Tesla [ist] war VW und Toyota technisch um Jahre voraus

Ich finde das auf vielen Ebenen auch nicht richtig. Aber so funktioniert die Welt aktuell nunmal. Jeder will etwas besonderes sein und der Selbstoptimierungstrieb treibt uns dazu, Geld locker zu machen. Ich wohne selbst zur Miete und fahre Diesel in der Hoffnung, dass ich mit dem die Nächten 10 Jahre fahren werde. Aber danach? Es wird sicherlich kein Verbrenner mehr und das ist auch gut so.
Eine Verkehrs- und Energiewende kriegt man aber nur dann hin, wenn man die ganze Gesellschaft mit einbezieht.

MfG
 
Eine Verkehrs- und Energiewende kriegt man aber nur dann hin, wenn man die ganze Gesellschaft mit einbezieht.
Wem erzählst du das? Ich bin da ganz bei dir. Ich sag ja nur wie es ist und Fortschritt will finanziert werden.
Auf der anderen Seite gibt es noch andere Faktoren die gänzlich vernachlässigt werden, was aber auch nix neues ist. Stichwort ÖPNV ohne weiter darauf einzugehen.

In Leipzig gibt's seit Jahren den Plan, die Fahrradinfrastruktur auszubauen und Landstraßen sollen Fahradwege bekommen. Umgesetzt wurden bisher 10%, da sehe ich schwarz für eine Verkehrswende. Sobald aber etwas passiert, wie die Fahrradstreifen auf dem Leipziger Ring, schreit der Michel aus jeder Ecke wie dämlich diese Idee ist und das die Grünen keine Ahnung haben. Anstatt die Sache Mal wirken zu lassen und darüber nachzudenken und dem offen gegenüber zu stehen wird gehetzt und verteufelt. Warum? Lieber im Auto im Stau stecken? OK, viel Spaß.

Anstatt sich selbst Mal einzugestehen, dass eine Veränderung nichts schlimmes sein muss, wird jetzt vom Michel eine Fahrradsteuer gefordert. What? Ja, der Michel will nicht, dass Radwege von "seinen" KFZ Steuern finanziert werden. Sorry, aber da fällt mir dann auch nichts mehr ein. Aber über irgendwas muss man sich ja aufregen während man auf seinem 5km Arbeitsweg im SUV sitzt.
 
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Diese politische Verbissenheit führt dazu, dass Alternativen nicht in Gänze genutzt werden, siehe Wasserstoff oder synthetische fuels. Wenn man das überspitzt könnte man feststellen, dass wir hier von technologischer Planwirtschaft reden.^^

Nein, das hat nichts mit Verbissenheit zu tun, sondern ergibt sich schlicht aus den technischen Gegebenheiten. ABgesehen davon wäre Wasserstoff nach meinen Kenntnissen nicht verboten auch für PKW nach 2035. Es geht ja um Emissionsfreiheit der PKWs und ob Wasser jetzt als Emission in dem Sinne verstanden wird, weiß ich nicht.

Wasserstoff braucht in der Herstellung ca3-4x soviel Strom, wie wenn man die gleiche Energiemenge direkt in einen Akku speist. Das führt zum einen dazu, dass man erheblich mehr Strom erzeugen müsste und zum anderen um entsprechend höhere Kosten für den Fahrer (neben den höheren Energiekosten käme ja noch die Infrastruktur fürs Tanken usw dazu, die ebenfalls mitbezahlt werden muss).

Es hat seinen Grund, warum aktuell das Thema Brennstoffzelle quasi aus den Schlagzeilen verschwunden ist. Wasserstoff in Verbrennungsmotoren zu nutzen ist ja noch übler vom Wirkungsgrad her, da denkt glaub ich seit 20 Jahren niemand mehr ernsthaft dran.

Wasserstoff macht vor allem da Sinn, wo man jetzt aktuell in der Industrie Erdgas nutzt und kann diesen da 1:1 ersetzen. Die dafür benötigte Menge ist zudem erheblich kleiner als wenn man damit im Großen Stil PKWs betreiben will - das kann dann ggf wirklich aus dem nicht benötigten und nächtlich erzeugten Windstrom erzeugt werden.

eFuels kranken halt daran, dass diese ja noch ineffizienter sind. Da reden wir dann cirka von Faktor 7. Das macht auch keinen Sinn.

