Zappaesk
Volt-Modder(in)
Was sind denn die 3 oder 4 sehr teure Komponenten? Bzw wie definierst du sehr teuer?Diese Vergleiche führen grds. immer ins leere, beim E-Auto hat man drei oder vier sehr teure Komponenten, beim Benziner sehr viele, dafür weniger teure Komponenten.
Wirklich sauteuer ist nur der Akku. Der ist aber mittlerweile recht langlebig und dürfte erst in Regionen kaputt gehen, die auch für einen konventionellen Antrieb als üblich gelten. D.h. wer jetzt kauft, der kann damit sicher ne ganze Weile fahren und dann in einigen Jahren, wenn die Akkupreise ja ohnehin gefallen sind im Falle einer nötigen Reparatur möglicherweise nur einzelne Module davon tauschen lassen.
Alles andere am Antrieb ist vergleichsweise billig. D.h. der eigentliche Motor + Inverter + Getriebe kostet zusammen nicht viel mehr als ein modernes Getriebe eines konventionellen Verbrenners. Zudem sind auch diese Komponenten sehr langlebig. Das natürlich Kabel, Stecker usw ggf irgendwann mal ausfallen können und getauscht werden müssen ist sicherlich auch klar.
Beim Verbrenner ist ein Austauschmotor (den man eher selten braucht) je nachdem preislich schon auch im Bereich eines Akkus. Meist kann ja aber da (ähnlich bei modernen Akkus) nur der Bereich repariert werden, der tatsächlich defekt ist. Ansonsten, sind Getriebe (normal sehr langlebig) und ggf die Achse (wobei es ja überwiegend Transaxle Getriebe sind und die da halt drin ist) noch im 4-stelligen Bereich als Tauschteile. Da ist auch nicht so viel richtig teures drin. Wobei die Wartung natürlich viel intensiver ist und auch eine Menge an Kleinkruscht immer wieder getauscht werden muss, den es beim BEV so nicht (bzw in anderer Form) gibt. Von Bremsenabnutzung usw mal ganz zu schweigen.
Unterm Strich bleibt der Betrieb inkl. der Wartung an einem BEV erheblich billiger als der eines Verbrenners. Wie ich schonmal geschrieben habe, mein eAuto kostet im Monat ca 200€ weniger als mein vorheriger Verbrenner bei gleichem Listenpreis. Dazu spar ich massiv an der Wartung. Die beiden bisherigen Kundendienste haben zusammen 100€ gekostet. Vom Verbrenner habe ich die Zahlen leider nicht mehr da, aber ich denke jeder hat eine ungefähre Vorstellung davon dass man 2 Inspektionen da nicht für das Geld bekommt - nicht mal eine...




).Der E kostet abzüglich Prämie 30635€. 4450 Euro mehr, nur damit ich sagen kann, ich fahr ein e-Auto?! Und ja, mag sein, dass ein e-Auto steuerlich begünstigt wird und das der Service vielleicht billiger ist. Aber das Mehr beim Anschaffungspreis hol ich in den 3-5 Jahren, die ich das Auto fahre, niemals rein. Zumindest derzeit noch nicht.
). Aber für mein Anforderungsprofil gibt es derzeit nichts. Auch nicht, wenn ich es einigermaßen schön zu rechnen versuche.