News Deutsche Telekom: 300 MBit/s in jedem Wald sind unverhältnismäßig

Wenn die nicht bis zur Wohnung gelegt werden bringt das doch nichts. Weil das alte Leitungen sind.
Wieso? Hab auch "nur" FTTB und der Rest ist mit Kupfer/Patchkabel. Vermutlich der Grund, warum ich nicht die vollen 1000 MBit erreiche, aber trotzdem erheblich besser als DSL.
Auf die letzten 100m (Gebäude mittels Glasfaser angeschlossen, Kupfer in die Wohnung) sollte es wenig Unterschied machen.
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Das hab ich in einem 2600 Seelenstädtchen meistens alle Gameserver 6-7 ms Ping.
48€ für 100/40 :ugly:
 
Währenddessen in der Schweiz 10 Gbit Leitungen.
Mit Init7.ch Fiber7 max 25Gbit symmetrisch für Fr.777 (839 Euro) pro Jahr. Freie Router Wahl.
Traurig hier zu sehen, wie manche 500 Euro im Jahr bezahlen für keine 20Mbit/s download und 3Mbit/s upload. Damit könnte ich nicht einmal von zu Hause aus arbeiten.
 
Bei solchen Drückerkolonnen einfach immer fragen, ob sie sich als Telekom-Mitarbeiter ausweisen können. Diejenigen, die mit unsauberen Methoden Verträge auf Provision durchdrücken, sind in aller Regel nur lose assoziiert und können das nicht.
Also bis haben mir die meisten irgendwann aufgrund meiner Skepsis irgendwas unter die Nase gehalten, auf dem ein Bild von ihnen, das Logo des Providers und eine Telefonnummer, bei der man sie angeblich verifzieren kann, drauf war. Gebe ich keinen Pfifferling drauf. Da müsste ich ja mal mindestens die Telefonnummer eindeutig dem Provider zuweisen können. Eigentlich weiß man ja, was man machen muss, wenn Leute ungefragt an die Tür kommen: Tür zu, bzw. nicht auf. Ich habe das jetzt auch noch nicht durchgezogen, habe dadurch aber wirklich nur Zeit und Nerven verschwendet. An die Tür kommen die nur, wenn sie einen unter Druck setzen und was aufschwatzen wollen, ansonsten könnten sie ja was in den Briefkasten werfen.
 
In meinem kleinen Dorf wurde 2021 Glasfaser verlegt, Ende 2022 dann für die Hälfte des Dorfes aktiviert, zuerst Anschlüsse mit weniger als 30Mbit "Weiße-Flecken Programm" und da ich schon 50Mbit hatte schaue ich seitdem in die Röhre... Aber vllt gibt es Hoffnung mit dem "Graue-Flecken Programm" was dieses Jahr endlich startet.

Aber was will man in Deutschland auch erwarten, anstatt direkt das ganze Dorf fertig zu stellen, nö lieber zig Jahre später nochmal die gleiche Prozedur. Kein Wunder das hier nichts vorangeht.
 
Wieso? Hab auch "nur" FTTB und der Rest ist mit Kupfer/Patchkabel. Vermutlich der Grund, warum ich nicht die vollen 1000 MBit erreiche, aber trotzdem erheblich besser als DSL.
Auf die letzten 100m (Gebäude mittels Glasfaser angeschlossen, Kupfer in die Wohnung) sollte es wenig Unterschied machen.
Mal gucken. 1000Mbit könnten wir auch über die Kabelleitung beziehen.
 
Wenn die nicht bis zur Wohnung gelegt werden bringt das doch nichts. Weil das alte Leitungen sind.

