Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

AW: Überlichtgeschwindigkeit doch möglich?

Man sollte halt navigieren, bevor man auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt.:D
 
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Ja ich meine jetzt damit mit dem Auto verglichen, kannst ja auch net sagen lenke 3 mal mehr damit du bei 240 nicht mehr lenken brauchst.
 
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Man sollte halt den Teil vom Weltall schon erforscht haben, bevor man mit c da rum fliegt.
Viel Zeit zum korrigieren hat man da ja nicht mehr.:D
 
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Gena so seh ich das auch.
Aber es gibt immernoch Ereignisse die nicht vorhersehbar sind.
Astereoiden, Kometen, und andere Vagabunden im Weltall
 
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@darkmo:

Am Einfachsten ist es den photoelektrischen Effekt auszunutzen: Trifft ein Photon auf ein Metall (oder wegen mir auch eine andere Oberfläche), so kann es aus diesen ein Elektron rausschlagen wenn die Photonenenergie größer ist, als die materialspezifische Ablösearbeit. Dieser Vorgang macht sich durch eine Spannungsspitze bemerkbar, die du wiederum messen kannst.

Der Nachteil hier ist aber, dass das Photon nach dem Messen weg ist, denn es gibt seine gesamte Energie an das Elektron ab.

Es gibt auch trickreichere Methoden die das Photon nach der Messung quasi gleich wieder erzeugen, bzw eine indirekte Messung erlauben. Aber auf Quantenebene ist das alles gar nicht so leicht etwas zu messen ohne es zu verändern.

Das Navigieren über Lichtgeschwindigkeit hängt im Wesentlichen von der genauen Reiseart ab. Bewegt man sich in einem Wurmloch, also local doch wieder unter c, so funktionieren Dinge wie Radar etc. Man muss natürlich sichergehen, dass am Endpunkt der Reise nichts Großes ist, das einem im Weg ist.

Ansonsten ist es so, dass das Weltraum wirklich wirklich leer ist. Auch solche Dinge wie Asteroiden und Kometen sind auf einen sehr kleinen Bereich in der Oortschen Wolke um eine Sonne begrenzt, dazwischen ist nur sehr wenig ausser mikrometer großem Staub. Das heisst es ist kein größeres Problem erst auf Überlichtgeschwindigkeit zu beschleunigen wenn man ausserhalb des Sternensystems ist und genauso vor der Oortschen Wolke des Zielsystems abzubremsen, bei längeren Strecken merkt man den Unterschied kaum.
 
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Hey bishop!
Hat richtig spass gemacht deinen Text zu lesen.(Interessant):daumen:
Wenn Du erlaubst, vergleiche ich mal etwas.
Es gibt Peltonturbine was erst mal nix zur Sache tut.
Die werden mit Wasser berieselt die ca. 1800 Meter Fallhöhe haben.
Die Schaufeln von der Turbine haben durch ganz feinen Sand absolute abtragungenso das die nach einer Zeit die Schaufeln durchsiebt sind.
Meine frage, wird das Transportmittel durch diese enorm hohe Geschwindigkeit trotzdem nicht von dem "Cosmosstaub" beschädigt.
(Prnzip: Sandstrahlen auf einen Punkt, entsteht auch ein loch)?
 
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ich sehe schon was du meinst, bei hohen Geschwindigkeiten wird der impuls deutlich größer als die Ruhemasse, dann wird auch ein mikrogramm schweres Staubkorn zu einer Kanonenkugel. Die Konsequenz daraus ist, dass die äußere Hülle eines Raumschiffes gut was aushalten muss, und es auch sehr von Vorteil ist, wenn die Schiffe stromlinienförmig gebaut sind, solche Gebilde wie bei der ISS klappen dann nimmer so gut.

Allerdings kann ich dich auch etwas beruhigen, denn die Staubdichte im Interstellaren Raum beträgt wenige Partikel pro Kubikmeter, das ist weit besser als jedes Vakuum, das auf der Erde erreicht wurde.

Rechnet man also den Auftretenden Druck aus kommt man auf nicht zu vernachlässigende, aber trotzdem beherrschbare Größenordnungen, man muss sich wie gesagt durchaus Gedanken über die Hüllenkonstruktion machen.

Aber wie gesagt, das sind alles Überlegungen für ein Raumschiff, das zumindest für seine lokale Umgebung unterlichtschnell erscheint. In überlichtschnellen Räumen lässt sich mit unseren Methoden nicht so gut Physik machen
 
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Hängt davon ab, mit was man rechnet.
Wenn ein Partikel durch einen Einschlag auf 0 entschleunigt wird, überträgt es de facto die gesamte Bewegungsenergie auf das Ziel. Laut Relativitätstheorie ist aber die Energie zur Beschleunigung auf eine Relativgeschwindigkeit von c unendlich groß, dass beim Einschlag wird ein unendlich großer Energiebetrag übertragen.
Oder anders: Alles, was zu groß ist, um ohne Interaktion einmal quer durch die Atomstruktur des Raumschiffs zu wandern, wird es bei v=c unweigerlich pulverisieren. Die Antwort auf die Frage (und imho auch etwaige in-flight-Navigation) hängt also direkt davon ab, wie man die Relativitätstheorie umgehen will.
 
