Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

dennoch reichst aus um daten, wie zb auch eine funkverbindung durchzuschicken.
und das supergate war nix anderes wie ein normales sg, nur halt in groß. aber die technik ist die gleiche.
 
AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

Du kannst die Dimensionen, die höher angesiedelt sind, nicht so nutzen, wie du jetzt meinst oder hoffst.
Die Dimensionen 5 und 6, die man derzeit für die Quantenpartikel braucht um die Quarks zu erklären sind so klein, dass nicht mal ein Quark darin Platz hat.

Sind Dimensionen nicht eigentlich per Definition endlos?
(bzw. Warum sind es die hier nicht?)


Nehmen wir mal das Photon an, es bewegt sich mit c durch die Raumzeit. Durch eine Reaktion mit der Dimension n wird es kurzfristig auf größer c beschleunigt. Durch die Energieaufnahme und die Wechselwirkung hat das Photon eine Masse erhalten (nur ein Teilchen mit der Ruhemasse 0 kann c schnell sein).
Für eben diesen Augenblick hat es sich in der Zeit zurück bewegt (für das Über-Photon läuft die Zeit normal ab). Es gibt die Energie wieder ab und wird wieder zum Photon. Die abgegebene Energie muss also jetzt in unser Universum eingedrungen sein. Also Energiegewinnung aus dem Nichts.
Bisher ist ein derartiges Phänomen nicht aufgetreten.

Es ist keine Energiegewinnung aus dem nichts, denn dein Gedankenexperiment beginnt mit einer "Energieaufnahme" aus einer "Reaktion mit der Dimension n" ;)
(Frage: Falls damit eine physikalische Definition -LängeHöheBreiteZeitVierFünfSechs...- gemeint ist: Wie kann man damit "reagieren"?)

Ich weiß jetzt nicht genau, welche Masse das Objekt hatte, das die Erde traf und den Mond erzeugte und wo es geblieben ist.

Vermutungen schwanken afaik zwischen "=Erdkern", "Mond" und "eingeschmolzen.

Die Erde hat sechsmal mehr Masse als der Mond. Würde also ein Himmelskörper einen der Gasriesen treffen, dessen Masseverhältnis ebenso ist wie Erde/Mond, würde es meiner Meinung nach stärke Schäden hinterlassen.

Ahso. Ich bin jetzt von einem Körper vergleichbarer Größe ausgegangen, als nicht ganz "1/6 Planetenmasse" (dürfte der Mond-Erzeuger auch nicht gehabt haben)
Wenn wir hier natürlich von etwas in der Größenordnung "Neptun triff Saturn" sprechen, dann stimm ich dir zu: Das gibt ne Delle. (ich würd mir aber Gedanken um die Ablenkung von so ziemlich jedem anderen Körper im Sonnensystem machen...)

Der fremde Himmelskörper taucht tiefer in den Gasriesen ein, weil es ja keine feste Oberfläsche gibt.

Was aber umgekehrt auch die Möglichkeiten für Interaktionen und bleibende Schäden verringert. Wenn ein kleinerer Komet auf die Erde knallt, gibts nen Krater.
Wenn er Uranus trifft und nicht verglüht (und einen ggf. vorhandenen festen Kern/Planeten verfehlt), kommt er auf der anderen Seite wieder raus und hinterlässt nur ein bißchen Wind.

Könnte man nicht ein künstliches Wurmloch erzeugen, dass groß genug ist (und stabil genug), um ein Raumschiff durchzuschicken. ala Superstargate?


Eins nach dem anderen...

Schritt 1:
die potentielle Existenz von Wurmlöchern beweisen
Schritt 2:
natürliches Wurmloch finden
Schritt 3:
natürliches Wurmloch verstehen
Schritt 4:
stabiles Wurmloch verstehen
Schritt 5:
größenabhängige Effekte in Bezug auf Wurmlöcher verstehen (ggf. vorher: natürliche Wurmlöcher verschiedener Größe entdecken)
Schritt 6:
bei positiven Ergebnissen der Schritte 1-5 ggf. Gedanken über küntliche Wurmlöcher machen.



P.S.:
Allgemein möchte ich mal wieder darauf hinweisen, dass das hier das Wissenschaftsforum ist, nicht das Filmforum.
 
AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

dennoch reichst aus um daten, wie zb auch eine funkverbindung durchzuschicken.
und das supergate war nix anderes wie ein normales sg, nur halt in groß. aber die technik ist die gleiche.

Tja, aber das Problem, was Stargate hat ist ja, dass sie immer sagen, dass Materie nur in eine Richtung durchgeschickt werden kann (O-Ton Samantha Carter).
Wieso aber können Funksignale in beide Richtungen geschickt werden? :what:
Denn Funkkontakt kann man aufnehmen, sie können das sehen, was das Malp ihnen an Daten liefert.
Als Carter die Sonne gesprengt hat (he he he :D), hat sie dafür ein Stargate benutzt, doch wie soll das Stargate die Schwerkraft des schwarzen Lochen übertragen können und gleichzeit Materie vom Stern absaugen können?
Desweiteren. Wie kann man in den Hyperraum eintreten, darin fliegen und dann noch in der Lage sein, mögliche andere Schiffe darin zu entdecken oder zu wissen, dass man gerade vor einem Planeten wieder herauskommt und schon alle Daten von ihm hat, obwohl man im Hyperraum nicht swcannen kann, in dem Sinne, wie wir es normaler Weise machenm, denn ein Funksignial kann ja nur c haben und nicht Hyperdrivespeed. ;)

Wie gesagt, bitte die Fiktion einer Fernsehserie (sei sie auch noch so interessant gemacht) von natürlicher Wissenschaft trennen. :schief:

Sind Dimensionen nicht eigentlich per Definition endlos?
(bzw. Warum sind es die hier nicht?)

