Verteidigungsfall BRD

Ich muss meine Definition zurück nehmen, da ich die Quelle nicht mehr finde. Ich meine aber, dass es einen Unterschied zwischen einem Krieg und einem bewaffneten Konflikt auch anhand der Opferzahlen gibt.
Aber zu den Staaten finde ich unterschiedliches. Entweder sagen die Quellen, dass der Akteur ein Staat sein muss bzw vom Gegner als Staat anerkannt sein muss(?) oder, dass es einfach 2 Kollektive sein müssen.
 
Aber das sind alles Definitionen, die in unsere Zeit der asymetrischen Kriegsführung nicht passen.
 
Auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung gibt es den Versuch einer Defintion.
Aber Krieg alleine anhand der Opferzahlen festzumachen ist Quatsch.

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Wenn du traumatisiert bist nachdem du die Materialschlachten des 1. WK mit erlebt hast und eventuell sogar einen Giftgasangriff, ist das wesentlich verständlicher, als, wenn du ein paar Tote in einem Land gesehen hast in dem Bürgerkrieg herrscht

Trinkst du oder was? Scheinst ja ein ganz harter Rambo zu sein. Bevor ich damals nach Afghanistan bin, hätte ich nicht gedacht, dass mich das so mitnimmt. Und egal wie oft man vorher den Ernstfall geübt hat, egal wie viel Gedanken man sich vorher darüber gemacht hat... das da drüben ist kein Call of Duty oder sonst irgendein Spiel. Ich würde vorschlagen, dass du deinen PC ausschaltest, dich beim Bund einschreibst und mal selber einen Einsatz mit machst. Und dann gönne ich dir das, was ich und viele andere Soldaten erlebt haben. Danach kannst du hier zurück kommen und weiter einen auf Proleten machen. Wenn du das dann noch schaffst, dann hast du meinen Respekt verdient.
 
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Es gibt Leute die können alles ab und andere die können es nicht. Aber wie will man sowas vorher schon vorraussagen können?
 
Es gibt Leute die können alles ab und andere die können es nicht. Aber wie will man sowas vorher schon vorraussagen können?

Kannst du nicht.
Dazu sind Theorie und Praxis dann doch zu verschieden, sobald man es erlebt.
Selbst jemand der generell ehr gefühlskälter ist und in schlimmen Situationen erstmal gleichgültiger reagiert kann später innerlich davon stark mitgenommen worden sein.
 
Was nichts daran ändert, dass man als angehender Soldat sich darauf so gut es geht einstellen muss, dass da eben auch sehr miese Eindrücke bleiben können. Man sollte sich schon frühzeitig darüber klar werden, dass Einsätze wie in Afghanistan auch bedeuten können, dass man mit seiner Einheit an eine Sprengfalle gerät oder in eine Feuergefecht verwickelt wird und man dadurch entweder ausradiert oder aber Zeit des Lebens ziemlich hässliche Erinnerungen daran bleiben.

Es gebührt den Soldaten meiner Meinung nach aber kein Pathos wie in den USA, zumal in man es in USA auch nicht immer so genau nahm, wenn es um die Versorgung der Versehrten ging. Helden sind bei denen entweder die Toten oder aber die Sieger. Dazwischen gab es bei denen irgendwie lange Zeit nix. Das hat sich nach den beiden Golfkriegen zum Glück etwas gewandelt.

Meiner Meinung nach muss die Zivilgesellschaft das Geld auf- und Respekt so entgegenbringen, um diesen Soldaten durchs restliche Leben zu helfen. Mehr aber auch nicht, denn es ist schlicht soldatisches Berufsrisiko.
 
Hallo,

ich war damals heilfroh, das es zu meiner Zeit NUR zu "Sandkastenspielen" gekommen ist, als ich meine Zeit abreißen mußte!

Und wenn man nicht ganz "geschichtsblind" ist, muß man zugeben, das seit "die Mauer gefallen" ist, sich die Anzahl der militärischen Konflikte exorbitant erhöht hat.

Diese einmalige Chance, die mit dem Mauerfall sich ergeben hat, wurde nicht genutzt um den Frieden, Freundschaft und Verständnis zwischen den Völkern zu vertiefen und zu festigen.

