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Tesla [ist] war VW und Toyota technisch um Jahre voraus
Dann rechne doch mal vor, was ein Model 3 mit 120 PS kosten würde. Ich bin gespannt. Von mir aus können die Dinger auch 2000PS haben. Man muss sie ja nicht zum beschleunigen nutzen, wenn man nicht will. Aber so ein fetter E-Motor kann halt auch sehr gut bremsen und rekuperieren.
Das "Model 3 mit mehr PS und Allrad" hat einen kompletten zusätzlichen Motor mit allem dazu notwendigen Beiwerk. Die PS sind nur ein Nebeneffekt, aber eben nicht das was den Preis ausmacht.
Nochmal nicht das was den Preis für den Hersteller ausmacht, für den Kunden kann das aber wieder komplett anders sein.
Ich weiß nicht bei welchem Hersteller das jetzt war, aber da kann man für x€ extra LED Scheinwerfer bekommen.
Diese LEDs sind aber immer verbaut, man kann sie aber nur nutzen wenn man dafür zahlt.
Genau so kann das bei den PS sein, daher ist die Frage was man sparen kann wenn man weniger PS nimmt vollkommen unnötig.
Die Frage bleibt aber, warum braucht er diese starke Antriebsleistung brauchen sollte.
Welches Auto soll den LED Scheinwerfer haben die man nur für Extra Geld nutzen kann?
Oder anders, wenn die da sind aber nicht genutzt werden, was leuchtet die Straße dann stattdessen aus?
Aber 15 Jahre sind noch so weit weg, dass die Chance durchaus gegeben ist, dass die ersten Länder manuelles Fahren zumindest nicht mehr auf allen Straßen erlauben. Ganz sicher aber schon große Bereiche für Verbrenner komplett gesperrt haben werden.
15 jahre sind nix!!! Es gibt auch in deutschland leute, die ihre kisten 15-20 jahre fahren müssen, weil sie eher kein geld für ein neues haben. (wird mit den erhöhten spritpreisen auch nicht besser!) Dazu reicht es bei so manchen garnicht erst für einen neuwagen und bevor du damit kommst, das die in zukunft doch am besten auf öpnv umsteigen, DAS GEHT BEI VIELEN SCHLICHTWEG NICHT!!! (sorry, das muß man mal in aller deutlichkeit schreiben) Es ist nicht jeder hier ein reicher sack und viele sind auf ihre karren angewiesen oder fahren, mit dem öpnv, frühs um 3 richtung arbeit um halb 7 da und irgendwann um 20 uhr wieder daheim zu sein.
Mal ganz davon ab, die deutschen autos fahren dann nochmal locker 20 jahre in afrika und sonstwo herum denn nein, wir sind nicht die einzigen auf diesem planeten. (das scheinen auch viele nicht zu wissen)
Anmerkung:
Sollte sich jemand von oben stehendem text beleidigt fühlen... ist es halt so. Überall schreien alle "deutschland=reiches land", aber das jeder mit ein paar tausend euro in der kreide steht und manch arbeitender schlechter als ein harz4-bezieher da steht, will keiner sehen. Dazu noch dieser ständige egoismus von leuten mit vermutlich reichlich geld und ggf. affinität zu e-autos, die aber tonnenweise lebensmittel im jahr entsorgen (umweltschutz???), geht mir langsam doch dezent auf den s... (Das ist allgemein zu verstehen!!!)
Oha... Neodym-magnete und kupfer sind spott-billig geworden in letzter zeit? Zumindest bei letzterem sehe ich eher einen preisanstieg und für stärkere motoren benötigt man auch mehr. (zumindest wenn das ding nicht bei der ersten vollgas-fahrt leuchten soll wie eine glühbirne)
Also auch wenn du es vermutlich nicht wahr haben willst, aber e-motoren haben ein kennfeld bzw. nicht ständig maximale effizienz. Wenn ich das bild auf dieser seite richtig interpretiere, dann hat man die häufig zitierten "über 90% effizienz" nur in der oberen hälfte des unteren bzw. im mitterlen drehzahlbereich und das nur wenn man voll auf`m pinsel steht. (vollast) Geht man dagegen in teillast (ist beim auto ja am häufigsten genutzt), dann ist man auch ganz schnell bei 60% und nach dem hier geht es auch noch tiefer. (dem fehlten beim berechnen aber die verluste durch die feldverzerrung)
Von daher ist da nix mit "selber reichweite" trotz mehr motorleistung. Es wird schon seinen grund haben warum hybride recht schwache e-motoren haben und zumindest vw bei seiner ID-reihe auf eine 150 kw-motor setzt. Immerhin verbrauchen sie damit bei 100km/h, und darunter, weniger strom als die teslas trotz mehr stirnfläche und schlechterem cw-wert. (dieser tesla-trumpf zieht dann über 100 km/h)
In Deutschland werden Kraftfahrzeuge im Durchschnitt nicht einmal zehn Jahre genutzt. Der Grund dafür ist nicht, dass sie nicht prinzipiell länger nutzbar wären, sondern dass mit zunehmenden Alter die Chance steigt, dass einzelne oder summierte Reparaturen fällig werden, für deren Kosten + Restwert des Fahrzeugs man ein Neufahrzeug anfinanzieren kann bzw. bereits einen jüngeren Gebrauchtwagen bekommt. Hinzu kommt, dass Neufahrzeuge (auch jüngere Gebrauchte) in der günstigsten Variante bereits Ausstattungsmerkmale vorweisen können, für die man beim vorherigen Fahrzeug noch kräftig hätte dazuzahlen müssen.