Wie endlich ist deiner Meinung nach Dimension 1?
Wie siehts mit Dimension 2 aus?
Ist Dimension 4 tatsächlich darauf beschränkt immer nur in einer Richtung zu laufen?
Hat die Oberfläche einer Kugel einen Anfang und ein Ende?
Wie sieht eine Geodäte in einer zweidimensionalen Welt aus? Das wissen wir, denke ich mal?
Doch schon eine Geodäte in einer dreidimensionalen Welt zu beschreiben kann zu Problemen führen und in einer mehrdimensionalen Welt wird richtig schwer.
Eine Dimension definiert sich doch daraus, dass man sie in Werte setzen kann, ob das nun Koordinaten oder Zeiten sind. Eine darüber liegende Dimension (Dimension 5 und 6) definiert sich theoretisch auch daraus, aber kann sie größer sein als eine Planck Länge?
Derzeit haben wir noch nicht das Verständnis oder die Mittel, um Dimension außerhalb unser Vorstellungskraft und unser Empfinden physikalisch begreifbar zu machen.
Mathematisch können wir sie erfassen, daher existieren sie derzeit nur in mathematischen Modellen und nicht als tatsächlich vorhandene Dimensionen.

Es ist keine Energiegewinnung aus dem nichts, denn dein Gedankenexperiment beginnt mit einer "Energieaufnahme" aus einer "Reaktion mit der Dimension n" ;)
(Frage: Falls damit eine physikalische Definition -LängeHöheBreiteZeitVierFünfSechs...- gemeint ist: Wie kann man damit "reagieren"?)

Tja, das Problem ist nur, dass ein geschlossenes System (unsere Dimension) eine Energie erhalten hat, die es so nicht bekommen würde, also ist es für unsere Dimension Energiegewinnung aus dem nichts. ;)
Und wie ein Photon mit einer anderen Dimension regaieren kann ist ja eben die interessante Frage und meiner Meinung nach ist auch nur ein Photon dazu in der Lage, denn nur das Photon kann mit c reisen. Doch wenn es mit c reist, steht die Zeit still, wie kann es da überhaupt mit einer anderen Dimension interagieren.
Es kenne vier Quantenphysiker, die sich derzeit deshalb die Köpfe zerbrechen. :D

Ahso. Ich bin jetzt von einem Körper vergleichbarer Größe ausgegangen, als nicht ganz "1/6 Planetenmasse" (dürfte der Mond-Erzeuger auch nicht gehabt haben)
Wenn wir hier natürlich von etwas in der Größenordnung "Neptun triff Saturn" sprechen, dann stimm ich dir zu: Das gibt ne Delle. (ich würd mir aber Gedanken um die Ablenkung von so ziemlich jedem anderen Körper im Sonnensystem machen...)

Das Problem ist, dass man nicht weiß, wie groß der Körper war, der die Erde damals getroffen und den Mond erzeugt hat. Man kann aber davon ausgehen, dass die Erde davor größer war, da der Mond aus dem gleichen Gestein besteht wie auch die Erde.
Bei großen Körpern ist die Schwerkraft auch wieder eine andere. Dort würde ein Mond sicher vorher zerplatzen, bevor er den Jupiter tatsächlich erreichen würde.

Was aber umgekehrt auch die Möglichkeiten für Interaktionen und bleibende Schäden verringert. Wenn ein kleinerer Komet auf die Erde knallt, gibts nen Krater.
Wenn er Uranus trifft und nicht verglüht (und einen ggf. vorhandenen festen Kern/Planeten verfehlt), kommt er auf der anderen Seite wieder raus und hinterlässt nur ein bißchen Wind.

Nein, das innere eines Gasriesen ist wegen der Schwerkraft entsprechend komprimiert. Der fremde Himmelskörper würde in die ersten Gasschichten eintauchen, doch irgendwann trifft er auf immer dichtere Materie und würde von ihr abprallen, den Planeten also wieder verlassen, der Planet würde daraufhin die Impulsenergie aufnehmen und könnte sich daraufhin anderweitig ausrichten, wie es der Uranus als Beispiel ja getan hat, er ist "gekippt", also halt "umgefallen". ;)

Der Saturn hat zwar eine durchschnittliche Dichte, die geringer ist als die des Wasser (deshalb würde er auf einem entsprechend großen Ozean auch schwimmen :D), dennoch ist er im Inneren so Dicht, dass keine Materie ihn durchstoßen könnte.
Der Satur gibt übrigends, ebenso wie der Jupiter, mehr Energie ab, als er von der Sonne aufnimmt. :daumen:
Man erklärt das mit dem Kelvin-Helmholtz-Mechanismus.
Demnach müssten dann aber auch Neptun und Uranus mehr Energie abstrahlen als sie aufnehmen, was aber nicht der Fall ist. :what: :huh:

Schritt 1:
die potentielle Existenz von Wurmlöchern beweisen

Derzeit existieren Einstein-Rosen-Brücken nur mathematisch innerhalb einer Singulariät ;)

Schritt 2:
natürliches Wurmloch finden

Wenn man theoretisch davon ausgeht, dass jedes schwarzes Loch eine solche Brücke enthält, dann kann ich sagen, dass du in Cygnus X1 eine derartige Brücken finden wirst. Ein blauer Riesenstern umkreist in nur 5,6 Tagen eine der stärksten Röntgenquellen unserer Galaxie. Diese Röntgenquelle kann nach Berechnungen nicht größer als 300km sein, hat aber mindestens 10 Sonnenmassen.

Schritt 3:
natürliches Wurmloch verstehen

Derzeit nicht mal mathematisch möglich, da es zuviele mögliche varablen gibt. Schließlich versagt auch die Quantenphysik innerhalb einer Singularität. ;)

Schritt 4:
stabiles Wurmloch verstehen

Nicht mal mathematisch möglich. :(

Schritt 5:
größenabhängige Effekte in Bezug auf Wurmlöcher verstehen (ggf. vorher: natürliche Wurmlöcher verschiedener Größe entdecken)

Da eine Singularität nach der Quantentheorie nicht größer sein kann als eine Planck Länge, ist jede Einstein-Rosen-Brücke auch nicht größer, also gibts derzeit nur eine Größe.
Wenns nicht so ist, ist die Quantenphysik als grundlegende Physik nicht mehr haltbar. :( :klatsch:

Schritt 6:
bei positiven Ergebnissen der Schritte 1-5 ggf. Gedanken über küntliche Wurmlöcher machen.

