Tesla [ist] war VW und Toyota technisch um Jahre voraus

Ein E-Auto ist deutlich weniger komplex und die Chinesen nutzen das aus um einen neuen Markt zu erschließen.
Klar.
Wenn wir die Einspritzpumpen-, Getriebe und Ölfilterfabriken in Akkuproduzenten umgerüstet hätten, wären wir heute Weltmarktführer.

Aber so weit reicht der Verstand bei Audi, BMW und Konsorten anscheinend nicht.
VW mach den Diesel kaputt ohne Folgen und die Spritsäufer laufen und laufen und laufen ... .

Es fehlt noch, daß wir den Benziner in die LKWs einbauen und rumfahren, wie die Russen mit dem Ural.
 
Jupp, viele Bauteile fallen weg. Übrig bleiben noch ein paar Verschleißteile. Nen dicken Boschakku in die Karre, ordentlich vor Rost schützen und man kann die E Autos wahrscheinlich ewig fahren wenn die Akkus mitmachen. Die Chinesen haben das erkannt.
Und unser Automobilbranche tut jetzt überrascht. Mal schauen wo der Spaß noch hinführt. Hauptsache gute Lobbyarbeit
 
Spielzeuge für die oberen Zehntausend aber keine Antwort auf die Frage der Massenmobilität
Leider ist das so.
Wenn dann die ersten Werke schließen, wird es hart in der Schlange vorm Arbeitsamt.
Die Herren Vorstände werden wir da aber nicht treffen, denen ist das sicher zu stressig.
Die Zeche zahlt, wie fast immer, der fleißige Arbeiter / Techniker / Angestellte.
 
Schön, daß Tesla e-Autos für 140.000 EUR baut mit 320km/h Höchstgeschwindigkeit und Rakentenbeschleunigung.
Nur kann den sich hier keiner leisten.

Muss auch keiner. Bei euch kostet das Model 3 schon unter 40.000... schafft 225 (was mehr als genug ist) und unter 6 Sekunden auf 100... Oder meckert jeder dass der RS3 nicht für 10.000€ verkauft wird?
 
Muss auch keiner. Bei euch kostet das Model 3 schon unter 40.000...
Im Internet oder wirklich?

40.000 EUR sind immer noch eine Menge Geld.
Bekommt man denn einen gebrauchten Tesla für 14.000 EUR oder so?
schafft 225 (was mehr als genug ist)
Brauch ich nicht.
und unter 6 Sekunden auf 100...
Brauch ich nicht.
Oder meckert jeder dass der RS3 nicht für 10.000€ verkauft wird?
Brauch ich nicht.

Aber 500-600 km Reichweite im Winterbetrieb und viele Ladestationen brauche ich.
 
Mal als Vergleich:
Für 40000 Euro bekommst du nach Rabatt ne top ausgestattete Mercedes A-Klasse oder CLA mit AMG Sportpaket ca. 250PS und in top Qualität.
Ohne sich Gedanken über Aufladung oder Reichweite machen zu müssen, Ersatzteilversorgung, Service usw.

Fürs gleiche Geld einen eingeschränkten Tesla und eine qualitative Klapperkiste zu kaufen, dafür ist nicht jeder bereit.

Massenhafte E-Mobilität wird erst kommen, wenn die Chinesen weiter sind und günstige gute Autos hier anbieten dürfen, was aufgrund unseres Lobbyismus nicht einfach sein wird.
 
Ich wollte mir eigentlich auch ein E-Auto kaufen, aber auf dem Land habe ich keine Chance.
Bis zur nächsten Ladestation sind es 20km.
Ihr habt Zuhause keinen Strom/keine Steckdose?
Das kleine Model 3 kostet um die 60.000 EUR brutto.
Das kleinste M3 kostet 41.000€, und bald kommt ein noch günstigeres E-Auto von Tesla.
Also fahre ich weitere 15 Jahre mit meinem Benzinstinker rum.
Das wirst du 100%ig nicht.

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Technologischer Fortschritt.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal als Vergleich:
Für 40000 Euro bekommst du nach Rabatt ne top ausgestattete Mercedes A-Klasse oder CLA mit AMG Sportpaket ca. 250PS und in top Qualität.
Ich brauche nicht mal 250PS
180 mit Allrad reichen mir an Berg (bei uns schneit es ab und zu wieder ein bißchen) .
Ich hätte mir auch sofort einen Diesel gekauft, aber ich muß ab und zu in eine Großstadt zu meiner Tochter.

