Telekom stuft Gemeinde von 50 MBit auf 16 MBit/s herab

Und dann weigern sich die bürger die letzten Meter bis zum haus selber zu zahlen und alles ist für die Katz weil sie merken wie teuer so ein paar Meter werden können. Und auf dem Land wo dann noch ein Privatweg dazu kommt OooHa das wird teuer... Glasfaser bis in die Wohnung seh ich auch in 50 Jahren nicht, durch die schöne Geiz ist Geil Mentalität <3

Edit: und nein auch früher mussten hasubesitzer die kupferkabel selber bis zur straße legen genau wie abwasser rohre und deren anschluss selber bezahlen, falls hier einige ankommen das soll doch der Anbieter Zahlen... Es ist halt Privatgrundstück
Bei uns übernimmt die Gemeinde die gesamten Baukosten. :daumen: Für jeden der sich bis 20.11. entscheidet FTTH haben zu wollen. Wer halt zuspät kommt trägt die Kosten halt selber. Aber denen ist auch nicht zu helfen.
 
Hm, wie könnte sowas aussehen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit 01.10.2016 besitzen wir einen von ihnen vertriebenen 50MBit Internet-Zugang. Leider mussten wir zwischenzeitlich feststellen, das unsere Hardware nicht für dieses Tempo ausgelegt ist. Zum einen sind, entgegen unseres ursprünglichen Kenntnisstandes, unsere Netzwerkkabel nicht für eine solch extreme Geschwindigkeit ausgelegt. Uns fiel schon innerhalb der ersten Tage auf, das die Kabel in der Dunkelheit relativ hell leuchten. Ein von uns beauftragter Gutachter stellte fest, dass dies an der enormen Reibung der Nullen und Einsen im Kabel liegt, was die Kabel schon nach wenigen Sekunden glühen läßt. Zum anderen ist uns aufgefallen, dass die in die Rechner eingespeisten Daten, aufgrund der Geschwindigkeit, auch die Rechner an sich total überlasten. Nicht nur das einzelne Bauteile in den PCs ebenfalls anfangen zu glühen und zu rauchen, auch scheint die in den Rechnern erzeugte Reibung dazu zu führen, das selbige ein sehr lautes Brummen von sich geben. Teilweise (bei Downloads mit vollen 50MBit) wird das Brummen so stark, dass die Rechner anfangen zu vibrieren, und sich ähnlich einer alten Waschmaschine im Schleudergang leicht bewegen, also ihren Standort verändern. Um dies zu verhindern mussten wir sie mit Schwerlastankern am Boden fixieren. Wurden zahlreiche Nullen oder Einsen am Stück übertragen, kam es sogar vor, dass die Rechner einfach umgefallen sind.

Wir möchten sie daher bitten, die uns zur Verfügung gestellten 50MBit schnellstens auf max. 16Mbit zu drosseln. Laut dem von uns eingeholten Gutachten ist dies der einzige Weg, den Internetz-Zugang, den wir an sich ja gerne weiter nutzen möchten, als Gefahrenquelle zu eliminieren. Wir entschuldigen uns an der Stelle für die Unannehmlichkeiten, aber es ist uns auf absehbare Zeit leider nicht möglich, den finanziellen Aufwand zu tätigen, der erforderlich wäre, um unsere Hardware an diese doch wahnsinnige Geschwindigkeit von 50Mbit anzupassen.

Mit freundlichen Grüßen,

Familie Kabelitz.
 
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Wenn der alternative Anbieter vorher schon Vectoring angeboten hat, dann kann die Telekom nicht einfach ankommen, und auch einfach Vectoring anbieten. Das sowas nicht funktioniert, sollte doch eigentlich klar sein. Wer bei Vectoring zuerst kommt, der malt halt auch zuerst.