Beides kann nur für bestimmte Aufgaben SInn machen. In Flugzeugen etwa, die vermutlich bei allen Fortschritten in der Akkutechnik vermutlich auch in 30 Jahren nicht batterieelektrisch über den Atlantik kommen werden. Bei LKWs ggf auch. Das muss man sehen. Da wirds vermutlich batterieelektrische Lösungen geben aber für die wirklichen Fernfahrten nicht in der nächsten Zukunft.

Für die breite Masse an Fahrzeugen sind beide Lösungen nicht wirklich sinnig. Zum einen wegen der schon erwähnten Energiemenge und zum anderen wegen der deutlich höheren Kosten für den Nutzer.

Verbrenner müssten nicht adhoc abgeschafft werden, dass ist umwelttechnisch eine Katastrophe.^^ Sinnvoller wäre eine umweltschonende Übergangslösung, wie efuels, so dass man "vorhandene" Ressourcen erst einmal ausschöpft, statt neue zu verbrauchen.^^
Wer schafft denn Verbrenner ad hoc ab?

eFuels stehen nicht zur Debatte, wegen der oben bereits beschriebenen Probleme und zusätzlich der aufzubauenden gigantischen Industrie zur Herstellung derselben. Da wären dann hunderte Milliarden fällig als Invest in eine Technologie, die du als Übergangslösung nutzen willst. Was wäre danach mit den ganzen Fabriken? Den Invest zahlt ja dann auch der Endkunde...

Beschlussstand in der EU (und mittlerweile vielen anderen Ländern und Regionen) ist es ja ab einem bestimmten Datum (bei uns 2035) keine Neuzulassungen zu erlauben. Altbestand kann dann weiter gefahren und auch umgemeldet werden. Bei den üblichen 15 Jahren Nutzungsdauer wäre dann quasi Übergangszeit bis 2050. Ab da spätestens wird ein Verbrenner absoluten Seltenheitswert haben. Ad hoc ist anders.

Vermutlich wird es schneller gehen und ab ca 2030 PKW Verbrenner eher unter ferner liefen bei den Zulassungen in Erscheinung treten. Sie werden einfach zu teuer sein um wirtschaftlich noch Sinn zu machen.

Btw SAP stellt, nach meinem Wissen seine komplette Flotte ab 2025 auf eAutos um.
Wie hättest es gerne belegt, soll ich dir aus nem Fachbuch vorlesen? Rechnerisch? Vergleichende Verbrauchsmesswerte liefern? Hersteller befragen, warum ihre Autos mit Luftfederung ab einer bestimmten Geschwindigkeit die Bodenfreiheit reduzieren?
 
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Es hat seinen Grund, warum aktuell das Thema Brennstoffzelle quasi aus den Schlagzeilen verschwunden ist. Wasserstoff in Verbrennungsmotoren zu nutzen ist ja noch übler vom Wirkungsgrad her, da denkt glaub ich seit 20 Jahren niemand mehr ernsthaft dran.
Doch....schon, und zwar sehr aktiv.

 
2. Es gibt nach wie vor 0 Möglichkeit das Lithium aus alten Akkus zu recyceln. Was macht man irgendwann mit den vielen Millionen Tonnen kaputter Akku.

Vielleicht solltest du dich einfach mal informieren. Es gibt aktuell schon Möglichkeiten das zu recyclen. Im Großen Stil aktuell noch nicht, weil es schlicht noch zu wenig Material (sprich alte Akkus) gibt um es industriell lohnend zu machen. Aber diverse Anbieter scharren schon mit den Hufen und erste Anlagen stehen auch schon.

Abgesehen davon macht es ohnehin eher Sinn zunächst die alten eAutoakkus für stationäre Speicher in Industrie und Haushalt weiter zu verwenden. Da gibts mehrere Ansätze und auch schon Firmen die das tun. Danach kann er dann recyclet werden.