Trotz Zusagen durch den Westen, inklusive "über dem Teich" wurde sofort damit begonnen den Zuständigkeitsbereich der NATO zu erweitern, und den Hass unter den Völkern weiter zu schüren und anzustacheln.

Europa könnte ein "Hort des Friedens" werden, was allen Europäern zu gute käme, wenn Europa eigene Entscheidungen treffen würde!!


Ich habe keinen kriegerischen Konflikt am eigenen Leibe erlebt, und ich bin sicher auch nicht scharf darauf solch eine Erfahrung zu machen.

Wenn ich mir aber die Entwicklung speziell in Europa, aber auch auf dem Rest der Welt beobachte, kann ich mich nicht des Eindruckes erwehren, das wir langsam aber sicher auf einen Krieg vorbereitet werden, der die "westlichen Werte" in Ländern, die sie bisher nicht akzeptieren, rein geprügelt werden sollen.

Wenn die Ressourcen, die Kriege sinnlos verschwenden, zum Wohle aller Menschen sinnvoll einsetzt werden, brauchte keiner auf der Erde Hunger leiden, oder frieren!

Die Profiteur von Kriegen interessiert das Leid der Menschen, die vom Krieg betroffen sind, nur in soweit, um sie als Anlass zu mißbrauchen um noch mehr Waffen und Tod zu produzieren, was den Profit schön steigen läßt.


Ein "User"hier im Forum hat es eigentlich auf den Punkt gebracht: ........ist wirklich nur Recht wenn sich unsere Spezies selbst das Licht ausblässt...............

Eigentlich hat der Mensch es gar nicht verdient, auf der Erde leben zu dürfen, da er sie nicht zum Wohle aller nutzt, sondern mit allen Mittel versucht sie schnellstmöglich zu zerstören und unbewohnbar "für Alles" zu machen!

Ich habe im Prinzip mein Leben gelebt; ein paar Jahre länger sollen es schon noch werden. Und meine traurige Erkenntnis ist.


Es wird wohl erst Frieden auf der Erde geben, wenn keiner mehr da ist, der ihn nutzen kann.


Darüber sollte man mal nachdenken!

PS.

So leid es mir für die Betroffenen tut, "wer in den Krieg zieht" muß auch mit den negativen Folgen davon leben. Es war seine "eigene Entscheidung" sich den Risiken einen Krieges auzusetzen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Was nichts daran ändert, dass man als angehender Soldat sich darauf so gut es geht einstellen muss, dass da eben auch sehr miese Eindrücke bleiben können. Man sollte sich schon frühzeitig darüber klar werden, dass Einsätze wie in Afghanistan auch bedeuten können, dass man mit seiner Einheit an eine Sprengfalle gerät oder in eine Feuergefecht verwickelt wird und man dadurch entweder ausradiert oder aber Zeit des Lebens ziemlich hässliche Erinnerungen daran bleiben.

Es gebührt den Soldaten meiner Meinung nach aber kein Pathos wie in den USA, zumal in man es in USA auch nicht immer so genau nahm, wenn es um die Versorgung der Versehrten ging. Helden sind bei denen entweder die Toten oder aber die Sieger. Dazwischen gab es bei denen irgendwie lange Zeit nix. Das hat sich nach den beiden Golfkriegen zum Glück etwas gewandelt.

Meiner Meinung nach muss die Zivilgesellschaft das Geld auf- und Respekt so entgegenbringen, um diesen Soldaten durchs restliche Leben zu helfen. Mehr aber auch nicht, denn es ist schlicht soldatisches Berufsrisiko.
Wobei auch in den USA weiterhin verdammt viele Soldaten mit ihrem PTS alleine gelassen werden. Es ist besser als damals beim Vietnamkrieg.
Trotzdem begehen täglich durchschnittlich 20 Veteranen Suizid.
Du kannst dich zwar bestmöglich darauf vorbereiten, aber mehr nicht. Vor allem ist es vielen Veteranen nicht mehr möglich sich wieder in die Zivilgesellschaft integrieren zu können, unter anderem weil sie mit niemandem über die Geschehnisse reden können der auch wirklich mitfühlen kann, und zwar weil der zu 99% Zuhörer nicht weiß wie es in diesen Situation zugeht.