Das bringt prinzipiell schon was. Über die letzte 10-20-40 m kann auch mittels Klingeldraht 1 GBit erreichen, wenn der Provider einem den G.Fast-Knoten in den Keller packt. Je nach Haus kann das die günstigere, bequemere und einfachere Lösung gegenüber einer kompletten Neuverkabelung sein – Aufputzleitungen mögen viele nicht (vor allem wenn die bestehenden Möbel dann nicht mehr passen) und das Wändeaufhacken für Unterputz noch viel weniger. Letztlich ist aber alles, was sich im Haus abspielt, immer eine Angelegenheit des Eigentümers. Es sind halt dem seine vier Wände, da kann kein Telekommunikationskonzern drüber entscheiden, und scheinbar haben viele Vermieter wenig Motivation, sich um so etwas zu kümmern. Die Telekom, die ihr Glasfasernetz eher Stadtteil für Stadtteil ausbaut, hat aktuell eine Uptake-Rate von 10-15 Prozent im besten Fall. Selbst Deutsche Glasfaser, die selektiv nur da ausbauen, wo sie eine große Häufung an Vorabverträgen an Land ziehen können, was typischerweise gleichbedeutend mit Gegenden ohne Kabel und mit schlechtem DSL sind, erzielt nur 40 Prozent. Allen anderen ist schnelleres Internet so wenig wert, dass sie dafür nicht einmal Anschlussarbeiten akzeptieren. FTTB kann da helfen.

Also bis haben mir die meisten irgendwann aufgrund meiner Skepsis irgendwas unter die Nase gehalten, auf dem ein Bild von ihnen, das Logo des Providers und eine Telefonnummer, bei der man sie angeblich verifzieren kann, drauf war. Gebe ich keinen Pfifferling drauf. Da müsste ich ja mal mindestens die Telefonnummer eindeutig dem Provider zuweisen können. Eigentlich weiß man ja, was man machen muss, wenn Leute ungefragt an die Tür kommen: Tür zu, bzw. nicht auf. Ich habe das jetzt auch noch nicht durchgezogen, habe dadurch aber wirklich nur Zeit und Nerven verschwendet. An die Tür kommen die nur, wenn sie einen unter Druck setzen und was aufschwatzen wollen, ansonsten könnten sie ja was in den Briefkasten werfen.

Natürlich könnte man sowas faken. Bei mir reichte bislang aber schon die Rückfrage und die Sache hatte sich erledigt. Entweder ist das denen schon zu viel Aufwand, oder ein Warnzeichen, dass ich kein leicht zu übertöpelnder = lohnender Kunde bin, oder sie sind einfach zu schlecht vorbereitet.
 
Das bringt prinzipiell schon was. Über die letzte 10-20-40 m kann auch mittels Klingeldraht 1 GBit erreichen, wenn der Provider einem den G.Fast-Knoten in den Keller packt. Je nach Haus kann das die günstigere, bequemere und einfachere Lösung gegenüber einer kompletten Neuverkabelung sein – Aufputzleitungen mögen viele nicht (vor allem wenn die bestehenden Möbel dann nicht mehr passen) und das Wändeaufhacken für Unterputz noch viel weniger. Letztlich ist aber alles, was sich im Haus abspielt, immer eine Angelegenheit des Eigentümers. Es sind halt dem seine vier Wände, da kann kein Telekommunikationskonzern drüber entscheiden, und scheinbar haben viele Vermieter wenig Motivation, sich um so etwas zu kümmern. Die Telekom, die ihr Glasfasernetz eher Stadtteil für Stadtteil ausbaut, hat aktuell eine Uptake-Rate von 10-15 Prozent im besten Fall. Selbst Deutsche Glasfaser, die selektiv nur da ausbauen, wo sie eine große Häufung an Vorabverträgen an Land ziehen können, was typischerweise gleichbedeutend mit Gegenden ohne Kabel und mit schlechtem DSL sind, erzielt nur 40 Prozent. Allen anderen ist schnelleres Internet so wenig wert, dass sie dafür nicht einmal Anschlussarbeiten akzeptieren. FTTB kann da helfen.
Wie gesagt haben wir neben der normalen Telefonleitung auch noch eine Kabelleitung und Dose.
Darüber beziehen wir Internet (Fernsehen & Telefon). Die hatten mal die Kabelleitung durchgemessen und 1GBit sind auch darüber möglich. Allerdings reichen uns noch die 250 Mbit momentan.:)
 
Wo Koax liegt, ist darüber natürlich entsprechend mehr möglich. Aber da Vodafone ein Monopol für diese Leitungen zugesprochen wurde, müssen alle anderen entweder neue Leitungen im Haus verlegen oder eben gucken, was sie aus den alten Telefonleitungen noch rausholen können, wenn sie das Signal erst direkt im Keller einspeisen.
 
