News LibreOffice beschuldigt Microsoft Kunden durch Bindung an Office-Formate auszunutzen

Und wenn die Uni vorbei ist:
Google nach "Massgrave Powershell"
Dort findest du einen Einzeiler den du in die Powershell eingeben musst und jede Windows und Office Version ist direkt aktiviert!
Das ist aber so halb ... erm ... offiziell. Gut, sogar Microsoft Helpdesk setzt das bisweilen ein, um einem Kunden zu Helfen (wie heise 2023 berichtete).
Befürworten kann ich hingegen das makabere Wortspiel :daumen:

In jedem Fall ist es aber cracky. UND es wird ja die verhasste Kommandozeile genutzt, die die meisten Windowsjünger meiden, wie der Teufel das Weihwasser :devil:


"Windows! - das BastelOS für Bastelfreunde"
"(nutzen Sie die Kommandozeile für bessere Funktionalität)"


Ich nutze LibreOffice privat, als einfache easy Office-Suite.

Sollte mal mehr Schwergewicht und Kompatibiltät zum grützeligen MS-Office von Nöten sein, gäbe es immer noch
  1. OnlyOffice
  2. WPS Office
  3. SoftMaker FreeOffice
 
Zuletzt bearbeitet:
Bitte nicht. Das ist vom Regen in die Traufe. So schön das vielleicht sein mag, aber da kann man auch gleich in die Alibaba-Cloud gehen und sich Server und Netzwerktechnik von Huawai hinstellen.
Und was ist daran schlechter als der amerikanische Müll? Leutchen, ihr redet hier von einem Land mit der höchsten Spionagerate und Topdog des Waffenhandels. MS-Office gehört boykottiert.
Ach ich vergaß, es ist ja so bequemer.
Gruß T.
 
Gibt es einen konkreten Grund, warum du da aktuell noch zweigleisig fährst und die Abhängigkeit nicht jetzt schon abbaust, solange das noch ohne Zeitdruck geht?
Es war bisher einfach schon auf dem Laptop installiert und ich hab mehr als genug um die Ohren.
Das Notebook wurde jetzt aber ersetzt, der neue kommt Ende Monat. Wäre eigentlich ideal direkt zu wechseln. Der Uni office account funktioniert eh nicht mehr da die 2FA unwiederbringlich weg ist. Der MS Support ist da auch null hilfreich.

Größere Texte schreib ich tatsächlich gerne mit LaTeX. Gerade irgendwelche Arbeiten.
 
Es war bisher einfach schon auf dem Laptop installiert...
Ah ja, der Klassiker.
...ich hab mehr als genug um die Ohren.
Wäre die Umstellung wirklich so viel Aufwand?
Größere Texte schreib ich tatsächlich gerne mit LaTeX. Gerade irgendwelche Arbeiten.
Ja, größere Texte stelle ich mir ohne LaTeX auch echt grausam vor. Spätestens wenn Formeln usw. im Spiel sind.
 
Wer die Standards setzt, der macht das Geschäft. Und wer das Geschäft macht, der schert sich einen Teufel um ggf. neue Standards, die die Interoperabilität mit anderen Produkten zu 100 % gewährleisten würden.
 
Bitte nicht. Das ist vom Regen in die Traufe. So schön das vielleicht sein mag, aber da kann man auch gleich in die Alibaba-Cloud gehen und sich Server und Netzwerktechnik von Huawai hinstellen.
Wieso? Nur weil WPS aus China stammt?
Is ja nu nicht so, als ob
  1. MS nicht auch fleißig Daten abzieht, und
  2. auch noch chinesische Admins und Programmierer den Zugriff frei Haus gewährt

Microsoft macht doch auch alles in China und gibt denen Vollzugriff. PLUS MS greift ganz sicher Deine Daten ab.

Weiss jetzt nicht, welcher Weg schlimmer sein sollte: der direkte Datentransfer nach China durch MS oder der indirekte über WPS?

Warum sollte man mehr Argwohn vor chinesischen Datenstaubsaugern haben, als vor amerikanischen?
 