Es fängt ja auch schon bei weitaus profaneren Dingen an: Ich selbst habe es auch erlebt. Wenn man jemandem erzählt wie man 40 km bei -15 Grad C mit 20kg marschiert ist, tja, dann kann die Person das nur nachvollziehen wenn sie selbst etwas ähnliches durchgemacht hat. Andere (oder ehemalige) Soldaten kennen die Situation eher.
Von Kriegseinsätzen mit Todesfällen im eigenen Freundeskreis ganz zu schweigen. Die Gefühle und Situation kann leider niemand nachvollziehen der nicht selbst in einer solchen war.
Das ist ein großes Problem.
Du hast vollkommen recht, man redet über die Sieger oder die Toten, man bekommt vielleicht einen Ehrung die für die geehrte Person vermutlich unwichtig ist.


Wie schon gesagt, ich kenne es von mir selbst aber 1000 Level unter einem Kampfeinsatz. Niemand der nicht zumindest mal Soldat war, kann nachvollziehen wie es ist ein Browning M2 mehrere Kilometer zu schleppen bis man sich fast übergibt. Da gibts von Nicht-Soldaten dann vielleicht ein "nicht schlecht" oder "wow das hätte ich nicht durchgehalten", oder "sowas hätte ich nicht gemacht"...
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Du behauptest also du hättest einen Krieg erlebt, wenn ich doch keine Ahnung habe wie es ist, du aber schon? Da bist du aber ganz schön alt (genauer gesagt mindestens 87 Jahre alt, wenn du bei der Hitlerjugend warst und in Berlin gekämpft hast), viele Überlebende aus dem 2.WK gibt es nicht mehr.
Da wir aber beide wissen, dass du um einiges Jünger bist, tue bitte nicht so, Soldat in einer Armee zu sein, die schon seit Jahrzehnten kein Schlachtfeld mehr gesehen hat bringt einem nicht das Wissen wie es war in einem Krieg gekämpft zu haben.

1.) Meine Erfahrungen mit diesem Thema sind weit umfassender als ich es in öffentlicher Form anonymen Personen schildern möchte. Fakt bleibt: Egal welchen Maßstab man anlegt, DU als Zivilist hast NICHT die Erfahrungen eines Soldaten, schon garnicht eines Soldaten im Einsatz.
2.) Dass du immer noch glaubst besser zu wissen als andere was einen Krieg ausmacht obwohl du nie in Uniform gesteckt hast, noch nie in einem Kampfgebiet warst und wenn ich hier richtig mitgelesen habe auch keinen Dienst an der Waffe geleistet hat ist erschreckend. Denn gerade durch solche Unwissenden, verharmlosenden Couchgeneräle sind es dann immer öfter die eher für den Einsatz des Militärs plädieren, einfach weil sie absolut keine Ahnung haben was dies bedeutet.
3.) Ich wiederhole: Man muss nicht in Stalingrad gewesen sein um psychische Schäden davon getragen zu haben. Die menschliche Seele ist nichts was man mit 1 und 0 beschreiben kann, oder mit Opferzahlen als Untergrenze. Aber, damit muss man eben auch umgehen können, dass eben jeder dahergelaufene meint es besser zu wissen und dumme Kommentare wie "kein Wunder das wir verloren haben" absondert.
 
@am1
Rettungsring? Ich hab fast das Gefühl, dass du in den Tränen über die böse böse Welt ertrinkst.
 
Trinkst du oder was? Scheinst ja ein ganz harter Rambo zu sein. Bevor ich damals nach Afghanistan bin, hätte ich nicht gedacht, dass mich das so mitnimmt. Und egal wie oft man vorher den Ernstfall geübt hat, egal wie viel Gedanken man sich vorher darüber gemacht hat... das da drüben ist kein Call of Duty oder sonst irgendein Spiel. Ich würde vorschlagen, dass du deinen PC ausschaltest, dich beim Bund einschreibst und mal selber einen Einsatz mit machst. Und dann gönne ich dir das, was ich und viele andere Soldaten erlebt haben. Danach kannst du hier zurück kommen und weiter einen auf Proleten machen. Wenn du das dann noch schaffst, dann hast du meinen Respekt verdient.

