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Systemupgrade Level 2 (Gehäuse, Mainboard, RAM, Netzteil)

Neawoulf

Software-Overclocker(in)
Systemupgrade Level 2 (Gehäuse, Mainboard, RAM, Netzteil)

Hallo zusammen!


Nachdem ich vor knapp nem halben Jahr die wichtigsten Performanceteile in meinem Rechner ausgetauscht habe (CPU, GPU, neue SSD) plane ich für Januar oder Februar Level 2 für mein Upgrade.


Irgendwo in meinem System sitzt ein Flaschenhals, ein Gremlin, evtl. ein Defekt, der sich auch durch die neuen Teile und eine komplette Neuinstallation von Windows nicht beheben ließ. Manchmal stottert was, der Sound knackt, Videoaufzeichnungen ruckeln mit gelegentlichen Schwarzbildern trotz unterschiedlicher Aufnahmeprogramme und Codecs. Die Performance insgesamt ist meist sehr gut, manchmal aber auch erschreckend schlecht und nicht wirklich stabil, obwohl ich nichts übertaktet habe. Daher gehe ich davon aus, dass irgendwo im restlichen System, in einem der nicht getauschten Teile, der Wurm drin ist. Und da ich keine Lust habe mich damit herumzuschlagen (immerhin hab ich für den Rest mehr als genug bezahlt), fliegt der alte Kram jetzt auch raus und wird ersetzt.
Wenn dann immer noch was streikt, kann ich immerhin das ganze System dem Händler um die Ohren hauen, da auf allen Teilen Garantie ist. Dann soll der sich mit den Problemen herumschlagen.


Was ich schon neu habe/von meinem jetzigen System übernehmen will:
- Ryzen 3600X
- MSI RTX 2080 X Trio
- diverse Laufwerke (2x SSD, 1x HDD, 1x DVD Brenner)


Hier eine Auflistung der neuen Komponenten, die ich benötige:


- Gehäuse (100 bis 250 Euro): Das neue Gehäuse sollte viel Platz bieten für eine lange Grafikkarte (über 30 cm) und einen großen Kühler, möglichst alles an Außenplatten sollte sich abnehmen lassen für leichteres Bauen, durchsichtige Seitenwände wären nett, um die Funktion von Lüftern im Blick zu halten. Gute Kühlung in Form von Lüftern/Lüftereinbauplätzen sollte auch da sein. Optik ist mir dabei fast egal, sollte aber wenn möglich nicht zu sehr nach nem kaputten Lamborghini aussehen und braucht auch keine übertriebenen Leuchtelemente.


- RAM (150 bis 250 Euro): Ich schiele hier in Richtung 32 GB. Irgendwas, was für Ryzen Prozessoren prima funktioniert. Aktuell hab ich 2x 8 GB G.Skill Ripjaws 3200 Mhz Module, die eigentlich nie so wirklich so gut performt haben, wie sie sollten. Möglicherweise liegt da mein Flaschenhals. In Performancetests/Benchmarks haben die immer ziemlich schlecht abgeschnitten im Vergleich zu meiner restlichen Hardware. Fehler haben sich bei der Überprüfung allerdings nie gefunden.


- Mainboard (150 bis 300 Euro): Ein schönes X570 soll es sein. SLI-Kram ist nicht nötig, ansonsten sollte das Ding aber gut ausgestattet sein und insgesamt einfach Qualität bringen, auch was z. B. USB-Anschlüsse angeht. Bei meinem aktuellen Mainboard hab ich den Eindruck, dass da evtl. die USB-Bandbreite manchmal schlapp macht, was z. B. zu ungenauen Eingaben führt oder auch dazu, dass z. B. die Sensoren von meinem VR-Headset Aussetzer haben. Auch zeigt das BIOS manchmal merkwürdige visuelle Artefakte, die sich auch durch mehrfache BIOS Updates nicht beheben ließen. Alles in allem soll das neuen Mainboard einfach ein hochwertiges Stück Hardware sein, das alles bietet, was man braucht für einen halbwegs vernünftigen Preis.


