Ubuntu und SSD - Trimbefehl vorhanden?

Du hast mich in der Tat falsch verstanden - ich bezeichnete Hardware wie den von dir verlinkten Controller als Nischenprodukt, im Gegensatz zu Grafikkarten, Netzwerkadaptern und Eingabegeräten :)

Was das TRIM-Problem angeht, kann ich leider nicht wirklich was dazu sagen, da ich noch keine SSD habe. Laut Google kam TRIM mit Kernel 2.6.33 (Februar 2010), da Ubuntu recht konservativ ist, was Neuerungen angeht, dauert es dort ein bisschen länger, bis neue Features (in den offiziellen Quellen) verfügbar sind. Mac OS 10.6 unterstützt TRIM übrigens bislang noch gar nicht.

Was die Vielzahl an verfügbaren Distributionen angeht, hast du natürlich insofern Recht, als dass es für einen Einsteiger verwirrend sein kann, hier das richtige zu finden. Ähnlich unüberschaubar finde ich aber die Anzahl der Editionen der neueren Windows-Versionen. Generell empfehle ich Leuten, die sich mit Linux auseinandersetzen wollen, folgenden Link DistroWatch.com: Put the fun back into computing. Use Linux, BSD. - und dann einfach die Distributionen, die einem zusagen, einfach mal testweise zu installieren oder sich die LiveCD anzuschauen. Kostet ja nix. Andererseits würde ich die TRIM-Unterstützung jetzt nicht unbedingt in den "Laien"-Bereich einordnen.

Zudem ist Ubuntu 10.04 nicht mehr aktuell, seit über 4 Monaten ist bereits 10.10 verfügbar. Aber nichtsdestotrotz ists natürlich doof, wenn ein Feature, welches man sich wünscht, nicht untstützt wird, da gebe ich dir absolut Recht.

MfG Jimini

Edit: dafür bringt beispielsweise der Standard-Gentoo-Kernel (gut möglich, dass das auch im "Vanilla-", also im Standard-Kernel der Fall ist) Unterstützung für einen "Lego Infrared Tower" mit!!!111 ;)
 
Du hast mich in der Tat falsch verstanden - ich bezeichnete Hardware wie den von dir verlinkten Controller als Nischenprodukt, im Gegensatz zu Grafikkarten, Netzwerkadaptern und Eingabegeräten :)
Hatte ich mir schon gedacht;)
Was das TRIM-Problem angeht, kann ich leider nicht wirklich was dazu sagen, da ich noch keine SSD habe. Laut Google kam TRIM mit Kernel 2.6.33 (Februar 2010), da Ubuntu recht konservativ ist, was Neuerungen angeht, dauert es dort ein bisschen länger, bis neue Features (in den offiziellen Quellen) verfügbar sind. Mac OS 10.6 unterstützt TRIM übrigens bislang noch gar nicht.
Und das finde ich leider sehr schade... Auch für Apple-Nutzer:P
Was die Vielzahl an verfügbaren Distributionen angeht, hast du natürlich insofern Recht, als dass es für einen Einsteiger verwirrend sein kann, hier das richtige zu finden. Ähnlich unüberschaubar finde ich aber die Anzahl der Editionen der neueren Windows-Versionen. Generell empfehle ich Leuten, die sich mit Linux auseinandersetzen wollen, folgenden Link DistroWatch.com: Put the fun back into computing. Use Linux, BSD. - und dann einfach die Distributionen, die einem zusagen, einfach mal testweise zu installieren oder sich die LiveCD anzuschauen. Kostet ja nix.
Die Seite ist echt interessant! Aber welcher Laie käme denn von alleine 'drauf?:D
Andererseits würde ich die TRIM-Unterstützung jetzt nicht unbedingt in den "Laien"-Bereich einordnen.
Naja, hast schon recht...
Zudem ist Ubuntu 10.04 nicht mehr aktuell, seit über 4 Monaten ist bereits 10.10 verfügbar. Aber nichtsdestotrotz ists natürlich doof, wenn ein Feature, welches man sich wünscht, nicht untstützt wird, da gebe ich dir absolut Recht.
Eben!
Edit: dafür bringt beispielsweise der Standard-Gentoo-Kernel (gut möglich, dass das auch im "Vanilla-", also im Standard-Kernel der Fall ist) Unterstützung für einen "Lego Infrared Tower" mit!!!111 ;)
Ich habe leider keine Ahnung was Du meinst...