Ich glaube hier aber wir eher einen ganz schwer mitgenommenen, so wie du mir empfiehlst in die Bundeswehr einzutreten, kann ich dir gerne das Gegenteil empfehlen.
Bevor ich in diesen Zeit zu so einem Sauladen wie der Bundeswehr gehe, gehe ich lieber zur Müllabfuhr.
Aber du kannst gerne einem Psychiater von deinen Erlebnissen erzählen, wenn sie dich doch so mitgenommen haben.

1.) Meine Erfahrungen mit diesem Thema sind weit umfassender als ich es in öffentlicher Form anonymen Personen schildern möchte. Fakt bleibt: Egal welchen Maßstab man anlegt, DU als Zivilist hast NICHT die Erfahrungen eines Soldaten, schon garnicht eines Soldaten im Einsatz.
2.) Dass du immer noch glaubst besser zu wissen als andere was einen Krieg ausmacht obwohl du nie in Uniform gesteckt hast, noch nie in einem Kampfgebiet warst und wenn ich hier richtig mitgelesen habe auch keinen Dienst an der Waffe geleistet hat ist erschreckend. Denn gerade durch solche Unwissenden, verharmlosenden Couchgeneräle sind es dann immer öfter die eher für den Einsatz des Militärs plädieren, einfach weil sie absolut keine Ahnung haben was dies bedeutet.
3.) Ich wiederhole: Man muss nicht in Stalingrad gewesen sein um psychische Schäden davon getragen zu haben. Die menschliche Seele ist nichts was man mit 1 und 0 beschreiben kann, oder mit Opferzahlen als Untergrenze. Aber, damit muss man eben auch umgehen können, dass eben jeder dahergelaufene meint es besser zu wissen und dumme Kommentare wie "kein Wunder das wir verloren haben" absondert.

Wunderbar, denn ist gibt keine "Seele", du kannst das gerne deinem Priester erzählen. Ich glaube nicht besser zu wissen, wie ein Krieg ist, denn keiner hier hat einen erlebt. Aber insbesondere bei dir und Ray2015 denkt man ja ihr ertrinkt im Selbstmitleid.


Aber naja, ich lasse das Mal, hat vermutlich wenig Zweck immer wieder das Selbe zu sagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wunderbar, denn ist gibt keine "Seele", du kannst das gerne deinem Priester erzählen. Ich glaube nicht besser zu wissen, wie ein Krieg ist, denn keiner hier hat einen erlebt. Aber insbesondere bei dir und Ray2015 denkt man ja ihr ertrinkt im Selbstmitleid.

Überhaupt nicht.
Ich bin absolut der hier geäußerten Meinung dass es ein Berufsrisiko für Soldaten gibt dessen man sich jederzeit bewusst sein muss. Wenn nicht macht man den falschen Job.
Nur bin ich ebenfalls der Meinung dass es vollkommen sinnlos ist eine Messlatte für Traumata zu erstellen. Es ist unbestreitbar dass auch Soldaten der Bundesrepublik Deutschland schreckliche Dinge erlebt haben / aushalten mussten und dass hierbei Narben auf der Psyche zurückbleiben.
Und es kotzt mich unfassbar an wenn sich jemand in der Anonymität des Internets versteckt und Kameraden die sowas durchgestanden haben indirekt als zu weich hinstellt nur weil "es ja kein Stalingrad war".


Ich glaube hier aber wir eher einen ganz schwer mitgenommenen, so wie du mir empfiehlst in die Bundeswehr einzutreten, kann ich dir gerne das Gegenteil empfehlen.
Bevor ich in diesen Zeit zu so einem Sauladen wie der Bundeswehr gehe, gehe ich lieber zur Müllabfuhr.

Anhand der Einstellung wie du sie hier präsentierst wärst du bei letzterer auch besser aufgehoben.
 
