Tesla [ist] war VW und Toyota technisch um Jahre voraus

Ich möchte niemanden seinen SUV verbieten, ich möchte nur dafür sorgen, dass es entsprechend teuer wird sowas zu besitzen.

Ich bin dabei selbst kein Schweinepriester und besitze kein Auto, bin das letzte mal 2018 geflogen (dienstlich) und sonst einfach nur per Bahn unterwegs.
 
Um mal wieder zum Thema zu kommen.. ich habe da im Netz was gefunden. Ob es echt ist weiss ich nicht, hab es auch falls gewünscht in Englisch. Aber so wie sich das liest ist es durchaus echt. Ich habe auch keine Ahnung wie Leitfäden in deutschen Firmen und Herstellern/Händler aussehen.
Aber wenn das echt ist dann zeigt das schon wie anders dort gearbeitet wird. Und man weiss von Anfang an woran man ist. Auch hier sieht man dass die anders sind.. und es denen egal ist was andere denken oder für nicht möglich halten.

Anhang anzeigen Tesla Anti-Handbuch-Handbuch.pdf

Ich kenne leider ausser den Leuten in den Servicecentern niemanden der bei Tesla arbeitet und darüber reden würde...

Das hier ein Auszug aus dem PDF oben:

Wir sind ein High-Tech-Unternehmen, anders als jedes andere High-Tech-Unternehmen. Wir sind ein Autokonzern, anders als jeder andere Autokonzern.

Wir sind anders und wir mögen es so. Wenn wir anders sind, können wir das tun, was niemand sonst tut; das tun, was andere uns sagen, dass es unmöglich ist.

Wenn Sie nach einem traditionellen Mitarbeiterhandbuch suchen, das mit Richtlinien und Regeln ge-füllt ist, werden Sie keins finden.
Richtlinien und Regeln sagen Ihnen, wo der Tiefpunkt liegt - sie sagen Ihnen, wie schlecht Sie arbeiten können, bevor man Ihnen die Tür zeigt. Das sind nicht wir.

:what: :wow:
 
Du hast halt einen Beruf zum Ausruhen.
Ich muß öfter mal richtig arbeiten und Termine einhalten.

Bahnfahren geht da gar nicht.
Ach dann hab ich mir eingebildet, dass ich durch ganz Deutschland geschickt wurde oder ich hab einen Arbeitgeber der kein eigenes Auto verlangt und plant, dass man mit der Bahn fährt.
 
Ach dann hab ich mir eingebildet, dass ich durch ganz Deutschland geschickt wurde .
Ganz Deutschland?
Wohl kaum.
Da gibt es Orte, da fährt im Umkreis von 20km und mehr keine Bahn.
Ich brauche selber einen Bus, der zur nächsten Bahnhaltestelle fährt in 40min, da die DB die Bahnstrecke zum Wanderweg umgebaut hat.

Am anderen Ende hing da das größte Scheinwerferwerk Europas von Bosch dran.
Seitdem karren die regelmäßig die über 1 Million Scheinwerfer pro Jahr mit LKWs durch unseren Ort.
Ich war da mal als Computer-Ing. angestellt, als es noch FER hieß.

Die Gullydeckel sind prima Federkiller.
Durch den ständigen Eindruck durch den Verkehr sinken die immer tiefer bei den 42-Tonnern.

Wenn man dann in der Kreisstadt angekommen ist, darf man auf die Regionalbahn warten, die Dich dann zur ICE-Haltestelle nach zweimaligem Umsteigen befördert.

Da braucht man für 50km Entfernung mal gut 2h.
Und das bei der Pünktlichkeit der Bahn.

Das kann ich mir bei den Kunden nicht leisten.
 
