AW: Ultra-HD-Auflösung fürs Wohnzimmer: Wenn da nicht der Abstand zum Fernseher wäre
Neue Filme werden doch in deutlich höherer Auflösung produziert als 4K, also wo ist das Problem?
"Deutlich" ist gut. Die neueren Kameras schaffen afaik 5k, das heißt mit ein bißchen nachträglicher Veränderung am Bildausschnitt bist du bei 4k. 2160 Zeilen zu füllen könnte für manch aktuellen Kinofilm schon knapp werden. Und Fernseher werden nunmal nicht nur für aktuelle AAA-Kinofilme gekauft, sondern auch für älteres/billigeres Material (SW Episode 1 ist z.B. 2k iirc), für TV-Produktionen (full HD), für normale TV-Sendungen (HD. Mit Glück) und auch für altes TV-Material (gar kein D). Schon die Umstellung auf FHD hat sehr lange gedauert, und da kamen zeitgleich mit BluRay ein neues, passendes Medium und es gab eine sehr deutlich sichtbare Bildverbesserung und man lag ungefähr in einem Zeitfenster, in dem die 16:9 Röhrenbesitzer leicht zum aufrüsten zu motivieren waren. Jetzt schon wieder ne neue Stufe, die diesmal schwerer zu sehen ist, wird ähnlich schwer zu verkaufen sein, wie 3D im letzten Jahr: Wer eh kauft, nimmts (bei geringem Aufpreis, der schwer zu realisieren ist) mit, ansonsten bleibt es stehen. Der Markt für Fernseher ist nun einmal wesentlich träger, als der PC-Markt - was viele der Flachbildschirmhersteller ohne echte TV-Erfahrung einfach nicht kapieren wollen.
Ich selbst kenne jedenfalls Leute, denen fällt selbst auf ettlichen Metern Kinoleinwand aus Reihe 8 nicht auf, dass da wohl noch ein alter 2k Projektor im Einsatz sein muss...
(zugegeben: Mich stört 24p auch wesentlich mehr. Da sollte dran gearbeitet werden)
Glaube ich nicht, dass du aus 2,5 Meter auf 42 Zoll Pixel zählen kannst. Aus der Entfernung wird es sogar schwer, alle Bildinhalte wahrzunehmen.
Also ich kann, bei entsprechendem Kontrast, auf meinem 24" Monitor aus 2,5 m noch 1 Pixel große Details erkennen. Es ist nicht so, dass mich die Pixel da stören würden - aber bei knapp 2 facher Größe kann man definitiv noch ein bißchen Bildqualität rausholen.
Kleiner denkfehler deinerseits. bei 4K verdoppelt sich in etwa die Horizontale und die Vertikale Auflösung im vergleich zu FullHd. Das heißt die Gesamtauflösung ist deswegen etwa 4 mal so groß wie bei einem derzeitigen FullHd Film
Rate mal, wieso er ausgehend von 10 GB Full-HD auf 40 GB für UHD kommt
Eine BluRay (DL) fasst 50GB.
Wenn ein FullHD Film ordentlich codiert ist (x264), bekommt man im Schnitt auf 6-10GB. Je nach länge und wie viele Tonspuren dabei sind. (Viele würden damit sogar auf eine DVD passen)
Wenn ich nun die doppelte Auflösung nehme, also 4K, komme ich auf ~25-40GB. Da kann ich noch ein schönes Menü basteln und ggf. neben den 2 deutschen auch noch eine dritte oder vierte original Tonspur mit drauf packen! Und alles würde auf eine Double Layer BluRay passen!
Wenn ich darauf natürlich nicht achte, Stunden an Werbung und Trailer drauf packe und aus Bequemlichkeit/Kostenersparnis alle 847238947863 Tonspuren ebenfalls, dann wird eine Bluray schon mal knapp![/QUOTE]