Terroranschläge in Europa und Konsequenzen

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Darum ist der einzige Weg aus
dem Kreislauf der Gewalt, die Menschen zur Eigenverantwortung zu
erziehen.

Mangelnde evolutionäre Entwicklung bzgl. kognitiver Leistungsfähigkeit, Empatie und Humanität kannst du nicht anerziehen. Schließlich ist der Humanismus auch schon am Nazionalsozialismus gescheitert (nicht wenige Nazigrößen waren auf humanistisch geprägten Schulen).
Du bekommst die Menschen ja nichtmal heutzutage dazu das es ihnen im Grunde nicht doch egal ist das mindestens 1 Mrd. Menschen regelmäßig Hunger leidet, oder für ihre Konsumprodukte faktische Sklavenarbeit leistet. ;)
Da bringt es dir auch nichts zum Extremismus neigende Menschen zur Eigenverantwortung erziehen zu wollen.

Solange nicht 100% der Menschen über einen perfekten Charakter und perfekte Anlagen verfügen (utopisch, in größeren Maßstab / vielen Menschen) wird die Menschheit sich auch in Zukunft immer mit solcher Zerstörungswut und ihren Auslösern (Gier, Neid, Egoismus und Selbstsucht) rumplagen müssen.

Schließlich wird sich immer irgend eine Form der Idiologie finden (selbst wen deren Gebote nicht von irgend einem "Gott" gemacht werden, wie im Christentum, Judentum, oder Islam) nach deren Maßstäben es eine Rechtfertigung für Gewaltakte gegen Menschen gibt die dieser Idiologie nicht folgen (auch hier ist der Nationalsozialismus durchaus ein gutes Beispiel für).
 
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Mangelnde evolutionäre Entwicklung..).
Mit Kultur kann man die negativen Auswüchse minimieren.
Im Einzelfall kommen sie immer wieder durch, aber Ziel ist
es, die Anzahl der Einzelfälle möglichst klein zu halten.

Ich sehe es nicht ganz so frustriert, aber als grünversiffter
Gutmensch darf ich das.
 
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Besser ist es, vom Nationaldenken wegzukommen.
Wir sind in erster Linie alles Menschen, die auf einem Planeten leben, den der Mensch in einigen Bereichen schon sehr stark ausgeplündert hat und wo es an der Zeit ist, mal darüber nachzudenken, ob das Leben, wie wir es kennen, nicht mal geändert werden sollte, wenn wir auch in 100 oder 200 Jahren, bzw. unsere Nachkommen, hier leben wollen.
 
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mangelnder privater Erfolg im Leben ist sicherlich oft einer der Auslöser einer Radikalisierung. Aber eben nicht immer. Der is ist voll von hoch gebildeten Leuten, der Anführer ist studierter Islamwissenschaftler in der ägyptischen Universität, Mohammed atta war auf der Uni in Hamburg. Es gibt also durchaus auch kluge Leute mit einer guten Zukunft die sich der Ideologie hingeben.
Das habe ich von den Anführern ja auch erwartet da Anhänger ja auch aus jeder Bevölkerungsschicht kommen.
Das schlimmste ist finde ich, dass Deutschland seit Ende des zweiten Weltkrieges in einer Identitätkriese steckt und alles auf Teufel komm raus wieder gut machen will.
Deutschland hätte sicherlich besser da gestanden wenn die von Anfang an eine gerechte Verurteilung der Kriegsverbrecher angestrebt hätten anstatt viele davon in Amt und Würden zu stecken wie auch Firmen die von der Ausbeutung profitierten stärker an eine Wiedergutmachung zu binden.
jetzt hat Fr. Merkel Menschen aus verschiedensten Kulturen der Welt eingeladen, viele aus sogenannten failed states. Ich mag ein Schwarzseher sein, aber ich glaube nicht, dass das auf Dauer funktionieren wird.
Sehe ich ähnlich, man hat die Machtkämpfe und Unterdrückung ja in den Flüchtlingsunterkünften gesehen wie auch den Undank indem man gleich Forderungen stellte.
 
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Etwas zu tolerieren bedeutet, es abzulehnen und trotzdem nichts dagegen zu machen.
Ich z.B. lehne Religionen ab, freue mich aber für jeden, der seinen Seelenfrieden findet.

