AW: Urheberechtsverletzungen nun auch ohne PC möglich.
Jungs, lest euch mal bei Gulli rein.
Da gibt es tausende von Beiträgen zu diesem Thema.
Es ist doch schon lange bekannt, dass diese ganzen Abmahnwellen im dunkelgrauen Bereich ablaufen und Geldmacherei auf eine perverse einfache Art ist.
Das sind alles ominöse Firmen, denen muss man einfach von Anfang an mißtrauisch gegenüberstehen.
Da werden Anschreiben billig zusammenkopiert oder gar wichtige Infos zum Tatbestand vergessen oder sind denen vielleicht selbst nicht einmal komplett bekannt.
Wenn die einem nicht einmal schriftlich mitteilen können, was man nun genau, mit was und wann heruntergeladen haben soll, wie kann man so einer Firma überhaupt etwas mehr als ein müdes Lächeln gegenüber bringen?
Die sind genauso schlimm wie die Macher der "gratis" Downloadportale mit anschließendem 2 Jahres Abo für 200 Euro.
Deren Software kann nicht als Beweismaterial dienen, da keine Software fehlerfrei arbeitet und auch schon mehrfach widerlegt worden ist.
Nur zu Beginn hat die Firma einen "IT-Fachmann" herangezogen, um die Software "abnehmen" zu lassen.
Und man kann IP Adressen, Hash Werte usw. verändern/entwenden usw.. Das kommt noch hinzu.
Übrigens wird man euch nur anklagen können, wenn ihr denen absichtlich oder auch unfreiwillig durch irgendeine Kommunikation mit denen Argumentationsmöglichkeiten der Beweisführung bietet.
Und selbst wenn Mahnschreiben und später Inkassoschreiben kommen, alles Schwachsinn.
Nichts unternehmen. Nur den gelben Brief von Vater Staat unbedingt öffnen und auch fristgerecht unter Betreitung alle Vorwürfe zurückschicken.
Auch nicht im ersten Brief deren vorgegebene Unterlassungserklärung unterschreiben. Damit gesteht man die Tat ja quasi ein.
Erst wenn die wirklich klagen wollen, braucht man selber einen Anwalt.
Mein Beitrag ist jetzt allgemein gehalten udn bezieht sich auf dutzende mir bekannte Fälle (neee, nicht alles meine! das wär ja was...).
Was diesen einen seltsamen Fall betrifft, so ist das nicht der einzige in der Art.
Es gab schon mehrere Berichte darüber, dass die Software offensichtlich Fehler gemacht hat.
So kann ich mich daran erinnern, dass jemand aus Sicherheitsgründen abends vorm zu Bett gehen immer alle Elektrogeräte im Haus komplett vom Netz nimmt.
Darunter auch den Router und den PC. Trotzdem soll da nachts mal was als dicker Download gestartet worden sein.
Wo der Kerl aber schon gewöhnlich seit paar Stunden im Bett liegt.
Also ich kann euch noch einmal dazu raten: wenn ihr mal so ein blödes Schreiben erhalten solltet.
Dann antwortet denen bloß nicht, sondern schaut unbedingt zuerst z.B. im Internet im Gulli Board nach Rat.
Die Totstellmethode hat sich bisher nicht nur in der Tierwelt als recht gutes Konzept erwiesen.
Ach was mir noch einfällt:
Wenn es zu einer Gerichtsverhandlung kommt, ist der Anschlussinhaber dazu verpflichtet, seine Unschuld zu beweisen.
Nur in einem Strafverfahren muss der Kläger für die Beweislage sorgen.
Aber mit dem Erhalt des ersten Schreibens ist das Strafverfahren bereits abgewiesen worden, da das Tauschen ein paar einzelner Dateien keine entsprechend schweres Vergehen darstellt und die Staatsanwaltschaft sich absolut nicht mit so einen Pipifax befassen will.
Die Anwälte haben aber nun alle deine Personendaten und können dir das Brieflein schicken.
Und was dann noch kommt , das ist wie mit den Hunden:
Hunde die bellen, beißen nicht. Wer einfach weitergeht dem passiert auch nichts.
Aber wehe, man dreht sich um und schreit ihn an oder tritt nach ihm. Dann gute Nacht.