Terroranschläge in Europa und Konsequenzen

AW: Terroranschläge in Europa und Konsequenzen

Es gibt keinen logischen Grund die Fahne des IS (die für Terror und Unfreiheit steht) zu erlauben.

In Schweden gilt (genau wie in Deutschland):
Etwas ist solange erlaubt, bis es verboten wird.

Dass es keinen Grund gibt, etwas zu erlauben, heißt also noch lange nicht, dass es verboten ist.
 
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Natürlich nicht. Es ist lediglich eine Feststellung.

Aber woran machst du die fest?
Weil ein Gericht in Schweden in einem Einzelfall geurteilt hat?
Gab es hier in Deutschland auch. Beachte diesen Thread.
Bamberger Richter erkennen Kinderehe an
Es sind immer Einzelfälle und daher sollte man nicht pauschalisieren oder verallgemeinern.
Im Artikel steht doch auch drin, dass die schwedische Staatsanwaltschaft keinerlei Hinweise auf eine Untersützung des IS gefunden hat. Hätte sie was gefunden, wäre das Urteil sicher anders ausgefallen.
 
AW: Terroranschläge in Europa und Konsequenzen

Schweden wird der erste failed State in Europa, danach folgt Frankreich und später dann Deutschland. Man muss sich einfach nur mal ansehen was gerade überall abgeht.

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AW: Terroranschläge in Europa und Konsequenzen

In Schweden gilt (genau wie in Deutschland):
Etwas ist solange erlaubt, bis es verboten wird.

Absolut korrekt.

Dass es keinen Grund gibt, etwas zu erlauben, heißt also noch lange nicht, dass es verboten ist.

Auch das ist richtig. Hier allerdings hat sich ja eine Chance angeboten höchstrichterlich zu urteilen, dass die IS Fahne verboten ist.

Dadurch, dass man den Angeklagten freigesprochen hat und die IS Fahne für legal erklärt hat, hat man die IS Fahne (und die kranke Ideologie die dahinter steht) gewissermaßen legitimiert. Ein Kniefall vor der Intoleranz. Und genau das ist falsch.

Aber woran machst du die fest?
Weil ein Gericht in Schweden in einem Einzelfall geurteilt hat?

Weil das Gericht ein Fehlurteil gefällt hat. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

Gab es hier in Deutschland auch. Beachte diesen Thread.
Bamberger Richter erkennen Kinderehe an
Es sind immer Einzelfälle und daher sollte man nicht pauschalisieren oder verallgemeinern.

Doch gerade da kann man sehr wohl pauschalisieren oder verallgemeinern. Kinderehen gehören (aus gutem Grund) verboten. Der Thread ist eher ein gutes Beispiel, dass es auch in Deutschland Fehlurteile gibt.

Und der Gedankengang hinter diesem Fehlurteil ist der selbe wie in Schweden. Ein Kniefall vor einer mittelalterlichen Ideologie.

Im Artikel steht doch auch drin, dass die schwedische Staatsanwaltschaft keinerlei Hinweise auf eine Untersützung des IS gefunden hat. Hätte sie was gefunden, wäre das Urteil sicher anders ausgefallen.

Stimmt, so eine Fahne auf dem Profilbild hat ja nichts zu sagen. Angesichts dessen was der IS auch bereits in Europa angerichtet hat, ist dieses Urteil ein Hohn und Schlag ins Gesichts eines jeden Angehörigen der Opfer von Terroranschlägen in Paris, Brüssel und Nizza verloren hat.

Schweden wird der erste failed State in Europa, danach folgt Frankreich und später dann Deutschland. Man muss sich einfach nur mal ansehen was gerade überall abgeht.

So wird es wohl kommen. Schweden muss ja schon die ersten Ergebnisse seiner falschen Politik erleben. Juden verlassen das Land wegen dem importieren Antisemitismus und was Vergewaltigungen angeht ist Schweden mittlerweile unter alle Industrienationen führend.
 
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Hier allerdings hat sich ja eine Chance angeboten höchstrichterlich zu urteilen, dass die IS Fahne verboten ist.

Richter sollen aber keine Politik machen, sondern Gesetze anwenden / auslegen. Wenn es kein Gesetz gibt, dass die IS-Fahne verbietet, dann hat ein Richter auch nichts anderes zu entscheiden.
 
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Richter sollen aber keine Politik machen, sondern Gesetze anwenden / auslegen. Wenn es kein Gesetz gibt, dass die IS-Fahne verbietet, dann hat ein Richter auch nichts anderes zu entscheiden.

Es gibt ja ein Gesetz in Schweden. Jenes für das er angeklagt wurde. Aber die Erklärung der Staatsanwältin ist von einem beispielosen Zynismus geprägt.
 
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So wird es wohl kommen. Schweden muss ja schon die ersten Ergebnisse seiner falschen Politik erleben. Juden verlassen das Land wegen dem importieren Antisemitismus und was Vergewaltigungen angeht ist Schweden mittlerweile unter alle Industrienationen führend.


Du weißt schon, dass die Juden nicht nur vor Muslimen, sondern genau so vor Neonazis fliehen? Antisemitismus ist nicht nur im Islam ein Problem. Genau wie Nazis nicht nur in Deutschland ein Problem sind. Nazis sind wohl in Ordnung, zumindest im Vergleich zu Flüchtlingen.

Genau wie die Vergewaltigungen: eine frauenfeindliche Grundstimmung hat bisher dafür gesorgt, dass viele Schwedinnen für Vergewaltigungen kritisiert und runtergemacht worden. Stichwort "selbst Schuld, hättest du dich eben gewehrt". Wenn ich das richtig sehe ist Schweden in dieser Statistik schon länger vorne.
Beim Festival z.B., das dieses Jahr dank der Vergewaltigungen in den Medien war, sind 5 von 7 Vergewaltiger eben nicht Flüchtlinge gewesen. Das ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Zwei sind zwar relativ gesehen immer noch zu viel, aber das Vergewaltigungsproblem auf Flüchtlinge zu beschränken ist an der Realität vorbei und billiger Populismus.
Mal ganz abgesehen davon, dass in Schweden der Vergewaltigungsbegriff weiter gefasst ist und Serientaten anders berechnet werden. Sowohl der Vergleich im historischen Kontext als auch der Vergleich mit anderen europäischen Ländern ist also Schwachsinn.
Immer wieder erstaunlich, wie sich die rechten Antifeministen und Frauenfeinde der AfD usw. zu großen Feministen aufschwingen, sobald die Frauenfeindlichkeit mal nicht von Rechts kommt...