Für den Preis habe ich aktuell schon 100 MBit/s
Aktuell zahlen wir auch 45€ bei Telekom für 100/40 mit VDSL.
Fritze haben wir eine private 7530AX, mehr brauchen wir nicht.
Maximal sagt Telekom ist nur 175/40 drin für 55€... alles mit Festnetz Tele.

Über Glasfaser bietet die Telekom schon 150/75 für 45€ und 300/150 für 50€, was ich nehmen würde...nur bietet Telekom halt keine Glasfaser hier an.

Der Örtliche bietet mit Glasfaser nur 300/50 für 50€ an, mit 7530AX.
Gigabit kostet 65€ beim örtlichen, das wäre mir einfach zu viel fürs Internet...
Lustigerweise ist aktuell DSL dort günstiger mit 250/40 für 45€, mit Glas bekommt man nur 100/40 für 45€...

Müsste mal die Telekom anschreiben, ob sie mir nicht ein "Angebot" machen können, bevor ich für 250/40 fürs selbe Geld wechsle. :D
 
Verstehe das Problem und rumhacken auf der Telekom nicht. Die haben jetzt "noch" irgendwie das Monopol auf der Kupferleitung, haben aber mit der Anschlusstechnologie keins mehr. Man sollte eher die anderen Unternehmen in die Verpflichtung nehmen, den Ausbau mit zu forcieren, anstatt nur auf einem Unternehmen hier rum zu trampeln. Die Telekom ist nicht der einzige Netzbetreiber in Deutschland, und ja meinetwegen dürften es gern auch ein paar mehr sein, denn Konkurrenz belebt das belebt das Geschäft, welches mit nur noch Flatrates eher immer uninteressanter werden dürfte. Und wer wohnt bitte in Hintertupfingen und erwartet vollen Netzdurchsatz beim Internet. Dann müsste man in Ballungsräume ziehen.
Denn dann kriegt man sowas über Mobilfunk:

Screenshot 2025-04-11 182534.jpg


und ne 1GBit/0,5Gbit Glasfaser-Leitung bereitgestellt. Beim Supermarkt um die Ecke an der Kasse waren dann auch schon fast 1Gbit per Funk.

Übrigens: Die Telekom ist Aktionärsgetriebener Verein. Die springen auch nur so hoch, wie sie müssen. Bei anderen Unternehmen wird ja auch immer gesagt, dass sie keine Samariter-Vereine sind. Warum soll im finstersten Fichtendickicht da noch Empfang da sein? Will der Förster da noch schnell mal nen P0rn0 gucken, oder muss der da noch schnell sein Portfolio glatt stellen?

Maulen tun glaub nur die Leute, die jetzt irgendwo fest gebunden sind und trotz ihrer immensen Kapitalinvestition nur "Dorf-DSL" und Mobilfunk bekommen, und deswegen nur eingeschränkt Homeoffice machen können. Eins geht halt im Moment nur: die Ruhe vor dem Haus oder adäquate Anbindung an moderne Infrastruktur!
 
solange Kommunen den Ausbau selbst in die Hand nehmen und nach Fertigstellung die Telekom dann doch Bedarf sieht und noch ein zweites Mal alles aufbuttelt um ein eigenes Kabel legt, fehlt das Geld natürlich für die Fläche
 
Letztlich ist aber alles, was sich im Haus abspielt, immer eine Angelegenheit des Eigentümers.
Tatsächlich darf der Eigentümer wohl eigentlich nicht widersprechen, wenn in der Gegend gefördert ausgebaut wird und Mieter Interesse haben.
Natürlich könnte man sowas faken. Bei mir reichte bislang aber schon die Rückfrage und die Sache hatte sich erledigt. Entweder ist das denen schon zu viel Aufwand, oder ein Warnzeichen, dass ich kein leicht zu übertöpelnder = lohnender Kunde bin, oder sie sind einfach zu schlecht vorbereitet.
Spannend. Vielleicht haben die nicht mal zu irgendeinem der lose assoziierten ******vereine gehört. Bei mir waren die immer sehr hartnäckig und schmerzfrei.
 
