News Deutsche Telekom: 300 MBit/s in jedem Wald sind unverhältnismäßig

Stimmt, ist für die meisten Anwender ausreichend. Ich hab hier Homeserver mit Nextcloud und Jellyfin, darum bin ich ziemlich froh über die symmetrische Leitung
Ist auf jeden Fall nett, solange man von extern drankommt. Nicht überall bekommt man ja auch eine IP-Adresse, die von außen erreichbar ist. Ich selbst habe zwecks Offsite-Backup eh einen Server gemietet, den ich für eventuell anfallende Services nutze, aber die extern erreichbare IP-Adresse ist praktisch für das Backup von wiederum diesem Server. Wenn ich das wiederherstellen möchte, wird es aber vermutlich ein "Momentchen" dauern. Auf der anderen Seite kann Proxmox Live-Migration, also vielleicht auch Live-Restores? Weiß ich grade nicht. So kritisch sind meine Dienste aber auch nicht.
 
Mal gucken. 1000Mbit könnten wir auch über die Kabelleitung beziehen.

Wo Koax liegt, ist darüber natürlich entsprechend mehr möglich.

Das ist auch einer meiner Kritikpunkte für die ganzen Glasfaserkolonnen - es ist selbstverständlich wieder maximal kostenoptimiert. Die Deutsche Glasfaser die (bzw. deren billig-Subunternehmen "Selecta FTTH GmbH") in meiner Umgebung gerade eine Schneise der Verwüstung hinterlässt beim FTTH-Ausbau verwendet Glasfaserkabel, die technisch maximal 10 GBit/s synchron erlauben (Buchbar ist nur 1 GBit).
Bedeutet die können und werden mittel- bis langfristig ihre privat buchbaren Verträge nach und nach gewinnoptimiert schneller anbieten/schalten bis sie am Limit von 10GBit angekommen sind und dann bräuchte es wieder neue Kabel und Bauarbeiten.

Der Punkt ist: Dasselbe geht über Koax/DOCSIS4 auch. Bis 2,5 Gbit sogar ganz ohne irgendwelche Hardwareumbauten, darüber bis hin zu 10 GBit/s down (und 6 GBit/s Up - das "Uploadproblem" wird bei DOCSIS4 behoben) wenn Frequenzverstärker von 0-862 auf 0-1812 MHz ersetzt werden.

Kurz: Man baut, ich vermute weil der Meter Kabel 10 cent billiger ist, jetzt Glasfaserkabel überall ein die perspektivisch auch nicht schneller sind als vorhandene Koaxkabel wenn voll ausgebaut. Nur, dass man 2040+ bemerkt, dass 10 GBit irgendwann zu wenig werden aber keine der verlegten leitungen mehr hergibt und man doch wieder aufreißen muss statt jetzt Glasfaser zu verlegen die 100 GBit könnten irgendwann.
 
Ist auf jeden Fall nett, solange man von extern drankommt. Nicht überall bekommt man ja auch eine IP-Adresse, die von außen erreichbar ist. Ich selbst habe zwecks Offsite-Backup eh einen Server gemietet, den ich für eventuell anfallende Services nutze, aber die extern erreichbare IP-Adresse ist praktisch für das Backup von wiederum diesem Server. Wenn ich das wiederherstellen möchte, wird es aber vermutlich ein "Momentchen" dauern. Auf der anderen Seite kann Proxmox Live-Migration, also vielleicht auch Live-Restores? Weiß ich grade nicht. So kritisch sind meine Dienste aber auch nicht.
1€ VPS bei Ionos und Wireguard Tunnel == Public IP (sogar billiger als bei den meisten Providern wo das zugebucht werden kann :devil:)
Unlimitierter Traffic und wenn die mal nicht die vollen 1000MBit erreichen ist es auch kein Beinbruch.

Ist natürlich mit initialem Aufwand verbunden, nutz das aber mit Ausnahme einer größeren Umstellung (gesamter Traffic forwarded vs. Nginx proxy im VPS) ohne weiteren Input seit Jahren. Es gibt aber auch Alternativen wie Tailscale. Allerdings will ich eben Webinterfaces zum Filesharing mit Kollegen und dergleichen, wodurch das für mich keine Option ist.