Ihren zweiten Frühling erleben die hierzulande abgelegten Fahrzeuge dann nach ihrem Export in Länder, in denen Arbeitskraft und damit auch Reparaturen günstiger und sowohl die persönlichen als auch gesetzlichen Ansprüche an den fahrbaren Untersatz geringer sind.
Elektrofahrzeuge sind viel weniger verschleißanfällig. Den zu erwartenden verringerten Absatz bei Ersatzteilen würden Hersteller mittelfristig sicherlich gerne bereits beim Verkauf des Fahrzeugs einpreisen ...
In Deutschland werden Kraftfahrzeuge im Durchschnitt nicht einmal zehn Jahre genutzt. Der Grund dafür ist nicht, dass sie nicht prinzipiell länger nutzbar wären, sondern dass mit zunehmenden Alter die Chance steigt, dass einzelne oder summierte Reparaturen fällig werden, für deren Kosten + Restwert des Fahrzeugs man ein Neufahrzeug anfinanzieren kann bzw. bereits einen jüngeren Gebrauchtwagen bekommt. Hinzu kommt, dass Neufahrzeuge (auch jüngere Gebrauchte) in der günstigsten Variante bereits Ausstattungsmerkmale vorweisen können, für die man beim vorherigen Fahrzeug noch kräftig hätte dazuzahlen müssen.
Ihren zweiten Frühling erleben die hierzulande abgelegten Fahrzeuge dann nach ihrem Export in Länder, in denen Arbeitskraft und damit auch Reparaturen günstiger und sowohl die persönlichen als auch gesetzlichen Ansprüche an den fahrbaren Untersatz geringer sind.
Elektrofahrzeuge sind viel weniger verschleißanfällig. Den zu erwartenden verringerten Absatz bei Ersatzteilen würden Hersteller mittelfristig sicherlich gerne bereits beim Verkauf des Fahrzeugs einpreisen ...
Ersatzteile werden wohl weniger anfallen. Allerdings ist sicher, die unbedingt notwendigen Updates werden dann vielleicht 800 oder 1500 € kosten. Die Hersteller werden kaum zu Zwergen schrumpfen. Man wird sich wartungsintensives Zubehör einfallen lassen. Natürlich werden auch vom Staat Vorschriften kommen. Ebenso Steuern auf E-Mobil -Strom oder Maut.
Autofahren wird eher teurer als heute. Auch schwierig für Gebrauchtwagenkäufer: Ein älteres Auto kann man normal betanken und hat fast die Reichweite und Leistung wie ein Neues. Ein gebrauchtes E-Mobil mit älterem Akku erfordert entweder einen neuen oder man fährt weniger weit bzw ohne Heizung.
Im Prinzip ist das Ganze noch nicht für eine Masseneinführung ausgereift.
Darauf kannst du Gift nehmen dass jeder Hersteller der jetzt schon gemolken hat wo es geht das auch weiterhin tun wird. Aber sollten die Kunden nicht man anfangen nachzufragen warum ihr qualitativ so hochwertiger VW zum Beispiel jedes Jahr für ne 3 stellige Eurosumme zum Service muss während der angeblich so schusselige Ami gar keine Wartungsintervalle kennt sondern dann entweder direkt vor Ort gewartet wird oder wenn es halt sein muss in ner Werkstatt und die dennoch 300.000km fahren oder auseinander zu fallen?
Die gesamte Mobilität wird sich bei uns ändern, Sinn der ganzen Sache ist nicht alle Verbrenner 1:1 gegen E-Autos auszutauschen. Sondern ein generelles Umdenken herbeizuführen. Und ja, Autofahren wird teurer, und auch Transport wird hoffentlich sehr bald um einiges teurer. Denn was derzeit abgeht ist nicht mehr normal...