Wenn es um einen "failed state" geht muss man leider sagen, dass wir mit Sachsen den ersten schon haben. Die Exekutive ist vollkommen unfähig, sei es nun die Regierung oder die Polizei, und die Gesellschaft ergeht sich in Teilen in paranoidem Rassismus, während wir ohne Zivilcourage schon möglicherweise den ersten größeren Anschlag eines Islamisten gehabt hätten.
Dass die rechte Bedrohungen beim Diskutieren über einen möglichen "failed state" außer Acht gelassen wird wundert mich aber nicht. Gefahren wie die der Reichsdeppen (schon der zweite Angriff mit Schusswaffen auf Polizisten dieses Jahr, dieses mal sogar tödlich...) werden konsequent ignoriert. Dabei lehnen die die BRD genau so ab wie islamistische Terroristen und die jüngste Vergangenheit zeigt leider genau die selbe Gewaltbereitschaft.
 
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Du weißt schon, dass die Juden nicht nur vor Muslimen, sondern genau so vor Neonazis fliehen?

Dafür hast du sicher auch Belege oder?

Das liest sich für meine Begriffe nämlich ziemlich anders:

Schweden: Hass im Norden | Judische Allgemeine
Antisemitismus: Das schwedische Malmo vertreibt seine Juden - WELT
20 Minuten - Ein schwedischer Reporter testet den Judenhass - News
Neuer Antisemitismus: Wieder bedroht: Europas Juden – Bayernkurier

Und (leider) gibt es diese Entwicklung auch bereits in Deutschland:

Zentralrat der Juden warnt vor Tragen der Kippa - WELT

Antisemitismus ist nicht nur im Islam ein Problem.

Richtig, Antisemitismus gibt es auch in anderen ideologischen Strömungen. Aber der meiste Antisemitismus geht im Moment vom Islam aus. Und gerade wir in Deutschland haben angesichts unserer Geschichte die moralische Pflicht dafür zu sorgen, dass Antisemitismus nicht wieder überhandnimmt.

Und das heißt, dass wir als ersten Schritt den Antisemitismus und seine Ursache auch klar benennen.

Genau wie Nazis nicht nur in Deutschland ein Problem sind. Nazis sind wohl in Ordnung, zumindest im Vergleich zu Flüchtlingen.

Du findest Nazis in Ordnung? Komisches Weltbild. Ich empfinde den Nationalsozialismus ja eher als verbrecherische und mörderische Gewaltideologie, aber da wohl jeder seine eigene Wertevorstellung.

Genau wie die Vergewaltigungen: eine frauenfeindliche Grundstimmung hat bisher dafür gesorgt, dass viele Schwedinnen für Vergewaltigungen kritisiert und runtergemacht worden. Stichwort "selbst Schuld, hättest du dich eben gewehrt". Wenn ich das richtig sehe ist Schweden in dieser Statistik schon länger vorne.

Und auch für diese Behauptung hast du Belege? Denn auch hier sieht die Realität anders aus.

https://www.bayernkurier.de/ausland/9476-afrikas-vergewaltiger-im-hohen-norden

Beim Festival z.B., das dieses Jahr dank der Vergewaltigungen in den Medien war, sind 5 von 7 Vergewaltiger eben nicht Flüchtlinge gewesen. Das ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Zwei sind zwar relativ gesehen immer noch zu viel, aber das Vergewaltigungsproblem auf Flüchtlinge zu beschränken ist an der Realität vorbei und billiger Populismus.

Wie man im Artikel zuvor gesehen hat, ist es leider bittere Realität.

Da man auf der englischen Wikipedia den Text „bereinigt“ hat (war wohl zu ehrlich), hier mal ein alter Post von mir, als in der englischen Wiki noch die Wahrheit stand.

Mal ganz abgesehen davon, dass in Schweden der Vergewaltigungsbegriff weiter gefasst ist und Serientaten anders berechnet werden. Sowohl der Vergleich im historischen Kontext als auch der Vergleich mit anderen europäischen Ländern ist also Schwachsinn.

Achso der Vergewaltigungsbegriff ist also „weiter gefasst“. Was heißt das? Oder ist das hier ein Versuch des belieben „Victim-Blaming“?

Wenn es um einen "failed state" geht muss man leider sagen, dass wir mit Sachsen den ersten schon haben.

Wieso? Weil da die Bevölkerung ihr Demonstrationsrecht noch wahrnimmt und sich nicht die „alternativlose“ Politik gefallen lässt?

Vielleicht sollte man mal seine Politik überdenken, anstatt über das Volk zu schimpfen, dass diese Politik nicht will.

Die Exekutive ist vollkommen unfähig, sei es nun die Regierung oder die Polizei, und die Gesellschaft ergeht sich in Teilen in paranoidem Rassismus,

Quelle?

während wir ohne Zivilcourage schon möglicherweise den ersten größeren Anschlag eines Islamisten gehabt hätten.

London, Madrid, Paris (2x), Brüssel und Nizza schon vergessen? Wir hatten in Europa schon größere Anschläge.

Dass die rechte Bedrohungen beim Diskutieren über einen möglichen "failed state" außer Acht gelassen wird wundert mich aber nicht.

Du hast absolut Recht.

Die rechte Bedrohung hat in London 56 Menschen, in Madrid 191 Menschen, in Paris einmal 11 und einmal 130 Menschen, in Brüssel 35 Menschen und in Nizza 86 Menschen ermordet.

Wir müssen dringend unsere Bemühungen im Kampf gegen Rechts verstärken.

Gefahren wie die der Reichsdeppen (schon der zweite Angriff mit Schusswaffen auf Polizisten dieses Jahr, dieses mal sogar tödlich...) werden konsequent ignoriert.

Werden sie? Ich finde in den Medien überall Berichterstattung. Wo genau wird das jetzt ignoriert?

Dabei lehnen die die BRD genau so ab wie islamistische Terroristen und die jüngste Vergangenheit zeigt leider genau die selbe Gewaltbereitschaft.