Die Telekom hat einfach verschlafen, für das Geld, was Dave für 16Mbit bezahlen muss, habe ich bei mir zu Hause 1 GB plus Netflix. Der Anbieter ist einfach nicht mehr zeitgemäß und nicht konkurrenzfähig, gibt einfach andere gute alternativen. An der stellte von der Telekom, würde ich vorhandene Strukturen aufkaufen und nicht versuchen neue Kabel zulegen, wann wollen, die damit fertig werden 2095? Das Vorhaben ist einfach unrealistisch das wissen die auch selber man versucht hier einfach wieder Kasse zu machen auf den rücken der Steuerzahler.
 
Also obwohl ich keine Telekom habe, im Haus verliere ich oft das WLAN auf dem Handy. Ist auch meinem besten Kumpel aufgefallen. Also irgendwas stimmt da noch nicht, naja hilft ja nix. Muss man eben halt immer wieder mal das Handy neu starten das WLAN funktioniert.
 
Tatsächlich darf der Eigentümer wohl eigentlich nicht widersprechen, wenn in der Gegend gefördert ausgebaut wird und Mieter Interesse haben.

In jedem Fall kann ein Vermieter alle Kosten auf die Mieter umlegen. Wenn er da die Anforderungen an die Umsetzung hochschraubt, fällt das Interesse im Zweifelsfall halt auf Null, weil mehrere tausend Euro Handwerkerkosten im Haus fällig werden. Soweit wollte ich aber gar nicht gehen, dass aktive Blockade das Hauptproblem ist. Viel weiter verbreitet dürfte banale Passivität sein.
 
In jedem Fall kann ein Vermieter alle Kosten auf die Mieter umlegen. Wenn er da die Anforderungen an die Umsetzung hochschraubt, fällt das Interesse im Zweifelsfall halt auf Null, weil mehrere tausend Euro Handwerkerkosten im Haus fällig werden. Soweit wollte ich aber gar nicht gehen, dass aktive Blockade das Hauptproblem ist. Viel weiter verbreitet dürfte banale Passivität sein.
Gut, die Telekom hätte den Einbau ja gemacht. Die Frage ist, ob wie sie das vorhatte, dem Eigentümer gepasst hätte, der zeigte sich nur mittelmäßig begeistert von der Steigleitung im Treppenhaus und dem eventuell nötigen Durchbruch aus dem Keller. Aber ja, ich war scheinbar die einzige von neun Parteien im Haus, die Interesse hatte und habe auch schon von anderen Leuten ähnliche Situationen geschildert bekommen, also kann das mit der Passivität durchaus hinkommen.
Also obwohl ich keine Telekom habe, im Haus verliere ich oft das WLAN auf dem Handy. Ist auch meinem besten Kumpel aufgefallen. Also irgendwas stimmt da noch nicht, naja hilft ja nix. Muss man eben halt immer wieder mal das Handy neu starten das WLAN funktioniert.
Das klingt aber nach einem lokalen Problem.
 
Mal gucken. 1000Mbit könnten wir auch über die Kabelleitung beziehen.
Stimmt, ist für die meisten Anwender ausreichend. Ich hab hier Homeserver mit Nextcloud und Jellyfin, darum bin ich ziemlich froh über die symmetrische Leitung
Verstehe das Problem und rumhacken auf der Telekom nicht.
Zumindest meinem Verständnis nach, wenn man nach diversen Anekdoten geht: Die Telekom scheint, sobald ein anderer Anbieter in einem Gebiet Glasfaser ausbauen will, plötzlich auch ganz interessiert in dem Gebiet auszubauen. Falls sie allerdings den Förderzuschlag bekommt und sich der andere Anbieter zurückzieht, verlieren sie ganz schnell wieder das Interesse. Gibt ja eh VDSL mit heißen 30 MBit oder so :ugly:
Heißt also, die blockieren aktiv den Ausbau zur Gewinnoptimierung.
 
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