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Solange das Netzteil nicht gerade eine extrem schwankende Spannung abgibt ist es völlig unwichtig. Was glaubst du denn was das macht ? Da fließt Strom durch, end of story. Teure Netzteile haben vielleicht bessere Sicherungskonzepte, bessere Kühllösungen, halten länger etc... Aber mit Sicherheit haben die 0 Einfluss auf den Klang.

Ich bin sehr auf deine technische Begründung gespannt.
 
Das Netzteil hat keinen Einfluss auf den Klang, lass dir da nichts erzählen. Das ist genau so ein Mythos wie Kabelklang.

Ähm ja, genau. Deshalb hört sich ja ine Kette mit besserer Stromversorgung auch nur ca. doppelt so gut an :schief:

Alles was an Klang am Ende rauskommt kommt ja mehr oder weniger über die Steckdose, deshalb bringt eine bessere Stromversorgung ja auch so enorm viel! Man kann sogar bessere Netzkabel raushören, das macht zwar nur sehr sehr wenig aus, aber ein extrenes Netzteil ist schon mal der richtige Weg und bringt enorm viel an Klang.

Edit.: Ich gehe mal davon aus dass du noch NIE eine Kette erst ohne und dann mit Zusatznetzteilen gehört hast. Sonst wüsstest du auch dass das Käse ist was du hier postest.
 
Ganz offenbar hast du keine Ahnung von Audiotechnik... Das ist ja nicht schlimm, aber dann schreib doch nicht drüber!

Alleine schon die Erwähnung der Themen Sicherungskonzepte und Kühllösungen zeigen, dass du gar nicht weißt was ein gutes netzteil ausmacht. Es geht hier nicht um ATX NTs sondern um Netzteile für die Versorgung eines DACs! Da spielt Kühlung keine Rolle und Sicherungen sind in Form von Schmelzsicherungen eingebaut - unabhängig von der Qualität des NTs! Schwankende Spannungen (im µV Bereich), fehlende Schnelligkeit bei Impulsen und zu wenig Headroom spielen da eine wesentlich größere Rolle...

Tu dir selbst mal den Gefallen und begib dich zu einem ordentlichen Hifi Händler und lasse dir Geräte mit unterschiedlichen NTs vorführen. Da ist oftmals die Aufrüstung eines NTs ein größerer Klanglicher Fortschritt als der nächst bessere DAC (z.B.) mit nem kleineren Netzteil.
 
kennt ihr DACs wo man externe Netzteile verwenden kann? Ween ja schreibt mir doch die Namen dann bestell ich ein oder zwei davon und hör mir mal die "Unterschiede" an.
 
was hat es eig. mit den Rauschabstand auf sich? Verschiedene Hersteller bewerben ihr Geräte ja mit angeblich besonders tollen Werten...
 
Der Yulong U100 hat ein wechselbares Netzteil. Ich habe hier einen Aune mini USB DAC, der hat auch ein wechselbares Netzteil, und ich habe das sogar ausgewechselt. Nicht wegen des Klangs, sondern weil das originale so ein richtig klobiges US Netzteil mit Adapter auf deutsche Steckdosen war, dass einfach nicht mehr in meine Steckdosenleiste gepasst hat. Stattdessen hängt da jetzt ein Netzteil einer alten FritzBox 7270 dran.

Und ich kann dir nach wie vor garantieren dass das Netzteil keinerlei Auswirkungen auf den Klang hat. Dafür muss man keine verschiedenen Netzteile probegehört haben, sondern ein Grundverständnis davon haben, wie Elektrizität und Audiotechnik funktionieren.
 
Das Netzteil kann einen erheblichen Einfluss auf den Klang haben, es sollte auch unter Last, auch unter schnell wechselnder Last, eine sehr stabile, glatte Gleichspannung liefern können, was bei vielen Netzteilen nicht (!) der Fall ist. Allerdings kann man eine suboptimale Versorgungsspannung auch im DAC/Verstärker durch geeignete Schaltungen "glattbügeln" weshalb man nicht pauschal sagen kann wie viel ein besseres Netzteil bringt, es hängt auch vom Gerät ab das es versorgt. Wie überall im Audiobereich wird natürlich auch hier gerne übertrieben.

Ein PC Netzteil ist in der Regel schon mal nicht schlecht (wobei es natürlich auch Unterschiede zwischen PC Netzteilen gibt) aber ideal ist es nicht zumal diverse Komponenten im PC einen störenden Einfluss haben können.
 