Stimmt. Qualität und Quantität dieses Mordes ist absolut der gleiche wie bei den islamischen Terroristen.

Danke, dass du mir die Augen geöffnet hast.
 
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Mal im Ernst, Bayernkurier und Welt als Quellen?:ugly:

Naja, wie dem auch sei, dass Neonazis in den Gebieten Schwedens ein Problem sind, wo auch der islamistische Antisemitismus eins ist, ist ja nicht wirklich ein Geheimnis. Ganz interessant ist dabei, dass Malmö in beiden Fällen ein Zentrum zu sein scheint.

http://www.spiegel.de/panorama/gese...ngriff-durch-neonazis-in-malmoe-a-959819.html

Noch interessanter und wichtiger: das ganze hat wenig mit der aktuellen Flüchtlingskrise zu tun! Das Ganze ist viel mehr ein Beispiel für schlechte Integration. Nach den 1975 erlassenen Gesetzen, die Ausländern quasi dieselben Rechte einräumten wie Schweden, gab es eine Einwanderungswelle, aber anstatt die Einwanderer zu integrieren lebten die natürlich in Ghettos an Stadträndern unter sich und wurden von der gesellschaftlichen Entwicklung abgehängt. Was zu Kriminalität führte, die wiederum Rassismus und Rechtsradikalismus stärkte. Beide Gruppen weisen insofern parallelen auf, als dass sie ihre aktuelle Situation vor allem auf andere, in diesem Fall Juden oder eben den Staat oder so schieben.

http://www.zeit.de/1998/47/Der_Traum_vom_Glueck_in_Schweden

Der Artikel ist von 1998 und beschreibt damals schon die gesellschaftliche Situation der Abgehängten, inklusive Übergriffen auf Frauen, hohe Kriminalität und Anschlägen von Neonazis.

Diese Frustration auf beiden Seiten führt dann dazu, dass Neonazis und radikale Muslime quasi auf derselben Seite kämpfen.

http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/144953/index.html

Aber wie gesagt, dass ist auch keine neue durch aktuelle Ereignisse befeuerte Entwicklung, sondern es handelt sich hier um von der Gesellschaft abgehängte Einwanderer und Schweden. Folgen einer verfehlten Wirtschafts- (keine Arbeitsplätze->höhere Kriminalität und steigender Frust), Integrations- (Ghettos) und Bildungspolitik (Nazis).




Richtig, Antisemitismus gibt es auch in anderen ideologischen Strömungen. Aber der meiste Antisemitismus geht im Moment vom Islam aus. Und gerade wir in Deutschland haben angesichts unserer Geschichte die moralische Pflicht dafür zu sorgen, dass Antisemitismus nicht wieder überhandnimmt.

Und das heißt, dass wir als ersten Schritt den Antisemitismus und seine Ursache auch klar benennen.


Wie du richtig sagst, ist es unsere moralische Pflicht. Aber wenn wir uns auf einen Antisemitismus versteifen und gleichzeitig den der Nazis aus dem Blickfeld verlieren bringt das auch nichts.
Außerdem verstehe ich zwar, wieso wir im historischen Kontext im Bezug auf Antisemitismus besonders sensibel sein sollten, trotzdem bleibt ein Mensch für mich in erster Linie ein Mensch. Wer andere wegen seiner Herkunft oder seiner Religion, und da schließe ich AUCH den Islam mit ein (!) ablehnt ist für mich nicht besser als die islamistischen Antisemiten.


Du findest Nazis in Ordnung? Komisches Weltbild. Ich empfinde den Nationalsozialismus ja eher als verbrecherische und mörderische Gewaltideologie, aber da wohl jeder seine eigene Wertevorstellung.


:schief:



Und auch für diese Behauptung hast du Belege? Denn auch hier sieht die Realität anders aus.

https://www.bayernkurier.de/ausland/9476-afrikas-vergewaltiger-im-hohen-norden


Bayernkurier...:schief: Um es nochmal hervorzuheben: die Parteizeitung einer zumindest in Teilen Rechtspopulistischen Partei ist nicht unbedingt die beste Quelle.

Über die grundsätzliche Stimmung bezüglich der Vergewaltigungen siehe hier:
http://www.zeit.de/gesellschaft/zei...weden-festivals-sexuelle-uebergriffe-bravalla

Interessant sind hier die Parallelen zum Rassistenproblem.
Aus dem Artikel der Zeit:
"Dabei sind sexuelle Übergriffe, sei es bei Festivals, im Park oder in der U-Bahn, auch in Schweden keineswegs neu, sagt Olga Persson. Sie ist Generaldirektorin von Unizon, einem Dachverband von 130 Frauenrechtsorganisationen in Schweden. "Lange Zeit war das Thema so tabuisiert, und Frauen, die Übergriffe öffentlich machten, mussten sich oft anhören, sie seien selbst schuld. Diese Tendenz gibt es immer noch, selbst in Schweden, aber es wird besser.""

Von 3sat weiter oben:
"Kesselman, der 2004 von Detroit nach Malmö kam, findet Bullerbü und die Schweden nämlich nicht frei, sondern feige. Es zeige Ignoranz anstelle von Toleranz: ”Man scheut Konflikte", sagt er. "Man kann sagen, dass die Schweden versucht haben, sich herauszuhalten. Die Schweden wollen keine Konflikte und sich da nicht einmischen. Ich vermute, dass manche sogar glauben, es sei die Schuld der Juden, dass wir angegriffen werden.""


Wie man im Artikel zuvor gesehen hat, ist es leider bittere Realität.

Da man auf der englischen Wikipedia den Text „bereinigt“ hat (war wohl zu ehrlich), hier mal ein alter Post von mir, als in der englischen Wiki noch die Wahrheit stand.


Ich kann mich irren, aber "charged of rape" bedeutet doch nur, dass eine Anklage stattfand, oder? Ob tatsächlich eine Vergewaltigung vorlag steht da nicht.
Zumal "foreign born" überhaupt keine Rolle spielen sollte. Das können genau so gut Finnen, Norweger oder Deutsche sein. So unklar und populistisch wie das da aufgearbeitet wurde wundert mich nicht, dass es gelöscht wurde.



Achso der Vergewaltigungsbegriff ist also „weiter gefasst“. Was heißt das? Oder ist das hier ein Versuch des belieben „Victim-Blaming“?


