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Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Die Umweltbehörde hat einen Bericht zu "Aufkommen und Verwertung von Verpackungen in Deutschland" der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und festgestellt, dass die Menge an Verpackungsmüll im betrachteten Zeitraum des Jahres 2017 mit 18,7 Millionen Tonnen auf ein Rekordhoch gestiegen ist.

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Panzergrenadier

Komplett-PC-Aufrüster(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

So eine Überschrift und so ein Artikel regen mich echt auf :wall::motz::motz:. Leben auf der Müllhalde Deutschland? Ein Bild was nicht aus Deutschland stammt! Ich glaube die Artikelschreiber bei PCGH haben null Ahnung von der Welt. Wenn Deutschland eine Müllhalde ist, was sind dann andere Länder? In Jakarta, einer der größten Städte der Welt gibt es mitten in der Stadt (Nähe Botschafterviertel) einen Block/Stadtteil der keine (richtige) Müllabfuhr hat. Ist zwar eher ein Armenviertel, was es aber nicht besser sondern schlimmer macht. Dort kann man eher sagen Leben auf der Müllhalde. Denn dort schmeißen die Bewohner ihren Müll, in Plastiktüten verpackt, auf einen Haufen und wenn der Haufen zu groß, dann wird der Haufen verbrannt. Das Ganze findet neben den Wohngebäuden statt.
In Indien und Afrika gibt es wirklich Stadteile die fast nur aus einer Müllhalde bestehen. Wer im Vergleich meint Deutschland wer eine Müllhalde, der hat sie echt nicht mehr alle. Auch wenn der Titel Clickbait sein soll, ist er so dermassen daneben, dass es schon weh tut. Darüber hinaus ist er meines Verachtens verächtlich gegenüber den Teilen der Welt, die wirklich auf einer Müllhalde leben. Die Menschen dort haben häufig keine Wahl und hätten liebend gerne so Verhältnisse wie in Deutschland.
 

Oberst Klink

Lötkolbengott/-göttin
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

So eine Überschrift und so ein Artikel regen mich echt auf :wall::motz::motz:. Leben auf der Müllhalde Deutschland? Ein Bild was nicht aus Deutschland stammt! Ich glaube die Artikelschreiber bei PCGH haben null Ahnung von der Welt. Wenn Deutschland eine Müllhalde ist, was sind dann andere Länder? In Jakarta, einer der größten Städte der Welt gibt es mitten in der Stadt (Nähe Botschafterviertel) einen Block/Stadtteil der keine (richtige) Müllabfuhr hat. Ist zwar eher ein Armenviertel, was es aber nicht besser sondern schlimmer macht. Dort kann man eher sagen Leben auf der Müllhalde. Denn dort schmeißen die Bewohner ihren Müll, in Plastiktüten verpackt, auf einen Haufen und wenn der Haufen zu groß, dann wird der Haufen verbrannt. Das Ganze findet neben den Wohngebäuden statt.
In Indien und Afrika gibt es wirklich Stadteile die fast nur aus einer Müllhalde bestehen. Wer im Vergleich meint Deutschland wer eine Müllhalde, der hat sie echt nicht mehr alle. Auch wenn der Titel Clickbait sein soll, ist er so dermassen daneben, dass es schon weh tut. Darüber hinaus ist er meines Verachtens verächtlich gegenüber den Teilen der Welt, die wirklich auf einer Müllhalde leben. Die Menschen dort haben häufig keine Wahl und hätten liebend gerne so Verhältnisse wie in Deutschland.

Willkommen bei PC Games Bildzeitung.
 

Xaphyr

Software-Overclocker(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Es geht auch nicht um das Thema, sondern die boulevardartige Art und Weise der Präsentation dessen.
 
Zuletzt bearbeitet:

orca113

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Also in einem, nur dem Konsum dienlichen Online-Portal, ist es nicht verkehrt, auch so ein Thema mal anzuquatschen.

Aber auch ziemlich Scheinheilig...

PCGH wird mir eh immer suspekter was das konsumdienliche angeht
 

Downsampler

Software-Overclocker(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

So eine Überschrift und so ein Artikel regen mich echt auf :wall::motz::motz:. Leben auf der Müllhalde Deutschland? Ein Bild was nicht aus Deutschland stammt! Ich glaube die Artikelschreiber bei PCGH haben null Ahnung von der Welt. Wenn Deutschland eine Müllhalde ist, was sind dann andere Länder? In Jakarta, einer der größten Städte der Welt gibt es mitten in der Stadt (Nähe Botschafterviertel) einen Block/Stadtteil der keine (richtige) Müllabfuhr hat. Ist zwar eher ein Armenviertel, was es aber nicht besser sondern schlimmer macht. Dort kann man eher sagen Leben auf der Müllhalde. Denn dort schmeißen die Bewohner ihren Müll, in Plastiktüten verpackt, auf einen Haufen und wenn der Haufen zu groß, dann wird der Haufen verbrannt. Das Ganze findet neben den Wohngebäuden statt.
In Indien und Afrika gibt es wirklich Stadteile die fast nur aus einer Müllhalde bestehen. Wer im Vergleich meint Deutschland wer eine Müllhalde, der hat sie echt nicht mehr alle. Auch wenn der Titel Clickbait sein soll, ist er so dermassen daneben, dass es schon weh tut. Darüber hinaus ist er meines Verachtens verächtlich gegenüber den Teilen der Welt, die wirklich auf einer Müllhalde leben. Die Menschen dort haben häufig keine Wahl und hätten liebend gerne so Verhältnisse wie in Deutschland.

Klar, in Afrika und Indien sind die Menschen so doof, daß sie auf der Müllhalde hausen. Wo hast du den Kack eigentlich her? Warst du dort oder laberst du den Mist nach, der im Fernseher verbreitet wird?

Also die Überschrift ist zutreffend, vor allem auf den "Geistigen Müll" der in vielen Internetforen verbreitet wird. Jede Googlesuche spuckt mittlerweile mehr Mist und Werbung als brauchbare Ergebnisse aus. Das Internet ist total zugemüllt. Vor 20 Jahren war das noch nicht so schlimm. Damals hat man sich noch etwas dabei gedacht, bevor man anfing es in die Welt zu posaunen.
 