Und da VW ja die 6er Euro-Norm-Diesel nur gegen Aufpreis rausrückt, ist es ein Benziner geworden.
Der säuft zwar das doppelte, hat aber überall die grüne Umweltplakette.

Die Daimler-Kollegen sind immer etwas teuerer in der Unterhaltung.
Das kleinste M3 kostet 41.000€,
Wir hören mal auf, zu träumen.
Schau mal hier rein:
https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/...hNetGrossPrice&sortOption.sortOrder=ASCENDING .

Das billgste Model 3 Gebrauchtauto kostet rund 36.000 EUR, hat 45.000 km auf der Batterie in 1,5 Jahren.
Also 30.000 km/Jahr.
Das schaff ich nicht im Job (17.000 km /Jahr).

Das ist in jedem Autoportal so.

Das Geld hätte ich auch nicht.
Für das, was ich gehabt hätte, hätte ich die Batterie bekommen.

Also werden wir bis zur Gebrauchtpreisreduzierung der e-Autos die alten Benziner fahren.
Einen Neuwagen zu kaufen wird mir im Leben nicht mehr möglich sein, obwohl ich über 35 Jahre gearbeitet habe.

Das wirst du 100%ig nicht.
Daß du dich da nicht irrst.
Die Laufzeiten meiner Autos sind extrem lange.
 
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Wenn ich in 11 Jahren noch mit meiner Karre rumgurke, bekomme ich eine Kiste Bier.
Ansonsten Du.
Das "Problem" ist einfach, dass der (auch der "schlaue"!) Mensch eigentlich nur linear denken/sich linearen Fortschritt vorstellen kann. In das Faß läuft pro Stunde ein Liter Regenwasser, dann sind es 100 Liter in 100 Stunden.

Exponentiell hingegen ist eine ganz andere "Klasse". Siehe auch das Beispiel mit den Reiskörnern auf dem Schachbrett. Verdoppelt man die Anzahl bei jedem weiteren Feld (1 Feld = 1 Korn, 2 Feld = 2 Körner, 3 Feld = 4 Körner, usw), dann liegen alleine auf dem letzten Feld ca. 277 Milliarden Tonnen Reis (auf allen Feldern zusammen ca. 540 Milliarden Tonnen).

Technologie entwickelt sich aber (in vielen einzelnen Bereichen) exponentiell. Technologie die kombiniert eingesetzt wird (zb. Hardware+Software) erfährt dann sogar eine doppelt exponentielle Entwicklung.

Auch ich kann mir da nur halbwegs vorstellen wie es in 10 (geschweige denn 15) Jahren in den primären Bereichen aussehen wird. Aber theoretisch ist es relativ wahrscheinlich, dass du in 15 Jahren nicht nur dein aktuelles Auto nicht mehr fährst, sondern sogar nicht mal mehr ein Elektroauto. Denn wenn die Vorhersagen zutreffen, wird ein eigenes KFZ um so viel teurer sein, dass der Verzicht auf ein eigenes Auto nichts weiter als eine logische Konsequenz ist. Für viele Menschen ist es das ja schon heute.

Deswegen sei froh dass du bisher keinen Neuwagen gekauft hast. Der Wertverlust zusammen mit der Wartung/Instandhaltung und dem Unterhalt bedeuten, dass du pro Jahr (und über viele Jahre) mindestens ~3 Monatsgehälter nur für dein Auto gearbeitet hättest - was auch noch ~98% der Zeit ungenutzt herumsteht. Was auch bedeutet, dass du ~98% der Kosten nur dafür bezahlt hättest (dafür arbeiten müsstest), dass die Kiste irgendwo geparkt ist.

Rein logisch ist das ziemlich dämlich.

Ich hätte mir auch ein nagelneues Model S (oder ähnlich) kaufen können, hab mich beim letzten Kauf vor ein paar Jahren aber für einen alten Passat 3B (aber mit 2,8L V6 + Allrad) entschieden. Und selbst der ist aktuell schon seit 18 Monaten abgemeldet...

Aber 15 Jahre sind noch so weit weg, dass die Chance durchaus gegeben ist, dass die ersten Länder manuelles Fahren zumindest nicht mehr auf allen Straßen erlauben. Ganz sicher aber schon große Bereiche für Verbrenner komplett gesperrt haben werden.

Zumindest aber werden neue (sowie natürlich erst recht gebrauchte) Elektrofahrzeuge dann (bzw. schon vorher) so preiswert sein, dass auch du dann keinen Verbrenner mehr fahren wirst. Und da bin ich mir 1000%ig sicher.