Das heißt einfach nur, dass das, was in Schweden eine Vergewaltigung ist, in anderen Ländern evtl. "nur" sexuelle Nötigung ist. Außerdem wird in Schweden bei Fällen, wo Täter und Opfer gleich sind, jeder einzelne Übergriff einzeln gezählt, während es in anderen Ländern als ein Fall behandelt wird. Wenn jemand also in Schweden seine Frau 10 Mal vergewaltigt kann das unter Umständen in Schweden als 10 Vergewaltigungen gezählt werden, während es in manchen anderen Ländern ein einziger Fall von sexueller Nötigung wäre. Und das ist ja schon ein kleiner Unterschied.
Bedeutet natürlich nicht, dass es kein Problem mit sexuellen Übergriffen in Schweden gibt. Nur sind die Zahlen eben schlicht nicht zu vergleichen und Versuche, dies trotzdem zu tun, billiger Populismus.


Wieso? Weil da die Bevölkerung ihr Demonstrationsrecht noch wahrnimmt und sich nicht die „alternativlose“ Politik gefallen lässt?

Vielleicht sollte man mal seine Politik überdenken, anstatt über das Volk zu schimpfen, dass diese Politik nicht will.


Achso, woanders wird nicht demonstriert und man lässt sich alles gefallen? Was für ein Schwachsinn.





Exekutive: kompletter Fall Al-Bakr, muss man sicher nicht mehr viel zu sagen, aber auch in der Vergangenheit: wie nahe die Polizei und Justiz ganz weit außen am rechten Rand stehen sieht man auch am Fall Lothar König
Gesellschaft: Übergriffe in Bautzen, Clausnitz usw., Angriffe auf die Pressefreiheit bei Pegida und Legida...

http://www.zeit.de/gesellschaft/zei...en-rechte-fluechtlinge-schlaegerei-eskalation
https://de.wikipedia.org/wiki/Ausschreitungen_gegen_Flüchtlinge_in_Clausnitz
http://www.sueddeutsche.de/politik/dresden-angriffe-auf-journalisten-bei-pegida-demo-1.2700619
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pegida-in-dresden-angriffe-auf-journalisten-a-1055170.html
http://www.faz.net/aktuell/feuillet...alt-gegen-journalisten-nimmt-zu-14012492.html




London, Madrid, Paris (2x), Brüssel und Nizza schon vergessen? Wir hatten in Europa schon größere Anschläge.


Ich bezog mich ausschließlich darauf, dass man nicht überall in Deutschland auf Mithilfe von Flüchtlingen angewiesen ist, um Terroristen zu stoppen, und dass die Polizei nicht überall dermaßen unfähig ist. Die Sauerland-Gruppe konnte man ja auch stoppen.


Du hast absolut Recht.

Die rechte Bedrohung hat in London 56 Menschen, in Madrid 191 Menschen, in Paris einmal 11 und einmal 130 Menschen, in Brüssel 35 Menschen und in Nizza 86 Menschen ermordet.

Wir müssen dringend unsere Bemühungen im Kampf gegen Rechts verstärken.


181 bekannte Tote durch rechtsextreme Gewalt in Deutschland seit 1990 und auf der anderen Seite bisher kein geglückter Anschlag in Deutschland, bei mehreren Versuchen. Für mich sieht das so aus, als würden wir hierzulande über eine recht ordentliche Abwehr des islamistischen Terrors verfügen, während wir bei rechtem Terror Nachholbedarf haben. Ausnahme ist nach den jüngsten Ereignissen leider Sachsen, die nicht fähig zu sein scheinen, gegen irgendeine Form von Terror vorzugehen.


Werden sie? Ich finde in den Medien überall Berichterstattung. Wo genau wird das jetzt ignoriert?


Ok, ich korrigiere mich: wurden konsequent ignoriert. Selbst zum Fall Adrian Ursache hat man ja relativ wenig gelesen. Es musste leider wohl erst einer sterben... Natürlich hat man sich auch immer mal wieder ein wenig über den Fitzek lustig gemacht, aber der ist ja an sich eher harmlos.



Stimmt. Qualität und Quantität dieses Mordes ist absolut der gleiche wie bei den islamischen Terroristen.

Danke, dass du mir die Augen geöffnet hast.


Wie gesagt, ist mir völlig egal. Wer unseren Staat und die Demokratie ablehnt, gegen diesen vorgeht und verfassungs- und menschenfeindliches Gedankengut verbreitet, egal ob als Islamist oder besorgter Bürger, gehört für mich im Grunde ausgewiesen. Schon klar, geht bei letzteren nicht, aber wenn es hier so unerträglich ist, warum hauen die dann nicht selbst einfach ab?

Wahlweise kann man die Psychos ja einfach ausnahmsweise nach den von ihnen gewünschten Gesetzen verurteilen.:ugly:
http://www.der-postillon.com/2016/10/hinrichtung-deutsches-reich.html
 
AW: Terroranschläge in Europa und Konsequenzen

Auch das ist richtig. Hier allerdings hat sich ja eine Chance angeboten höchstrichterlich zu urteilen, dass die IS Fahne verboten ist.

Wie gesagt, der Richter entscheidet nach geltendem Recht. Schweden müsste die IS Fahne erst durch ein Gesetz verbieten. Ergo muss der Richter jeden einzelnen Fall prüfen und entsprechend urteilen.

Dadurch, dass man den Angeklagten freigesprochen hat und die IS Fahne für legal erklärt hat, hat man die IS Fahne (und die kranke Ideologie die dahinter steht) gewissermaßen legitimiert. Ein Kniefall vor der Intoleranz. Und genau das ist falsch.

Das ist eben falsch und hatte ich schon erklärt, aber das siehst du ja immer nie. ;)
Ein Urteil ist für deinen einen Einzelfall gefällt worden. Was mit dem nächsten ist, der mit einer IS Fahne durch die Stadt läuft, wird in einem neuen Prozess und neuem Urteil erklärt.
Du pauschalisierst einfach wieder.