3. Wo kommt all der Strom her für die Millionen E Autos? Windkraft, Solar? Man will in Deutschland 2% der Fläche allein für Windräder "bereitstellen"! 2 % klingen erstmal wenig, sind aber eigentlich enorm viel. Heißt das wir holzen Wälder ab für Windräder damit wir ökologische E-Auto haben?
Stammtischpolemik!

Ja natürlich müssen die Erneuerbaren ausgebaut werden. In D hat man ja die aufblühende Wind- und Solarindustrie in den letzten Jahren erfolgreich platt gemacht (100.000 Arbeitsplätze vernichtet...) und muss da jetzt wieder Gas geben.

Aus meiner Sicht gehört auf jedes halbwegs geeignete Dach ne PV Anlage drauf. Damit wären genug Strom erzeugt um die Privathaushalte zu versorgen. Kann jeder schon jetzt machen. Wird gefördert und man wird stromtechnisch für den Haushalt weitgehend autark.

Windkraft gehört ebenfalls aufgestellt. Wenn 2% ausreichen um die Versorgung zu ermöglichen, ist das prima.
Das Thema mit dem Wälder abholzen ist reine Polemik. Wieviel muss denn pro Anlage wirklich abgeholzt werden? Stehen diese 2% komplett im Wald? Wieviel CO2 speichert denn ein Hektar Wald und wieviel wird durch eine Windkraftanlage vermieden? Die Ökobilanz dürfte da sehr weit Richtung Windkraft ausschlagen.
Doch....schon, und zwar sehr aktiv.

Jo ein Konzeptfahrzeug... spannend...nicht.
Wie groß ist der Markt für ein Auto, dass mind. 4x so hohe Unterhaltskosten hat wie ein eAuto mit Akku?

Matda hat auch jahrzehntelang am Wankel Motor festgehalten. Nur haben wollte den halt praktisch niemand - Liebhaber für skurrile Technik mal außen vor. Durchgesetzt hat er sich nur aufgrund des Engagements von Mazda nicht.
 
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Ich denke trotzdem das Wasserstoff in Zukunft ein sehr wichtiger Energieträger in der Mobilität einnehmen wird, vor allem global.
Vor allem in China und den USA wird es in diese Richtung gehen, d.h. Nahverkehr Elektrisch, Fernverkehr Wasserstoff.
Hyundai hat sich dementsprechend bereits positioniert und geäußert. "Die Kurzfassung ist, dass Wasserstoff in 10 bis 15 Jahren mindestens 50% des Marktes in diesen Ländern bestimmen wird. Deshalb hat Hyundai ihre Wasserstoffkonzepte fertig entwickelt. In der Zwischenzeit wird Hyundai vorwiegend E-Autos entwickeln und vermarkten, da es vor allem der europäische Markt durch die Politik verlange und es im Moment ein Trend sei der vor allem durch die Förderungen weltweit vorangetrieben werde."
Das ist erstmal die Meinung aus Korea.
Und die Japaner (Toyota, Subaru, Mazda, Kawasaki , Yamaha) wollen halt die Verbrennungsmotoren generell nicht aufgeben.
 
Ich denke trotzdem das Wasserstoff in Zukunft ein sehr wichtiger Energieträger in der Mobilität einnehmen wird, vor allem global.
Vor allem in China und den USA wird es in diese Richtung gehen, d.h. Nahverkehr Elektrisch, Fernverkehr Wasserstoff.
Hyundai hat sich dementsprechend bereits positioniert und geäußert. "Die Kurzfassung ist, dass Wasserstoff in 10 bis 15 Jahren mindestens 50% des Marktes in diesen Ländern bestimmen wird. Deshalb hat Hyundai ihre Wasserstoffkonzepte fertig entwickelt. In der Zwischenzeit wird Hyundai vorwiegend E-Autos entwickeln und vermarkten, da es vor allem der europäische Markt durch die Politik verlange und es im Moment ein Trend sei der vor allem durch die Förderungen weltweit vorangetrieben werde."
Das ist erstmal die Meinung aus Korea.
Und die Japaner (Toyota, Subaru, Mazda, Kawasaki , Yamaha) wollen halt die Verbrennungsmotoren generell nicht aufgeben.
Es macht auch keinen Sinn, es gibt Millionen an Autos, soll man die doch gescheit nutzen, umweltfreundlich und bei Verschrottung dann meinetwegen gegen die führende Umwelttechnologie austauschen aber so werden einfach nur unnötig viele und knappe Ressourcen verbraucht.