Sofern man in der Lage ist, eine künstliche Singularität zu erzeugen, müsste man auch in der Lage sein eine Einstein-Rosen-Brücke zu erzeugen.
Doch ob man es nutzen kann, ist eine andere Frage. :schief:
 
AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

Weil das eine logische Konsequenz der allgemeinen und speziellen Relativitätstheorie ist.
Beobachtungen und Experimente haben gezeigt, dass die Zeit langsamer abläuft, je näher man c kommt.
Da sich Photon nicht verändern (wie z.B. Neutrinos) geht man davon aus, dass bei c keine Zeit mehr vergeht, daher können sie sich nicht verändern.

Die markierten Wörter sind das Problem an der ganzen Sache. ;)
Und woher weiß man, dass sich Photonen nicht verändern? Ist die Menscheit schon soweit, dass man sich ein Photon unter dem Mikroskop ansehen kann? ^^ Wie macht man das, wenn es sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt und man eh nicht hinterherkäme, wenn man von der Größe absieht?
Die ganze Sache beruht auf Zahlen und Fakten, die jemand auf Papier herausgefunden haben will. ;)

Es gibt regelmäßig Unregelmäßigkeiten, die niemand in Formeln fassen kann (ich errinnere mich, dass in der Thermodynamikvorlesung mal sowas zur Sprache kam), weil die Wissenschaft doch noch nicht so weit ist, um alles zu verstehen. ;)
 
AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

Die markierten Wörter sind das Problem an der ganzen Sache. ;)

Sehe ich nicht so, die grundlegenden Dinge unseres Universums und unserer Technik beruhen auf zwei Theorien. ;)

Und woher weiß man, dass sich Photonen nicht verändern?

Weil man noch keins gesehen hat, das anders ist als all die anderen, die man schon gesehen hat und der Wahrscheinlichkeit nach hätte man es sehen müssen, wenn sich ein Photon wirklich verändert, ist aber nicht der Fall.

Ist die Menscheit schon soweit, dass man sich ein Photon unter dem Mikroskop ansehen kann?

Jep, man kann eine Menge unter einem Mikrosokop sehen. :D

Wie macht man das, wenn es sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt und man eh nicht hinterherkäme, wenn man von der Größe absieht?
Die ganze Sache beruht auf Zahlen und Fakten, die jemand auf Papier herausgefunden haben will. ;)

Ich hab mal markiert, was du so annimmst. ;)
Wir haben festgestellt, dass c nicht überschritten werden kann, nur ein Photon ist in der Lage c zu erreichen. Materie kann c nicht erreichen. Teilchen verändern sich, reagieren miteinander, mit anderen Teilchen oder mit Energie, doch ein Photon ist immer ein Photon, es verändert sich nicht, zerfällt nicht, wird niemals langsamer als c. Wir wissen schon eine Menge darüber und derzeit verhält es sich genauso, wie die "Theorien" es vorhersagen.

Es gibt regelmäßig Unregelmäßigkeiten, die niemand in Formeln fassen kann (ich errinnere mich, dass in der Thermodynamikvorlesung mal sowas zur Sprache kam), weil die Wissenschaft doch noch nicht so weit ist, um alles zu verstehen. ;)

Was meinst du genau, den Welle Teilchen Dualismus oder dass die Gesetze der Thermodynamik in der Quantenwelt versagen? :schief:
Viele klassische Gesetze versagen, wenns um die Quantenwelt geht, auch die Relativitätstheorie, daher wird auch sie inzwischen zur "klassischen" Physik gezählt.
 
AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

Jep, man kann eine Menge unter einem Mikrosokop sehen. :D

Dann müsste aber das Photon erstmal anhalten, wenn man es betrachten möchte, wobei es wie gesagt afaik noch keine so feinen Mikroskope gibt. ^^ Und wenn es anhält, müsste die Zeit für es ja weiterlaufen. Und wenn es sich dann noch immer nicht verändert, sollte man evtl nochmal von vorn anfangen zu überlegen. ;)

Ich hab mal markiert, was du so annimmst. ;)

Ich hatte das Wort vorher in Anführungszeichen, hab die aber irgenwie wieder weggenommen. :ugly:
Was ich jedenfalls sagen möchte: Alles in dieser Richtung sind Hypothesen, die man nicht experimentell nachweisen kann, da es die technischen Möglichkeiten nicht zulassen.


Was meinst du genau, den Welle Teilchen Dualismus oder dass die Gesetze der Thermodynamik in der Quantenwelt versagen? :schief:
Viele klassische Gesetze versagen, wenns um die Quantenwelt geht, auch die Relativitätstheorie, daher wird auch sie inzwischen zur "klassischen" Physik gezählt.

Wenn ich mich recht errinnere, ging es dabei um eine recht banale Sache, frag mich bitte nicht was. ^^ Es ging afaik um Entropien von Stoffen beim Erhitzen oder sowas in der Art.
Dass sich die Gesetze der Thermodynamik nicht auf Atome anwenden lassen, ist auch kein Geheimnis. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

mal ne Gegenfrage , wer arbeitet mit seinem Rechner am LHC mit ? Alles andere was hier spekuliert hat keine Basis und beruht auf reiner Phantasie und Spekulationen , mfg
 
AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

Wie endlich ist deiner Meinung nach Dimension 1?

Unendlich (behauptet Einstein.)

Wie siehts mit Dimension 2 aus?

auch unendlich (und da war er sich bekanntermaßen sogar sicher ;) )

Für Dimension 3 gilt auch: Unendlich.

Ist Dimension 4 tatsächlich darauf beschränkt immer nur in einer Richtung zu laufen?

physikalisch wohl nicht. Bis auf weiteres ist sie aber zumindest in eine Richtung: unendlich.
(die andere kennen wir einfach nicht, aber ein Ende ist nicht nachgewiesen, sondern nur eine Hypothese)

Hat die Oberfläche einer Kugel einen Anfang und ein Ende?

Nein. Nicht, wenn man sie als Fläche betrachtet.

Wie sieht eine Geodäte in einer zweidimensionalen Welt aus? Das wissen wir, denke ich mal?
Doch schon eine Geodäte in einer dreidimensionalen Welt zu beschreiben kann zu Problemen führen und in einer mehrdimensionalen Welt wird richtig schwer.