Das klang für mich aber anders, Du hast klar definiert was für jederman ausreicht und was "zuviel" ist.


Der veraltete Begriff Mohammedaner ist despektierlich und wird von der Mehrheit der Muslime abgelehnt, weil Muhammad in seiner Bedeutung dadurch vor Allah gestellt wird. Denn im Islam verdient nur Allah allein Verehrung, die Verehrung von Gegenständen und Heiligen hingegen ist als Götzendienst (Schirk) verboten, weil sie dem Glauben an die Einheit und Einzigkeit Allahs (Tauhīd) widerspricht, das gilt auch für den Propheten. Die Bezeichnung Mohammedaner (ebenso Muselman(e) und noch stärker Muselmann) wird heute bewußt von Leuten als Provokation benutzt, die Dir politisch nicht nahe stehen:

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Genau das steht auch im von mir verlinkten Text:
"...Aber es bedeutet, dass Leute, die von Natur aus zu solchen Aktivitäten neigen und dann noch Muslime sind, ihr Tun recht einfach mit Bezug auf die "Sunna des Propheten" rechtfertigen können – und das tun – so wie z.B. bei Al-Qaida ihre Anschläge vom 9/11 rechtfertigen, bei denen Unschuldige, einschließlich Frauen und Kinder getötet wurden..."

Zuerst muss man es selber wollen. Danach nutzt man seine Schrift, um sein Gewissen zu beruhigen. Durchbrechen kann man den Prozess am Anfang. Komischerweise lebe ich mit tausenden Mohammedanern in einer Stadt und keiner von denen rennt mit Schwert und Feuer herum, um Ungläubige zu meucheln. Komisch oder. Warum macht es wohl keiner?
Versuch mal einen Schmied zu finden der dir tausende Krummschwerter angezeigt, die man schneller schwingen kann als Lkw fahren.


Mit Kultur kann man die negativen Auswüchse minimieren.
Im Einzelfall kommen sie immer wieder durch, aber Ziel ist
es, die Anzahl der Einzelfälle möglichst klein zu halten.

Ich sehe es nicht ganz so frustriert, aber als grünversiffter
Gutmensch darf ich das.
Da kommt es wieder auf die Definition an. Was ist Kultur? Für die einen die lehren Gottes, für die anderen das abendliche Theater. Nein, Kultur ist es nicht. Nächstenliebe und Achtung untergebracht in der Erziehung. Das fehlt heut einfach oft und zwar in den unterschiedlichsten Kulturen.


Dr.bakterius: mangelnder privater Erfolg im Leben ist sicherlich oft einer der Auslöser einer Radikalisierung. Aber eben nicht immer. Der is ist voll von hoch gebildeten Leuten, der Anführer ist studierter Islamwissenschaftler in der ägyptischen Universität, Mohammed atta war auf der Uni in Hamburg. Es gibt also durchaus auch kluge Leute mit einer guten Zukunft die sich der Ideologie hingeben.

InteressierterUser: absolut richtig.. Integration verschiedener Kulturen ist aber nicht einfach, dass sieht man überall. Die meisten Menschen zieht es zu ihresgleichen. Ich weiß das von mir selbst, weil ich auch nicht deutsch bin. Das gilt für alle, auch zb für deutsche in den USA etc. Schwieriger wirds wirklich nur noch, wenn die zu integrierende Kultur völlig anders "tickt". Wir hatten vor der Flüchtlingskriese noch damit zu tun die säkularen Türken vernünftig zu integrieren, jetzt hat Fr. Merkel Menschen aus verschiedensten Kulturen der Welt eingeladen, viele aus sogenannten failed states. Ich mag ein Schwarzseher sein, aber ich glaube nicht, dass das auf Dauer funktionieren wird.

Ich denke es wird leider zu immer mehr Spannungen kommen und es wird sich zum Teil grundlos Hass entwickeln. Das schlimmste ist finde ich, dass Deutschland seit Ende des zweiten Weltkrieges in einer Identitätkriese steckt und alles auf Teufel komm raus wieder gut machen will.