Absolut richtig, der Ausgangspegel ist ja schließlich von der Eingangsspannung abhängig. Und gerade bei den eben erwähnten Lastwechseln hat es ein Netzteil gar nicht so einfach, wenn es eine gleichbleibende Spannung liefern soll. In einem Verstärker sitzen ja auch nicht umsonst einige tausend uF an Kondensatoren nach dem Netzteil...
Zudem gehts teils auch schlicht um elektrische Abschirmung.
 
Laudian, wenn du einen Laptop hast, probier's doch einfach mal aus. Schließ es, während es gerade lädt, an deine Lautsprecher an und lass ein Lied laufen - du wirst wahrscheinlich Störungen und Ähnliches wahrnehmen können, bishin zu Verfälschungen im Klang. Anders gesagt hörst du den Strom durchfließen - und das ist saumäßig penetrant!
Anders geht es z.B. auch bei meinem FiiO E07K, wenn der gerade im USB Charge-Modus ist und ich darüber höre - gleicher Effekt.

Aber kommen wir doch mal zurück zum eigentlichen Thema, denn dem TE für seine 250€ IEM ein 120€ Netzteil und dazugehörigen 400€ DAC/KHV zu empfehlen, ist finde ich etwas Overkill.
Ich spreche mich immer noch für die zwei ursprünglich vorgeschlagenen (e17, U100) aus - weitere Vorschläge? Vergleiche?
 
Aber das liegt doch nicht am Netzteil sondern an der mangelnden Abschirmung im Laptop selbst. Klar gibts Störgeräusche wenn die Ingenieure da wieder Mist gebaut haben...
 
Das ein gutes Netzteil (so) teuer sein muss würde allerdings nicht sagen- und schon gar nicht das ein teures Netzteil automatisch gut ist.

Für vielleicht 20-30€ kann man in der für einen DAC mit Kopfhörerverstärker nötigen Leistungsklasse schon ein sehr, sehr gutes Netzteil bauen.

Das das Netzteil einen erheblichen Einfluss haben kann ist offensichtlich wenn man sich ein wenig mit Verstärkern auskennt; alle gängigen Leistungsverstärker (in solchen DACs mit Kopfhörerverstärker kommen meist Klasse A oder D* Verstärker zum Einsatz) sowie auch viele DACs haben eine Ausgangsspannung die proportional zur Versorgungsspannung ist- und die Versorgungsspannung kommt eben direkt oder indirekt vom Netzteil; wenn sie irgendwie schwankt gibt es Störungen.
*Klasse D Verstärker können direkt als DAC betrieben werden

Ursachen für Schwankungen der Versorgungsspannung kann es viele geben, wenn man sich die Funktionsweise eines Netzteils ansieht. Bei einem klassischen Transformator mit anschließendem Brückengleichrichter und Glättungskondensator (verwendet heute niemand mehr ist aber einfach vorzustellen) kann es etwa dazu kommen das die Spannung unter Last einbricht weil der Transformator nicht ausreichend dimensioniert ist oder ein Rest der Schwingungen der Netzfrequenz (100Hz nach der Gleichrichtung) kann durchkommen. Außerdem kann an verschiedenen Stellen Rauschen auftreten, Schwankungen der Netzspannung (etwa durch das Einschalten eines großen Verbrauchers am selben Stromkreis) können sich ebenfalls durchschlagen. Hängen zusätzliche (größere) Verbraucher am selben Netzteil, etwa andere USB Geräte (Extremfall: USB Festplatte) kann deren Aktivität und vor allem das Einschalten natürlich ebenfalls eine Störung verursachen. Auch Rauschen kann an verschiedenen Stellen entstehen und am Kabel zwischen Netzteil und Verstärker(/DAC) können elektromagnetische Störungen wirken. Auch ein modernes Schaltnetzteil mit DC:DC Wandler ist vor ähnlichen Problemen nicht gefeit.

Um Störungen der Versorgungsspannung zu kompensieren kann man im Verstärker zusätzliche Tiefpassfilter (etwa mit Kondensatoren) integrieren, die hochfrequente Störungen ausfiltern, niederfrequente Störungen kann man etwa durch zusätzliche Spannungsregler/Spannungswandler Schaltungen eliminieren, die etwa in einem gewissen Bereich unabhängig von der Eingangsspannung eine Ausgangsspannung erzeugen die etwa proportional zu der konstanten Flussspannung einer Diode ist. Das wird auch häufig mehr oder weniger gut gemacht weshalb, wie gesagt, nicht alle Verstärker gleich anfällig für Schwankungen der Versorgungsspannung sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Laudian: Weil du so extrem uneinsichtig bist, bestell dir doch mal einen Gold Note DAC 7 mit dem PSU 7 dazu und schließ den mal bitte an einen dementsprchend guten Vollverstärker an. Mit PSU 7 klingt der DAC fast doppelt so gut!