Richtig arbeiten und Termine einhalten muss nicht mit dem Auto erledigt werden, wir sind nicht mehr in den 80ern wo vieles nur bei persönlichen Treffen ging :)
Mit solchen Aussagen wäre ich vorsichtig. Skype-Konferenzen und Home Office würden nicht bei allen Berufstätigen funktionieren. Soll ja durchaus Berufsgruppen geben, die ihren Hintern nicht tagtäglich auf einen Bürostuhl parken können. ;)
 
Zur Überschrift:

Ja mag sein, ich habe jedoch kein Zweifel das dieser Vorsprung sehr schnell schrumpfen wird, wenn man sich mal anschaut wie groß VW / Toyota sind und wie groß Tesla ist :ka: Das Entwicklungsbudget ist schon ein ganz anderes. Warten wir mal ab was BMW mit den i Next Autos auf den Markt bringen wird.
 
Ja sie haben E Mobilität schon stark geprägt allerdings denke ich das sie von den anderen Herstellern irgendwann überholt werden.

Ich kaufe mir keinen Tesla wenn ich ein gleichwertiges Auto von Porsche haben kann (z.B ein Taycan 2.0).
 
IBM war auch unglaublich viel größer als Apple. Aber an wen denkst du bei Innovationen? An Apple oder IBM?
 
Zur Überschrift:

Ja mag sein, ich habe jedoch kein Zweifel das dieser Vorsprung sehr schnell schrumpfen wird, wenn man sich mal anschaut wie groß VW / Toyota sind und wie groß Tesla ist :ka: Das Entwicklungsbudget ist schon ein ganz anderes. Warten wir mal ab was BMW mit den i Next Autos auf den Markt bringen wird.

Natürlich haben die "Alten" ein ganz anderes Budget, nur bringt sowas auf kurze Sicht nix, wenn man Dinge wie Erfahrung nicht so einfach kaufen kann. Um das noch mal klar zumachen: Tesla hat sich seinen eigenen Custom-Chip entwickelt und gebaut, basierend auf den Erfahrungen, die man u.a. mit dem Vorgänger (mit Nvidia-Hardware) und der ganzen Tesla-Flotte gesammelt hat.

Der eine (Haupt!) Faktor ist also die Entwicklung einer für seine Fahrzeuge (Art und Anzahl der Sensoren, Art und Menge der Daten, usw) passenden Technik, der zweite Faktor die dazu maßgeschneiderte Software (bzw. hier war es ja andersherum, die Hardware wurde auf die Software maßgeschneidert), und der letzte und mMn entscheidenste Faktor ist das Sammeln von Praxis-Erfahrungen.

Und hier lag und liegt Tesla meilenweit vor allen Konkurrenten, weil nun mal alles aus der Kette nicht nur aus einer Hand kommt, sondern Tesla darüber hinaus auch noch die größte Flotte auf der Straße hat. Und eine "künstliche Intelligenz" braucht dieses "Big-Data", denn für kleine Fortschritte benötigt man schon enorme Datenmengen.

Also ja, der Abstand wird in dem Bereich ganz sicher immer kleiner werden, aber in welchem Ausmaß hängt zu allerletzt davon ab wieviel Geld man investiert. Denn wenn man keine Erfahrung hat, kann man auch 100 Milliarden in den Sand setzen. Und wenn man nur ein Zehntel so viele Autos (mit der entsprechenden "K.I. Technik") wie die Konkurrenz auf der Straße hat, dann kann die Technik auch nur in dem Maße lernen.

Und wie ich schon sagte, hier wäre eine Kooperation von mehreren Autobauern für alle Beteiligten zielführend(er). Denn wenn sich zb. Volkswagen, Audi, Mercedes und BMW (usw) zu einer Zusammenarbeit entschließen, und ein mehr oder weniger einheitliches System entwickeln, dann könnten sie nicht nur ihr Know-How und ihr Budget auf einen Haufen werfen. Es addiert sich dann ja auch ihre Flotte, und damit die auf der Straße gesammelte Praxiserfahrung bzgl. Analyse und (auch automatisierter) Auswertung der gesammelten Praxisdaten. Die "Maschine" lernt bei so einer Kooperation natürlich sehr viel schneller.