PCGH_Claus

Redaktion
Teammitglied
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Also in einem, nur dem Konsum dienlichen Online-Portal, ist es nicht verkehrt, auch so ein Thema mal anzuquatschen.

Eben, so sehe ich das auch. Es geht darum, auch einmal solche Themen anzusprechen, wenn diese einigermaßen aktuell sind und dem Zeitgeist entsprechen. Es ist nun mal so, dass die Thematik Umweltschutz uns alle etwas angeht. Sicherlich kann man streiten, ob die Überschrift passt. Nur soll es eben Interesse hervorrufen und durchaus ab und zu mal provozieren. Schließlich lebt ein Forum vom Austausch.
Klar geht es auch bei uns hauptsächlich darum, über Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Aber man muss auch mal über den Tellerrand blicken.
 

Downsampler

Software-Overclocker(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Da ich kürzlich neue Hardware benötigte, kann ich für diesen Bereich sagen, da wird bei der Versandverpackung klar übertrieben.

Mainboard und Grafikkarte kamen in Orginalkartons verpackt hier an, diese waren nochmal in Schrumpffolien eingepackt. Mehrere Artikel werden in Kartons gesteckt, die leeren Ecken im Karton dann mit Luftpolsterfolien ausgefüllt. Das ist meiner Meinung nach unnötig.

So sehr ich Amazon auch verabscheue, dort werden die Waren im Karton mit Packpapier gesichert. Das könnten sich andere Onlineversender zum Beispiel nehmen.

Die Recyclingqoute von Papier ist deutlich höher als die von Plastikfolie.

Und das ganze LKW Ladungen voller Ware einfach vernichtet werden, weil sie falsch geliefert oder falsch bestellt wurden oder teildefekte Produkte sind, ist eine unglaubliche Verschwendung. Hier ist einfach Kommunikation und Unternehmergeist gefragt, um so etwas zu vermeiden.
 
Zuletzt bearbeitet:

PCGH_Claus

Redaktion
Teammitglied
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Da ich kürzlich neue Hardware benötigte, kann ich für diesen Bereich sagen, da wird bei der Versandverpackung klar übertrieben.

Mainboard und Grafikkarte kamen in Orginalkartons verpackt hier an, diese waren nochmal in Schrumpffolien eingepackt. Mehrere Artikel werden in Kartons gesteckt, die leeren Ecken im Karton dann mit Luftpolsterfolien ausgefüllt. Das ist meiner Meinung nach unnötig.

So sehr ich Amazon auch verabscheue, dort werden die Waren im Karton mit Packpapier gesichert. Das könnten sich andere Onlineversender zum Beispiel nehmen.

Die Recyclingqoute von Papier ist deutlich höher als die von Plastikfolie.

Ja, da hast du recht.

Meiner Meinung nach ist es wichtig, solche Themen und Erfahrungen öffentlich im Internet anzusprechen. Nur so kann sich etwas ändern, denn derartige Versandverpackungen sind wirklich übertrieben. Es muss doch nicht sein und würde durchaus einiges bringen, wenn Händler/Hersteller verantwortungsbewusster damit umgehen. Einige argumentieren jedoch, dass dies z.B. die Kunden (Konsumenten) nicht interessieren würde...
 

bschicht86

Volt-Modder(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Ich finde es auch gut, wenn man sich ab und zu mal vor Augen führt, wie wir unseren Planeten erst ausbeuten (Das was der Planet in einem jahr produziert, verbrauchen wir in einem halben Jahr) und dann mit unseren Müll überziehen. (Die Natur hat z.B. eine Recyclingquote von 100% und kennt keinen Sondermüll)

Sicher kann man gerade im Bezug auf Müll auf andere zeigen, aber wo fängt man am besten an außer bei sich selbst? Am besten zeigt man erst auf andere, wenn man nach besten Wissen und Gewissen bereits weitestgehend Müll vermeidet, was zugegebenermaßen ziemlich schwierig in einer konsumbezogenen und "Geiz ist Geil-" Gesellschaft ist.
 

Downsampler

Software-Overclocker(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Das schlimmste ist ja dieser Ölkreislauf, aus Öl wird Kunstoff, aus Kunstoff wird Verpackung, aus Verpackung wird Abfall und die landet am Ende dann im Meer. Und zwischendrin in diesem Kreislauf werden zusätzlich Unmengen an Energie verbraten und Schadstoffe in die Umwelt entlassen für die Raffinierung, Produktion und den Transport.

Dabei könnte man Kunstoff einfach aus Naturrohstoffen herstellen, die hier bei uns wachsen und nicht in Form von Rohöl von Gottweiswoher angekarrt werden müssen. Ein gutes Beispiel ist der alte Ford aus den 40er Jahren, der komplett aus Kunstoffen und Materialien hergestellt wurde, deren Rohstoffe auf dem Acker wachsen.

Beim Papier aus Bäumen gilt das gleiche. Wieso Wälder abholzen für die Papierherstellung, wenn man aus einjährigen Nutzpflanzen wie Hanf und Flachs viel besseres Papier machen kann, dazu noch mit weniger Chemie? Die Dummheit und die Gier der Menschen kennt echt keine Grenze.

All das wurde durch Industrielobbyisten und Korruption komplett unterdrückt und totgeschwiegen.

YouTube

Recycling - Golem.de
 
Zuletzt bearbeitet:

Research

Lötkolbengott/-göttin
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Dann bitte mit mehr Bezug zu Personal Computer Games HARDWARE.

Setzt euch hin und guck an was offensichtlich und was vermutlich zu viel ist.

1m² Blisterverpackung für eine microSD-Karte?
50% Luft in der Dorito-Verpackung? Mountain-Dew Flasche nicht Recyclebar?