Klar wirds komplex. Aber das heißt nicht, dass man davon ausgehen muss, dass die einfachsten Grundsätze nicht mehr gelten. (vor allem sollte man sich das wohl definitiv nicht sicher sein, solange man die Komplexität nicht überblickt?)

Eine Dimension definiert sich doch daraus, dass man sie in Werte setzen kann, ob das nun Koordinaten oder Zeiten sind. Eine darüber liegende Dimension (Dimension 5 und 6) definiert sich theoretisch auch daraus, aber kann sie größer sein als eine Planck Länge?

Da die ersten vier nicht nur größer, sondern sogar unendlich sind:
Das wäre nach den Kriterien von Ockham die erste anzunehmende Variante.
Ansonsten bin ich mit der Planck Länge nicht vertraut - aber allein die Tatsache, dass sie in Metern angeben werden kann (eine Einheit, die den ersten drei Dimensionen zugeordnet ist), legt nahe, dass sie keine Aussage über die Eigenschaften der fünften und sechsten macht.

Derzeit haben wir noch nicht das Verständnis oder die Mittel, um Dimension außerhalb unser Vorstellungskraft und unser Empfinden physikalisch begreifbar zu machen.
Mathematisch können wir sie erfassen, daher existieren sie derzeit nur in mathematischen Modellen und nicht als tatsächlich vorhandene Dimensionen.

Auch Dinge, die wir nicht erfassen können, können existieren. Wir können das nur nicht mit Sicherheit entscheiden.
Aber wir sollten in der Lage sein, ausgehend von der Hypothese "sie existieren" weiterzudenken. (ansonsten können wir uns die ganze Sache sparen. Etwas, dass es vielleicht nicht gibt und von dem niemand so richtig weiß, was für Eigenschaften es haben sollte, ist arg nutzlos. Bzw. man braucht nur eins - nennen wir es "Magie")

Tja, das Problem ist nur, dass ein geschlossenes System (unsere Dimension) eine Energie erhalten hat, die es so nicht bekommen würde, also ist es für unsere Dimension Energiegewinnung aus dem nichts. ;)

"unsere Dimension"?
Also ich leb in einem Universum, zudem alle Dimensionen gehören - auch wenn ich nur vier davon erfassen kann. Wenn Energie, die in irgend einer Form entlang einer der Dimensionen gespeichert war, in eine andere übertragen wird, mag die plötzlich in meinem Wahrnehmungsfeld auftauchen - aber der Energiegehalt des Universums bleibt konstant (womit Thermodynamik bzw. deren Erweiterung im Bereich E=mc² gültig bleiben).

Und wie ein Photon mit einer anderen Dimension regaieren kann ist ja eben die interessante Frage und meiner Meinung nach ist auch nur ein Photon dazu in der Lage, denn nur das Photon kann mit c reisen. Doch wenn es mit c reist, steht die Zeit still, wie kann es da überhaupt mit einer anderen Dimension interagieren.
Es kenne vier Quantenphysiker, die sich derzeit deshalb die Köpfe zerbrechen. :D

Teil uns das Ergebniss mit ;)
(Meine Laienmeinung wäre ja: Nicht nur Photonen, sondern alle Teilchen haben immer eine Position und Bewegung in allen 6+ Dimensionen. Die Frage ist nur, in welchen sie ihre Eigenschaften wie ändern, wenn irgendwas passiert. Wobei ich gern verstehen würde, warum es nicht so einfach ist.)


Das Problem ist, dass man nicht weiß, wie groß der Körper war, der die Erde damals getroffen und den Mond erzeugt hat. Man kann aber davon ausgehen, dass die Erde davor größer war, da der Mond aus dem gleichen Gestein besteht wie auch die Erde.
Bei großen Körpern ist die Schwerkraft auch wieder eine andere. Dort würde ein Mond sicher vorher zerplatzen, bevor er den Jupiter tatsächlich erreichen würde.

Solange er keine zu starke Eigenrotation hat und einigermaßen gerade darauf zufliegt (d.h. keine Umlaufbahn, sondern direkter Aufschlag - bei großer Schwerkraft auch wahrscheinlicher), sollte das eigentlich nicht passieren. Schwerkraft allein macht ja noch nichts kaputt, sondern sorgt nur für Bewegung - damit es bröckelt braucht es eine zweite Kraft, die in eine (deutlich) andere Richtung wirken. (z.B. Fliehkraft, Eigenbewegung,...)

Der Saturn hat zwar eine durchschnittliche Dichte, die geringer ist als die des Wasser (deshalb würde er auf einem entsprechend großen Ozean auch schwimmen :D), dennoch ist er im Inneren so Dicht, dass keine Materie ihn durchstoßen könnte.

Sag ja nicht, dass der Schuss genau durch den Mittelpunkt geht ;)
Aber du hast recht: Vermutlich würde die zunehmend steigende Dichte für eine starke Ablenkung sorgen.

Der Satur gibt übrigends, ebenso wie der Jupiter, mehr Energie ab, als er von der Sonne aufnimmt. :daumen:
Man erklärt das mit dem Kelvin-Helmholtz-Mechanismus.
Demnach müssten dann aber auch Neptun und Uranus mehr Energie abstrahlen als sie aufnehmen, was aber nicht der Fall ist. :what: :huh:

Solche Überlegungen sind ein bißchen müßig, solange man keine Details über die elementare Zusammensetzung des Inneren weiß, oder?
(Ich frag mich ja schon immer, wie gesichert eigentlich die Erkenntnisse über den Erdkern sind... "Eisen" erscheint mir immer so ein bißchen unlogisch, wo sind die wirklich schweren Elemente? Vor allem auch die radioaktiven...)


Derzeit existieren Einstein-Rosen-Brücken nur mathematisch innerhalb einer Singulariät ;)

Eben. Und ein mathematischer Lösungsversuch ist noch kein Beweis für die physikalische Möglichkeit bzw. den Zwang zur Existenz.