In einigen Länder sicher, man wird viele Milliarden investieren. International kaum, da dies eine große Verarmung der Bevölkerungen zur Folge hätte. Milliarden Menschen sparen auf ein Moped oder einen billigen Gebrauchten. Einen Wagen für das Geld eines Eigenheimes wird man denen kaum verkaufen können. Das wird sich sicher auch in 10 Jahren kaum geändert haben, da in nicht wenigen Ländern die halbe Bevölkerung von positiven Einkommensentwicklungen abgeschnitten wurden und werden. Es geht häufig einfach darum, den status quo zu erhalten.
Selbst bei uns geht es an die Grenzen der Machbarkeit.
Abwarten, gerade in armen Regionen ist zusammen mit einer Solar- oder Windkraftanlage die Unabhängigkeit von Benzinmporten gegeben. Es wird auch sehr einfach und billige Elektrofahrzeuge geben. Lassen wir uns überraschen.
In einigen Länder sicher, man wird viele Milliarden investieren. International kaum, da dies eine große Verarmung der Bevölkerungen zur Folge hätte. Milliarden Menschen sparen auf ein Moped oder einen billigen Gebrauchten. Einen Wagen für das Geld eines Eigenheimes wird man denen kaum verkaufen können. Das wird sich sicher auch in 10 Jahren kaum geändert haben, da in nicht wenigen Ländern die halbe Bevölkerung von positiven Einkommensentwicklungen abgeschnitten wurden und werden. Es geht häufig einfach darum, den status quo zu erhalten.
Selbst bei uns geht es an die Grenzen der Machbarkeit.
Abwarten, gerade in armen Regionen ist zusammen mit einer Solar- oder Windkraftanlage die Unabhängigkeit von Benzinmporten gegeben. Es wird auch sehr einfach und billige Elektrofahrzeuge geben. Lassen wir uns überraschen.
Exakt. Wenn die jetzigen großen Abnehmer fossiler Brennstoffe von selbigen abkommen, werden sich die Ölriesen nicht gerade darum reißen, die Dritte Welt mit billigem Treibstoff zu versorgen. Diese wird derzeit mitbeliefert, um Förderüberschüsse wenigstens mit kleinem Gewinn loszuwerden, aber allein für die Dritte Welt lässt niemand mehr den heutigen Bestand an Förderanlagen laufen. Diese werden reduziert, viele Betreiber werden komplett aussteigen und mit geringerer Förderung steigt nun einmal auch der Preis.
Und nein, Schwellenländer zählen da nicht mit hinein. Die sind in Sachen Elektromobilität extrem aufgeschlossen, zumal sie keine etablierte Mobilitätsinfrastruktur austauschen müssen, sondern mit steigendem Wohlstand direkt aufs Neue setzen können.
Was aber die meisten ärmeren Länder im Überfluss haben, ist Sonne und Platz. Und so wie jetzt Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, die sich dort ein Großteil der Bevölkerung neu nicht leisten kann, aus zigster Hand aus den Industrieländern kommen, wird es auch mit Elektroautos sein. Eventuell noch mit Biosprit-Hybriden in Regionen, in denen die Agararwirtschaft nicht schon mit der Nahrungsversorgung überfordert ist.
Abgenudelte Akkus stören in der Dritten Welt niemanden sonderlich. Da werden ohne sonderliche Regulierungshürden und aufgrund geringer Immobilienpreise alle 100 Kilometer irgendwelche E-Stationen aus dem Boden schießen, die ihren Strom direkt ernten. Und wenn's mal nicht für Alle reicht, dann hält man eben Siesta, bis die Reise weitergehen kann.
Normiert auf vergleichbare Produktions- und Abnahmemengen ist ein Elektrofahrzeug sogar günstiger zu bauen, da viel weniger komplex und mit weniger teuren Mannstunden assemblierbar. Sicherlich werden Hersteller gegensteuern und durch Ausstattung ein Premium-Segment schaffen, aber es wird genug Fahrzeugklassen geben, bei denen man stufenweise den ganzen Klimbim weglässt, um weniger betuchte Käuferschichten anzusprechen.
Sagt mir meine Kristallkugel, die allerdings mit Vorsicht zu genießen ist. Ich habe sie aus dritter Hand und sie spricht mich ständig mit "Olga" an ...
Die Produktion von Lithiumakkus ist sehr umweltschädlich und benötigt mehr Energie für die Herstellung und den Betrieb. Das Recycling kommt dann noch dazu. Schau mal nach Peru!