- Netzteil (bis 150 Euro): Hier hab ich noch immer das Fractal Design Ion+ Platinum - 660W im Auge, das ich auch schon bei Level 1 meines Hardware Upgrades im Auge hatte, aus Preisgründen aber erstmal weggelassen habe. Falls jemand andere Ideen hat, gerne her damit. Aktuell hab ich ein BeQuiet Straight Power E9 mit 600 Watt. Aufgrund einiger merkwürdiger Abstürze und Freezes in letzter Zeit hab ich aber den Eindruck, dass das Ding so langsam an Altersschwäche leidet.


Oder kurz gesagt: Die neuen Teile sollen ein harmonisches und frustfreies Gesamtpaket bilden, das zur restlichen Hardware (CPU, GPU, Laufwerke) passt.


*edit* Preislich sollte das alles im Rahmen von nicht viel mehr als 800 Euro bleiben.
 
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Kaufberatungsbot

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Teammitglied
Spiele-PC der höchsten Liga für ca. 3.000 Euro
AW: Systemupgrade Level 2 (Gehäuse, Mainboard, RAM, Netzteil)

Evtl. die vorhandenen Teile, insb. das aktuell verwendete Mainboard, mal auflisten.

Das hört sich alles viel eher nach Defekt/Überlastung/Fehleinstellungen etc. an, als danach, dass du komplett umrüsten müsstest.
 
AW: Systemupgrade Level 2 (Gehäuse, Mainboard, RAM, Netzteil)

Evtl. die vorhandenen Teile, insb. das aktuell verwendete Mainboard, mal auflisten.

Das hört sich alles viel eher nach Defekt/Überlastung/Fehleinstellungen etc. an, als danach, dass du komplett umrüsten müsstest.

Möglich, aber wie gesagt: Ich hatte damit vor dem oben erwähnten CPU/GPU/SSD Upgrade Probleme und ich hab die immer noch. Mir fehlen einfach die Zeit und die Lust mich noch länger damit herumzuschlagen, basteln, testen, einzelne Ersatzteile organisieren usw. Ich möchte einfach ein System haben, das rund läuft und mit dem ich in den Laden gehen kann, in dem ich die Komponenten bestelle, wenn es das nicht mehr tut. Daher möchte ich die alten Teile im kommenden Jahr ersetzen.

*edit* Aber zur Vollständigkeit:
Altes Mainboard: Asus Prime B350 Plus (damals für Ryzen 1600X gekauft)
Alter RAM: G.Skill Ripjaws V 3200 Mhz (zusammen mit dem B350 gekauft)
Altes Netzteil: BeQuiet E9 Straight Power 600W (mind. 5 oder 6 Jahre alt)
 
AW: Systemupgrade Level 2 (Gehäuse, Mainboard, RAM, Netzteil)

Nachher sind nur die 16GB RAM voll.

Gehäuse: Lian Li PC 08.
Den DVD-Brenner (der wahrscheinlich alle Jubeljahre mal benutzt wird) in ein externes USB-Gehäuse packen und alles zusammen in den Schrank legen.
 
AW: Systemupgrade Level 2 (Gehäuse, Mainboard, RAM, Netzteil)

Nachher sind nur die 16GB RAM voll.

Gehäuse: Lian Li PC 08.
Den DVD-Brenner (der wahrscheinlich alle Jubeljahre mal benutzt wird) in ein externes USB-Gehäuse packen und alles zusammen in den Schrank legen.

Voll ist der RAM definitiv nicht.

Aber ich sehe jetzt, was ich vergessen habe: Preisvorstellungen :) Das Gehäuse sieht sehr gut aus, aber ist dann doch ein wenig teuer für meinen Geschmack. Insgesamt möchte ich nicht (viel) mehr als 700 oder 800 Euro für alles zusammen bezahlen.
 