Ich war auch beim "Bund" in den 90ern, natürlich in meinem Falle eine technische Elite Einheit der Luftwaffe.. war nach der "Grundi" ganz ok. Hätte auch länger machen können... naja.

Aber heute würde ich da nicht mehr hingehen, warum sollte klar sein. Erstmal ist die Ausrüstung etc. wohl nicht mehr so gut und bei Marine fehlen zB. Ersatzteile für U-Boot (aber andere Länder bekommen diese sogar geschenkt), bei Luftwaffe selbe Misere für Hubschrauber und zweitens, wer will schon über die halbe Welt geschickt werden um Nato-Angriffskriege für Bankster, Öl - und Waffenfirmen zu führen ? Nun ja, es gibt wohl einige der Sorte. Wird wohl finanzielle Gründe haben, denn bei diesen Einsätzen gibt es ja einiges an Zulagen...jedenfalls ist es keine Verteidigungsarmee mehr.

Zu der Ausrüstung, wie hatten bei LW (weil ja keine Kampfschwein Truppe) zB. nicht das neueste und beste an Infantriewaffen, wie hatten G3 (die meisten aus den 60ern), MG3, P1 (=P38 aus dem 2ten WK), Uzis, guten Vorat an Handgranaten und leichte Panzerfäuste (auch WW2 Technik) - aber all der Kram funktionierte in 99% der Fälle tadellos und war zuverlässig. Und heute scheint es sogar bei der Hauptwaffe dem Gewehr Probleme zu geben (auch wenn G36 natürlich viel leichter ist als G3, was ein enormer Vorteil bei Märschen ist, aber heute werden die Damen und Herren "Soldaten" ja eh meist mit Bussen und LKW gefahren, marschieren tun die wahrscheinlich nur noch 5km oder so). Und die alten BW Hosen waren zb. auch besser als die neueren. Das haben auch die Leute gesagt, die diese neuen Mitte der 90er schon bekamen...(da hatte ich eine "Wehrübung" 1 Woche lang, wo wir auch mit diesen 40mm Granatwerferwerfern geübt hatten, waren ganz nette Teile wenn mich recht erinnere). Angst vor "den Russen" oder so hatte jedenfalls keiner, denn unsere Verteidigungskraft war - sogar als Nichtkampftruppe - sehr hoch. Anfang der 90er war ein friedlicher Ausgang von "Perestroika" (sp?) ja noch nicht 100% klar.

Ansonsten ist noch die 20mm Zwillingsflak erwähnenswert, da waren aber wo ich dahin kam nur eine Handvoll von vorhanden weil der Großteil nach Türkei verkauft wurde :) Die sog. Flakhalle wurde dann für LKW Wartung und als Rumpelkammer benutzt :P Hatte also auch Vorteile noch gute brauchbare Waffen zu verscherbeln... das MG3 Zwillingsflak MG war dann unsere einzige leichte Fla Waffe, gg. Hubis bedingt brauchbar. Ausser den Hawk Raketen natürlich im Nachbarsstandort (wo ich später die o.g. Wehrübung machte) - dieser Standort wurde irgendwann Anfang 2000 geschlossen..dabei ist Luftverteidigung das Wichtigste ! Ein Ex-Spieß von uns (ein OSTFW!) aus Bayern, war auch Meister seines Faches in 20 + 40mm Flak Schießen, der hatte mehrere Auszeichnungen, war auch in Bosnien. EIn Ex-Kumpel von mir auch, der hatte meist Langeweile, war beim Heer, Transporteinheit. Aber hatte gut verdient dort.