Aber hier hat die Regulierung ganz eindeutig versagt und die leidtragenden sind die Kunden. Denn bietet die Telekom in solchen gebieten Vectoring an, ist sie von der Regulierung verpflichtet, ihren Wettbewerbern regulierte Bitstream Anschlüsse bereit zustellen, damit auch alternative Anbieter entsprechend schnelle Anschlüsse anbieten können. Baut aber einer der Wettbewerber Vectoring aus, so muß dieser anderen Anbietern eben solche Vorleistungsprodukte zu regulierten Entgelten nicht zur Verfügung stellen. Er hat somit in solchen Fällen das Monopol für schnelle Anschlüsse und kann hier die Preise nach Belieben festlegen. Will man dann so einen Anschluss, so bleibt einem nichts anderes über, als die Preise zu bezahlen. Oder man verzichtet halt.

Baut aber die Telekom Vectoring aus mit der Auflage, regulierte Vorleistungsprodukte anzubieten zu müssen, so gibt es jedesmal einen Aufschrei wegen Monopol (was aber eben keines ist). Geschieht es aber anders herum und es entsteht aufgrund fehlender Regulierung ein echtes Monopol, dann passiert genau nichts und die Telekom ist natürlich auch wieder daran schuld. Da läuft was grundlegend schief in DE. Naja...alles Neuland halt.

Die Telekom hätte hier niemals 50 Mbit mit Vectoring anbieten dürfen. Also klarer Fail der Telekom. Aber letzten Endes blieb der Telekom gar nichts anderes übrig, als ihre VDSL Anschlüsse wieder abzuschalten. Denn einen möglichen Rechtsstreit hätte sie klar verloren, wenn der andere Anbieter vorher mit Vectoring vertreten war. Die Begründung stinkt natürlich zum Himmel ....
 
"Der Telekom zufolge hätte die Gemeinde um die Herabstufung gebeten."

Ist denen nichts glaubwürdigeres eingefallen?

Ich meine klar, natürlich bitten Menschen grundlos darum doch bitte weniger Leistung zu erhalten als bisher. Seems legit. :ugly:
Traurigerweise ist das gar nicht so unwahrscheinlich. Ich hatte im Haus einmal "bis zu 16 Mbit", aber über die Monate, Jahre wurde das immer instabiler, die Verbindung brach ständig ein und resettete sich dann mehrere Minuten lang - blöd, beim Onlinespiel etwa oder Stream oder was auch immer. Nach langem hin und her mit der Telekom, konnte man uns nur noch 8 Mbit anbieten. Naja es hieß ja eh BIS ZU 16 Mbit, nicht wahr? Naja immerhin stabil. Zumindest vorerst. Ursachenforschung: laut Telekom ist die Leitung zu alt (das hat sie nicht gehindert neue Anschlüsse anzubieten):
In der Zeit wurden übrigens viele neue Anschlüsse geschaltet, alle unsere Nachbarn bekamen plötzlich Internet. Natürlich war also die Leitung nach und nach überlastet. Man hat also beide Hände aufgehalten für neue Kunden und Geld, ohne was investieren zu wollen. Das Spiel geht weiter, 8 Mbit zu instabil, also auf 4 Mbit runter.
Und inzwischen gibt es Stoßzeiten, wo die 4 Mbit-Leitung offenbar zu instabil ist und ich temporär mit 2 Mbit rumsurfe.
Schön war die Zeit von vor 10 Jahren, als Internet noch schnell war...

Naja ich darf mich nicht beschweren, in der Wohnung in der Stadt hab' ich seit 2006 1 Gbit.
sonderkündigungsrecht in anspruch nehmen und ab zur konkurrzenz.
Manchmal GIBT es keine Konkurrenz.
Am Land haben wir nur die Telekom als Landline
 
Zuletzt bearbeitet:
sonderkündigungsrecht in anspruch nehmen und ab zur konkurrzenz.