Weil das Gericht ein Fehlurteil gefällt hat. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

Aus deiner Sicht vielleicht, aber du machst ja nicht die Gesetze -- zum Glück :D -- und daher muss sich ein Richter an geltende Gesetze halten.
Ich z.B. finde es blöd, dass die VW Manager noch nicht im Knast sitzen, weil sie betrogen haben. Ich muss mich damit abfinden, wie die Gerichte entscheiden.

Stimmt, so eine Fahne auf dem Profilbild hat ja nichts zu sagen. Angesichts dessen was der IS auch bereits in Europa angerichtet hat, ist dieses Urteil ein Hohn und Schlag ins Gesichts eines jeden Angehörigen der Opfer von Terroranschlägen in Paris, Brüssel und Nizza verloren hat.

Der Angeklagte hat ja erklärt, dass es ihm um das Symbol ginge und das haben die IS Leute eben für ihre Zwecke missbraucht.
Genauso gab es das Hakenkreuz auch schon vor Hitler, nur identifiziert man heute damit nur noch das dritte Reich.

Wie gesagt, ist mir völlig egal. Wer unseren Staat und die Demokratie ablehnt, gegen diesen vorgeht und verfassungs- und menschenfeindliches Gedankengut verbreitet, egal ob als Islamist oder besorgter Bürger, gehört für mich im Grunde ausgewiesen. Schon klar, geht bei letzteren nicht, aber wenn es hier so unerträglich ist, warum hauen die dann nicht selbst einfach ab?

Weil sie woanders kein Hartz 4 bekommen. :ugly:
 
AW: Terroranschläge in Europa und Konsequenzen

Mal im Ernst, Bayernkurier und Welt als Quellen?:ugly:

Ja ganz im Ernst, es sei denn du kannst mir inhaltliche Fehler in den Artikeln zeigen.

Naja, wie dem auch sei, dass Neonazis in den Gebieten Schwedens ein Problem sind, wo auch der islamistische Antisemitismus eins ist, ist ja nicht wirklich ein Geheimnis. Ganz interessant ist dabei, dass Malmö in beiden Fällen ein Zentrum zu sein scheint.

Schweden: Malmo verdrangt sein neues Antisemitismus-Problem - WELT

Das es auch Nazis gibt, die ein Problem sind, bestreitet doch niemand. Sie sind aber nicht treibende Kraft des Antisemitismus in Schweden. Der geht von einer ganz bestimmen Gruppe aus.

Kann jeder auch hier in Deutschland im Selbstversuch testen.

Mit der Israel-Fahne auf die Fanmeile: Bespuckt, bedroht und beschimpft - Berlin - Tagesspiegel

Ergebnis:

Mehr oder weniger angefeindet, wird man auch von Deutschen, richtige Aggression geht aber wieder mal von einer bestimmen Gruppe aus.

Noch interessanter und wichtiger: das ganze hat wenig mit der aktuellen Flüchtlingskrise zu tun!

Absolut korrekt. Das Problem sitzt hier:

Antisemitismus (nach 1945) – Wikipedia

Antisemitismus: So eng war der Pakt der Nazis mit Muslimen - WELT

das Ganze ist viel mehr ein Beispiel für schlechte Integration.

Das hingegen ist schlicht falsch. Die Gründe kannst du den einen Absatz zuvor verlinkten Artikeln entnehmen.

Zitat aus dem Wikiartikel:

Wikipedia schrieb:
Laut einer vom Bundesinnenministerium beauftragten Studie aus dem Jahr 2007 tendieren muslimische Schüler überdurchschnittlich stark zu antisemitischen Vorurteilen. Von 500 befragten jungen, in Deutschland aufgewachsenen Muslimen stimmten 15,7 % dem Satz zu, dass Menschen jüdischen Glaubens überheblich und geldgierig seien. Die Zustimmung zu diesem Vorurteil war damit doppelt so hoch wie bei anderen Einwanderer-Jugendlichen und fast dreimal so hoch wie in der originär deutschen Altersgruppe.

Also bei anderen Einwanderern ist Antisemitismus nicht so verbreitet, wie bei Muslimen.

Nach den 1975 erlassenen Gesetzen, die Ausländern quasi dieselben Rechte einräumten wie Schweden, gab es eine Einwanderungswelle, aber anstatt die Einwanderer zu integrieren lebten die natürlich in Ghettos an Stadträndern unter sich und wurden von der gesellschaftlichen Entwicklung abgehängt. Was zu Kriminalität führte, die wiederum Rassismus und Rechtsradikalismus stärkte. Beide Gruppen weisen insofern parallelen auf, als dass sie ihre aktuelle Situation vor allem auf andere, in diesem Fall Juden oder eben den Staat oder so schieben.

Jaja, das alte Märchen von der „schlechten Integration“. Warum begehen eigentlich anderen Einwanderergruppen, die genauso „schlecht integriert“ sind, nicht so viele Terroranschläge und antisemitische Verbrechen?

Der Artikel ist von 1998 und beschreibt damals schon die gesellschaftliche Situation der Abgehängten, inklusive Übergriffen auf Frauen, hohe Kriminalität und Anschlägen von Neonazis. Diese Frustration auf beiden Seiten führt dann dazu, dass Neonazis und radikale Muslime quasi auf derselben Seite kämpfen.

Weil der Nationalsozialismus und der Islam dasselbe Feindbild haben. Ergo ist Islamkritik nichts anderes als Antifaschismus.

Es ist mir nach wie vor unverständlich wie man diese Gewaltideologien in Schutz nehmen kann.

Aber wie gesagt, dass ist auch keine neue durch aktuelle Ereignisse befeuerte Entwicklung, sondern es handelt sich hier um von der Gesellschaft abgehängte Einwanderer und Schweden. Folgen einer verfehlten Wirtschafts- (keine Arbeitsplätze->höhere Kriminalität und steigender Frust), Integrations- (Ghettos) und Bildungspolitik (Nazis).

Und doch fehlt nur eine Gruppe überproportional häufig auf. Und interessanterweise waren z.B. die Attentäter vom 11. September keine abgehängten Menschen.

Das waren Studenten denen alle Möglichkeiten offen standen in Deutschland. Aber eine gewisse Ideologie hat sie dazu gebracht 3000 Menschen zu ermorden.

Wie du richtig sagst, ist es unsere moralische Pflicht. Aber wenn wir uns auf einen Antisemitismus versteifen und gleichzeitig den der Nazis aus dem Blickfeld verlieren bringt das auch nichts.

