Terroranschläge in Europa und Konsequenzen

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Ich sehe da keine Erklärung, warum du eine gewalttätige und undemokratische Ideologie verteidigst.

Okay, ich hätte gerne eine objektive Diskussion da drüber geführt, aber wir drehen uns hier gerade im Kreis. Das ist mir zu anstrengend gerade, sorry :D
 
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Der Islam macht gar nichts, nur Menschen machen. 99% der Muslime deuten die Lehren des Islams friedlich und 1% sind religiöse Analphabeten die meinen es sei spirituell Menschen zu töten. Wenn es andersrum wäre, wären bestimmt schon viele an vergifteten Döner verreckt :ugly:

Man kann auch offen für radikale Ansichten sein und trotzdem vorläufig friedlich, weil diese Ansichten von einer Mehrheitsgesellschaft, oder durch ein staatliches Gewaltmonopol nicht geteilt werden und man entsprechend Repressionen wegen seiner Ansichten fürchtet.
Wie offen Personen für bestimmte radikale Ansichten letztlich wirklich sind zeigt sich am Ende erst sobald eine Gesellschaft das Ausleben solcher Ansichten nicht mehr tabuisiert und bestraft und die Personen die entsprechende Furcht vor Strafe für ihr handeln verlieren.

Den wie heißt ein Sprichwort? Überzeugung hat Täter, aber erst die Gelegenheit offenbart die Gelegenheitstäter. ;)
Das sollte eigentlich schon der Nationalsozialismus in Deutschland gelehert haben und sollte auch bei radikalen religösen Strömungen nicht wesentlich anders sein, vor allem bei solchen nicht die vergleichbar dem Nationalsozialismus die Überlegenheit (in diesem Fall, die ihrer Auslegung des Islam) gegenüber ungläubigen Muslimen und anderen Ungläubigen Glaubsenrichtungen propagieren.
 
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Man kann auch offen für radikale Ansichten sein und trotzdem vorläufig friedlich, weil diese Ansichten von einer Mehrheitsgesellschaft, oder durch ein staatliches Gewaltmonopol nicht geteilt werden und man entsprechend Repressionen wegen seiner Ansichten fürchtet.
Wie offen Personen für bestimmte radikale Ansichten letztlich wirklich sind zeigt sich am Ende erst sobald eine Gesellschaft das Ausleben solcher Ansichten nicht mehr tabuisiert und bestraft und die Personen die entsprechende Furcht vor Strafe für ihr handeln verlieren.

Den wie heißt ein Sprichwort? Überzeugung hat Täter, aber erst die Gelegenheit macht und erschaft Gelegenheitstäter. ;)
Das sollte eigentlich schon der Nationalsozialismus in Deutschland gelehert haben und sollte auch bei radikalen religösen Strömungen nicht wesentlich anders sein, vor allem bei solchen nicht die vergleichbar dem Nationalsozialismus die Überlegenheit (in diesem Fall, die ihrer Auslegung des Islam) gegenüber ungläubigen Muslimen und anderen Ungläubigen Glaubsenrichtungen propagieren.

Ich stimme dem ersten Absatz vollkommen zu, dem zweiten teilweise. Im Gegensatz zum Nationalsozialismus welcher in nur ein paar wenigen Jahren der Verursacher für unglaubliches Leid auf der ganzen Welt war und heute noch ist, wurde in fast ganz Afrika, Südosteuropa und fast ganz Asien ca. 1400 Jahre islamisch regiert und in den Geschichtsbüchern wirst du nichts über Genozid finden. Im Gegenteil, der Genozid ist geschichtlich meistens in Europa (Judenverfolgung) oder von Europa aus (Kreuzzüge, Kolonialismus etc.) zu verorten. Schon ironisch, dass der moderne Europäer sich ganz plötzlich zum Retter der Moral gewandelt hat und der ganzen Welt "Ihr Barbaren!" zuruft.