Darüber hab ich auch mein Offsite Backup laufen, dass bei meiner Familie im Ausland im Keller steht.

Kurz: Man baut, ich vermute weil der Meter Kabel 10 cent billiger ist, jetzt Glasfaserkabel überall ein die perspektivisch auch nicht schneller sind als vorhandene Koaxkabel wenn voll ausgebaut. Nur, dass man 2040+ bemerkt, dass 10 GBit irgendwann zu wenig werden aber keine der verlegten leitungen mehr hergibt und man doch wieder aufreißen muss statt jetzt Glasfaser zu verlegen die 100 GBit könnten irgendwann.
Tja, kurzfristiger Gewinn vor langfristigem Ertrag.
Allerdings könnte man ein Hauptproblem mit dem permanenten Aufgraben leicht verhindern. Hier oben verläuft Glasfaser, und andere Dinge zumeist unter dem Gehweg, und der ist nicht asphaltiert sondern gepflastert. Heißt, wann auch immer Ausbauten oder Reparaturen anfallen, heben die Arbeiter die Steine runter, graben den Sand auf und haben Zugang. Wenn die Arbeit erledigt ist, schüttet man wieder zu, verdichtet und setzt die Steine wieder ein.
Sieht so aus:

1744548047346.png 1744548887946.png

Verhindert zwar Arbeit/Unannehmlichkeiten nicht (das 2. Bild ist ironischerweise von einem Artikel, der das konstante Auf- und wieder Zugraben für einen bestimmten Ausbau kritisiert :ugly: ), aber die Kosten des Asphaltierens fallen quasi komplett weg.
 
Heißt, wann auch immer Ausbauten oder Reparaturen anfallen, heben die Arbeiter die Steine runter, graben den Sand auf und haben Zugang. Wenn die Arbeit erledigt ist, schüttet man wieder zu, verdichtet und setzt die Steine wieder ein.
Sieht so aus:
Ok, SO flach hab ichs jetzt auch noch nicht gesehen.
Die Glasfaser wird bei uns auf 60cm Tiefe verlegt (offiziell, realistisch ists wohl etwas weniger) und dafür ist der Bagger immer dabei.

Ich glaube ja, dass das relativ oberflächennahe Verlegen bei der Firma der einzige Grund ist, warum sie hier bisher noch nicht Wasser, Koax und Kupfer zerstört haben - das liegt glaube ich alles auf ~80 cm...
Ich rechne ja ehrlich gesagt seit die im Wohngebiet hier rumeiern täglich damit spontan (und wochenlang...) offline zu sein weil sie irgendwo das Koaxkabel killen.
 
Ich glaube ja, dass das relativ oberflächennahe Verlegen bei der Firma der einzige Grund ist, warum sie hier bisher noch nicht Wasser, Koax und Kupfer zerstört haben - das liegt glaube ich alles auf ~80 cm...
Ich rechne ja ehrlich gesagt seit die im Wohngebiet hier rumeiern täglich damit spontan (und wochenlang...) offline zu sein weil sie irgendwo das Koaxkabel killen.
Als bei uns Glasfaser in der Straße verlegt wurde, vor ca. 1 1/2 Jahren, haben sie die Kabelleitung beim baggern durchtrennt. Die hatten sie gleich danach geflickt. Bzw da ein Stück zwischen gesetzt. Naja, bis jetzt läuft alles störungsfrei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, SO flach hab ichs jetzt auch noch nicht gesehen.
Die Glasfaser wird bei uns auf 60cm Tiefe verlegt (offiziell, realistisch ists wohl etwas weniger) und dafür ist der Bagger immer dabei.
Pardon, hab leider kein besseres Bild auf die Schnelle gefunden. Das ist nur Schritt 1 wo die Pflastersteine entfernt sind. Aus persönlicher Erfahrung würd ich ca. 1/2m Tiefe schätzen. IdR auch mit Bagger. Hier vielleicht etwas besser:
1744563498688.png 1744563590690.png
Ich glaube ja, dass das relativ oberflächennahe Verlegen bei der Firma der einzige Grund ist, warum sie hier bisher noch nicht Wasser, Koax und Kupfer zerstört haben - das liegt glaube ich alles auf ~80 cm...
Ja, die sieht man auch des Öfteren wenn sie aufgraben. Teils auch Fernwärme.

