Umfrage: In Europa gehen bereits fast 80 Prozent mobil ins Internet

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Wie das Statistikamt Eurostat bei einer Umfrage zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien im zweiten Quartal 2016 herausgefunden hat, nutzen bereits mehr als 80 Prozent der EU-Bürger zwischen 16 und 74 Jahren das Internet. Darüber hinaus sind bereits acht von zehn europäischen Internetnutzern mobil im Netz, wobei besonders die 16- bis 24-Jährigen mit dem Smartphone online unterwegs sind.

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Mich würde da zuerst brennend interessieren wie viele davon es wirklich freiwillig machen und die Altersgruppen dazu. Da fehlt ja alles über die Altersgruppe 55+ und bedenklich ist das sich nur rund ein Drittel mit dem Kleingedruckten befasst.
 
Statistiken, ohne den Fragebogen zu kennen. Ich gehe mit PC, dem Tablet oder mit dem Telefon ins Internet.

Viel wichtiger ist für mich die Frage, wie es energetisch aussieht. Irgendwo lass ich mal, dass mobiles Internet
erheblich mehr Energie benötigt. Wenn man das allerdings mit dem Energieverbrauch von Desktop-Rechner
und Smartphone gegenrechne, könnte es für die mobilen wieder viel besser aussehen. Außerdem weiss ich
nicht, ob die Versorgung mit mobil Mästen alleine schon stetig Energie kostet, oder ob es für ein aktuelles zu
sendendes Datenpaket genutzt wird. Hat da jemand belastbare Daten zu?

Was sind "persönliche" Daten? Name und Adresse von mir stehen seit vierzig Jahren im Telefonbuch. Oder
worum geht es genau? Wenn ich z.B. die Profis sehe, die ganz offen sagen, wann sie garade wo laufen mit
online Tracking, dann weiss jeder, wann deren Wohnung unbeaufsichtigt ist.

Ergibig ist diese Auswertung nicht:
http://ec.europa.eu/eurostat/documents/2995521/7771139/9-20122016-BP-EN.pdf

...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
...Prozent der Befragten!!!!...Das sollte man sich mal ganz gewaltig merken! Es gibt keine Umfragen die stimmen können solange nicht alle Menschen befragt wurden.
Bei mir Internet nur mit Desktop-PC.
 
Gut über Umfragen und Auswertungen kann man streiten aber da es dort ja eher um reine Banalitäten geht glaube ich kaum das man Aluhüte oder Verschwörungstheorien braucht.
Ich hatte mal versucht mit dem Tablet zu surfen, was mir aber nicht so liegt. Irgendwie falle ich immer runter und das Segel bekomme ich auch nicht dran :lol:
 
Die Überschrift "In Europa gehen bereits fast 80 Prozent mobil ins Internet" ist schlichtweg falsch!
Zuerst wird gesagt, dass
bereits mehr als 80 Prozent der EU-Bürger zwischen 16 und 74 Jahren das Internet nutzen. Dabei greifen 79 Prozent der Befragten über Smartphones oder andere Handys auf das Netz zu
Es sind nicht "fast 80%", die mobil ins Internet gehen, sondern fast 80% derjenigen, die überhaupt im Internet unterwegs sind (was wiederumetwa 80% der EU-Bürger sind).
Das ist ein großer Unterschied, denn die Überschrift liest sich so, dass 80% aller Leute in Europa mobil ins Internet gehen würden.

Wie wird hier denn eigentlich "das Internet nutzen" und "mobiles Internet nutzen" definiert?
Sie haben ein internetfähiges Gerät? Sie nutzen dieses einmal in der Woche? Einmal am Tag? Mehrfach täglich?
 
Die Überschrift "In Europa gehen bereits fast 80 Prozent mobil ins Internet" ist schlichtweg falsch!
Zuerst wird gesagt, dass
Es sind nicht "fast 80%", die mobil ins Internet gehen, sondern fast 80% derjenigen, die überhaupt im Internet unterwegs sind (was wiederumetwa 80% der EU-Bürger sind).
Das ist ein großer Unterschied, denn die Überschrift liest sich so, dass 80% aller Leute in Europa mobil ins Internet gehen würden.
Es ist noch ungenauer, weil mit der Gruppe 16-74 mal eben ca. 40% der Bürger außen vor sind.
Von den 60% der Bürger haben 80% Internetzugang, also 48% der Gesamtmenge und davon
haben 80% mobilen Zugang, also 38%, oder gut ein drittel.

Aus derselben Umfrage kann man also problemlos die Titelzeile bekommen. Darum ist es so
wichtig zur Bewertung die Methodik zu kennen:

In Europa gehen nur gut ein Drittel der Bürger mobil ins Internet
 
Ob die im Vorfeld Fragen gestellt haben um Leute auszuklammern für die Internet ein Buch mit 7 Siegeln ist, oder einfach bei den Personen einen Haken dran gemacht haben? Ist das wichtig? In der Regel wird ja kaum bei Umfragen erwähnt wer wegen was rausfällt.
 