@adhoc
Deswegen weil man finanziell dazu gezwungen wird. Gefördert werden die, die es nicht bräuchten und gefordert, co2-Steuer, steigende Energiepreise etc, werden die, die es sich nicht leisten können. Mehr Übergang schaffen wäre sinnvoll und ich verstehe auch Zappas Argumentation nicht, wegen Wasserstoffaufwand. Wenn die Technologie nicht gefördert wird, sind Erstanstrengungen immer notwendig, schreibt er ja selber bei Strom auch. Das Problem ist hier die technologische Planwirtschaft und das die Politik eine Technologie aktiv fördert, so etwas kann auch nach hinten losgehen. An der Stelle wäre ein finanziell ausgeglichener und offener technologischer Wettbewerb sicherlich zielführender, was Klimabilanzen betrifft.

MfG
 
Ich denke trotzdem das Wasserstoff in Zukunft ein sehr wichtiger Energieträger in der Mobilität einnehmen wird, vor allem global.
Vor allem in China und den USA wird es in diese Richtung gehen, d.h. Nahverkehr Elektrisch, Fernverkehr Wasserstoff.
Wie ich sagte, es kann eine große Rolle spielen z.B. bei Flugzeugen und Langstrecken LKWs. Im PKW Bereich eher nicht bzw nur in Ausnahmefällen.
Nur weil Huyndai das anders sieht heißt das ja nicht, dass die damit recht haben. Wäre nicht die erste Firma, die sich beim Wandel zu neuen Technologien verzockt. Wobei man natürlich fairerweise auch sagen muss, das Ioniq ganz vorne mit dabei ist was Elektromobilität angeht. Insofern fahren die ja nicht eingleisig ins Wasserstoffaus.
Deswegen weil man finanziell dazu gezwungen wird. Gefördert werden die, die es nicht bräuchten und gefordert, co2-Steuer, steigende Energiepreise etc, werden die, die es sich nicht leisten können.
Da immer nur die Neuwagen kaufen, die es sich leisten können (das meiste sind ja Firmenwagen), können auch nur die gefördert werden. Sehr viele neue Technologien wurden zu Beginn stark subventioniert (Atomkraft ist bis heute nicht wirtschaftlich ohne Subventionen - die Mär vom billigen Atomstrom eine Farce).
Wenn nun endlich ein Energiegeld eingeführt wird, dann gibt es einen Ausgleich parallel zur steigenden Energiebesteuerung.Das wie usw muss man noch abwarten, aber wenn man die FDP nicht zu sehr mitentscheiden lässt klingen die Konzepte gut.
ich verstehe auch Zappas Argumentation nicht, wegen Wasserstoffaufwand. Wenn die Technologie nicht gefördert wird, sind Erstanstrengungen immer notwendig, schreibt er ja selber bei Strom auch. Das Problem ist hier die technologische Planwirtschaft und das die Politik eine Technologie aktiv fördert, so etwas kann auch nach hinten losgehen. An der Stelle wäre ein finanziell ausgeglichener und offener technologischer Wettbewerb sicherlich zielführender, was Klimabilanzen betrifft.
Was gibts nicht zu verstehen daran, dass man ca 3-4x soviel Strom gegenüber einem Batterieauto braucht? Das ist auch durch technischen Aufwand nicht beliebig reduzierbar und erzeugt entsprechende Kosten für den Nutzer.