Das Ansprechen wäre löblich, wenn es nicht ein Herausreden wäre, um vom nicht vorhandenem Themenbezug abzulenken.
Es wird kaum einer zustimmen das mehr Müll positiv ist. Aber diese Nebelkerze stecke ich in die Theroskanne und schraube sie zu.


Nicht unähnlich wie mit der Climatology-Führerin Greta und Extinction Rebellion.

Rumtoben aber effektiv nur heiße Luft produzieren.

Macht was, PCGH und Leser pflanzen Bäume. (Nutzbäume wie Äpfel, Birnen, Walnüsse... wird jeder gerne in/um Grundstücke pflanzen. Sofern erlaubt.)
PCGH Leser verkaufen alte Hardware nach Aufrüstungen und PCGH bietet neu gemachte Tests mit heutigen Spielen.
Solche Artikel hattet ihr zuletzt mit dem Phenom II X6, FX-CPUs und Co. Das hat Wirkung. Das hat etwas mit PCGH zu tun.

Verkauft es als: Der PCGH Ausrümpelungstermin. Alte Schätze, noch Rüstig an den Mann gebracht, gut für die Umwelt und Leute mit kleinem Geld.

Damit nicht noch mehr Müll in Afrika verbrannt wird. Oder zumindest später.
 

xkraid

Komplett-PC-Käufer(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Das schneller, höher, weiter des Turbo-Kapitalismus ist nunmal nicht besonders Resourcenschonend.

Wir sollten uns langsam mal darüber klar werden, das viele der Probleme auch einfach nur durch die Erfordernisse der modernen Arbeitswelt entstehen.

Wer würde denn täglich hundert kilometer pendeln, wenn er einen guten Job in der nähe hätte?
Wer würde denn hastig Fastfood runterwürgen, wenn er die Zeit für ne ordentliche Mahlzeit hätte?
Wer würde denn mit dem Auto fahren, wenn der ÖPNV überall gut ausgebaut und günstig wäre?
Wer würde denn nicht auf Umverpackung verzichten, dort wo es Sinn macht?
Wer würde denn nicht gern bewusster und weniger gehetzt leben, wenn es denn möglich wäre?

Wenn man es mit dem Schutz der Umwelt oder gar des Klimas ernst meint, dann ist mehr nötig als nur kleine symbolische Alibi-Handlungen der Marke: "wir verbieten mal Plastikbeutel und Strohhalme" oder "Als Strafe für den Diesel-Betrug helfen wir den Autobauern jetzt mal bei der Vermarktung ihrer Elektrofahrzeuge".

Da müssten eher Sachen kommen, die sowohl den Bürgern als auch der Wirtschaft heftig Schmerzen bereiten und erstmal zu deutlicher Abschwächung der Wirtschaftsleistung führen, mit allen negativen Konsequenzen.

So viel Arsch in der Hose haben nichtmal die Grünen.
Sieht man ja was bei denen rauskommt, wenn die mal Regierungsverantwortung tragen.

Mehr als Lippenbekenntnisse darf man aus der Politik nicht erwarten.
Deshalb auch die Bitte das doch jeder ganz freiwillig anfangen soll zu verzichten.
Dann kann man wenigstens niemandem aus der Politik die Schuld geben.

In diesem Sinne: keep on dancing, all you fools.
 

Kondar

BIOS-Overclocker(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

naja.
ich bin näher zur arbeit gezogen weil die ca. 20km vorher mir zu weit waren.
Jeder ist eben anders gestrickt und hat ein anderen "nerv-factor".
 

Prypjat_no1

PC-Selbstbauer(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Ich finde es auch gut, wenn man sich ab und zu mal vor Augen führt, wie wir unseren Planeten erst ausbeuten (Das was der Planet in einem jahr produziert, verbrauchen wir in einem halben Jahr) und dann mit unseren Müll überziehen. (Die Natur hat z.B. eine Recyclingquote von 100% und kennt keinen Sondermüll)

Sicher kann man gerade im Bezug auf Müll auf andere zeigen, aber wo fängt man am besten an außer bei sich selbst? Am besten zeigt man erst auf andere, wenn man nach besten Wissen und Gewissen bereits weitestgehend Müll vermeidet, was zugegebenermaßen ziemlich schwierig in einer konsumbezogenen und "Geiz ist Geil-" Gesellschaft ist.

Wir sind das Ende in der Verpackungskette!
Man hört immer nur, dass der Bundesbürger dies muss und das der Bundesbürger das muss, aber das man mal das Pferd von vorne Aufzäumt, kommt bei uns in Deutschland eher selten vor.
Wenn die Industrie schon bei der Herstellung Ihrer Produkte darauf verzichten würde mehr Verpackung zu nutzen, als für das Produkt notwendig ist, hätten wir uns schon mindestens 25 bis 30% an Müll gespart.
Dann kommen noch die Produkte dazu, die eigentlich gar keiner Verpackung bedürfen. Grüne Gurken die in Folie eingeschweißt sind oder Bananen, die eine Fair Trade oder Bio Banderole tragen.
Kartoffeln in Kunststoffnetzen oder in Beuteln zum Beispiel.

Oder Verpackungen, die um eine Verpackung herum sind. Zum Beispiel Gummibärchen die noch mal in kleinen Tüten verpackt sind.

Was mich auch aufregt sind die gesplitteten Verpackungen im Onlineversand. Man bestellt bei einem Händler 3 Waren und die kommen zu unterschiedlichen Zeiten in separaten Verpackungen an.
Dann werden noch schön viel Styroporkügelchen/Platten/etc oder Luftpolsterkissen mit reingepackt. Warum nicht diese kleinen Polsterchips aus Maisstärke? Die lösen sich auf, wenn sie Nass werden.
Oder die Verpackung ist im Gegensatz zum Inhalt gigantisch Groß.
Bestes Beispiel war die Bestellung einer CPU und 2 RAM Riegeln. Die kamen bei mir in einem Karton an, in dem locker 3 Mainboards, 1 Grafikkarte und ein Netzteil Platz gefunden hätten.
Dazu war so viel Verpackungsmaterial im Karton, dass ich kaum die Ware im Karton finden konnte.
Zum Glück kann ich solche Verpackungen mit zu meiner Arbeit nehmen und diese dort wiederverwenden.