@TE: Ein FiiO E17 oder der Yulong U100 (ich persönlich würde zum Yulong greifen) wären gute Geräte für dich.
 
Tschuldigung, aber solange niemand die versprochene "technische Begründung" liefern kann, wieso ein Netzteil das wichtigste wäre, seid ihr die uneinsichtigen, nicht ich.

Und ich werde mit Sicherheit keine Netzteile "probehören", das ist so als würde ich euch raten, mal eine Nacht auf Ziegelsteinen zu schlafen, weil das so unglaublich komfortabel ist... Das entbehrt einfach jeglicher Logik.

In einem Yulong U100 steckt direkt hinter dem Stromanschluss ein Schaltnetzteil, das zur Spannungsstabilisierung dient. Kurz: Welches Netzteil man da anschließt ist scheißegal, weil direkt dahinter ein weiteres Netzteil steckt.

Und allgemein finde ich es schon fast frech, bei den 10Watt die so ein DAC + KHV maximal aufnimmt von nennenswerten Lasten zu sprechen. Die maximale Ausgangsleistung am Kopfhöreranschluss liegt btw bei 0,1Watt, höhere Leistung kriegt man dann am LineOut.
 
Wie wäre es denn damit? Mit Versand sind das ca. 240 EUR. Der Versand erfolgt übrigens aus Deutschland, weil der Inhaber des Shops Deutscher ist, das Paket über die Grenze fährt und hier auf die Post bringt. Ich selbst nutze davon nur den ODAC an einem Denon PMA-1510 und bin vom Klang begeistert.
 
Tschuldigung, aber solange niemand die versprochene "technische Begründung" liefern kann, wieso ein Netzteil das wichtigste wäre, seid ihr die uneinsichtigen, nicht ich.

Und ich werde mit Sicherheit keine Netzteile "probehören", das ist so als würde ich euch raten, mal eine Nacht auf Ziegelsteinen zu schlafen, weil das so unglaublich komfortabel ist... Das entbehrt einfach jeglicher Logik.

In einem Yulong U100 steckt direkt hinter dem Stromanschluss ein Schaltnetzteil, das zur Spannungsstabilisierung dient. Kurz: Welches Netzteil man da anschließt ist scheißegal, weil direkt dahinter ein weiteres Netzteil steckt.

Und allgemein finde ich es schon fast frech, bei den 10Watt die so ein DAC + KHV maximal aufnimmt von nennenswerten Lasten zu sprechen. Die maximale Ausgangsleistung am Kopfhöreranschluss liegt btw bei 0,1Watt, höhere Leistung kriegt man dann am LineOut.

Im Gegensatz zu dir haben sich die "Uneinsichtigen" mit der Thematik beschäftigt und können daher neben technischem Fachwissen zu dem Thema auch mit dem praktischen Gesichtspunkt, nämlich dem Anhören glänzen.

Du hast bislang keines von beidem Aufmerksamkeit geschenkt, sondern nur maximal Halbwissen gezeigt. Damit lässt sich solch eine Thematik aber nicht erschlagen. Frech ist nur, dass du hier bar jedes Hintergrundwissens solche Behauptungen aufstellst und den TS damit unnötig verunsicherst!

Btw die Ausgangsleistung ist völlig ohne Belang, wer es mal erlebt hat, wie ein massiv überdimensioniertes NT einer Hifi Komponente auf die Sprünge helfen kann, der kommt bestimmt nicht auf die Idee die Ausgangsleistung als Argument zu bringen! Ein weiterer Beleg, dass du dich nie mit Hifi wirklich beschäftigt hast...

Dem TS kann man nur raten selbst die hier empfohlenen Geräte anzuhören. Ein externes NT ist nicht zwingend nötig, aber wenn es die Möglichkeit gibt ein Gerät so nachzurüsten, dann ist dass eine nette Option um dem Teil im Nachhinein noch mehr Klang zu entlocken.
 
In einem Yulong U100 steckt direkt hinter dem Stromanschluss ein Schaltnetzteil, das zur Spannungsstabilisierung dient. Kurz: Welches Netzteil man da anschließt ist scheißegal, weil direkt dahinter ein weiteres Netzteil steckt.

Es geht nicht nur um den Yulong U100 und auch ein zusätzliches Schaltnetzteil kann nicht immer jegliche Störungen ausfiltern, das hängt von der konkreten Umsetzung ab.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man könnte sich auch mal bei Schiit Audio umschauen, die haben eine Kombi aus DAC und KHV (2 Geräte) für ~200€, klingt sehr gut und die beiden Mini-Gehäuse sind aufeinander gestapelt nur so hoch wie ein Bleistift^^
 
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