Wasserstoff in nem Verbrenner zu nutzen wäre sogar noch übler und mit ca Faktor 7 anzusehen. Da spielt der miese Wirkungsgrad der Verbrenner mit rein. Dieser wird sich nicht mehr entscheidend verbessern, unterm Strich tut sich da ja seit einiger Zeit nicht mehr wirklich was. Dazu kommt der technische Aufwand für Verbrenner. Ein E-Antrieb kostet ca. soviel wie ein Automatikgetriebe... Die Batterien werden ständig billiger und das macht einen Wasserstoffverbrenner nicht attraktiver dann.

Was dringend gemacht werden muss ist, die Wirkungsgrade der E-Antriebe zu verbessern, die Ladegeschwindigkeit zu erhöhen, Ladeverluste reduzieren, Akkus billiger und haltbarer machen. Das ist es worauf sich die Firmen konzentrieren und wo sich auch aktuell jede Menge tut.
 
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Die Frage ist doch, was ist unterm Strich für das Klima akut, denn das ist sehr relevant, wichtiger und nützlicher, vorhandene Ressourcen zu nutzen und klimaneutral zu machen und einen Ressourcen schonenden Übergang zu organisieren oder einfach zu den Vorhandenen weitere erschließen, nicht klimaneutral und so die Umwelt weiter belasten. Was meinst du denn was mit den Verbrennern passiert, die werden ja nicht verschrottet, sondern stinkern woanders herum. Das Klima aber kennt keine Grenzen, daher ist es nicht unklug, vorhandene Ressourcen besser zu nutzen und das ist auch mit schlechterem Wirkungsgrad immer noch besser als diese gar nicht zu nutzen. Man kann ja dennoch auf die bessere Technologie hinarbeiten, dem steht dabei nichts um Wege. Schneller geht es so jedenfalls nicht aber das könnte es, wenn man denn wollte aber dem steht das Technologiedogma entgegen und das halte ich für einen fundamentalen Fehler.

MfG
 
Der Wirkungsgrad ist sehr wohl entscheidend. Zumindest solange grüne Energie nicht im absoluten Überfluss vorhanden ist.

Das es viele unserer Verbrenner noch nach 2050 irgendwo in Afrika oder sonst wo geben wird ist klar. Aber das ist ja kein Argument. Dort wird verglichen mit uns pro Kopf ohnehin nur ein Bruchteil an CO2 ausgestoßen und es wird auch mit eFuels dort nichts gehen.

Wenn in Europa, Ostasien und Nordamerika keine saubere Technologie entwickelt wird, dann wirds keine geben. Das ist ganz einfach. Und wenns die nicht gibt, wird die auch nicht nach 15 Jahren in Afrika landen.

Abgesehen davon wird niemand hunderte Milliarden in die Hand nehmen um Verbrenner mittels eFuels f<r eine Übergangszeit am Leben zu lassen.

EFuels kommen ggf in bestimmten Bereichen zum Einsatz. Daran wird gearbeitet, bloß für normale Autos sind sie halt zu teuer
 
Atomstrom, Elektroautos, die müssen doch auch subventioniert werden, damit sie leistbar sind, hast du doch selber geschrieben, ich sehe jetzt kein Problem darin das dort auch zu machen. Darüber hinaus vergleichst du den Wirkungsgrad einer nicht geförderten Technologie gegenüber einer stark subventioniert sind, ich denke das es auch da Potenzial gibt diesen zu erhöhen. Und letzten Endes wäre es einfach klug "alle" Möglichkeiten in Betracht zu ziehen aber genau das passiert nicht, es wird dogmatisch die Elektromobilität als einzige Lösung forciert. Das halte ich für einen sehr grundlegenden Fehler, siehe oben.

MfG
 
Wer behauptet denn immer dass das subventioniert werden MUSS? Lass mich mal zurück denken, als ich 2012 den Ampera geholt hab... Subvention.. ne gab es nicht. Steuervegünstigung... ne gabs es nicht. Besondere Rechte zum Parken etc.. ne auch das nicht. Hab es dennoch gekauft.
Dann kam 2017 das BEV. Hab mal geguckt.. Subvention.. ne gab es immer noch nicht. Steuerleichterung.. ja, gibt es, ich bezahle vorerst (das kann jeden Monat vorbei sein) keine KFZ Steuern. In anderen Kantonen aber geht die Steuer nach wie vor nach Gewicht, da zahlste dann sogar mehr. Irgendwelche Vorzüge mit Parken oder so.. ne gibts es nach wie vor nicht..