Btw, im Nahost-Studium habe ich was gelernt was viele gar nicht hören wollen, weil es deren ganzes Glaubenskonstrukt vom bösen Muselmann zerstört. Das nämlich Nationalismus, Antisemitismus, Homophobie und Frauenfeindlichkeit ein Exportprodukt der Kolonialmächte sei, weil in der orientalischen Lyrik des Mittelalters Homosexualität ein weitverbreitetes Motiv war, Juden aus Europa in den Orient flohen und aufgenommen wurden, und Nationalismus dem Islam vom Grundprinzip her fremd ist.
 
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Man muss im Endeffekt auch erstmal erforschen wie ein Mensch dazu kommt so etwas Irrationales und zutiefst Unmenschliches wie ein Selbstmordattentat durchzuführen. Immerhin werden hier sämtliche Grundregeln des Menschseins verletzt vom Selbsterhaltungstrieb, über die Sozialisaton bis hin zum Mitgefühl.

Kein Mensch wird ja zum Extremisten, weil in einer religiösen Schrift irgendwelche antiquierten Passagen zum Töten von Ungläubigen stehen. Da muss ja eine Fülle von Faktoren und eine Schulung der Abstumpfung stattfinden. Sachen wie psychische Störungen kann man leider kaum verhindern, das Problem hat man ja bei jedem Amokläufer und psychisch kranken Täter. Was man definitiv ändern muss sind Faktoren die zum Nährboden von Terrorismus werden können. Sei es nun fehlende Perspektiven für Jugendliche, Alltagsrassismus Erfahrungen, Ghettoisierung und Parallelgesellschaften, fehlende Bildung etc.

Allerdings muss man auch darüber nachdenken Einwanderung so zu gestalten, das Leute mit so gut wie keiner Perspektive auch nicht unbegrenzt einwandern dürfen und gegen Extremismus egal in welcher Form muss mit aller Härte vorgegangen werden.
 
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Ich sehe da keine Erklärung, warum du eine gewalttätige und undemokratische Ideologie verteidigst.
So ist das mit Gläubigen, die fundamentalen Christen sind die größten Kriegstreiber, die fundamentalen Moslemen und Juden sind auch nicht besser. Jede der Religionen führt Krieg auf ihre Art und Weise und mit ihren Mitteln. Das einzige, was gegen Religionen wirkt, ist Aufklärung und eine strikte Trennung von Kirche und Staat. Versuch das mal in diesem Land, wenn selbst Merkel und Schulz im Fernsehgespräch von "Ich habe heute schon gebetet" faseln. Also wird es bei uns das verbriefte Recht der Religionsfreiheit weiter geben und Religionsgemeinschaften stehen bei uns, denkt man an christliche Arbeitgeber, weit über z.B. dem Arbeitsrecht. Warum sitzen in Ethikräten Religionspappnasen? So ist das in diesem Staat, das kann man gut finden, oder ablehnen, wie ich. Aber selektiv eine Religion unterdrücken zu wollen ist laut Grundgesetz zum Glück nicht möglich. Ansonsten gelten unsere Gesetztestexte für alle hier lebenden. Die müssen einfach nur umgesetzt werden.

Wenn man willkürliche Subpopulationen bilden will, dann sind Männer von 18-30 die entscheidend kriminelle Gruppe, von diesen geht erheblich mehr Kriminalität aus, als von der Gruppe der Moslemen, der Christen, oder Juden. Und nun? Willst Du alle 18-30 Jährigen Männer rausschmeißen, einkasernieren oder was? Oder willst Du willkürliche andere Gruppen definieren und diskriminieren? Sippenhaft und Gruppenverurteilungen gibt es in Staaten, die einmal von der Aufklärung getrieben wurden, nicht mehr. Die rechten Barbaren unserer Gesellschaft wollen aber scheinbar in die Zeit zurück, in der das Recht des Stärkeren galt. Das ist unfassbar. Die von Dir gewünschten Mittel, wie das Versenken von Flüchtlingsbooten oder die religionsabhängige Ausweisung sind unerträglich.