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Es ist nicht das Wort, es ist das Avatar!
Lieber @Poulton , äh, liebe Heftklammer, wo ich Dich gerade sehe - letztens ging ein Windows Update nicht und der Rechner hat sich mal wieder totgeladen - was kann ich da machen? :ugly:

Einfach keines von beiden nutzen, sondern Wordstar oder WordPerfect und Lotus 1-2-3 unter FreeDOS.
Ui, ich sehe, hier wird ja topaktuelle Software empfohlen! Aber warum diese langweiligen wysiwyg Programme? Das ist doch langweilig. Ich werfe mal LaTeX in die Runde und mensch möge sich auf das wesentliche beschränken!
 
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Ja, größere Texte stelle ich mir ohne LaTeX auch echt grausam vor. Spätestens wenn Formeln usw. im Spiel sind.
Außer für so Dinge, die mit Bildlinks arbeiten, wie Produktdatenblätter, die sich dann z.B. die aktuelle Explosionszeichnung beim Rendern holen etc. gibt es keinen guten Grund mehr für Latex.
Gerade für Formeln ist seit Office 2007 kein Grund mehr da, dafür auf Latex umzusteigen. Da kann man die wahlweise umständlich in Latex-Markup, natürlich oder per altmodischem Formeleditor schreiben. Das ist wirklich das schwächste "die 90er haben angerufen und wollen ihr Word Latex zurück"-Argument.
Rechtschreibprüfungen, Thesaurusfunktionen, Inhaltsverzeichnisse und gerade gigantische Literaturverzeichnisse sind auch wesentlich einfacher in Word. Natürlich stürzt der Editor seltener ab, wenn das allerdings ein Problem sein sollte muss man sich Gedanken über den eigenen Workflow machen. Wer die ersten beiden genannten Dinge nicht zu schätzen weiß, wenn hunderte Seiten verfasst werden, der ist vermutlich längst auf Textgeneratoren umgestiegen, um das Volumen zu erhöhen.

Und wer unbedingt Markup will und nicht zur Nutzung von 20 Jahre alten Latex-Stylesheet-Vorlagen genötigt wird, der greift zu Typst. Das ist von Grund auf logisch aufgebaut und hat nicht die ganze uneinheitliche Syntax einer über Jahrzehnte gewachsenen Frankensteinversion von Latex+Addins.

Sollte mal mehr Schwergewicht und Kompatibiltät zum grützeligen MS-Office von Nöten sein, gäbe es immer noch
  1. OnlyOffice
  2. WPS Office
  3. SoftMaker FreeOffice
OnlyOffice und WPS sind mir bisher noch inkompatibler vorgekommen, als Libre. Hängt aber vermutlich mit dem Updateintervall zusammen, und ob man neben Word auch Excel oder Powerpoint nutzt. Ein neues Release ist traditionell immer besser als die Alten der Konkurrenz.
"Softmaker Office" ist von der Kompatibilität ok, die Vollversion hat einen ganz guten Ruf. Wer aber ohnehin Geld ausgibt und keinen höheren moralischen Anspruch hat, der kann dann auch gleich zum "echten" Office greifen, allein schon für "Outlook", das meiner Ansicht nach zusammen mit "Excel" die einzige verbliebene "Killerapp" im Microsoft-Office-Paket ist. Aber wer weiß, wie lange M$ das noch anbietet bevor alle Nutzer in Webapps wie das "neue Outlook", die live am Exchangeserver hängen, gedrängt worden sind. Wer ohnehin kein POP3 nutzt, braucht ja auch kein vollwertiges Mailprogramm und Termine online zu speichern findet nicht nur M$ gut.
 