Und dennoch verkaufen sich hier E-Autos wie warme Leberkässemmeln. Tesla dürfte hier (bezogen auf 100k Einwohner) wohl 7 bis 8 x so viele Autos verkauft haben wie in D. Gleiches für Zoe, ID.3/4/5, Hyundai ebenfalls...
Und nein, wir verdienen nach Abzug nicht wirklich viel besser als in D. Zumindest die breite Masse ist hier auch am Monatsende genauso dran wie in D oder A...
Aber seltsamerweise klappt es hier ohne grosse Werbung, ohne Steuergelder etc... Eventuell liegt es einfach daran dass wir keine Lobby haben die uns bescheisst und die die Politik komplett unterwandert. Oder in D bekommt man einfach gar nix mehr selber auf die Reihe, das kann natürlich auch sein. Aber dafür können neue Antriebe auch nichts... seit über 10 Jahren redet man davon dass man was machen will, und die einzigen die offensichtlich wirklich da voll dabei sind ist VW... der Rest pennt so vor sich hin.
 
Wer behauptet denn immer dass das subventioniert werden MUSS? Lass mich mal zurück denken, als ich 2012 den Ampera geholt hab... Subvention.. ne gab es nicht. Steuervegünstigung... ne gabs es nicht. Besondere Rechte zum Parken etc.. ne auch das nicht. Hab es dennoch gekauft.
Dann kam 2017 das BEV. Hab mal geguckt.. Subvention.. ne gab es immer noch nicht.
So ganz richtig ist das auch nicht. DIe Autos sind von den Herstellern (noch) subventioniert, weil noch gar keiner so richtig weiß (außer vielleicht Tesla), was ein E-Auto am Ende kosten wird.
 
Atomstrom, Elektroautos, die müssen doch auch subventioniert werden, damit sie leistbar sind, hast du doch selber geschrieben, ich sehe jetzt kein Problem darin das dort auch zu machen.
Ne, so habe ich das nicht geschrieben.

Abgesehen davon ist es schon ein Unterschied ob ich eine neue Technologie durch eine Anschubsubvention unterstütze bis sie am Markt so etabliert ist, dass es nicht mehr nötig ist, oder ob ich das dauerhaft mache, wie zum Beispiel beim Atomstrom (mit weitem Abstand die teuerste Methode Strom zu erzeugen) oder auch beim Diesel.

EAutos werden ja immer günstiger, nicht zuletzt weil die Akkus billiger werden und zusätzlich durch die Stückzahleffekte weitere Preissenkungen möglich sind.

De Facto ist ein eAuto heute schon in der Anschaffung gar nicht mehr so viel teurer als ein vergleichbarer Verbrenner und die Unterhaltskosten sogar signifikant geringer.


Darüber hinaus vergleichst du den Wirkungsgrad einer nicht geförderten Technologie gegenüber einer stark subventioniert sind, ich denke das es auch da Potenzial gibt diesen zu erhöhen.
Wirkungsgrad ist weniger von Subventionen bzw Entwicklungsgeldern abhängig als vielmehr von der Physik.

Beispiel Verbrennungsmotoren. Da wurde in die Entwicklung mehr Geld reingesteckt als vermutlich in jedes andere Produkt. Der Wirkungsgrad ist aber immer noch lausig. Der wird im Übrigen auch nicht gut, wenn man da Wasserstoff mit verbrennt.

Hier mal eine Darstellung von VW von 2019 zum Vergleich Akku Auto zu Wasserstoff Auto (im Text ist auch von der Verbrennung die Rede, die ja nochmal schlechter ist).

Klar, das ist Marketing, und die eine oder andere Zahl mag ein bissle geschönt sein, aber man sieht eben wie die Verluste sich zusammensetzen. Unterm Strich ist das Wasserstoffauto etwa 2,5x schlechter als eines nur mit Akku - damit immerhin etwas besser als die mir bislang bekannten Faktor 3-4 (die es in anderen Quellen zu lesen gibt).

