Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

So? Welches PDF-Programm nimmst du denn so, um Dokumentationen zu erstellen und formatieren, welches den gleichen Funktionsumfang hat wie z.B. ein MS Office/LibreOffice?
Ich verstehe sowie so nicht wie man für sowas nur Office Tools nutzen kann. Vernünftige Typo geht nur mit Indesign. :P

MfG
 
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

Dokumentationen und Berichte bzw. Formatierungen erstellt man mit LaTeX .
Selbst Microsoft hat teilweiße Probleme ältere Word Dateien korrekt in einer neueren Word Version darzustellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

Selbst schuld wenn ihr nicht mit zB pdf arbeitet.:schief:

PDF ist auch kein Allheilmittel... PDF verwendet man normalerweise dann, wenn man ein fertiges Dokument mit passender Formatierung vorliegen hat. Diese Dokumente werden normalerweise in anderen Programmen (wie z. B. Word etc.) erstellt um sie dann als PDF zu "drucken". Was bringt es Dir z. B., Dokumente aus 3 verschiedenen Programmen als PDF zusammenzufügen wo dann alle Seiten eine unterschiedliche Formatierung haben? Oder tippst Du Deine Dokumente gleich direkt im Acrobat?
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

Ich muss gestehen ich bin ehrlich gesagt mehr als Erschrocken wie viele Leute hier ein Monopol bzw. eine Monopolbildung direkt bejubeln.
Und das in einem IT-"Fach"forum, das gibt doch zu denken :what:...
 
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

Richtig, Kenner und Könner nehmen LaTeX um Formatierungen ganz exakt und ohne böse Überraschungen vorzunehmen. Aber auch mit MS Office lassen sich super und sehr leicht Hausarbeiten, Dokus und alles andere erstellen, vorausgesetzt man nimmt sich die Zeit, die Formatvorlagen ordentlich zu setzen und dann auch zu benutzen. Einmal gemacht hat man dann auch Ruhe auf unbestimmte Zeit und Anzahl an Dokumenten/Seiten.
 
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

Ich muss gestehen ich bin ehrlich gesagt mehr als Erschrocken wie viele Leute hier ein Monopol bzw. eine Monopolbildung direkt bejubeln.
Und das in einem IT-"Fach"forum, das gibt doch zu denken :what:...

Kannst Du das näher erläutern? Weil: a) ich glaube nicht, dass hier "viele Leute eine Monopolbildung bejubeln" und b) hat das IMHO nichts mit einem IT-"Fach"forum (das hier ist übrigens keins bzw. nur in Teilen eins) zu tun.

MS-Produkte benutzt so gut wie jeder. Sei es ein Betriebssystem (quasi Monopol) oder eine Office-Suite. Insofern müssten sich in Deinen Augen fast alle Menschen, auch abseits von IT-Foren, falsch verhalten. Kann man nicht einfach akzeptieren, dass die Leute zufrieden sind mit dem was sie auf ihren Rechnern installiert haben? Ob das MS Office oder Libre Office ist, ist dabei eigentlich total egal aber dieses "Bekehren" (zur einen oder zur anderen Seite), um den Leuten zu zeigen was besser für sie ist, ist echt ätzend. Jeder hat die Wahl und kein Mensch ist gezwungen Produkte von MS oder sonstigen Firmen zu nutzen.


Edit:

Richtig, Kenner und Könner nehmen LaTeX um Formatierungen ganz exakt und ohne böse Überraschungen vorzunehmen.

Ist das Dein Ernst? Ich nehme an, Du hast schon einmal mit LaTeX gearbeitet, so wie Du schreibst. Würdest Du dann der Tippse im Büro allen Ernstens LaTeX für die tägliche Arbeit empfehlen, damit alles funzt? :D
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

Ist das Dein Ernst? Ich nehme an, Du hast schon einmal mit LaTeX gearbeitet, so wie Du schreibst. Würdest Du dann der Tippse im Büro allen Ernstens LaTeX für die tägliche Arbeit empfehlen, damit alles funzt? :D
Wenn sie Kenner(in) und/oder Könner(in) ist und viele Dokumentationen und wissenschaftliche Arbeiten zu formatieren hat, dann ja. ;)
Darüber hinaus, wer sich gut damit auskennt sollte auch die tägliche Arbeit damit bewältigen können. ;D
 
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

openoffice portable und die meisten probleme sind gelöst, davon ab finde ich keine funktionen die ich bei OO vermisse genauso wenig wie bei ms-office. nur das ich OO überall installieren kann im gegensatz ms.
 
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

Richtig, Kenner und Könner nehmen LaTeX um Formatierungen ganz exakt und ohne böse Überraschungen vorzunehmen.

Wenn ich irgendwas alleine machen muss, benutze ich dafür auch LaTeX. Sobald ich aber mit anderen zusammenarbeiten muss, geht das einfach nicht, denn außer mir benutzt das hier einfach keine Sau.
 
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

Wenn ich irgendwas alleine machen muss, benutze ich dafür auch LaTeX. Sobald ich aber mit anderen zusammenarbeiten muss, geht das einfach nicht, denn außer mir benutzt das hier einfach keine Sau.

wer verdammt hat auch einen nutzen davon solang es nicht um wissenschaftliche arbeiten geht?
 