Und schon gescheitert ;)

Da eine Singularität nach der Quantentheorie nicht größer sein kann als eine Planck Länge, ist jede Einstein-Rosen-Brücke auch nicht größer, also gibts derzeit nur eine Größe.
Wenns nicht so ist, ist die Quantenphysik als grundlegende Physik nicht mehr haltbar. :( :klatsch:

Da du ja weiter oben festgehalten hat, dass die innerhalb einer Singularität eh nicht so ganz passt, ist das keine Einschränkung, die man nicht schon bei einem der früheren Schritte hätte überwinden müssen ;)

Sofern man in der Lage ist, eine künstliche Singularität zu erzeugen, müsste man auch in der Lage sein eine Einstein-Rosen-Brücke zu erzeugen.
Doch ob man es nutzen kann, ist eine andere Frage. :schief:

Nuja. Die Erfahrung leehrt, dass das umgehen von Naturgesetzen deutlich schwieriger ist, als ihre Ausnutzung. Also bin ich zuversichtlich, dass die Physiker länger für das künstliche Wurmloch brauchen, als die Techniker für eine Lösung, etwas durchzubekommen ;)
 
AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

Dann müsste aber das Photon erstmal anhalten, wenn man es betrachten möchte, wobei es wie gesagt afaik noch keine so feinen Mikroskope gibt. ^^ Und wenn es anhält, müsste die Zeit für es ja weiterlaufen. Und wenn es sich dann noch immer nicht verändert, sollte man evtl nochmal von vorn anfangen zu überlegen. ;)

Du kannst ein Photon nicht anhalten, es bewegt sich immer mit c.
Darauf beruht ja die Theorie und da wir es bisher noch nicht anderweitig beweisen können und derzeit die Beobachtungen und Experimente darauf hinweisen, dass Photon mit c fliegt, sind die Theorien völlig in Ordnung.
Da sich ein Photon mit c bewegt und da die Zeit stehen bleibt, kann es sich auch nicht verändern. Eine recht einleuchtende Erklärung, wie ich finde. ;)

Ich hatte das Wort vorher in Anführungszeichen, hab die aber irgenwie wieder weggenommen. :ugly:
Was ich jedenfalls sagen möchte: Alles in dieser Richtung sind Hypothesen, die man nicht experimentell nachweisen kann, da es die technischen Möglichkeiten nicht zulassen.

Wieso Hypothesen?
Ohne den Quanteneffekt des Tunnels würde die Sonne keine Energie mit Fusion erzeugen können.
Die Quantentheorie kann den Elektromagnetismus auf subatomarer Ebene erklären.
Ohen den Welle Teilchen Dualismus kann die Supraleitfähigkeit nicht erklärt werden.
Einsteins Theorie benutzt man zur Regulierung von Satellitenbahnen und man kann damit die Bewegung des Merkurs genau erklären.

Also zeigen die Theorien, dass sie sehr wohl richtig sein können und die Theorien legen Ereignisse vor, die man halt experimentell nachweisen könnte (wenns unsere Technik es zulässt). Bisher haben sich aber alle Vorhersagen, die man im Experiment nachstellen kann, als korrekt dargelegt. Wieso sollte es bei Dingen, die man derzeit noch nicht nachweisen kann, anders verhalten?

Wenn ich mich recht errinnere, ging es dabei um eine recht banale Sache, frag mich bitte nicht was. ^^ Es ging afaik um Entropien von Stoffen beim Erhitzen oder sowas in der Art.
Dass sich die Gesetze der Thermodynamik nicht auf Atome anwenden lassen, ist auch kein Geheimnis. ;)

Meinst du einen schwarzen Körper?
Oder meinst du den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik speziell?

Schon den ersten Hauptsatz der Thermodynamik kannst du in der Quantenpyhsik vergessen. :D
Deswegen auch das Gedankenexperiment mit dem Photon, dass kurzzetig mit einer anderen Dimension interagiert.

wer arbeitet mit seinem Rechner am LHC mit ? Alles andere was hier spekuliert hat keine Basis und beruht auf reiner Phantasie und Spekulationen

Das musst mal etwas genauer ausführen, einfach einen Satz in den Raum werfen reicht an dieser Stelle der Diskussion nicht mehr aus.
 
AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

der berühmte und teils verhasste satz "alles ist relativ" bereitet mir in bezug auf die photonen immernoch kopfzerbrechen. wenn ich die taschenlampe anschalte, fliegt das photon relativ zu mir gesehn mit c davon und winkt freundlich zum abschied. aber relativ vom photon aus gesehn verschwinde ich ja mit c und ich sack winke dabei nichma. für wen vergeht nun keine zeit? der allgemeinen theorie nach, vergeht für den, der mit c reist wohl keine zeit. da das je nach relation einmal ich un einmal das photon bin/ist :ugly: aber da für mich definitiv zeit vergeht, müsste es für das photon doch auch so sein. und was ist mit einem anderen objekt, das sich genau mittig positioniert? also relativ von mir aus gesehn mit 0,5c dem photon hinterherjagdt. aus dessen sicht hüpfen wir 2 (photon un ich) je mit jeweils 0,5c nach links un rechts davon - da is das photon relativ gesehn au ned mehr mit c unterwegs. und soviel bewegung wie im universum is, wo galaxien(haufen) auf sich zu fliegen, aneinander vorbei, voneinander weg... da kommen hier und da sicher ein paar "relativ" ^^ hohe geschwindigkeiten zusammen, wo nix irgendwie besonders beschleunigt wird und sonstwas für massen entwickelt. für uns wirkt es meiner meinung nach schlichtweg so, als ob. ist man aber selber in der selben relation, ist plötzlich alles wieder ganz normal.

ein grundlegendes problem für mich ist auch die kopplung der zeit an das licht und damit unseren wahrnehmungszeitraum. ganz penibel gesprochen sehen wir nie im leben das hier und jetzt, sondern immer nur die (zugegebenermaßen sehr nahe) vergangenheit. wie kann man da also irgendwie auf stillstehende zeit und laufende zeit bla zurückgreifen? aber ich find den gedanken grad selber seh konfus und muss den glaube selber nochmal vertiefen um drauf zu kommen, was ich damit sagen möchte ^^
 
AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

der berühmte und teils verhasste satz "alles ist relativ"

Das bezieht sich darauf, dass es keinen absoluten Raum mehr gibt.
Alles ist zu allem realtiv zu sehen. Für einen Beobachter, der am Boden steht, bewegt sich ein Mensch, der in einem Zug steht, mit der Geschwindigkeit, mit der auch der Zug fährt.
Für den im Zug bewegt sich der Mensch, der am Rand steht, mit der Geschwindigkeit des Zuges von ihm weg.
Newton führte den absoluten Raum ein, wegen des Eimer Paradoxons.
Aber Einstein hat bewiesen, dass er nicht haltbar ist.

bereitet mir in bezug auf die photonen immernoch kopfzerbrechen. wenn ich die taschenlampe anschalte, fliegt das photon relativ zu mir gesehn mit c davon und winkt freundlich zum abschied.