AW: Systemupgrade Level 2 (Gehäuse, Mainboard, RAM, Netzteil)

Wenn Du Dir ein bisschen Mühe gibst bekommste sogar das 400 Euro-Gehäuse in Deine 800 Euro Budget.

100€ Netzteil
150€ Mainboard
150€ RAM

bleiben 400 fürs Gehäuse übrig^^
 
AW: Systemupgrade Level 2 (Gehäuse, Mainboard, RAM, Netzteil)

Wenn Du Dir ein bisschen Mühe gibst bekommste sogar das 400 Euro-Gehäuse in Deine 800 Euro Budget.

100€ Netzteil
150€ Mainboard
150€ RAM

bleiben 400 fürs Gehäuse übrig^^

Möglich ist vieles, aber da das Gehäuse vor allem der Optik (die mir relativ egal ist) und der Bequemlichkeit (die mir nicht so egal ist) dient, möchte ich da nicht einen Großteil des Budgets drin versenken und Komponenten, die wirklich für die Systemfunktion wichtig sind, vernachlässigen.
 
AW: Systemupgrade Level 2 (Gehäuse, Mainboard, RAM, Netzteil)

Oh, bei meiner Rechnung wird nix "vernachlässigt", sondern es kommt relativ genau hin.
RAM ist zur Zeit einfach mal spottbillig.
 
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Trotzdem hätte ich lieber ein günstigeres Gehäuse bis 200, maximal 250 Euro. Gerne auch günstiger, da ich mein Budget nicht zwingend ausreizen muss. Die 800 Euro sollen einfach als Anhaltspunkt dienen was ich maximal bereit bin auszugeben. 400 Euro und mehr ist mir ein Gehäuse einfach nicht wert.
 
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War jetzt nur ein Beispiel. Ich würde nach einem Case suchen, wo du im Heck 140mm Lüfter verbauen kannst.
 
AW: Systemupgrade Level 2 (Gehäuse, Mainboard, RAM, Netzteil)

War jetzt nur ein Beispiel. Ich würde nach einem Case suchen, wo du im Heck 140mm Lüfter verbauen kannst.

Ich werde morgen noch ein wenig rumgooglen. Das Problem dabei ist, dass es so viele einzelne Eigenschaften eben nicht so einfach per Suchfunktion im Store zu finden gibt, daher hoffe ich auf ein paar weitere Vorschläge.

Ich hab auch nochmal grob meine Preisvorstellungen für die einzelnen Komponenten in den Eingangspost kopiert. Natürlich bleiben die ca. 800 Euro Maximalbudget bestehen.

Den DVD-Brenner (der wahrscheinlich alle Jubeljahre mal benutzt wird) in ein externes USB-Gehäuse packen und alles zusammen in den Schrank legen.

Aber das ist tatsächlich ne gute Idee. Den DVD-Brenner zu externisieren, darüber hab ich nie wirklich nachgedacht. Da hätte auch mein alter Laptop was von.

Für heute bin ich aus'm Thread mal raus. Weitere Vorschläge schaue ich mir dann morgen an.
 
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AW: Systemupgrade Level 2 (Gehäuse, Mainboard, RAM, Netzteil)

Mal eine grobe erste Zusammenstellung (noch ist alles offen):

Mainboard: X570 Aorus Elite? / 220 EUR
Netzteil: Fractal Design ION+ 760P / 130 EUR (wahrscheinlich nehme ich die kleinere 660 W Version)
RAM: G.Skill DIMM 32 GB DDR4-3600 Kit, F4-3600C16D-32GTZNC, Trident Z Neo / 199 EUR
Gehäuse: NZXT H710 Window White, Tower-Gehäuse / 149 EUR
Lüfter: 3x NZXT Aer F140 / 3x 16 EUR --> 48 EUR
Externer DVD-Brenner: / ca. 20 EUR
------------------------------------------------------------------------------------
Zusammen 766 EUR
 
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AW: Systemupgrade Level 2 (Gehäuse, Mainboard, RAM, Netzteil)

Interesse daran, ggf. mal einen Screenshot mit den wichtigsten BIOS-Eintellungen (zB Spannungen & Takte von CPU und RAM) zu posten?