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

Nun, als Student muss ich verdammt viele wissenschaftliche Arbeiten einreichen, auch in Zusammenarbeit mit anderen. Meistens handhabe ich dass so, dass ich mir die Teile meiner Partner geben lasse, und diese dann nachträglich in LaTeX einbinde, weil ein LaTeX Dokument einfach Welten besser aussieht als so ein olles Office Dokument.
 
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

wer mir zuviel arbeit, bin da eher oldschool, papier scanner plus grafik einfügen.
 
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

Ich stellte mir bei diesem Vorfall aber ohnehin wieder einmal die Frage, warum man sich für 1.500 € ein Notebook (den Hersteller nenne ich mal nicht) kaufen kann, dann aber die 50 €-MS-Office-Dreamspark-Version für Studenten nicht mehr leisten kann.

Software ist etwas, was man nicht fühlen kann, und was man nicht fühlen kann ist völlig wertlos, könnte man manchmal meinen. 600€+ für ein neues Handy ausgeben ist kein problem, 0,99€ für ein Spiel oder sonst ein Programm darauf sind anscheinend allerdings überteuert :nene::wall:
 
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

Die Südtiroler Verwaltung mag auf lange Sicht Geld sparen, aber bezahlen werden Sie trotzdem, und zwar in Form von Nerven!

LibreOffice ist dermassen schlecht kompatibel mit den weltweiten Standardformaten von Word, Excel und PowerPoint, dass es eine endlose Frustration ist, doc(x), xls(x) und ppt(x) damit zu bearbeiten. Stichwort zerschossene Fornatierungen, fehlende Elemente, Absturz beim Öffnungsversuch komplexer Dateien. Und schwerfällig ist LibreOffice zudem.

SoftMaker Office Professional als Vergleich ist zwar nicht umsonst, aber sehr günstig - dafür ist die Kompatibilität verlustfrei gegeben, es gibt eine sehr gute Outlook-Alternative dazu (eM Client 5 Professional), es ist schnell, hat deutlich mehr Funktionen und man kriegt kostenlosen kompetenten Support bei Fragen. Ich kriege es einfach nicht in meinen Kopf, warum für viele Verwaltungen immer die Frage Microsoft Office oder LibreOffice zu sein scheint. Es gibt auch noch andere (bessere) Lösungen. So, das musste mal raus. Aber soll Südtirol halt mit LibreOffice glücklich werden, es sind nicht meine Nerven ;)
 
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

Ich versteh das Argument mit den durcheinandergekommenden Formatierungen überhaupt nicht.
So was passiert pro vorhandenen Dokument einmal und dann nie wieder.
Wenn die ganze Behörde mit dem Programm arbeitet passieren solche Probleme nicht.
 
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

@Abductee:

Erstens: Die Südtiroler Verwaltung hat jahrelang mit Microsoft Office (MSO) gearbeitet, es werden also Millionen von Dokumenten in Word-, Excel- und PowerPoint-Formaten existieren. Nun steigt man auf LibreOffice (LO) um, das eine schlechte Kompatibilität mit MSO hat. Ich denke, die auftretenden Probleme leuchten ein. Viele der bereits vorhandenen MSO-Dateien werden sich erst gar nicht mit LO öffnen lassen, und der Rest sieht zum Großteil anders aus als vorher, man muss manuell Formatierungen wieder rückkorrigieren und fehlende Elemente ersetzen, das ist ein Riesen-Aufriss.

Zweitens: Die MSO-Formate sind weltweiter de-Facto-Standard, da muss man nicht drumherum reden, und das OpenDocument-Format eben nicht. Auch künftig wird die Südtiroler Verwaltung also nicht umhin kommen, häufig mit MSO-Formaten konfrontiert zu sein, sofern Dokumente, Tabellen oder Präsentationen rausgehen oder reinkommen - mit denselben Problemen wie unter Erstens. Das, was rausgeht und mit LO unter einem MSO-Format abgespeichert wurde, sieht trotzdem mit MSO ganz anders aus, das was reinkommt ist ebensowenig originalgetreu reproduzierbar.

Drittens: Auch LibreOffice ist somit nicht "umsonst", denn das was an Zeit und Arbeit (s.o.) investiert werden muss, kostet letztlich auch Geld; und das wird auch für Umschulungen der Mitarbeiter reichlich fließen müssen, denn LO ist in Vielem völlig anders als MSO - natürlich was den Aufbau der (altbackenen) Oberfläche und Begrifflichkeiten (Menübefehle), aber auch was Funktionalitäten betrifft (Calc etwa hat zum Teil andere Funktionsstrukturen als Excel, auf der anderen Seite fehlt Vieles was man von Excel gewohnt ist). Direkten Support gibt es nicht, da LO Open Source ist, viel Spaß bei Problemen.