Man kann halt alles schön Stück für Stück machen und es geht zumeist recht flott.
Vor einigen Monaten gab es auf meiner (kleinen Seiten-)Straße einen Wasserrohrbruch. Nach ein paar Stunden war das behoben und am nächsten Tag hat man von den Arbeiten schon nichts mehr gesehen. Zwar nicht "Japan-nach-Erdbeben"-Level an Effizienz, aber durchaus besser als was ich aus Österreich und Deutschland gewohnt bin.
Ich rechne ja ehrlich gesagt seit die im Wohngebiet hier rumeiern täglich damit spontan (und wochenlang...) offline zu sein weil sie irgendwo das Koaxkabel killen.
Dann drück ich dir die Daumen, dass die Sorgen unbegründet sind.
 
Vor einigen Monaten gab es auf meiner (kleinen Seiten-)Straße einen Wasserrohrbruch. Nach ein paar Stunden war das behoben und am nächsten Tag hat man von den Arbeiten schon nichts mehr gesehen. Zwar nicht "Japan-nach-Erdbeben"-Level an Effizienz, aber durchaus besser als was ich aus Österreich und Deutschland gewohnt bin.
Wenn sien Wasserrohr anbaggern ist der Leidensdruck "Wasserfontäne" auch sehr viel höher als wenn ein einzelnes Haus offline ist.^^
Wenn man das nicht sofort bemerkt und die die Grube noch zukippen bevors geflickt ist haste den Salat.

Dann drück ich dir die Daumen, dass die Sorgen unbegründet sind.
Ich hoffs^^
KW16, also ab morgen, buddeln sie bei mir vor der Tür vorbei. Wenn sie da durch sind ohne dass was passiert ist bin ich glaube ich relativ safe da das Koaxkabel zum CMTS vermute ich doch stark Richtung Ortsmitte verläuft (hinter mir weiter kommen nur noch drei Seitenstraßen und dahinter ist Wald) und da sind sie schon fertig.

Was auch noch etwas nervig ist sind die typischen Handwerkerangaben "halten sie sich zwischen Weihnachten und Ostern schon mal bereit". Da liegt nen zettel im Briefkasten "KW16 ist Baubeginn bitte räumen". Ok, wir müssen dann halt unsere beiden Autos irgendwo in der Gasse abstellen weil aus der Einfahrt komme ich ja nicht mehr raus wenn die aufreißen. Nur steht da nirgends ob sie Montags oder sonstwann anfangen, wie lange sie etwa brauchen usw. - gar nix. Ich muss also jetzt so lange halb illegal irgendwo aufm Bürgersteig ne Straße weiter parken (wenn jeder "korrekt" parken würde geht hier gar nix mehr) bis sie offensichtlich fertig sind. Ich hoffe wenn ich morgen zur Arbeit muss sind die schon da dass ich jemanden fragen kann wie der Plan aussieht. Und der ein paar Wörter deutsch oder englisch kann. :rollen:
 
Zuletzt bearbeitet:
1€ VPS bei Ionos und Wireguard Tunnel == Public IP (sogar billiger als bei den meisten Providern wo das zugebucht werden kann :devil:)
Unlimitierter Traffic und wenn die mal nicht die vollen 1000MBit erreichen ist es auch kein Beinbruch.
Ja, ist auf jeden Fall eine Möglichkeit. Ein gemieteter Server mit ausreichend IPv6-Adressen existiert bei mir auch eh schon. Aber ist halt noch schöner, wenn man das direkt von zuhause mit DynDNS einrichten kann.
Wenn sien Wasserrohr anbaggern ist der Leidensdruck "Wasserfontäne" auch sehr viel höher als wenn ein einzelnes Haus offline ist.^^
Weil der Wasserdruck eine Leidensfontäne erzeugt? ;)
 
Das bietet mir die Telekom an meiner Adresse. Innenstadt Nürnberg (!):

Anhang anzeigen 1491379

Damit ist alles zur Telekom gesagt, was man wissen muss.