In der Regel wird ja kaum bei Umfragen erwähnt wer wegen was rausfällt.
In jeder universitären Studie ist dezidiert beschrieben, was, wie und warum gemacht wurde.
Ohne dieses Wissen sind Ergebnisse Schall und Rauch. Meinungsumfrageinstitute haben
etwas von Unterhaltungswert, aber selten etwas von valider Studie. Das muss man lernen
und verstehen, ansonsten sinkt die Medienkompotenz in negative Bereiche
 
Gut in der von dir verlinkten Seite ist es erwähnt worden und das man so etwas macht ist mir auch klar. Ich bezog mich lediglich auf den Artikel wo man solche Sachen hätte auch erwähnen können
 
In jeder universitären Studie ist dezidiert beschrieben, was, wie und warum gemacht wurde.
Ohne dieses Wissen sind Ergebnisse Schall und Rauch. Meinungsumfrageinstitute haben
etwas von Unterhaltungswert, aber selten etwas von valider Studie. Das muss man lernen
und verstehen, ansonsten sinkt die Medienkompotenz in negative Bereiche

Eben.......obwohl ich diesen REPRÄSENTATIVEN Studien sowieso nicht mehr glaube.Aber die Menschen wollen ja verkaspert werden.:nicken:
 
Eben.......obwohl ich diesen REPRÄSENTATIVEN Studien sowieso nicht mehr glaube.Aber die Menschen wollen ja verkaspert werden.:nicken:
Es geht doch nicht um "vollumfänglich richtig" oder "vollumfänglich falsch".

Es geht darum, aus bescheidenen Daten noch bescheidenere Prognosen zu
treffen. Wäre menschliches Verhalten so leicht zu prognostizieren, gäbe
es keine Firmenpleiten mehr, keine Unfälle etc....
 
Wenn ich mit dem Handy schnell mal irgendwelche Fußball-Ergebnisse checke oder in Whatsapp Bilder versende, nutze ich auch mobil das Internet.
Das ändert aber nichts daran, dass ich zum überwiegenden Großteil den PC fürs Internet nutze.
Eine Stunde lang online nach Klamotten zu stöbern, wäre mir mobil am Handy schlicht zu blöd :ugly:
Diese Prioritäten des Nutzerverhaltens wurden in dieser Umfrage jedoch, wie es aussieht, gar nicht erfasst.

Das ist doch die gleiche Statistik wie mit dem Auto. Das ist auch mehr Stehzeug als Fahrzeug, weil es bei den meisten Leuten 23½ Stunden am Tag rum steht.
 
Schon wieder diese Undurchsichtigen Hochrechnungen--Also mich hat keiner Gefragt.
Sonst hätte ich denen Sagen müssen; "Das ich trotz fast Mittlerem Alter mit dem Smartphone nur ca 4 MB von 2GB Datenvolumen im Monat habe. Wegen der Uhr vieleicht^^.
Deshalb kommt "InteressierterUser´s" 1/3 besser hin. Da ich vermute das ich nicht unbedingt einer Minderheit angehöre.

Das ist doch die gleiche Statistik wie mit dem Auto. Das ist auch mehr Stehzeug als Fahrzeug, weil es bei den meisten Leuten 23½ Stunden am Tag rum steht.
Also meine Auto´s und Bike´s, fahren ja den ganzen Tag an einen Pfosten angebunden im Kreis um effizient zu sein:ugly:

Naja aber Recht hast´e schon.
 
Mir ist durchaus klar, dass viele Leute, die mitunter früher über Computer und Internet die Nasen gerümpft haben, heutzutage wegen dem Smartphone Hype mobil online sind. Leider ist es so, dass viele dieser Leute nie Zugriff aufs Netz hätten bekommen sollen. Diese sind dann natürlich auch oft ein gefundenes Fressen für Kriminelle, die sich deren Unwissenheit zu nutze machen. Da wird sich teils auf öffentlichen, verseuchten Rechnern im Online-Banking eingeloggt.
Junge Leute sind in der Hinsicht nicht besser als ältere Semester und ich finde die Behauptungen, dass sich Jugendliche heutzutage besser auskennen für lächerlich. Ich wage zu behaupten, dass sich prozentual gesehen weniger Nutzer von Computern und Smartphones wirklich gut auskennen, als es vor 20 Jahren des Fall war. Man hat sich damals nicht einfach so nen Computer zugelegt sondern hatte gute Gründe (z.B. Beruf) oder eine Vorgeschichte (z.B. C64 -> Amiga -> PC).
 
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