Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

Und hat schonmal jemand versucht, eine mit Open Office erstellte und als ODF gespeicherte Präsentation in PowerPoint zu öffnen ? Das sieht wenigstens genauso ulkig aus. Dass der Inhalt der Folie plötzlich nicht mehr auf die Folie passt ist da noch das kleinste Problem.
 
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Und hat schonmal jemand versucht, eine mit Open Office erstellte und als ODF gespeicherte Präsentation in PowerPoint zu öffnen ? Das sieht wenigstens genauso ulkig aus. Dass der Inhalt der Folie plötzlich nicht mehr auf die Folie passt ist da noch das kleinste Problem.

Zumindest eine andere Vortragsgruppe auf meinem Notebook im Rahmen eines Oberseminars.

Sie sind kläglich gescheitert. Aber es war lustig mit anzusehen. :ugly:
 
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Was genau willst du damit sagen?
Wer sich bei Windows nicht selbst helfen kann wird das unter Linux auch nicht plötzlich können.
ich behaupte sogar dass fast alle "Linux Profis" auch Windows deutlich besser konfigurieren können als ein Durchschnittsuser.

Übrigens steht in den Meldungen nicht dass auf Linux umgestiegen wird. Lediglich das Office Paket wird gewechselt.
Mein Kommentar war auf das bezogen was freyny80 geschrieben hat bezogen: dass man ein Neues win für 30 Euro/Person bekommt und keinen Migrationsaufwand hat. Was in meinen AUgen so nicht ganz stimmt, M$ weis durchaus wie man Geld verdient.
 
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Ich finds trotz der Arbeit beim Umstellen gut. :daumen:

Man kann sein LibreOffice Zeug ja auch im MS Word/Powerpoint/Excel Format öffnen. Dass MS dafür sorgt, dass es kacke aussieht wenn man eine ODF Datei in Office öffnet ist ja klar.
 
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Ich finde dieses Vorhaben gut, der erpresserische Druck, von MS für Office die die Mehrheit stellen, darf nicht länger anwachsen.
Ich glaube es ist nur mehr eine frage der Zeit bis sich Gratis Office Suiten durchsetzen, MS kann nicht ewig Mauern und verhindern das dies geschieht, was sie aber natürlich nicht davon abhält dies in Vollendung zu tun.
 
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Ich nutze privat auch LibreOffice, da ich einfach viel zu selten ein Schreiben verfasse oder an einer Tabelle herumdoktore, als dass sich ein teures MS Office lohnen würde. Bis zur 2010er Version war ich auch völlig von MS Office überzeugt, doch seit der 2013er Version ist es einfach nur zum abgewöhnen ...
 
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Wenn mir mal ehrlich sind, 95% der Office-Nutzer kennen sich weder mit dem Betriebsystem, noch mit dem Office aus und sind froh wenn sie ihren Text runtertippen können und noch das Dropdown für Schriftgrad und Farbe finden. Dann noch F,K und U und Blocksatz. Fertig ist der Brief. Hier würd der Kostenfaktor für die Eingewöhnungszeit sicher nicht den Anschaffungspreis übersteigen. Vor allem schon deswegen, weil man bei den Versionswecheln von Windows und Office auch eine Eingewöhnungszeit hat. Meine Kollegin könnt jeden Tag heulen weil unser Chef ihr einen neuen Rechner mit Windows 8 gekauft hat. Hier seh ich keinen großen Vorteil für MS, weil ich trau mich wetten an Ubuntu hätt sie sich genauso schnell gewöhnt. Gleiches Gilt für Office. Office 2007 war auch ein harter Kampf.
Das heist richtig was ersparen könnt man sich durch die Beibehaltung nur bei den wirklichen Könnern, und hier reden wir von ein paar Arbeitsstunden für das Überarbeiten von Formatvorlagen, Makros u.s.w. Ein paar Stunden Arbeit bei ein paar Prozent der Belegschaft. Im Großen und Ganzen trau ich mich wetten dass es sich finanziell rentiert auf alternative Programme zu setzen. Man darf ja nicht vergessen, das nächste Update kommt bestimmt, und hier bin ich wieder gratis unterwegs im Gegensatz zu den MS-Produkten.