Ich werde wohl bald einer derjenigen von den 15% in Deutschland sein, so Gott will, nach 20 Jahren mit 16 MBit, nächsten Monat den Glasfaseranschluss (FTTB) bekommt. Termin mit dem Telekom-Techniker steht.

Frechheit ist halt, das die Telekom das "Hoheitsrecht" beim ersten Anschluß/Vertrag hat und ich so zu den Magentafarbenen für 2 Jahre wechseln muss!
Der Telekom wird halt immer noch das Geld von unserer BR in den Allerwertesten geschossen...von irgendwo müssen die Gewinne ja kommen.
Aber dann immer noch sich bei jeder Gelegenheit beschweren, wie schlecht es einem geht und warum der Ausbau (GF und Mobil) nicht vorwärts geht. :kotz:
Das ist dieselbe Taktik die die Deutsche Bahn fährt.
Die DB repariert keine Schienen weil es zu teuer ist, wenn die Schienen aber dann mal ganz kaputt sind, dann muss Vertraglich der Staat dafür aufkommen. Und so hat die DB selbst Geld gespart...

Die Telekom baut nur aus, wenn sie Geld vom Staat bekommen...oder dazu gezwungen werden.

Wenn ich hier die Telekom nach Glasfaser frage, sagen sie sie hätten keine Pläne.
Glasfaser habe ich aber schon im Keller, weil der örtliche Anbieter mal kostenlos den Gehweg aufgemacht hat, ein Leerrohr mit Glasfaser verlegt und auch gratis ins Haus hat legen lassen, als sie mal dabei waren.

Die Arbeiten wurden übrigens NICHT von Deutschen gemacht, das hat man gemerkt, da die ganze Straße innerhalb von 3 Tagen ohne Baustelle fertig war...

Die Telekom legt Anschluss in die Wohnung nur, wenn du einen Vertrag abschließt.
Im "Keller" brauchst du aber eben nicht nur das Glasfaserkabel, sondern auch noch Hardware für den Anschluss in die Wohnung.
Bei mir wollen sie seit Ewigkeiten binnen eines Jahres ausbauen. Aktuell wird mir "zwischen 14.04.2025 und 02.12.2025" versprochen. Also entweder in drei Tagen (noch sehe ich keine Baustelle) oder in drei Quartalen. Allein die Spanne sollte klarmachen, dass da absolut null Planung dahinter steckt und sie (wie alle GF-Ausbauer) erstmal potenzielle Kundendaten sammeln und dann da loslegen, wo es sich lohnt.

Nicht das es sich sonderlich lohnen würde:
Anhang anzeigen 1491390

Für den Preis habe ich aktuell schon 100 MBit/s inklusive Fritze; bei der Telekom kriegt man erst gar keinen brauchbaren Router und mit unbrauchbarem ist man schon bei 52 Euro. (Was immerhin noch günstiger ist, als V-DSL für 55 Euro/100 MBit/s oder 62 Euro/175 MBit/s. An einer Leitung, bei der schon Standard-DSL mit 16 MBit/s bei schlechter Witterung immer mal wieder Aussetzer hatte.) 1 GBit/s, bei T-Glasfaser 77 Euro, hätte ich schon mehrfach für 50 Euro haben können – nur was hat man ohne viel-Personen-Haushalt davon?

Es wird nur ausgebaut, wenn genug andere Haushalte einen Telekomvertrag unterzeichnen, oder wenn man "zufällig", nach langer Zeit, in einem zum Ausbau vorgesehenen Gebiet liegt. Das kommt aber dann von der Bundesnetzagentur die der Telekom Vorgaben macht. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist auch einer meiner Kritikpunkte für die ganzen Glasfaserkolonnen - es ist selbstverständlich wieder maximal kostenoptimiert. Die Deutsche Glasfaser die (bzw. deren billig-Subunternehmen "Selecta FTTH GmbH") in meiner Umgebung gerade eine Schneise der Verwüstung hinterlässt beim FTTH-Ausbau verwendet Glasfaserkabel, die technisch maximal 10 GBit/s synchron erlauben (Buchbar ist nur 1 GBit).
Bedeutet die können und werden mittel- bis langfristig ihre privat buchbaren Verträge nach und nach gewinnoptimiert schneller anbieten/schalten bis sie am Limit von 10GBit angekommen sind und dann bräuchte es wieder neue Kabel und Bauarbeiten.