Gerade für Formeln ist seit Office 2007 kein Grund mehr da, dafür auf Latex umzusteigen. Da kann man die wahlweise umständlich in Latex-Markup, natürlich oder per altmodischem Formeleditor schreiben. Das ist wirklich das schwächste "die 90er haben angerufen und wollen ihr Word Latex zurück"-Argument.
Ich habe mir jetzt gerade mal angeguckt, wie das in MS Word funktionieren soll und halte das für deutlich umständlicher und weniger vollständig als das LaTeX-Format. Sieht für mich wie ein typisches "Macht leichte Sachen leichter und schwere Sachen schwerer"-Szenario aus.
Rechtschreibprüfungen, Thesaurusfunktionen, Inhaltsverzeichnisse und gerade gigantische Literaturverzeichnisse sind auch wesentlich einfacher in Word. Natürlich stürzt der Editor seltener ab, wenn das allerdings ein Problem sein sollte muss man sich Gedanken über den eigenen Workflow machen. Wer die ersten beiden genannten Dinge nicht zu schätzen weiß, wenn hunderte Seiten verfasst werden, der ist vermutlich längst auf Textgeneratoren umgestiegen, um das Volumen zu erhöhen.
Eine Rechtschreibprüfung beherrschen doch auch viele Editoren. Man muss ja nicht den Rudimentärsten nutzen, der existiert. Thesaurus ist vielleicht schwieriger, ich weiß aber auch nicht, ob man den wirklich so oft brauchen sollte. Ein Inhaltsverzeichnis erstellt man mit \tableofcontents, das ist jetzt auch nicht so wahnsinnig komplex. Literaturverzeichnisse sind vielleicht schon komplizierter, aber wenn das mal eingerichtet ist, klickt man sich wenigstens nicht die Finger wund. In einer Liste, die ich in WYSIWYG pflege, nervt mich schon die Handhabung der Lesezeichen, das ginge mit einem Markup deutlich einfacher. Aber die Liste muss natürlich von jedem wartbar sein, also ist LaTeX raus. Abstürzen sollte sowieso nichts.

Gerade bei größeren Sachen, halte ich es für sinnvoller, sich einmal Arbeit für die Einrichtung zu machen, wenn es dafür danach leichter ist. Bei einem hohen Durchsatz gilt dank Vorlagen eigentlich das gleiche.
Und wer unbedingt Markup will und nicht zur Nutzung von 20 Jahre alten Latex-Stylesheet-Vorlagen genötigt wird, der greift zu Typst. Das ist von Grund auf logisch aufgebaut und hat nicht die ganze uneinheitliche Syntax einer über Jahrzehnte gewachsenen Frankensteinversion von Latex+Addins.
Möglich. Einerseits ist es natürlich leichter, so was einheitlicher zu gestalten, wenn man direkt ein größeres Featureset auf einmal implementiert, andererseits wäre es nicht die erste Anwendung, die beim Erreichen der Funktionalitätsparität auch nicht viel weniger umständlicher zu handhaben ist.
Wer aber ohnehin Geld ausgibt und keinen höheren moralischen Anspruch hat, der kann dann auch gleich zum "echten" Office greifen, allein schon für "Outlook", das meiner Ansicht nach zusammen mit "Excel" die einzige verbliebene "Killerapp" im Microsoft-Office-Paket ist.
Oder keinen Anspruch an die Sicherheit. Outlook überträgt ja wohl alle hinterlegten Mail-Zugangsdaten an Microsoft.
 
Oder keinen Anspruch an die Sicherheit. Outlook überträgt ja wohl alle hinterlegten Mail-Zugangsdaten an Microsoft.
Das macht offiziell nur das "neue Outlook", der Nachfolger von "Mail" bzw. davor "Outlook Express". Das "echte" Outlook bzw. "Office Outlook" hingegen ist weiterhin ohne Onlineanbindung und als Einzelplatzversion ohne Abo und M$ Account erhältlich.

Ich rechne da nur allein schon auf Grund des Verwirrspiels mit den Namen und der Integration von mehr Funktionen in das "neue Outlook", dass M$ das klassiche "Office Outlook" mittelfristig einstellen möchte, damit nur noch die UWP-App genutzt wird, bei der man in der Tat M$ die Zugriffsdaten für andere Postfächer mitteilt und M$-Server als Mailproxy dienen und Kopien aller anderen Postfächer, auch bei anderen Anbietern, abrufen.
 
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