Sorry, ich verstehe ja das grundsätzlich Problem und die Abneigung, sich mit Fehlerquellen zu beschäftigen, aber die reine Nullmethode etc. zum Eingrenzen sollte doch machbar sein, wo du die ganzen Komponenten sowieso da stehen hast.

Ein GPU-Defekt oder fehlerhafte Einstellungen sind zB auf alle Fälle möglich bei deiner Umschreibung der Symptome. Wäre ja schön blöd, jetzt RAM, NT und Board für zig hundert Euro zu tauschen, um nachher mit demselben Fehler dazustehen.

Auch das Netzteil in Kombination mit der GPU muss nicht zwingend gut gehen und bzgl. RAM wäre auch zu prüfen, ob das XMP-Profil korrekt geladen wurde usw.

So nimmst du 3 Komponenten raus, kannst keine wirklich als funktionsfähig weiterverkaufen und hast am Ende den eigtl. Fehler ggf. dennoch nicht gefunden.
 
AW: Systemupgrade Level 2 (Gehäuse, Mainboard, RAM, Netzteil)

Interesse daran, ggf. mal einen Screenshot mit den wichtigsten BIOS-Eintellungen (zB Spannungen & Takte von CPU und RAM) zu posten?

Sorry, ich verstehe ja das grundsätzlich Problem und die Abneigung, sich mit Fehlerquellen zu beschäftigen, aber die reine Nullmethode etc. zum Eingrenzen sollte doch machbar sein, wo du die ganzen Komponenten sowieso da stehen hast.

Ein GPU-Defekt oder fehlerhafte Einstellungen sind zB auf alle Fälle möglich bei deiner Umschreibung der Symptome. Wäre ja schön blöd, jetzt RAM, NT und Board für zig hundert Euro zu tauschen, um nachher mit demselben Fehler dazustehen.

Auch das Netzteil in Kombination mit der GPU muss nicht zwingend gut gehen und bzgl. RAM wäre auch zu prüfen, ob das XMP-Profil korrekt geladen wurde usw.

So nimmst du 3 Komponenten raus, kannst keine wirklich als funktionsfähig weiterverkaufen und hast am Ende den eigtl. Fehler ggf. dennoch nicht gefunden.

Das ist tatsächlich der Punkt, der mich an der ganzen Geschichte am meisten stört. Ich möchte mich damit in diesem Thread aber nicht beschäftigen, hier soll es wirklich nur um die Zusammenstellung der neuen Hardware gehen, die ohnehin im Laufe der Zeit geplant war, unabhängig von den Instabilitäten. Ich werde aber später mal nen Screenshot von meinen BIOS Einstellungen machen und in den anderen Thread (diesen hier) posten. Da ich gleich noch weg muss, kann das noch ca. 1 1/2 bis 2 Stunden dauern.

Grafikkarte als Ursache schließe ich aus dem Grund aus, dass das System eben auch vor dem Wechsel schon einige Merkwürdigkeiten bei der Performance hatte, die nie so richtig stabil war. Irgendwann überwiegt der Frust einfach die Lust an der Fehlersuche. Ich bin auch nicht wirklich Bastler, der jedes Prozentchen an Leistung aus seinem Rechner rauskitzeln will. Ich hab einfach gerne einen gut funktionierenden, stabil laufenden Rechner, der die Leistung bringt, der er mit den verbauten Komponenten bringen sollte.

*edit* Bios Screens sind da: https://extreme.pcgameshardware.de/...-freeze-luefter-drehen-hoch.html#post10151551
 
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AW: Systemupgrade Level 2 (Gehäuse, Mainboard, RAM, Netzteil)

Aktuell hab ich ein BeQuiet Straight Power E9 mit 600 Watt.