Photonen fliegen nicht relativ von dir mit c weg, sie fliegen immer mit c, ganz gleich ob sich die Quelle selbst bewegt oder nicht.
Mit einem Gedankenexperiment könnte man das verdeutlichen (ich liebe sowas :D).
Du hockst in einem Gerät, dass sich mit 99,9% von c fortgewegt und machst die Tachenlampe an.
Die Lichtstrahlen sind immer noch c, nicht 99,9% c unc c zusammen, aber die Freqenz des Lichts aus der Taschenlampe wird ins Blaue verschoben.
Im Prinzip wie die Schallwellen gestraucht und gestreckt werden, wenn sich eine Schallquelle bewegt.
So werden auch Lichtwellen ge4staucht und gestregt, die überschreiten c aber nie.
Wenn ein Photon die Erde verlässt, verlängert sich die Wellenlänge, da sie die Energie verliert, die es braucht, um dem Schwerefeld zu entkommen.

aber relativ vom photon aus gesehn verschwinde ich ja mit c und ich sack winke dabei nichma. für wen vergeht nun keine zeit? der allgemeinen theorie nach, vergeht für den, der mit c reist wohl keine zeit. da das je nach relation einmal ich un einmal das photon bin/ist :ugly: aber da für mich definitiv zeit vergeht, müsste es für das photon doch auch so sein.

Wo bewegst du dich denn von dem Photon mit c weg?
Irgendwie ist deine Überlegung fehlerhaft. ;)
Für dich passiert doch gar nichts und da die Zeit für ein Photon stehen bleibt, kann es auch nicht winken. :D

und was ist mit einem anderen objekt, das sich genau mittig positioniert? also relativ von mir aus gesehn mit 0,5c dem photon hinterherjagdt. aus dessen sicht hüpfen wir 2 (photon un ich) je mit jeweils 0,5c nach links un rechts davon - da is das photon relativ gesehn au ned mehr mit c unterwegs.

Hä, das verstehe ich irgendwie jetzt nicht? :what:

und soviel bewegung wie im universum is, wo galaxien(haufen) auf sich zu fliegen, aneinander vorbei, voneinander weg... da kommen hier und da sicher ein paar "relativ" ^^ hohe geschwindigkeiten zusammen, wo nix irgendwie besonders beschleunigt wird und sonstwas für massen entwickelt. für uns wirkt es meiner meinung nach schlichtweg so, als ob. ist man aber selber in der selben relation, ist plötzlich alles wieder ganz normal.

Auch dort ist c konstant, sonst würde ja ein auf uns zu bewegender Körper schneller sein als ein auf und wegbewegender Körper.
Anhand von Aufnahmen mit rotierenden Doppelsternensystemen konnte man belegen, dass c immer Konstant ist, egal wie schnell sich das Doppelsternsystem auch bewegt.

ein grundlegendes problem für mich ist auch die kopplung der zeit an das licht und damit unseren wahrnehmungszeitraum. ganz penibel gesprochen sehen wir nie im leben das hier und jetzt, sondern immer nur die (zugegebenermaßen sehr nahe) vergangenheit. wie kann man da also irgendwie auf stillstehende zeit und laufende zeit bla zurückgreifen? aber ich find den gedanken grad selber seh konfus und muss den glaube selber nochmal vertiefen um drauf zu kommen, was ich damit sagen möchte ^^

Das ist richtig, du siehst die Sonne, wenn du in den Himmel guckst, so, wie sie vor 8 Minuten und 19 Sekunden tatsächlich war. Da aber jede Information nur mit c weitergegeben werden kann, kann man das auf unseren Planeten vernachlässigen. Der Mond ist ja nur eine Lichtsekunde von uns weg.
Anders sieht es bei Objekten aus, die wirklich sehr weit weg sind, wie z.B. Galaxien. Andromenda ist 2,1 Millionen Lichtjahre entfernt, wir sehen sie, wie sie vor 2,1 Millionen Jahren tatsächlich war. Aber ändern können wir das ja nicht, wir schauen in die Vergangenheit, wenn wir in das Teleskop blicken. Und interessanter Weise sehen wir dann dort Quasare, keiner näher dran als 11 Milliarden Lichtjahre.
Wieso gibts aber keine, die näher dran sind? :huh:

Die Relativitätstheorie sagte damals voraus, dass die Zeit langsamer ablaufen wird, wenn man sich immer schneller fortbewegt. Ebenso läuft die Zeit langsamer ab, wenn man sich in einem Schwerefeld befindet.
Beide Phänomene konnte man durch Experimente und Beobachtungen belegen. Je näher man c kommt, desto langsamer läuft die Zeit ab.
Vielleicht meinst du ja die Zeitdilatation der speziellen Relativitätstheorie. ;)
 
AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

wirkt es schlau wenn ich jetzt ja sage? :P

also das c halt c is und 1+1 immernoch 1 is is für mich echt nich leicht zu verstehn ^^ das klingt eher nach jahrmarktmagie. so nach "ich bastel mir das so zurecht wies passt" ^^ aber wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann bewegt sich ein photon immer mit c - je näher ich an die geschwindigkeit des photons komme, desto eher macht sich diese rot bzw blau verschiebung deutlich. also diese verschiebung ist szs eine art puffer mal ganz blöde formuliert ><

dann könnte man ja fast schon sagen, das wir wieder eine formel mit 3 teilen haben - 2 variablen und einer konstante - die variablen müssten also antipardingsich ( :ugly: wie hies es doch gleich, ned paradox ^^) sein damit c konstant bleiben kann. je schneller ich bin (var1), desto kleiner die verschiebung (var2) und c bleibt konstant. oder eben andersrum. das wäre zumindest eine verstehbare grobe formel ^^ für mich
 
AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

Das ist quasi das gleiche wie mit den Feuerwehr und Polizeisirenen - wenn die zu dir hinfahren, dann hört es sich ja anders an als wenn sie von dir wegfahren. Kannst du dir ähnlich auch mit den Photonen vorstellen.
 
AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

wirkt es schlau wenn ich jetzt ja sage? :P

Wenn du die Zeitdilatation meinst und es mathematisch nachvollziehen kannst, dann jep, wirkt schlau. :D
Vielleicht meinst du aber auch, dass du die gravitative Zeitdilatation verstanden hast, sie entstammt aus der allgemeinen Relativitätstheorie und nicht aus der speziellen. :ugly:

also das c halt c is und 1+1 immernoch 1 is is für mich echt nich leicht zu verstehn ^^ das klingt eher nach jahrmarktmagie. so nach "ich bastel mir das so zurecht wies passt" ^^ aber wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann bewegt sich ein photon immer mit c - je näher ich an die geschwindigkeit des photons komme, desto eher macht sich diese rot bzw blau verschiebung deutlich. also diese verschiebung ist szs eine art puffer mal ganz blöde formuliert ><

Du bist nicht der einzige, der nicht verstehen kann, dass c immer c ist und nicht c auf Zug c + Zug ist, sondern immer noch c ist. ;)
Die Wissenschaftler damals haben Einstein mit Heukabeln verfolgt, als er mit dem Blödsinn rauskam. :D
Die Rot- oder Blauverschiebung macht sich relativ zu einem Beobachter bemerkbar, das Photon selbst hat da keinen Plan.
Licht, dass sich auf einen Beobachter zu bewegt, wird ins Blaue verschoben, also die Frequenz wird kürzer.
Man muss aber natürlich von kosmologischer, relativer und gravitativer Rotverscheibung unterscheiden. :schief:

dann könnte man ja fast schon sagen, das wir wieder eine formel mit 3 teilen haben - 2 variablen und einer konstante - die variablen müssten also antipardingsich ( :ugly: wie hies es doch gleich, ned paradox ^^) sein damit c konstant bleiben kann. je schneller ich bin (var1), desto kleiner die verschiebung (var2) und c bleibt konstant. oder eben andersrum. das wäre zumindest eine verstehbare grobe formel ^^ für mich

Du darfst das nicht mit einer mechanischen Einwirkung auf eine Uhr vergleichen. Die Raumzeit selbst sorgt für einen langsameren Ablauf der Zeit. Für dich innerhalb dieses System ändert sich nichts. Nur wenn du dauerhaft im Orbit leben würdest und du beim Start deine Uhr mit der eines Freundes auf der Erde synchronisiert hast, dann stellt sich heraus, dass deine Uhr im Laufe des Lebens im Orbit immer weiter von der abweicht, die dein Freund auf der Erde hat.
Das Licht braucht länger, um aus einem Schwerefeld entweichen zu können, da die Geschwindiglkeit des Lichts c ist und c konstant ist und von Licht immer erreicht wird, muss sich die Zeit aussehen, damit das Licht mit c entweichen kann (klingt doch logisch, oder? :D).

Das ist quasi das gleiche wie mit den Feuerwehr und Polizeisirenen - wenn die zu dir hinfahren, dann hört es sich ja anders an als wenn sie von dir wegfahren. Kannst du dir ähnlich auch mit den Photonen vorstellen.

Das ist relative Rotverschiebung, es gibt, wie gerade hier erwähnt, noch zwei andere Varianten.
 
AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

Das bezieht sich darauf, dass es keinen absoluten Raum mehr gibt.
Alles ist zu allem realtiv zu sehen. Für einen Beobachter, der am Boden steht, bewegt sich ein Mensch, der in einem Zug steht, mit der Geschwindigkeit, mit der auch der Zug fährt.
Für den im Zug bewegt sich der Mensch, der am Rand steht, mit der Geschwindigkeit des Zuges von ihm weg.
Newton führte den absoluten Raum ein, wegen des Eimer Paradoxons.
Aber Einstein hat bewiesen, dass er nicht haltbar ist.

...

Wo bewegst du dich denn von dem Photon mit c weg?

Im Prinzip hat er schon recht:
Ohne absoluten Raum gibt es auch keine absolute Geschwindigkeit. D.h. man kann nur sagen, dass die Geschwindigkeit des Photons und die seinige sich um c unterscheiden, nicht, wer sich eigentlich bewegt - bzw. man kann es nur deswegen, weil man definiert, dass das Photon c hat.
In dem Fall frag ich mich aber immer, mit welcher Geschwindigkeit sich zwei Photonen relativ voneinander entfernen, die in entgegengesetzter Richtung unterwegs sind.
 
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AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

Du meinst jetzt, wenn du mit einer Taschenlampe mal in die eine Richtung einschaltest, dich superschnell umdrehst und dann um 180° gedreht wieder einschaltest?

Jedes Photon bewegt sich mit c fort. Für das eine Photon entfernt sich das andere mit c, anders rum genauso. Relativ zum Beobachter gegesehen entfernen sich beide Photonen mit c voneinander.
Sitzt der Beobachter auf einem Flugzeug (auf ist gut :D), das mit 1000km/h fliegt, dann entfernt sich das eine Photon immer noch mit c von ihm und das andere ebenfalls.
Nur die Wellenlänge der Photonen relativ zum Beobachter ändert sich. Ein Beobachter auf dem Boden, bei dem das Flugzeug gerade vorbeifliegt, sieht das nicht anders, nur dass die Wellenlängen noch weiter verschoben sind, aber er sieht den sich entfernen Lichtstrahl ebenso wie den auch sich zukommenden.