Man muss im Endeffekt auch erstmal erforschen wie ein Mensch dazu kommt so etwas Irrationales und zutiefst Unmenschliches wie ein Selbstmordattentat durchzuführen.
Das ist ganz tief und fest in unserem Verhalten verankert. Individien opfern sich für die Gruppe. Das machten Jäger und Sammler, Mitglieder erste Staaten und selbst in moderner Zeit gab es Kamikazeflieger in Japan und Deutschland. Freiheitskämpfer nutzen nunmal alle Mittel, je ärmer sie sind, umso leiderschaftlicher und selbstopfernder. Würde der Westen aufhören, die alten Kolonialstaaten mit juristisch relevanten Bezeichnungen in zweite und dritte Welt einzuteilen, wäre der erste zarte Schritt getan. Stattdessen werden in Ländern wie Syrien, Irak und Afganistan alte Konflikte weitergepflegt und einzig unsere Interessen vertreten.
 
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Terrorismus: Messerangriff in Kanada: Polizei vermutet Terror-Hintergrund

Sieh mal, in Kanada gab es wohl auch einen "Einzelfall".

Und dann wundert man sich, woher das Bild über den Islam in den Medien kommt. Vielleicht weil das Bild über den Islam ziemlich treffend ist?

Alltagsroutine: Der normale Wahnsinn des Islam

Schon möglich, dass der Islamismus die hässliche Fratze des Islam ist. Das Problem aber ist und bleibt das wahre Gesicht hinter der Maske.

Keine Ahnung warum man solche Zustände verteidigt und die Leute, die vor diesen Zuständen warnen, auch noch verdammt. Anstatt sich an den Zuständen zu stören.
 
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Ich stimme dem ersten Absatz vollkommen zu, dem zweiten teilweise. Im Gegensatz zum Nationalsozialismus welcher in nur ein paar wenigen Jahren der Verursacher für unglaubliches Leid auf der ganzen Welt war und heute noch ist, wurde in fast ganz Afrika, Südosteuropa und fast ganz Asien ca. 1400 Jahre islamisch regiert und in den Geschichtsbüchern wirst du nichts über Genozid finden.

Frag da mal die Bulgaren (bei denen gibt es da fast sowas wie ein Trauma zur osmanischen Herrschaft, das sich bis in die Lieder / Musik eingebrannt hat) oder die Östereicher, die können dir das eine oder andere über muslimisch / osmanische Herrschaft und Praktiken in Kriegen erzählen. Zimperlich ging man da auch nicht mit Angehörigen anderer Religionen um, auch wen man sie lange nicht nicht offen und direkt verfolgt und umgebracht hat wie in anderen Teilen Europas.

Vergessen sollte man auch nicht die gewaltsamen Unterdrückung arabischer Unabhängigkeitsbestrebungen durch die osmanischen (türkischen) Herrscher.

Im Gegenteil, der Genozid ist geschichtlich meistens in Europa (Judenverfolgung) oder von Europa aus (Kreuzzüge, Kolonialismus etc.) zu verorten. Schon ironisch, dass der moderne Europäer sich ganz plötzlich zum Retter der Moral gewandelt hat und der ganzen Welt "Ihr Barbaren!" zuruft.

Dieses "Barbarentum" ist vor allem eine direkte Folge durch die allumfassende Ausbreitung der Macht der christlichen Religion und umfassenden weltlichen Einfluss durch selbige gewesen, was auch dazu geführt hat das viele europäische Errungenschaften der Antike aus gründen der Machterhaltung durch die Kirche und ihren totalitären Herrschaftsstil / Einfluss verloren gegangen sind. Zudem spielte auch die Völkerwanderung und damit einhergehende teilweise tiefgreifende gesellschaftliche Unterschiede / Bräuche zwischen germanischen / slavischen Stämmen und der römisch / helenisch geprägten Welt sicher eine weitere Rolle für den Niedergang und damit einhergehende gewalttätige Konflikte.

Man sprach da nicht umsonst von einem "dunklen Zeitalter" in Europa.

Aber gerade die Erfahrungen aus dieser Zeit sollten uns Europäern auch eine Lehre sein wohin der übermäßige Einfluss von geistlicher Autorität auf weltliche Belange führt, vor allem heute wo die Entwicklung zwischen beiden Kulturkreisen leider relativ diametral verläuft und der Islam sich in vielen muslimischen Ländern stellenweise in eine Richtung entwickelt die man bei uns vor 400-500 Jahren durch zu starken Einfluss des Klerus auf weltliche Angelegenheiten hatte.