All das sind Dinge, die man sich mit einem Paket wie dem vorher erwähnten SoftMaker Office Professional weitgehend gespart hätte, da dieses alle MSO-Dateien öffnen und originalgetreu darstellen kann (und allein das ist ein Riesen-Plus), es eine viel intuitivere Oberfläche hat und die Verwaltung bei Problemen einfach deren kostenlosen Support hätte anrufen können. Aber seis drum. Ich spreche aus langer Erfahrung mit all den genannten Paketen und kann es eben einfach nicht nachvollziehen, warum Behörden, wenn sie sparen und das teure MSO nicht weiter beziehen wollen, fast immer ausgerechnet bei LO landen. Ja, es ist auf den ersten Blick gratis, aber es taugt halt auch nicht sonderlich viel und kostet im Nachhinein deshalb doch reichlich.
 
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

Ob sich jemand an einen Standard hält oder nicht (will nicht wissen wie viele Standards es gibt, die lediglich auf dem Papier stehen, aber nie wirklich genutzt werden), wird einem am Ende egal sein, wenn es darauf ankommt ein Format zu unterstützen, dass am weitesten verbreitet ist. Was nutzt der "Standard", wenn ihn kaum jemand benutzt? Hier haben die Anwender im Laufe der Zeit ihren eigenen Standard entwickelt.
Das liegt aber auch daran, dass sich der Staat-en zum Handlanger von MS haben machen lassen, indem Sie in den Schulen kostenlose! MS-Office Schulungen angeboten haben als regulären Lernstoff.... Leider sind viele Leute derart mit dem PC/Software überfordert, dass Sie schon froh sein können, nach 1-2 Jahren in der Schule halbwegs fehlerfrei einen Brief zu erstellen :ugly:


Ich sehe das ähnlich wie Pokerclock. Bei mir im Studium gibt es inzwischen keinen mehr, der nicht MS Office benutzt, weil es da anfangs immer zu Problemen gekommen ist. Wenn man öfters mal in Grupppen arbeitet und einfach nur an anderen Rechner weiterbearbeitet werden soll, führt da leider kein Weg dran vorbei. Selbst die Apple-Jünger haben alle ein MS-Office installiert. Das Problem mit dem unpassenden Anschluss (vornehmlich bei Apple-Nutzern) kenne ich übrigens auch ;)

Wenn man nur mal daheim Briefchen schreiben will, ist es sicherlich ganz okay, dafür irgendwelche Noname-Software zu benutzen. Mich wundert nur, dass das immer als Allheilmittel glorifiziert wird. Diese Programme haben auch alle ihre Tücken. Wenn ich professionelle Texte schreibe, nutze ich dafür übrigens keines der bekannten Programme, sondern setze auf Papyrus (der Name eines Programms, nicht das Papier). Da ist die Formatierung im Endeffekt egal, da nur der Text interessiert. Für alles andere bin ich jedoch mehr oder weniger auf Microsofts Office angewiesen. Da sehe ich auch ehrlich gesagt nicht ein, warum ich da den Rebell raushängen sollte.Würd mir und anderen die Sache nur schwerer machen.
Siehst du, und bei uns wirst du eher komisch angeschaut, wenn du MS-Office benutzt. Vor allem mit den Ribbons ist es ein GRAUSS! Ich komm damit z.B. gar nicht klar, weil es total umständlich ist. Auch der Schuldungsaufwand für den Umstieg von einem klassischen MS-Office auf das neue Design ist nicht zu unterschätzen.

Kleines Beispiel:
Meine Freundin wollte mal nen Brief schreiben. Mit Word-Pad, mit dem Sie das früher auf ihrem alten Rechner@home gemacht hat, kam Sie in der neuen Version überhaupt nicht klar. Jetzt hat Sie ein openOffice und "belästigt" mich nicht mehr mit irgendwelchen 0815 Fragen. Wenn kommt Sie daher und frägt so SAchen wie "Wie bekomme ich da ne automatische Seitenzahl hin?" Musste ich auch kurz schauen, weil ich es fast nie nutze, aber war dann auch schnell gemacht. Bei anderen Dingen ist es aber oft ein :"OMFG LES DOCH, das steht direkt im Menü :ugly:"

Aber das ist typisch für sehr sehr sehr viele Nutzer. Sie können Software nicht analysieren. Sie kennen halt EIN, und zwar GENAU EIN!, Softwareprodukt, und klicken dann einfach immer auf die jeweiligen Felder, ohne den Sinn dahinter verstanden zu haben. Daher brechen allein schon oft reine Updates den Leuten das Genick... Weil es ist ja "anders" Ja, das Symbol ist z.B. 3 Stellen nach rechts gerückt... :klatsch:


Jop, verstehe auch nicht wie man auf open source setzen kann in Unternehmens und Öffentlichkeitsbereichen?! Nicht das die Software an sich schlecht ist, sondern vielmehr fehlt es doch an vernünftigen support, wenn eben mal was sein sollte?!
Support gibt es für open/libre Office genau so wie für MS-Office.

GERADE! die Öffentliche Hand sollte auf OpenSource setzen! Gerade PRISM usw haben doch gezeigt, das gerade ein Staat gewisse Sicherheitsinteressen hat, und sich daher NIE auf ClosedSource verlassen sollte....

Das ist einfach von Grund auf unsicher, weil man Nie weiß, ob der "Feind/Freund" nicht mitliest, um sich einen Vorteil zu verschaffen.