Würde das Licht schneller sein als das Licht (:fresse:), würde sich die Zeit rückwärts bewegen, also es würde eine Reaktion vor der Aktion erfolgen. Das Licht tritt aus der Lampe, ehe man sie eingeschaltet hat. :ugly:
 
AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

Tja, das Problem ist nur, dass ein geschlossenes System (unsere Dimension) eine Energie erhalten hat, die es so nicht bekommen würde, also ist es für unsere Dimension Energiegewinnung aus dem nichts. ;)
Und wie ein Photon mit einer anderen Dimension regaieren kann ist ja eben die interessante Frage und meiner Meinung nach ist auch nur ein Photon dazu in der Lage, denn nur das Photon kann mit c reisen. Doch wenn es mit c reist, steht die Zeit still, wie kann es da überhaupt mit einer anderen Dimension interagieren.
Es kenne vier Quantenphysiker, die sich derzeit deshalb die Köpfe zerbrechen. :D

Die 11 bis 21? Dimensionen die man ableiten kann, beinhalten ja Paralleluniversen !? :ugly:

Wie wahrscheinlich ist eigentlich das da dann die Naturgesetze auch gelten ?
 
AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

Du meinst jetzt, wenn du mit einer Taschenlampe mal in die eine Richtung einschaltest, dich superschnell umdrehst und dann um 180° gedreht wieder einschaltest?

Zwei Taschenlampen wären vermutlich einfacher ;)

Jedes Photon bewegt sich mit c fort. Für das eine Photon entfernt sich das andere mit c, anders rum genauso. Relativ zum Beobachter gegesehen entfernen sich beide Photonen mit c voneinander.

Relativ zum Beobachter entfernen sich aber auch beide Photonen mit c von ihm, oder?

Noch spannender -da man schwer mit Zeiten schummeln kann- wird die Frage übrigens bei zwei Masse-Teilchen, die sich z.B. mit jeweils 0,99c (aus Sicht des externen Beobachters) auf Kollisionskurs befinden. Wie schnell treffen die Aufeinander? und wann?

Würde das Licht schneller sein als das Licht (:fresse:), würde sich die Zeit rückwärts bewegen, also es würde eine Reaktion vor der Aktion erfolgen. Das Licht tritt aus der Lampe, ehe man sie eingeschaltet hat. :ugly:

Du kannst die Logik eines Erklärung nicht dadurch untermauern, in dem du die sie nur zur Hälfte anwendest und das resultierende Ergebniss als unlogisch darstellst ;)
 
AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

Die 11 bis 21? Dimensionen die man ableiten kann, beinhalten ja Paralleluniversen !? :ugly:

Wie wahrscheinlich ist eigentlich das da dann die Naturgesetze auch gelten ?

Bisher kann man daraus schließen, dass die Naturgesetzte, die wir kennen, auch woanders ihre Wirkung entfalten. Ob es Naturgesetzte in Dimensionen gibt, die kleiner als eine Planck Länge sind, kann aber niemand sagen.

Zwei Taschenlampen wären vermutlich einfacher ;)

Nimm einen Laserpointer. :D

Relativ zum Beobachter entfernen sich aber auch beide Photonen mit c von ihm, oder?

Jep, für den Beobachter (der Typ mit der Taschenlampe oder dem Laserpointer) entfernen sich beide Photonen mit c von ihm. Für das eine Photon entfernt sich das andere mit c von ihm, umgekehrt ebenso)

Noch spannender -da man schwer mit Zeiten schummeln kann- wird die Frage übrigens bei zwei Masse-Teilchen, die sich z.B. mit jeweils 0,99c (aus Sicht des externen Beobachters) auf Kollisionskurs befinden. Wie schnell treffen die Aufeinander? und wann?

Den Effekt kannst du im Teilchenbeschleuniger nachschauen und bei 99% von c kommt auch schon die Zeitdilatation mit rein. Trotzdem bleiben auch hier beide Teilchen bei 99%, auch relativ zueinander. :ugly:

Du kannst die Logik eines Erklärung nicht dadurch untermauern, in dem du die sie nur zur Hälfte anwendest und das resultierende Ergebniss als unlogisch darstellst ;)

Wieso sollte ich das machen. :D
Dass die Zeit bei Überlichtgeschwindigkeit rückwärts läuft, ist eine Schlussfolgerung aus der allgemeinen Relativitätstheorie.
Wenn also ein Überlichtteilchen an der Erde vorbeifliegt, würde ein Beobachter, der mitreist (:hmm::hmm:), sehen, dass man Taschenlampen einschaltet, obwohl sie schon leuchten, dass kaputte Gläser heil wieder zurück auf den Tisch springen, dass Greise jünger werden und in den Bäuchen ihrer Mütter sterben (:ugly:).
 
AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

Den Effekt kannst du im Teilchenbeschleuniger nachschauen und bei 99% von c kommt auch schon die Zeitdilatation mit rein. Trotzdem bleiben auch hier beide Teilchen bei 99%, auch relativ zueinander. :ugly:

Es ging eher um die Möglichkeit des Zusammenstoßes ;)
Abstand zweier Teilchen: 10cm.
Geschwindigkeit des einen Teilchens: 99% c.
Geschwindigkeit des anderen Teilchens: 99% c, entgegengesetze Richtung.
Wann stoßen die Teilchen zusammen?
Da sich maximal mit c aufeinander zu bewegen können, müssten sie nach 10cm/c=?s aufeinanderstoßen. Nach 0,5*?s hat sich aber bereits jedes der beiden Teilchen um 4,99999999cm in Richtung des anderen bewegt.


Wieso sollte ich das machen. :D

Frag mich nicht, warum du tust, was du tust ;)

Dass die Zeit bei Überlichtgeschwindigkeit rückwärts läuft, ist eine Schlussfolgerung aus der allgemeinen Relativitätstheorie.

Ja - aber nach der speziellen ist bereits der erste Teil des Satzes verboten, in sofern stellt sich die Frage, ob die zweite Hälfte noch richtig sein kann/muss/ist ;)
So oder so kommst du am Ende aber maximal mit etwas heraus, dass "unlogisch" ist. Das nicht unbedingt eine starkes Argument dagegen, dass einige der Aussagen, die aus der allgemeinen Relativitätstheorie folgen, unlogisch erscheinen ;)
 
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