So, genug Deine Aussage zerpflückt:D
 
Aber: Welcher Laie blickt den schon bei der Vielzahl von Linux-Versionen durch? Welcher Laie weiß was Kernel sind und weiß ob seine SSD ohne Probleme läuft (meine Themenfrage)?

Welche Linux-Version (also 2.6.xx) dürfte den Laien nicht interessieren. Welcher Windows-User weiß, welche Version (nicht die Produktnamen!) er benutzt. (Windows 98 war Version 4.10, XP war 5.1, Vista war 6.0 und Sieben ist 6.1.) Dementsprechend interessiert auch nicht, welchen Kernel man benutzt und welche Versionsnummer Programm XY trägt. (Weißt du bei Windows, welche Version der explorer.exe du benutzt?)

Man hat als Anfänger für Linux quasi die Wahl zwischen Ubuntu, PCLinuxOS und SuSe. Das ist jetzt auch nicht mehr als Home Premium, Starter und Home Basic bei Windows. (Zumal man alle Linux-Distros vor der Installation von CD/DVD/USB-Speicher starten und ausprobieren kann.) Das war's. Für die meisten wird daraus dann: Ubuntu besorgen, von USB/DVD booten, Weiter, Ganze Festplatte benutzen oder Windows behalten?, Weiter, Weiter, Benutzernamen und Passwort eingeben, Weiter, Fertig.

Anders sieht es wie gesagt aus, wenn man irgendwelche Spezialhardware für Windows gekauft hat. Hier greift dann der Autovergleich.
 
Du machst Dir das ein bißchen zu einfach.
Ein kleines Beispiel:
  • Windows 7 -> Ubuntu 10.00
Kernel-Aktuallisierung von Ubuntu
  • Windows 7 -> Ubuntu 10.01
nächste Kernel-Aktuallisierung
  • Windows 7 -> Ubuntu 10.02
usw.

Nach außenhin ist bei Ubuntu und Co. immer(!) eine Änderung der Versionnummer zu sehen. Bei Windows sieht man's nur im Inneren.
Es sein denn ein "Service Pack" meldet sich an, wie z.B. Windows 7 SP1 usw. Aber diese Anzahl hält sich in Grenzen. Für einen Laien ist dies noch sehr überschaubar.

Des weiteren gibt's ja noch Ubuntus "LTS"-Versionen (long term support). Da steht man wieder vor der Frage: neu und kurzzeitige Unterstützung oder älter und etwas langfristiges.

Es tut mir leid, aber das ist ehrlich gesagt ein Wust.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm? Es gibt nur zwei Versionen im Jahr. Die heißen jeweils einfach verständlich „Ubuntu JJ.MM“. Wenn man immer brav alle Updates installiert, wird auch dieses Update automatisch geladen. Das ist etwa so, als wäre Windows Vista per Windows Update zu Windows 7 geworden. Von Kernel-Aktualisierungen merkt man im Grunde gar nichts – außer, dass man nach der Installation des Updates hingewiesen wird, dass man zum Fertigstellen neu starten sollte. (Läuft quasi so, wie ein Servicepack bei Windows.)
 