Genau so sieht´s aus, :daumen::daumen::daumen:

bei uns im Dorf sind über 75% weg von der T-Com, herrlich die Fuzzis alle 2 Tage an den Verteilerkästen zu sehen
um die Kunden auf den htp Anschluss umzulegen. :D :daumen::D

Dafür bekommt ein Bekannter jetzt DSL 6000 (sonst max. 1000) da werden die freien Leitungen dann gekoppelt. :ugly:

Dafür zahlt er das Gleiche, wie ich mit meinen 50 MBit..... herrlich. :lol:
 
Einfach nur peinlich im Jahre 2016. Bin so heilfroh, das hier Kabel verfügbar ist und dort die verfügbaren Geschwindigkeiten stetig ansteigen. Die Technologie dahinter ist einfach erheblich besser als beim ollen Klingeldraht, mMn die momentan einzige noch sinnvolle Verwendung von Kupferkabeln, auch zukünftig. Auch die Überbuchungen werden hier zunehmend besser in den Griff bekommen.

Wenn ich immer wieder auf sowas hier treffe, frag ich mich in welchem Jahrhundert wir leben:
apl.jpg
 
"Der Telekom zufolge hätte die Gemeinde um die Herabstufung gebeten."

Ist denen nichts glaubwürdigeres eingefallen?

Ich meine klar, natürlich bitten Menschen grundlos darum doch bitte weniger Leistung zu erhalten als bisher. Seems legit. :ugly:

Du übertreibst viel zu sehr! Das finde ich nicht in Ordnung. Du musst endlich begreifen, dass schnelle Bandbreiten absolut überbewertet werden. Braucht doch kein Mensch! Alles, was man mit einer 50mbit Leitung machen kann, geht auch mit einer 16mbit Leitung. Wartezeit? Macht nix, man kann sich sinnvoll beschäftigen. Zum Beispiel: Sich weiterbilden, im Haushalt was machen oder ein Buch lesen. Und man spart der Telekom Traffic ein, der Netzknoten wird dadurch nicht überlastet etc. Eine Win-Win-Situation für alle, oder? Also, downgrade deine Leitung auf 6-16mbit und mach der Drosselkom so einen gefallen!

Das eben geschriebene ist natürlich nicht ernst gemeint! :ugly:
 
Ich sehs schon kommen:
In Deutschland sollen bis 2018 ja eigentlich 50 MBit/s flächendeckend angeboten werden. Jetzt werden die Anschlüsse herabgestuft, um 2018 für die Erhöhung wieder abkassieren zu können.
Na dann sollen se mal hier bei mir im Dorf (immerhin 1200 Einwohner) anfangen. Wir können technisch bedingt aktuell nicht mal 2MBit bekommen über DSL.
Und LTE war die letzten Wochen auch eine katastrophe, auch wenns seit Tagen wieder Richtung 10MBit + geht, auch zur "Daten-Rush-Hour" ;)

Ich hätte nix dagegen hier ne 16000er Leitung per DSL zu bekommen, damit könnte ich bei 2MBit Up auch gut leben.
Nur eines weiß ich auch, die Straße, die hie rvor ein paar jahren gemacht wurde, bezahle ich für so ne Aktion nicht noch mal.
 
Das ist einfach nur peinlich für die Telekom und Deutschland....
In Zeiten von Streaming Plattformen und vielen Internet fähigen Geräten zu Hause, ist selbst 16Mbit einfach nicht tragbar!

Ist einfach nur richtig schlecht sowas :nene:

Ich selbst habe auch VDSL von der Telekom.
Auf FTTH können wir wohl noch weitere 20 Jahre warten wenn die Entwicklung so weiter geht :(
 
Streaming kannst ja aber mit den mageren Volumina bei LTE auch vergessen, trotz mehr als 20k Leitung, sonst kommst damit vielleicht ne Woche, aber keinen Monat.
 
Ich versteh echt nicht was bei euch in Deutschland los ist. Selbst im kleinsten Kuhkaff bekomm ich hier in meiner Gegend (tiefste österreichische Provinz) 32-100 MBit, je nach Anbieter. :P
 
Das wären im Verhältnis aber immer noch eher knappe 2mbit. =) Nicht 1k :ugly:

Reicht für Alles, man braucht nur mehr Zeit, hehe.
 
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