Es geht um eine richtige Betrachtung. Der Antisemitismus geht nämlich zum größten Teil nicht von Nazis aus.

Deshalb muss jene Gruppe, die am meisten für Antisemitismus verantwortlich ist, in das Zentrum der Beobachtung gerückt werden.

Dafür müsste man das Ganze aber erstmal konsequent benennen. Daran hapert es ja schon.

Außerdem verstehe ich zwar, wieso wir im historischen Kontext im Bezug auf Antisemitismus besonders sensibel sein sollten, trotzdem bleibt ein Mensch für mich in erster Linie ein Mensch.

Und weiter? Wurde diesen Leuten hier irgendwo das Menschsein abgesprochen?
Wer andere wegen seiner Herkunft oder seiner Religion, und da schließe ich AUCH den Islam mit ein (!) ablehnt ist für mich nicht besser als die islamistischen Antisemiten.

Natürlich ist man da besser.

Wer eine judenfeindliche Ideologie ablehnt, ist in jedem Fall besser als der Anhänger eben dieser judenfeindlichen Ideologie.

Wer den Nationalsozialismus ablehnt, ist doch auch besser als ein Anhänger des Nationalsozialismus.

Oder etwa nicht?

Bayernkurier...:schief: Um es nochmal hervorzuheben: die Parteizeitung einer zumindest in Teilen Rechtspopulistischen Partei ist nicht unbedingt die beste Quelle.

Du solltest mal mehr auf den Inhalt, als auf die Quelle eingehen. Oder mir wahlweise mal die inhaltlichen Fehler aufzeigen. Bis dahin ist der Bayerkurier genauso eine gute Quelle, wie jede andere auch.

Über die grundsätzliche Stimmung bezüglich der Vergewaltigungen siehe hier: Schweden: Welche schwedischen Werte? | ZEIT ONLINE

Und? Was hat das mit dem Grundproblem zu tun?

Die meisten Vergewaltigungen in Schweden, werden nicht durch Schweden begangen. Warum hängst du dich mit aller Macht und Gewalt an diesem einem Ereignis auf?

Ich kann mich irren, aber "charged of rape" bedeutet doch nur, dass eine Anklage stattfand, oder? Ob tatsächlich eine Vergewaltigung vorlag steht da nicht.

Das entscheidende Wort ist in diesem Zusammenhang „committed“ (begangen).

Zumal "foreign born" überhaupt keine Rolle spielen sollte.

Wenn es keine statische Abweichung gibt, dann hast du Recht, dann sollte es keine Rolle spielen.

Wenn aber "foreign born" aber eine fünffach höhere Zahl an solche Verbrechen haben, obwohl sie in der Gesamtzahl der Bevölkerung eine Minderheit sind, dann spielt es sehr wohl eine Rolle.

Jede Regierung hat nunmal die Pflicht das eigene Volk zu schützen. Und das konkrete Benennen und Bekämpfen von Gefahren (z.B. Sexualdelikte) gehört zu dieser Pflicht dazu.

Das können genau so gut Finnen, Norweger oder Deutsche sein.

Richtig können. Aber sie sind es nicht. Die Mehrheit dieser Verbrechen werden von einer statistischen Minderheit begangen.

So unklar und populistisch wie das da aufgearbeitet wurde wundert mich nicht, dass es gelöscht wurde.

Sprich, der Absatz war zu ehrlich und das grundlegende Problem zu genau benannt?

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Das heißt einfach nur, dass das, was in Schweden eine Vergewaltigung ist, in anderen Ländern evtl. "nur" sexuelle Nötigung ist.

https://www.riksdagen.se/sv/dokumen...ngssamling/brottsbalk-1962700_sfs-1962-700#K6

Abschnitt 6 § 1:

Sexuelle körperliche Handlungen, die Geschlechtsverkehr gleichen, die durch Misshandlung oder sonstwie mit Gewalt oder durch Androhung von Verbrechen erzwungen oder an Personen vollzogen werden, die wegen Bewusstlosigkeit, Schlaf, Drogen, Krankheit, körperlicher oder geistiger Störung in einem hilflosen Zustand sind, werden mit zwei bis sechs Jahren Haft bestraft, in minderschweren Fällen bis vier Jahre, in besonders schweren Fällen mit vier bis zehn Jahren Haft.

Im Vergleich unsere Strafgesetzbuch

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__177.html

Liest sich für mich jetzt nicht massiv anders.

Außerdem wird in Schweden bei Fällen, wo Täter und Opfer gleich sind, jeder einzelne Übergriff einzeln gezählt, während es in anderen Ländern als ein Fall behandelt wird. Wenn jemand also in Schweden seine Frau 10 Mal vergewaltigt kann das unter Umständen in Schweden als 10 Vergewaltigungen gezählt werden, während es in manchen anderen Ländern ein einziger Fall von sexueller Nötigung wäre.

Wenn man jemanden 10 Mal vergewaltig, waren es ja wohl auch 10 Vergewaltigungen, oder hat das Opfer nur einmal gelitten?

Da sollte man dann lieber die anderen Länder kritisieren, die hier versuchen, ihre Statistiken zu schönen.

Der Versuch zehn Vergewaltigungen zu einem Fall zu reduzieren, weil Täter und Opfer gleich waren, ist ein Schlag ins Gesicht jedes Opfers.

Bedeutet natürlich nicht, dass es kein Problem mit sexuellen Übergriffen in Schweden gibt. Nur sind die Zahlen eben schlicht nicht zu vergleichen und Versuche, dies trotzdem zu tun, billiger Populismus.

Billiger Populismus ist es eher, das Problem, dass deutlich benannt wurde, herunterzuspielen, nur weil es nicht ins eigene Weltbild passt.

Achso, woanders wird nicht demonstriert und man lässt sich alles gefallen? Was für ein Schwachsinn.

Offensichtlich. Sonst würde man nicht jede „alternativlose“ Entscheidung einfach schlucken.

Aber die Sachsen waren ja schon 1989 die mutigsten Bürger der ehemaligen DDR. Das hat sich scheinbar nicht geändert.