Und das mir hier jetzt keiner sagt, man muss nur in richtigen Läden einkaufen gehen. Nicht jeder hat das Geld dafür und/oder solche Läden überhaupt in der Nähe.
Mit dem KFZ eine halbe Weltreise machen, nur um die richtigen Produkte einzukaufen, kann auch nicht Sinn und Zweck der Sache sein.

Ich stimme aber zu, dass es zu viele Menschen gibt, die sich Zeug kaufen das sie nicht unbedingt brauchen. Um des Konsums willen oder weil es gerade vielleicht Hipp ist.
Aber auch hier gibt es eine fettes ABER! Viele Konsumenten würden vielleicht ihr Smartphone behalten, aber dank der geringen Lebensdauer der Akkus und der Umstand, dass diese fest eingebaut sind, werden die Konsumenten dazu erzogen sich ständig den neuesten Stuff zu holen.
Das gilt auch für andere Elektrogeräte, aber ich wollte nur mal das präsenteste Beispiel anführen.

Ich spare Verpackungen wann immer es geht und lass deswegen auch mal Produkte im Markt liegen oder ich überlege mir, ob es jetzt wirklich sein muss sich ein neues Elektrogerät zuzulegen.
Naja! Heute beginnt ja bei Amazon wieder der Wahnsinn und die geliebten Mitmenschen werden wieder in einen Kaufrausch verfallen.
Aber wenn wir schon mit unserer Erde untergehen, dann bitte doch in 4k Ultra.
 

Animaniac

PC-Selbstbauer(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

naja.
ich bin näher zur arbeit gezogen weil die ca. 20km vorher mir zu weit waren.
Jeder ist eben anders gestrickt und hat ein anderen "nerv-factor".

Wenn man die Möglichkeit dazu hat ist das top, kann aber nicht jeder.
Ich bin früher auch gependelt, erst 50km dann 100km am Tag nun arbeite ich im Ort und hab 5min mit dem Rad, besser geht es nicht.
Ist aber dem Umstand zu verdanken, dass ich Glück hatte diesen Job hier im Ort zu bekommen.
Meine Frau pendelt täglich 35km nach WOB ins Werk, mega nervig aber als IT Spezialisten auf Ihrem Gebiet gibts die Jobs nicht wie Sand am Meer.
Würde man die Möglichkeiten für Homeoffice ausbauen würde ihr das viel Zeit und Stress sparen die man sinnvoller nutzen könnte.
Das sollte viel mehr gefördert und unterstützt werden und würde wirklich was bewirken! (Bei den Berufen wo das geht und Sinn macht)
 

Prypjat_no1

PC-Selbstbauer(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Wenn man die Möglichkeit dazu hat ist das top, kann aber nicht jeder.
Ich bin früher auch gependelt, erst 50km dann 100km am Tag nun arbeite ich im Ort und hab 5min mit dem Rad, besser geht es nicht.
Ist aber dem Umstand zu verdanken, dass ich Glück hatte diesen Job hier im Ort zu bekommen.
Meine Frau pendelt täglich 35km nach WOB ins Werk, mega nervig aber als IT Spezialisten auf Ihrem Gebiet gibts die Jobs nicht wie Sand am Meer.
Würde man die Möglichkeiten für Homeoffice ausbauen würde ihr das viel Zeit und Stress sparen die man sinnvoller nutzen könnte.
Das sollte viel mehr gefördert und unterstützt werden und würde wirklich was bewirken! (Bei den Berufen wo das geht und Sinn macht)

Dazu kommt noch der Wohnungsmarkt, der es den Menschen in den Ballungsräumen fast unmöglich macht näher an die Arbeit zu ziehen.
 

Sinusspass

BIOS-Overclocker(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Wer braucht auch Ballungsräume, ohne jetzt wem zu nahe treten zu wollen, ich mag keine Massenmenschenhaltung, sondern bevorzuge artgerechte Landhaltung.

BTT: Wenn nicht jede Kleinigkeit so massiv verpackt wäre, wäre das Problem viel geringer, aber gerade bei Lebensmitteln gibt es ja unzählige Vorschriften, wieder ein Vorteil der Freilandhaltung von Menschen, der Bauer wohnt keinen Kilometer entfernt...
 

Ash1983

Freizeitschrauber(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Kritik bitte an den Handel weitergeben. Ich bin es nicht, der Getränke in Einwegpfanddosen abfüllt oder nen Salatkopf einschweißt. Verursacherprinzip.
 

Research

Lötkolbengott/-göttin
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Dazu kommt noch der Wohnungsmarkt, der es den Menschen in den Ballungsräumen fast unmöglich macht näher an die Arbeit zu ziehen.

Nun, darf ich auf die sinkenden, unter Erhaltung gefallenen Geburtenraten im Westen aufmerksam machen?
 

Lexx

Volt-Modder(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Nun, darf ich auf die sinkenden, unter Erhaltung gefallenen Geburtenraten im Westen aufmerksam machen?
Dafür steigt der Anteil jener "nicht-Wahlberechtigten", die die eigentlich dann "leerstehenden" Wohnungen
"überfüllen" (in meinem Wohnbezirk mittlerweile über 40 %) und von Umweltbewusstsein bzw. Müllverhalten
überhaupt nichts und noch weniger halten.
 

SanSold

Komplett-PC-Käufer(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

"Fakten zu Verpackungsmüll-Statistik in Deutschland:
Wie das Umweltbundesamt in einem Bericht veröffentlicht, fielen im Jahr 2017 in Deutschland 18,7 Millionen Tonnen Verpackungsmüll an.
Dies entspricht einer rechnerischen Steigerung um 226,5 Kilogramm pro Person im Vergleich zu 2016.
In Deutschland haben wir zu viele Verpackungen, was letztendlich schlecht für die Umwelt und den Rohstoffverbrauch ist."