Ich selbst verwende beide Systeme, vor allem weil ich zuhaus 4 Rechner hab und zu geizig bin, 4 Office-Lizenzen zu kaufen.
Abgesehen davon hatte ich auch schon vergleichbare Probleme wenn ich von einer älteren auf eine neuere MS-Office-Version gewechselt bin. Also wo ist da bitte jetzt der große Vorteil, bei MS zu bleiben? Kommt mir jetzt bitte nicht mit den 20.000 versteckten Funktionen von MS die es bei Libreoffice nicht gibt, und die auch fast keiner nutzt.
 
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Vermutlich weil viele Systemadmins allergisch darauf reagieren wenn man selber Programme installiert oder sie darum bittet.

Bei mir in der Firma dürfte ich nicht mal Firefox installieren ohne den Sysadmin um Erlaubnis zu fragen.
(Gut das es eine portable Edition gibt)
 
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Reaktion des Admins

Fall 1: Verständlich (selbst installieren)
Fall 2: Schwache Leistung des Admins (Ablehnung auf die Bitte, Tools wie Classic Shell zu installieren)
 
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Ich sehe das ähnlich wie Pokerclock. Bei mir im Studium gibt es inzwischen keinen mehr, der nicht MS Office benutzt, weil es da anfangs immer zu Problemen gekommen ist. Wenn man öfters mal in Grupppen arbeitet und einfach nur an anderen Rechner weiterbearbeitet werden soll, führt da leider kein Weg dran vorbei. Selbst die Apple-Jünger haben alle ein MS-Office installiert. Das Problem mit dem unpassenden Anschluss (vornehmlich bei Apple-Nutzern) kenne ich übrigens auch ;)

Wenn man nur mal daheim Briefchen schreiben will, ist es sicherlich ganz okay, dafür irgendwelche Noname-Software zu benutzen. Mich wundert nur, dass das immer als Allheilmittel glorifiziert wird. Diese Programme haben auch alle ihre Tücken. Wenn ich professionelle Texte schreibe, nutze ich dafür übrigens keines der bekannten Programme, sondern setze auf Papyrus (der Name eines Programms, nicht das Papier). Da ist die Formatierung im Endeffekt egal, da nur der Text interessiert. Für alles andere bin ich jedoch mehr oder weniger auf Microsofts Office angewiesen. Da sehe ich auch ehrlich gesagt nicht ein, warum ich da den Rebell raushängen sollte.Würd mir und anderen die Sache nur schwerer machen.
 
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Das haben Sie bei mir auf Arbeit auch eingeführt... um dann festzustellen dass es absoluter Rotz ist und alle Makros nicht mehr funktionieren die wir für bestimmte Dinge geschrieben haben. (unter MS-Office)
Jop, verstehe auch nicht wie man auf open source setzen kann in Unternehmens und Öffentlichkeitsbereichen?! Nicht das die Software an sich schlecht ist, sondern vielmehr fehlt es doch an vernünftigen support, wenn eben mal was sein sollte?!

p.s.: Hat sich die community nicht aufgespalten? Das war doch früher open office und jetzt libre? Wäre schön diesbezüglich etwas mehr zu erfahren.

ΔΣΛ;5390387 schrieb:
Ich finde dieses Vorhaben gut, der erpresserische Druck, von MS für Office die die Mehrheit stellen, darf nicht länger anwachsen.
Ich glaube es ist nur mehr eine frage der Zeit bis sich Gratis Office Suiten durchsetzen, MS kann nicht ewig Mauern und verhindern das dies geschieht, was sie aber natürlich nicht davon abhält dies in Vollendung zu tun.
Ähm, bitte wo genau findet dieser erpresserische Druck statt? Kann es nicht einfach sein das die user/ der Markt bestimmen und dadurch eben jene mehrheitliche Verteilung zu Stande kommt?

MfG
 
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Reaktion des Admins

Fall 1: Verständlich (selbst installieren)
Fall 2: Schwache Leistung des Admins (Ablehnung auf die Bitte, Tools wie Classic Shell zu installieren)

Fall 3: Sämtliche Windows-Installationen (je nach Firma vielleichte hunderte) werden automatisiert über einen zentralen Server gepflegt / aktualisiert. Da ist dann in der Regel nichts mit einzelnen "Ausreißern" die sich mal eben Wunschprogramm XY installieren möchten.

Jop, verstehe auch nicht wie man auf open source setzen kann in Unternehmens und Öffentlichkeitsbereichen?! Nicht das die Software an sich schlecht ist, sondern vielmehr fehlt es doch an vernünftigen support, wenn eben mal was sein sollte?!