Der Punkt ist: Dasselbe geht über Koax/DOCSIS4 auch. Bis 2,5 Gbit sogar ganz ohne irgendwelche Hardwareumbauten, darüber bis hin zu 10 GBit/s down (und 6 GBit/s Up - das "Uploadproblem" wird bei DOCSIS4 behoben) wenn Frequenzverstärker von 0-862 auf 0-1812 MHz ersetzt werden.

Kurz: Man baut, ich vermute weil der Meter Kabel 10 cent billiger ist, jetzt Glasfaserkabel überall ein die perspektivisch auch nicht schneller sind als vorhandene Koaxkabel wenn voll ausgebaut. Nur, dass man 2040+ bemerkt, dass 10 GBit irgendwann zu wenig werden aber keine der verlegten leitungen mehr hergibt und man doch wieder aufreißen muss statt jetzt Glasfaser zu verlegen die 100 GBit könnten irgendwann.

Das ist meinem Wissen nach nicht nur bei DG so, sondern bei allen, die in Deutschland ausbauen: Durchgängig nur GPON. Die Leitungen selbst sind dabei nicht einmal das Problem, aber eben die integrierten, passiven Splitter. Solche zu verwenden ist um Größenordnungen billiger, als dezentrale Verteilknoten zu errichten (=> Stromversorgung, Wartungsmöglichkeit, Schaltschrank) oder von jedem Haushalt eine eigene Ader bis in die Zentrale zu ziehen. Da die einschlägigen Lobbyisten inklusive Politiker und die Bürger alle nur "Glasfaser! Glasfaser! Glasfaser!" fordern, und nicht Mindesttransferraten oder gar Zukunftspotenzial, bekommen sie halt "Glasfaser".

Eine gewisse Skalierung ist aber auch bei der zu erwarten. Die aktuelle Elektronik an den Enden erlaubt halt "nur" 10 GBit/s, aber diese lässt sich austauschen. Je nachdem, wie sich die Technik weiterentwickelt, könnten ähnliche Steigerungen wie bei DOCSIS im Laufe der Zeit möglich sein und dann vielleicht irgendwann 10-50-100 GBit/s anliegen. Nur das Grundproblem "shared Medium" wird halt gerade in Beton gemeißelt äh in Erde vergraben und dürfte sicherlich früher dicht machen, als bei der ~ver-100-tausend-Fachung, die man auf Kupfer erlebt hat.

Tja, kurzfristiger Gewinn vor langfristigem Ertrag.
Allerdings könnte man ein Hauptproblem mit dem permanenten Aufgraben leicht verhindern. Hier oben verläuft Glasfaser, und andere Dinge zumeist unter dem Gehweg, und der ist nicht asphaltiert sondern gepflastert. Heißt, wann auch immer Ausbauten oder Reparaturen anfallen, heben die Arbeiter die Steine runter, graben den Sand auf und haben Zugang. Wenn die Arbeit erledigt ist, schüttet man wieder zu, verdichtet und setzt die Steine wieder ein.

Ist sauber verlegtes Pflaster überhaupt günstiger als Asphalt? Ich dachte, die aufwendige Handarbeit und etwaige Nacharbeiten lohnen sich erst über die längere Lebensdauer, die hier aber nicht gegeben scheint.

Ich werde wohl bald einer derjenigen von den 15% in Deutschland sein, so Gott will, nach 20 Jahren mit 16 MBit, nächsten Monat den Glasfaseranschluss (FTTB) bekommt. Termin mit dem Telekom-Techniker steht.