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in dem Moment wo eine physikalische Beschreibung keinen Sinn macht (das ist in unserem Fall ein lichtschnelles materiepartikel, das unendliche Energie trägt) reisst sie alles andere mit in den Abgrund sodass man sich nicht mehr vernünftig darüber unterhalten kann.

Selbes passiert wenn man mit klassischer Physik in quantenmechanische Bereiche kommt, zum Beispiel indem man versucht den Spin eines Elektrons zu berechnen als ein magnetisches Moment, das durch die Eigendrehung hervorgerufen wird.
Da kommt dann sowohl für die Drehfrequenz als auch die Ausdehnung Unsinn raus...
 
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Boar ist ja interessanter als "aus Forschung und Technik"
Das bedeutet für nicht aliens rein hypothetisch dieser Staubkorn zerstört im Prinziep die Materie auf die sie Auftrifft oder verschmilzt mit dem so wie entschuldigung Zahnstein, wird immer mehr?
 
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nochmal kurz zur messmethode: erstma thx für die info. mit diesem rausschlag prinzip, geht dann das photon dabei hops? oder wird es zumindest abgelenkt? an sich denk ich ja mal das erste oder. also rein von der überlegung her: ich kann ja au ned in meinen rechner durchs gehäuse schauen - ergo scheinen photonen da wohl nich durchzukommen. andererseits wird dabei auch wärme erzeugt, was wiederrum für die absorption/"vernichtung" (umwandlung) spricht. irgendwas in der sonne wird warm und dahinter is schatten (kein direktes licht). demnach würde diese messmethode ja rausfallen - an dem schirm hinter dem doppelspalt experiment würde schlichtweg nix mehr ankommen, da alles "weggemessen" wurde ^^

aber selbst wenn es nicht davon berührt werden würde, müsste sich ja das selbe interferenzmuster wieder zeigen *denk*. werden die photonen zumindest abgelenkt, wäre mir auch unklar, wieso die derart abgelenkt werden, das es wie erwrtet ausschaut (2 helle streifen aufm schirm). also alles in allem denke ich einerseits nicht, das diese messmethode eingesetzt wurde, und das sie auch die ergebnisse nicht so recht erklären würde *g* aber gut, gibt ja noch andere wie due meintest.

natürlich isses halt für mich von elementarer wichtigkeit, ob das photon an sich nur registriert wird (wie auch immer), oder bei der messung verändert wird. bei 2terem wär der ganze versuch natürlich hinüber ^^

aber nochmal zurück zur erwärmung eines objekts durch photonen: wenn ein objekt mit c auf ein anderes trifft, sollte rein rechnerisch (wie hier ja schon gesagt) die entladene energie unendlich sein. aber ich vermute mal, das bezieht sich auf den impuls(?)/die trägheit(?) der masse? weil wäre das bei photonen auch so, tät das wohl ganz schön weh, in der sonne zu liegen ^^ wird beim photon also dessen eigenenergie 1:1 in wärme umgewandelt? bzw eben auch teils zum rausschlagen von elektronen.

und wenn man mit c reisen würde, soll ja die zeit für einen stehn bleiben. einerseits bedeuted das ja, das man garnich mehr lenken kann. man braucht ja zeit, um die richtungsänderung durchzuführen. andererseits würde man doch eigentlich überall "gleichzeitig" (nach eigenem empfinden) wieder unter LG gehen können. das photon selber hat ja quasi alle zeit der welt, überall hinzureisen. von dieser zeit bemerkt man selber aber nix und alle stationen der reise würden sich gleichermaßen anbieten. demnach wäre der ausstiegspunkt direkt mit der zeit, die "ausserhalb" vergangen ist verbunden. aber wiederrum wäre man ja dazu verdammt, all die möglichkeiten zum ausstieg ungenutzt verstreichen zu lassen - da man ja keine zeit hat, um auszusteigen :/ ergo wäre lichtgeschwindigkeit wohl keine allzugute idee - man würde in sein verderben reisen, weil irgendwann is das dingens ja auch mal hinne. als photon halt entweder in nem schwarzen loch oder eben, wenn man auf die sonnenbrille des mantafahrers knallt :D und als raumschiffpilot eben, bis das schiffchen von staub zermahlen wurde oder man gegen nen planeten knallt oder auch wieder in nem schwarzen loch landet oder so.

hmm, diese theorie gefällt mir nich ^^
 
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Vorallem Du kommst an die Zeit ist für dich stehengeblieben und der den Du besuchen willst ist seit jahrhunderten tot:ugly:
 
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Zur Messmethode: Bem photoelektrischen Effekt ist es tatsächlich so, dass das Photon danach weg ist, weil sein Impuls komplett darauf draufgeht ein Elektron aus dem Metall herauszulösen und ihm etwas Impuls mitzugeben.

