer Verantwortung auch angemessen umgehen. Und welch Wunder, da verdienen ein paar Leute auch Geld dran...
Passt nur nicht seine Welt rein. Muss ja alles viel mehr kosten, wenn man keinen Holzofen und keine uralten Holzfenster hat... :nene:

Und so hat die Welt hier auch vorher bestens funktioniert. Die Häuser waren auch vorher in einem angemessenen Zustand - bis die Heuschreckenplage der großen Wohnungsbaukonzerne über die Stadt hergefallen ist und immer mehr Leute verdrängt oder in Alters- und Alltagsarmut treibt.
Wieso müssen denn unbedingt Bestandswohnungen luxussaniert werden, als dass direkt entsprechende Wohnungen für zahlungskräftigere Mieter gebaut werden? Es wird sich doch eh beschwert, dass Wohnungsneubau so teuer sei und in hohen Mieten resultiert - das sind doch Wohnungen, die perfekt für Leute mit einer Ansicht wie sie cryon1c pflegt geeignet wären. Und solche Selbstverständlichkeiten wie moderne Fenster oder eine Wärmedämmung rechtfertigen garantiert nicht die im Schnitt extrem gestiegenen Mietkosten.
 
Wenn die Anzahl der Obdachlosen explodiert ist, jetzt schon Familien mit Kindern einen Platz in den Notunterkünften suchen, die Schlangen an den Tafeln immer länger werden, die Geburtenquoten seit Jahrzehnten drastisch zurück gegangen sind, so drastisch dass der Osten den Stand von 1905 erreicht hat, kann man nicht davon schreiben dass es den Leuten zu gut geht.

Das ist menschenverachtend und einfach nur ekelhaft..... :daumen2:

Wir leben nicht in den USA, sondern in der Bundesrepublik Deutschland, in der eine Mindestversorgung per Grundgesetz vorgeschrieben ist.
Und das Grundgesetz steht über allen anderen Gesetzen.

Wem das radikale amerikanische Modell besser gefällt, der kann ja gerne dorthin auswandern.
Das Bundesverfassungsgericht sollte wirklich ernsthaft nachprüfen ob die aktuellen Bedingungen mit dem Grundgesetz übereinstimmen.

Warum muss es immer gleich die USA sein. Schau nach Österreich.

Und bei den Obdachlosenzahlen bitte genau differenzieren, denn da mischen sich mittlerweile eine Menge Bulgaren, Rumänen & Co. darunter die man eigentlich konsequenter Weite in Ihre Heimatländer zurückschicken müsste. Die haben hier nichts verloren. Das ist aber auch so eine Fehlkonstruktion der EU. Arbeitnehmerfreizügigkeit von mir aus aber auch nur mit strengen Auflagen aber wir sind hier nicht das Auffangbecken für Gestrandete aus diesen Ländern.
 
Der Mindestlohn müßte eigentlich auf mindestens 12,50€ raufgesetzt werden. Die aktuelle Erhöhung auf knapp über 9 Euro reicht da noch nicht.
Ansonsten rutschen die Menschen trotz lebenslanger Vollzeitbeschäftigung immer noch in Altersarmut.

Absolut, wobei ich sogar den noch höher ansetzen würde und zwar nicht pauschal sondern regional nach Lebenshaltungskosten. Sprich in einer Stadt wie München definitv deutlich höher als auf dem platten Land. Und parallel dazu können unseren Damen und Herren von der Politik endlich mal die Steuern senken und zwar durch die Bank weg bzw. mindestens mal die kalte Progression beseitigen denn selbst bei einem Mindestlohn zwischen 12,50 und 15,00 Euro ist man schon mehr als ordentlicher Zahlmeister in Sachen Steuern und Sozialabgaben.
 
Zurück