Das nämlich Nationalismus, Antisemitismus, Homophobie und Frauenfeindlichkeit ein Exportprodukt der Kolonialmächte sei, weil in der orientalischen Lyrik des Mittelalters Homosexualität ein weitverbreitetes Motiv war, Juden aus Europa in den Orient flohen und aufgenommen wurden, und Nationalismus dem Islam vom Grundprinzip her fremd ist.

Also das mit dem Export der Frauenfeindlichkeit halte ich für sehr weit hergeholt, das Rollenbild der Frau hat sich über die Jahrhunderte in der muslimischen Gesellschaft, meines Wissens nach, nicht wesentlich zu der der christlichen Gesellschaften unterschieden.
Was Homophobie angeht kenne ich auch keine Belege das es etwas wäre das explizit aus dem Abendland gekommen wäre.
Zudem, auch im Abendland Homosexualität nicht immer negativ wahrgenommen wurde. Im antiken Griechenland gab es sogar lange eine sehr hohe Offenheit gegenüber Homosexualität und auch kein Problem mit der Darstellung und Auslebung in der Öffentlichkeit.
Auch im Abendland ist eine langsam stetig zunehmende Inakzeptanz von Homosexualität erst mit dem steigenden Einfluss christlich-kirchlicher Macht im römischen Reich erfolgt, galt aber noch einige Jahrhunderte in der Gesellschaft durchaus als toleriert.
Eine wirklich zunehmend offene Ablehnung, hatte ich mal in einer Reportage der öffentlich rechtlichen zum Thema gehört, fand erst irgendwann im 18 Jahrhundert statt.

Antisemitismus und Nationalismus mögen von den Konzepten her in der muslimischen Welt von christlichen Staaten inspiriert worden seien, waren aber auch im osmanischen Reich nichts unbekanntes und sind vor allem wohl dadurch entstanden das man ab dem 18 Jahrhundert zusehends an Territorium, Macht und Einfluss verlor und entsprechend, wie so oft in der Menschheitsgeschichte, Sündenböcke gesucht hat die Schuld an den Problemen und Machtverlust tragen.

Und warum Nationalismus dem Orient prinzipiell Fremd sein soll musst du mal erklären, das halte ich absolut nicht haltbar.
Wäre Nationalismus etwas das im Orient nicht existent gewesen wäre hätte es in der osmanischen Geschichte wohl kaum immer wieder Bestrebungen gegeben (gerade von arabischen Stämmen) sich von der osmanischen Herrschaft zu lösen und wären diese wohl kaum von den Osmanen immer wieder niedergeschlagen worden.
Das streben nach nationaler Souveränität ist also auch dort nichts unbekanntes gewesen und auch setzte sich der Orient vor der osmanischen Herrschaft aus verschiedenen Nationen zusammen die nur in einem Punkt eine relative Gemeinsamkeit besaßen, die Religion, in allen anderen Belangen aber meist zimlich uneins waren, wie auch die Zeit der Kreuzzüge immer wieder zeigt.
 
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Und dann wundert man sich, woher das Bild über den Islam in den Medien kommt. .
Es ist Dein Bild. Wieviele Christen bringen in Chicago andere Menschen um?
762 waren es nur in einer Staft in einem Jahr. Alles Einzelfälle?
Chicago: Hochste Mordrate seit fast 20 Jahren - die Gewalt eskaliert - SPIEGEL ONLINE

Und Du ziehst Dich an einer Handvoll grausamer unnötiger Taten hoch. Um unsere Werte zu verteidigen
dürfen wir unsere Werte nicht verraten. Das verstehen bestimmte Bevölkerungsgruppen aber nicht. :schief:
 
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Es ist Dein Bild. Wieviele Christen bringen in Chicago andere Menschen um?
762 waren es nur in einer Staft in einem Jahr. Alles Einzelfälle?
Chicago: Hochste Mordrate seit fast 20 Jahren - die Gewalt eskaliert - SPIEGEL ONLINE

Und Du ziehst Dich an einer Handvoll grausamer unnötiger Taten hoch. Um unsere Werte zu verteidigen
dürfen wir unsere Werte nicht verraten. Das verstehen bestimmte Bevölkerungsgruppen aber nicht. :schief:

Wusste gar nicht, dass die Taten alle religiös begründet sind in Chicago. Wieder was gelernt.