Daher kann es im schlimmsten Fall durchaus sein, dass der Vorsprung den Tesla diesbezüglich heute hat (mal egal wie viele Jahre es wirklich sind), zukünftig sogar noch weiter anwächst. Hier mal die aktuellen Zahlen von letztem Jahr:
Tesla an der Spitze

Betrachtet man die Hersteller, dann liegt Tesla mit über 875.000 Elektro-Pkw bei den kumulierten Neuzulassungen vorne. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die chinesischen Hersteller BYD mit rund 737.000 und BAIC mit 480.000 Neuzulassungen. Auf den Plätzen fünf und sechs liegen zwei deutsche Konzerne: BMW (398.000) und Volkswagen (351.000).

Auch bei den Neuzulassungen 2019 steht Tesla mit 361.000 unangefochten an der Spitze. Danach folgen BYD (219.000), BAIC (158.000) und SAIC (126.000). BMW und Volkswagen belegen hier ebenfalls die Ränge fünf (115.000) und sechs (93.000). Die Neuzulassungen des kalifornischen Autobauers sind damit in Summe größer als die der beiden deutschen Automobilhersteller zusammen.


Den Spitzenplatz bei den kumulierten Neuzulassungen erreicht das Model 3 von Tesla nach nicht einmal drei vollen Jahren Verkaufszeitraum: 445.000 zugelassene Exemplare. Die noch im Vorjahr meistzugelassenen Modelle Nissan Leaf und Tesla Model S folgen mit 434.000 und 281.000. Einziges deutsches Modell in den Top 10 bei den kumulierten Neuzulassungen ist der BMW i3 mit über 155.000 Zulassungen.
Quelle: Deutscher Markt entwickelt sich positiv: Zahl der Elektroautos steigt weltweit von 5,6 auf 7,9 Millionen | Elektronik automotive

Sieht für unsere deutschen Autobauer noch nicht so wirklich gut aus. Nicht vergessen, die Nummer 1 ist ein Autobauer, der sein erstes Auto erst vor ca. 13 Jahren auf den Markt gebracht hat. Und eigentlich ist ein Model S von 2012 selbst heute, 8 Jahre später, immer noch "besser" (große Reichweite, Sportwagen Power, superschnelles Laden, viel Platz) als fast alles was die Konkurrenz an rein elektrisch angetriebenen Autos anzubieten hat. Mindestens aber gibt es bis 2018/2019 kein Konkurrenz-Fahrzeug von den deutschen Autobauern (die quasi ewig führend waren), was dieses "alte" Elektroauto in den primären Eigenschaften deutlich schlägt.

Tesla vor den Chinesen, BMW und VW

Bei den Elektroautomarken liegt Tesla sowohl bei den Neuzulassungen seit 2010 als auch bei den Neuzulassungen im vergangenen Jahr klar vorn. Hier wertete das ZSW die 18 wichtigsten Märkte aus, die vergangenes Jahr 95 Prozent des Marktes darstellten. Bei den Neuzulassungen des vergangenen Jahres kommt

  • Tesla auf 361.000 Fahrzeuge
  • und liegt damit vor den chinesischen Fabrikaten BYD mit 219.000 Autos,
  • BAIC mit 158.000 Autos
  • sowie SAIC mit126.000 Zulassungen,
  • und BMW und VW mit 115.000 und 93.000 Fahrzeugen auf den Plätzen fünf und sechs.

Model 3 setzt sich weltweit an die Spitze

Das meistverkaufte Elektroauto des vergangenen Jahres ist Teslas Model 3, das in den 18 ausgewerteten Märkten 297.000 Mal neu zugelassen wurde. Mit insgesamt 445.000 Exemplaren verdrängt es auch bei den kumulierten Neuzulassungen den langjährigen Spitzenreiter, den Nissan Leaf, als meistverkauftes E-Auto. Das beste Modell eines deutschen Herstellers ist der BMW 5er Plug-in-Hybrid mit 46.000 Neuzulassungen im Jahr 2019, dieser Wert reicht für Platz sechs.