Frechheit ist halt, das die Telekom das "Hoheitsrecht" beim ersten Anschluß/Vertrag hat und ich so zu den Magentafarbenen für 2 Jahre wechseln muss!
Der Telekom wird halt immer noch das Geld von unserer BR in den Allerwertesten geschossen...von irgendwo müssen die Gewinne ja kommen.
Aber dann immer noch sich bei jeder Gelegenheit beschweren, wie schlecht es einem geht und warum der Ausbau (GF und Mobil) nicht vorwärts geht. :kotz:


Die Telekom legt Anschluss in die Wohnung nur, wenn du einen Vertrag abschließt.
Im "Keller" brauchst du aber eben nicht nur das Glasfaserkabel, sondern auch noch Hardware für den Anschluss in die Wohnung.


Es wird nur ausgebaut, wenn genug andere Haushalte einen Telekomvertrag unterzeichnen, oder wenn man "zufällig", nach langer Zeit, in einem zum Ausbau vorgesehenen Gebiet liegt. Das kommt aber dann von der Bundesnetzagentur die der Telekom Vorgaben macht. ;)

Also hier in der Gegend baut die Telekom ganze Stadteile Straßenzug für Straßenzug aus und das war in dem letzten Ausbaugebiet, in dem ich gewohnt habe, auch schon so. Die Vertreter auf Vertragsjagd gingen in beiden Fällen erst rum, nachdem der Ausbau schon beschlossen war, und wollten einzig über die Verlegung bis ins Haus rein reden. Mag sein, dass das nicht überall so ist, aber das schlechte Verhältnis von Anschlüssen zu Homes Passed spricht dafür, dass die Telekom im allgemeinen weniger Cherry Picking betreibt als andere Anbieter. Und letztere bestehen übrigens genauso auf einen Bestandschutz/Exklusivnutzung, wo immer sie können – das ist kein Telekom-"Hoheitsrecht", sondern wurde leider von einschlägigen Branchenverbänden erfolgreich eingefordert.
 
Wenn sien Wasserrohr anbaggern ist der Leidensdruck "Wasserfontäne" auch sehr viel höher als wenn ein einzelnes Haus offline ist.^^
Wenn man das nicht sofort bemerkt und die die Grube noch zukippen bevors geflickt ist haste den Salat.
Nene, das war einfach Materialalter, nicht durch Grabungsarbeiten. Meine Wohngegend geht auf die 100 zu.

Ist sauber verlegtes Pflaster überhaupt günstiger als Asphalt? Ich dachte, die aufwendige Handarbeit und etwaige Nacharbeiten lohnen sich erst über die längere Lebensdauer, die hier aber nicht gegeben scheint.
Bin da zugegebenermaßen keine Experte. Wie man in den Fotos sehen kann sind die Steine halbwegs groß, heißt weniger Arbeit als bei "traditionellem" Pflaster. Asphaltiert wird mitunter auch, aber eben idealerweise nicht wo Rohre/Kabel liegen.
Hab einen Dänischen Kanal gefunden der beides zeigt, da scheint Asphalt deutlich aufwändiger/arbeitsintensiver:
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.

Aber falls die Ausgangskosten teurer sein sollten:
Die Dänen haben mMn einen etwas pragmatischeren/langfristigen Zugang zu solchen Dingen. Kleine Annekdote: Vor gut 20 Jahren hat man um mehrere Millionen einen "Rad-Highway" in Kopenhagen gebaut (Selbe Strecke mit dem Auto braucht idR länger), inklusive Gebäude auslösen/abreißen und allem was dazugehört. War recht teuer, aber sie haben sich eben ausgerechnet, dass sich das Teil nach ca. 10-15 Jahren durch Ersparnisse im Gesundheitswesen (Leute sind fitter, weniger Abgase, etc.) amortisieren wird. Solche "Vorraussicht" bin ich aus dem Deutschsprachigen Raum leider weniger gewohnt.
Nur der Vollständigkeit halber:
Um 14 Uhr war Baugebinn am ende der Straße, um 15:50 Uhr haben sie das Koaxkabel gekillt. :wall:

...ich bin dann jetzt mal wohl ein paar Wochen nur sporadisch per Smartphone online.
Mein Beileid, hoffe es wird schnell repariert.
Aber ich kann nicht umhin das als irgendwie heraufbeschworen zu betrachten :lol:
 
Mein Beileid, hoffe es wird schnell repariert.
Aber ich kann nicht umhin das als irgendwie heraufbeschworen zu betrachten :lol:
Die Story geht weiter - das KANNSTE dir nicht ausdenken.