Zitat im Artikel: "Von den 18,7 Millionen Tonnen Verpackungsmüll kamen 47 Prozent von privaten Konsumenten."
In Zahlen => 8.789.000 Tonnen Verpackungsmüll kamen von privaten Konsumenten. Das bedeutet, dass nur 107 kg pro Person im privaten Bereich angefallen ist. Ist doch nicht so schlimm, wie suggeriert. Damit kann ich leben, ohne mich dadurch schlecht zu füllen.
 

Maverick3k

BIOS-Overclocker(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Muss man jetzt aus jedem Müll eine News machen?

Ja, sonst kommt PCGH Online nicht auf ihre Quote die sie benötigen. Habs ja schon mal gesagt: News von der Stange. Kann nur empfehlen, das Lesen der Seite auf ein Minimum zu reduzieren und nur auf die Artikel von Raff oder Phil zu warten. Alles andere ist austauschbarer 0815 Unsinn der einfach nur uninteressant ist.

Zum Thema fällt mir nur Drachenlord ein.
 

Animaniac

PC-Selbstbauer(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Dazu kommt noch der Wohnungsmarkt, der es den Menschen in den Ballungsräumen fast unmöglich macht näher an die Arbeit zu ziehen.

Klar, Wohnungsmangel in den Ballungszentren spielt da eine große Rolle.
Man könnte der Landflucht auch entgegenwirken, indem man das Arbeiten von zu Hause aus attraktiver macht, nicht nur für den Arbeitnehmer sondern auch für den Arbeitgeber. Gerade für Familien mit Kindern ist das Leben auf dem Land oftmals attraktiver aber schwer umzusetzen wenn man dann 50km zur Arbeit fahren muss.

Bei den Bürojobs gibt es viele Aufgaben und Tätigkeiten die man von zu Hause aus erledigen könnte.
Statt auf Teufel komm raus die E-Mobilität zu puschen (Was in meinen Augen nur ein Verschieben des Problems ist) sollte man hier mal ansetzen.
1x die Woche Homeoffice spart schon mal 20% Arbeitsweg ein, spart Sprit, schont die Umwelt, schont die Straßen, entlastet den übrigen Verkehr und schont die eigenen Nerven.
 
R

Rotkaeppchen

Guest
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Also in einem, nur dem Konsum dienlichen Online-Portal, ist es nicht verkehrt, auch so ein Thema mal anzuquatschen.
Es gibt aber unterschiedlichen Konsum. Virtuelle Welten kosten etwas Energie, erzeugen aber ansonsten wenig Abfälle. Das sind auch genau die Bereiche, in denen Wachstum sehr gut mit Umweltverträglichkeit möglich sind. Anstatt zu fliegen wäre auch auch ein Urlaub in der Holo-Suit eine denkbare Alternative.
 

geist4711

Software-Overclocker(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

kaffe in einzelnen kleinen alu-dosen
süssigkeiten in doppelten verpackungen
prozessoren in riesen kartons mit diversen hochtrabenden formen
versandartikel in riesen voll plastikpolster gepackten kartons, wo es die hälfte getan hätte
gemüse in folie welches schon eine schale hat
usw usw


das alles landet beim privatverbraucher, der nichts dagegen tun kann.
dieses wird dan dem 'verursacher' privatkonsument zugerechnet, obwohl er kaum möglichkeiten hat das zu umgehen.

soll man mal bei den herstellern anfangen, das die vernünftige verpackungen machen und dann weiter gehen zu den versendern, was online-handel angeht.
dann reduziert sich automatisch der müll der beim verbraucher ankommt.

aber dann kann man natürlich nichtmehr all die doppelt un dreifach eingepackten hochglanz- folien-verpackungen machen!
nebenbei würde das auch jede menge energie, arbeitskräfte, material und maschinen samt ihrem verbrauch und damit auch co einsparen.
auch der transport wäre dann leichter und effizienter.

alles dinge wo der verbraucher kaum einen einfluss drauf hat, aber bei dem der ganze mist dann landet.
 
G

GoodCat1987

Guest
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Welch ein Wunder, die verblödete, westliche, konsumgeile, ehemals Vorzeigegeneration im Export scheißt sich selbst mit Müll zu.
Und die Schuld an der "gesammten" Umweltverschmutzung trägt der einfache kleine Mann und nicht die Wirtschaft, endlich wäre das mal geklärt! :daumen:

:ugly:
 

TEAM_70335

PC-Selbstbauer(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Zum Thema sei noch erwähnt die Recyklinquote liegt ja angeblich bei 70 %.
Dass heisst aber nur das der Müll in der Wertstoffdeponie angekommen ist. Was danach passiert ist nicht geklärt. habe mal gelesen und meine das tatsächlich nur 30 % wiederverwertet wird(kann leider keine Quelle nennen ist paar Wochen her)... der Rest wird verschifft oder verfeuert.:nene:

Was könnte man tun? Verbot von Doppelverpackung(wie schon erwähnt minipackung in Großpackung, beides in Folie). Verbot von Verpacken von Gemüse, Verbot von Plastikflaschen für Getränke(wobei das jeder sowieso nicht trinken sollte, mit den Weichmachern und Kunststoffhormonen, ihhh widerlich), Verbot von Fertigprodukten in Plastikschalen(weichmacher iihh und sowas wird schön erwärmt und sich dann reingezogen)..
 
Zuletzt bearbeitet:

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Noch schlimmer:
Nachdem China vor 1-2 Jahren die Abnahmemengen deutlich reduziert hat, kam heraus, dass auch an internationale Verwerter abgegebener Müll als "recycled" gilt. Bei Verpackungen macht das rund 25 Prozent des Gesamtaufkommens aus, als 30 bis 50 Prozent der Wiederverwertung. Diese wird aber nicht überprüft und Umwelschutzverbände haben zahlreiche Beispiele dafür gefunden, dass dieser Müll auch auf offenen Deponien landet. Trotz der gut organisierten Sammelsysteme hierzulande weht dann doch deutscher Plastikabfall in großen Mengen ins Meer.