Ich komme aus einem Land, dass mit am meisten unter deutscher Herrschaft gelitten hat und ich sage euch dennoch: seid stolz auf eure Kultur, denn Deutschland ist weit mehr als 12 Jahre Nazizeit. Und lasst euch eure Kultur nicht schlechtreden, lasst sie euch vor allem nicht wegnehmen, sonst verschwindet eines der großartigsten Länder dieser welt. Ein Land, dass der Welt großen Fortschritt gebracht hat und dem viele kluge Köpfe entsprungen sind. Also fangt bitte wieder an klar zu denken und lasst euch nicht alles gefallen, was euch vorgekaut wird. Hinterfragt alles und macht euch ein eigenes Bild von den wichtigen Dingen. Und hört auf zu schlafen.
Ich gebe dir in vielem recht, dein letzter Absatz klingt aber auch schon wieder wie Worte eines Propheten der zum aktiven Wiederstand aufruft. Wer will, legt auch dies wieder extrem aus und läutet die nächste Runde lustigem im Kreis drehen ein.

Allgemein denke ich dass Integration als solches das falsche Ziel ist. Heutzutage haben wir uns daran gewöhnt egal was wir wo machen und ausdrücken, Toleranz zu fordern. Jeder muss jeden überall machen lassen. Das geht mMn nicht. Wenn ich streng Gläubiger Katholik bin, darf ich nicht in andersgläubige Länder reißen und fordern dass mich alle ohne Skrupel nehmen wie ich bin und sich mir anpassen. Das gilt andersherum für Deutschland ebenso, trotz unserer Vergangenheit. Menschen müssen sich an ihre Umgebung anpassen. Es fährt doch auchvkeiner im T-Shirt zum Nordpol und fordert 30 Grad.



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...Der veraltete Begriff Mohammedaner ist despektierlich ...
Mir hatte den Begriff ein Theologe beim abendlichen Essen näher gebracht, weil nach seiner Religionsauffassung der "Muslime" eine höhere Stufe ist, die man sich mit harter Arbeit für den Glauben erarbeiten muss und jeder, der den Thesen von Mohammed folgt, zuerst ein Mohammedaner ist. Er nutze die Begriffe zur Unterscheidung, weil der Mohammedaner der friedliebende Nachbar sein soll, der unsere Werte anerkennt, der aus syrischen Camp wiederkehrende Kämpfer auf dem Religionskrieg des Mohammed aber zum gefährlich Muslime mutiert ist.

Danke für Deine Erklärung, sie ist naheliegend. Für mich war der Begriff wertneutral. Wir nutzen ihn früher, vor vierzig Jahren zur Schulzeit und ich hatte ihn nur vergessen, darum schien es mir stimmig. Wenn der Bgriff beleidigend ist, werde ich ihn nicht mehr nutzen. War nicht böse gemeint...

... Was ist Kultur? ...
Ich meinte den Begriff in diesem Sinne:
Definition Kultur

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...
 
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Der Theologe hat sich geirrt, das ist sogar grober Unsinn. Muslim ist der wertneutrale Begriff mit dem sich Muslime identifizieren, streng genommen ist er für sie sogar positiv, weil er als Glaubensbekenntnis die Unterwerfung / Hingabe an Allah postuliert. Wobei die Frauen sich nach der arabischen Variante meist als Muslima bezeichnen, denn deutsch müsste es eigentlich Muslimin heissen, aber das ist ja egal. "Der aus [dem] syrischen Camp wiederkehrende Kämpfer" ist ein Islamist, das ist der offizielle Begriff für muslimische Radikale und Terroristen.

Die zweitwichtigste Hadith-Sammlung (Sahīh) stammt von Muslim ibn al-Haddschādsch und heißt kurz ebenso: Sahīh Muslim. Sie ist aus dem 9 Jhr., die ehrwürdige Benutzung des Begriffs ist also uralt. Als Vorname wird die besondere Beziehung zu Gott hervorgehoben, ähnlich wie in den alten deutschen Namen Traugott / Fürchtegott oder indirekt z.B. in Emanuel (vom hebräischen Immanuel = Gott sei / ist mit uns) oder Dorothea / Theodor (altgriechisch für Geschenk Gottes).