Die seltenen Erden für die Elektromotoren werden mit großem Anteil durch Kinderarbeit gefördert und und mit vielen Opfern in Grabungstunneln erkauft.
Wer so eine Technik für gut heißt, gehört ins Gefängnis! Umweltschutz geht anders. Frag mal die toten (ermordeten) Erfinder von Geräten, welche mit Wasser, Kalter Fusion oder Nullpunkt-Energie funktionieren.
Recherchiert unabhängig, denkt selbst.
Die Produktion von Lithiumakkus ist sehr umweltschädlich und benötigt mehr Energie für die Herstellung und den Betrieb. Das Recycling kommt dann noch dazu. Schau mal nach Peru!
Die seltenen Erden für die Elektromotoren werden mit großem Anteil durch Kinderarbeit gefördert und und mit vielen Opfern in Grabungstunneln erkauft.
Wer so eine Technik für gut heißt, gehört ins Gefängnis! Umweltschutz geht anders. Frag mal die toten (ermordeten) Erfinder von Geräten, welche mit Wasser, Kalter Fusion oder Nullpunkt-Energie funktionieren.
Recherchiert unabhängig, denkt selbst.
Exakt. Wenn die jetzigen großen Abnehmer fossiler Brennstoffe von selbigen abkommen, werden sich die Ölriesen nicht gerade darum reißen, die Dritte Welt mit billigem Treibstoff zu versorgen. Diese wird derzeit mitbeliefert, um Förderüberschüsse wenigstens mit kleinem Gewinn loszuwerden, aber allein für die Dritte Welt lässt niemand mehr den heutigen Bestand an Förderanlagen laufen. Diese werden reduziert, viele Betreiber werden komplett aussteigen und mit geringerer Förderung steigt nun einmal auch der Preis.
Und nein, Schwellenländer zählen da nicht mit hinein. Die sind in Sachen Elektromobilität extrem aufgeschlossen, zumal sie keine etablierte Mobilitätsinfrastruktur austauschen müssen, sondern mit steigendem Wohlstand direkt aufs Neue setzen können.
Was aber die meisten ärmeren Länder im Überfluss haben, ist Sonne und Platz. Und so wie jetzt Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, die sich dort ein Großteil der Bevölkerung neu nicht leisten kann, aus zigster Hand aus den Industrieländern kommen, wird es auch mit Elektroautos sein. Eventuell noch mit Biosprit-Hybriden in Regionen, in denen die Agararwirtschaft nicht schon mit der Nahrungsversorgung überfordert ist.
Abgenudelte Akkus stören in der Dritten Welt niemanden sonderlich. Da werden ohne sonderliche Regulierungshürden und aufgrund geringer Immobilienpreise alle 100 Kilometer irgendwelche E-Stationen aus dem Boden schießen, die ihren Strom direkt ernten. Und wenn's mal nicht für Alle reicht, dann hält man eben Siesta, bis die Reise weitergehen kann.
Normiert auf vergleichbare Produktions- und Abnahmemengen ist ein Elektrofahrzeug sogar günstiger zu bauen, da viel weniger komplex und mit weniger teuren Mannstunden assemblierbar. Sicherlich werden Hersteller gegensteuern und durch Ausstattung ein Premium-Segment schaffen, aber es wird genug Fahrzeugklassen geben, bei denen man stufenweise den ganzen Klimbim weglässt, um weniger betuchte Käuferschichten anzusprechen.
Sagt mir meine Kristallkugel, die allerdings mit Vorsicht zu genießen ist. Ich habe sie aus dritter Hand und sie spricht mich ständig mit "Olga" an ...
Nun ja, heute sagen Milliarden Menschen, ich habe 2000 oder 3000€ um ein Auto zu kaufen, eine Krankenversicherung oder Rente habe ich nicht. Wer hat für diese zu diesem Preis ein E-Auto?
Und wie lange wird es dauern, bis diese unser halbes Einkommen erlangt haben? Wer baut für diese eine Solaranlage die für Strom nur wenig bezahlen können? In Ländern, die generell wenige Leitungen verlegt haben?
Das Lithium und anderes zu gewinnen ist ein zusätzliches Problem. Mit dieser Technik wird es noch viele Jahre dauern alleine die Industrienationen zu versorgen.
Man kann dort Verbrenner reparieren, beim E-Mobil muß fast alles aus dem Ausland bezogen werden das natürlich hohe Preise verlangen wird. Sonne ist schön und gut, aber nachts gibts dann eben keine el. Energie. Oder Milliarden Akkus die man sich aber auch erst kaufen müßte. Wer die herstellt ist eine andere Frage.