Exekutive: kompletter Fall Al-Bakr, muss man sicher nicht mehr viel zu sagen,

Der Mann hat durch seinen Suizid Deutschland ordentlich Geld gespart.

aber auch in der Vergangenheit: wie nahe die Polizei und Justiz ganz weit außen am rechten Rand stehen sieht man auch am Fall Lothar König

Das Verfahren wurde eingestellt.

Gesellschaft: Übergriffe in Bautzen, Clausnitz usw., Angriffe auf die Pressefreiheit bei Pegida und Legida.

Das sind alles Einzelfälle und das hat nichts mit Sachsen zu tun.

Komisch, woher kommt mir dieser Wortlaut nur so bekannt vor? Fragen über Fragen.

Ich bezog mich ausschließlich darauf, dass man nicht überall in Deutschland auf Mithilfe von Flüchtlingen angewiesen ist, um Terroristen zu stoppen, und dass die Polizei nicht überall dermaßen unfähig ist. Die Sauerland-Gruppe konnte man ja auch stoppen.

Die Sauerlandgruppe wurde übrigens nicht wegen unserer Polizei gestoppt, sondern wegen der NSA/CIA.

Und weil die Polizei einen Terroristen nicht fangen konnte, ist die gesamte sächsische Polizei „dermaßen unfähig“?

181 bekannte Tote durch rechtsextreme Gewalt in Deutschland seit 1990 und auf der anderen Seite bisher kein geglückter Anschlag in Deutschland, bei mehreren Versuchen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mordanschlag_am_Frankfurter_Flughafen_am_2._März_2011

Darüber hinaus, wie die Statistiken zur rechten Gewalt in Deutschland geführt werden, ist ja hinlänglich bekannt.

http://www.rbb-online.de/politik/be...richt-deutsche-einheit-fremdenhass-osten.html

RBB schrieb:
"Bei der Polizei wird jeder Übergriff, bei dem nicht erwiesen ist, dass er keine rechtsextreme Motivation hat, in die Statistik hineingezählt."

https://www.welt.de/debatte/komment...Gewalttaten-werden-notorisch-verharmlost.html

Für mich sieht das so aus, als würden wir hierzulande über eine recht ordentliche Abwehr des islamistischen Terrors verfügen, während wir bei rechtem Terror Nachholbedarf haben.

Terror ist ja nur die letzte Stufe, einer Ideologie die abzulehnen ist. Die Stufen darunter sind nicht viel angenehmer:

https://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article136846233/Der-normale-Wahnsinn-des-Islam.html

Ok, ich korrigiere mich: wurden konsequent ignoriert. Selbst zum Fall Adrian Ursache hat man ja relativ wenig gelesen.

Hat man? Kurz gegoogelt, sofort was gefunden.

Wie gesagt, ist mir völlig egal. Wer unseren Staat und die Demokratie ablehnt, gegen diesen vorgeht und verfassungs- und menschenfeindliches Gedankengut verbreitet, egal ob als Islamist oder besorgter Bürger, gehört für mich im Grunde ausgewiesen. Schon klar, geht bei letzteren nicht, aber wenn es hier so unerträglich ist, warum hauen die dann nicht selbst einfach ab?

Weil sie den Stand wiederhaben wollen, als es noch nicht unerträglich war. Und in unserem Land ist immer noch das deutsche Volk der Souverän und kein anderes Volk.

Wie gesagt, der Richter entscheidet nach geltendem Recht. Schweden müsste die IS Fahne erst durch ein Gesetz verbieten. Ergo muss der Richter jeden einzelnen Fall prüfen und entsprechend urteilen.

Es gibt ein Gesetz in Schweden. Nämlich jenes, für das der Angeklagte vor Gericht stand. Hassrede.

Und nur dank einer an Zynismus nicht zu überbietende Erklärung der Staatsanwältin, ist er nicht dafür verurteilt worden.

Das ist eben falsch und hatte ich schon erklärt, aber das siehst du ja immer nie. ;)

Natürlich ist es richtig. Ein Richter hat entschieden, dass das Zeigen der IS-Fahne erstmal erlaubt ist. Darauf kann sich in Zukunft jeder weitere Angeklagte berufen, der die IS-Fahne auch zeit.

Ein Urteil ist für deinen einen Einzelfall gefällt worden. Was mit dem nächsten ist, der mit einer IS Fahne durch die Stadt läuft, wird in einem neuen Prozess und neuem Urteil erklärt.

Den Begriff „Präzedenzfall“ schon mal gehört? Jeder neue Angeklagte kann sich auf dieses falsche Urteil berufen, wenn er die IS-Fahne zeigt.

Du pauschalisierst einfach wieder.

Und das ist jetzt im vorliegenden Fall schlimm, weil? Ich kann ganz pauschal sagen, dass die IS-Fahne ein Zeichen für Hass, Terror und Unfreiheit ist. Und jeder, der diese Fahne zeigt, verurteilt gehört.

Das ist eine pauschale Aussage. Wo ist die jetzt falsch?

Aus deiner Sicht vielleicht, und daher muss sich ein Richter an geltende Gesetze halten.

Hätte er doch getan, wenn er den Angeklagten für die Hassrede verurteilt hätte. Willst du das nicht verstehen?

Der Angeklagte hat ja erklärt, dass es ihm um das Symbol ginge und das haben die IS Leute eben für ihre Zwecke missbraucht.

Ja genau, das ist natürlich total glaubwürdig.

Wenn Nazis das Hakenkreuz benutzen, meinen sie natürlich nicht das Symbol das für Terror, Mord und Unfreiheit stand, sondern das alte Symbol der Buddhisten.

Dass das nur eine Schutzbehauptung des Angeklagten ist, kommt dir nicht in den Sinn?
 
AW: Terroranschläge in Europa und Konsequenzen

Den Begriff „Präzedenzfall“ schon mal gehört? Jeder neue Angeklagte kann sich auf dieses falsche Urteil berufen, wenn er die IS-Fahne zeigt.

Und das ist eben ein Einzelfall, der nicht als Präzedenzfall Geltung finden kann.

Hätte er doch getan, wenn er den Angeklagten für die Hassrede verurteilt hätte. Willst du das nicht verstehen?

Welche Hassrede?
Die Staatsanwaltschjaft hat doch nichts derartiges gefunden.

Wenn Nazis das Hakenkreuz benutzen, meinen sie natürlich nicht das Symbol das für Terror, Mord und Unfreiheit stand, sondern das alte Symbol der Buddhisten.