Eigentlich steht es aber jedem frei, Zeichen in die richtige Richtung zu setzen. Zwar werden nur wenig Wahren mit reduzierter oder ohne Verpackung angeboten oder verschickt, aber die verfügbare Bandbreite am Markt ist riesig und keiner wird gezwungen, sein Geld an besonders üble Vertreter zu zahlen. Genau das machen viele aber – (vorläufig) gekrönt von den per Amazon prime zusätzlich zu mehreren anderen Sendungen in der gleichen Woche als Einzellieferung bestellten Kaffeekapseln Geschmacksrichtung "Filterkaffee". Vielleicht liegt es daran, dass mein Teetrinkerhirn zu entspannt ist – aber wieso muss man ein Pfund Verpackungsmüll und zusätzlichen Energieverbrauch für den Transport verursachen, wenn am Ende das gleiche Ergebnis steht, wie mit einem Satz Kaffeefilter (voll kompostierbar, oft in Recyling-Papier-Schachtel) und einer Packung Kaffee? (1-2 g Folie. Besitzer einer Kaffeemühle können auch Bohnen lose/in Papier nehmen.)
 

Research

Lötkolbengott/-göttin
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Australia’s fast fashion addiction is ‘unsustainable’ | Sky News Australia
https://manifest.prod.boltdns.net/manifest/v1/hls/v4/clear/5647924203001/a82cf1cd-3df5-453a-ba14-ea45346a8679/bed92e48-a51a-401e-ba8c-3e76950f1787/10s/rendition.m3u8?fastly_token=NWRmZTEwZGJfZjgwNTVkNDg4Y2M3ODI4NGZlYjRmMjAzYzliOTMzNGFiNmM3ZWIzNzFhYmEy NzllYWM0NTJiZTQ2MTdiZjMxZQ%3D%3D
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Bekleidung: Hunderte Millionen Textilien fabrikneu vernichtet - WELT

In Deutschland wird immer mehr Kleidung auf den Markt geworfen, die niemand kauft. Ein riesiger Berg – mindestens 230 Millionen Textilien pro Jahr – landet im Schredder, in der Müllverbrennungsanlage oder als Billigware im Ausland.
In Deutschland wird von Jahr zu Jahr mehr Kleidung fabrikneu vernichtet oder verramscht, weil deutlich mehr Textilien angeboten als verkauft werden. Recherchen von WELT zufolge werden allein in diesem Jahr voraussichtlich 230 Millionen Kleidungsstücke im deutschen Einzel- und Onlinehandel unverkauft bleiben und in Verwertungs- und Müllverbrennungsanlagen oder als Ramschware in Ländern außerhalb der EU landen. […]
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) sprach angesichts der Zahlen von einer „fatalen Entwicklung“. „Kleidung wird mehr und mehr zur Wegwerfware“, so Schulze. „Viele Kleidungsstücke werden nur für eine Saison gekauft, billig produziert und über große Entfernungen nach Deutschland transportiert.“ Die Textilbranche brauche eine „Nachhaltigkeitswende“.


Bonuspunkte wer Später im Artikel die Planwirtschaft findet.:daumen:
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Zuletzt bearbeitet:

Silverfalcon

PC-Selbstbauer(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Es wird immer gesagt dass man bei Lebensmitteln etc. was ändern sollte an der Verpackung aber über die deutsche Industrie wird wie immer eine schützende Hand gelegt: Auf meinem Arbeitsplatz werden Produkte bei einem Auftragsfertiger bestellt wie zum Beispiel Kabel, dort wird jedes einzelne Kabel in einen Frischhaltebeutel verpackt um das ganze vor Staub zu schützen und bei mir in der Werkstatt werden die Beutel entfernt und weggeschmissen weil sie nicht mehr gebraucht werden und für weiteren Gebrauch unbrauchbar sind. Das sind täglich locker 100-300 verschwendete Beutel, die ohne Probleme durch Papier ersetzt werden könnten. :daumen2:
In Großunternehmen ist das ganze teilweise noch schlimmer.
 

sentinel1

Software-Overclocker(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Kapitalismus ( unendlicher Wachstum) und Umweltschutz sind inkompatibel,

deshalb sind die "aufgesetzten", zynischen Umweltschutzmaßnahmen auch nur Umweltverschmutzung/ Energieverschwendung, taugt aber gut als Gewissensreinwäsche.

Ich sehe jetzt schon mehrfach in Plastik verpackte superdickwandige Schockocremegläser zu Weihnachten :wall: .

Ein essbarer Waffelbecher wäre derzeit wesentlich teurer und wahrscheinlich umweltschädlicher, unreiner und zerbrechlicher ... :heul:
 

Animaniac

PC-Selbstbauer(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Eigentlich steht es aber jedem frei, Zeichen in die richtige Richtung zu setzen. Zwar werden nur wenig Wahren mit reduzierter oder ohne Verpackung angeboten oder verschickt, aber die verfügbare Bandbreite am Markt ist riesig und keiner wird gezwungen, sein Geld an besonders üble Vertreter zu zahlen. Genau das machen viele aber – (vorläufig) gekrönt von den per Amazon prime zusätzlich zu mehreren anderen Sendungen in der gleichen Woche als Einzellieferung bestellten Kaffeekapseln Geschmacksrichtung "Filterkaffee". Vielleicht liegt es daran, dass mein Teetrinkerhirn zu entspannt ist – aber wieso muss man ein Pfund Verpackungsmüll und zusätzlichen Energieverbrauch für den Transport verursachen, wenn am Ende das gleiche Ergebnis steht, wie mit einem Satz Kaffeefilter (voll kompostierbar, oft in Recyling-Papier-Schachtel) und einer Packung Kaffee? (1-2 g Folie. Besitzer einer Kaffeemühle können auch Bohnen lose/in Papier nehmen.)

