Ubisoft: DLCs sorgen für mehr als ein Drittel des Umsatzes

AW: Ubisoft: DLCs sorgen für mehr als ein Drittel des Umsatzes

Es gab tatsächlich eine Zeit, wo man bei vielen DLCs das Gefühl hatte, der Inhalt wurde absichtlich aus dem Hauptspiel entfernt, nur um mehr Geld zu machen.

Mittlerweile, auch von großen Publishern, sind viele DLCs als tatsächlicher ZUSATZinhalt geplant und man kriegt auch einen wirklichen Mehrwert. Dementsprechend finde ich DLCs gut, weil man MEHR vom Spiel bekommt, ohne wieder ein ganzes Jahr oder mehr auf den nächsten Teil warten zu müssen.
Wenn Zusatzinhalte dann eh nur Kosmetiks sind, dann ist es erst recht legitim. Ich wüsste jetzt auf Anhieb keinen DLC, wo man das Gefühl hatte, es wurde absichtlich aus dem Hauptspiel rausgeschnitten bzw. man würde beim Multiplayer einen Nachteil haben?

Edit: Ok doch, beim zweiten Teil von Shadow of Mordor (oder wie das Spiel genau hieß) --> da war es ja laut Tests eine ziemliche Grinderei am Ende, wo man schon halb gezwungen wurde Echt-Geld auszugeben
 
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Assassins Creed Odyssey scheint da eher wieder in die andere Richtung zu gehen, obwohl sich wohl keiner über den Umfang des Hauptspiels beschweren kann.

Da kann man tatsächlich nicht meckern. Bei AC eigentlich auch so nie wie ich finde. Odyssey ist recht heftig was die unbekannten Orte angeht. Das wird einfach nicht weniger :ugly: Dann 3 Millionen Nebenquests... wenn man nur die "?" und die Nebenquests macht, kann man gu Zeit versenken. Hier und da mal Hauptstory... 121h, 36% und Level 50. Dauert also noch eine Weile :ugly:

Die meisten Spiele sind heutzutage darauf zugeschnitten, dass man sie relativ schnell durchspielen kann. (gilt bei Assassins Creed nicht unbedingt, auch wenn da immer wieder extrem gestreckt wird)

Surviva-/ oder Aufbau-/Multiplayer spiele sind davon ausgenommen.

Wenn man aber dann liest/hört, dass bspw. Odyssey bereits letztes Jahr durchspielbar war, es zuvor hies, man würde die Geschichte der versteckten Klinge erzählen... die Versteckte Klinge als DLC ausgeliedert. Da wurden die DLCs also bereits während der Entwicklung vom Spiel produziert. (abgesehen davon das ubisoft recht grundlos den Preis vom Deluxe Paket von 10€ auf 15€ erhöht hat)

Es mag durchaus sein, dass die DLCs so schnell rauskommen, weil die Spieler sonst andere Spiele zocken, aber die meisten Spiele eben sind für Schnelllebigkeit ausgelegt. Spiel durch, ist schon das nächste dran.

Abgesehen davon komment heutzutage viel zu viele Spiele auf den Markt. Schnelle Kohle, auf Qualität wird selten geachtet. Für PC wird mal eben so schlecht portiert und mieserabel Optimiert (bspw. Origins, Odyssey)

Viel Innovatives ist da nicht mehr dabei, inzwischen wird kopiert ohne Ende (Battle Royale). Selbst von "Dead by Dayligh"t gibt es einen direkten Clone aus China: Soul at Stake.
 
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Als positives Beispiel (sogar von Ubisoft) möchte ich mal "Rocksmith 2014" nennen. Den meisten wohl unbekannt, ist etwa wie Guitar Hero, nur dass man eine echte E-Gitarre (oder E-Bass) anschließt und dann die Songs "in echt" spielen kann. Das Spiel erschien 2014, seitdem erscheinen *jede Woche* neue Songs als DLC. Kann man kaufen, wenn man sie mag oder gerne spielen lernen möchte. Wenn man sie nicht kauft, verpasst man rein gar nichts. Vor einem Jahr erschien ein großes kostenloses(!) Update mit vielen neuen Funktionalitäten, seitdem nennt sich das Spiel auch "Rocksmith Remastered". So soll es IMHO sein.
 
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