Beim eAuto ist ja Wirkungsgradtechnisch auch noch nciht das letzte Wort gesprochen, da gibts auch noch einige Ansatzpunkte. Diese werden im Übrigen schneller und nachhaltiger gehoben, wenn die Autoindustrie sich auf BEVs konzentriert und nicht die Gelder splitten muss um irgendwelchen Stammtischwünschen der Wasserstoffautos nachzuforschen. Soweit ich weiß haben alle europäischen Hersteller ihre Wasserstoffpläne entweder schon vor Jahren begraben (Daimler hatte lang an der Brennstoffzelle festgehalten) oder extrem eingedampft bzw nur auf den NKW bzw LKW Bereich konzentriert.

Zusammenfassend macht eben Wasserstoff als Antrieb für PKW einfach keinen Sinn und ist auch zu wertvoll für so nen Quatsch.
 
Wasserstoff kann nicht effizienter als Batterie sein.
Du generierst Strom und lädst damit die Batterie und von da wieder an den Motor, fertig.
Bei Wasserstoff generiest du Strom um Wasserstoff herzustellen, den wandelst du wieder um, um Strom zu erzeugen und dann an den Motor.
 
Wasserstoff kann nicht effizienter als Batterie sein.
Du generierst Strom und lädst damit die Batterie und von da wieder an den Motor, fertig.
Bei Wasserstoff generiest du Strom um Wasserstoff herzustellen, den wandelst du wieder um, um Strom zu erzeugen und dann an den Motor.
Nicht ganz, der erzeugte Strom wird auch beim Wasserstoffauto erst in einen - wenn auch kleineren Akku geladen um dann erst zum Motor zu gehen. Der Akku dient als Puffer, damit die Brennstoffzelle nicht die komplette Motorleistung abbilden muss.
 
Das zeigt eindrucksvoll wo in diesem Land die Probleme liegen. Jeder Dienstwagen sollte einen Tracker bekommen und die Fahrweise sich aufs Gehalt auswirken.
Da hat wohl jemand noch nicht in der Industrie gearbeitet?!
Die Fahrt wird supergut bezahlt, je schneller, um so mehr Kohlen gibts...
Sind für Firmen eh nur Pfennigbeträge, wenn ne ganze Linie steht, 100 Leute bezahlt rumstehen, der LKW wartet und los muss...weil sonst woanders was steht.
Das ist nen Rattenschwanz, wo es dann mal ganz schnell 6-7 stellig wird, wenn du rumtrödelst.
 
Da hat wohl jemand noch nicht in der Industrie gearbeitet
Doch das habe ich. Ca. 6 Jahre. Ich weiß auch, dass ein Ersatzteil bei defekt schnell geliefert werden muss. Hätten wir wie alle anderen Länder ein Tempolimit, müsste es aber eben dennoch länger dauern. Was ist dann? Dann muss es auch gehen. Und das würde es. Zumal Standzeiten bei der Produktion eingeplant sind. Auch Defekte müssen eingeplant sein. Der Schaden wird gern in 6 bis 7 Stellingen Summen angegeben, aber wenn wir ehrlich sind, ist der einkalkuliert. Am Ende gibt's ja dennoch satte Gewinne am Ende der Produktion. Zumal es nach jeder Linie einen Puffer gibt um solche Standzeiten abzufedern. Es passiert durchaus selten, dass die komplette Produktion wegen einem Defekt steht und am Ende tatsächlich keine Auto mehr auf den Hof rollt. Alleine in unserem Bauteil dauerte es gern Mal 4 bis 5 Stunden wenn unser Bauteil keine Fahrzeuge bekam, dass wir an das nächste Bauteil keine Fahrzeuge abgeben konnten.
Im Ernstfall ging es dennoch weiter. Dann halt ohne Frontscheibe (oder was auch immer) und wurde in der Nacharbeit fertig gestellt. Klar, ich habe es auch schon erlebt, dass der Heli irgendein Ersatzteil geliefert hat. Aber das passiert sehr selten.
 
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