Das E9 ist gruppenreguliert. Eventuell treten die Probleme bei häufigen Lastwechseln auf weil das NT damit nicht klarkommt. Wäre nicht das erste mal, dass ein Gruppe NT Probleme macht.


Wenn dann immer noch was streikt, kann ich immerhin das ganze System dem Händler um die Ohren hauen, da auf allen Teilen Garantie ist. Dann soll der sich mit den Problemen herumschlagen.

So einfach ist das leider nicht. Du musst dem Händler dann auch mitteilen welches Teil defekt ist und dieses einschicken.
 
AW: Systemupgrade Level 2 (Gehäuse, Mainboard, RAM, Netzteil)

Das E9 ist gruppenreguliert. Eventuell treten die Probleme bei häufigen Lastwechseln auf weil das NT damit nicht klarkommt. Wäre nicht das erste mal, dass ein Gruppe NT Probleme macht.

Gruppenreguliert hab ich im Zusammenhang mit Netzteilen ehrlich gesagt noch nie gehört, bin da aber auch alles andere, als Fachmann (was man sicher auch am Thread sieht). Wenn ich dann in Zukunft das Fractal Design ION+ Netzteil nutze, könnten dort ähnliche Probleme auftreten?


So einfach ist das leider nicht. Du musst dem Händler dann auch mitteilen welches Teil defekt ist und dieses einschicken.

Der Laden ist hier direkt um die Ecke, wenn dann würden die das beim Hersteller einschicken. Das Problem ist halt, dass ich selbst nicht so einfach rausfiltern kann, wo das Problem liegt, da ich keine Austauschteile zum Ausschluss habe. Ich könnte RAM Riegel einzeln nutzen (hab ich auch schon gemacht), aber darüber hinaus hab ich hier keine zusätzlichen Netzteile, Mainboards oder CPUs usw. rumliegen.
 
AW: Systemupgrade Level 2 (Gehäuse, Mainboard, RAM, Netzteil)

Ich kopiere mal Altes von Kumpel Threshold

Gruppe bedeutet, dass die drei Spannungen im Netzteil, also 3,3 und 5 und 12 Volt gemeinsam erzeugt werden.
Das bedeutet aber auch, dass die drei Spannungen voneinander abhängig sind.
Belastest du nun eine Spannung sehr stark -- und heute wird praktisch nur noch die 12 Volt Leitung benötigt. 5 Volt brauchst du für USB und Festplatten, 3,3 Volt eigentlich gar nicht mehr -- sinkt diese ab, so dass du statt 12 Volt nur noch 11,6 Volt hast. Die 11,6 Volt sind noch innerhalb der ATX Spezifikation, aber bei 11,4 Volt wird es schon kritisch. Gleichzeitig steigen die anderen Spannungen an, sodass die 5 Volt Leitung schnell mal bei 5,5 oder gar 6 Volt landet.
Ausgleichen kannst du das nur, indem du die entsprechende Spannung belastest. Du müsstest also die 5 Volt Leitung stärker belasten, damit sie wieder sinkt. Was aber eben in der heutigen Zeit nicht einfach ist, weil ja nichts mehr da ist, was die 5 Volt braucht. Eine SSD oder eine HDD reichen da nicht.
Wenn du dann noch Netzteile hast, die eine billige Filterung und Glättung haben -- man kann das anhand der verbauten Caps erkennen -- ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass neben der steigenden Spannung auch die Restwelligkeit ansteigt. Die Restwelligkeit beschreibt die noch vorhandene Wechselspannung in der Gleichspannung. Du kannst die Wechselspannung nie komplett herausfiltern, das ist technisch nicht möglich. Man kann sie aber so weit reduzieren, dass sie keinen Einfluss mehr auf die Hardware hat.
Steigt sie aber an, hat sie ab einem gewissen Punkt durchaus wieder Einfluss auf die Hardware. die Steigende Restwelligkeit ist einer der Gründe, wieso Festplatten ausfallen.
Wenn du also jemanden kennst, der in letzter Zeit eine defekte Festplatte hatte, frag ihn mal, wie alt sein Netzteil ist, das er verwendet.