Edit, was oben einer "von der damaligen pot. Gegenseite" aus Thüringen schreibt, Kaserne leer und durch marschiert etc. , da muss ich den Ost Kollegen leider enttäuschen, denn wir hatten 3 Schichten sowie Samstags und Sonntagsdienste, ausserdem kamen die meisten aus der Umgebung, im Notfall hätte ich zb. in 1 Std. dort antreten können von mir zu Hause aus. Eine Uniform hatte man ja zu Hause eh eine und weitere im Spind. Mag sein, die NVA hatte zu viel Kommi Propaganda abbekommen, wie schlecht die BW damals angeblich war. LOL

Edit2 und dann schreibt oben noch ein Experte und vergleicht Mig21 und F4 ? Mh, ja zu Zeiten von Vietnam mag sein Text noch wahr gewesen sein, in den 80er und 90ern aber nicht mehr, die F4 Phantom war der Mig21 weeeit überlegen. Nur im Nahkampf könnte Mig21 ev. Chancen noch haben, aber auch dort konnte F4 wegen besserem Schub auch einem Nahkampf ausweichen. Es scheint, hier schauen zu viele Dokus die es mit der Wahrheit nicht so genau halten :) Für Tornado, F15, F16 und Jaguar der Briten und Franzosen gilt das selbe, alle Modelle waren ihren östlichen Gegenstücken überlegen. Das änderte sich erst als genug Mig29, Su24 und später Su27 an die Front kamen. Was meint ihr wie weit unser Radar und Awacs sich sammelnde Luftverbände im Osten erfassen konnte ? "Ziemlich" weit entfernt.... :)
 
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Ach hier schreibt der Thüringer: "Sogar die MIG 25 besteht teilweise aus popeligem Eisen an der Außenhaut."

LOL ? Sogar WIki sagt was anderes,:

Mikojan-Gurewitsch MiG-25 – Wikipedia
Mikojan-Gurewitsch MiG-25 – Wikipedia
Weiter zu Materialien - Materialien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]. Der Hauptteil der Zelle bestand aus Stahl der Güten WNS-2, WNS-4 und WNS-5. Daneben bestand die Zelle zu 11 % aus hitzefestem Dural der Güten D19 und ATCH-1 sowie zu 8 % aus Titan und 1 % anderen Werkstoffen. Die Radarverkleidung ...

Wie man liest, ist das keineswegs "popeliges Eisen" sondern Hochleistungsstahl und Titan!.... Eisen ist nicht = Stahl. Mig25 war das beste was es gab für den Einsatzzweck, allerdings gab es nur rel. wenige davon, die meisten waren Höhenaufklärer. Und für den Zweck sicher gefährliche Gegner.

Aber anscheinend konnte Hawk auch Mig25 bekämpfen (wie hatten auch die I-Hawk etwas verbessert):
Dabei erfolgten Aufklärungsflüge bis nach Tel Aviv und Dimona. Versuche der IAF, die in Rottenformation mit Mach 2,35 in 20 Kilometern Höhe einfliegenden MiG-25 mit McDonnell F-4E Phantom abzufangen, schlugen fehl.

Von Syrien eingesetzte Maschinen konnten ebenfalls erst mit speziell ausgerüsteten israelischen McDonnell Douglas F-15 erfolgreich angegriffen werden. Eine MiG-25 wurde von Hawk-Lenkwaffen beschädigt und von F-15 mit Sparrow abgeschossen.

Im Ersten Golfkrieg wurden irakische MiG-25RB für Präzisionsangriffe auf iranische Ölfelder eingesetzt. Mindestens eine Maschine ging durch Boden-Luft-Raketen vom Typ Hawk verloren.
 
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Edit2 und dann schreibt oben noch ein Experte und vergleicht Mig21 und F4 ? Mh, ja zu Zeiten von Vietnam mag sein Text noch wahr gewesen sein, in den 80er und 90ern aber nicht mehr, die F4 Phantom war der Mig21 weeeit überlegen.

Wenn meinst du, mich? Ich bezog mich beim Vergleich auf Vietnam und nicht auf die 1980er und 1990er Jahre, da waren beide Modelle bzgl. ihrer Leistung gegenüber neueren Flugzeugen "relativ" veraltet.
Normalerweise betachtet man die Ebenbürdigkeit von Maschinen aber eben auch zum Zeitpunkt ihrer Einführung und nicht ein paar Jahrzehnte später, wo sie in der Regel bereits durch neuere Modelle ersetzt wurden, oder werden könnten. ;)

Es scheint, hier schauen zu viele Dokus die es mit der Wahrheit nicht so genau halten.