Dass das nur eine Schutzbehauptung des Angeklagten ist, kommt dir nicht in den Sinn?

In Deutschland ist da Hakenkreuz verboten, es gibt andere Länder, wo das nicht verboten ist.
Trotzdem wird das Hakenkreuz aber nur noch mit dem Hitler Regime verbunden.
Ändert aber nichts daran, dass das ursprüngliche Symbol nichts damit zu tun hat und wenn der nun das Symbol nutzen will, wird dieser Fall eben geklärt.

Wie schon oft gesagt, es gibt außer der Fahne nichts, was belastend ist und in Schweden ist die Fahne nicht verboten. Ergo kann er sie nutzen.
Ganz einfach.
 
AW: Terroranschläge in Europa und Konsequenzen

Und das ist eben ein Einzelfall, der nicht als Präzedenzfall Geltung finden kann.

Natürlich kann er das. So funktioniert Recht. Du kannst nicht einfach Urteile losgelöst betrachten.

Wenn ein Fall schon mal verhandelt wurde, wird man sich bei einem zukünftigen Fall daran orientieren.


Das Verwenden der IS-Fahne.

Die Staatsanwaltschjaft hat doch nichts derartiges gefunden.

Aber auch nur weil die Staatsanwaltschaft eine geradezu abenteuerliche Erklärung abgegeben hat.

In Deutschland ist da Hakenkreuz verboten, es gibt andere Länder, wo das nicht verboten ist.

Das stimmt so nicht. Verboten ist das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Wenn du das Hakenkreuz in einem anderen Kontext verwendest, ist es nicht verboten.

Der entsprechende Paragraf im Strafgesetzbuch erklärt auch gleich, in welchen Fällen das Hakenkreuz straffrei verwendet werden darf.

Trotzdem wird das Hakenkreuz aber nur noch mit dem Hitler Regime verbunden.

Wenn du es in dem Kontext benutzt, definitiv. Wenn ich es z.B. an indischen Tempelanlagen sehe, denke ich nicht sofort an das Hitler-Regime.

Ändert aber nichts daran, dass das ursprüngliche Symbol nichts damit zu tun hat und wenn der nun das Symbol nutzen will, wird dieser Fall eben geklärt.

Ganz einfach. Wenn du diese Fahne mit dem Hakenkreuz als dein Profilbild postest, wirst du dafür rechtliche Probleme bekommen.

Wenn du ein Bild von irgendeinem indischen Tempel postest, auf dem ein Swastika abgebildet ist, nicht.

Der Angeklagte hat dieses Symbol aber nicht in einem anderen Kontext benutzt, sondern explizit die IS-Fahne. Also was soll die Relativierung?

Wie schon oft gesagt, es gibt außer der Fahne nichts, was belastend ist und in Schweden ist die Fahne nicht verboten. Ergo kann er sie nutzen. Ganz einfach.

Und wie schon oft gesagt, dass ist das Problem. Dieses Urteil ist ein Fehlurteil. Nichts anderes kritisiere ich doch.

Aber Schweden übt ja gerne „Toleranz“ gegenüber dieser Ideologie:

Gratis-Fuhrerschein: Stadt in Schweden plant Vergunstigungen fur IS-Heimkehrer - WELT
 
AW: Terroranschläge in Europa und Konsequenzen

Natürlich kann er das. So funktioniert Recht.Du kannst nicht einfach Urteile losgelöst betrachten.

Wenn ein Fall schon mal verhandelt wurde, wird man sich bei einem zukünftigen Fall daran orientieren.

So funktioniert Recht in den USA.;)
In Europa haben orientieren sich die Entscheidungen an Gesetzen und nicht an Urteilen anderer Gerichte.
Ausnahmen sind Grundsatzentscheidungen die als Änderung in einem Gesetz wirken.
Im deutschen Rechtssystem fallen Grundsatzentscheidungen gewöhnlich den obersten Gerichtshöfen und dem Bundesverfassungsgericht zu. Aufgrund der besonderen rechtlichen Stellung des Bundesverfassungsgerichts kommt einigen Urteilen eine sofortige Gesetzeskraft und damit eine bindende Wirkung inter omnes zu.Beispiele für Grundsatzentscheidungen:


  • Rügeverkümmerung: Der Bundesgerichtshof entschied 2007, dass das Protokoll über die Hauptverhandlung eines Strafverfahrens nach Einlegung eines Rechtsmittels auch dann im Nachhinein berichtigt werden kann, wenn dadurch einer Rüge die Grundlage entzogen wird (so genannte „Rügeverkümmerung“). Damit wurde eine hundertjährige Rechtsprechung aufgehoben, die eine Protokollberichtigung in derartigen Fällen für unzulässig hielt.
 
AW: Terroranschläge in Europa und Konsequenzen

Aus dem entsprecheden Wikiartikel:

"In der Praxis werden Grundsatzentscheidungen von anderen Gerichten aber trotzdem oft bei der Auslegung von Gesetzen beachtet, um das Gebot der Rechtssicherheit nicht zu verletzen."

Ergo wird sich ein neuer Angeklagter (vermutlich erfolgreich) auf dieses Urteil berufen können. Ergo Präzedenzfall, oder wenn du den Begriff vorziehst: Grundsatzentscheidung.
 
AW: Terroranschläge in Europa und Konsequenzen

Und die IS hat das auch nur geklaut.

Na mit der Logik kann der Angeklagte auch eine Hakenkreuzfahne posten und sagen, haben die Nazis nur geklaut.

Nur würde er mit der Erklärung nicht weit kommen und völlig zu Recht verurteilt werden. Aber bei der IS-Fahne lässt man diese Ausrede gelten?
 
AW: Terroranschläge in Europa und Konsequenzen

Wie gesagt, Schwedische Gesetze. Wenns dir nicht passt, wandere nach Schweden aus, werde schwedischer Staatsbürger, lass dich ins Parlament wählen, werde Ministerpräsident und verfasse ein neues Gesetz.
 
AW: Terroranschläge in Europa und Konsequenzen

Achso, man darf also Fehlentscheidungen in anderen Ländern nur kritisieren, wenn man Staatsbürger des entsprechenden Landes ist? Interessante Logik.
 
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