Das mit dem Kaffee geht sogar ganz ohne Filter. Einfach eine "Kaffeepresse" verwenden. Der Filter versaut eigentlich eh nur den Geschmack, denn die guten Aromen bleiben im Filter hängen.
Als meine letzte Filtermaschine vor 8 Jahren kaputt gegangen ist hab ich bei IKEA sone 10€ Kaffeepresse gekauft, seitdem nie wieder drüber nachgedacht eine Kaffeemaschine zu kaufen.
Kürzlich im Urlaub hatten wir sone Tassimo Maschine und wollten das mal ausprobieren. Davon ab, dass der Kaffee unverschämt teuer ist, hat er nicht mal wirklich gut geschmeckt...
Das gleiche funktioniert auch ganz prima mit Tee ;-)

Das mit dem Verpackungsmüll ist schon extrem geworden. Oftmals hab ich jetzt schon gesehen wird Wurst und Käse nicht mehr einfach nur eingeschweißt, nein es werden jetzt in der Packung auch noch Portionen in einzelnen Lagen eingeschweißt. Auch verrückt, der örtliche Fleischer darf keine Schalen oder Gefäße von Kunden annehmen (aus Gründen der Hygiene) und muss die eigenen Folien verwenden.
Wenn man nicht gerade auf dem Wochenmarkt bei den fliegenden Händlern oder in diesen "verpackungslos" Läden einkauft hat man als normaler Kunde ja kaum eine Chance unverpackt zu kaufen.
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Kapitalismus ( unendlicher Wachstum) und Umweltschutz sind inkompatibel

Der Kapitalismus an und für sich hat erst einmal noch herzlich wenig mit dem propagierten "unendlichen Wachstum" zu tun, das propagierte "unendliche Wachstum" findet sich erst in spezieller ausgearbeiteten kapitalistischen Theorien, wie der Konsumgesellschaft, bzw. Konsumkapitalismus, und der Wachstumswirtschaft wieder, welche Auswüchse des Neoliberalen Kapitalismus / Turbokapitalismus sind, deren größter jüngster Wegbereiter in Europa in den 1980er Jahren mit Magret Thatcher aus England kam und in Deutschland bis heute vor allem von der FDP, aber auch AfD vertreten wird.

Ihren ursprünglich moderneren Ursprung haben die Theorien um die Pose des unendlichen Wachstums und des Konsumkapitalismus, sowie auch ihre innigsten Verfechter, aber in den USA nach Ende des Zweiten Weltkrieg gehabt, wo es auch die Grundlage der Konsumgesellschaft vom American Dream der 1950er und 1960er Jahre war und wurde von dort quasi nach und nach in allen westlichen Staaten als die gängige moderne Wirtschaftslehre übernommen.

Grundsätzlich müssen Kapitalismus und Umweltschutz aber nicht unvereinbar sein, was aber unvereinbar ist, ist neoliberaler Kapitalismus, sowie die damit nahezu immer einhergehende Theorie von der Konsumgesellschaft und dem unendlichen Wachstum und der Umweltschutz, weil neoliberaler Kapitalismus den Markt möglichst maximal wenig regulieren will, was in der Praxis dazu führt das der Markt seit den 1980er Jahren zunehmend antisozial & antinachhaltig agierte, beschissen hat und Gesetze dehnte / umging wo es nur möglich war und auf Kosten der langfristigen Substanz möglichst maximalste Gewinne erwirtschaftet hat und seine Verluste wo es nur machbar war auf die Allgemeinheit auslagerte.

Von daher, es muss nicht zwingend der Kapitalismus abgeschafft werden um die Umwelt zu retten, aber es muss endlich das seit Jahrzehnten gelebte Märchen von der Konsumgesellschaft und dem neoliberalen Wunschtraum vom Maximalprofit und möglichst unregulierten Markt überwunden werden.
Es kann, bzw. es darf keine Gewinnmaximierung geben wenn dies im Umkehrschluss bedeutet das man dafür die eigene Lebensgrundlage auf diesen Planeten vollends Zugrunde richtet und die Langzeitkosten (durch Umweltzerstörung) für die Allgemeinheit um den Faktor X über den momentan durch eine Minderheit erwirtschafteten Gewinnen liegen.

Natürlich würde eine Abkehr von der Konsumgesellschaft und Wachstumsirrsinn aber auch bedeuten das der Konsument / Bürger (also jeder von uns) sein Denken und vor allem Kaufverhalten radikal ändern muss, da ist dann unter anderen nichts mehr mit jährlich "kostenfrei" neues Smartphone zum 50 Euro Vertrag, oder jedes Jahr neue PC-Hardware für einen 1000er, Wochenendurlaub in Male / London für 100 Euro pro Flug, oder jedes Jahr neuen Leasingwagen von Audi, VW, Daimler, ect.
Die Preise für Luxusgüter & Verkehr müssten drastisch steigen und Produkte im gleichen Zug deutlich haltbarer und reperaturfähiger werden.
 
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T-MAXX

Software-Overclocker(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Bei uns gibt´s kaum Müll der entsorgt werden muss. Grund: Der Müll landet im auseigenen Kaminen und das stinkt jeden Tag bei uns extrem übel. Ich habe keinen Kamin und werde deshalb schief angeschaut, weil mich der Gestank aufregt. Ordnungsämter unternehmen leider nichts.
Es muss endlich mal oben in der Regierung ankommen, das Kamine abgeschafft werden müssen.
Der Teufelskreis wird jedes Jahr schlimmer. Hausmüll (Plastik, Schaumstoffen und sogar Gummi) jeglicher Art wandert in die Kamine anstatt in die Tonne.
Jeden Tag sehe ich schwarze Rauchsäulen aus den Schornsteinen aufsteigen. Niemand stört das und die Umwelt wird dadurch noch stärker belastet.

Quizzfrage: Und warum nehmen Kamine jährlich zu?
Antwort: Stetig steigende Preise bei Erdgas und Strom.

Wir Menschen reden immer von Klimawandel und Klimaschutz. Ja, wo fängt denn das Ganze an???
Egal wie viele Umwelt Aktivisten ihre Zeit mit Demos vergeuden, wenn die Menschen nicht dafür bereit sind, wird sich nie etwas ändern.
Wir schaufeln unser eigenes Grab und das nennt sich Planet Erde...
 