Auch sollte der Staat in den Schulen helfen die Bürger zu mündigen Individuum zu erziehen, und nicht den Handelsvertreter irgendeiner Firma abgeben...

Es wäre daher gerade in Schulen angebracht, sowohl Libre, Open als auch MS-Office zu verwenden, wobei der Fokus klar auf den OpenSource Produkten liegen sollte. Der Bürger kann dann am Ende selbst entscheiden, was er nutzen will, weil er eben alles kennt.

Ähm, bitte wo genau findet dieser erpresserische Druck statt? Kann es nicht einfach sein das die user/ der Markt bestimmen und dadurch eben jene mehrheitliche Verteilung zu Stande kommt?
Die "Marktmeinung" kommt sehr stark dadurch zustande, das eben in den Schulen SEHR UMFANGREICHE MS-Office Schulungsprojekte laufen, die Millionen von € kosten, und die MS nicht zahlen muss, und auch sonst niemand, außer halt dem Steuerzahler....

So was ist halt ein Unding.

So ein Käse!!! Niemand zwingt die User, Alternativen gibt es. Wenn man die nicht nutzt selber Schuld. MS jetzt zu unterstellen Sie würden ihr Monopolstellung diesbezüglich ausnutzen ist einfach Schwachsinn, sorry.

Des Weiteren haltet ihr es natürlich für ausgeschlossen, dass das Gros der Nutzer lieber MS Office nutzt, nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil sie es einfach besser finden?
Faktisch schon. In den Schulen/Bildungseinrichtungen werden kostenlose MS-Office Schulungen angeboten. Damit ist klar, welches Produkt favorisiert wird... Bei allen anderen hat man ja einen erneuten Schulungsaufwand, weil die Leute EBEN! durch die Fokusierung auf MS-Office NIE gelernt haben, mit Software an sich um zu gehen, sondern nur wie man MS-Office produkte nutzt. DAs war ein GEWALTIGER Fehler der Politik.


Ich finde es dazu noch fragwürdig, den Leuten zu unterstellen, sie wären einfach nur zu faul, sich umzugewöhnen, wie man angeblich in den Kommentaren lesen könne. Steht in den Kommentaren überhaupt nicht. Ich nutze es zum Beispiel, weil das Standard ist und ich öfters was im Team machen muss. Teilweise auf unterschiedlichen Rechnern. Soll ich da jetzt ständig das Layout in Ordnung bringen, weil jeder Depp ein anderes Programm hat? Arbeitet doch mal selbst so. Wenn man nur daheim mal ein paar Briefchen schreibt, kann man da kaum mitreden.
Mit "Faul" hat das auch nicht zwingend etwas zu tun. Man muss sich aber mal durch den Kopf gehen lassen, das durch unsere Schulen fast jeder Schüler so mindestens 1-2 Jahre Schulung in MS-Office Produkten hatte.... Da ist doch klar, das einem ein Umstieg nicht ganz leicht fällt.

Firmen sparen sich halt die Umschulung öfters, und nutzen MS-Office, weil Sie die Office-Schulung in den Schulen eben nicht direkt zahlen müssen, die auf andere Office Varianten aber shcon, und da eben viele "Nutzer" eben "DAUs" sind, wäre die Umschulung schnell mal teurer, als einfach MS Geld in den Rachen zu werfen....

GENAU deswegen sollte der Staat aber eben auf OpenSource umsteigen, zumal er es sich leisten kann. Vor allem, wenn er endlich MS-Office aus den Schulen schmeist. Die "neuen" Mitarbeiter in den Einrichtungen werden dann ja die OpenSource-Programme schon kennenn und kein Problem haben. Auf >10 Jahre rechnet sich das für einen Staat locker, er muss ja keine Lizenzgebühren mehr zahlen.

Hier muss man auch ganz klar den Staat von der Privatwirtschaft abgrenzen. In der Privatwirtschaft zählt heute und JETZT, also dieses Jahr, wobei bei Börsenunternehmen sogar dieses Quartal.... Staaten müssen schauen, was langfristig am günstigsten/besten ist, und das können fundamental andere Dinge sein.


Aha, du nutzt es weil es standard ist, also weil es jeder hat, also nur weil es das Monopol hat.
Aber stimmt, das hat alles nichts mit einem Monopol zu tun... :schief:



Mhm, liegt an der künstlichen inkompabilität zwischen MS Office und dem Rest. (ist auch verständlich, immerhin möchte jede Firma möglichst viel Geld verdienen)
Trotzdem funktioniert das ganze eben nur weil MS Office das Monopol hat.
Aber stimmt, das hat alles ebenfalls nichts mit einem Monopol zu tun... :schief:


Was meint ihr denn wieso Schulen Windows und afaik auch Office gratis bekommen?
Aus nächstenliebe sicher nicht.
Nein, das ist damit man sich gleich brav daran gewöhnt und später nichts anderes haben will. Immerhin kennt man sich damit schon aus und nach Alternativen zu suchen und sich dann umzugewöhnen kostet ja Zeit und geht auf die natürliche Bequemlichkeit des Menschen.