Open-Source bedeutet nicht automatisch dass mein keinen Support erhält. Es gibt genug Firmen die sich auf so etwas spezialisiert haben. Sieh Dir z. B. RHEL an. Red Hat bietet eine eigentlich kostenfreie Software (in dem Fall eine Linux-Distribution) zusammen mit Supportverträgen an und so wird dort Geld verdient.

So etwas gibt's auch für Libre Office:

http://www.linux-magazin.de/NEWS/Novell-kuendigt-kommerziellen-Support-fuer-Libre-Office-an
https://www.suse.com/products/libreoffice/how-to-buy/

Ob sich das Ganze im Vergleich zu MS Office hinterher finanziell überhaupt noch lohnt, wenn man auf Support angewiesen ist und diesen auch bezahlen muss, steht natürlich auf nem anderen Blatt.
 
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Ähm, bitte wo genau findet dieser erpresserische Druck statt? Kann es nicht einfach sein das die user/ der Markt bestimmen und dadurch eben jene mehrheitliche Verteilung zu Stande kommt?

Die Monopolstellung ist einfach eine Katastrophe.

Wenn Microsoft mit dem nächsten Office den Preis verdoppelt, was würdest du dann machen?
Zähneknirschend den Mehrpreis zahlen um auf die nächste Erhöhung zu warten, oder dich einmal umgewöhnen und dann in Zukunft nichts mehr zahlen?

Als bequemer Mensch würd ich vermutlich auch einfach den Mehrpreis zahlen.
 
Jop, verstehe auch nicht wie man auf open source setzen kann in Unternehmens und Öffentlichkeitsbereichen?! Nicht das die Software an sich schlecht ist, sondern vielmehr fehlt es doch an vernünftigen support, wenn eben mal was sein sollte?!
Es gibt eine ganze Reihe Firmen die hinter solchen Projekte steht und bei denen kann man auch Support einkaufen.
Bei den Volumenlizenzen von MS ist übrigens auch kein Support dabei, also wenn man welchen will muss man in beiden Fällen zahlen.
p.s.: Hat sich die community nicht aufgespalten? Das war doch früher open office und jetzt libre? Wäre schön diesbezüglich etwas mehr zu erfahren.
Ursprünglich war Sun das Unternehmen was OO finanziert hat. Nach der Übernahme durch Oracle gab es Streit mit den Entwicklern und alle die nicht bei Oracle angestellt sind machen jetzt mit LibreOffice weiter. Also im Endeffekt ist quasi das Gesamte OO Team zu LO gegangen und OO stirbt langsam.
 
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Fall 3: Sämtliche Windows-Installationen (je nach Firma vielleichte hunderte) werden automatisiert über einen zentralen Server gepflegt / aktualisiert. Da ist dann in der Regel nichts mit einzelnen "Ausreißern" die sich mal eben Wunschprogramm XY installieren möchten.

Ist richtig, aber bei uns werden die Installationen auch zentral verwaltet und es gibt kein Problem, wenn auf einem PC mal ein zusätzliches Tool installiert ist...alles eine Frage des Wollens.
 
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Das neuste MS Office was ich gesehen habe war 2007, wenn ich mich richtig erinnere, also das erste mit den Ribbons und so lange MS diesen Mist weiter durchzieht werde ich denen kein Geld zahlen.
Denn die Leiste ist Zwangsweise oben, das ist bei den sehr breiten, aber nicht hohen Monitor total unpraktisch. Deutlich besser wäre es wenn man sie auch link oder rechts platzieren könnte.
Dazu kam ich mit den Ribbbons gar nichts klar.


btw Open Office liegt mittlerweile in den Händen von Apache Software Foundation
 
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Ist richtig, aber bei uns werden die Installationen auch zentral verwaltet und es gibt kein Problem, wenn auf einem PC mal ein zusätzliches Tool installiert ist...alles eine Frage des Wollens.

Oder eine Frage der Paranoia des / der Admins :D Aber Du hast schon Recht, unmöglich ist es nicht.
 
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Ein Unternehmen möchte aber in der Regel software/ Support aus einer Hand. Drittanbieter haben nämlich immer das Problem im Falle eines gravierenden Problemes auf den Hersteller zu verweisen und zu sagen "dafür können wir auch nichts" Das geht bei Support aus erster Hand nicht so einfach. Auch ist die Haftung im Falle von ernsthaften Problemen die eine Software verursacht eine ganz andere.

@abductee
Wo nutzt denn MS die Monopolstellung aus? Steht doch x Firmen frei sich auch im office Markt zu etablieren.

MfG
 
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