Ich komm heute Abend heim (12-Stunden-Schicht ftw :-S), geh die Garage rein, drück aufs Licht, ... ... nix.
What?
Annen Sicherungskasten: Automat für Garage gefallen. Der ist noch NIE gefallen, seit Jahrzehnten nicht - denn da hängt praktisch nix dran. Ein paar LEDs hinterm Lichtschalter die 10W haben, ein Bierkühlschrank (:-P) der wenn er läuft ~80W zieht und... der Vorverstärker fürs Kabelnetz.

Sicherung rein - Licht an - Internet da.

Wie groß kann ein Zufall bitte sein, dass nach Jahrzehnten reibungslosem Betrieb genau die eine Sicherung von 30+ Stück an der der Kabelnetzverstärker hängt exakt an dem Tag fällt wo jemand vor dem Haus mittm Bagger rummacht?

Ich geh gleich nochmal innen Keller kucken ob da Frank Elstner irgendwo versteckt sitzt. :stupid:


Lange Rede kurzer Sinn: (Noch^^) ist kein Kabel kaputt. Nur hat vielleicht mein Kühlschrank im Keller einen weg oder der Automat. Mal sehen obs ne Einmalaktion war oder ob das Ding nochmal fällt.
 
Nur das Grundproblem "shared Medium" wird halt gerade in Beton gemeißelt äh in Erde vergraben und dürfte sicherlich früher dicht machen, als bei der ~ver-100-tausend-Fachung, die man auf Kupfer erlebt hat.
Geht es nicht um die Leitung zwischen Verteiler und Verbraucher? Da sollte doch eigentlich nur einer drauf sein, oder nicht? Und zum Verteiler liegt doch vermutlich einfach schon mal ein ganzes Bündel, von dem jede Faser jetzt schon extrem viele Daten zumindest übertragen könnte.
Ist sauber verlegtes Pflaster überhaupt günstiger als Asphalt? Ich dachte, die aufwendige Handarbeit und etwaige Nacharbeiten lohnen sich erst über die längere Lebensdauer, die hier aber nicht gegeben scheint.
Man braucht zumindest kein schweres Gerät, wobei die Niederländer Pflasterverlegungsmaschinen haben, man kann die Steine sehr oft wiederverwenden und wenn man, wenn man schon dabei ist, ein paar kaputte Steine ersetzt, ist das hinterher auch kein gruselig anzusehender Narbenteppich mit unfreiwilligen Speed-Bumps, sondern sieht sogar besser aus als vorher. Vielleicht nicht unbedingt die günstigste Variante per se, aber halt deutlich nachhaltiger in mehrerlei Hinsicht. Das muss man dann auch nicht irgendwann komplett zerlegen und neu machen, wenn es mal komplett zerbaut ist.
 
Nachhaltig vom Material her: Sicherlich, das meinte ich mit langer Lebensdauer. Aber ein Pflaster so zu legen, dass es zehn Jahre und mehrere Sturzregen später noch glatt ist, kann nicht jeder und wer es kann, lässt sich die nötige Sorgfalt teils bezahlen. (Bezahlt man sie nicht, hat man halt Nachbesserungarbeiten). Gehweg-Asphalt dagegen läuft hier in der Gegend nach dem Motto "reinkippen, drüberrütteln, fertig". Natürlich hält das keine 10-20 Jahre, sondern je nach Frost teils nur 5. Aber wenn man, wegen Wildem Westen für Kommunikationsanbieter, alle 1-2 Jahre neue Leitungsarbeiten hat?