"Die Zahlen zeigen, dass es trotz einzelner Erfolge breiterer Anstrengungen der deutschen Hersteller bedarf, um mit der Weltspitze mitzuhalten", sagt Staiß. "Ein Markterfolg der angekündigten E-Modelle ist für die deutsche Automobilindustrie unerlässlich."
Quelle: Elektroautos: Vollbremsung bei Elektro-Wachstum in USA und China - DER SPIEGEL
 
Ich kaufe mir keinen Tesla wenn ich ein gleichwertiges Auto von Porsche haben kann (z.B ein Taycan 2.0).
Und ich kauf mir kein Porsche wenn ich ein gleichwertiges Auto von Tesla haben kann. Kurz gesagt: Geschmackssache. (Ist jetzt kein Rant gegen Porsche, aber der einzige Porsche der mir gefällt, ist der 918 Spyder.)

Für Leute die einen Sportwagen suchen, sicher eine gute Wahl. Für alle die eine Limousine suchen eher weniger. Auch der Preis spielt da eine große Rolle.

IBM war auch unglaublich viel größer als Apple. Aber an wen denkst du bei Innovationen? An Apple oder IBM?
Kommt auf die Innovation an bzw. für welche Zielgruppe diese gedacht sein soll. Bei Quantencomputer geht die Runde klar an IBM. ;)
 
Mit solchen Aussagen wäre ich vorsichtig. Skype-Konferenzen und Home Office würden nicht bei allen Berufstätigen funktionieren. Soll ja durchaus Berufsgruppen geben, die ihren Hintern nicht tagtäglich auf einen Bürostuhl parken können. ;)

Ja und wenn sie kein Firmenfahrzeug fahren und etwas transportieren im besagten Fahrzeug, gibt es die Bahn und ÖPNV und viele andere Sachen die man nutzen kann. Auto sollte bei der aktuellen Situation nicht die erste Wahl sein wenn Alternativen existieren (und sie existieren überall bis auf die tiefste Pampa die keine nennenswerten Zahlen beitragen kann).
 
Hoffen wir das Beste.

Die deutsche Industrie hat ja schon ganz andere Entwicklungen (mit Hilfe der Bürokratie?) erstickt (Vetter-Kessel, Elsbett-Motor, ...).
 
Auto sollte bei der aktuellen Situation nicht die erste Wahl sein wenn Alternativen existieren (und sie existieren überall bis auf die tiefste Pampa die keine nennenswerten Zahlen beitragen kann).
Im Grunde hast du schon Recht, aber es gibt eben viele Ausnahmen wo das nicht funktioniert.
Also wenn bei mir oder meinen Kollegen eine Alert-Benachrichtigung ankommt, dann warte ich sicher nicht auf die Bahn oder den Bus sondern setze mich ins Auto und gebe Gas. Kommt sicher gut, ca. 2,5h später zu kommen weil Bahn, Bus und Co. sich wieder mal nicht einig werden konnten, warum sie denn genau heute Verspätung haben oder eben ganz ausfallen.

Will sagen: Das ist stark von den Berufsgruppen bzw. Tätigkeitsbereichen abhängig. Bei mir macht es keinen Sinn mit Bus oder Bahn zu fahren, weil ich halt einfach mal die dreifache Zeit in die Arbeit brauchen würde. Und was die Zahlen angeht: Dort in der von dir genannten Pampa stehen oftmals KRITIS-Anlagen und Einrichtungen, welche von den meisten bewusst überhaupt nicht wahr genommen werden. (Was widerum auch gut so ist. :D)
 
Zurück