Die Monopolstellung wird nicht direkt ausgenutzt. Nur ist sie die Vorraussetzung um die angeborene Faulheit des Menschen möglichst gut und gewinnbringend auszunutzen.
/sign

Den Vorteil den MS durch die Präsenz an den Schulen hat ist gewaltig. Der Staat schießt sich da selbst ins Bein...

Und? Soll ich jetzt einfach aufhören MS Office zu nutzen, weil ein pöser Monopolist dahinter steckt?
Was DU machst ist dir überlassen.

Der STAAT! sollte aber auf OpenSource Projekte setzen aus mehrerlei Gründen:

  1. Keine Lizenzgebühren
  2. nicht mehr der Handlanger/Vertreter einer Firma
  3. Vorteil für den Bürger, da für ihn kostenlose Software gepusht wird, was deren Qualität verbessert, und ihn eben auch in deren Umgang schult, was für ihn persönlich niedrigere Kosten und Unabhängigkeit bedeutet
  4. Sicherheitsinteresse. Man kann bei OpenSource viel einfacher klären, dass man nicht von "Freunden" ausspioniert wird...
Und? Zwingt die Riege der OpenOffice-Hersteller etwa jemand das nicht genauso zu tun? Vielleicht wäre den ganzen OpenOffice-Derivaten mal geholfen sich auf eine bestimmte Programm-Suite zu einigen. Derzeit braut (gefühlt) jeder sein eigenes Süppchen. Ich wollte mich jetzt nicht mit fünf verschiedenen Office-Programmen auseinandersetzen müssen, nur um auch wirklich den letzten Anwender mit "Kompatibilität" befriedigen zu können. Das hat dann auch nix mehr mit "Faulheit" oder dergleichen zu tun, sondern wäre bestenfalls das Verfolgen einer utopischen Ich-mache-es-jedem-recht-Lösung.
Nein, die Vielfalt IST! gewollt UND auch gut so. Aus der Vielfalt gewinnt die Masse, da sich das "beste" Produkt durchsetzt, und der Einzelne eben die Wahl hat, sich für das Produkt zu entscheiden, das am Besten zu IHM! passt.

Die Kompabilität zwischen den OpenSource Projekten ist meiner Erfahrung nach auch kein Problem. Der Einzige der hier rum zickt und Probleme macht ist MS.....


Wo du gerade Outlook ansprichst:
Wenn die kostenlosen Office-Pakete doch so viel besser sind als MS Office, warum wird dann nicht umgestellt? Es setzt sich nicht das "beste" Produkt durch, sondern das, an welches man sich schon gewöhnt hat.
Weil der Staat über die Schulen schon hunderte von Millionen € in die "Schulung" der Bürger auf MS-Office Produkte ausgegeben hat.

Das ist aber ein fundamentaler FEHLER! der Politik, der korrigiert werden muss. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende....

Der Staat muss hier halt in den sauren Apfel beisen, und aktuell gewisse NAchteile/Mehrausgaben hinnehmen. Auf lange Sicht, welche für einen Staat einzig relevant ist, lohnt es sich einfach.

Für alle die meinen Office ist ja so teuer: Wenn ihr es wirklich braucht (Firma), dann wird es euch ja wohl gestellt. Privat gibt es ja immer LibreOffice oder wenn man MS Office KOSTENLOS will die Starter Edition. Die kann man sich sogar von MS direkt runterladen, wenn man die denn sucht. Damit kann man auch seine Basis-Texte Schreiben und kriegt alles auf.
Also wo ist das Problem?

Wenn ich OpenOffice/LibreOffice nutze, und jemand beschwert sich, das etwas falsch formatiert ist oder sonst wie, dann sag ich ihm halt, er soll es sich installieren, dann hat er keine Probleme mehr. Es kostet ihn ja nichts....

@Topic:
Das wird doch ablaufen wie bei dem "Linux-Wechsel". Die Kosten drücken wollen und später bettelnd bei MS ankommen, dass die doch Office haben wollen, weil es Probleme mit dem LibreOffice gibt.
Das Problem ist eher die schulische MS-Office-Grundbildung... SEHR SEHR SEHR viele Nutzer sind einfach extreme DAUs.... Das muss der Staat eben in den sauren Apfel beisen, und jetzt etwas mehr Aufwand in die Schulung stecken, bis die neuen Bürger aus den Schulen kommen, die eben auf OpenSource gelernt haben, und nicht mehr auf MS-Office. Das wird so 10-15 Jahre dauern, aber dann flutscht das.

Zudem ist ein großes Problem, dass aktuell nur wenige Wechseln. Wenn wie hier ALLE! Behörden wechseln, dann ergeben sich EXTREME! Sinergieeffekte. Es muss z.B. nicht mehr JEDE! Stadt für sich einzeln ihre Vorlagen umstellen, sondern das kann einmal zentral erfolgen und gut ist. In den ganzen Behörden werden ja eh standardisierte Formblätter verwendet... Ergo kann man das dann auch zentral umstellen, womit keine Kosten mehrmahlig anfallen, und eben insgesamt stark gedrückt werden.