Das ist auch der wichtigste Unterschied zwischen Licht und Materie:

Licht hat keine Ruhemasse, und seine Energie hängt nicht von der Geschwindigkeit (denn diese ist ja immer c) sondern von seiner Farbe, das heisst Frequenz ab. Bei Masse ist es so, dass es einen Ruhemasse, und einen Impulsbeitrag zur Energie gibt, der von der Geschwindigkeit kommt. (hier ganz nebenbei: Prinzipiell sind Masse, Energie und Impuls alles das selbe, und haben in der Teilchenphysik auch die selbe Einheit, daher ist es kein Problem, dass die Gesamtenergie sich aus Ruhemasse und Impuls zusammensetzt)

Daher ist es auch etwas fundamental Verschiedenes, wenn ein Photon mit Geschwindigkeit c auf Materie aufprallt, das erleben wir täglich verlichen mit einem hypothetischen Massestück, dass lichtschnell mit einem Raumschiff kollidiert.

und wenn man mit c reisen würde, soll ja die zeit für einen stehn bleiben. einerseits bedeuted das ja, das man garnich mehr lenken kann. man braucht ja zeit, um die richtungsänderung durchzuführen....

Die Zeit bleibt für dich nicht wirklich stehen, nur bekommst du keine Informationen mehr von aussen, da dich ja kein Lichtstrahl mehr einholen kann, um dir Informationen zu überbringen. Daher siehst du bei Lichtgeschwindigkeit auch für immer nur ein veraltetes Bild. Das ist ja was ich die ganze Zeit sage, sollte man Lichtschnell reisen, dann bleibt immer das Problem der Navigation, weil man nie gewarnt wird, wenn ein Hindernis kommt.
 
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kann man beim crash dann auch schlecht behaupten "das hab ich kommen sehen" ><
 
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Die Zeit bleibt für dich nicht wirklich stehen, nur bekommst du keine Informationen mehr von aussen, da dich ja kein Lichtstrahl mehr einholen kann, um dir Informationen zu überbringen. Daher siehst du bei Lichtgeschwindigkeit auch für immer nur ein veraltetes Bild. Das ist ja was ich die ganze Zeit sage, sollte man Lichtschnell reisen, dann bleibt immer das Problem der Navigation, weil man nie gewarnt wird, wenn ein Hindernis kommt.

Deine Schilderung gilt aber nur für Licht, das von hinten kommt. Licht quer zur Zielrichtung sollte ich problemlos wahrnehmen können (okay: nicht schnell genug, als das es noch von Interesse wäre) und Licht genau von vorn sowieso.
Es gibt zwar eine massive Blauverschiebung (okay: eher Roentgen), aber man sollte Objekte in der Flugbahn orten können. (ob schnell genug, zum reagieren,... - zurück zur Zeit)
 
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Deine Schilderung gilt aber nur für Licht, das von hinten kommt. Licht quer zur Zielrichtung sollte ich problemlos wahrnehmen können (okay: nicht schnell genug, als das es noch von Interesse wäre) und Licht genau von vorn sowieso.
Es gibt zwar eine massive Blauverschiebung (okay: eher Roentgen), aber man sollte Objekte in der Flugbahn orten können. (ob schnell genug, zum reagieren,... - zurück zur Zeit)

also so hypothetisch das hier alles ist, da ist die navigation auch kein problem mehr :D wir machen das ganze thema grade in physik und da ham wir nen netten film angeguckt. da wurde gezeigt, wieviel energie in 1kg stück herrscht. des war scho ziemlich beeindruckend, jedenfalls glaube ich nicht, dass es mit den heutigen dingen möglich ist, das zu erreichen, auf c zu kommen. da muss man sich scho was anderes erdenken...:D
 
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die Blauverschiebung eines lichtstrahls für einen lichtschnellen Beobachter ist unendlich, das bedeutet effektiv, dass jede in der Welle gespeicherte Information verloren geht, genaugenommen lässt sich eine solche Welle nicht mal messen.
 
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*bitte um Verständnisshilfe*
Bislang hat mir immer die Analogie zum Dopplereffekt gereicht, aber der halbiert die Wellenlänge ja gerade mal, wenn man die (Annäherungs-)Geschwindigkeit verdoppelt.
 
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hier siehst du die Formel für eine relativistische Frequenzverschiebung eines bewegten Senders relativ zu einem ruhenden Beobachter. Aufgrund der Äquivalenz der Bezugssysteme können wir diesen Fall in den unseren transformieren, wo ein lichtschneller Beobachter ein Signal zu empfangen versucht, das in irgendeiner Frequenz abgestrahlt wurde.

Hier braucht man nur v=c bzw -c für sich entfernende Quellen zu setzen und sieht, dass der Nenner der Formel gegen null, der gesamte Term also gegen unendlich geht (bei v=-c geht natürlich der Zähler und somit der Term gegen null) -> für einen lichtschnellen Beobachter erscheinen Signale auf die er sich zu bewegt in unendlich hoher Frequenz, während sie eine Frequenz von 0 haben, wenn der Beobachter sich von der Quelle wegbewegt.

In beiden Fällen sind für den Beobachter die Signale sinn- und nutzlos, da er sie nichtmal messen kann.
 
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