Hast du nun brauchbare Netzteile, die entsprechende Schutzschaltungen haben, schalten die ab, wenn die Spannung unterhalb eines Wertes sinkt.
Hier im forum gibt es einen User, dessen Netzteil -- ein S7 mit 450 Watt -- abschaltet, wenn er die Grafikkarte übertaktet.
Nominell sollte die Leistung des Netzteils reichen, aber weil die 5 Volt Leitung nicht mehr belastet wird, sinkt die 12 Volt Spannung unterhalb des Auslösewertes und das Netzteil schaltet ab.
Andere Netzteile schalten z.B. gar nicht ab, wie das Corsair RM. Das powert auch noch, wenn nur noch 10 Volt anliegen [was eben an der fehlenden Schutzschaltung liegt und deswegen wird es hier um Forum auch verrissen -- zu Recht]. Die thermaltake Germany Serie hatte ich ja schon erwähnt.
Schlimm wird es aber dann, wenn du hochgelabelte Gruppen Netzteile hast, wie das S7 mit 700 Watt oder das L8 mit der gleichen Leistung oder vergleichbar.
Bei denen ist die Spannungsstabilität extrem schlecht, sodass man sie nicht nutzen sollte. Schon gar nicht für Multi GPU, auch wenn die 700 Watt suggerieren, dass es eigentlich reichen müsste.


Bei Indy Netzteilen wird, wie der Name schon erahnen lässt, die Spannungen unabhängig voneinander erzeugt.
Das passiert mit DC-DC Converter. Daher nennt man diese Netzteile auch DC-DC Netzteile.
Der Vorteil ist die Spannungsstabilität. Auch wenn die 12 Volt Leitung bis zum Bersten belastet wird, hat das keine Auswirkungen auf die kleineren Spannungen.
Aber auch hier gibt es Grenzen. Wichtig sind Schutzschaltungen. Wenn die nicht vorhanden sind -- wie beim Corsair RM als Beispiel -- nützt die Spannungsstabilität nichts. Das Netzteil kann bei einem Fehler nicht abschalten und wird im Grenzfall die Hardware beschädigen.
Dann gibt es da noch Netzteile, wie die P10 Serie, die so stark gebaut ist -- was eben die Caps angeht -- dass sie auch problemlos deutlich mehr Leistung stemmen kann.
Ich hatte zwei P10 mit 550 Watt an der SunMoon getestet und beide waren in der Lage, über 700 Watt zu leisten, ohne dass sich die Spannungsstabilität geändert hatte, ohne dass die Restwelligkeit angestiegen ist. Die sind nicht mal lauter geworden.
Das ist schon sehr beeindruckend und einer der Gründe, wieso ich bei Multi GPU Systemen gerne das P10 empfehle. Ich weiß da aus erster Hand, dass es das leistet, was es verspricht.




Ich würde nach wie vor das Straight Power 11 nehmen. Preislich sehr attraktiv und bringt alle Schutzschaltungen mit. Zudem ist es MultiRail und der Lüfter ist absolut klasse.
 
AW: Systemupgrade Level 2 (Gehäuse, Mainboard, RAM, Netzteil)

Ich kopiere mal Altes von Kumpel Threshold

Ich würde nach wie vor das Straight Power 11 nehmen. Preislich sehr attraktiv und bringt alle Schutzschaltungen mit. Zudem ist es MultiRail und der Lüfter ist absolut klasse.

Danke, das klingt alles aus meiner Laiensicht halbwegs nachvollziehbar. Dann streiche ich für's Erste mal das Fractal Design Netzteil und merke mir das Straight Power 11.
 
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