Ist doch totaler Blödsinn. Wo konkret "erzwingt" denn MS das ihre Produkte an Schulen verwendet wird? Das hätte ich gerne mal gesehen.^^ Bzw. zeig mir mal ein Unternehmen welches nicht explizite education Varianten ihrer Produkte released. Und darüber hinaus, warum nutzen dann die Schulen nicht die zahlreichen kostenlosen Office Varianten die es noch so gibt, siehe LO?
Norgends, es ist eine politische Entscheidung. Das heist aber nicht, dass diese Entscheidung/Situation eben gut/richtig ist.

Hier muss MASSIV gegengesteuert werden. Dann erledigen sich viele "Probleme" bzgl. was die Leute denn "wollen" und extra "Schulungsaufwand" von ganz allein..... :rolleyes:


Dokumentationen und Berichte bzw. Formatierungen erstellt man mit LaTeX .
Selbst Microsoft hat teilweiße Probleme ältere Word Dateien korrekt in einer neueren Word Version darzustellen.
/sign

LaTeX ist sehr mächtig, und man kann sich selbst ziemlich schnell sehr gute Vorlagen erstellen, die für eine gescheite Formatierung sorgen. Vor allem kann man ziemlich leicht Teile einfügen oder weglassen, ohne dann an drölf Millionen Stellen was von Hand ändern zu müssen. Das ist in jedwedem Office-Produkt deutlich unangenehmer zu machen.

Vor allem wenn man viel mit mathematischen Formeln arbeitet ist LaTeX ein SEGEN! :hail:

Richtig, Kenner und Könner nehmen LaTeX um Formatierungen ganz exakt und ohne böse Überraschungen vorzunehmen. Aber auch mit MS Office lassen sich super und sehr leicht Hausarbeiten, Dokus und alles andere erstellen, vorausgesetzt man nimmt sich die Zeit, die Formatvorlagen ordentlich zu setzen und dann auch zu benutzen. Einmal gemacht hat man dann auch Ruhe auf unbestimmte Zeit und Anzahl an Dokumenten/Seiten.
Ja, es gibt auch durchaus brauchbare Vorlagen im Netz :daumen:

Für den Serienbrief an die Kundschaft würde ich es aber nicht zwingend nutzen, genau so wenig wie eine Rechnung zu schreiben. Das wäre einfach overkill.


Kannst Du das näher erläutern? Weil: a) ich glaube nicht, dass hier "viele Leute eine Monopolbildung bejubeln" und b) hat das IMHO nichts mit einem IT-"Fach"forum (das hier ist übrigens keins bzw. nur in Teilen eins) zu tun.

MS-Produkte benutzt so gut wie jeder. Sei es ein Betriebssystem (quasi Monopol) oder eine Office-Suite. Insofern müssten sich in Deinen Augen fast alle Menschen, auch abseits von IT-Foren, falsch verhalten. Kann man nicht einfach akzeptieren, dass die Leute zufrieden sind mit dem was sie auf ihren Rechnern installiert haben? Ob das MS Office oder Libre Office ist, ist dabei eigentlich total egal aber dieses "Bekehren" (zur einen oder zur anderen Seite), um den Leuten zu zeigen was besser für sie ist, ist echt ätzend. Jeder hat die Wahl und kein Mensch ist gezwungen Produkte von MS oder sonstigen Firmen zu nutzen.
Wie schon mehrfach gesagt. Durch die MS-Office Praxis in den Schulen werden die Leute aber auf MS-Office "geeicht". Hier ist eine "freie" Willensentscheidung nur noch teilweise gegeben.

Ist das Dein Ernst? Ich nehme an, Du hast schon einmal mit LaTeX gearbeitet, so wie Du schreibst. Würdest Du dann der Tippse im Büro allen Ernstens LaTeX für die tägliche Arbeit empfehlen, damit alles funzt? :D
Kommt darauf an, was Sie macht ;)

Wenn Sie nur Serienbriefe raus hauen muss, und Rechnungen schreiben usw. dann nicht. Wenn Sie aber mit am Layout eines Buches, Papers usw usw arbeitet, dann ja.

Wenn ich irgendwas alleine machen muss, benutze ich dafür auch LaTeX. Sobald ich aber mit anderen zusammenarbeiten muss, geht das einfach nicht, denn außer mir benutzt das hier einfach keine Sau.
Dann "erzieh" die Leute, mit denen du zusammen arbeitest ;)

Lass einfach deinen Teil GUT und ihren Teil so "beschissen" aussehen, wie Sie ihn dir geben ;)

wer verdammt hat auch einen nutzen davon solang es nicht um wissenschaftliche arbeiten geht?
Wenn man Bücher, Broschüren, Anleitungen usw erstellt ist es sehr sehr praktisch.

wer mir zuviel arbeit, bin da eher oldschool, papier scanner plus grafik einfügen.
Wenn du mal anfängst LaTeX zu nutzen, dann wirst du sehr schnell SEHR schnell werden. Vor allem, wenn du mathematische Formeln usw mit drin hast. Zudem sieht es eben nach was aus. LaTeX ist halt ein echtes Layouting.

Ich versteh das Argument mit den durcheinandergekommenden Formatierungen überhaupt nicht.
So was passiert pro vorhandenen Dokument einmal und dann nie wieder.
Wenn die ganze Behörde mit dem Programm arbeitet passieren solche Probleme nicht.
Vor allem ist es oft so ziemlich scheis egal, ob die Formatierung zerschossen ist :ugly:

Alte Dateien sind ja oft kack egal, zumal man eh wegen Aufbewahrungsfristen usw meist eh noch analoge Ausfertigungen hat...