NotAnExit

Software-Overclocker(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Wir haben mal ein Möbelstück bei einem großen Möbelhaus gekauft. Ein Topfband hat gefehlt, wurde nachgeliefert:

26841200_1605148672911774_2218111183046071883_o.jpg

Aber ja, wir Endkunden sind schuld. Ich renne gerne mit Sturmhaube in Supermärkte und zwinge das Personal, Gurken einzeln in Plastikfolie einzuschweißen. Welch ein Spaß! :D
 

Panzergrenadier

Komplett-PC-Aufrüster(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Klar, in Afrika und Indien sind die Menschen so doof, daß sie auf der Müllhalde hausen. Wo hast du den Kack eigentlich her? Warst du dort oder laberst du den Mist nach, der im Fernseher verbreitet wird?
Wo habe ich geschrieben das die zu doof sind? Vielleicht mal lesen und nicht irgendetwas hinein interpretieren. Wo ich meine Informationen her habe? Teilweise selber erlebt und bezüglich Afrika und Indien gibt es mehrere Dokumentation, sowie Bilder, Erzählungen die genau das zeigen und schildern. Aus Indien haben mir darüber mehrere Ex-Kollegen davon berichtet.
Die Menschen leben nicht dort weil sie es wollen, sondern weil sie nirgends woanders wohnen können. In den meisten Fällen ist Armut die Ursache dafür. Die Armen können teilweise durch die Müllhalden Geld verdienen, das sie ohne nicht verdienen könnten, deswegen leben sie auch direkt an den Müllhalden. Über die Gesundheitsprobleme machen die sich häufig keine Gedanken, bzw. sind nie darüber aufgeklärt wurden. Weil sie kaum Geld haben, können sie auch nur schwer woanders hinziehen.
Darüber hinaus sind häufig fehlende Strukturen das Problem. Nicht in allen Vierteln in den Städten gibt es eine funktionierende Müllabfuhr. In dem Viertel in Jakarta gab es dass anscheinend gar nicht. Was macht man aber ohne Müllabfuhr mit dem Müll? Ein Teil mag wohl in und auf den Straßen liegen (siehe Links zu Indien unten). Oder man sammelt den Müll auf einen Haufen und verbrennt ihn, damit der Müll eben nicht überall liegt.

Du solltest vielleicht, bevor du andere angreifst, versuchen mit diesen Menschen zu reden. Eine Diskussion kommt auf deinem Weg nur schwer bis gar nicht auf. Darüber hinaus, hättest du auch selber mit einer x-beliebigen Suchmaschinen nach Berichten für oder gegen meine These suchen können. Naja das habe ich dann teilweise übernommen (siehe links unten). Aber klar, die unterschiedlichen Magazine und Internetseiten verbreiten alle nur Mist.

Den Ort in Jakarta hat man mittlerweile abgerissen, vermutlich aus Sicht der Behörden vermutlich ein Slum, außerdem kann man leider auf dem Gebiet mehr Hochhäuser bauen. Das Viertel war in der Nähe der alten australischen Botschaft. Google Maps hat noch Bilder aus 2013, ich war dort 2008:
Google MapsLinks zu Indien:
Neu Delhi/Mumbai: Indien versinkt im Muell So leben Muellsammler auf Indiens groesster Deponie - VICE
"In Indien ist alles vergiftet" | Telepolis

Mal die Bilder vom ersten Link anklicken.

Links zu Afrika:
https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/kontrovers/elektroschrott-afrika-muell-100.html
https://www.br.de/br-fernsehen/send...c3e506a474516ed1a1864f8c10f50cfa0986903d.html
https://www.br.de/br-fernsehen/send...a1d3c194dc795090d7a7df4cc37038340ad3af48.html
https://www.planet-wissen.de/kultur/afrika/ghana/pwiegiftigerelektromuell100.html
https://www.umweltdialog.de/de/umwe...n-Benin-ist-Bedrohter-See-des-Jahres-2019.php
https://www.uni-wuerzburg.de/forsch...gie/abfall-das-vernachlaessigte-gold-afrikas/
 

ToZo1

PC-Selbstbauer(in)
AW: Umweltverschmutzung ist hausgemacht: Leben auf der Müllhalde Deutschland

Das schlimmste ist ja dieser Ölkreislauf, aus Öl wird Kunstoff, aus Kunstoff wird Verpackung, aus Verpackung wird Abfall und die landet am Ende dann im Meer.

Aber offensichtlich nicht in den westl. Industrieländern. Wenn du darüber meckern willst, dann geht nach China und tu das nicht hier bei denjenigen, die ihre Umwelt noch mit am saubersten halten!

PS: Und wenn das Plastik nicht in die Flüsse gekippt wird, ist der Ölkreislauf überhaupt nicht schlimm, wenn man es recyclet oder sauber verbrennt. Und nochmal für die, die immer noch diesen CO2-Betrug aufsitzen:
CO2 ist Leben. Es gibt aktuell 0,04% CO2 in der Atmosphäre. Wird der Wert um etwa die Hälfte auf 0,017% reduziert, sterben sämtliche Pflanzen auf diesem Planeten ab. Es gab in der Erdgeschichte viele Phasen, wie die CO2-Kontentration um das 10-20 höher lag als heute. Da wuchsen z.B. die Farne und Schachtelhalme zu Baumgröße heran und es gab Wälder mit Bäumen, die bis 100m groß wurden. Diese CO2-Panik ist ein riesengroßer medialer bösartiger Schwindel, mit dem sie allein Steuern und Besitzungumverteilung nach oben und totalitäre Bevormundungsstrukturen erzwingen wollen.

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Ausschnitt aus Vortrag von Prof. Dr. Werner Kirstein, Klimatologe und Physiker, am 12.04.2018 an der TU Dresden. Quelle: » Werner Kirstein: Klimawandel - Wird die Wissenschaft politisch beeinflusst?
 

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