Liste von Terroranschlagen – Wikipedia

Wenn ich bei dieser Liste gucke, dann steht unter dem Punkt "Politische Ausrichtung" auch so gut wie nie christlich.

Tja und wenn wir ständig Toleranz gegen jede gewalttätige Ideologie walten lassen, dann gibt es unsere Werte bald nicht mehr.

Warum sollen wir den Fehler (Appeasment) schon wieder wiederholen? Wem nützt das?
 
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Wusste gar nicht, dass die Taten alle religiös begründet sind in Chicago.
Wer definiert denn, was "Religiös" ist? Wo ist der Unterschied, ob ideologische Kriege geführt werden, oder religiöse?

In den letzten 16 Jahren hat unsere Ideologie 70.000 Afghanen danieder gemetzelt. Wie wertest Du so etwas, und was
glaubst Du, erzeugt es bei Angehötigen für eine Ohnmacht, wenn eine Hochzeitsgesellschaft niedergeschossen wird?
Afghanistan 2017 - aktuelle Situation - Kabul - Afghanistan-Krieg - Konflikt - einfach erklart - Resolute Support - ISAF-Mission - Afghanistan-Konferenz - Auslandseinsatz Bundeswehr - Unterrichtsmaterialien - Filme auf politsche-bildung.de - Aktuelles

Du verstehst scheinbar die historischen Zusammenhänge nicht einmal im Ansatz
 
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Wer definiert denn, was "Religiös" ist? Wo ist der Unterschied, ob ideologische Kriege geführt werden, oder religiöse?

Jede Religion ist eine Idiologie und jede Idiologie im grunde eine Religion / Sekte:

Glaube vs. Politik - Warum alle Religionen Ideologien sind | Cicero Online

Im Grunde müsste man daher eigentlich auch ehr zwischen einer weltlich begründeten Idiologie und einer übernatürlich begründeten Idiologie unterscheiden, sofern überhaupt.
 
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Wer definiert denn, was "Religiös" ist? Wo ist der Unterschied, ob ideologische Kriege geführt werden, oder religiöse?

Im Motiv würde ich mal sagen.

In den letzten 16 Jahren hat unsere Ideologie 70.000 Afghanen danieder gemetzelt.

Abwehraktion der USA mit UN-Mandat. Wo ist jetzt das Problem? Das ist der einzige Konflikt der USA in den letzten 16 Jahren für den sie sogar ein Mandat hatten.

Da gibt es deutlich bessere Beispiele für die man die USA kritisieren kann.

Wie wertest Du so etwas

Wie soll ich es schon werten? Ist vom Völkerrecht gedeckt, da Mandat. Zumal wir bei der ehemaligen afghanischen Regierung jetzt auch nicht gerade von Demokraten und Menschenrechtsanhängern sprechen.

und was glaubst Du, erzeugt es bei Angehötigen für eine Ohnmacht, wenn eine Hochzeitsgesellschaft niedergeschossen wird?

Na feiern werden sie wohl dann nicht mehr.
 
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Im Motiv würde ich mal sagen..
Sehr unterschiedlich, ja. :schief:
Der Westen führt Kriege, um seine Ideologie durchzusetzen und Rohstoffe zu sichern.
Und was machen andere?

Aber natürlich gibt es gur und böse, weil wir immer die Guten sind. Denk einfach mal
einen Schritt weiter.
 
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Kaaruzo,

Du solltest mal beginnen, Religionen von Menschen zu unterscheiden. Ich persönlich habe ein Problem mit Religionen an sich, egal welcher Art, egal wie sie heißen. Letztlich sind es Gehirnwäschen, sie bieten (zu) einfache Lösungen auf komplexe Fragen, sie dienen der Manipulation von Massen und der Ausübung von Macht.