Die Kernel-Versionen haben mit den Versionsnummern der Distributionen nichts zu tun, da die Distributionen nicht direkt an einen bestimmten Kernel gebunden sind. Die einzelnen Versionen kennzeichnen sich dadurch, dass das "Komplettpaket" der Software auf einem anderen Stand ist. Ubuntu beispielsweise bringt ja nicht nur das eigentliche Betriebssystem mit, sondern massig Software von Drittanbietern (Firefox, Thunderbird, Pidgin...). Siehe hierzu https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Ubuntu#Versionstabelle
Den Long Term Support brauchen Privatanwender meines Erachtens nicht wirklich, da diese sich eigentlich nicht an eine bestimmte Version halten müssen (im Gegensatz zu Windows kostet es ja nichts, hier über viele Jahre hinweg auf dem neusten Stand zu bleiben).
Eine Distribution aussuchen, aktuellste Version runterladen, installieren, regelmäßig Updates fahren, fertig :)

MfG Jimini
 
Das sind schon zwei mehr als bei Microsofts Betriebssystemen. Und wer weiß schon das die Versionszahlen bei Ubuntu etwas mit dem Veröffentlichungsjahr/-monat zu tun haben...
Welche Version würdest Du empfehlen, die neuste oder die am lägsten unterstützte?
Und: Werden Updates bei Ubuntu automatisch durchgeführt oder prinzipiell manuell?
 
Zuletzt bearbeitet:
Du kritisierst hoffentlich nicht, dass das Ubuntu-Team jährlich zwei neue Versionen released *g*
Letztendlich kommt das ja dem User zugute - er lädt sich die aktuellste runter und kann sie nutzen. Ist irgendwo ja praktischer, als nach der Installation erstmal alles updaten zu müssen, oder? Mich zumindest nervts beim Aufsetzen von Windows, dass ich erstmal längere Zeit mit den Updates beschäftigt bin.
Sowas kommt am Rande bemerkt auch Problemen wie der TRIM-Geschichte zugute :)

Wie sich die Versionsnummern zusammensetzen, ist ja eigentlich wurst. Ich persönlich kenne es so, dass das Produkt umso neuer ist, je höher die Versionsnummer ist ;)
Die Updates kannst du prinzipiell auch automatisch durchführen lassen, was ich allerdings nicht empfehlen würde (auch bei Windows nicht). Bei wichtigen Updates wird man allerdings gesondert benachrichtigt, soweit ich weiß. Aber die Updates laufen ohnehin sehr schnell durch, das tut nicht weh, wenn man zwischendurch mal alles auf den neusten Stand bringt.

MfG Jimini

P.S.: so kompliziert, wie du es darstellst, ist es bei Weitem nicht: ich habe mal nach "ubuntu herunterladen" gegoogelt, der erste Link war Downloads , wo alles erklärt ist.
 
@Jimini
Zu "PS":

Die Seite hatte ich als Grundlage meines Beispiels gewählt. Bei Windows würde man nicht vor solch eine Wahl gestellt:D
 
Stimmt. Denn Microsoft ist interessiert daran, dass die Leute ihr Betriebssystem nicht möglich lange nutzen, sondern sich immer die neuste Version kaufen. Einfacher als wie auf der Seite dargestellt geht es aber wirklich nicht mehr. Zudem können Einsteiger auf den Link "Erstanwender" (mittig) klicken, da folgen Erklärungen. Ich verstehe ja, wenn du von Linux nicht überzeugt bist, aber so langsam bekomme ich das Gefühl, du stellst dich dümmer als du bist (womit ich dich nicht als dumm bezeichnen will!) ;)

MfG Jimini

P.S.: das ist übrigens Microsofts Seite, wo man, wie ich finde, sehr wohl vor eine Wahl gestellt wird http://windows.microsoft.com/de-de/windows7/products/compare
 
Mal so: Ich nutze immer die neuste Version - (also jetzt bis Ende April oder so) 10.10.
Bei Windows hätte ich mir für 80 Euro Windows 7 kaufen müssen, Ubuntu ist immer umsonst und reicht mir völlig aus (Blender, Thunderbird + Chrome :daumen:).
Da ich bald auch eine SSD kaufen möchte, habe ich auch wegen dem Trim-Befehl gegoogled und es scheint keine Probleme zu geben mit einem neuen Kernel. Also laufe ich dann mit 10.10/11.04, 64bit und später einer SSD. Bei Windows zahlt man 64bit und SSD-Support mit...
Für mich war der Umstieg früher auch schwer, aber mit Hilfe eines Freundes und ubuntuusers.de ist es kein Problem. :)
 
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