Bezüglich Verteiler: Das ist eben der Trick bei Passive Optical Network. Es gibt nicht eine Leitung pro Anschluss, sondern eine Stammfaser für 16 bis 256 Endpunkte. In Deutschland sind meinem wissen nach 32 bis 64 Kunden üblich. Passive Splitter verteilen das Signal dann an alle Endpunkte, die sich die für sie bestimmten Datenpakete raussuchen. In Gegenrichtung muss entsprechend der Sendebetrieb koordiniert werden, ähnlich wie bei DOCSIS. Meinem Wissen nach existieren auch Wellenlängen abhängige Weichen, welche eine physisch Grob-Unterteilung erlauben, aber ich weiß nicht, wie weit die verbreitet sind und sie reichen nicht für ein Signal pro Endpunkt. Wichtig ist jedenfalls, dass diese Technik wenig mit der 1-Fiber-1-Signal-Glasfasertechnik zu tun hat, die in Rechenzentren und für optische LANs genutzt wird oder die auch bis in die 0er Jahre gemeint war, wenn von einem (damals nur für Industrie verfügbaren) "Glasfaser"-Anschluss die Rede war.
 
Nur der Vollständigkeit halber:
Um 14 Uhr war Baugebinn am ende der Straße, um 15:50 Uhr haben sie das Koaxkabel gekillt. :wall:

...ich bin dann jetzt mal wohl ein paar Wochen nur sporadisch per Smartphone online.
Willkommen im Club! :D

Ich hoffe die reparieren das zeitnah. Bei mir hatte es nur eine halbe Stunde gedauert.;)
 
Willkommen im Club! :D

Ich hoffe die reparieren das zeitnah. Bei mir hatte es nur eine halbe Stunde gedauert.;)
Wie kurz drunter schon geschrieben, sie warens gar nicht, es war nur ein irrer Zufall.
Noch ist hier nix kaputt - aber sie sind auch noch lange nicht fertig...^^

Aber heute erzählt mir mein Chef beiläufig, dass er seit Wochen offline ist weil DG ein Hauptkabel von Vodafone zerbaggert hat und seine ganze Siedlung offline war. Und jetzt kommts: Nach Wochen wurde es repaiert und alle sind wieder online - nur er und sein Nachbar nicht. :ugly:
Das Chaos ist einfach geil.
 
Wie kurz drunter schon geschrieben, sie warens gar nicht, es war nur ein irrer Zufall.
Noch ist hier nix kaputt - aber sie sind auch noch lange nicht fertig...^^

Aber heute erzählt mir mein Chef beiläufig, dass er seit Wochen offline ist weil DG ein Hauptkabel von Vodafone zerbaggert hat und seine ganze Siedlung offline war. Und jetzt kommts: Nach Wochen wurde es repaiert und alle sind wieder online - nur er und sein Nachbar nicht. :ugly:
Das Chaos ist einfach geil.
Läuft bei ihm :ugly:
 
Aber ein Pflaster so zu legen, dass es zehn Jahre und mehrere Sturzregen später noch glatt ist, kann nicht jeder und wer es kann, lässt sich die nötige Sorgfalt teils bezahlen.
Stecke ich jetzt nicht so drin, kann ich mir aber bei Steinen, die regelmäßig sind oder sich sogar verzahnen nicht so sehr vorstellen wie bei "richtigem" Pflaster. Natürlich wachsen Leute, die das können nicht auf Bäumen, aber ich denke, dass die meisten das lernen könnten.
Bezüglich Verteiler: Das ist eben der Trick bei Passive Optical Network. Es gibt nicht eine Leitung pro Anschluss, sondern eine Stammfaser für 16 bis 256 Endpunkte. In Deutschland sind meinem wissen nach 32 bis 64 Kunden üblich.
Ja klar, ab dem Verteiler hat nicht mehr jeder seine eigene Faser. Aber da ist dann auch vermutlich die entsprechende Elektronik verbaut oder zumindest verbaubar. Ist dann wohl tatsächlich ähnlich wie DOCSIS, aber halt wohl so mit bis zu 1,6TBit/s pro Faser, das wären bei 64 Kunden pro Faser dann ja immerhin 25GBit/s pro Kunde bis jetzt. Aber ja, man wird abwarten müssen, wie viel da noch geht, wobei ich schon denke, dass sich da noch was tut. Aber Faktor 25 ist ja auch schon mal etwas Puffer.
 
Zurück