Was aber einfach gar nicht geht, ist Menschen auf Grund ihrer Religion zu verachten oder vorzuverurteilen in irgendeiner Art. Die aller- allermeisten Menschen haben sich ihre Religion nicht ausgesucht, sondern sind hineingeboren worden. Und sie wurden noch dazu als Kind durch ihre Religion indoktriniert, was ihr Weltbild oft extrem geprägt hat. Das mag dazu führen, dass sie oft ein Weltbild haben, dass sich extrem von dem meinen unterscheidet und das ich auch nicht akzeptieren kann. Aber deswegen verurteile ich diese Menschen trotzdem noch nicht.

Erst Worte und Taten definieren die Menschen, nicht ihre Religion!

Und wie schon oft genug geschrieben wurde, ist das Christentum, speziell das fundamentalistische, keinen Deut besser als der Islam. Und was sie einfach alle gemein haben, ist die unerträgliche Heuchelei.
 
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Sehr unterschiedlich, ja. :schief:
Der Westen führt Kriege, um seine Ideologie durchzusetzen und Rohstoffe zu sichern.

Welche Rohstoffe wurden denn in Afghanistan im Einzelnen gesichert, die so immens wichtig sind für den Westen?

Aber natürlich gibt es gur und böse, weil wir immer die Guten sind. Denk einfach mal einen Schritt weiter.

Die afghanische Regierung hat einen Verbrecher geschützt, der für den größten Terroranschlag der Welt verantwortlich war.

Insofern, ja in diesem speziellen Fall (Afghanistankrieg) sind wir die guten und die, die bösen.

Es gibt mehr als genug Gründe den Westen, insbesondere die USA, zu kritisieren. Der Afghanistankrieg der mit einem UN-Mandat stattfindet, eignet sich dafür aber nicht.

Kaaruzo, du solltest mal beginnen, Religionen von Menschen zu unterscheiden.

Das tue ich doch. Ich bin der erste, der sagt, man muss zwischen der Ideologie und ihrer Anhänger unterscheiden.

Was aber einfach gar nicht geht, ist Menschen auf Grund ihrer Religion zu verachten oder vorzuverurteilen in irgendeiner Art.

Menschen nicht. Die Ideologie kann man durchaus verachten.

Und wie schon oft genug geschrieben wurde, ist das Christentum, speziell das fundamentalistische, keinen Deut besser als der Islam. Und was sie einfach alle gemein haben, ist die unerträgliche Heuchelei.

Was habt ihr eigentlich immer mit dem Christentum? Ich bin Atheist. Ich lehne alle religiösen Ideologien ab. Nur nach meiner Einschätzung ist der Islam die größte Bedrohung für uns.
 
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Was habt ihr eigentlich immer mit dem Christentum? Ich bin Atheist. Ich lehne alle religiösen Ideologien ab. Nur nach meiner Einschätzung ist der Islam die größte Bedrohung für uns.

Die größte Bedrohung ist das Artensterben und der Klimawandel.
Du musst mal Prioritäten setzen. ;)
 
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Welche Rohstoffe wurden denn in Afghanistan im Einzelnen gesichert, die so immens wichtig sind für den Westen?.
Kupfer, Lithium, Eisen, Gold, ....
Geologe Prof. Ratschbacher: Rohstoffreichtum in Afghanistan schon lange bekannt | TU Bergakademie Freiberg
Der Rohstoffreichtum Afghanistans birgt viele Gewinnmoglichkeiten fur westliche Unternehmen – Internationales Forum
Multimilliarden-Schatz: USA finden riesige Rohstofflager in Afghanistan - SPIEGEL ONLINE

Ich sehe schon, Du informierst Dich nicht umfassend über Hintergründe. Warum wohl hat den Konflikt in Ruanda niemand interessiert?
Keine Rohstoffe in Gefahr, keine Hilfe, so einfach ist es fast immer, es gibt noch andere geostrategische Gründe.
 
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Erst Worte und Taten definieren die Menschen, nicht ihre Religion!

Worte: Hasspredigten und aufrufe zum Mord an Christen und ungläubigen Taten: Terroranschläge in Europa (und anderen westlichen Ländern):schief:

Schon toll mit wem und was ich mir die Welt teilen soll...
 
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