Man wird versuchen mit der neuen Technik dort ein Geschäft zu machen, man kann ja mit Klima Angst erzeugen. Die Menschen würde es eher arm halten, da sie wieder Material aus dem Ausland kaufen müßten.
Afrika hat Handys, kann sie aber nicht bauen. Funklöcher sind die Regel, Stromabschaltungen keine Seltenheit.
Das wird alles noch sehr lange dauern.
Wenn es um technologischen Fortschritt geht, und nur darüber wurde hier gesprochen, dann sind 15 Jahre sehr sehr viel. Vergleich einfach nur mal den technologischen Stand von 2005 und heute. Und was technologisch die nächsten 15 Jahre passiert, ist mehr als die letzten 20-30 Jahre passiert ist.
15 Jahre hat eine Firma Namens Tesla gebraucht, um von quasi 0 zu einem Börsenwert von fast 700 Milliarden Dollar zu kommen - was in etwa dem Wert aller anderen traditionelle Autohersteller (die witzigerweise tlw. ein Know-How von einem Jahrhundert und mehr haben/hatten) gemeinsam entspricht.
Wenn ein Big-Player wie zb. Google oder Apple eine "kleine autonome Kugel" auf Rädern auf den Markt bringt, bevor es die "alten Hasen" in der Automobilbranche tun, dann kann es durchaus (siehe Kodak oder Nokia) passieren, dass die größten 2-3 "Autobauer" in ~10-15 Jahren Unternehmen sein werden, die heute noch gar kein Serienfahrzeug produzieren. Dann sind Unternehmen wie Volkswagen oder Mercedes usw. vielleicht nur noch winzige Nischenanbieter. Ich sage/behaupte nicht dass es das ist was ich glaube, aber ich halte es auch nicht für unmöglich - oder unwahrscheinlich.
Zeitlich mag 2030 oder 2035 nicht sooo weit weg sein, aber technologisch sind es ggü. heute Welten.
Irrtum, sind sie nicht. Sie sind lediglich auf den Transport von A nach B angewiesen. Und selbst für einen billigen 1000€ PKW brauchst du heute mehr Geld um ihn zu unterhalten als die Fahrten später mit autonomen "Taxis" kosten werden. Um das Beispiel mit den H4-Empfängern aufzunehmen, wie viele von denen haben heute ein eigenes Auto? Mit Sicherheit lange nicht jeder. Gerade diese Gruppen werden von einem günstigeren (individuellen) Transport von A nach B profitieren. Die klassichen Tranportmittel (zb. Bus oder S-Bahn, also zumindest der Nahverkehr) werden dann vermutlich (zumindest teilweise) auch wirtschaftlich und ökologisch nicht mehr sinnvoll sein.
Spätestens mit der autonomen Mobilität werden ~80% (?) des Fahrzeugbestandes ziemlich schnell verschwinden. Dann wird es sogar relativ schnell verboten sein selbst noch ein Auto zu fahren. Anfangs noch nur auf bestimmten Strecken (die nur noch für den autonomen Transport freigegeben sein werden), und später überall. Und natürlich fängt es erstmal in den (reichen) Industrie-Ländern an.
Ein sehr unberechenbarer Faktor sind natürlich unsere politischen Systeme. Diese können natürlich den Umschwung enorm ausbremsen, bzw. das Leben alter Technologien aus "wirtschaftlichen Interessen" künstlich verlängern. Wäre ja nicht das erste Mal...
Warum wiegt ein KFZ heute bis zu 2,5 Tonnen? Sicherheit, und natürlich Komfort. Letzteres, weil "wir" glauben in einem Wohnzimmer (und "über" anderen Verkehrsteilnehmern, Stichwort SUV) fahren zu müssen. Und was wird ein Auto brauchen, wenn es von alleine fährt, und systembedingt keinen Unfall mehr (mit anderen Fahrzeugen) haben kann? Dazu den Fortschritt bis dahin, und schon hast du ein Transportmittel was vielleicht noch (je nach Sitzplätzen!) 500Kg oder weniger wiegt. ~80% weniger Fahrzeuge die auch noch ~75% weniger Ressourcen benötigen, und dann zeitlich auch noch ~80% mehr im Einsatz sind (Standzeiten gibts dann nur noch für die Ladung und Wartung) = ein Transportmittel was mehr Menschen sicherer und (sehr viel) günstiger als heute transportieren kann.
Lassen wir uns doch einfach mal überraschen ob der Anfang davon wirklich noch sooo lange dauert, wie die meisten Menschen scheinbar glauben. Und wie schnell der Umschwung dann passieren wird.
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