Daher nehme ich die Wette, auch wenn du schon von 15 auf 11 Jahre runter gegangen bist, sehr gerne an.

Ich würde mich nicht mal wundern, wenn die erste Generation, die keinen Autoführerschein mehr machen kann/darf, schon geboren wurde/es gerade wird...
 
Das "Problem" ist einfach, dass der (auch der "schlaue"!) Mensch eigentlich nur linear denken/sich linearen Fortschritt vorstellen kann. In das Faß läuft pro Stunde ein Liter Regenwasser, dann sind es 100 Liter in 100 Stunden.

Exponentiell hingegen ist eine ganz andere "Klasse". Siehe auch das Beispiel mit den Reiskörnern auf dem Schachbrett. Verdoppelt man die Anzahl bei jedem weiteren Feld (1 Feld = 1 Korn, 2 Feld = 2 Körner, 3 Feld = 4 Körner, usw), dann liegen alleine auf dem letzten Feld ca. 277 Milliarden Tonnen Reis (auf allen Feldern zusammen ca. 540 Milliarden Tonnen).

Technologie entwickelt sich aber in (vielen einzelnen Bereichen) exponentiell. Technologie die kombiniert eingesetzt wird (zb. Hardware+Software) erfährt dann sogar eine doppelt exponentielle Entwicklung.
Ich war in Mathe immer der beste bis zum Abitur. ;)

Die Handy- Entwicklung zum Beispiel konnte man nicht vorhersehen.
Das ging von jetzt auf gleich.

In eine Leuchtdiode konnte man zu meiner Studienzeit reinsehen.
Heute riskiert man ein Auge

Der Knackpunkt ist die Bestimmung der 10%-Grenze oder wann geht die Steigung der Kurve über 1.

Auch ich kann mir da nur halbwegs vorstellen wie es in 10 (geschweige denn 15) Jahren in den primären Bereichen aussehen wird. Aber theoretisch ist es relativ wahrscheinlich, dass du in 15 Jahren nicht nur dein aktuelles Auto nicht mehr fährst, sondern sogar nicht mal mehr ein Elektroauto.
Meine PKWs hielten alle länger, als 10 Jahre unter meinem Schuh.
Ja, ich bin einen Ausnahme.

Denn wenn die Vorhersagen zutreffen, wird ein eigenes KFZ um so viel teurer sein, dass der Verzicht auf ein eigenes Auto nichts weiter als eine logische Konsequenz ist.
In der Stadt geht das, bei uns auf dem Land nicht.

Deswegen sei froh dass du bisher keinen Neuwagen gekauft hast.
Ein bißchen rechnen kann ich.

Aber 15 Jahre sind noch so weit weg, dass die Chance durchaus gegeben ist, dass die ersten Länder manuelles Fahren zumindest nicht mehr auf allen Straßen erlauben. Ganz sicher aber schon große Bereiche für Verbrenner komplett gesperrt haben werden.
Schauen wir mal.
Daher nehme ich die Wette, auch wenn du schon von 15 auf 11 Jahre runter gegangen bist, sehr gerne an.
Ich mußte erst kurz meine durchschnittliche Fahrzeughaltung durch den Quantencomputer jagen.

Wo bleiben die Teile eigentlich?
 
Ich wollte mir eigentlich auch ein E-Auto kaufen, aber auf dem Land habe ich keine Chance.
Was? Dein Ernst?
Grade auf dem Land haben mehr Leute eine Chance da sie zu Hause laden können.
Anstatt eine Kiste mit 160 km/h zu bauen mit 500 km Reichweite für kleinere Preise. :stupid:
500km braucht man auch eher nicht
Das kleine Model 3 kostet um die 60.000 EUR brutto.
Das stimmt schlicht und einfach nicht
Leider ist das so.
Tesla hat erst teure Fahrzeuge rausgebracht und jetzt kommen die günstigeren. Vielleicht mal daran gedacht, dass das betriebswirtschaftlich notwendig war?
 
Du willst ernsthaft behaupten, dass du über 400 PS brauchst?
Wie haben haben meine Großeltern nur alles mit einem kleinen Trabant geschafft?

Und falls du wirklich so viel Leistung brauchst, ganz sicher nicht in dieser fahrzeugklasse.
 
Einen Elektromotor mit mehr Maximalleistung zu verbauen kostet in der Herstellung fast nichts extra und hat auch quasi keine Nachteile in der Reichweite bei geringerem Abruf. Also verbaut ein schlauer BWLer natürlich Unmengen an PS weil es gut klingt.
Das Auto wäre auch mit 200PS nicht billiger.
 
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