AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice
Wenn mir mal ehrlich sind, 95% der Office-Nutzer kennen sich weder mit dem Betriebsystem, noch mit dem Office aus und sind froh wenn sie ihren Text runtertippen können und noch das Dropdown für Schriftgrad und Farbe finden. Dann noch F,K und U und Blocksatz. Fertig ist der Brief. Hier würd der Kostenfaktor für die Eingewöhnungszeit sicher nicht den Anschaffungspreis übersteigen. Vor allem schon deswegen, weil man bei den Versionswecheln von Windows und Office auch eine Eingewöhnungszeit hat. Meine Kollegin könnt jeden Tag heulen weil unser Chef ihr einen neuen Rechner mit Windows 8 gekauft hat. Hier seh ich keinen großen Vorteil für MS, weil ich trau mich wetten an Ubuntu hätt sie sich genauso schnell gewöhnt. Gleiches Gilt für Office. Office 2007 war auch ein harter Kampf.
Das heist richtig was ersparen könnt man sich durch die Beibehaltung nur bei den wirklichen Könnern, und hier reden wir von ein paar Arbeitsstunden für das Überarbeiten von Formatvorlagen, Makros u.s.w. Ein paar Stunden Arbeit bei ein paar Prozent der Belegschaft. Im Großen und Ganzen trau ich mich wetten dass es sich finanziell rentiert auf alternative Programme zu setzen. Man darf ja nicht vergessen, das nächste Update kommt bestimmt, und hier bin ich wieder gratis unterwegs im Gegensatz zu den MS-Produkten.
Ich selbst verwende beide Systeme, vor allem weil ich zuhaus 4 Rechner hab und zu geizig bin, 4 Office-Lizenzen zu kaufen.
Abgesehen davon hatte ich auch schon vergleichbare Probleme wenn ich von einer älteren auf eine neuere MS-Office-Version gewechselt bin. Also wo ist da bitte jetzt der große Vorteil, bei MS zu bleiben? Kommt mir jetzt bitte nicht mit den 20.000 versteckten Funktionen von MS die es bei Libreoffice nicht gibt, und die auch fast keiner nutzt.