Und wenn es doch ein "Problem" ist, dann kann man es einmal ändern und gut ist. Im Normalfall sollte man ja immer Vorlagen verwenden, und die muss man ja nur einmalig umstellen und gut ist :schief:

@Abductee:

Erstens: Die Südtiroler Verwaltung hat jahrelang mit Microsoft Office (MSO) gearbeitet, es werden also Millionen von Dokumenten in Word-, Excel- und PowerPoint-Formaten existieren. Nun steigt man auf LibreOffice (LO) um, das eine schlechte Kompatibilität mit MSO hat. Ich denke, die auftretenden Probleme leuchten ein. Viele der bereits vorhandenen MSO-Dateien werden sich erst gar nicht mit LO öffnen lassen, und der Rest sieht zum Großteil anders aus als vorher, man muss manuell Formatierungen wieder rückkorrigieren und fehlende Elemente ersetzen, das ist ein Riesen-Aufriss.
Und wo ist das Problem?

Sie können die Mehrkosten für die Umstellung auf Jahre/Jahrzehnte hinaus umlegen, wenn Sie lustig sind. Zudem fallen die Kosten zur Neuerstellung von Formularen nur EINMALIG an! Wobei man die Chance auch noch gleich nutzen kann, um Fehler in den Formularen zu korrigieren, bzw diese an zu passen... In einigen Jahren wäre wohl eh ein guter Teil der FOrmulare korrigiert worden. Das kann man, wenn man es geschickt macht zeitlich zusammenfallen lassen. Das ist ja der Vorteil, den ein Staat hat. Für ihn muss es sich nur auf lange Sicht rechnen, dann hat er schon gewonnen.

Zweitens: Die MSO-Formate sind weltweiter de-Facto-Standard, da muss man nicht drumherum reden, und das OpenDocument-Format eben nicht. Auch künftig wird die Südtiroler Verwaltung also nicht umhin kommen, häufig mit MSO-Formaten konfrontiert zu sein, sofern Dokumente, Tabellen oder Präsentationen rausgehen oder reinkommen - mit denselben Problemen wie unter Erstens. Das, was rausgeht und mit LO unter einem MSO-Format abgespeichert wurde, sieht trotzdem mit MSO ganz anders aus, das was reinkommt ist ebensowenig originalgetreu reproduzierbar.
Noch ein Grund GERADE! als Staat da vorne weg zu gehen. Der Staat muss sich nicht dafür interessieren, was andere machen. ER gibt vor was Sache ist, und die anderen müssen damit klar kommen ;) Zumal hier die Probleme sehr gering sind. Der jeweilige Ansprechpartner muss sich ja einfach nur libre/open Office installieren und gut ist.

Drittens: Auch LibreOffice ist somit nicht "umsonst", denn das was an Zeit und Arbeit (s.o.) investiert werden muss, kostet letztlich auch Geld; und das wird auch für Umschulungen der Mitarbeiter reichlich fließen müssen, denn LO ist in Vielem völlig anders als MSO - natürlich was den Aufbau der (altbackenen) Oberfläche und Begrifflichkeiten (Menübefehle), aber auch was Funktionalitäten betrifft (Calc etwa hat zum Teil andere Funktionsstrukturen als Excel, auf der anderen Seite fehlt Vieles was man von Excel gewohnt ist). Direkten Support gibt es nicht, da LO Open Source ist, viel Spaß bei Problemen.
Es gibt sehr guten Support for libre/OpenOffice. Das ist ein Scheinarrgument....

Und klar das es nicht umsonst ist, auf lange sicht aber günstiger, und vor allem schafft es einen Mehrwert für den Bürger, denn der kann sich eh keinen Support leisten, bzw brauch ihn auch nicht. Von der prinzipiell höheren Sicherheit durch openSource, mal ganz zu schweigen. Bei closedSource weißt du halt NIE, ob da nicht für die NSA oder die Briten ne Backdoor drin ist...

All das sind Dinge, die man sich mit einem Paket wie dem vorher erwähnten SoftMaker Office Professional weitgehend gespart hätte, da dieses alle MSO-Dateien öffnen und originalgetreu darstellen kann (und allein das ist ein Riesen-Plus), es eine viel intuitivere Oberfläche hat und die Verwaltung bei Problemen einfach deren kostenlosen Support hätte anrufen können. Aber seis drum. Ich spreche aus langer Erfahrung mit all den genannten Paketen und kann es eben einfach nicht nachvollziehen, warum Behörden, wenn sie sparen und das teure MSO nicht weiter beziehen wollen, fast immer ausgerechnet bei LO landen. Ja, es ist auf den ersten Blick gratis, aber es taugt halt auch nicht sonderlich viel und kostet im Nachhinein deshalb doch reichlich.
Wenn die gesamte Verwaltung umstellt gibt es mit der fehlenden Kompabilität von MS-Produkten kein PRoblem mehr. Wer das verwendet hat halt pech gehabt. Normal sollten elektronische Eingaben eh nur noch in offenen Dateiformaten erfolgen. Wenn MS es nicht schafft diese richtig zu implementieren, haben Sie halt pech gehabt, wenn die Behörden dann MS-Dateien ablehnen.
 