No shit Sherlock, die Infotaiment-"Dokus" nehmen es nicht so genau? :wow:
Erzähl keinen Scheiß "Junge", kann nicht sein.

(Sarkasmus incoming, falls das nicht bemerkt wurde.) ;)

Für Tornado, F15, F16 und Jaguar der Briten und Franzosen gilt das selbe, alle Modelle waren ihren östlichen Gegenstücken überlegen. Das änderte sich erst als genug Mig29, Su24 und später Su27 an die Front kamen.

Das der "Vorteil" immer mal von Seite zu Seite wechselte, wurde schon vor diversen Seiten gesagt:


Je nachdem wann man schaut war mal die NATO, mal die UDSSR technologisch in dem einen oder anderen Bereich führend, oder beide in etwa ebenbürdig.

http://extreme.pcgameshardware.de/w...0471-verteidigungsfall-brd-4.html#post9236015
 
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Die Luftverbände machen mir keine Sorgen. Aber die (polnischen?) Panzer die schon an unseren Grenzen stehen...

Und daß wir unsere Brückentraglasten drauf schreiben...

ich redete aber von den 80ern und frühen 90ern. Und da gab es zeitweise auch ne Mauer, die hätte ja erst mal geöffnet werden müssen, falls tausende von Panzern in den Westen einfallen wollten. Ausserdem gab es auch die sog. Iron Hand Interdiction missions. Das waren zb. F111 und Tornados sowie konventionelle Raketen die die meisten Eisenbahn - und größeren Brücken in der DDR u. zlw. Polen ziemlich schnell ausgeschaltet hätten. Wie verlegt man dann schnell die ganzen Panzer aus Polen und UDSSR in die DDR ohne Brücken? Die müssten also die kleinen Brücken nutzen und Landstraßen. Vermutlich hätte dann den Aufmarsch dort auch der Bauer - der nebenbei für CIA / MI5 etc. arbeitete - bemerkt.

@ Nightslaver: Das stimmt mit Vietnam, ich habe den Luftkrieg studiert. Die F4 hatte anfangs auch keine Bordkanone, weil man meinte die wären "out of fashion" - großer Irrtum. Zum Glück hatten die Amis noch ältere Jets (F105,100 etc.) die besser als Phantom anfangs bewaffnet waren. Dafür "etwas" langsamer als Mig21

Das gilt aber nun für A2A missions, was strike und GS angeht war F4 immer jeder Maschine der Russen überlegen, ausser SU24

Edit zu oben, ich hatte die falsche Bezeichnung genannt, "iron hand" zählte zu den SEAD missions
 
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ich redete aber von den 80ern und frühen 90ern. Und da gab es zeitweise auch ne Mauer, die hätte ja erst mal geöffnet werden müssen, falls tausende von Panzern in den Westen einfallen wollten.

Ich rede von heute. Und erinnere gerne an den (von den Russen oder doch der ganz grauen Elite ?) initiierten polnischen Regierungsaustausch.
Tutto kompletto!

Du weißt auch daß diese "Mauer" von einer Seite immer geöffnet werden konnte ? ;)

Es wird keinen "Verteidigungsfall Deutschland" geben. Wenn sich heute ein paar Verbände in unsere Richtung bewegen
werden wir schnell merken daß, und nicht nur diese, unsere späten Gäste gar nicht dankbar sein wollen! Und dann helfen
400 000 Man ca unter Waffen (Heer und Polizei) den ca 70 Millionen Hanswürsten auch nicht! Genauso gut oder schlecht
wie sie vorher für das "Volk" da waren !
 
Wenn sich heute ein paar Verbände in unsere Richtung bewegen
werden wir schnell merken daß, und nicht nur diese, unsere späten Gäste gar nicht dankbar sein wollen! Und dann helfen
400 000 Man ca unter Waffen (Heer und Polizei) den ca 70 Millionen Hanswürsten auch nicht! Genauso gut oder schlecht
wie sie vorher für das "Volk" da waren !

picard.jpg

Kannst du das bitte etwas lesefreundlicher formulieren? Ich kann gerade keine sinnvolle Bedeutung rauslesen.
 
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