Verschiedene Stufen und Wege gibt es in der islamischen Spiritualität der Sufisten, die dadurch versuchen (individuell und komplett unpolitisch) Gott näher zu kommen bzw. sich als finales spirituelles Ziel in ihm aufzulösen, womöglich hat der Theologe verschiedene Dinge zusammengeworfen. Vielleicht meinte er den "Dschihad des Herzens" der Sufisten, dieser ist ein Kampf gegen die eigene Triebseele, Affekte und Untugenden, welche die Nähe und Erkenntnis Gottes verhindern. Je mehr die eigene Triebseele ausgeschaltet wird, desto eher wird die über mehrere mehrere Stufen erfolgende Annäherung an Gott möglich.

Dass das nicht böse gemeint war, ist wohl allen klar. Aber da Du Dich ein paar Seiten zuvor als "grünversiffter Gutmensch" (die Ironie in dem Zusammenhang ist mir nicht entgangen) bezeichnet hast, wollte ich Dich – als großer Freund von Ironie – nur darauf hinweisen für Deine politisch korrekten Parteifreunde doch besser nicht wie eine NPD-Tante zu klingen. :D
 
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Dabei war der Anschlag von Berlin nicht auf mangelnde Kompetenzen der Sicherheits- und Justizbehörden zurückzuführen. Ganz im Gegenteil, der mutmaßliche Täter Anis Amri bereitete seine Tat buchstäblich unter den Augen der Behörden vor. Wie man inzwischen weiß, wurde der 24-jährige Tunesier im Frühjahr dieses Jahres sogar von einem geheimen Informanten des Verfassungsschutzes nach Berlin gefahren, wo er monatelang intensiv überwacht wurde, bevor er am 19. Dezember einen schweren Lastwagen in eine Menschenmenge fuhr.

zwischen Februar und März 2016 wurde Amri dann von einem „geheimen Informanten des Verfassungsschutzes“, dem er von seinen Plänen erzählte, von Dortmund nach Berlin gefahren. „Er wird durch die VP gefahren und macht Angaben dazu, dass es sein Auftrag sei, im Sinne von Allah zu töten“, steht in dem vom „Brennpunkt“ gezeigten Aktenvermerk.

----fefes.blog, wsws.org, ARD, Focus, SZ

:what:
 
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Autsch: "Der Bundesnachrichtendienst hat mehrere Jahre lang Büros der internationalen Polizeibehörde Interpol ausgespäht"
Was spricht dagegen, die Polizei zu überwachen? Es gibt genügend Fälle von Korruption, nicht verfolgten Straftaten etc.
Offen ist nur die Frage, wer den BND überwacht, und wer die Überwacher des BND und wer....
 
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Offen ist nur die Frage, wer den BND überwacht, und wer die Überwacher des BND und wer....

Dafür ist ja das parlamentarisches Kontrollgremium zuständig, die unangemeldet die Zentrale des Bundesnachrichtendienst, Verfassungsschutz und was da so noch herumläuft aufsuchen und Akteneinsicht verlangen können.
Mitglieder aller Fraktionen des Bundestages sitzen in dem Kontrollgremium.
 
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...Quis Custodiet Ipsos Custodes?...

Vermutlich ist das Fragezeichen eben der Preis dafür das Anschläge verhindert werden...
 
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Meintest du: Quis spectans ipsos custodes?

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Nein. Ich meinte wachen über Wächter. Was du meinst ist glaube ich in etwa "wer sieht nach den Wächtern"
 
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Dafür ist ja das parlamentarisches Kontrollgremium zuständig

Das Kontrollgremium ist zu gering besetzt und ein zahnloser Tiger. Die Realität ist, dass es sogut wie keine Überwachung gibt und die Geheimdienste als Deep State zu verstehen sind.
Besonders prickeln ist es, wenn jene Geheimdienste dann Anschläge entweder selbst begehen, fördern oder zulassen.
Gab es schon x mal in der Geschichte. Daher sollte man solche Institutionen abschaffen.
Die Geheimdienste (CIA, BND) kontrollierten zum Beispiel einen Teil der RAF und halfen bei der Ermordung von Herrhausen. Stichwort CIA Agent Robert Baer.
Wo war denn da die parlamentarische Kontrolle?:rollen:
 
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