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

Support gibt es für open/libre Office genau so wie für MS-Office.

GERADE! die Öffentliche Hand sollte auf OpenSource setzen! Gerade PRISM usw haben doch gezeigt, das gerade ein Staat gewisse Sicherheitsinteressen hat, und sich daher NIE auf ClosedSource verlassen sollte....

Das ist einfach von Grund auf unsicher, weil man Nie weiß, ob der "Feind/Freund" nicht mitliest, um sich einen Vorteil zu verschaffen.
Und wer garantiert Dir, dass das bei Open Source nicht auch so ist?
Auch sollte der Staat in den Schulen helfen die Bürger zu mündigen Individuum zu erziehen, und nicht den Handelsvertreter irgendeiner Firma abgeben...
Naja, man kann natürlich den Schülern die Wahl lassen. Soll denn jeder eine anderes Office nutzen? Woher weißt du das nicht einfach MS Office auf Grund seiner Leistung das Produkt der Wahl ist? Beispiel Adobe Produkte. Klar, ich würde auch lieber "nichts" bezahlen und damit arbeiten aber alle freewares die es so gibt kann man, wenn man denn produktiv und commerziell arbeiten imöchte, vergessen. Da ist einfach nichts was annähernd an die Leistung von Adobe Software herankommt. ;)
Es wäre daher gerade in Schulen angebracht, sowohl Libre, Open als auch MS-Office zu verwenden, wobei der Fokus klar auf den OpenSource Produkten liegen sollte. Der Bürger kann dann am Ende selbst entscheiden, was er nutzen will, weil er eben alles kennt.
Es steht doch jedem frei das zu nutzen was er will. Nur weil ich damals im Musikunterricht klassiche Musik lernen musste, höre ich sie doch deshalb nicht heute. ;)
Faktisch schon. In den Schulen/Bildungseinrichtungen werden kostenlose MS-Office Schulungen angeboten. Damit ist klar, welches Produkt favorisiert wird... Bei allen anderen hat man ja einen erneuten Schulungsaufwand, weil die Leute EBEN! durch die Fokusierung auf MS-Office NIE gelernt haben, mit Software an sich um zu gehen, sondern nur wie man MS-Office produkte nutzt. DAs war ein GEWALTIGER Fehler der Politik.
Tja, dass ist eben der Vorteil wenn man für software die man entwickelt hat Geld bekommt. Damit kann man dann kostenlosen support anbieten, wie eben jene Schulungen. Das ist mit kostenlosen Produkten icht möglich, es sei denn man macht es uneigennützig.


@Fokussierung
Also, so unterschiedlich ist MS Office zu libre nun auch nicht. Die grundlegenden Funktionalitäten sind gleich bzw. ähnlich und für Sonderfälle gibts die google Suche.
Norgends, es ist eine politische Entscheidung. Das heist aber nicht, dass diese Entscheidung/Situation eben gut/richtig ist.
Hier muss MASSIV gegengesteuert werden. Dann erledigen sich viele "Probleme" bzgl. was die Leute denn "wollen" und extra "Schulungsaufwand" von ganz allein.....
Warum sollte man dagegen steuern, wenn vielleicht die MS Produkte, die Produkte der Wahl sind, siehe Adobe Beispiel weiter oben?


MfG
 
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

Und wer garantiert Dir, dass das bei Open Source nicht auch so ist?
Weil zu viele Leute den Code lesen.:schief:


Naja, man kann natürlich den Schülern die Wahl lassen. Soll denn jeder eine anderes Office nutzen? Woher weißt du das nicht einfach MS Office auf Grund seiner Leistung das Produkt der Wahl ist?
Seit 07 ist es nicht mehr als Crap.

Tja, dass ist eben der Vorteil wenn man für software die man entwickelt hat Geld bekommt. Damit kann man dann kostenlosen support anbieten, wie eben jene Schulungen.
MS hat kein Geld und ist stark Verschuldet und macht neue Schuld. Von Geld haben kann da nicht die Rede sein

Das ist mit kostenlosen Produkten icht möglich, es sei denn man macht es uneigennützig.
Doch ist und dann ist es gemeinnützig.
 
AW: Südtiroler Behörden wechseln von MS Office auf LibreOffice

Weil zu viele Leute den Code lesen.:schief:
Das ist eine Annahme und läßt sich wohl kaum mit Gewissheit sagen und auf Grund einer Annahme wird wohl kaum jemande seine Softwareprodukte umstellen. ;)
Seit 07 ist es nicht mehr als Crap.
Sagst du... sehe ich anders und ich nutze beides.^^

MS hat kein Geld und ist stark Verschuldet und macht neue Schuld. Von Geld haben kann da nicht die Rede sein
Hä, massiv Schulden? Kannst du das mal linken woraus das hervorgeht?

Doch ist und dann ist es gemeinnützig.
Möglich ist Vieles aber wird das auch in der betrieblichen Praxis so angewendet?

MfG
 
Zurück